Alt gegen Kölsch: Ein Erklärungsversuch für Nicht-Rheinländer

Die ewige Rivalität zwischen den beiden bedeutendsten und größten Städten des Rheinlands kocht mal wieder hoch. Diesmal in Form eines Bierkampfes. Eine Kölsch - Brauerei hatte seit geraumer Zeit eine durchaus witzige Werbekampagne mit Plakaten für ihr Produkt gestartet. Doch eines dieser Plakate weckte den Unmut der Düsseldorfer Altbier - Fans, jetzt wird zurückpolemisiert.

An der Spitze der Düsseldorfer Kampagne mit dem schönen Namen : Alt knallt! steht, nicht ganz uneigennützig eine Werbeagentur. Diese sammelt die Vorschläge der Düsseldorfer, wie man der frechen Kölner Bierwerbung begegnen könnte. Die bisher eingegangenen Vorschläge reichen von witzig bis geschmacklos, zeigen also die volle Bandbreite des Volkszornes.

Warum das? Woher kommt diese seit Menschengedenken bekannte Hassliebe der beiden Metropolen? Warum kann ein Kölsch - Trinker nie ein Alt - Trinker sein?

Warum gilt Düsseldorf für den Kölner als “Die verbotene Stadt”? Warum trennen diese beiden Metropolen Welten, obwohl sie doch nur gute 30 Km voneinander entfernt sind?

Lesen sie mehr dazu:
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1 Kommentar März 8th, 2010

Deutsche Brauereien: Gier, Gier und nochmals Gier

Heute wollen wir für euch eine sehr lesenswerte Pressemitteilung der Unternehmensberatung CIS veröffentlichen. Dabei geht es um die ansteigende Profitgier der deutschen Brauereien auf dem Biermarkt und das trotz schwarzer Zahlen weiter Mitarbeiter entlassen werden.

Die großen deutschen Brauereien schmieden wieder Entlassungspläne in großer Manier. Nicht etwa rote Zahlen spielen bei den Vorhaben eine Rolle, sondern die globale Gier und ausländische Investoren. Soziale Verantwortung oder das Bewusstsein um eine einzigartige Kultur des deutschen Biers bleiben dabei auf der Strecke.

Wie der Wein zu Italien oder Frankreich gehört das Bier zu Deutschland. Fragt man den Deutschen nach seinem Nationalgetränk so wird mit Sicherheit ein Großteil der Befragten mit “Bier” antworten. “Bier ist rein. Bier ist Genuss. Bier ist Deutschland.” heißt es dieses Jahr in der Image-Kampagne des Deutschen Brauer Bundes. Sie frönen dem deutschen Reinheitsgebot, das am 23. April 1516 in Kraft getreten ist.

Doch viele Brauereien scheinen sich ihrer kulturellen Bedeutung nicht bewusst zu sein. Sie vergessen diese, sobald sie von der Profitgier von ausländischen Investoren beeinflusst werden. Schon seit einiger Zeit kaufen diese sich den deutschen Markt “zurecht”. Wie Heuschrecken mischen die geldgierigen aus Übersee Finanzmärkte auf oder zerschlagen Konzerne der Metall- und Autobranche, die bereits seit Generationen eingesessen sind.

Seit geraumer Zeit richtet sich ihr Augenmerk auch auf die Bierwelt. Ein Beispiel ist die Weltbrauerei AB Inbev. Zum Portfolio des Konzerns gehören Marken wie Becks, Franziskaner oder Löwenbräu. Im Jahr 2009 konnte InBev allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz 250 Mio. Euro Rendite erwirtschaften. Trotzdem möchte die Geschäftsleitung weitere 386 Jobs in Deutschland streichen. So verlangen es die brasilianischen Hauptanteilseigner. Ähnliche Umstände begegnen uns auch bei der Brau Holding International in München, bei der Heineken große Anteile hält, dazu zählen Marken wie Fürstenberg, Paulaner und viele Weitere. Stichhaltige Gründe sucht man in Deutschland vergebens. Unsere Brauereien schreiben keine roten Zahlen, es ist vielmehr die globale Gier, die von ihnen Besitz ergriffen hat.



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1 Kommentar März 5th, 2010

Oktoberfest in München 2010 wird verlängert

Am 18. September 2010 startet das 200. Oktoberfest in München. Nun wurde von der Stadt München das Rahmenprogramm rund um die Jubiläumswiesn beschlossen und dabei gab es eine richtige Überraschung.

So wird bereits am Tag vor dem eigentlichen Anstich eine nostalgische Wiesn auf einem separaten Teil des Festgeländes eröffnet. Auf der nostalgischen Wiesn gibt es zum eine Rennbahn, auf der während der Wiesnzeit zwei Mal ein Pferderennen stattfinden soll. Ebenso wird es ein Festzelt, ein Museumszelt und ein Theaterzelt geben. In Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein München wird auch noch ein Tierzelt zu sehen sein, in dem heimische Haus- und Wildtierarten von damals gezeigt werden sollen.

Der eigentliche Knüller ist aber, dass das Oktoberfest um einen Tag verlängert wird. So endet das 200. Oktoberfest nicht wie gewohnt an einem Sonntag, sondern erst am Montag. Das besondere ist, dass die großen Mittelschiffe der Bierzelte an diesem Tag nicht durch Reservierungen belegt sind, sondern jedem frei zur Verfügung stellen sollen. Vor allem für die Einheimischen soll ein Tag geboten werden, an dem in “ruhe” und ohne große Platzsuche gefeiert werden kann. Derzeit wird noch verhandelt, ob der Extratag auch ein “Familientag” mit gemäßigteren Preisen werden soll oder nicht.

Lieblingsbier.de Kritik:

Wir sehen diesen Extratag eher etwas kritisch. Im Grunde genommen reichen 14 Tage Oktoberfest völlig aus und mit dem Sonntag gab es auch immer einen würdigen Abschiedstag auf dem Oktoberfest. Nun wird es einen Zusatztag geben? Aus welchem Grund genau? Es hätte eher einen besonderen Geburtstagstag geben sollen, an dem zum Beispiel der Bierpreis etwas niedriger ist als an anderen Tagen oder es ganz besondere Schmankerl aus vergangener Zeit gibt.

Im Grunde genommen ist dieser Zusatztag auch nur ein weiterer Tag, an dem die Wiesnwirte noch mehr Geld einnehmen können. Immerhin werden an einem Wiesentag rund 20 Millionen Euro umgesetzt, es lohnt sich also. Mit Sicherheit wird dagegen der Andrang an diesem Montag nicht ganz so groß sein, da der Montag ein Arbeitstag ist, Schule stattfindet und die meisten Studenten bereits wieder in den Universitäten sitzen.

Weitere Informationen rund um das Oktoberfest auf: www.oktoberfest-info.de


4 Kommentare März 4th, 2010

TeBe Auswärts: Mit Hasseröder bei Hannover II

Bereits seit Beginn der Saison 2009/2010 kooperieren wir mit dem Fußballverein Tennis Borussia Berlin. Wir füttern regelmäßig das Stadionheft von TeBe mit einem ausführlichen Bericht rund um das Bier im Stadion des Auswärtsgegners und die Bierkultur in der Gegnerstadt. Ebenso liefern wir immer wieder Tipps zum Aufenthalt der TeBe Fans in der Stadt des jeweiligen Gegners. In Zukunft wollen wir diese Artikel auch online auf Lieblingsbier.de veröffentlichen und zum nachlesen abspeichern.

Zu den bisher erschienen Stadionheften geht es hier: klick TeBe.de

TeBe Banner Bier Auswärts


Endlich rollt der Ball wieder und Lieblingsbier.de hat für euch wieder die besten Auswärtstipps zum Thema Bier in eurem Stadionheft von TeBe. Also alle auf zum Auswärtsspiel nach Niedersachsen zur zweiten Mannschaft von Hannover 96. Ähnlich wie die erste Mannschaft, befinden sich auch die Amateure von 96 im unteren Tabellendrittel und so heißt es für TeBe ein paar Punkte aus Niedersachsen mit nachhause zu nehmen, was hoffentlich auch machbar ist. Nachdem die Amateure vor einigen Jahren vom DFB dazu gezwungen wurden aus ihrem Heimstadion, dem Eilenriede-Stadion, in die AWD-Arena umzuziehen, ist für das Spiel mit Sicherheit eine “beachtliche” Kulisse geboten.

Im Stadion wird den Gästefans, trotz eines guten regionalen Angebotes aus Hannover mit vielen Privatbrauereien, das Hasseröder Premium Pils angeboten. Die Brauerei Hasseröder ist viertgrößter Produzent von Premium-Pils in Deutschland und verkauft sein Bier vor allem über Supermärkte wie Netto und Norma. Die Brauerei wurde im Jahre 1872 in Wennigerode, rund 130 Kilometer süd-östlich von Hannover, gegründet. Nach der Wende wurde dort ein neues und moderneres Braugebäude errichtet und die Hannoversche Gilde Brauerei kaufte Hasseröder auf. Im Jahr 2002 wurde Gilde vom weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev aufgekauft. Ein schönes Beispiel, wie sich langsam die deutsche Brauereivielfalt auflöst.

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2 Kommentare März 2nd, 2010

Vorbild oder Feiern? Ab wann ist Alkohol in der Öffentlichkeit erlaubt?

Gold. Die letzten Spielminuten sind vergangen und jede Spielerin weiss: Kanada hat Gold. Olympia findet in der Heimat statt, das Stadion ist brechend voll und die kanadischen Eishockey-Spielerinnen machen sich und alle anderen rot-weiß-roten Fans glücklich: Ausgelassen wird die Eismaschine gekapert, Bier, Champagner und Zigarren ausgepackt um den Sieg zu feiern, doch genau damit haben die offiziellen IOC-Mitglieder ein Problem. So etwas hätte in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Dafür sei die Kabine da, alles andere wäre schlecht für den Sport.

Auch nach Olympia, ist Alkohol in der Öffentlichkeit so eine Sache: Auf dem Spielplatz oder in der S-Bahn stört es und wird zurecht nicht geduldet. Auf der Wiese am Baggersee, im Park oder zum Fussball kann das Bier oder der Wein dazu gehören aber auf dem Eis oder Sportplatz? Da muss man erstmal überlegen: Klar, solche Feier-Bilder von Olympia gehen um die Welt und laufen nicht nur im Abendprogramm.

Andererseits weiss nicht schon jedes Kind, dass Alkohol und Feiern gerne kombiniert werden?

Zeigt man damit nicht, dass für außergewöhnliche Ereignisse auch Genussmittel da sind? Oder wird so fälschlicherweise schon kleinen Kindern gezeigt, dass Drogen wie Alkohol und Tabak normal sind?

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3 Kommentare März 2nd, 2010

Bier-Werbung: Paris Hilton zu sexy für Brasilien oder nur ein PR-Gag?

Normalerweise kennen wir Bilder aus Brasilien, auf denen die Frauen knappe Bikinis tragen und in sexy Outfits zu Karneval ihren Po kreisen lassen. Doch das die Sambahochburg Brasilien auch anders sein kann, zeigt nun das nationale Frauenrechts-Sekretariat mit einer Klage gegen einen Werbespot des brasilianischen Bierkonzerns Schincariol.

Genau gesagt geht es um einen Spot mit Paris Hilton und der neuen Biermarke “Devassa Bem Loura”. In dem Film bewegt sich die Amerikanerin leicht bekleidet in einer Wohnung in Rio de Janeiro zusammen mit einer Dose Bier. Dabei wird sie von einem Nachbarn heimlich fotografiert und von der ganzen Straße bei ihrer “Sexy-Tanz Aufführung” beobachtet. Grund für die Klage soll sein, dass die Kampagne sexistische Botschaften verbreite und die moralische Missachtung der Frauen darstelle.

Vielleicht nur ein PR-Gag?

Dass es in Brasilien ständig Werbespots mit Frauen in knappen Bikinis gibt, stört die Frauenrechtler allerdings nicht. Handelt es sich hierbei vielleicht nur um einen geschickten PR-Gag der des brasilianischen Multionzerns um das Bier weltweit in die Schlagzeilen zu bringen? Bereits Anfang Februar bekam die Brauerei weltweite Aufmerksamkeit durch einen etwas beschwipsten Auftritt des Werbegesichts Hilton auf der Einführungsparty des Getränkekonzerns. Anscheinend war Paris Hilton so betrunken, dass sie ihr Freund von der Party nachhause tragen musste. Allerdings ist diese Meldung im Zusammenhang mit Paris Hilton und Partys eigentlich keine erwähnenswerte, sondern leider alltägliche Routine.



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Nun darf sich also der Konzern mit seinem neuen Getränke “Devassa Bem Loura” über eine weltweite Aufmerksamkeit erfreuen und seinen Bekanntheitsgrad steigern.

Gerne könnt ihr euch selber ein Urteil über den Werbespot machen und eure Meinung darüber mitteilen. Wir von Lieblingsbier.de sehen jedenfalls keine Probleme an diesem Spot, ganz im Gegenteil, so stellt Paris Hilton doch eine wunderbare Eintracht zwischen Bier und Frau dar, zwei wunderbare Gegebenheiten auf dieser Erde. Mit Sicherheit gibt es andere Bierwerbungen, bei denen wirklich eine moralische Missachtung der Frau auffällt, wie zum Beispiel bei dieser Bierwerbung von Heineken.

Aber urteilt selbst:



Übrigens, wir Deutschen haben zu dem Thema Bier und Frauen auch eine Meinung:

Rudi Aussauer Veltins

4 Kommentare Februar 26th, 2010

Bier ABC: G wie Guinness

Ja auch das Guinness-Buch der Rekorde hat etwas mit dem Bier aus Irland zu tun. Im Jahre 1951 diskutierte bei einem Jagdausflug der damalige Direktor der Guinness Brauerei, Hugh Beaver, über die Schnelligkeit Irischer Vögel. Daraufhin entschloss er sich ein Nachschlagewerk mit diesen und ähnlichen außergewöhnlichen Fakten in Auftrag zu geben. Die erste Ausgabe, aus dem Jahre 1954, hatte einen Bestand von 1000 Exemplaren. Doch schon ein Jahr später war das Buch auf den Bestellerlisten zu finden und wurde zu einem Verkaufsschlager.

Auch soll ein Fluch auf der Familie Guinnes liegen, weil in jeder Generation ein Angehöriger auf seltsame Weise bei Unfällen ums Leben kam. Schon komisch dieses Guinness und so viele Leute trinken es gerne.

Geschichte von Guinness
1759 unterschrieb Arthur Guinness einen Pachtvertrag für die Brauerei St. James Gate in Dublin. Mit 100 Pfund ist er ins Braugeschäft eingestiegen. Mittlerweile gibt es 35 Brauereien auf der ganzen Welt, welche Guinness brauen. Der Getränkekonzern Diageo, dem die Marke mittlerweile gehört, fährt einen Gewinn von zwei Milliarden Euro im Jahr allein durch das Guinness ein. Mehr als 10 Millionen Pints Guinness werden Tag für Tag weltweit weggeschluckt. Allein in der Stammbrauerei in Dublin werden täglich vier Millionen Pints in Fässern und Flaschen abgefüllt.

Guinness-Versionen:
- Guinness Extra Stout
Es ähnelt dem originalen Stout von Arthur Guinness und wird auch „Guinness Original“ genannt. Das Bier ist ein Irisches Dry Stout mit 4,3 % Alkoholgehalt. Es sst ein sehr dunkles Rubinrotes, fast schwarzes Bier.

- Guinness Draught
Das Bier ist schwarz mit einer dicken, cremigen Schaumkrone. Es ist auch ein Sry Stout mit 5% Alkoholgehalt.

- Guinness Foreign Extra Stout
Diese Art ist eine Starkbierversion für den Export nach Afrika, Asien und andere weitere entfernte Länder. Es hat einen Alkoholgehalt von 7,5% und macht 40 % des weltweiten Verkaufs aus.

- Guinness Special Export
Dieses Guinness wurde extra für den belgischen Markt gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 8%.

- Guinness Extra Cold
Das Bier unterliegt einer kälteren Kühlung als andere Sorten der Brauerei. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,2%.

- Guinness Red
Bei dieser Art handelt es sich um ein Red Ale, also einem traditionellen Ale Bier.

Autor: bierfra

Kommentieren Februar 25th, 2010

Isotonisch, alkoholfrei und lecker? Das WeldeWeizen - alkoholfrei

Der wachsenden Fangemeinde der Weizenbier-Freunde macht die Specialitätenbrauerei Welde ein besonderes Geschenk: Im Frühjahr kommt „WeldeWeizen – alkoholfrei“ in die Märkte. Schon bei der großen Weizenbier-Verkostung auf der Intergastra in Stuttgart machte das alkoholfreie WeldeWeizen von sich reden, denn der Geschmack ist vollmundig und aromatisch. Der Sportler im Laufschritt auf dem Etikett ist Programm, denn „WeldeWeizen –alkoholfrei“ ist isotonisch und enthält nicht nur die ganze Palette der Inhaltsstoffe von Weizenbier, sondern zusätzlich noch die Vitamine B 6 und B 12 sowie Calcium und Magnesium.

Die Anregung für „WeldeWeizen – alkoholfrei“ bekam WeldeChef Dr. Hans Spielmann, der aktiver Marathon-Läufer ist, bei einem Fachvortrag über die isotonischen Eigenschaften von Weizenbieren. Der Fachreferent kam zu dem Schluss, dass Weizenbier aus medizinischer Sicht das ideale Sportlergetränk ist, wenn da nicht der Alkohol wäre und leider auch einige B-Vitamine sowie Calcium und Magnesium fehlen würden. Der Gedanke, ein Weizenbier zu brauen, das alkoholfrei ist, trotzdem schmeckt und obendrein noch mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist, ließ den WeldeChef seither nicht mehr los.




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Kommentieren Februar 22nd, 2010

Bier kurios: Erste schwimmende Brauerei auf einem Kreuzfahrtschiff

Es gibt schon immer wieder kuriose Nachrichten rund um das Thema Bier und diese hier ist mit Sicherheit auch eine Erwähnung wert. Nachdem Bier mittlerweile im Weltraum gebraut wird oder auch mal Bier in der Sauna ausgeschenkt wird, gibt es nun wieder etwas kurioses zu berichten.

Das vor kurzem zu Wasser gelassene Kreuzfahrtschiff “Aidablu” beherbergt neben vielen spektakulären Attraktionen auch eine spektakuläre Brauerei auf dem Wasser, welche täglich für das Schiff eigenes Bier braut. Insgesamt 600 Liter braut Andreas Hegny auf dem schwimmenden Koloss, natürlich alles streng nach dem deutschen Reinheitsgebot. Die Brauerei, welche wie eine ganz normale Brauerei aufgebaut ist, gehört zur Dortmunder Hausrauerei Hövels und beinhaltet sogar einen eigenen Biergarten.

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4 Kommentare Februar 21st, 2010

Fastenzeit und das Bockbier

Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.

Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Februar 19th, 2010

Ab Aschermittwoch ist Starkbierzeit

Wenn die Narrenkostüme ab Aschermittwoch wieder in den Schränken verschwinden, beginnt die karge Fastenzeit. Dass es dabei bisweilen trotzdem recht fröhlich zugeht, liegt an einem Hintertürchen, das seit Jahrhunderten gerne genutzt wird: Bockbier.

Dieses besonders gehaltvolle Bier darf auch in der Fastenzeit genossen werden, wie die Überlieferung besagt. So wird berichtet, dass vor langer Zeit bayerische Mönche ein Fässchen Bockbier nach Rom schickten zur Prüfung, ob der Trunk mit den kirchlichen Vorschriften vereinbar sei. Doch die Reise über die Alpen und die warme Sonne Italiens ließen den Sud völlig verderben. Der Papst probierte und konnte in dem abscheulichen Getränk keine Gefahr für das Seelenheil seiner Mitbrüder erkennen. Seither gehören Bockbier und Fastenzeit zusammen.

Pikantus Erdinger

Gerade in Bayern ist die Auswahl an Starkbieren groß. Diese hochprozentige Vielfalt bereichert der Weißbierspezialist ERDINGER Weißbräu um einen Weizenbock, eine obergärige Spezialität. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3 % und einer Stammwürze von 16,7°P ist der ERDINGER Pikantus dunkler Weizenbock der gehaltvollste Vertreter aus dem Hause ERDINGER.

Traditionsgemäß reift er in der Flasche; um sein volles Aroma zu entfalten, braucht er eine etwas längere Reifezeit. Starkbierkenner schätzen seinen typischen, malzbetonten und leicht süßlichen Geschmack, den der Pikantus durch die ausgesuchten, dunklen Weizen- und Gerstenmalze erhält. Dazu passend gibt es ein eigenes Glas, das mit seiner breiter angelegten Form die Aromaentfaltung unterstützt und die dunkle Farbe des Pikantus – das Auge trinkt mit – besonders zur Geltung kommen lässt.

Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen für euch einmal einige Bockbiere testen und vorstellen. Dabei wünschen wir euch, aber auch uns, viel Spaß!


2 Kommentare Februar 17th, 2010

Franken gegen Schottland: Wer hat das stärkste Bier der Welt?

Es geht um mehr als die Ehre, wenn es darum geht, wer das stärkste Bier der Welt braut. Ein heißer Wettstreit zwischen der Bierhochburg Franken und Schottland ist nun in eine neue Runde gegangen. Dabei geht es nicht um große Massenbrauereien, sondern es streiten sich zwei kleine Brauereien darum, wer das stärkste Bier der Welt braut. Was aus einer lustigen Idee enstand, ist mittlerweile bierernst geworden. Seit Monaten streiten sich bereits die Rivalen darum, wer mehr Alkohol in seinem Bier hat. Ob das wirklich noch etwas mit verantwortungsbewussten Bier trinken zu tun hat?

Bier so stark wie Vodka oder Whiskey

Derzeit sieht es so aus, dass die fränkische Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen ihren Titel an die schottische Brauerei BrewDog verloren hat. Das schottische Bier mit dem Namen “Sink the Bismarck” hat 41 Volumenprozente Alkohol, sage und schreibe ein Prozent mehr als das der fränkischen Brauerei und genau so viel wie Vodka oder Whiskey. Übrigens ist das schottische Bier nach dem Kriegsfilm “Die letzte Fahrt der Bismarck” aus dem Jahr 1960 benannt. In dem Film geht es um die Jagd der britischen Marine auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck, das 1941 im Atlantik versenkt wurde. Wie passend für dieses Duell. Ganz billig ist das Bier auch nicht. Es kostet schlappe 40 Pfund (46 Euro) und ist nur über das Internet bestellbar.

Schorschbräu Bier


Titel bald wieder in Franken

Georg Tscheuschner, Braumeister der Brauerei Schorschbräu, bezweifelt allerdings den angeblichen neuen Rekord. Er geht davon aus, dass die Schotten ihr Bier in genutzten Whiskyfässern gelagert hätten und es dadurch zusätzlich Whisky-Alkohol aufgenommen habe. “Ich möchte, dass es einen fairen Wettbewerb gibt”, sagte Tscheuschner. Derzeit wird der angeblich neue Rekord noch überprüft. Ebenfalls ist er gerade in den Vorbereitungen, ein neues Bier zu brauen. Dieses Bier soll dann schlappe 45 Volumenprozent haben und somit würde der Titel wieder nach Franken gehen.

Na wir sind gespannt wie dieser Kampf noch ausgehen wird und werden ihn natürlich weiter verfolgen.



Valentins - Blumen und Geschenke


4 Kommentare Februar 17th, 2010

Das Bier Online Magazin Lieblingsbier.de sucht Verstärkung!

Lieblingsbier.de sucht dich

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Wir suchen ab sofort Verstärkung für die redaktionelle Arbeit auf Lieblingsbier.de. Hast du Lust ein Teil dieses wunderbaren und einzigartigen Projektes zu werden und möchtest du deinen persönlichen Teil dazu beitragen? Wir bieten dir ab sofort die Möglichkeit dazu und geben dir die Möglichkeit rund um das Thema Bier zu schreiben!

Mittlerweile hat sich Lieblingsbier.de zu einer festen Größe in der Bier-Branche gemaustert. Mittlerweile besuchen knapp 10.000 Leser das Online-Magazin, Tendenz steigend. Ebenfalls haben wir ein Augenmerk auf die Zukunft gerichtet und wollen in der nächsten Zeit, endlich, expandieren und größer werden und Lieblingsbier.de zu einer unabhängigen Plattform rund um das Thema Bier machen.

Bewerbe dich einfach mit ein paar Sätzen über dich und eventuellen Vorstellungen über deine Arbeit bei Lieblingsbier.de über unser Kontaktformular oder schreib direkt eine Email an info@lieblingsbier.de. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Falls du nicht wirklich in der redaktionellen Arbeit Lust hast dich am Projekt zu beteiligen, dich aber in grafischen Dingen auskennst, bist du ebenfalls herzlich Willkommen!

Übrigends bieten wir dir die Möglichkeit neben der redaktionellen Arbeit auch Bierfestivals (z.B. Bierfestival Berlin), Biermessen (z.B. Brau Beviale) und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Bier für Lieblingsbier.de zu besuchen. Dies selbstverständlich kostenlos und mit eigener Presseakkreditierung. Ebenfalls hast du die Möglichkeit verschiedene Biere von unseren Partnern zu verköstigen und für Lieblingsbier.de zu testen.

Also, bewerbe dich noch heute!!

Viele Grüße,
die Redaktion

Biere aus aller Welt by www.BierPost.com

Kommentieren Februar 16th, 2010

Bierwerbung Guiness 2010 Commercial - Glück gehabt

Kommentieren Februar 15th, 2010

Seiten: 1 2 3 ... 32

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