Artikel zur Kategorie: 'Biertest'
Wenn die Narrenkostüme ab Aschermittwoch wieder in den Schränken verschwinden, beginnt die karge Fastenzeit. Dass es dabei bisweilen trotzdem recht fröhlich zugeht, liegt an einem Hintertürchen, das seit Jahrhunderten gerne genutzt wird: Bockbier.
Dieses besonders gehaltvolle Bier darf auch in der Fastenzeit genossen werden, wie die Überlieferung besagt. So wird berichtet, dass vor langer Zeit bayerische Mönche ein Fässchen Bockbier nach Rom schickten zur Prüfung, ob der Trunk mit den kirchlichen Vorschriften vereinbar sei. Doch die Reise über die Alpen und die warme Sonne Italiens ließen den Sud völlig verderben. Der Papst probierte und konnte in dem abscheulichen Getränk keine Gefahr für das Seelenheil seiner Mitbrüder erkennen. Seither gehören Bockbier und Fastenzeit zusammen.
Gerade in Bayern ist die Auswahl an Starkbieren groß. Diese hochprozentige Vielfalt bereichert der Weißbierspezialist ERDINGER Weißbräu um einen Weizenbock, eine obergärige Spezialität. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3 % und einer Stammwürze von 16,7°P ist der ERDINGER Pikantus dunkler Weizenbock der gehaltvollste Vertreter aus dem Hause ERDINGER.
Traditionsgemäß reift er in der Flasche; um sein volles Aroma zu entfalten, braucht er eine etwas längere Reifezeit. Starkbierkenner schätzen seinen typischen, malzbetonten und leicht süßlichen Geschmack, den der Pikantus durch die ausgesuchten, dunklen Weizen- und Gerstenmalze erhält. Dazu passend gibt es ein eigenes Glas, das mit seiner breiter angelegten Form die Aromaentfaltung unterstützt und die dunkle Farbe des Pikantus – das Auge trinkt mit – besonders zur Geltung kommen lässt.
Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen für euch einmal einige Bockbiere testen und vorstellen. Dabei wünschen wir euch, aber auch uns, viel Spaß!

Februar 17th, 2010
Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.
Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.
Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.
Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.
Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!
Felsenbräu Weihnachtsbier
Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.
Kulmbacher Mönchshof Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.
Sternquell Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!
Brauhaus Sacher Weihnachtsbock
Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.
Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!
Dezember 23rd, 2009
Anfang der Woche haben wir euch das Bierland Belgien vorgestellt. Nun haben wir für euch vier verschiedene belgische Biere getestet und für euch in einem kleinen Biertest zusammengefasst.
Eins vorne weg, der Geschmack der belgischen Biere ist so unterschiedlich geprägt, da konnten wir für euch keine klare Linie erkennen und haben somit zum Beispiel auch ein warmes Kirschbier im Angebot. Lecker!
Palm Speziale Pils
Das Pils nicht gleich Pils sein muss, dachten sich wohl bei diesem Bier die Belgier. So brauten sie hier ein eher malziges Ale mit vielen Röstaromen. Das Bier hat eine schöne bernsteinige Farbe, ist klar und sanft im Glas und überzeugt mit seinen Aromen auf der Zunge. Allerdings fehlen Bitterstoffe, die das Ganze noch aussagekräftiger machen könnten. Übrigens ist die PALM Brauerei die größte unabhängige Brauerei in Belgien und das Bier Palm das beliebteste Ale.
De Koninck
Beim De Koninck handelt es sich um ein ebenfalls bernsteinfarbiges, klares und ruhiges Bier. Dieses Bier trägt einen vollen aromatigen Körper, welcher nach Lakritze und Sherry schmeckt und einen alkalischen und rauchigen Geruch nach sich zieht. Es schmeckt eher bitter und trocken auf der Zunge und hinten raus leicht ansetzend. Von den Geschmacksnoten her ist es sehr intensiv und interessant, mit Sicherheit eines der besseren Biere in Belgien.
St. Louis Kriek Kirschbier
Interessant. So ist die empfohlene Trinktemperatur laut Hersteller bei 60 Grad. Also gut, Flasche in einen Topf mit heißem Wasser und schön erwärmt. Gerade bei kalten Temperaturen eine leckere und vor allem fruchtige Alternative zum Glühwein. Das Bier hat eine schöne, leicht dunkle, rote Farbe und einen schönen Schaum. Es ähnelt auch einem Gebräu aus einem Chemiebaukasten. Der erste Geruch geht in die Richtung Weihnachtsmarkt und Glühweinstand. Es riecht sehr süß, nussig und nach Nelken. Der Geschmack ist erst mal Wahnsinn! Sehr starke Kirscharomen, sehr sauer und leicht weinartig. Hinten raus sehr kitzelig und cremig im Abgang. Für kalte Tage sicherlich eine Alternative, hat aber leider nix mit Bier zu tun.
Hoegaarden Witbier
Dieses Weißbier kommt in einer sehr großen 0,75 Liter Flasche daher. Dabei handelt es sich um ein trübes Weißbier mit einem leichten Orangen- und Vanillearoma. Auch der Geruch ist fruchtig, zitronig und die Hefe kommt ziemlich gut durch. Der Geschmack an sich aber eher etwas schal, langweilig und bitter im Abgang. Nicht zu empfehlen und kein Vergleich zu deutschen Weißbieren.
Wir hoffen, wir konnten euch einen kleinen Einblick in das belgische Bier geben. Vielleicht kommen in den nächsten Tagen noch ein paar weitere Sorten hinzu, unter anderem das weltberühmte belgische Trappistenbier. Falls ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, könnt ihr auf Bierpost.com online eure belgischen Biere bestellen.
Oktober 16th, 2009
Wir suchen ab sofort Verstärkung für die redaktionelle Arbeit auf Lieblingsbier.de. Hast du Lust ein Teil dieses wunderbaren und einzigartigen Projektes zu werden und möchtest du deinen persönlichen Teil dazu beitragen? Wir bieten dir ab sofort die Möglichkeit dazu!
Bewerbe dich einfach mit einem kleinen Lebenslauf, ein paar Sätzen über dich und eventuellen Vorstellungen über deine Arbeit über unser Kontaktformular oder schreib direkt eine Email an info@lieblingsbier.de. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Übrigends bieten wir dir die Möglichkeit neben der redaktionellen Arbeit auch Bierfestivals (z.B. Bierfestival Berlin), Biermessen (z.B. Brau Beviale) und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Bier für Lieblingsbier.de zu besuchen. Dies selbstverständlich kostenlos und mit eigener Presseakkreditierung. Ebenfalls hast du die Möglichkeit verschiedene Biere von unseren Partnern zu verköstigen und für Lieblingsbier.de zu testen.
Also, bewerbe dich noch heute!!
Viele Grüße,
die Redaktion
Januar 26th, 2009
Hallo liebe Leser von Lieblingsbier.de,
Die Redaktion wünscht euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und schöne Feiertage. Selbstverständlich auch einen guten Rutsch in das Jahr 2009.
Euer Bier Online Magazin wird dann natürlich auch weiter für euch da sein. Einige Neuerungen, die wir bereits für 2008 versprochen hatten, werden dann auch in die Tat umgesetzt. Ganz getreu nach dem Motto “Gut Ding will weile haben”. Lasst euch einfach überraschen, was auf euch zukommen wird.
Einen kleinen Vorgeschmack können wir euch natürlich geben. Es wird wieder ausführliche und interessante Biertests geben, dazu kommt ein wahnsinnges Bierquiz mit vielen tollen Preisen und natürlich weitere spannende Geschichten rund um das Lieblingsthema der Deutschen. Lieblingsbier.de wird für euch im Sommer auf Tour gehen und live in Bild und Ton von verschiedenen Bierfestivals und Biermessen berichten. Ebenfalls planen wir an einem neuen Format um euch das Thema Bier noch ansehnlicher und spannender vermitteln zu drüfen. Ganz getreu nach einem weiteren Motto “Beer goes Web 2.0.”
Ebenfalls wollen wir uns natürlich bei euch Lesern für eure Treue bedanken und freuen uns euch im neuen Jahr wieder auf www.lieblingsbier.de begrüßen zu dürfen.
Falls ihr Anregungen, Kritik, Lob oder sonstiges loswerden möchtet, dann schickt uns eine Email an info@lieblingsbier.de oder nutzt unser Kontaktformular.
Beste Grüße,
Die Redaktion
Dezember 24th, 2008
LIEBLINGSBIER.DE wird EIN Jahr alt!!!
Jawohl! Lieblingsbier.de existiert mittlerweile ein Jahr im World Wide Web!!! Zeit für eine kleine Zusammenfassung und einer großen Danksagung an alle Beteiligten, die dieses Projekt zu dem gemacht haben, was es heute ist!
Lieblingsbier.de hat sich im vergangenen Jahr von einer kleinen Seite über das Thema Bier zu einem etablierten Bier Online Magazin entwickelt, welches feste Strukturen und ein starkes Netzwerk an Partnern beinhaltet. Nicht nur unsere einzigartigen Biertests, interessanten Beiträge über das Bier oder die Tipps&Tricks zu unserem Lieblingsgetränk haben als Erfolgsfaktoren eine Rolle gespielt, sondern auch jeder von euch da draussen, der gerade diese Zeilen liest. Ihr seid es, die diese Seite zu dem gemacht hat, was es heute ist! Ihr seid es, die Beiträge kommentieren, diskutieren und bewerten! Ihr seid es, die auch im Freundeskreis oder Bekanntenkreis über Lieblingsbier.de sprechen und anregend diskutieren und ihr seid es auch, die mit Verbesserungsvorschlägen, Lob und Kritik auf uns zukommen! Euch gehört der meiste Dank!!
Aus diesem Grunde wollen wir uns natürlich revanchieren und verlosen unter allen Einsendern ein wunderschönes Lieblingsbier.de - Tshirt in der Größe L und fünf Lieblingsbier.de Schlüsselanhänger. Alles was ihr tun müsst, ist eine Email mit eurem ganz persönlichen Geburtstagsgruß (egal ob Bild, Gedicht, Video, etc..) an info@lieblingsbier.de senden und schon habt ihr die Chance einen Gewinn abzustauben!! Die schönsten Grüße werden dann hier veröffentlicht!
ALso trinkt und geniesst heute das ein oder andere Bier auf Lieblingsbier.de!
Prost,
Euer Lieblingsbier.de - Team

Oktober 30th, 2008
In unserer heutigen Biertest Reihe haben wir es mit einer echten urigen Klosterbrauerei aus dem schönen Oberbayern zu tun. Genauer gesagt geht es um das berühmte und von vielen Seiten gelobte Reutberger Kloster Weisse. Unser Biertestteam hat sich dieses Weißbier vorgenommen und auf Hopfen und Gerste überprüft. Viel Spaß beim Lesen!
Biertest Weißbier:
Bierart: Weißbier
Name: Reutberger Kloster Weisse
Hersteller: Klosterbrauerei Reutberg eG
Brauort: 83679 Sachsenkam, Oberbayern
Alkoholgehalt: 4,9 % Vol.
Homepage: www.klosterbrauerei-reutberg.de
zu kaufen: Biershop Beerangel.com

Geschmack:
Ein milder, weicher und kaum hefelastiger Geschmack legt sich beim ersten Schluck des Reutberger Kloster Weißbieres in den Gaumen. Das Bier ist sehr erfrischend, bitzelnd und hat eine Note von Wald und Kräutern im Nachgeschmack. Sehr hopfig und fein gefiltert, insgesamt sehr angenehm und schön im Geschmack. Man schmeckt die feine und anspruchsvolle Braukunst die hinter diesem süffigen und gleichzeitig feinen Weißbier steckt.
8/10 Punkten
Geruch:
Sehr hopfiger und aromatischer Geruch mit feinen würzigen Geruchspartikeln. Auf der einen Seite riecht das Weißbier sehr eigenartig, eher ein bisschen alt und abgestanden was sich aber auf gar keinen Fall im Geschmack bestätigen lässt. Der Geruch kommt wohl von der vergorenen Lagerung im Holzfass.
7/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Für ein Weißbier hat es eine fantastische gelbe, fast ein bisschen zu orangene, Farbe. Es ist leicht trüb und zeigt sich von einer wirklich schönen Seite. Die Hefeporen setzen sich im unteren Teil des Bieres ab und liefern einiges zur Trübe des Bieres hinzu. Aber so gehört es sich für ein richtiges Weißbier.
8/10 Punkten
Design:
Typisches Reutberger Etikettenlayout mit einem schönen und klarem Blau. Das Bild zeigt die bayerische Rautenfahne unterhalb des Klosters Reutberg. Die Flasche ist die typische 0,5er Bauchflasche, welche ebenfalls in das oberbayerische Bild passt. Ansonsten ist das Design eher schlicht und einfach gehalten und auf das wesentliche beschränkt, was aber nicht negativ auffällt.
8/10 Punkte
Schaum:
Beim Einschenken gibt es zunächst eine starke Schaumbildung, die sich auch nach kurzer Zeit relativ fest auf das flüssige Gold setzt. Der Schaum ist fantastisch, kaum bitter, sehr weich und schmackhaft nach Hefe und Weizen. Sehr kleine Poren setzen sich in einer wirklich schöne und sehr weiße Schaumkrone auf das Bier. Der Schaum bleibt lang erhalten und liefert dem Reutberger Klosterbier genau das, was es haben soll.
9/10 Punkte
Einschenken und Verhalten im Glas:
Das Bier fließt ruhig und zielstrebig in das frisch gespülte Weißbierglas hinein und legt sich dort ziemlich wuchtig und sprudlig in das Glas hinein. Der Schaum ist gleich von Anfang an ziemlich wild und baut sich hoch auf. Nach einiger Zeit legt sich das Bier schön und gerade in das Glas und wartet auf den Verzehr.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Leider muss die Bewertung für den letzten Schluck diesmal ausfallen, da eine kleine Fliege meinte ein Bad in meinem Weißbier zu nehmen. Diese Fliege hätte sicherlich den Geschmack des letzten Schluckes verfälscht und somit geben wir aus bestem Gewissen einfach aus freiem Lauf nur 8 Punkte!
8/10 Punkten
Besondere Kriterien & Fazit:
Klosterbiere sind eigentlich immer besondere und wohlschmeckende Biere. Die Klosterbrauerei Reutberg aus Oberbayern genießt seit Jahren einen wunderbaren Ruf und dies bestätigt sich auch in diesem Weißbier. Dort ist das Bierbrauen noch echte Handwerkskunst und gleichzeitig ein echter Genuss. Mit Sicherheit ist das Reutberger einen Kauf wert und sollte von jedem ein Mal probiert werden.
Geschmack: 8/10 x 3
Geruch: 7/10 x2
Aussehen: 8/10
Design: 8/10
Schaum: 9/10
Einschenken: 8/10
Letzter Schluck: 8/10
= 79 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Tester: Mr.Duck
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester:
keiner wollte ein Statement abgeben!
August 14th, 2008
In unserer heutigen Biertest Reihe wollen wir euch endlich mal ein typisches Bier aus Franken vorstellen. Es handelt sich, wie bei den letzten Biertests auch schon, um ein schönes Premium Pilsener aus dem oberfränkischen Kronach.
Biertest Pilsbier:
Bierart: Premium Pilsener
Name: Kaiserhof Pilsener
Hersteller: Brauerei Kaiserhof
Brauort: 96317 Kronach, Oberfranken
Alkoholgehalt: 4,8 % Vol.
Homepage: www.kaiserhofbraeu.de
zu kaufen: Biershop Bierpaket.de

Geschmack:
Das Kaiserhof Pils hat einen frischen, leicht würzigen aber eher milden Geschmack. Der Körper des Bieres geht mehr in das wässrige als in das volle Geschmackserlebnis. Es hat eine fast zu leichte Note von Hopfen und leider wenig Malzgeschmack. Im Abgang wirkt es leicht bitter und etwas akalisch mit einer leichten fruchtigen Note nach Marmelade. Im Antrunk ist es sehr frisch und zeigt diese Erfrischung mit einem hohen Kohlesäureanteil auf der Zunge der sehr anregend und angenehm ist. Alles in allem schon ganz ok!
6/10 Punkten
Geruch:
Ein sehr blumiger Geruch nach Wald und Wiese steigt in die Nase. Es riecht sehr frisch und man erkennt nach langem Atem den hopfigen Geruch dieses Bieres. Eher neutraler Geruch nach Bier und kaum auffallend.
6/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Der bereits etwas wässrige Geschmack macht sich auch in der Farbe des Bieres deutlich zu erkennen. Das Bier ist ziemlich hell, durchsichtig und filtriert. Es wirkt eher wie ein Radler oder eine starke Apfelsaftschorle. Allerdings verfügt das Kaiserhof Bier über einen schönen weißen Schaumrand und beinhaltet eine statliche Anzahl an großen und kleinen CO2 Perlchen. Diese steigend laufend in einer Linie empor und geben eine Menge Bewegung in das Bier.
6/10 Punkten
Design:
Das Etikett ist eher schlicht und nicht wirklich besonders gehalten. Es ist auf das wichtigste beschränkt und liefert alle nötigen Informationen rund um den Inhalt der Flasche. Das blau, goldene und weiße Farbspektrum des Etiketts wirkt nicht besonders anregend und passt auch nicht wirklich gut zusammen. Die Brauerei könnte sich ruhig ein etwas frischeren Aufdruck ausdenken um das Bier auch etwas attraktiver zu gestalten.
4/10 Punkte
Schaum:
Der Schaum hat von Anfang an eine schöne weiße Blume die allerdings teilweise sehr großporig mit Blasenbewegung ist. Der Schaum hält sich über eine längere Zeit sehr gut im Glas und kann überzeugen. Mit der Zeit wird er immer fester und stabiler. Auch der Geschmack des Schaumes ist angenehm und nicht zu bitter.
8/10 Punkte
Einschenken und Verhalten im Glas:
Beim Einschenken kam es zu einer großen Blasenbildung in der Flasche und das Bier stürzte nur so hinaus. Es began schnell zu schäumen und es bildete sich eine große Schaumkrone. Zu empfehlen ist es, dass Bier langsam und behaglich in das Glas zu schenken und nicht überstürzend zu agieren. Im Glas liegt das Bier dann ziemlich, durch die CO2 Blasen, in Bewegung und arbeitet kontinuierlich vor sich hin.
6/10 Punkten
Letzter Schluck:
Nach einiger Standzeit ist das Kaiserhof Pilsener beim letzten Schluck immer noch frosch und perlig. Es hat einen etwas bitteren und würzigeren Geschmack als zu Beginn des Trankes. Es kann gesagt werden, dass dieses Bier, ähnlich wie ein Wein, zunächst einige Zeit offen stehen sollte um seinen vollen Geschmack zu entfalten.
8/10 Punkten
Besondere Kriterien & Fazit:
Das Pils Bier ist nicht gerade die Spezialität der Franken und dies macht sich auch in dem Kaiserhof Pilsener bemerkbar. Die Bierregion Franken und vor allem Oberfranken kann mit Sicherheit mehr als das, was die Kaiserhof Brauerei hier vollbracht hat. Trotzdem wird gerade dieses Bier auf Grund seines leichten Geschmacks von vielen Liebhabern getrunken und verehrt. Es ist mit Sicherheit auch ein Kauf wert und kann hier direkt über den Biershop Bierpaket.de aus Franken bestellt werden.
Geschmack: 6/10 x 3
Geruch: 6/10 x2
Aussehen: 6/10
Design: 4/10
Schaum: 8/10
Einschenken: 6/10
Letzter Schluck: 8/10
= 62 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Tester: Mr.Duck
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester:
Suxe:
“Da melde ich mich als Pilstrinker mal wieder zu Wort. Für mich ist es viel zu leicht und hat überhaupt nicht den typischen Pilsgeschmack, welches ein Pils haben sollte. Es liegt wohl wirklich daran, dass die Bayern kein Pils brauen können. Sie sollten lieber bei ihrem Weißbier bleiben, dass können sie nämlich richtig gut. Also wer eher herbes Bier gewöhnt ist, findet hier nicht seine Freude. Allerdings eignet es sich als ein leichtes Sommerbier bestimmt ganz gut.
August 4th, 2008
Nach langer und geduldiger Zeit bieten wir euch endlich wieder einen schönen Biertest der sich diesmal um ein oberbayerisches Pils vom Tegernsee dreht. Normalerweise ist Pils brauen nicht gerade das Ding der Bayern, doch wollen wir mal schauen und vor allem schmecken, ob es vielleicht bei diesem Bier aus dem herzoglichen Brauhaus am Tegernsee etwas anders ist.
Biertest Pilsbier:
Bierart: Pils
Name: Tegernsee Pils
Hersteller: Herzogliches Brauhaus Tegernsee
Brauort: 83684 Tegernsee, Oberbayern
Alkoholgehalt: 5 % Vol.
Homepage: herzogliches Brauhaus Tegernsee

Geschmack:
Für ein Pilsbier hat das Tegernseer einen leichten hopfenlastigen, mit vollen Aromen bestückten, Geschmack. Erst im Nachhall kommt der leicht bittere Nachgeschmack, welcher typisch für ein Pilsbier wäre. Das Bier ist sehr herzhaft aber trotzdem würzig-mild mit einem schönen vollmundigen Inneren. Es passt wunderbar zu lauen und frischen Sommerabenden und feinem Essen wie Fisch oder einer Käseplatte. Der Gaumen erlebt ein frisches, prickelndes und kerniges Aroma. Ein tolles Bier für Bierliebhaber die auf etwas besonderes stehen.
9/10 Punkten
Geruch:
herber und großporiger Geruch mit vollen Hopfenaromen. Das Bier richt frisch und fruchtig nach Wiese und Wald. Es ist ein echtes “Natur-Bier” mit Geruch nach Kräutern, Malz und Hopfen. Einfach urig und gesellig.
7/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Das Bier hat eine für ein Pilsbier sehr untypische klare und helle Farbe. Hellgelb, appetitlich und anregend erscheint das porige Sonnengelb bei der Betrachtung gegen das Licht. Nach dem Aussehen scheint es eher wie ein leichtes Radler zu wirken ohne vollen Aromastoffen und ziemlich stark ausgefiltert. Die Farbe könnte ruhig etwas bieriger sein.
5/10 Punkten
Design:
Das Pilsbier aus Bayern liegt in einer typischen 0,33 Liter Bierflasche und zeigt so nach außen die typische Form eines Pilsbieres. Das Glas ist sehr dunkel mit einem dazu passenden dunklen, fast schwarzen, Etikett. Das urige Logo der herzoglichen Brauerei vom Tegernsee strahlt auf dem dunkeln Untergrund mit dem bayerischen Löwen und den blau weißen Rauten ins Auge. Der Schriftzug ist in einer schönen alten Schrift gehalten aber eher schlicht. Das Design der Flasche ist ansprechend, etwas auffallend durch die dunkle Farbe, aber nicht übertrieben.
8/10 Punkte
Schaum:
Tja, der Schaum beim Pilsbier ist ja immer so eine Sache, gerade bei den bayerischen Pilssorten. Er war am Anfang zwar vorhanden und sah auch gut aus, doch nach kurzer Zeit fiel die Blume in sich zusammen und er war schon wieder verschwunden. Der Schaum hat einen leicht bitteren Geschmack, welcher aber beim trinken nicht stört, weil er eh verschwunden ist. Sonst eher großporig und grob gehalten.
5/10 Punkte
Einschenken und Verhalten im Glas:
Ob es beim Transport der Flasche zu einer großen Erschütterung kam, ist leider ungewiss, so gab es beim öffnen der Flasche erst mal einen kleinen Bierspringbrunnen mit allem was dazu gehört. Sonst lief das Bier schnell aus der kleinen Flasche in das Glas hinein und es sich dann mit einer zunächst sehr starken CO2 Bildung niederlegte. Nach kurzer Zeit fand das Bier zur Ruhe und lag süffig und gemütlich im Glas. Der CO2 Inhalt war allerdings nach einiger Zeit immer doch betrefflich hoch was aber der Frische und der Spritzigkeit des Bieres nur zu Gute kam.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Ein sehr vollmundiger, frischer und spritziger letzter Schluck. Aber auch kein Wunder, dass Bier ist ja bei einer Größe von 0,33 auch sehr schnell am letzten Schluck angelangt.
10/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Pils aus Bayern ist eigentlich nicht wirklich Pils und auch dieses Pils macht da nicht wirklich eine Ausnahme. Vom Geschmack und Aussehen erinnert es eher an ein würziges Vollbier. Trotzdem sollte jeder Pilsliebhaber dieses würzige, sehr schmackhafte Bier aus der herzoglichen Brauerei am Tegernsee probiert haben. Zu kaufen gibt es dieses übrigends über den Biershop Beerangel.com
Geschmack: 9/10 x 3
Geruch: 7/10 x2
Aussehen: 5/10
Design: 8/10
Schaum: 5/10
Einschenken: 8/10
Letzter Schluck: 10/10
= 77 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Tester: Mr.Duck
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester:
Suxe:
“Naja, also ich bin als Pilstrinker schon andere Pilsbiere mit einem herben und wuchtigen Geschmack gewohnt, da ist dies nicht wirklich unter der Kategorie Pils abzulegen, aber der Geschmack ist trotzdem vortrefflich. Ich glaube die Bayern wissen schon wie gebraut werden soll und welche Mischung der Zutaten zu einem wirklich guten Geschmack führt. Das Tegernseer Brauhaus habe ich nun mit mehreren Sorten bereits kennenlernen dürfen und es hat mich immer wieder überzeugt
Juli 24th, 2008
Viele von euch haben sie sicherlich schon im Supermarkt um die Ecke entdeckt und sich verwundert die Augen gerieben. Aber liebe Leser und Leserinnen es ist wirklich wahr, seit einiger Zeit gibt es, ausschließlich für die Europameisterschaft gedacht, echte Bierchips von Crunchips zu kaufen. Nur lohnt sich der Kauf? Wird der Gaumen wirklich von einem feinen Bierchips-Geschmack verwöhnt und gekitzelt oder entpuppen sich die Chips mit angeblichem Biergeschmack eher zum Langweilligen und einschlafenden Spannungsmoment? Keine Panik! Wir haben die original Bierchips für euch durch unser hartes und erfahrenes Biertester Team geschickt und sie für euch nach einigen ausschlaggebenden Punkten bewertet. Zunächst ist zu sagen, dass jeder Bierfan mit Sicherheit diese Bierchips einmal probieren sollte, egal was unser Test aussagt. Die Idee an sich ist ein Kauf wert, den Bier und Chips gehören einfach zusammen also warum nicht kombinieren. Allerdings liebe Brauer, verschont uns bitte mit einem Chipsbier. Danke!
Biertest Bierchips:
Bierart: Chips
Name: Crunchips Bier Geschmack
Hersteller: Lorenz Snack World
Brauort: Neu Isenburg
Fettgehalt: 35g bei 100g Chips

Geschmack:
Beim ersten knacken der Bierchips im Mund erwartet man einen vollen bitteren und würzigen Biergeschmack - doch weit gefehlt - zunächst überwiegt der Geschmack von stink normalen Kartoffelchips ohne irgendeinem Ansatz von Biergeschmack. Beim dritten und vierten Happen verspührt man den ersten leichten bitteren Biergeschmack. Also ist der Geschmack tatsächlich vorhanden, zwar nur leicht und wirklich unscheinbar, aber es schmeckt wirklich nach Bier. Nimmt man ein paar Chips in den Mund und lässt sie auf der Zunge zergehen schmeckt es sogar richtig nach einem würzigen Pils. Sonst haben die Chips einen ziemlich säuerlichen und zitronenhaftigen Geschmack der doch auch etwas die Mundwinkel zusammen ziehen lässt. Selbstverständlich fehlt auch nicht der typische Salzgeschmack.
Geruch:
Beim ersten tiefen Einzug der Nase riechen die Chips ganz leicht nach Bier. Allerdings müssen die Augen geschlossen werden und sich der Geruch von einem fantastisch duftenden Bierchen vorgestellt werden. Hat man nur die Chips im Kopf, riechen die Chips auch nur nach stinknormalen Chips.
Aussehen der Chips:
Die Chips haben eine schöne hellgelb leuchtende Farbe. Sie sehen schön luftig aus und sind in nicht zu großen und nicht zu kleinen Stückchen eingeteilt. Ganz vereinzelt haben die Chips auch eine leichte bräunliche Verfärbung die sich aber nicht weiter negativ bemerkbar macht.
Design:
Die Pilstulpe auf der Verpackung hat schon etwas Besonderes. Es sieht irgendwie untypisch aus aber es passt auch gut zusammen. Sonst hält sich die Verpackung als schlichte Chipsverpackung, wie jedermann sie von Crunchips gewohnt ist. Auf der Rückseite wird dann noch auf die “3 Crunchips-Geheimnisse” hingewiesen, die sich durch die besten Kartoffeln, die raffinierteste Gewürzmischung und durch ein wunderbares Sonnenblumenöl gar nicht also so Geheim entpuppen. Dann erkennt man rechts oben auch noch das Logo des DFBs und den Schriftzug “Offizieller Lieferant der Deutschen-Fußball-Nationalmannschaft und des Deutschen Fußball-Bundes”. Ist ja klar, dass wir so Europameister werden.
Letzter Chip:
Also die Bierchips werden relativ schnell aufgegessen, Chips machen eben doch süchtig. Der letzte Chip ist allerdings etwas klein und kaum noch greifbar. Vom Geschmack hat er, im Vergleich zu seinen größeren Brüdern, allerdings nichts verloren.
Fazit:
Besondere Chips mit einem besonderen Geschmack, der allerdings nicht so wahnsinnig überzeugt. Unter echten Bierchips stellen wir uns noch bierigere Chips vor. Doch Lorenz hat ja erst den Anfang gemacht und dafür schon mal nicht schlecht. Wir von Lieblingsbier.de raten auf jeden Fall zum Kauf, allein nur zum probieren lohnt es sich immer.
Juni 23rd, 2008
Der heutige Biertest dreht sich zum ersten Mal über ein Bier, welches von einem Discountermarkt gekauft wurde und in wunderschönen Plastikflaschen, so genannten PET - Flaschen, lagert. Unser Biertester “Bierbaron” aus Berlin hat sich diesem Experiment untergeordnet und wirklich sein bestes gegeben. Was dabei herauskam, könnt ihr in den nächsten Zeilen lesen.
Biertest Pilsbier:
Bierart: Pils
Name: Schultenbräu
Hersteller: Brauerei Martens
Brauort: Bocholt / Belgien
Alkoholgehalt: 4,9 % Vol.
Homepage: ALDI Nord

Geschmack:
Bitter, metallisch, nix Gutes verheißend! Im Antrunk nur bitter, so viel Hefeextrakt kann da doch gar nicht drin sein. Im Mittelteil wässrig, bitter – metallisch, im Abgang wie Kamillentee mit Korn und Blech drin.
Nach dem ersten Glas möchte man sich an amnesty international oder die Menschenrechtskommision der UNO um Hilfe wenden.
Ein lautes : „Brrrrrrrrrrrrrr!“
1/10 Punkten
Geruch:
Metallisch, künstlich, bitter, weckt finstere Assoziationen! Angsterzeugend! Von gutem Geruch kann da überhaupt keine Rede sein, selbst mit einem dicken Schnupfen noch nicht wirklich erträglich!
1/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Nette Farbe, mittelhelles Gelb, nur vom Aussehen her durchaus sympathisch. Aber wirklich nur vom Aussehen her, aber die Fassade kann ja manchmal täuschen und zwar wirklich heftig.
4/10 Punkten
Design:
Tja, jetzt kommen wir mal zu der PET – Flasche, an die wir uns ja inzwischen wohl alle gewöhnen mussten. Die 0,33l Flasche aus grünem Kunststoff sieht recht sympathisch aus,
Farbe und Aufmachung wollen hier mehr scheinen als sein, es werden Assoziationen an Becks und/oder Heineken geweckt. Aber das ist reine Hochstapelei! Der Vergleich Plastik zu Glas sollte hier keine Rolle spielen, ich denke das ist jedem bewusst was da der Unterschied ist. Sonst sind die Farben des Etiketts gut abgestimmt und wie oben bereits erwähnt, erwecken sie Assoziationen zu bekannten großen Brauereien.
3/10 Punkte
Schaum:
Kurzlebig, bei vorher mit kaltem Wasser ausgespülter Pils – Tulpe hält die Krone ca. 15 Sekunden, bevor sie jämmerlich in sich zusammensinkt. Nach ca. 20 Sekunden sieht das Glas aus, als stünde es noch vom gestrigen Abend hier herum.
1/10 Punkte
Einschenken und Verhalten im Glas:
Die Kohelnsäure existiert nicht wirklich bei diesem Biere. Beim einschenken sprudelt es noch ein wenig doch nach kurzer Zeit ist es ziemlich ruhig im Glas und es passiert nix. Bei dem Bier passt wirklich alles zusammen.
1/10 Punkten
Letzter Schluck:
Ebenso schäbig wie der erste, man ist froh, dass dieses Martyrium, das mit Bierkonsum oder –genuss aber auch rein gar nichts zu tun hat, endlich vorbei ist. Zum Glück war es ja nur ein 0,33l Fläschchen.
1/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Dieser Versuch des Bierbarons, durch den Kauf der Hausmarke von Aldi – Nord, seinen Etat zu schonen, ging komplett in die Hose.
Eine grausliche Industrieplörre, die den Namen Bier nicht verdient.
Das beste daran ist noch die Farbe + Dekoration der Flasche, dunkelgrün, Bierbarons Lieblingsfarbe, aber wehe, man öffnet den Drehverschluss!
Für den Konsum dieser Brühe gibt es keine Entschuldigung, sondern nur Ausreden, wie :
„Ich war jung und hatte kein Geld!“ – Besser Cola getrunken, oder „Als Biertester muss man sich auch so was im Dienst der Information antun!“
Geschmack: 1/10 x 3
Geruch: 1/10 x2
Aussehen: 4/10
Design: 3/10
Schaum: 1/10
Einschenken: 1/10
Letzter Schluck: 1/10
= 15 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Tester: Bierbaron
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester:
Duck:
“ääähm.. ich muss weg
Suxe:
“Also ich trinke gerne Bier und auch wirklich viel Bier, aber hier passe ich liebend gerne. Ich denke der Bierbaron hat ganze Arbeit geleistet und sich aus dieser Lage sehr gut befreit. Respekt dafür.”
Juni 22nd, 2008
Wir dürfen zu einer neuen Runde Biertest einläuten und beschäftigen uns diesmal mit einem ganz speziellen Weißbier mit dem wunderbaren und auch humorvollen Namen “Pater Rudi”. Was hinter diesem Namen steckt erfahrt ihr wenn ihr weiter lest. Diesmal getestet und verfasst von unserem DoktaBaya.
Biertest Weißbier:
Bierart: Weißbier naturtrüb
Name: Pater Rudi
Hersteller: Isaria Getränke
Brauort: Pilsting (Bayern)
Alkoholgehalt: 4,9 % Vol.
Homepage: www.isaria-getränke.de

Geschmack:
Das Pater Rudi Weissbier glänzt von der ersten Minute an mit einem milden – hefigen Gaumenkitzeln. Eine Art süffiger Konter, der kurz vor dem 16 – Meter Raum abgefangen wird – nicht mit einer Blutgrätsche, nein! Das letzte Aha-Erlebnis, die sprichwörtliche Explosion auf der Zunge ist es, was irgendwie fehlt. Das lässt den Geschmack allerdings keineswegs blass oder minderwertig erscheinen – vielmehr spielt dieses Weißbier konstant im offensiven Mittelfeld.
6/10 Punkten
Geruch:
Überraschend dezent kommt die Hefe heraus. Wer vorher einen Schluck verköstigt hat weiß, warum dies Überrascht. Letztendlich schmeckt es allerdings irgendwie nach… ja, …nach einem hellen Weizenbier.
6/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Hätte dieses Bier irgendwo eine Tür – ich würde eintreten! Denn dieses Bier kann sich ganz groß „einladendes Äußeres“ auf die Fahnen schreiben. Das gekühlte Bier glänzt in seiner dunkelgoldenen Naturtrübe leicht perlend im durch die Temperatur angeschlagenen „Weißbier – Stutzen“. Jedem Bierfreund wird spätestens jetzt das Wasser im Munde zusammenlaufen.
8/10 Punkten
Design:
Weniger gelungen ist nach meinem Geschmack die penetrant – unstimmige Farbkombination des Labels. Orange und blau dominieren den Aufdruck nebst eines weniger anmutig dreinschauenden Paters – ich denke es muss der Rudi sein. Meine Herren – hier darf nachjustiert werden
6/10 Punkte
Schaum:
Der Schaum ist enorm cremig und so feinporig wie ein Schwammtuch – zum Glück aber nicht gelb. Herrlich anzuschauen.
7/10 Punkte
Einschenken und Verhalten im Glas:
Pater Rudi Weißbier gehört zu den introvertierten, eher ruhigen Bieren. Es lässt keine Rückschlüsse auf Verhaltensauffälligkeiten zu. Vielmehr liegt es gemütlich, leicht perlend im Stutzen – ganz wie die Lieblingsbier.de Redaktion an einem lauen Sommerabend. Die Konsistenz ist, wie oben beschrieben, sehr einladend.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Leider nicht mehr kühl, jedoch trotzdem angenehm.
6/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Ja der Pater Rudi ist ein Gemütlicher. Ein Weissbier „für alle Fälle“, wie in der Bewertung zu erkennen in jedem Falle zum Verzehr empfohlen. Es ist ein Allrounder, quasi auf jedem Platz heimisch – im Wohnzimmer, der Wirtschaft, dem Club und selbstverständlich auch dem Biergarten. Ein Fels in der Brandung mit konstanter „Leistung“. Dem Kenner und Sammler – der das besondere sucht, sei jedoch eher zu einem anderen Bier geraten.
Geschmack: 6/10 x 3
Geruch: 6/10 x2
Aussehen: 8/10
Design: 6/10
Schaum: 7/10
Einschenken: 8/10
Letzter Schluck: 6/10
= 65 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Tester: DoktaBaya
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester:
Duck:
“Also der Pater Rudi ist nicht gerade das Überflieger Weißbier aber es passt schon so lala. Mit Sicherheit gibt es bessere, aber allein wegen dem Namen und dem lustig aussehendem Pater auf dem Etikett sollte das Bier schon einmal gekauft und probiert werden. Der Geschmack ist allerdings noch verbesserungsfähig, dann wär es mit Sicherheit ein klasse Kultbier”
Suxe:
“Da ich überhaupt kein Weißbiertrinker bin und eher aus Gruppenzwang mal zum Weißbier mich verirre muss ich sagen, dass ich das Pater Rudi Bier gar nicht so schlecht finde. Natürlich bin ich gläubig und zu Beginn tat ich mir doch etwas schwer das Bier zu öffnen und zu leeren, aber nach dem zweiten und dritten Weißbier ging das alles schon einfacher. Naja, es ist ein süffiges mal zum zwischendruch Genuss gedachtes Weißbier.”
Juni 10th, 2008
Weiter geht es mit unserem sagenhaften Biertest und diesesmal haben wir für euch wieder mal ein oberbayerisches Weißbier herausgesucht und für euch etwas genauer unter die Lupe genommen.
Biertest Weißbier:
Bierart: Weißbier
Name: Ayinger Bräu-Weisse
Hersteller: Ayinger
Brauort: Aying (Brauerei Aying)
Alkoholgehalt: 5,1 % Vol.
Homepage: www.ayinger-bier.de

Geschmack:
Wieder musste sich ein Weißbier unserem harten aber bewehrten Biertest unterziehen. Doch es sei gleich zu Beginn gesagt, dass Ayinger Bräu-Weisse braucht sich nicht zu verstecken. Alle Weißbierliebhaber dürfen sich hier auf ein würziges Brauwasser aus Oberbayern freuen. Das Bräu-Weisse fällt schon beim Einschenken ins Glas durch einen optimalen Kohlesäuregehalt auf, der anhand eines spritzigen Prickelns im Gaumen gefällt und die Endorphine im Biergarten beflügeln sollte. Dadurch bekommt es einen erfrischenden Touch, verliert aber bis zum letzten Schluck nicht seinen würzigen aber auch vollmundigen Geschmack. Sehr lecker!
10/10 Punkten
Geruch:
Schon nach dem Öffnen der Flasche darf sich die Nase an einem angenehmen aber typischen Weißbierduft erfreuen. Hier hebt sich das Ayinger gut noch nicht von seinen Konkurrenten ab, bis es sich schließlich mit Körper und Geist vereint.
8/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Dieses Weißbier erstrahlt in hellem Schein. Es zeigt sich durch eine gelbliche Farbe und ist keinesfalls trüb im Glas. Sein Glanz in der Sonne lädt zum erfrischenden Genuss ein.
7/10 Punkten
Design:
Das Ayinger Bräu-Weisse kommt mit einem herkömmlichen Design daher und wird wahrscheinlich nicht zu einem Blickfang in den Bierregalen der Getränkehändler avancieren. Jedoch erinnert es durch grün-güldene Rauten an seine bayrische Herkunft. Und das ist immerhin auch etwas. Als Bierliebhaber sollte man aber sich nicht vom dezenten Auftreten des Bieres leiten lassen…
7/10 Punkte
Schaum:
In dieser Kategorie muss das Weißbier leider etwas Kritik hinnehmen. Der Schaum könnte cremiger sein und hält sich zudem nicht lange im Glas. Vermutlich hindert hier der Kohlensäuregehalt das glanzvolle Erblühen des Bieres.
7/10 Punkte
Einschenken und Verhalten im Glas:
Das Bier lässt sich flüssig einschenken und nimmt sofort eine Einheit mit dem Glas an. Die Kohlensäure perlt dabei lieblich vor sich hin und regt so einen raschen verzehr an.
Leider wird das Ayinger Bräu-Weisse nicht lange von seinem Schaum geschmückt, was sich bei einem Weißbier etwas vermissen lässt.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Hebt man das Weißbierglas zum letzten Male, kommt die Würze des Bieres nochmals schmackhaft zur Geltung, was positiv auffällt. Der berüchtigte letzte Schluck ist bei diesem Weißbier nicht zu verachten. Der wohltuende Geschmack zieht sich so vom ersten bis zum letzten Tropfen durch das Bier.
10/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Das Ayinger Bräu-Weisse gefiel durch seinen recht würzigen und spritzigen Geschmack und ist somit als sehr leckeres Sommerbier zu empfehlen. Genau das Richtige für diese Jahreszeit! Wohl bekomm’s….
Geschmack: 10/10 x 3
Geruch: 8/10 x2
Aussehen: 7/10
Design: 7/10
Schaum: 7/10
Einschenken: 8/10
Letzter Schluck: 10/10
= 85 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Hier geht es direkt zum Verkaufslink bei BeerAngel.com
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester:
duck:
“Alles in allem ein frisches und feines Weißbier welches einen wirklich gut durch einen schönen Sommertag bringt. Es kann von Morgens bis Abends genossen werden und es schmeckt einfach jedes Glas immer wieder frisch und neu. Wirklich sehr zu empfehlen.”
Mai 24th, 2008
Nach einiger Zeit präsentieren wir euch wieder ein feines Ökobier und machen somit weiter bei unserem groß angelegten Biertest, der noch lange kein Ende finden wird. Heute verschlägt es uns nach Niederbayern. Kommt mit uns auf die Reise in das Innere des Emmer Ökobier und schmeckt mit uns zusammen die fantastischen Rohstoffe aus ökologischem Landbau. Übrigends wird dieses Bier nicht, wie andere Bier, mit Gerste gebraut sondern mit einer ganz alten Getreidesorte Emmer. Auch dies macht dieses Bier zu etwas besonderem.
Biertest Vollbier:
Bierart: Ökobier naturtrüb
Name: historisches Emmer Bier
Hersteller: Riedenburger Brauhaus
Brauort: 93339 Riedenburg
Alkoholgehalt: 5,5 %
Homepage: http://www.riedenburger.de/

Geschmack:
Gleich der erste Schluck dieses Bieres hat eine ganz fantastische Wirkung auf die Geschmacksknospen. Das Bier schmeckt leicht, süffig und sehr fruchtig. Im Abgang ist es etwas herber und man schmeckt ordentlich den frischen Hopfen hindurch. Für ein naturtrübes Vollbier schmeckt es doch ziemlich bitter, aber kommt auf gar keinen Fall an ein Pils oder ähnliches heran. Trotz seiner fruchtigen Note hat es einen angenehmen vollkommenen Biergeschmack. Der erfrischende Geschmack macht einen munter und vital, jedenfalls nach dem ersten Bier und der Werbeslogen der Riedenbruger Brauerei “schmeckt gut, tut gut” hält das, was er verspricht.
9/10 Punkten
Geruch:
Das historische Emmer Bier riecht einfach herrlich nach natürlichen Rohstoffen und frischen Zutaten. Es hat einen ganz intensive hopfigen Geruch welches im Zusammenspiel mit dem fruchtigen Aroma ein tolles Geruchserlebnis für die Nase bildet. Der Geruch setzt sich langsam aber bestimmt in die Nase hinein und verfliegt auch nicht nach kurzer Zeit sondern bleibt intensiv vorhanden. Für rein ökologische Rohstoffe somit ein toller und feiner Biergeruch.
9/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Das Ökobier aus Riedeburg macht seinem “naturtrüben Charakter alle Ehre. Es hat eine wunderschöne, bernsteinige Farbe mit einem leichten goldigen Hauch. Das Bier ist absolut trüb und sieht einfach wirklich so aus, wie man sich ein Bier welches nur ökologisch angebaute Rohstoffe entählt, vorstellt. Selbst gegen das Licht gehalten ist und bleibt das Bier so trübe wie die Nacht. Lediglich am Boden des Glases schimmert es leicht gelbbraun hindurch, was aber mit Sicherheit auch am Glas liegen kann. Auf jeden Fall sollte so ein naturtrübes Bier aussehen, gar keine Frage.
9/10 Punkten
Design:
Die Flasche des Riedenburger Bieres kommt in einer schönen Hochformat mit Ploppverschluss daher. Beim Öffnen der Flasche gibt es auch das typische plopp zu hören, was selbstverständlich bei so einem Verschluss auch passen sollte. Das Design der Flasche hält sich schlicht mit einem schönen verschnörkelten E beim Emmer Bier und einer schönen altdeutschen Schrift im Hintergrund. Die Farben sind, passend zum naturtrüben Bier, auch in einer etwas trüben Farbe gewählt, was aber auch zusammen passt. Auf dem hinteren Etikett gibt es eine kleine Geschichte über die Entstehungsgeschichte des Emmerer Bieres, so weiß man auch genau, was man für einen edlen Tropfen in Händen hält. Alles sehr harmonisch auf einander abgestimmt mit tollen Informationen. Bis auf die etwas trübe Frabe, fast perfekt.
9/10 Punkten
Schaum:
Wie das naturtrübe Bier ist ebenfalls der Schaum des Bieres etwas angetrübt und leicht bräunlich. Dies ist aber völlig in Ordnung bei einem Bier welches ökologisch hergestellt wurde. Der Schaum hält sich überraschen lang am Anfang als schöne Blume. Im nachhinein hält er sich immer noch auf dem Bier, was das Bier ebenfalls attraktiv aussehen lässt. Beim Geschmack ist der Schaum etwas bitter und ziemlich geschmacksintensiv. Die Konsistenz ist ähnlich wie eine schöne geschlagene steife Sahne. Einfach gut.
8/10 Punkten
Einschenken und Verhalten im Glas:
Auf Grund der hohen Flasche fliesst das Bier ziemlich plätschernd hinaus und legt sich dann, mit einer ziemlich starken Schaumbildung, etwas stürmisch in das Glas. Man muss schon ein, zweimal absetzen und den Schaum zurückgehen lassen bis das Bier auch vollkommen im Glas angekommen ist. Nach anfänglichem großen Sprudeln legt sich dies relativ schnell und das Bier liegt ruhig und gemütlich im Glas.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Wir würden sagen, dass der letzte Schluck sehr geschmacksintensiv und sehr vollmundig ist, da sich doch die vielen Inhaltsstoffe am Boden des Glases sammeln und somit dem letzten Schluck nochmal eine ganz besondere intensive Note geben. Wir finden das persönlich sehr gut und freuen uns jetzt ein zweites Bier zu öffnen.
8/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Die Riedenburger Brauerei hat ein wunderbares Sortiment von klassischen bis hinzu speziellen historischen Bieren. Gebraut wird ausschließlich nur mit zertifizierten ökologischen Rohstoffen, was uns mit Sicherheit ein Extrapunkt wert ist. Hinzu kommt, dass sie sich mit der Internetseite www.ökobier.de einen fantastischen Namen für ihren Onlineshop gesichert haben. Alles in allem ein klasse Auftritt mit einem klasse Bier
Hier gehts zum Verkaufslink
Geschmack: 9/10 x 3
Geruch: 9/10 x2
Aussehen: 9/10
Design: 9/10
Schaum: 8/10
Einschenken: 8/10
Letzter Schluck: 8/10
= 88 Punkte
Bewertungsskala:
100-90 :: Das absolute Überflieger super lecker schmeckendes Lieblingsbier!!
89-80 :: Sehr lecker, sehr schmackhaft, unbedingt zum Verzehr zu empfehlen
79-60 :: Ganz leckeres und gutes Bier, sollte man mal probiert haben
59-40 :: Dem einen schmeckt es , dem anderen nicht
39-20 :: Das lass ich lieber stehen oder trinke es nur zur Hälfte
19-10 :: Nur zum ablöschen von Grillfleisch geeignet
10- 0 :: selbst für das Grillfleisch zu schade. Eignet sich am besten als Pflanzenschutz gegen Pestizide!!
Lieblingsbier.de distanziert sich von den Meinungen der Biertester.
BlaBla:
“Mir als Frau schmeckt auch dieses Ökobier etwas zu bitter. Langsam aber sicher gewöhne ich mich allerdings an diesen bitteren Geschmack und finde das Riedenburger eigentlich gar nicht so übel. Vor allem merk ich es ganz schön, da sich mein Zustand etwas verändert hat. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich heute noch fast nix gegessen habe.”
MrDuck:
“Ein tolles, süffiges, würziges und fruchtiges Ökobier kommt da her. Mit einem schönen Plopp wird es geöffnet, eingeschenkt und auch gleich verzehrt. Alles in allem einfach lecker. Ich muss sagen, ich bin ein echter Fan dieses Bieres geworden und hoffe auf mehr.”
Mai 12th, 2008
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