Das 14. Internationale Berliner Bierfestival findet vom 6. bis 8. August mitten im Herzen der deutschen Hauptstadt statt. Auch euer Bier Online Magazin www.Lieblingsbier.de wird dieses Jahr vor Ort sein und für euch dieses einzigartige Bierfestival Berlin in Bildern einfangen. Leider wurde unser Video der Biermeile 2008 von YouTube aus dem Verzeichnis gelöscht, da es Musikmaterial von Sony Entertainment beinhaltete. Schade.
Ein südostasiatischer Wind wird im Jahr 2010 auf dem Bierfestival wehen: nach der Tschechischen Republik im Jahre 2008 und Belgien im Jahr 2009 wird es mit der Sozialistische Republik Vietnam die erste außereuropäische Landespräsentation auf der Genießer-Biermeile geben.
Mit dem „Deutschlandjahr in Vietnam“ und dem parallel stattfindenden „Vietnamjahr in Deutschland“ feiern beide Länder das 35jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen, was auch der ideale Anknüpfungspunkt für die Partnerrolle Vietnams auf dem diesjährigen Bierfestival ist.
Die weltweit größte Veranstaltung ihrer Art wird dabei erneut mit zahlreichen Höhepunkten aufwarten: so wollen sich auf der Biermeile 2010 fünfzehn vietnamesische Brauereien mit ihren Bierspezialitäten einem internationalen
Publikum präsentieren. Zusätzlich wird auf zwei Showbühnen die bunte kulturelle Vielfalt Vietnams vorgestellt, um das Motto 2010„Bier macht uns zu Freunden“ eindrucksvoll darzustellen.
Insgesamt werden mehr als 300 Brauereien aus 86 Ländern mit rund 2.000 Bierspezialitäten auf der 2,2 Kilometer langen Genießer-Biermeile an der Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor erwartet. Für deren Unterhaltung sorgen auf 18 Bühnen Künstler aus dem In- und Ausland mit attraktiver Live-Musik sowie Show und Unterhaltungsdarbietungen – und das bei freiem Eintritt!
So kann man auf dem Bierfestival, das wie in jedem Jahr in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirk Friedrichshain-Kreuzberg stattfindet, kulturvoll Bier genießen und Freundschaft schließen.
Am Donnerstag, 20. Mai, um 17:00 Uhr ist es wieder soweit: Der Oberbürgermeister der fränkischen Stadt Erlangen, Siegfried Balleis, wird mit dem Anstich des ersten Fasses am Erich-Keller die 255. Erlanger Bergkirchweih eröffnen. Bis einschließlich 31. Mai laden 20 Festwirte sowie rund 100 Schausteller- und Imbissbetriebe jeweils von 10:00 bis 23:00 Uhr (an den Feier-/Sonntagen ab 9:30 Uhr) zu einem der schönsten Volksfeste Deutschlands ein. Auf den Kellern und in zwei großen Zelten stehen ca. 15.000 Sitzplätze für die Freunde des traditionsreichen Festes bereit.
Auch das Team von Lieblingsbier.de wird sich auf machen und den Berg besteigen. Wir hoffen für euch einen interessanten Bericht mit einem netten Video zu erstellen. Viel Spaß allen Besuchern.
Insgesamt werden bei gutem Wetter wieder rund eine Millionen Besucher erwartet. Der Bierpreis liegt bei bis zu 7,50 Euro je Maß. Bei der Auswahl der Buden und Fahrgeschäfte wurde in diesem Jahr wieder besonderes Augenmerk auf die Familienfreundlichkeit gelegt.
Das Motto des diesjährigen „Bergs“ lautet: „eine Reise um die Welt“. Große Leuchtreklamen wie „Amazonas“, „River Rafting Wildwasserbahn“ oder „Space Party“ laden zu ganz besonderen Entdeckungen ein.
Die Imbissbetriebe zwischen Henninger Keller, Altstädter Schießhaus und Steinbach Keller sind erstmals am sog. Schützenanger zu finden. Diese Fläche direkt östlich hinter dem Altstädter Schießhaus wurde bis vor 100 Jahren noch von der Königlich-Privilegierten Hauptschützengesellschaft für das Vogelschießen genutzt und trägt deshalb diesen historischen Namen. Dadurch wurde auch Raum für eine neue Toilettenanlage geschaffen. Neu ist auch die vom Stadtrat beschlossene Verlängerung der Sperrzeit um zwei Stunden. Sie tritt täglich um 3:00 Uhr in Kraft.
Die Erlanger Stadtwerke empfehlen für An- und Heimfahrt auch in diesem Jahr das „Berg-Ticket” für 9,20 Euro. Die Linien 288 und 289 fahren direkt zum Festgelände. Eltern sollten sich den 27. Mai schon mal vormerken: An diesem Tag gibt es bis 20:00 Uhr Preisermäßigungen für die jungen Kirchweihbesucher. Ein wichtiger Hinweis für alle Besucher: Gefährliche Gegenstände, Hunde und alkoholische Getränke in Flaschen dürfen auch in diesem Jahr zur „Kerwa“ aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden.
Nicht mehr lange bis zum 1. Hallertauer Bierfestivals (28.-30.05.) in Attenkirchen und es sind alle entscheidenden Festlegungen getroffen. 29 Brauereien werden am „Tor zur Hallertau“ insgesamt 56 Biere vorstellen. Darunter ist auch die Versuchsbrauerei des Lehrstuhls für Brautechnologie der TU München-Weihenstephan, die eigens ein Bier gebraut, das auf dem Bierfestival zur Verkostung kommt.
Inzwischen steht auch das Rahmenprogramm: Auf den drei Bühnen des Festivalgeländes in der Ortsmitte – vor dem Gasthaus Spitzbuam, vor dem Alten Wirt/Katti Bräu und im Pfarrgarten – werden 22 Bands ganz unterschiedlicher Stilrichtung die Besucher unterhalten – bei freiem Eintritt!„Es ist uns gelungen, ein vielgestaltiges Musik- und Unterhaltungsprogramm mit lokal und überregional bekannten Gruppen zusammenzustellen“, freut sich Wolfgang Braun vom Bierfestival-Organisationskomitee, „das hat es in der Region noch nicht gegeben!“
„Einzigartiges Bier-Angebot“
Als „ein phänomenales Programmangebot für die ganze Familie bei freiem Eintritt“ bezeichnet Initiator Alexander Herzog das Hallertauer Bierfestival, das Ende Mai von der Gemeinde Attenkirchen ausgerichtet wird, doch das wirklich „einzigartige der Veranstaltung“ sei das Bierangebot. „Wir haben fast alle Biere der Hallertau vor Ort und dazu ausgesuchte Spezialitäten inhabergeführter bayerischer Brauereien“. Darunter „Geschmacks-Sensationen“ wie „Hopfenweißbiere“ oder „Indian Pale Ale“, ein besonders gehopftes Bier englischer Brauart. „Attenkirchen wird zur Bierhochburg Bayerns“, prophezeit Herzog, „wer sich für Bier interessiert wird zu uns kommen, deshalb erwarten wir einen ganz großen Zuspruch.“
Blasmusik und Salsa, Rock´n Roll und Soul
Mit dabei sind zum Beispiel die „Ampertaler Blechmusi“, die Ampertaler Kirtamusi, die Hopfamoos-Musi oder die Gruppe „Straschischnik“ mit traditioneller bayerischer Musik und Volkstanz. Neue bayerische Volksmusik werden die Gruppen „Sauglockenläuten“, „Hopfareisser“, „Saitenquäler“, „Sepp Raith & Otto Göttler“, „Salterio“ oder „Bayernblech“ zum Besten geben. Eher jüngere Fans dürften die Freisinger Avantgardisten „Pony Malta“ um Norbert Bürger, die Funk-Soul-Formation „Soulmates“ aus Augsburg sowie die Lokalmatadoren „Little Boy Juniors“ finden. Jazzige Töne zum Bier liefern die „Isar-Amper-Company“ und die Landshuter „Wank und Winkel“. Freunde südamerikanischer Musik können sich auf die original kubanische Formation „Azucar Cubana“ und die Münchner Band „Nene y los Capronatas“ freuen.
Dazu bieten 17 Marktstände ein vielfältiges Angebot von „Hopfenfechser“ über Kunsthandwerk und Hopfensekt aus Au bis hin zur Präsentation der Bierrohstoffe Gerste/Malz und Hopfen. Die kleinen Besucher des Festivals erwarten Kasperltheater und ein buntes Mitmach-Programm im Pfarrgarten.
Den Auftakt zum 1. Hallertauer Bierfestival macht die „Bier-Gala“ am Freitag, 28.05., um 19.00 Uhr im Bürgersaal des „Alten Wirt“, zu der die 1. Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier neben dem Schirmherren, Freisings Landrat Michael Schwaiger, viele weitere Gäste aus Politik und Sponsoren begrüßen wird. Die Besucher erwartet ein Bayerisches Buffet inklusive aller Getränke, die bekannte Tradi-Mix-Formation „Luz Amoi“ sowie die Verkostung von zehn Bieren, welche von den Biersommelieres Sepp Wejwar (Wien) und Norbert Schmidl (Ingolstadt) ausgesucht und verkostet werden. Ein kleines Kontingent von Karten zu € 29,00 gibt es im Vorverkauf ausschließlich bei der Attenkirchener Bäckerei Schindele.
Unter freiem Himmel findet dann die beiden folgenden Tage, Samstag von 11.00 – 1.00 Uhr und Sonntag von 10.00 – 22.00 Uhr, das Bierfestival auf dem dreiteiligen Festivalgelände in der Ortsmitte von Attenkirchen statt. Die Verkostung der Biere erfolgt nach einem ganz einfachen Prinzip: Der Besucher erwirbt das eigens angefertigte Viertelliter-Festival-Krügerl zum Preis von € 2,50 sowie eine beliebige Anzahl von „Biertalern“ (€ 1,50) und kann dann auf bierische Entdeckungsreise gehen.
Am besten gestützt auf das Festival-Programm (€ 1,50), das ihm neben dem Spielplan auf den Bühnen verrät, welche Biere wo ausgeschenkt werden.
Anreisen können die Festivalbesucher übrigens nicht nur mit dem eigenen PKW: Dank des Attenkirchener Karosseriebauunternehmens Hagl gibt es im Stundentakt einen Shuttle-Bus von Freising und Mainburg nach Attenkirchen.
Attenkirchener Vereine stellen mehr als 200 Helfer
„Überwältigt“ zeigt sich Attenkirchens 1.Bürgermeisterin Brigitte Niedermeier „von der großen Bereitschaft der Vereine an dem Festival mitzuwirken und der Begeisterung für das Festival, die bei uns und in der Nachbarschaft zu verspüren ist.“ Alle Vereine Attenkirchens wirken bei dieser Veranstaltung der Gemeinde mit: Mehr als 200 Helfer konnte Niedermeier so für die verschiedenen Aufgaben vom Aufbau über Kassen, Schänken bis zur Verkehrsregelung einteilen.
Mehr als 350 Bierfässer werden dieser Tage in Attenkirchen eingehen und vom Getränkeverleger Bernhard Nieder, der für die Getränkelogistik des Festivals verantwortlich zeichnet, kommissioniert und ins Kühllager gebracht. „Eine solche Dimension habe ich bisher nicht erlebt,“ staunt selbst der erfahrene Festlieferant Nieder.
Heimische Wirte sorgen für die Bewirtung
Und auch die Gastronomie ist auf das Festival vorbereitet: Unter der Koordination von Josef Ostermeier (Gasthaus Ostermeier, Gütlsdorf) werden die Festival-Wirte Willi Abele (Katti Bräu/Alter Wirt), Wendelin Eppelsheimer (Spitzbua) und Natasa Mavric (Thalhamer Hof) ein vielfältiges Angebot für die Gäste bereit halten: Steckerlfisch, Ochsenbraten, Schaschlik oder Nudelpfanne sind nur einige Beispiele für das breit gefächerte, preiswerte Angebot an Speisen beim 1. Hallertauer Bierfestival.
Bereits große Nachfrage gibt es für das Angebot Bier brauen zu lernen: Am Samstag (14.00) sowie am Sonntag (11.00 Uhr und 16.00 Uhr) werden jeweils 15 Teilnehmer lernen, wie auf der mobilen Brauerei der Fa. Nerb (Attaching/Freising) die Biere „Attenkirchener Sommermärchen Weißbier“ und „Attenkirchener Sommermärchen Pils“ gebraut werden. Anmeldung für den Kurs zu € 30,00 inkl. Festival-Paket (Bierkrügerl, 5 Biertaler und Festprogramm) sind ausschließlich über die Internetseite www.hallertauer-bierfestival.de möglich.
„Bayerns schönster Bierbauch“
Für die Besucher des Hallertauer Bierfestivals gibt es die Möglichkeit, mit einem Wahlzettel ihren persönlichen Favoriten, den „Hallertaus Liebling“, unter allen teilnehmenden Bieren zu wählen. Die Gewinnerbrauerei erwartet eine Auszeichnung, unter allen Wählern werden Schnupperkurse im Golf-Club Hallertau sowie als Hauptpreise ein Candlelight-Dinner für zwei Personen mit Übernachtung im Schlosshotel Eggersberg bei Riedenburg sowie ein verlängertes Wochenende in einem First-Class-Hotel in Europa verlost, das Festival-Partner Mercedes Nagel zur Verfügung stellt.
Und noch ein Programmpunkt dürfte für einiges Aufsehen sorgen: Auf dem 1. Hallertauer Bierfestival wird „Bayerns schönster Bierbauch“gewählt. Männer allen Alters sind aufgerufen, sich mit ihrem Bauch dem Urteil einer ausschließlich weiblichen Jury zu stellen! Dem „schönsten Bierbauch Bayerns“ winkt ein überaus attraktiver Preis! Ohne die Mitwirkung der Vereine könnte das 1. Hallertauer Bierfestival nicht stattfinden. Ohne Sponsoren aber auch nicht.
Mit E.ON Bayern ist es gelungen, ein Unternehmen als Hauptförderer zu gewinnen, das sich bayernweit in vielen Kultur- und Sportprojekten engagiert. Weitere Förderer sind: Autohaus Mercedes Nagel, Kastner AG, IG Pflanzenzucht, Pöllinger Mineralbrunnen, Private Brauereien Bayern, Hagl GmbH Karosseriebau, Erdgas Südbayern, Stadt- und Kreissparkasse Freising sowie der Verband Deutscher Hopfenpflanzer. „Die Partner des Festival haben es uns überhaupt erst ermöglicht, dieses Festival durchzuführen“, erklärt Bürgermeisterin Niedermeier, „nun freuen wir uns auf zahlreiche Besucher aus Nah und Fern.“
Nach langer Zeit der Planung ist es nun soweit. Das 1. Festival der Bierkultur findet am 15. und 16. Mai 2010 in Köln-Ehrenfeld statt und steht unter dem sehr schönen Motto “Klassische und innovative Bierspezialitäten auch jenseits von Reinheitsgebot und Kölsch-Konvention”.
Das besondere an diesem Bierfestival steckt schon im Motto. So werden neben den “normalen” Bieren auch besondere Spezialitäten angeboten, welche alle handwerklich hergestellt werden. Es werden also eine Menge innovative Bierspezialitäten angeboten, welche sich die Besucher schmecken lassen dürfen.
Insgesamt präsentieren sich rund 15 gewerbliche Kleinbrauereien und Bierfachhändler aus Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und Dänemark. Alles also sehr international. Neben einer Brauvorführung sorgt ein Biersommelier mit moderierten Bierverkostungen für das Rahmenprogramm. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht natürlich das Bier, aber auch die Möglichkeit direkt mit dem Brauer bzw. dem Fachpersonal ins Gespräch zu kommen.
Die Besucher dürfen sich als neben vielen besonderen Themenstellungen rund um das Bier auch um das ein oder andere unbekannte Gebräu freuen. So wird es Bier geben, welches mit schwarzem Tee, Rosmarin oder anderen exotischen Zutaten gebraut wurde.
Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld Samstag 15. bis Sonntag 16. Mai 2010, jeweils von 12 – 20 Uhr
Eintritt: 3,50 €, inkl. Festivalglas
Einheitspreis für Vollbier: 1 €/0,15 Liter; Besondere Bierspezialitäten evtl. mehr Veranstalter: Peter Esser, Inhaber und Diplom-Braumeister der „Braustelle“ Kölns kleinster Gasthausbrauerei, www.braustelle.com
Wenn man schon die Möglichkeit hat und vor der Haustüre in Mannheim findet die größte Verbrauchermesse Deutschlands statt, liegt ein Besuch natürlich nahe. Doch um ehrlich zu sein, die fast 50 Hallen haben mich nicht so interessiert, eher die Sortenvielfalt und die Infos rund ums Bier.
Gestartet habe ich nach einem Kaffee beim Australian Food & Trading Stand. Natürlich haben sie Ihr Fosters mit dabei gehabt. Was soll man schreiben: Fosters ist wirklich nicht so der Bringer, aber man kann es trinken. Es ähnelt eben sehr dem Standard aus Übersee. Leicht, wässrig und gehaltlos.
Info: Fosters wurde jahrelang bei der Holsten Brauerei gebraut und wird nun in Belgien produziert. Zu welcher Gruppe die Brauerei gehört muss man ja nicht erwähnen. (InBev)
Seit 25 Jahren gibt es den Stand mit den Irischen Leckereien. Natürlich vom Fass. Guinness und Kilkenny. Frau Elfering betreut hier schon 18 Jahre lang Stammkundschaft und hat mir auch Infos über Guinness gegeben
Info: Man kann es kaum glauben aber das Dosenbier von Guinness schmeckt besser als das Flaschenbier. Das liegt daran, das beim öffnen der Dose eine CO2 Kapsel das Gas in das Bier drückt, und man es so mit dem Fassbier vergleichen kann. Geniale Erfindung.
Danach ging zum Stand der Welde Brauerei. Herr Thomas Sauer stand mir lange Rede und Antwort und ich wurde auch zu einer Brauereibesichtigung eingeladen. Die Welde Brauerei ist immer noch in Privatbesitz und bleibt das wohl hoffentlich noch lange. Sie haben einen neuen Braumeister der auch noch Diplom Biersommelier ist. Seit Stephan Dück in der Brauerei beschäftigt is gibt es immer wieder neue Biere. Dies ist wichtig, den neue Ideen sind heutzutage auf dem engen Biermarkt wichtig um sich gegen die Konkurrenz behaupten zu können. Dabei wird zwar auch immer mehr in die Mischbierrichtung experimentiert, was wir nicht ganz so gut finden.
Info: Ich habe es probiert und ich war überrascht, ein leckeres alkfreies Weizen. Ja man kann sagen, wieder ein neues Weizen ohne Alkohol, aber das stimmt nicht. Zuerst nennen sie das Bier Sportler-Weizen. Es wirkt isotonisch, hat viel Vitamin B, Calcium und Magnesium. Es schmeckt leicht süß da es einen Hauch Bananensaft hat. Wenn ich ein Alkoholfreies Bier empfehlen kann, dann dieses.
Auch haben sie ein limitiertes Jahrgangsbier auf den Markt gebracht. Sie wollen jedes Jahr ein anderes Land in dem Bier verewigen. Dieses Mal war Australien an der Reihe. Sie benutzen einen besonderen Hopfen aus Donwunder, den australischen Pride of Ringwood. Er ist sonnenverwöhnt und gelangt zu außergewöhnlich hoher Qualität. Der Sud ist auf 150 hl begrenzt. Das Bier hat eine Stammwürze von 16,5% und einen Alkgehalt von 6,8%. Das Bier ist bis zu zwei Jahre lagerfähig. Der nächste Sud ist der Weltmeisterschaft bzw. dem Land Südafrika gewidmet.
Die Welde-Welt ist einfach genial. Sonntags gibt es Brauereibesichtigungen. Es gibt Live-Events. Einen Super-Biergarten, ihr merkt ich schwärme von dieser Brauerei, aber mit Recht. Schaut euch die Gläser oder die Flaschen mal an. Ein Top-Design.
Auch freundlich wurde ich beim Stand der Adlerbräu Werner aus Zuzenhausen empfangen. Der Juniorchef Timan Werner gab mir zuerst ein Kellerbier und dann brauchbare Infos, welche ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Info: Mit 10.000hl Ausstoß an Bier ist die Brauerei nicht die größte aber eine ganz gemütliche. Die Biersorten haben alle mit einem Urgestein von Mann zu tun, der in den Wäldern gehaust hat. Der “Dachsenfranz”. Das Kellerbier schmeckt mir am besten, aber das Sortiment umfasst noch viel mehr Sorten. Die Brauerei kann man natürlich auch besichtigen. Es werden Kutschfahrten angeboten, gemütliche Lagerfeuer, es ist einfach urig in Zuzenhausen bei der Adlerbräu.
Als letztes war ich noch bei der Brauerei Hall aus Schwäbisch Hall. Sie waren das erste Mal beim Maimarkt dabei. Die Brauerei ist seit 1724 in Familienbesitz und hat einen jährlichen Ausstoß von 85.000 hl Bier und 140.000hl Wasser (Süßgetränke).
Info: Ich habe das Mohrenköpfle probiert. Hat nichts mit der Süßigkeit zu tun. Sondern das Bier hat den Namen zu ehren von einem Landschwein bekommen, das es nicht mehr so oft gibt. Das Bier wird mit fünf Sorten Malz eingebraut und hat einen Alkoholgehalt von 5,4%. Es ist bräunlich und schmeckt einfach nach mehr.
Ja das war mein Rückblick vom Maimarkt und nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Ich freu mich bereits.
20.000 Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen des Lebens bei rund 1.400 Ausstellern sind vom 24.04. - 04.05. auf dem Maimarkt in Mannheim zu erleben. Auf Deutschlands größter Regionalmesse findet sich in 47 Hallen und im Freigelände alles was man so braucht. 350.000 Besucher suchen auf 75.000 m² nützliches…auch Bier?
Meine Wenigkeit hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und im Vorfeld die Hallen und die Brauereien, welche sich am Maimarkt präsentieren, zusammengestellt. Somit dürfen wir euch wahrscheinlich den ersten “Bier-Maimarkt-Führer” präsentieren.
Halle 1 - 2
Schon Jahre lang wird von den Kölner Funken das Dom Kölsch ausgeschenkt. Da es um Reisen geht wird die Stadt Rosenheim mit einem Maxlrainer Zwickl dargestellt. Ebenfalls gibt es leckere Fischbrötchen und dazu ein gutes herbes Jever
Halle 6 - 9
In diesen Hallen geht es ums Essen und Trinken. Hier sind gleich einige Brauereien vertreten. Dazu zählen sich Fürstenberg, Rothaus, Palmbräu, echte und gute Badische Brauereien mit einem leckeren Sortiment. Beim Stand Australian Food & Trading gibt es verschiedene australische Biere zu verkosten. Die Welde-Brauerei aus Schwetzingen hat einen großen Bierstand. Hier gibt es fetzige Musik und eine gute Auswahl an Bieren.
Halle 41
Die Halle bietet nochmals kulinarisches aus Baden-Württemberg und Sachsen. So kommt aus der Stadt Mannheim das Eichbaum. Sie haben immer einen sehr originellen Stand. Seit ein paar Jahren haben sie immer ein Bier des Jahres im Gepäck. Nutzen dies mit einem Spiel, dessen Gewinn ein Freibier des Jahres ist. (das Räuberbier, der helle Heuchler und dieses Jahr ist es ein Lager). Aus Sachsen kommt die Bergquell-Brauerei Löbau. Sie haben im Gepäck immer noch eines meiner Lieblingsbiere, das Porter. Für den Sommer haben sie einen feinen und spritzigen Radler im Sortiment. Ebenfalls in dieser Halle befindet sich das Bier des Dachsenfranz aus der Brauerei Adlerbräu (Werner) Zuzenhausen und als letzte Brauerei wird die Löwenbrauerei Hall aus Schwäbisch Hall gelistet
Es gibt natürlich noch einige mehr Stände die in ihrem Sortiment etwas zu Essen anbieten und dabei ein gutes Bier verkaufen. Schaut einfach mal auf dem Maimarkt vorbei. Wie schon gesagt man kann einen schönen Tag verbringen. Es gibt alles für Groß und Klein. Zwischendurch ein leckeres Kühles. Vielleicht sieht man sich.
Oberfranken hat die höchste Brauereidichte der Welt. Damit verbunden ist eine Bierkultur und Brauereivielfalt, die ihresgleichen sucht. Das muss in die Welt getragen werden. Als Imagebringer erster Güte. Und das muss auch erlebbar gemacht werden.
Das fanden auch alle Bayreuther Brauereien und insgesamt 34 Bayreuther Gastronomen, und strickten innerhalb kürzester Zeit mit Unterstützung der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH, dem Verein Bierland Oberfranken und der Handwerkskammer einen neuen Event, der vom 17. April bis 25. April das Thema Genuss und Bierkultur in den Mittelpunkt stellt: Schließlich ist die Bayreuther Brautradition so alt wie die Stadt selbst, im Jahr 1439 war sogar jedem Bayreuther Bürger das Brauen erlaubt.
Alle Bayreuther Brauereien ziehen bei den Bayreuther Biertagen an einem Strang, zur gemeinsamen Imagewerbung für das Bayreuther Bier, versteht sich. Das kann keine Brauerei alleine, wissen Johannes Hacker von der Becher-Bräu, Jeff Maisel von der Brauerei Maisel, Ulrich Bauer von der Brauerei Glenk, Peter Rutzenhöfer von der Bayreuther Bierbrauerei, und Hans Hacker, der die Manns Bräu wiederbelebt hat und seine Bierspezialitäten bei seinem Sohn braut.
Der erste Impuls zu den Bayreuther Biertagen kam aus der Gastronomie, genauer von Gerd Herold, dem Chef des Cafe Sophie. Organisiert von Dr. Manuel Becher und Andre Reich von der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH und Dr. Bernd Sauer von der Handwerkskammer taten sich die Akteure schnell zusammen. Und zwar mit Erfolg. Alle Bayreuther Brauereien, und inzwischen 34 Gastronomen werden die Bayreuther Biertage mit Leben füllen.
Die offizielle Eröffnung der Bayreuther Biertage findet am Samstag, 17. April auf dem Maestro- Handwerkermarkt am La- Spezia- Platz statt. Dort werden am Samstag und Sonntag Biere aller Bayreuther Brauereien ausgeschenkt. Nach der Eröffnung am La- Spezia- Platz gehen die Bayreuther Biertage zu den Brauereien und in die Bayreuther Gastronomie über.
Dass Bayreuther Bierkultur sehr viel mit Genuss zu tun hat, zeigen die 34 beteiligten Gastronomen. Neben Bierproben, verschiedenste Aktionen und Partys werden sie sich auf das Thema Bier und Genuss konzentrieren und den Gästen warme Gerichte sowie kalte Schmankerl anbieten, die nach altem, überlieferten Rezept, aber auch selbst kreiert mit Bier, oder passend zu Bier zubereitet werden.
Last not least wird der Herzogkeller Bayreuth zum Abschluss der Bayreuther Biertage mit einem großen Markt der Genüsse den Start der Biergartensaison einläuten, auf den wir alle nach dem langen Winter schon sehnsüchtig gewartet haben.
Zu gewinnen gibt es auch etwas für die Besucher der Bayreuther Biertage. Es gibt einen Genusspass, der in allen teilnehmenden Gaststätten ausliegt. Wer drei Stempel gesammelt hat, kann bei den Brauereien attraktive Preise gewinnen.
Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.
Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.
In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.
Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.
Was den Medaillenspiegel angeht, holte Deutschland Rang zwei, weit abgeschlagen hinter den USA mit 204 Auszeichnungen. Dies ist mit Sicherheit auch ein Anzeichen dafür, dass die Qualität des amerikanischen Bieres wieder besser wird, vor allem was kleine und mittelständische Brauereien betrifft. Bei den Großkonzernen schmeckt das Bier immer noch genau so bescheiden und nicht vergleichbar mit Qualitätsbieren. Den dritten Platz teilen sich Kanada und Belgien mit 7 Auszeichnungen. Aus Tschechien, immerhin das Land mit einem sehr hohen Pro-Kopf Verbrauch und auch einer ansehnlichen Bierkultur, wurden nur 13 Biere eingereicht. Immerhin konnten von diesen auch drei Biere überzeugen.
Das erstaunlichste aber ist, dass die meisten amerikanischen Brauereien ihr Bier in typisch deutschen Kategorien weit vorne platzieren konnten. So sind mittlerweile Kategorien wie Märzen, Schwarzbier, Bock, Doppelbock, Kölsch und Alt fest in amerikanischer Brauerkunst vertreten. Jeweils Gold gewann das Kölsch, der The Saint Louis Brewery, und das Alt, der Widmer Brothers Brewing Company, beide aus Amerika. Auch in der Kategorie “German-Style Pilsener” konnte die amerikanische Sierra Nevada Brewing Company mit ihrem Pilsener überzeugen. Ebenso gewann das Berliner Weisse der Snake River Brewing Company in der Kategorie “German-Style Sour Ale” die Goldmedaille. Eigentlich erschreckend oder?
Wir gratulieren natürlich trotzdem allen Gewinnern und vor allem den deutschen Preisträgern.
Hier eine Übersicht über die deutschen Preisträger
Goldmedaillen Gewinner:
Privatbrauerei Hoepfner mit Hoepfner Export in der Kategorie “Münchner Helles” Stralsunder Brauerei mit Störtebeker Bio “1402″ in der Kategorie “Kellerbier/Zwickelbier” Private Landbrauerei Schönram mit Schönramer Gold in der Kategorie “Dortmunder/European-Style Export or German-Style Oktoberfest” Distelhäuser Brauerei mit Distelhäuser Frühlingsbock in der Kategorie “German-Style Heller Bock/Maibock” Schneider Weisse Kelheim mit TAP 2 Mein Kristall in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale” Brauerei Michael Plank mit Plank Heller Weizenbock in der Kategorie “South German-Style Weizenbock/Weissbock”
Silbermedaillen Gewinner:
Distelhäuser Brauerei mit Disteläuser Leichtes in der Kategorie “European-Style Low-Alcohol Lager/German-Style” Aktienbrauerei Kaufbeuren mit Spezialbier Edel in der Kategorie “Dortmunder/European‑Style or German-Style Oktoberfest” Klosterbrauerei Weltenburg mit Kloster Barock Dunkel in der Kategorie “European-Style Dark/Münchner Dunkel” Weißbräu Unertl mit Unertl Leichte Weisse in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale” Weißbräu Unertl mit Unertl Mühldorfer Weisse in der Kategorie “German-Style Dark Wheat Ale “
Bronzemedaillen Gewinner:
Engelbräu Rettenberg mit Günten Pils in der Kategorie “German-Style Pilsener” Alpirsbacher Klosterbräu mit Weihnachtsbier in der Kategorie “Dortmunder/European‑Style Export or German-Style Oktoberfest” Alpirsbacher Klosterbräu mit Kloster Starkbier in der Kategorie “German-Style Heller Bock/Maibock” Distelhäuser Brauerei mit Kristallweizen in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale” Distelhäuser Brauerei mit Dunkles Weizen in der Kategorie “German-Style Dark Wheat Ale”
Langsam beginnt das Biergartenwetter und der Sommer hält Einzug in Deutschland. Für viele Oktoberfest-Fans ein Hinweis zu schauen, ob die Lederhose oder das Dirndl noch passen und diese das letzte Jahr unbeschadet überstanden haben. Noch 172 Tage dauert es, bis das Oktoberfest200 Jahre alt wird und die 177. Wiesn am 18. September 2010 O’zapft wird. Zeit also, langsam mal auf den Interntseiten der Festzelte auf der Wiesn nachzuschauen, ob es schon Reservierungsmöglichkeiten gibt und überhaupt noch Tische frei sind.
Akuter Platzmangel
Trotz einem Kontingent von über Hunderttausend Plätze gibt es meist Probleme überhaupt einen freien Tisch zu bekommen. Gerade am Wochenende oder in den Abendstunden sind fast alle Plätze reserviert oder bereits in den Morgenstunden von ein paar Verrückten besetzt worden.
Alle Jahre wieder kommt somit der Gedanke auf rechtzeitig zu buchen um sich einen begehrten Tisch zuweisen zu lassen. Doch bereits jetzt sind meist nur noch Tische für die Mittagswiesn, von 12 bis 18 Uhr, zu haben. Das Hacker Festzelt hat sogar vollständig von einer Abendreservierung abgesehen, da die meisten Plätze bereits vergeben sind. Man könnte meinen es gibt Dauerkarten, welche sich automatisch Jahr für Jahr verlängern. Dies ist mit Sicherheit auch der Fall, beobachtet man doch das große Kontingent für Unternehmen wie Siemens, BMW, Audi, und viele weitere.
Praxis der Reservierungen
Für die Vergabe der Sitzplätze ist jeder Wirt selbst verantwortlich und verteilt seine Karten nach individuellen Vorgaben. Bei machen Zelten geht der Vorverkauf bereits Anfang Januar los, bei manch anderen erst Ende März. Im Endeffekt aber muss sich der Besucher bereits Monate im Voraus festlegen, wann er zu welcher Zeit, in welches Zelt, zu gehen hat.
Ebenfalls ist es so, dass Reservierungen nur in 10-Personen-Schritten, also Tisch weise, erfolgen. Vereinzelt gibt es auch Möglichkeiten für 2 oder 4 Personen zu reservieren, dies ist aber meist die Ausnahme. Die Reservierung für einen Tisch ist kostenlos. Lediglich ein Mindestverzehr in Form von einer oder zwei Maß-Bier und einem halben Hendel muss im Vorfeld gezahlt werden.
Schwarzmarkt: Tisch Reservierungen für über 2000 Euro
Diese Vergabepraxis hat mittlerweile einen blühenden Schwarzmarkt mit Reservierungen und Wiesngutscheinen hervorgerufen. Letztes Jahr wurde ein Tisch für 2160 Euro an einem Freitagabend im Hacker-Festzelt versteigert. Normalerweise ist ein Tisch 310 Euro wert. Da der Handel verboten ist, sollte sich Verkäufer und Käufer bewusst machen, dass die Reservierung storniert werden kann und somit der reservierte Tisch entfällt. Auch kann Händler und Käufer für die nächsten Jahre gesperrt werden.
Dies freut dann vor allem die Besucher, welche darauf aus sind einen reservierten Tisch zu kapern. Auch Verspätungen werden nicht geduldet. Wer nicht rechtzeitig kommt, der verliert seinen Tisch und somit auch die Reservierung. Die Gutscheine kann er allerdings noch einlösen.
Die zweite Chance
Kurz vor der Wiesn gibt es dann noch eine zweite Chance für alle, welche bei der Reservierung leer ausgegangen sind. Es kommen alle Plätze in den freien Verkauf, welche nicht abgeholt oder bezahlt worden sind. Die Bestellungen sind nämlich nur vorbehaltlich und nicht zwingend. Im Grunde genommen kann also unbegrenzt reserviert werden im Vorfeld. Bekommt man dann mehrere Tage zugelost, kann sich bis kurz vor Beginn entschieden werden, welcher Tag genutzt wird. Die andere Reservierung entfällt und geht in den Verkauf.
Wir wünschen allen Viel Glück und natürlich schon einmal viel Spaß auf dem Oktoberfest.
Am 18. September 2010 startet das 200. Oktoberfest in München. Nun wurde von der Stadt München das Rahmenprogramm rund um die Jubiläumswiesn beschlossen und dabei gab es eine richtige Überraschung.
So wird bereits am Tag vor dem eigentlichen Anstich eine nostalgische Wiesn auf einem separaten Teil des Festgeländes eröffnet. Auf der nostalgischen Wiesn gibt es zum eine Rennbahn, auf der während der Wiesnzeit zwei Mal ein Pferderennen stattfinden soll. Ebenso wird es ein Festzelt, ein Museumszelt und ein Theaterzelt geben. In Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein München wird auch noch ein Tierzelt zu sehen sein, in dem heimische Haus- und Wildtierarten von damals gezeigt werden sollen.
Der eigentliche Knüller ist aber, dass das Oktoberfest um einen Tag verlängert wird. So endet das 200. Oktoberfest nicht wie gewohnt an einem Sonntag, sondern erst am Montag. Das besondere ist, dass die großen Mittelschiffe der Bierzelte an diesem Tag nicht durch Reservierungen belegt sind, sondern jedem frei zur Verfügung stellen sollen. Vor allem für die Einheimischen soll ein Tag geboten werden, an dem in “ruhe” und ohne große Platzsuche gefeiert werden kann. Derzeit wird noch verhandelt, ob der Extratag auch ein “Familientag” mit gemäßigteren Preisen werden soll oder nicht.
Lieblingsbier.de Kritik:
Wir sehen diesen Extratag eher etwas kritisch. Im Grunde genommen reichen 14 Tage Oktoberfest völlig aus und mit dem Sonntag gab es auch immer einen würdigen Abschiedstag auf dem Oktoberfest. Nun wird es einen Zusatztag geben? Aus welchem Grund genau? Es hätte eher einen besonderen Geburtstagstag geben sollen, an dem zum Beispiel der Bierpreis etwas niedriger ist als an anderen Tagen oder es ganz besondere Schmankerl aus vergangener Zeit gibt.
Im Grunde genommen ist dieser Zusatztag auch nur ein weiterer Tag, an dem die Wiesnwirte noch mehr Geld einnehmen können. Immerhin werden an einem Wiesentag rund 20 Millionen Euro umgesetzt, es lohnt sich also. Mit Sicherheit wird dagegen der Andrang an diesem Montag nicht ganz so groß sein, da der Montag ein Arbeitstag ist, Schule stattfindet und die meisten Studenten bereits wieder in den Universitäten sitzen.
Wir suchen ab sofort Verstärkung für die redaktionelle Arbeit auf Lieblingsbier.de. Hast du Lust ein Teil dieses wunderbaren und einzigartigen Projektes zu werden und möchtest du deinen persönlichen Teil dazu beitragen? Wir bieten dir ab sofort die Möglichkeit dazu und geben dir die Möglichkeit rund um das Thema Bier zu schreiben!
Mittlerweile hat sich Lieblingsbier.de zu einer festen Größe in der Bier-Branche gemaustert. Mittlerweile besuchen knapp 10.000 Leser das Online-Magazin, Tendenz steigend. Ebenfalls haben wir ein Augenmerk auf die Zukunft gerichtet und wollen in der nächsten Zeit, endlich, expandieren und größer werden und Lieblingsbier.de zu einer unabhängigen Plattform rund um das Thema Bier machen.
Bewerbe dich einfach mit ein paar Sätzen über dich und eventuellen Vorstellungen über deine Arbeit bei Lieblingsbier.de über unser Kontaktformular oder schreib direkt eine Email an info@lieblingsbier.de. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Falls du nicht wirklich in der redaktionellen Arbeit Lust hast dich am Projekt zu beteiligen, dich aber in grafischen Dingen auskennst, bist du ebenfalls herzlich Willkommen!
Übrigends bieten wir dir die Möglichkeit neben der redaktionellen Arbeit auch Bierfestivals (z.B. Bierfestival Berlin), Biermessen (z.B. Brau Beviale) und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Bier für Lieblingsbier.de zu besuchen. Dies selbstverständlich kostenlos und mit eigener Presseakkreditierung. Ebenfalls hast du die Möglichkeit verschiedene Biere von unseren Partnern zu verköstigen und für Lieblingsbier.de zu testen.
Oktoberfest-Plakatwettbewerb 2010:
Das offizielle Wiesn-Plakatmotiv steht fest
Seit 1952 lädt die Landeshauptstadt München Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Grafik und Design zu einem Oktoberfest-Plakatwettbewerb ein.
Am diesjährigen Wettbewerb um das Oktoberfest-Plakat, der vom Tourismusamt der Landeshauptstadt München veranstaltet wird, wählte die Jury unter 18 Entwürfen von 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Siegermotiv aus.
Seit dem Jahr 2000 wird das Oktoberfest-Plakatmotiv in einem geschlossenen Wettbewerb ermittelt. Eingeladen werden die Preisträger des Plakat & Media Grand Prix des Fachverbands Außenwerbung e.V. und - seit 2006 auf Initiative des Tourismusamts zur Nachwuchsförderung - Münchner Design-Fachschulen und –Akademien.
Die Teilnehmer nahmen überwiegend das Recht in Anspruch, jeweils zwei Entwürfe einzureichen. Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und –teilnehmer erhalten ein Beteiligungshonorar von 500 Euro.
Die Künstler, Künstlerinnen und Agenturen, deren Entwürfe der Jury ohne Kenntnis der Einsender vorlagen, kommen aus München und Deutschland.
Die Preisgelder
Als Preisgeld erhalten die Preisträger für den 1. Preis 2.500 Euro, für den 2. Preis 1.250 Euro und für den 3. Preis 500.- Euro.
Die Preisträger 2010
Oktoberfestplakat 2010
1. Preis:
Nathalie Fumelli,
Designschule München
Oktoberfest-Plakatwettbewerb 2010,
2. Platz 2. Preis:
Till Rothweiler,
Akademie U 5, München
3.Platz 3. Preis:
Alexandra Berg,
Designschule München
Die Nutzung des Siegerentwurfs
Das preisgekrönte Motiv wird weltweit auf 10.000 Plakaten und 100.000 deutsch- und englischsprachigen Prospekten auf das Oktoberfest 2010 aufmerksam machen.
Zusätzlich wird es den offiziellen Wiesn-Maßkrug zieren, der damit die 1978 begonnene Reihe von begehrten Sammlerkrügen erweitert.
Für Vermarktungszwecke stellt das Tourismusamt das Wiesn-Plakatmotiv Lizenznehmern zur Verfügung.
Im Vergleich zu den meisten Besuchern des Oktoberfests fällt die Bilanz des Jahres 2009 eher nüchtern aus. So besuchten in den 16 Festtagen rund 5,7 Millionen Besucher aus der ganzen Welt das Oktoberfest in München. Wurde in der Oktoberfest 2009 Halbzeit Bilanz noch ein größerer Ansturm als im Vorjahr verzeichnet, blieben in der zweiten Woche die Besucher aus. Grund war mit Sicherheit nicht das wunderschöne Herbstwetter, immerhin gab es keinen einzigen Regentag, sondern eher die Terrorwarnungen, durch die sich doch der ein oder andere Besucher verunsichern ließ und lieber daheim blieb.
Angesichts des Sperrgürtels, der Hundertschaften von Polizisten, Polizeihunden und Taschenkontrollen mit Sicherheit auch verständlich. Das Oktoberfest war neben Fort Knox mit Sicherheit der Best bewachte Platz der Welt, sicherlich auch nicht ohne Grund.
Nichts desto trotz wurde in den knapp zwei Wochen ziemlich ordentlich gefeiert. Die 5,7 Millionen Besucher tranken 6,5 Millionen Maß Bier, 100.000 Maß weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Bierleichen stieg im Vergleich zu den vorherigen Jahren ziemlich stark an.
Im Jahr 2008 wurden 565 Bierleichen gezählt, im Jahr 2009 waren es 759, zwei Drittel davon unter 30 Jahren. Unserer Ansicht erschreckende Zahlen, so verkommt das einst traditionelle Volksfest immer mehr zum Massenbesäufnis, aber dieser Trend ist bereits seit Jahren zu beobachten. Vergessen doch die meisten Besucher, dass es sich beim Oktoberfestbier um ein Starkbier handelt.
Neben diesen statistischen Zahlen gibt es auch drei Tote zu verzeichnen, welche im direkten Zusammenhang mit dem Oktoberfest verstarben. Ein betrunkener Australier wurde auf dem Heimweg zu seinem Campingplatz von einer einfahrenden S-Bahn erfasst und getötet. Ebenfalls starb ein 51-jähriger Mann anscheinend an seinem Erbrochenen auf einem Busparkplatz. Ein dritter Besucher aus England starb als er aus seinem Hotelzimmer stürzte, während er betrunken hinaus pinkelte.
Na dann, auf zum Oktoberfest 2010 vom 18. September – 03. Oktober.
Jedes Jahr wieder schießt der Bierkonsum zum Oktoberfest in berauschende Höhen, dies ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch dieses Jahr konnte in der ersten Woche, trotz Wirtschaftskrise, ein neuer Rekord aufgestellt werden.
Insgesamt strömten bei schönem Spätsommerwetter 3,3 Millionen Gäste, welche knapp 3,3 Millionen Maß Bier tranken, auf die Theresienwiese. Dies sind 100.000 Besucher mehr als im Vorjahr und 200.000 Liter mehr Bier im Vergleich zum Oktoberfest 2008.
Auch bei den Alkoholfreien Getränken verzeichneten die Wirte ein Umsatzplus von 15 Prozent. Dies liegt sicherlich auch am Ansturm von Tagesgästen aus München und Umgebung, welche vor allem das schöne Wetter im Biergarten nutzten.
Selbstverständlich zieht der hohe Alkoholkonsum auch seine negativen Folgen nach sich, so wurden bisher 4.700 Patienten vom Roten Kreuz behandelt. Dies sind 1.500 mehr als im Jahr 2008. Allerdings sind die meisten Patienten schnell versorgt, da es sich nur um Kleinigkeiten handelt.
Bei den bisherigen 400 Bierleichen sieht die Sache da schon anders aus, diese wurden von ärztlicher Seite über einen gewissen Zeitraum überwacht und behandelt, bis sie das unfreiwillig aufgesuchte “Rot-Kreuz-Zelt” wieder verlassen konnten.
Ansonsten gibt es bisher keine besonderen Vorkommnisse oder andere Geschehnisse. Die Zelte sind wie immer bereits vormittags überfüllt, die Gäste meist alle stark angetrunken und die Italiener wie immer nett und freundlich. Auf in die zweite Woche!
Lieblingsbier.de wird für euch ebenfalls vor Ort sein und dann einen netten Abschluss Bericht verfassen. Oans, zwoa, gsuffa!