Artikel zur Kategorie: 'Bier und Gesundheit'

2010: Bierabsatz sinkt - Bierpreis steigt

Was wurde nicht während der Weltmeisterschaft in Südafrika alles rund um den Bierabsatz der deutschen Brauereien geschrieben. So sollte der umsatzstarke Monat Juni die schwächeren Monate Mai und April ausgleichen und vergessen machen. Gebracht hat es, trotz der warmen Temperaturen und der WM nicht viel. Der Bierabsatz ist im ersten Halbjahr 2010 weiter in das Minus gerutscht. Ebenfalls meldete sich nun ein Experte zu Wort, mit der Meinung die Alkoholsteuer von neun Cent auf einen Euro zu erhöhen. Jeder Kasten Bier würde dann rund zehn Euro mehr kosten.

Das Statistische Bundesamt teilte in Wiesbaden mit, dass die deutschen Brauereien und Konzerne in den ersten sechs Monaten knapp 49 Millionen Hektoliter Bier absetzten. Dies sind 0,7 Prozent weniger als im letzten Jahr. Der warme Juni konnte immerhin einen Zuwachs um 7,8 Prozent im Vergleich zum Juni 2009 verzeichnen. Im Gegensatz gab es im April mit elf Prozent den größten Rückgang seit 15 Jahren. Trotz des starken Junis ist es die schlechteste Statistik seit Einführung der gesamtdeutschen Messung 1991. Alarmierende Zahlen!

Das Bierland Nummer eins in Deutschland ist übrigens nicht Bayern. Auf Platz eins liegt Nordrhein-Westfalen mit rund 12 Millionen Hektoliter abgesetzten Bier. In Bayern, welches auf Platz zwei liegt, waren es 10,6 Millionen Hektoliter, welche konsumiert wurden. Auf Platz drei, bereits mit weitem Abstand, liegt Niedersachsen/Bremen mit rund 5,4 Millionen Hektolitern.

Aus Sicht der Bierliebhaber gibt es auch eine erfreuliche Nachricht zu vermelden. So ging der Absatz von Biermischungen mit Limonaden, Fruchtsäften oder anderen seltsamen Inhaltsstoffen stark zurück. Immer wieder wurde der Markt für Biermischgetränke als positiver Gegensatz zum sinkenden Bierabsatz gemeldet, dies ist allerdings Geschichte und die Aussichten der Marketingexperten der deutschen Großbrauereien konnte nicht bestätigt werden. Der Absatz sank im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 um 4,3 Prozent. Der Anteil liegt mittlerweile bei 4,1 Prozent.

Was tun also bei diesem sinkenden Bierabsatz? Ständig wird dieser als negativ bewertet, was aber vor allem daran liegt, dass die Lobby der Brauereien gezielte Arbeit leistet und diese Meldungen so verbreitet. Aber ist es nicht ein gutes Zeichen, dass weniger Bier, also auch weniger Alkohol getrunken wird? Eigentlich schon, vor allem aus Sicht der Gesundheit. Bier ist ein Kulturgut der Deutschen und wir haben in der Welt schon immer das Image der Biernation, also muss dieses anscheinend gepflegt werden. Da passt es wenig ins Bild, wenn die Deutschen immer weniger “Lust” auf Bier haben. Aber vielleicht ist das Bier auch einfach zu teuer? Immerhin hat der Bierpreis in den letzten Jahren ordentlich angezogen (vgl.: Lieblingsbier.de: Bierpreis steigt: Die Geduld ist langsam am Ende - ein Kommentar.

Passend zur Veröffentlichung der aktuellen Statistiken, habe ich folgende Nachricht des Wirtschaftsexperten Tobias Effertz gelesen. Er fordert, dass ein Liter Bier genau 91 Cent teurer werden soll. Das Geld soll allerdings nicht als Gewinn den Brauerein zukommen, sondern die Alkoholsteuer soll von neun Cent auf einen Euro erhöht werden. Grund dafür sieht der Experte darin, dass der Kampf gegen die Alkoholkrankeit jährlich rund 26 Milliarden Euro kostet. Ein Kasten Bier würde dann rund 20 Euro oder mehr kosten. Das dieses Argument nicht unbegründet ist, zeigt auch die Statistik der Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Jeder Deutsche konsumiert etwa 10 Liter reinen Alkohol im Jahr. Dies ist in der weltweiten Tabelle der Platz 5 und sicherlich eine Problematik die sehr wichtig ist.

Tobias Effertz: “Wir brauchen eine Anhebung der Steuern auf Bier, Wein und andere alkoholische Getränke mindestens auf die europäischen Durchschnittswerte. Als Obergrenze wäre eine Anhebung bis auf das skandinavische Niveau denkbar. Dann könnte beispielsweise die Steuer pro Liter Bier bis auf einen Euro steigen. Die Krankheitskosten durch Alkoholkonsum betragen mindestens 26,7 Milliarden Euro pro Jahr. Steuererhöhungen sind ein sehr wirksames Mittel, übermäßigen Konsum zu stoppen.”

Ob dieser Appell gehört wird oder unkommentiert bleibt, wird sich zeigen. Fakt ist jedenfalls, dass der Bierpreis eigentlich immer weiter sinkt und nicht steigt. Der intensive Wettbewerb der Brauer zwingt sie die Preise immer mehr zu senken, bzw. immer mehr Aktionen auszuschreiben. Allerdings ist dies auch eine gezielte Meldung der Brauereiwirtschaft um vielleicht auch wieder steigende Kosten zu rechtfertigen. Wer blickt da schon noch durch?

Quellen:
Bundesamt Mitteilung
Ausführliches Statistikmaterial zum Bierabsatz
rtl.de: Bier-Schock: 20 Euro für die Kiste?
hr-online.de Alkohol – Teufelszeug oder Kulturgut?

1 Kommentar Juli 30th, 2010

Das Bier Online Magazin Lieblingsbier.de sucht Verstärkung!

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Biere aus aller Welt by www.BierPost.com

Kommentieren Februar 16th, 2010

Eine weitere Bier Diät

Bereits vor einigen Tagen haben wir über die Möglichkeit einer hervorragenden Bier Diät berichtet. Für alle die glauben, dass diese nicht funktioniert, haben wir nun eine weitere Methode zur Verfügung gestellt.

Mit Sicherheit kennt sie der ein oder andere schon, aber sie ist doch immer wieder sehr spannend und interessant. Vorgestellt wird sie von einer netten und ganz attraktiven Dame, welche dem Bier trinken nicht abgeneigt ist. Viel Spaß!






3 Kommentare Januar 6th, 2010

Die Bier Diät - einfach abnehmen mit Bier trinken

Puh! Geht es euch auch so wie uns? Mit Sicherheit! Nach den Weihnachtstagen hat ja so gut wie jeder etwas mehr auf den Rippen und nun muss das Ganze natürlich wieder schnell weg, denn der Sommer naht und somit auch wieder die Badesaison. Viele haben kein Problem mit abnehmen und essen einfach mal etwas weniger und schnell sind die Kilos wieder weg. Doch viele mühen sich vergebens und haben keine Disziplin. Wir haben für euch nun eine absolut empfehlenswerte Diät, welche auch noch richtig viel Spaß machen kann. Es handelt sich um die Bier - Diät!

Die “kalte Bier Methode”:

Ein Thema, welches nie bei Diäten angesprochen wird, ist die Temperatur der Speisen oder auch der Getränke. Bekannt ist, dass eine Kalorie notwendig ist, um 1 g Wasser um 1 Grad von 21,5 auf 22,5 Grad zu erwärmen. Es lässt sich also berechnen, dass bei einem Glas kalten Wasser mit 0 Grad, 200 Kalorien benötigt werden um es um 1 Grad zu erwärmen. Sogar 7400 Kalorien werden benötigt, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Der Körper muss also Energie aufwenden um nicht auszukühlen. Diese Energie holt er aus dem verbrennen des Körperfetts.

Nun wird das natürlich auf Bier umgemünzt. Ein großes Glas mit 500 g Bier und einer Temperatur mit 0 Grad, benötigt dann rund 16.000 Kalorien. Ihr denkt euch jetzt natürlich, halt, Bier hat ja auch Kalorien. Richtig, diese, rund 800 Kalorien, werden dann einfach abgezogen. So bleiben rund 15.000 Kalorien übrig, welche verbrannt werden müssen.

Der Vergleich mit anderen Möglichkeiten spricht absolut für die Bier - Diät. Eine Runde Fahrrad fahren oder joggen verbraucht zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Stunde! Auch Sex, ansich ein Diät-Wunder, verbraucht nur 100 Kalorien pro Stunde, also im Vergleich überhaupt nicht zu empfehlen.

Abnehmen ist also kein Problem. Mit genug kaltem Bier lassen sich also unnötige Pfunde ganz einfach abspecken. Viel Spaß dabei!

Diese Bier Diät wurde hier gefunden: klick

10 Kommentare Dezember 29th, 2009

Bier in der Sauna

In der Bierkeller-Sauna des Wohlfühlbads Bulmare in Burglengenfeld wird ab Dezember jeden Dienstag gratis frisch gezapftes Weißbier serviert. Dazu gibt’s bayerische Blasmusik – und natürlich einen Bieraufguss. Klingt sehr verlockend, gerade in der kalten Jahreszeit.

Die Bierkeller-Sauna im Bulmare ist eine klassische, ganz normale, Sauna, gestaltet als Reminiszenz an die 46 Bierkeller an der Naab. Sie erinnern noch heute an die einst große Bedeutung des Bierbrauens in Burglengenfeld: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts gab es in der Stadt mehr als 100 brauberechtigte Bürger. So wird auch in dem Erholungsbad Bulmare an diese Tradition angeknüpft. Das Weißbier wird direkt in der Sauna vom Fass gezapft und das Aufgusswasser duftet herrlich nach frischem Hopfen. Für alle Bierliebhaber eine traumhafte Vorstellung

Biersauna


„Bier in Maßen ist gesund – an diese medizinische Erkenntnis werden auch wir uns halten“, sagt Bulmare-Betriebsleiter Reiner Beck. Das heißt: Jeder Sauna-Gast erhält einen Becher Weißbier spendiert. „Wer Lust auf mehr hat, ist jederzeit in unseren Restaurants in der Bade- und der Saunalandschaft willkommen“, so Beck.



Valentins - Blumen und Geschenke


Etwa 45 Personen passen bequem in die rund 80 Grad heiße Bierkeller-Sauna, „deshalb kommt die Blasmusik vom CD-Player, weil eine ganze Blaskapelle einfach zu viel Platz wegnehmen würde“, schmunzelt Beck.

Bier und Sauna – das passt zusammen: In Finnland, wo der Saunagang fest zum Tagesablauf gehört, wird zwischen den Gängen gerne ein Bier getrunken. Und auch in Russland, in der Banjasauna, fügen die Kenner dem Aufgusswasser gelegentlich Bier hinzu. „Im übrigen haben schon viele Bulmare-Besucher nach Bier in der Bierkeller-Sauna gefragt. Diesem Wunsch kommen wir nun gerne nach“, erklärt der Betriebsleiter.

Weitere Informationen auf www.bulmare.de

1 Kommentar Dezember 1st, 2009

Bier Studie: Bier als Schlummertrunk nicht sinnvoll

Nach einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, sollen schon zwei halbe Liter Bierr einen erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Bereits 0,6 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht sollen Ursache für Schlafstörungen sein. Dies sind bei einem Körpergewicht 70 Kilogramm Gewicht etwa ein Liter Bier oder drei Gläser Wein. An sich eine ganz normale Menge Alkohol, welche zum Beispiel zu einem Abendessen konsumiert wird.

Der weltberühmte Schlummertrunk ist somit nicht wirklich förderlich. Unumstritten ist allerdings, dass Bier wirklich müde macht. Also die Wahrscheinlichkeit einzuschlafen ist mit Sicherheit gegeben, doch wird dieser Schlaf dann nicht gerade erholsam sein. Wer abends ein wenig zu viel Bier trinkt hat meist einen unruhigen Schlaf, auch wenn er vielleicht das Gefühl hat, dass er ruhig und erholsam schläft. Der Körper selber arbeitet um den Alkohol aus dem Körper zu schaffen und sich wieder zu regenerieren.

Also in Zukunft einfach noch ein wenig länger wach bleiben um den Alkohol vor dem schlafen abbauen zu können.

Kommentieren November 12th, 2009

Der Bierbauch ist keine direkte Folge des Bierkonsums - aber was dann?

Hoher Bierkonsum macht dick, muss jedoch nicht unbedingt einen berüchtigten “Bierbauch” hervorrufen. Das berichten deutsche und schwedische Forscher im European Journal of Clinical Nutrition. Sie untersuchten 20.000 Deutsche - drei Fünftel davon Frauen, zwei Fünftel Männer - über einen Zeitraum von acht Jahren in Hinblick auf ihren Bierkonsum, Körpergewicht und Gewichtsverteilung. Wer viel Bier trank, nahm in diesem Zeitraum zwar eher zu, einen Zusammenhang mit einer überdurchschnittlichen Zunahme rund um den Unterleib beobachteten die Forscher jedoch nicht. Sie folgern daher, dass andere Faktoren mit bestimmen, ob jemand einen Bierbauch bekommt.

“Unstrittig wurde dabei sichtbar, dass Bier dick macht. Das betrifft sowohl den Bodymass-Index, der ein Maß für die allgemeine Fettsucht ist, als auch für den Bauchumfang”, berichtet Heiner Boeing vom Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Die Männer waren erwartungsgemäß größere Biertrinker als Frauen, denn sie konsumierten durchschnittlich 0,4 Liter des Braugetränks pro Tag, verglichen mit nur 50 Milliliter bei Frauen. Die stärksten männlichen Trinker legten im Zeitraum der Beobachtung auch am deutlichsten an Gewicht zu. Hohe Gewichtszunahmen gab es allerdings auch in der Gruppe der Bierverweigerer. Bei Frauen zeigte sich hingegen, dass Menge des Bierkonsums und Gewichtszunahme direkt zusammenhängen.



Trotz der zusätzlichen Pfunde zeigte sich im Verhältnis von Taille- und Hüftumfang kein direkter Zusammenhang zwischen Bierkonsum und der Ausbildung des Bierbauchs, denn in allen untersuchten Gruppen kam es zu überdurchschnittlichen Ausprägung des Unterleibes. Nicht der Bierkonsum, sondern andere Faktoren wie etwa Gene oder das Eßverhalten würden somit bestimmen, in welcher Form eine Gewichtszunahme verläuft. “Grundsätzlich weiß man jedoch noch sehr wenig darüber, warum Menschen auf unterschiedliche Weise zunehmen - etwa auf den Beinen, an der Hüfte, am Rücken oder am Bauch. Die Menge des konsumierten Biers bestimmt dies jedoch nicht”, erklärt Boeing.

Als verantwortlich für die Gewichtszunahme durch Bier sieht Boeing nicht die Kalorien im Alkohol, sondern diejenigen aus den restlichen flüssigen Anteilen des Biers. “Es zeigte sich, dass diese zusätzliche Energieaufnahme nicht durch Zurückhaltung beim Essen kompensiert wird.” Wer sein Gewicht halten oder ein beginnende Zunahme abbremsen wolle, sei somit gut beraten, auf sein Bier zu verzichten. “Wer viel Bier trinkt, muss entsprechend weniger Energie aus anderer Nahrung aufnehmen oder körperlich aktiver sein, um die Energiebilanz auszugleichen”, so der Ernährungsforscher.

Quelle: Pressetext.de

2 Kommentare Juli 7th, 2009

Internetseite der Präventionskampagne “Bier? Sorry. Erst ab 16.” erweitert

Der Deutsche Brauer Bund veröffentlichte auf seiner Internetseite www.bier-erst-ab-16.de einen neuartigen Wissenstest über Jugendschutz zur Abgabe und den Erwerb von Bier und anderen alkoholartigen Getränken. Durch einen erfolgreichen Abschluss bekommt der Anwender ein am Ende ein Zertifikat, welches ihn als Experten des Jugendschutes auszeichnet.

“Jeder kann jetzt ganz schnell und einfach sein Wissen um die Einhaltung des Jugendschutzes bei der Abgabe von Bier und anderen alkoholhaltigen Getränken testen. Und zu guter Letzt wird die Leistung auch noch belohnt”, gab der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, an.




Die deutschen Brauer wollen mit der Erweiterung der Internetseite auf unterhaltsame, kurzweilige Art und Weise auf die Einhaltung des Abgabealters für Bier hinweisen. Dabei sollten gerade Eltern, Verwandte und Freunde, aber auch das Gastronomiepersonal, für die Prävention von Alkoholmissbrauch argumentativ gestärkt werden und eine unkomplizierte Unterstützung erfahren.

Brauereien könnten durch dieses Modul ebenso ihre Bemühungen zur Stärkung der Kampagne und der Verhinderung von Alkoholmissbrauch ausweiten. Die Internetnutzer seien nunmehr in der Lage, sich ohne großen Aufwand Wissen um die Regeln zur Abgabe alkoholhaltiger Getränke anzueignen und dieses an die Zielgruppe Kinder und Jugendliche, die vom Missbrauch abzuhalten sei, weiterzugeben.

“Jeder, der mindestens neun der zehn Multip-le-Choice-Fragen richtig beantwortet hat, kann sich zur Belohnung eine Urkunde mit seinem Namen ausdrucken und so sein Wissen um den Jugendschutz nachweisen und präsentieren”, ergänzte Peter Hahn mit einem Augenzwinkern. Genau so sollten die eigentlich ernsten Themen und Botschaften auch transportiert werden. Denn nur so würde man die notwendige Einsicht, dass Alkohol in der Wachstumsphase der Jugendlichen unter 16 Jahren dem Körper schaden kann, auch langfristig bei den Kindern und Jugendlichen erreichen. Verständnis und Wissen seien die einzigen Elemente, die geeignet seien, eine beständige Veränderung des Verhaltens bei der Bevölkerung zu bewirken, fügte er abschließend hinzu.

Hier geht es direkt zum Wissenstest: klick

Quelle: Deutscher Brauer Bund e.V.

Kommentieren Juni 26th, 2009

Neue Studie: Nach sechs Minuten wirkt Alkohol im Gehirn

In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg nachgewiesen, dass Alkohol in einer relativ schnellen Zeit zu Kopfe steigt und sich der Alkoholgenuss in nur sechs Minuten wirksam zeigt. Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass der allzeit bekannte “Kater” (Artikel Mittel gegen den Kater) möglicherweise die Zusammensetzung der Zellwände.

So sollen laut der Studie eine Menge von drei Gläsern Bier oder zwei Gläsern Wein (0,5 bis 0,6 Promille) Veränderungen im Gehirn aufgezeigt haben. Die Probanden, acht männliche und sieben weibliche Personen, schlürften eine unangenehm schmeckende hochprozentige Flüssigkeit durch einen langen Strohhalm während sie im Kernspintomographen lagen. Es konnte Übrigends kein Unterschied zwischen den weiblichen und den männlichen Teilnehmern nachgewiesen werden. Beide reagierten gleich auf die Aufnahme des Alkohols.

Die schädigende Wirkung durch den Alkohol konnte schnell nachgewiesen werden. Die Konzentration von Stoffen, denen zellschützende Fähigkeiten zugeschrieben werden (Kreatin und Aspartat), nahmen mit steigender Alkoholkonzentration ab. Ebenfalls sank der Anteil von Cholin, einem wichtigen Bestandteil der Zellwände. Eine gute Nachricht für alle Beteiligten und natürlich auch für den Genusskonsumenten: Am nächsten Tag waren alle Schädigungen wieder verschwunden und die Zellen haben sich erholt.

Allerdings vermuten die Forscher, “dass die Fähigkeit des Gehirns, sich von den Wirkungen des Alkohol zu erholen, mit zunehmendem Alkoholgenuss abnimmt bzw. erlischt”.
So sind wohl die nachgewiesenen Effekte, die Grundlage für dauerhafte Schäden, wie sie auch bei alkoholabhängigen Menschen vorkommen. Auf dieser Basis soll nun in weiteren Studien genau diese Frage geklärt werden.

Mehr zur Studie gibt es hier: Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg

Autor: FvE

3 Kommentare Mai 15th, 2009

Alkohol im Sportverein

“Die folgende Sportsendung wird Ihnen präsentiert von…” Nicht nur im Fernsehen und auf großen Plakaten, auch in den Vereinen werben Brauereien für ihr Bier. Doch nicht nur Bier, auch Sekt und Wein gehören dazu. Irgendwie scheinen Alkohol und Sport schier untrennbar miteinander verbunden, auch wenn sie eigentlich gar nicht zueinander passen.

Sport und gleichzeitiger Alkoholkonsum sind nah zu vereinbaren. Aus dem Vereinsalltag aber lässt Alkohol sich anderseits auch nicht ganz verbannen. Denn das Vereinsleben besteht nicht nur aus Sport. Und es ist auch gar nicht das Ansinnen von Suchtprävention, Erwachsenen Alkohol grundsätzlich zu verbieten. Selbst abstinente Personen sollten eine gewisse Toleranz üben, wenn im Verein Alkoholisches genossen wird. Außerdem sind viele Vereine auf die Unterstützung durch Brauereien angewiesen und benötigen die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf.

Geht es aber darum, Kindern und Jugendlichen ein geeignetes Umfeld zu bieten, wird das Thema Alkohol im Sportverein durchaus diskussionswürdig. Denn da ist eine Gratwanderung, wenn man in der Gegenwart des sportlichen Nachwuchses trinkt und ihn gleichzeitig zu einem gesunden, sportlich-aktiven Leben anregen möchte. Noch schwieriger wird es, wenn mit Alkohol gemeinsame Siege begossen und Niederlagen hinuntergespült werden. Es hilft nichts: Wer seine Sportjugend fördern möchte, wem ihre Gesundheit und Fitness am Herzen liegt, der sollte auf Alkohol im Jugendbereich verzichten.

Denken Sie daran, dass sie Vorbild für die Kinder und Jugendlichen sind! Verzichten Sie beim Sport auf Alkohol und trinken Sie bei geselligen Miteinander nur mäßig, besser nichts. Bei reinen Feiern mit Jugendlichen sollte es heißen: alkoholfrei!

Autor: bierfra

Kommentieren April 13th, 2009

Die Fastenzeit und das Starkbier

Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.

Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.




Valentins - Blumen und Geschenke

Im Orden, den Franz von Paula im 15. Jahrhundert gegründet hatte, folgte strengen Regeln. Nur wenige Speisen waren erlaubt, die jährliche Fastenzeit war streng. Sie pflegte am Todestag des heiligen Franz von Paula zu beginnen: Am 2.April. Im freundlichen Klima ihrer süditalienischen Heimat kamen die Mönche mit den strengen Regeln, auch mit der Fastenzeit, ganz gut zurecht. Im kalten Deutschland litten sie, bis sie das starke Bier “Ainpöckischer Art” entdeckten.

Die Paulaner machten sich mit den Vorzügen des Bockbiers vertraut, lernten im Nu das Brauen und brauten schon 1629 ihr erstes Starkbier, dazu hatten sie eigens ein herzogliches Privileg erwirkt. Dieses Bier brauten sie zum 2. April, dem Todestag ihres Ordensgründers, damit sie es in der Fastenzeit hatten, als Starkbierfrühjahrskur. Und sie brauten noch ein weit stärkeres Bier, den Doppelbock. Mit frommen Blick auf den heiligen Franz nannten sie es “Franz-Öl” oder “Sankt-Vaters-Bier”. Aus dem “Sankt- Vaters-Bier” wurde im Volksmund das “Savaterbier” und später das “Salvatorbier”.

Als das Kloster enteignet wurde und sich ein Herr Zacherl um das Brauen kümmerte, wurde ab 1836 schon am Aschermittwoch das Doppelbock ausgeschenkt. Auch er hat sich den Namen Salvator schützen lassen, da andere Brauereien auch ihr Starkbier so nannten. Nun hatten die Doppelböcke alle eine Endung mit “…-ator”. 1972 gab es im Pantentamt schon 120 Eintragungn wie: Triumphator, Optimator, Delicator, Maximator, Animator usw.

Was bin ich froh das es die Fastenzeit gibt, ich trink gerne Doppelbock.

Autor: bierfra

2 Kommentare März 1st, 2009

Wieso hilft warmes Bier und weitere Rezepte

Warmes Bier ist eine wunderbare Methode sich gegen eine Erkältung zu stemmen. Einen ausführlichen Test mit einem warmen Bier gegen die Erkältung könnt ihr bei uns bereits nachlesen. Nun hat sich unser Autor Bierfra hingesetzt und weitere Rezepte mit warmen Bier getestet und ebenso für begründet, warum ein warmes Bier überhaupt hilft.




Bier heiß zu trinken ist eine alte Bierweisheit und hat seine medizinische Berechtigung. Denn der warme Gerstensaft fördert die periphere Durchblutung und das wirkt sich bei einem Infekt günstig aus. Der Genuss von heißem Bier lindert die Beschwerden, der Atem wird freier, die Gliederschmerzen lassen nach und das Immunsystem wird gestärkt. Am besten wirkt der Zaubertrank, wenn man sich nach seinem Genuss in warme Decken hüllt und die Erkältung dann richtig ausschwitzt.

Die Erklärung für dieses Phänomen ist: Der Alkohol tötet einen Teil der Erkältungsviren ab.

Das Bier sollte nicht gekocht werden, da sonst der heilsame Alkohol entweicht. Mehr als 78 Grad Celsius sollte der Erkältungstrunk nicht haben. Wenn sie das warme Bier nicht so trinken können, dann probieren sie es mal so, wie wir es für sie getestet haben mit einigen weiteren Varianten.

Warmbier:
1/4 ltr. Wasser
1 Flasche dunkles Bier (0,5ltr.)
1/4 ltr. Sahne oder Dosenmilch
Zucker
1 Teelöffel Mehl

Wasser und Bier erhitzen. Das Mehl mit der Sahne oder Dosenmilch angerührt in die heiße Flüssigkeit gießen. Noch ein paar Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen. Mit Zucker abschmecken.

Alte Liebe:
1 Flasche Bier (0,5ltr.)
60 g Zucker
1/2 Stange weißen Zimt (Kaneel)
1/2 Teelöffel gemahlenen Ingwer
1/2 Zitronenschale
2-3 Eigelb

Bier, Zucker, Zimt, Zitronenschale und Ingwer erhitzen. Das Eigelb schaumig schlagen. Heißes Bier unter fortgesetztem Schlagen dazuführen.

Eier-Bier:
1 Flasche Bier (0,5)
2-3 Eigelb
2 Esslöffel Staubzucker

Das Bier erhitzen. Zucker und Eigelb schaumig rühren. Vorsichtig mit dem Bier vermengen. Auf kleiner Flamme mit einem Schneebesen dick und schaumig schlagen. Nach Geschmack kann ein Stück Zimt oder Zitronenschale mit dem Bier erhitzt werden.

Na dann Gute Besserung

Autor: Bierfra

7 Kommentare Februar 16th, 2009

Lieblingsbier.de sucht Verstärkung!

Lieblingsbier.de sucht dich

Wir suchen ab sofort Verstärkung für die redaktionelle Arbeit auf Lieblingsbier.de. Hast du Lust ein Teil dieses wunderbaren und einzigartigen Projektes zu werden und möchtest du deinen persönlichen Teil dazu beitragen? Wir bieten dir ab sofort die Möglichkeit dazu!

Bewerbe dich einfach mit einem kleinen Lebenslauf, ein paar Sätzen über dich und eventuellen Vorstellungen über deine Arbeit über unser Kontaktformular oder schreib direkt eine Email an info@lieblingsbier.de. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Übrigends bieten wir dir die Möglichkeit neben der redaktionellen Arbeit auch Bierfestivals (z.B. Bierfestival Berlin), Biermessen (z.B. Brau Beviale) und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Bier für Lieblingsbier.de zu besuchen. Dies selbstverständlich kostenlos und mit eigener Presseakkreditierung. Ebenfalls hast du die Möglichkeit verschiedene Biere von unseren Partnern zu verköstigen und für Lieblingsbier.de zu testen.

Also, bewerbe dich noch heute!!

Viele Grüße,
die Redaktion

2 Kommentare Januar 26th, 2009

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Hallo liebe Leser von Lieblingsbier.de,

Die Redaktion wünscht euch allen frohe und besinnliche Weihnachten und schöne Feiertage. Selbstverständlich auch einen guten Rutsch in das Jahr 2009.

Euer Bier Online Magazin wird dann natürlich auch weiter für euch da sein. Einige Neuerungen, die wir bereits für 2008 versprochen hatten, werden dann auch in die Tat umgesetzt. Ganz getreu nach dem Motto “Gut Ding will weile haben”. Lasst euch einfach überraschen, was auf euch zukommen wird.

Einen kleinen Vorgeschmack können wir euch natürlich geben. Es wird wieder ausführliche und interessante Biertests geben, dazu kommt ein wahnsinnges Bierquiz mit vielen tollen Preisen und natürlich weitere spannende Geschichten rund um das Lieblingsthema der Deutschen. Lieblingsbier.de wird für euch im Sommer auf Tour gehen und live in Bild und Ton von verschiedenen Bierfestivals und Biermessen berichten. Ebenfalls planen wir an einem neuen Format um euch das Thema Bier noch ansehnlicher und spannender vermitteln zu drüfen. Ganz getreu nach einem weiteren Motto “Beer goes Web 2.0.”

Ebenfalls wollen wir uns natürlich bei euch Lesern für eure Treue bedanken und freuen uns euch im neuen Jahr wieder auf www.lieblingsbier.de begrüßen zu dürfen.
Falls ihr Anregungen, Kritik, Lob oder sonstiges loswerden möchtet, dann schickt uns eine Email an info@lieblingsbier.de oder nutzt unser Kontaktformular.

Beste Grüße,
Die Redaktion

7 Kommentare Dezember 24th, 2008

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