Artikel zur Kategorie: 'Bier Allgemein'

Menschen bei Maischberger: Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?

Am 4. Mai wurde einmal wieder über das Thema Alkohol im Fernsehen diskutiert. Diesmal bei der Sendung Menschen bei Maischberger. Das Thema hieß: “Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?”. Eine rege Diskussionsrunde entstand mit verschiedensten Teilnehmern, welche zum einen auf der Freundesseite, als auch auf der Feindesseite des Alkohols standen.

Da hätten wir zum einen den Suchttherapeut, der sich vehement dafür einsetzte, dass Alkohol eine Droge ist und süchtig mache. “Alkohol ist eine Droge. Also ist auch jedes Getränk, das Alkohol beinhaltet, eine Droge.” Eine wahre Aussage, an der es nichts zum rütteln gibt. Als Gegenpol stand u.a. der Geschäftsführer der Augsburger Brauerei Riegele, Herr Sebastian Priller, welcher den moderaten und bewussten Alkoholkonsum als gesellschaftlich akzeptiert darstellte. Dies vor allem bezogen auf das Getränk Bier. “Ich befürchte, wenn wir mit den Promille-Grenzen noch weiter runtergehen, verhindern wir das Bier im Biergarten oder beim Mittagessen.”
Gegen diese Aussage stellte sich Mode-Designer Harald Glööckler, welcher unter seinem alkoholsüchtigen Vater litt, gegen die Verharmlosung des Bieres ist.

Als Paradebeispiel gab sich dann noch der Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Völz her. Zunächst musste er zu Beginn der Sendung für einen simulierte Fahrt herhalten. Dabei simulierte ein Computer eine Autofahrt mit 0,8 Promille. Herr Völz schlug sich wacker. Er fuhr die ganze Zeit in Schlangenlinien, baute mehrere Unfälle und überfuhr ein Kind. Auf die Nachfrage, ob er auch selber schon betrunken gefahren ist antwortete er: “Ich bin auch schon oft betrunken Auto gefahren” und das ihn Alkohol einfach lustig mache. Am Ende der Sendung, nachdem Herr Völz zwei Bier getrunken hatte und beteuerte vor der Sendung nüchtern gewesen zu sein, ergab sich beim “Blasen” ein Alkoholwert von 1,3. Dies war angeblich auf den Mundalkohol zurückzuführen. Na klar! Ebenfalls fanden sich neben diesen Vertretern noch zwei ehemalige Alkoholiker ein welche ihre Sichtweise auf das Thema darstellten.

Wir empfehlen euch einen Blick in die ARD Mediathek, in der ihr die Aufzeichnung findet. Direkter Link zur Sendung

Meinung von Lieblingsbier.de

Jeder hat sicherlich eine andere Perspektive auf das Thema. Wir setzen uns auch für einen moderaten und bewussten Konsum ein. Das Problem an der Sache ist, dass die Gesellschaft zu wenig aufgeklärt ist und wir meist ein anderes Umgehen mit dem Alkohol haben.
Grundsätzlich sollte unserer Meinung nach hochprozentiger Alkohol nicht mehr im normalen Supermarkt verkauft werden, sondern nur noch in speziellen Schnapsläden. Alle Alkoholika sollten erst ab 18 zugänglich sein und diese nur unter Vorlage des Ausweises verkauft werden. Als Promillegrenze beim Autofahren sollte 0,0 eingeführt werden. So würde es keine Spielräume geben, sondern nur ein entweder ich trinke und fahre nicht oder ich trinke nicht und fahre.

Wie ist eure Meinung dazu? Lasst sie uns über die Kommentarfunktion wissen.

1 Kommentar Mai 5th, 2010

Die nationalen Brauereikonzerne

Wir berichten immer wieder über Brauereien, welche zu transnationalen Braukonzernen wie InBev oder Carlsberg gehören. Heute wollen wir euch einmal eine kleine Liste präsentieren, damit ihr mal sehen könnt, welche vermeintlich netten Brauereien in Deutschland zu den Riesen gehören.

Brauereigiganten nur mit den Brauereien in Deutschland:

InBev: (89.000 Mitarbeiter; Jahresumsatz 2007: 15 Milliarden Euro)
• Diebels
• Becks
— Haake Beck
• Hasseröder
• Gilde Gruppe
— Lindener Aktien Brauerei
— Brauhaus Wülfel
• die Kooperationen von
— Spaten
— Franziskaner
— Löwenbräu
• Hemelinger Spezial

Carlsberg: (35.000 Mitarbeiter; Jahresumsatz 2007: 44.750 Mrd. DKK)
• Carlsberg Elephant
• Ducksteiner
• Holsten
• Lübzer
• Feldschlösschen Dresden
• Feldschlösschen Braunschweig
• Astra
• Gatz Alt
• Hannen Alt
• Grenzquell Pilsner

Brau Holding International: (2.500 Mitarbeiter; Jahresumsatz: 700 Millionen Euro)

Heineken gehört 49.9%:
• Königsbacher
• Braustolz
• Scherdel
• Sternquell
• Würzburger Hofbräu
• Fürstliche Brauerei Wächtersbach
• Lohrer
• Werner Bräu

Schörghuber Unternehmungsgruppe gehört 50,1%:

• Paulaner
— Hacker-Pschorr
— Auer-Bräu
— Thurn + Taxis
— Weißbierbrauerei Hopf
• Kulmbacher
• Fürstenberg
• Hoepfner
• Schmucker
• Karlsberg

Bitburger Holding GmbH: (??? Mitarbeiter; Jahresumsatz 2009: 763 Millionen Euro)
• Bitburger
• Licher
• König-Brauerei
• Köstritzer
• Wernersgrüner

Radeberger Gruppe: (??? Mitarbeiter; Umsatz: 1,25 Milliarden Euro - Marktführer in Deutschland)
(100% Dr. Oetker)
• Berliner Kindl
• Binding
• Dortmunder Actien Brauerei
• Andreas Brauerei
• Tucher
• Thier
• Dortmunder Hansa
• Dortmunder Stifts
• Kronen Brauerei Dortmund
• Hövels
• Freiberger
• Henninger
• Krostitzer
• Mainzer Aktien Brauerei
• Allgäuer Brauhaus
• Bayrische Brauerei Schuck
• Erbacher Brauhaus
• Radeberger
• Schöfferhofer
• Stuttgarter Hofbräu
• Moninger
• Brinkhoff
• Dortmunder Union
• Wicküler
• Schlüsser
• Jever
• Berliner Schultheiss
• Leipziger Brauhaus

Cramer KG: (2.200 Mitarbeiter; Jahresumsatz 2004: 470 Millionen Euro)
• Warsteiner
• Paderborner
• Weissenburg
• Isenbeck
• Frankenheim
• König Ludwig
• Herforder

Dinkelacker Gruppe: (keine Daten vorhanden)
• Dinkelacker
• Schwaben-Bräu
• Sanwald
• Cluss
• Wulle

So das war mal eine kleine Auflistung. Nun kommen noch die ausländischen Marken dazu und schon haben wir die wahren Bierriesen, die die kleinen Brauereien so manchmal einfach auffressen um weiter zu wachsen und immer größer zu werden. An diesem Punkt könnten wir natürlich anknüpfen und weiter über den kapitalistischen Markt diskutieren, werden dies aber auf Grund von Platz Gründen lassen.

Nur eine Sache noch:

Unterstützt die kleinen Brauereien und kauft euer Bier beim regionalen Brauer! Danke!

Autor: bierfra

6 Kommentare Mai 4th, 2010

23. April 2010: Der Tag des deutschen Bieres – Eine Abrechnung

Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,

„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“

Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.

Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?

Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.

Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.

Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.

Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.

Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).

Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.

Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.

Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.

Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?

Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.

In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.

Bierige Grüße,

Felix vom Endt

Betreiber Bier Online Magazin - Lieblingsbier.de

6 Kommentare April 23rd, 2010

Bierschokolade von Ritter Sport

Das Bier und Schokolade zusammen passen wissen wir ja alle mittlerweile. Wir werden uns diesem Thema auch noch etwas gesondert widmen und ein paar Geschmackstest vollziehen.

Die so genannte Bierschokolade gibt es ja auch schon in Hülle und Fülle, doch nun gibt es eine wirklich schmackhafte und leckere Neuheit von Ritter Sport in Zusammenarbeit mit der Spaten Brauerei aus München und damit der Naschspaß abgerundet wird, gibt es gleich eine weitere neue Geschmacksrichtung: Weisswurst-Schokolade!

hmmm.. bestimmt lecker diese bayerische Sonderserie bei Ritter Sport.

Ritter Sport Bier

Ritter Sport Weisswurst



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr

Quelle:
Flinchbot Blog

2 Kommentare April 16th, 2010

Rückblick: World Beer Cup 2010 - Ein Wettbewerb der Rekorde

Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.

Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.

Beer World Cup 2010

In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.

Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.

Was den Medaillenspiegel angeht, holte Deutschland Rang zwei, weit abgeschlagen hinter den USA mit 204 Auszeichnungen. Dies ist mit Sicherheit auch ein Anzeichen dafür, dass die Qualität des amerikanischen Bieres wieder besser wird, vor allem was kleine und mittelständische Brauereien betrifft. Bei den Großkonzernen schmeckt das Bier immer noch genau so bescheiden und nicht vergleichbar mit Qualitätsbieren. Den dritten Platz teilen sich Kanada und Belgien mit 7 Auszeichnungen. Aus Tschechien, immerhin das Land mit einem sehr hohen Pro-Kopf Verbrauch und auch einer ansehnlichen Bierkultur, wurden nur 13 Biere eingereicht. Immerhin konnten von diesen auch drei Biere überzeugen.

Das erstaunlichste aber ist, dass die meisten amerikanischen Brauereien ihr Bier in typisch deutschen Kategorien weit vorne platzieren konnten. So sind mittlerweile Kategorien wie Märzen, Schwarzbier, Bock, Doppelbock, Kölsch und Alt fest in amerikanischer Brauerkunst vertreten. Jeweils Gold gewann das Kölsch, der The Saint Louis Brewery, und das Alt, der Widmer Brothers Brewing Company, beide aus Amerika. Auch in der Kategorie “German-Style Pilsener” konnte die amerikanische Sierra Nevada Brewing Company mit ihrem Pilsener überzeugen. Ebenso gewann das Berliner Weisse der Snake River Brewing Company in der Kategorie “German-Style Sour Ale” die Goldmedaille. Eigentlich erschreckend oder?

Wir gratulieren natürlich trotzdem allen Gewinnern und vor allem den deutschen Preisträgern.

Hier eine Übersicht über die deutschen Preisträger

Goldmedaillen Gewinner:

Privatbrauerei Hoepfner mit Hoepfner Export in der Kategorie “Münchner Helles”
Stralsunder Brauerei mit Störtebeker Bio “1402″ in der Kategorie “Kellerbier/Zwickelbier”
Private Landbrauerei Schönram mit Schönramer Gold in der Kategorie “Dortmunder/European-Style Export or German-Style Oktoberfest”
Distelhäuser Brauerei mit Distelhäuser Frühlingsbock in der Kategorie “German-Style Heller Bock/Maibock”
Schneider Weisse Kelheim mit TAP 2 Mein Kristall in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale”
Brauerei Michael Plank mit Plank Heller Weizenbock in der Kategorie “South German-Style Weizenbock/Weissbock”

Silbermedaillen Gewinner:

Distelhäuser Brauerei mit Disteläuser Leichtes in der Kategorie “European-Style Low-Alcohol Lager/German-Style”
Aktienbrauerei Kaufbeuren mit Spezialbier Edel in der Kategorie “Dortmunder/European‑Style or German-Style Oktoberfest”
Klosterbrauerei Weltenburg mit Kloster Barock Dunkel in der Kategorie “European-Style Dark/Münchner Dunkel”
Weißbräu Unertl mit Unertl Leichte Weisse in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale”
Weißbräu Unertl mit Unertl Mühldorfer Weisse in der Kategorie “German-Style Dark Wheat Ale “

Bronzemedaillen Gewinner:

Engelbräu Rettenberg mit Günten Pils in der Kategorie “German-Style Pilsener”
Alpirsbacher Klosterbräu mit Weihnachtsbier in der Kategorie “Dortmunder/European‑Style Export or German-Style Oktoberfest”
Alpirsbacher Klosterbräu mit Kloster Starkbier in der Kategorie “German-Style Heller Bock/Maibock”
Distelhäuser Brauerei mit Kristallweizen in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale”
Distelhäuser Brauerei mit Dunkles Weizen in der Kategorie “German-Style Dark Wheat Ale”


Quellen:
Blog Essen und Trinken
Blog Hopfenmalz
www.worldbeercup.org

Kommentieren April 14th, 2010

Frohe Ostern mit Osterbier

Die Lieblingsbier.de Redaktion wünscht allen Lesern und Leserinnen schöne Ostertage und viel Spaß beim Eier und Bier suchen.

Viele Brauereien brauen auch ein Saisonbier zum Thema Ostern, welches unter dem wunderbaren Namen Osterbier verkauft wird. Viele denken sicherlich, dies ist wieder nur ein Trend und eine Verkaufsmasche der Großkonzerne, doch Osterbier hat sogar eine lange Tradition und wird meistens von kleineren Privatbrauereien gebraut und verkauft. Das Bier gab es schon vor vielen Jahren, da es den Sommer einläuten und die kalten Monate vertreiben sollte. Meist handelt es sich um ein mildes Märzen, aber auch Bock und Pils gehen als Osterbier durch.

Ein alter Brauch an Ostern ist es mit ein paar Flaschen Bier und ein paar Freunden loszuziehen und Bier zu suchen, welches dann natürlich getrunken werden darf. Wir werden das ebenfalls machen und melden uns nach den Feiertagen wieder zurück.

Dann mit ganz vielen neu getesteten Bieren, einem Interview mit einer Band welche das heilige Bier besingt, einem Vergleich zwischen MiXery Cherry und einem Kirschbier der Klosterbrauerei Neuzelle, Gewinnspielen, interessanten Artikeln über Bier und natürlich vielen mehr.

Geniesst die Tage und natürlich auch das ein oder andere leckere Bierchen.

Viele Grüße,
Die Redaktion



Hier ein kleines Video der Osterbiersuche der Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands.

Dies soll natürlich nicht unsere politische Einstellung wiederspiegeln. :-)

2 Kommentare April 2nd, 2010

APRIL APRIL: Augustiner Brauerei natürlicht nicht Insolvenz

Liebe Leser und liebe Leserinnen,

Wie sie vielleicht mitbekommen haben, hat unser kleiner Aprilscherz rund um die Augustiner Brauerei ziemlich hohe Wellen geschlagen. Dies war nicht beabsichtigt und wir sind selbst erstaunt, dass unser Blog mittlerweile anscheinend ein hohes Ansehen hat.

Selbstverständlich ist die Augustiner Brauerei NICHT von einer Insolvenz oder dergleichen betroffen und darüber sind wir auch sehr froh. Augustiner Bier ist ein Bier welches immer wieder gern getrunken wird und eine Brauerei, welche die Bierkultur Deutschlands weiterhin hochhält. Immerhin ist sie die letzte konzernunabhängige Münchner Privatbrauerei die es gibt und darauf sollte Augustiner und auch wir Bierliebhaber einfach nur stolz sein

Von der Elbe bis zur Isar immer wieder Augustiner !

Viele Grüße,
Felix vom Endt

9 Kommentare April 1st, 2010

“Fucking Hell”: Bier aus Fucking

Klingt komisch, ist aber eine ganz normale Ortsbezeichnung so wie zum Beispiel Andechser Bier. Eigentlich ein Schimpfwort aus dem Englischen, doch in Österreich ein kleiner Ort mit dem populären Namen Fucking.

Nun hat das Europäische Marken- und Patentamt entschieden, dass dieser Name auf den Etiketten eines Bieres stehen dürfen. Der ORF aus Österreich berichtete, dass dieses Bier eine Brauerei in Fucking brauen wird. Allerdings gibt es dort und in den Nachbardörfern gar keine Braustätte. Auch der Bürgemreister Franz Meindl, welcher immer wieder das Ortsschild der Gemeinde erneuern muss, wusste von einer Brauerei rein gar nichts.

Ob nun also ein Fucking Hell kommen wird oder nicht ist noch offen und vielleicht handelt es sich mal wieder nur um einen PR-Gag Das Bier soll von einem deutschen Unternehmen hergestellt werden, Name allerdings unbekannt. Mit Sicherheit wär es eine “gelungene Markenkampagne”. “Na magst noch a Fucking?”. Auch in Deutschland hat ein so genanntes Szenegetränk mit dem Namen “Ficken” bereits einen gewissen Kultstatus erreicht. Allerdings handelt es sich im Gegensatz zum “Fucking Hell” nur um einen Schnaps und um kein heiliges Bier.

Übrigens gibt es auch in Deutschland, vor allem in Bayern, viele skurrile Orte. Da wären zum Beispiel Kissing, Petting, Poppenhausen und Busendorf zu nennen. In Sachsen-Anhalt gibt es die Gemeinde Pissen. Interessanter wäre doch ein Bier aus dem Ortsteil Biere in der Gemeinde Börderland, auch aus Sachsen-Anhalt, dies hätte jedenfalls eine direkte Verbindung.

4 Kommentare März 29th, 2010

Initiative Bier PRO e.V. - Vereinigung der Bierkonsumenten

Liebe Leser, Liebe Leserinnen,

heute möchte wir uns in einer etwas ernsteren Sache an euch wenden. Wir werden euch den neu gegründeten Verein “Bier PRO” vorstellen. Bei diesem Verein handelt es sich um die erste ernstzunehmende Vereinigung von Bierkonsumenten. Auch euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de ist mittlerweile Mitglied und wird tatkräftig für das Recht der Konsumenten kämpfen.

Es ist verdammt wichtig, dass wir uns alle gemeinsam für die Vielfalt der Bierkultur in Deutschland einsetzen und diese fördern und unterstützen. Somit ist es wichtig eine Lobby zu haben, welche sich für die Belange der Konsumenten einsetzt und nicht alles hinnimmt, was von den Brauereien diktiert wird.

Felix vom Endt

Vorstellung Bier PRO e.V.:

Mit seinen rund 1200 Braustätten gilt Deutschland vielerorts als Mutterland des Bieres. Rund 5000 bis 7000 verschiedene Biere und mehr als 40 unterschiedliche Bierstile gibt es hier. Trotzdem kennt sich das Gros der Verbraucher nicht aus. Die meisten wissen wenig über Sorten und Brauarten, geschweige denn Geschmack und Qualitätskriterien. Das Image des Bieres - so belegen Studien – ist denkbar schlecht. Indes liefern sich Brauereien erbitterte Preisschlachten und Verteilungskämpfe, die dazu führen, dass Unternehmen schließen oder aufgekauft werden und letztlich die Vielfalt zugrunde geht.

Anders als in England, Belgien, Dänemark, Holland, Österreich, ja selbst Italien gibt es hierzulande bisher auch keine unabhängige, überregionale Konsumentenorganisation mit umfangreichen Zielen. Das „Bierland Nr. 1“ steht also ohne Lobby für Bierkonsumenten da. Zwar leisten einige lokal tätige Initiativen und Vereine wertvolle Arbeit vor Ort, eine überregionale Vereinigung, die die Kräfte bündelt und eine Lobby organisiert, fehlt bisher.

Bier PRO Logo

Hier möchte der sich in Gründung befindende Verein BIER PRO etwas bewegen.

Schließlich beklagt auch der europäische Gesamtverband, die EBCU (www.ebcu.org), das Fehlen einer deutschen Vertretung. Als Dachverband der europäischen Bierkonsumentenvereinigungen vertritt die EBCU die Interessen der Bierkonsumenten in Brüssel. So gibt es beispielsweise regelmäßige Meetings mit den Mitgliedern des europäischen Parlaments. Denn immerhin werden auf EU-Ebene bereits 80 Prozent der in Deutschland gültigen Gesetze beschlossen.

Insgesamt zählt die EBCU mit ihren nationalen Mitgliedsvereinen mehr als 120.000 Mitglieder in 13 Ländern.

Die BIER PRO Konsumentenvereinigung Deutschland e.V. (IG) versteht sich als Verein, der alle Kräfte in Deutschland zusammenführen und bündeln will, die die Bierkultur fördern und beleben wollen.

Die BIER PRO möchte daher zusammen mit allen Bierfans und bierafinen Organisationen

- das Wissen und die Kenntnis über Bier fördern
- das Bewusstsein für Qualität steigern
- die Vielfalt unterstützen
- die Qualität heben
- das Image des Bieres verbessern
- sowie durch Lobbyarbeit, die Interessen der Konsumenten vertreten und schützen und zwar sowohl auf Bundes- als auch auf Europaebene.

Kurz und gut:

Die BIER PRO will den Nährboden für eine blühende Bierkultur schaffen. Und Spricht daher alle an: Männer und Frauen, junge Leute und Paare, denn Bier ist ein Volksgetränk, das eine breite Basis sucht.

Der Verein steht dabei nicht nur für eine gesellschaftlich-politische Interessenvertretung sondern auch für die Erweckung einer verantwortungsvollen Genusskultur mit lustvollen und geselligen Aspekten.

Ziele und Tätigkeiten der BIER PRO

- Wir möchten Bildungsangebote fördern und schaffen: Seminare, Vorträge, Kongresse
- und Öffentlichkeitsarbeit betreiben: Pressemitteilungen und Lobbyarbeit zu aktuellen gesellschaftlich-politischen Themen.
- Medien produzieren und herausgeben exklusiv für Mitglieder sowie für die Allgemeinheit
- Veranstaltungen für die Allgemeinheit organisieren und somit Plattformen schaffen für fachlichen Austausch und für eine verantwortliche Genusskultur
- Qualitätsprüfungen von Bier im Allgemeinen sowie in Gastronomie und Handel vornehmen

„Die Initiative freut sich über alle, die diese Ziele unterstützen und an ihrer Umsetzung mitarbeiten“, sagt Vereinsgründer Thomas Vogel. Brauereien, Händler, Gastronomen sowie andere Unternehmen und Organisationen der Bierbranche haben zum einen die Möglichkeit, Fördermitglied zu werden. Zum anderen sind sie aufgerufen, als Multiplikatoren zu wirken. „Es würde unserem Vorhaben sehr nützen, wenn wir mit Hilfe der Brauer für Mitglieder werben könnten beziehungsweise wenn Unternehmen der Branche uns mit Bierfans oder bestehenden Vereinen in Kontakt bringen.“

Weitere Informationen, die Satzung und einen Mitgliedsantrag finden Interessierte auf der Webseite:

http://www.bierpro.org

oder per Download unter folgenden Links:

Satzung:
http://www.bierpro.org/dwnld/Satzung-BIERPRO.pdf

Mitgliedsantrag:
http://www.bierpro.org/dwnld/Mitgliedsantrag.pdf

Kontakt:
Thomas Vogel

Dipl. Biersommelier
BIER Pro Konsumentenvereinigung eV (iG)
www.bierpro.org
Email: info@bierpro.org

Anschrift:
BIER PRO Konsumentenvereinigung e.V. (iG)
c/o Thomas Vogel,
Salzberger Str. 3
D-48465 Schüttorf
Tel. geschäftlich: 0 59 23 / 9 93 93 54
Fax geschäftlich. 0 59 23 / 9 93 93 55

Kommentieren März 26th, 2010

Heineken: Lipgloss mit Hopfenschmack - The Beer Gloss

In der Beziehung kriselt es? Zärtlichkeiten sind immer seltener? Dann greifen Sie zum neuen Beer Gloss mit Hopfenaroma und sie werden sehen, dass jedenfalls die Dimension des Küssens wieder schlagartig zunehmen wird. Eine gelungene Aktion.





4 Kommentare März 25th, 2010

Klitschko feiert Sieg mit Altbier - eine reine PR Aktion?

Der Schwergewichtsboxer Wladimir Klitschko konnte Samstagnacht seinen Titel gegen den Herausforderer Chambers verteidigen. Der Ukrainer, welcher wiedermal einen unglaublich durchtrainierten und fitten Eindruck machte, knockte seinen nicht ganz so trainierten Gegner in der 12. Runde auf die Bretter. Somit war der 54. Sieg im 57. Kampf perfekt gemacht. Bis hier hin eigentlich alles unspektakulär und von der Thematik her für ein Bier Online Magazin auch irrelevant, doch dann wurde es interessant.

Da der Kampf in Düsseldorf stattfand, dachte sich Herr Klitschko nach dem Kampf ein Altbier auf seinen Sieg zu trinken. Er beklagte zwar noch kurz, dass es keinen Champagner gibt, schüttelte dann aber mit einem Lächeln die Altbierflasche, wobei er vielleicht auch dachte, dass es sich um Champagner handelte und ploppte es, nach mehrmaligen Versuchen, auf. Nachdem er fast das ganze Altbier über sich und andere verspritzte, nahm er noch einen kräftigen Zug und sagte: “leeeeeeeeeeecker”! Vom Ringmoderator Kai Ebel wurde er dann noch gefragt ob das Altbier besser schmecke als Wodka, aber ich glaube Wladimir war sich bei seiner Antwort nicht so ganz sicher.

Nun ja, wir berichteten bereits vor einiger Zeit rund um den Kampf Altbier gegen Kölsch und vielleicht kochen deswegen so manche Meinungen im Internet rund um diese Aktion hoch. Es wird sogar vermutet, dass die Initiative Alt-knallt.de, eine Düsseldorfer Brauerei oder vielleicht auch die Toten Hosen dahinter stecken könnten. Immerhin sahen im Schnitt 12,59 Millionen Zuschauer den K.o.-Erfolg des Ukrainers und die gelungene PR-Aktion für das Altbier.

Hier ein paar Meinungen:

“..und ich dachte schlimmer ging nicht mehr. langweiliges Boxen, Altbier und jetzt noch der Schweiger…und Campino.. *grusel*”

“..Nachtrag zu gestern: man kann ihn verstehen: lieber damit duschen als es zu trinken..”

“..So das wars, jetzt wird er krank … nicht trinken … das Wort ALTbier muss ihm doch was sagen :-O …”

“..Wladimir Klitschko zeigt gerade, was man mit Altbier machen muss: Ausschütten!..”

“..Toll - Klitschko gewinnt und muss Altbier trinken - Da würde ich mich lieber K.O. hauen lassen..”

Wir entschuldigen uns für die einseitige Meinungsbetrachtung, doch positives haben wir über Klitschko und Altbier nicht gefunden.



www.citydeal.de

1 Kommentar März 22nd, 2010

St. Patrick`s Day: Sogar das Bier ist grün

Am 17. März ist nicht nur Irland in die grüne Farbe getaucht, sondern auch in Deutschland wird an vielen Orten der legendäre St. Patrick`s Day gefeiert. Der Tag ehrt den irischen Nationalheiligen St. Patrick, welcher als erster christlicher Missonar der grünen Insel gilt. Nahezu alles wird in einen grünen Farbton getaucht um damit dem Missonar einen Ehrentag zu verschaffen. Selbst Flüsse, Springbrunnen und auch das heilige Bier bekommen einen grünen Anstrich.

Allein in München feiern mittlerweile rund 30.000 Teilnehmer auf der größten kontinentaleuropäischen St. Patrick`s Parade diesen irischen Nationalfeiertag.

Green Beer

Berliner Weiße

Nun ist vor allem in Berlin und Umgebung ein bestimmtes grünes Bier keine Unbekannte. Dort wird seit vielen Jahren die Berliner Weiße angeboten. Die Berliner Weiße ist ein obergäriges Bier mit, welches heutzutage mit einem Fruchtsirup (Himbeer oder Waldmeister) getrunken wird. Früher war die Berliner Weiße kein Mischgetränk, sondern es handelte sich um ein Weizenbier, welches um 1700 das beliebteste Getränk der Berliner war. Im Jahre 1800 gab es in Berlin rund 700 Weißbierlokale.

Berliner Weiße als Mischgetränk ist eine Erscheinung der neueren Zeit. So wurde das Bier früher allenfalls mit Kümmelschnaps oder Korn getrunken und trug den Namen “Weiße mit Strippe”. Meist ist es üblich das Bier mit einem Strohhalm zu trinken, doch ist diese Art bei den Berlinern eher verpönnt.

Wer einmal richtiges irisches Bier probieren möchte, kann beim Bieronlineshop www.bierpost.com stöbern und sich die ein oder andere Flasche nachhause liefern lassen.


1 Kommentar März 17th, 2010

Bayerisches Bier als Überlebensfaktor

Bei unseren Recherechen durch die weiten des Netzes, sind wir auf welt.de auf einen interessanten Artikel gestoßen, welchen wir euch nicht vorenthalten wollen.

Die Autorin Stephanie Geiger schreibt über den bayerischen Biermarkt und probiert anschaulich darzustellen, wie bayerische Traditionsbrauereien die Krise probieren zu meistern. Ein interessanter und lesenswerter Artikel, welcher mit dem Ergebnis endet, dass die bayerischen Traditionsbrauereien keine Sorge haben müssen, von den großen Brauereiriesen der Welt aufgekauft zu werden. Vielen Brauern ist eben Tradition, Qualität und regionale Bekanntheit wichtiger als der große Profit.

Zum Artikel: Welt.de : Bayerns Brauer erfinden das Bier neu

Kommentieren März 14th, 2010

Oktoberfest in München 2010 wird verlängert

Am 18. September 2010 startet das 200. Oktoberfest in München. Nun wurde von der Stadt München das Rahmenprogramm rund um die Jubiläumswiesn beschlossen und dabei gab es eine richtige Überraschung.

So wird bereits am Tag vor dem eigentlichen Anstich eine nostalgische Wiesn auf einem separaten Teil des Festgeländes eröffnet. Auf der nostalgischen Wiesn gibt es zum eine Rennbahn, auf der während der Wiesnzeit zwei Mal ein Pferderennen stattfinden soll. Ebenso wird es ein Festzelt, ein Museumszelt und ein Theaterzelt geben. In Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein München wird auch noch ein Tierzelt zu sehen sein, in dem heimische Haus- und Wildtierarten von damals gezeigt werden sollen.

Der eigentliche Knüller ist aber, dass das Oktoberfest um einen Tag verlängert wird. So endet das 200. Oktoberfest nicht wie gewohnt an einem Sonntag, sondern erst am Montag. Das besondere ist, dass die großen Mittelschiffe der Bierzelte an diesem Tag nicht durch Reservierungen belegt sind, sondern jedem frei zur Verfügung stellen sollen. Vor allem für die Einheimischen soll ein Tag geboten werden, an dem in “ruhe” und ohne große Platzsuche gefeiert werden kann. Derzeit wird noch verhandelt, ob der Extratag auch ein “Familientag” mit gemäßigteren Preisen werden soll oder nicht.

Lieblingsbier.de Kritik:

Wir sehen diesen Extratag eher etwas kritisch. Im Grunde genommen reichen 14 Tage Oktoberfest völlig aus und mit dem Sonntag gab es auch immer einen würdigen Abschiedstag auf dem Oktoberfest. Nun wird es einen Zusatztag geben? Aus welchem Grund genau? Es hätte eher einen besonderen Geburtstagstag geben sollen, an dem zum Beispiel der Bierpreis etwas niedriger ist als an anderen Tagen oder es ganz besondere Schmankerl aus vergangener Zeit gibt.

Im Grunde genommen ist dieser Zusatztag auch nur ein weiterer Tag, an dem die Wiesnwirte noch mehr Geld einnehmen können. Immerhin werden an einem Wiesentag rund 20 Millionen Euro umgesetzt, es lohnt sich also. Mit Sicherheit wird dagegen der Andrang an diesem Montag nicht ganz so groß sein, da der Montag ein Arbeitstag ist, Schule stattfindet und die meisten Studenten bereits wieder in den Universitäten sitzen.

Weitere Informationen rund um das Oktoberfest auf: www.oktoberfest-info.de


5 Kommentare März 4th, 2010

Next Posts Previous Posts


Aktuelles, bleib informiert!


Bier @ Facebook Bier @ Twitter

Specials

Partner

Bier PRO Konsumentenvereinigung

Tennis Borussia Berlin

zum Biershop Bierpost.com

zur Lahnsteiner Brauerei

Die Biersekte

zum deutschen Brauer Bund

Deine Anzeige oder Banner hier,... anfragen »

Anzeigen

Ferienwohnung bei FeWo-direkt.de

Kategorien

Neueste Kommentare

Blogroll

Feeds

Lieblingsbier - Teambereich

Verzeichnisse

Food & Drink Blogs - BlogCatalog Blog Directory supported by www.rankingcloud.de Blog Verzeichnis und Blog Webkatalog Gelistet im Blog Verzeichnis Directory of Food/drink Blogs

Blogarama

www.seducy.de

Add to Technorati Favorites

Relevante Suchbegriffe: