Am 18. September 2010 startet das 200. Oktoberfest in München. Nun wurde von der Stadt München das Rahmenprogramm rund um die Jubiläumswiesn beschlossen und dabei gab es eine richtige Überraschung.
So wird bereits am Tag vor dem eigentlichen Anstich eine nostalgische Wiesn auf einem separaten Teil des Festgeländes eröffnet. Auf der nostalgischen Wiesn gibt es zum eine Rennbahn, auf der während der Wiesnzeit zwei Mal ein Pferderennen stattfinden soll. Ebenso wird es ein Festzelt, ein Museumszelt und ein Theaterzelt geben. In Zusammenarbeit mit dem Tierschutzverein München wird auch noch ein Tierzelt zu sehen sein, in dem heimische Haus- und Wildtierarten von damals gezeigt werden sollen.
Der eigentliche Knüller ist aber, dass das Oktoberfest um einen Tag verlängert wird. So endet das 200. Oktoberfest nicht wie gewohnt an einem Sonntag, sondern erst am Montag. Das besondere ist, dass die großen Mittelschiffe der Bierzelte an diesem Tag nicht durch Reservierungen belegt sind, sondern jedem frei zur Verfügung stellen sollen. Vor allem für die Einheimischen soll ein Tag geboten werden, an dem in “ruhe” und ohne große Platzsuche gefeiert werden kann. Derzeit wird noch verhandelt, ob der Extratag auch ein “Familientag” mit gemäßigteren Preisen werden soll oder nicht.
Lieblingsbier.de Kritik:
Wir sehen diesen Extratag eher etwas kritisch. Im Grunde genommen reichen 14 Tage Oktoberfest völlig aus und mit dem Sonntag gab es auch immer einen würdigen Abschiedstag auf dem Oktoberfest. Nun wird es einen Zusatztag geben? Aus welchem Grund genau? Es hätte eher einen besonderen Geburtstagstag geben sollen, an dem zum Beispiel der Bierpreis etwas niedriger ist als an anderen Tagen oder es ganz besondere Schmankerl aus vergangener Zeit gibt.
Im Grunde genommen ist dieser Zusatztag auch nur ein weiterer Tag, an dem die Wiesnwirte noch mehr Geld einnehmen können. Immerhin werden an einem Wiesentag rund 20 Millionen Euro umgesetzt, es lohnt sich also. Mit Sicherheit wird dagegen der Andrang an diesem Montag nicht ganz so groß sein, da der Montag ein Arbeitstag ist, Schule stattfindet und die meisten Studenten bereits wieder in den Universitäten sitzen.
Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.
Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.
Im Orden, den Franz von Paula im 15. Jahrhundert gegründet hatte, folgte strengen Regeln. Nur wenige Speisen waren erlaubt, die jährliche Fastenzeit war streng. Sie pflegte am Todestag des heiligen Franz von Paula zu beginnen: Am 2.April. Im freundlichen Klima ihrer süditalienischen Heimat kamen die Mönche mit den strengen Regeln, auch mit der Fastenzeit, ganz gut zurecht. Im kalten Deutschland litten sie, bis sie das starke Bier “Ainpöckischer Art” entdeckten.
Die Paulaner machten sich mit den Vorzügen des Bockbiers vertraut, lernten im Nu das Brauen und brauten schon 1629 ihr erstes Starkbier, dazu hatten sie eigens ein herzogliches Privileg erwirkt. Dieses Bier brauten sie zum 2. April, dem Todestag ihres Ordensgründers, damit sie es in der Fastenzeit hatten, als Starkbierfrühjahrskur. Und sie brauten noch ein weit stärkeres Bier, den Doppelbock. Mit frommen Blick auf den heiligen Franz nannten sie es “Franz-Öl” oder “Sankt-Vaters-Bier”. Aus dem “Sankt- Vaters-Bier” wurde im Volksmund das “Savaterbier” und später das “Salvatorbier”.
Als das Kloster enteignet wurde und sich ein Herr Zacherl um das Brauen kümmerte, wurde ab 1836 schon am Aschermittwoch das Doppelbock ausgeschenkt. Auch er hat sich den Namen Salvator schützen lassen, da andere Brauereien auch ihr Starkbier so nannten. Nun hatten die Doppelböcke alle eine Endung mit “…-ator”. 1972 gab es im Pantentamt schon 120 Eintragungn wie: Triumphator, Optimator, Delicator, Maximator, Animator usw.
Was bin ich froh das es die Fastenzeit gibt, ich trink gerne Doppelbock.
Wir suchen ab sofort Verstärkung für die redaktionelle Arbeit auf Lieblingsbier.de. Hast du Lust ein Teil dieses wunderbaren und einzigartigen Projektes zu werden und möchtest du deinen persönlichen Teil dazu beitragen? Wir bieten dir ab sofort die Möglichkeit dazu und geben dir die Möglichkeit rund um das Thema Bier zu schreiben!
Mittlerweile hat sich Lieblingsbier.de zu einer festen Größe in der Bier-Branche gemaustert. Mittlerweile besuchen knapp 10.000 Leser das Online-Magazin, Tendenz steigend. Ebenfalls haben wir ein Augenmerk auf die Zukunft gerichtet und wollen in der nächsten Zeit, endlich, expandieren und größer werden und Lieblingsbier.de zu einer unabhängigen Plattform rund um das Thema Bier machen.
Bewerbe dich einfach mit ein paar Sätzen über dich und eventuellen Vorstellungen über deine Arbeit bei Lieblingsbier.de über unser Kontaktformular oder schreib direkt eine Email an info@lieblingsbier.de. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Falls du nicht wirklich in der redaktionellen Arbeit Lust hast dich am Projekt zu beteiligen, dich aber in grafischen Dingen auskennst, bist du ebenfalls herzlich Willkommen!
Übrigends bieten wir dir die Möglichkeit neben der redaktionellen Arbeit auch Bierfestivals (z.B. Bierfestival Berlin), Biermessen (z.B. Brau Beviale) und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Bier für Lieblingsbier.de zu besuchen. Dies selbstverständlich kostenlos und mit eigener Presseakkreditierung. Ebenfalls hast du die Möglichkeit verschiedene Biere von unseren Partnern zu verköstigen und für Lieblingsbier.de zu testen.
Derzeit befinden wir uns in einer Denk- und Arbeitsphase und aktualisieren deswegen nicht ganz so oft das Blog-Magazin. Aber keine Sorge, nach dem der Kasten geleert ist und kein Geld mehr für neues Bier da ist, werden wir uns auch wieder bemühen und die Welt des Bieres unseren Lesern weiter gepflegt aufbereiten. Vielleicht gibt es ja dann auch ein paar neue Sachen zu bestaunen.
Bereits vor einigen Tagen haben wir über die Möglichkeit einer hervorragendenBier Diät berichtet. Für alle die glauben, dass diese nicht funktioniert, haben wir nun eine weitere Methode zur Verfügung gestellt.
Mit Sicherheit kennt sie der ein oder andere schon, aber sie ist doch immer wieder sehr spannend und interessant. Vorgestellt wird sie von einer netten und ganz attraktiven Dame, welche dem Bier trinken nicht abgeneigt ist. Viel Spaß!
Das neue Jahr begann für die fränkische Brauerei aus Kulmbach gleich mit einem Paukenschlag. Beim härtesten Biertest der Welt, welcher von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) durchgeführt wird, räumte sie gleich fünf Goldmedaillen ab. Dabei wurden alle fünf eingereichten Biere mit Gold bewertet. Bei den Sorten handelt es sich um das Kulmbacher Edelherb, das Mönchshof Original, das Mönchshof Kellerbier, das Kapuziner Weißbier und das EKU Pils. Alles sehr schmackhafte und leckere Biere.
Grund für die Auszeichnung ist vor allem die hohe Qualität der Rohstoffe mit dennen die Kulmbacher Brauerei seit vielen Jahren ihr Bier herstellt. Alle Zutaten komme aus der Region und werden streng von der Brauerei kontrolliert. Mit dem weichen Brauwasser aus dem Fichtelgebirge, dem Gesten- und Weizenmalz aus eigenem Anbau, den besten Hopfensorten aus Süddeutschland und der Hefe aus eigener Reinzucht ebnen den Erfolg der Biere. Ebenfalls wird das Bier besonders aromaschonend gebraut und kann somit seinen vollen Geschmack behalten.
Auch die ständigen Investitionen in die Technik und die Produktion der Brauerei machen sich nun bezahlbar. “Bierkenner können sich darauf verlassen, dass unsere Bierspezialitäten nach den modernsten Brauverfahren von der Schrotung des Malzes bis hin zur Gärung, Reifung und Abfüllung hergestellt werden. Diese Auszeichnung ist eine echte Anerkennung für unsere Braumeister und ein Ansporn, in unseren Anstrengungen nicht nachzulassen”, betont Hermann Nothhaft, Braumeister Technologie und Qualität der Kulmbacher Brauerei in einem Interview auf InFranken.de
Einen ausführlichen Bericht zum Biertest der DLG wird es demnächst geben. Vorweg ist nur zu sagen, dass über 750 Biersorten von 188 Brauereien aus 13 Ländern getestet wurden.
Ebenso werden wir für euch ein Porträt der Kulmbacher Brauerei vorstellen und euch viele Infos über die fränkische Braukunst darstellen.
Puh! Geht es euch auch so wie uns? Mit Sicherheit! Nach den Weihnachtstagen hat ja so gut wie jeder etwas mehr auf den Rippen und nun muss das Ganze natürlich wieder schnell weg, denn der Sommer naht und somit auch wieder die Badesaison. Viele haben kein Problem mit abnehmen und essen einfach mal etwas weniger und schnell sind die Kilos wieder weg. Doch viele mühen sich vergebens und haben keine Disziplin. Wir haben für euch nun eine absolut empfehlenswerte Diät, welche auch noch richtig viel Spaß machen kann. Es handelt sich um die Bier - Diät!
Die “kalte Bier Methode”:
Ein Thema, welches nie bei Diäten angesprochen wird, ist die Temperatur der Speisen oder auch der Getränke. Bekannt ist, dass eine Kalorie notwendig ist, um 1 g Wasser um 1 Grad von 21,5 auf 22,5 Grad zu erwärmen. Es lässt sich also berechnen, dass bei einem Glas kalten Wasser mit 0 Grad, 200 Kalorien benötigt werden um es um 1 Grad zu erwärmen. Sogar 7400 Kalorien werden benötigt, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Der Körper muss also Energie aufwenden um nicht auszukühlen. Diese Energie holt er aus dem verbrennen des Körperfetts.
Nun wird das natürlich auf Bier umgemünzt. Ein großes Glas mit 500 g Bier und einer Temperatur mit 0 Grad, benötigt dann rund 16.000 Kalorien. Ihr denkt euch jetzt natürlich, halt, Bier hat ja auch Kalorien. Richtig, diese, rund 800 Kalorien, werden dann einfach abgezogen. So bleiben rund 15.000 Kalorien übrig, welche verbrannt werden müssen.
Der Vergleich mit anderen Möglichkeiten spricht absolut für die Bier - Diät. Eine Runde Fahrrad fahren oder joggen verbraucht zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Stunde! Auch Sex, ansich ein Diät-Wunder, verbraucht nur 100 Kalorien pro Stunde, also im Vergleich überhaupt nicht zu empfehlen.
Abnehmen ist also kein Problem. Mit genug kaltem Bier lassen sich also unnötige Pfunde ganz einfach abspecken. Viel Spaß dabei!
Das war eine schöne Überraschung. Pünktlich zur eintretenden Eiszeit in Deutschland, haben wir nicht bedacht unseren Outdoor-Kühlschrank, bzw. unseren Bier-Adventskalender, rein zu stellen und dann ist es passiert.
Am Morgen hat es den kompletten Kalender mit seinen restlichen Bieren zerschossen. Sehr ärgerlich, denn wir hatten noch leckere Sachen aus Italien, Holland, USA und anderen schönen Länern. Aber wir versprechen euch, die restlichen Biere nachzuholen und euch zu präsentieren. Mal schauen, ob wir bis zum 24. noch ein paar Kleinigkeiten für euch haben.
Wir wünschen euch allen schöne Weihnachtstage und ganz viel Spaß bei allem was ihr so schönes macht!!
Der Chemiekonzern BASF berichtet immer mal wieder in einem spannenden Podcast über Themen, welche den Konzern beschäftigen. Dabei geht es meist um alltägliche Dinge, wie zum Beispiel der Unterschied zwischen Zucker und Süßstoff oder warum Wasser eigentlich hart ist. Nun hat der Chemie-Reporter rund um das alkoholfreie Bier berichtet. Sehr interessant zum anhören. Viel Spaß!
Hier kommt ihr direkt zum Podcast und könnt ihn anhören: klick for Podcast
Derzeit dreht sich alles um unser Klima auf der Welt. Wird es eine Klimakatastrophe in den nächsten Jahrzehnten geben oder wird es sich doch noch zum Guten wenden?
Fakt ist, dass wir alle zum Handeln aufgerufen sind und jeder seinen Teil zu einem besseren Klima auf der Welt beitragen sollte. Dies gilt natürlich nicht nur für große Unternehmen oder für die Energiekonzerne. Auch kleine Unternehmer oder Privatleute können ihren Teil zu einer Verbesserung des Klimas beitragen. Hier sind vor allem die kleinen Brauereien gefragt, welche die Möglichkeit haben klimaneutrales Bier zu brauen.
Sicher gibt es bereits viele Brauereien, welche bereits klimaneutral brauen. Bei unseren Recherchen ist uns vor allem die Brauerei Clemens Härle aus dem Allgäu aufgefallen und ihr Konzept wollen wir nun einmal vorstellen.
Die Brauerei braut derzeit rund 30.000 Hektoliter Bier und liegt somit eher im unteren Segment der Braustätten in Deutschland. Allerdings ist der Bierumsatz seit dem Jahr 1999 um knapp 15% gestiegen. Somit ist die Brauerei eine der wenigen Brauereien, die sich gegen den gesunkenen Bierabsatz in Deutschland behaupten kann. Mit Sicherheit kann behauptet werden, dass die zwölf verschiedenen Biersorten ein ganzheitlich wunderbares Geschmackserlebnis bilden.
Doch nun zum eigentlichen Anliegen, dem klimaneutralen Bier. Die Brauerei hat in den letzten Jahren einige Schritte dazu geleistet und engagiert sich ebenfalls im Umweltschutz der Region. So sind zum Beispiel 10 Prozent des eigenen Strombedarfs selbst mit zwei großen Photovoltaikanlagen erzeugt. Die restliche Energie wird komplett aus erneuerbaren Energiequellen bezogen.
Ein erster Schritt zu einem 100% klimaneutralen Bier gab es bereits vor über 15 Jahren. Zunächst wurde der komplette Brauprozess der Brauerei untersucht. Im Laufe der Zeit wurde dann ein Konzept mit Unterstützung des Instituts für Agrar-Informatik an der Universität Hohenheim entwickelt, welches schrittweise die Umstellung der Prozesse auf eine klimaneutrale Ebene ausrichtete.
So wurden zunächst alle Fahrzeuge des Fuhrparks auf Biodiesel umgestellt. Dies geschah bereits im Jahre 1998. Allein diese Umstellung, bei zwölf Fahrzeugen mit einem Verbrauch von jährlich 45.000 Liter, sparte zirka 143 Tonne schädliches CO2. Auch der Biodiesel selber wurde in Deutschland hergestellt und ist somit auch klimaneutraler als Treibstoff aus Brasilien oder anderen Ländern.
Im Jahr 2008 konnte dann ein weiterer wichtiger Schritt in die Richtung einer klimaneutralen Brauerei gemacht werden. So wurde eine Anlage zur Verbrennung von Holzhackschnitzel, welche auch aus der Region stammen, errichtet. Diese versorgt das komplette Unternehmen mit Wärme und Energie. Der jährliche Ausstoß von knapp 120.000 Litern Heizöl wurde hinfällig und es konnten weitere 350 Tonnen schädliches Kohlendioxid eingespart werden. Dadurch, dass auch weitere Energie aus Ökostrom gewonnen wird, reduziert sich der jährliche schädliche Ausstoß um rund 900 Tonnen.
Natürlich werden auch die Braugerste, der Hopfen und die weiteren Zutaten aus Betrieben im Umkreis gekauft. Allein durch das Prädikat “100% klimaneutral” konnte sich die Brauerei mittlerweile einen Namen über die Landesgrenzen vom Allgäu hinaus machen. Trotzdem wird das Bier, auch aus Umeltgründen, nur in der näheren Gegend verkauft.
Weitere Informationen rund um die Brauerei gibt es auf www.haerle.de
In der Bierkeller-Sauna des Wohlfühlbads Bulmare in Burglengenfeld wird ab Dezember jeden Dienstag gratis frisch gezapftes Weißbier serviert. Dazu gibt’s bayerische Blasmusik – und natürlich einen Bieraufguss. Klingt sehr verlockend, gerade in der kalten Jahreszeit.
Die Bierkeller-Sauna im Bulmare ist eine klassische, ganz normale, Sauna, gestaltet als Reminiszenz an die 46 Bierkeller an der Naab. Sie erinnern noch heute an die einst große Bedeutung des Bierbrauens in Burglengenfeld: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts gab es in der Stadt mehr als 100 brauberechtigte Bürger. So wird auch in dem Erholungsbad Bulmare an diese Tradition angeknüpft. Das Weißbier wird direkt in der Sauna vom Fass gezapft und das Aufgusswasser duftet herrlich nach frischem Hopfen. Für alle Bierliebhaber eine traumhafte Vorstellung
„Bier in Maßen ist gesund – an diese medizinische Erkenntnis werden auch wir uns halten“, sagt Bulmare-Betriebsleiter Reiner Beck. Das heißt: Jeder Sauna-Gast erhält einen Becher Weißbier spendiert. „Wer Lust auf mehr hat, ist jederzeit in unseren Restaurants in der Bade- und der Saunalandschaft willkommen“, so Beck.
Etwa 45 Personen passen bequem in die rund 80 Grad heiße Bierkeller-Sauna, „deshalb kommt die Blasmusik vom CD-Player, weil eine ganze Blaskapelle einfach zu viel Platz wegnehmen würde“, schmunzelt Beck.
Bier und Sauna – das passt zusammen: In Finnland, wo der Saunagang fest zum Tagesablauf gehört, wird zwischen den Gängen gerne ein Bier getrunken. Und auch in Russland, in der Banjasauna, fügen die Kenner dem Aufgusswasser gelegentlich Bier hinzu. „Im übrigen haben schon viele Bulmare-Besucher nach Bier in der Bierkeller-Sauna gefragt. Diesem Wunsch kommen wir nun gerne nach“, erklärt der Betriebsleiter.
Heute haben wir für euch mal wieder eine nette Idee für die Vorweihnachtstage, besser gesagt eine Bastelidee für einen einzigartigen Adventskalender. Wie bereits im letzten Jahr, werden wir euch auch dieses Jahr wieder die Idee mit dem Adventskalender mit Bier vorschlagen.
Das Besondere in diesem Jahr ist, dass unsere Redaktion ebenfalls einen Adventskalender mit 24 internationalen Bieren aus der ganzen Welt basteln wird. Das Bier wird freundlicherweise vom Biershopwww.bierpost.com zur Verfügung gestellt.
Wir werden nun jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember ein neues Türchen, besser gesagt ein neues Bierchen, öffnen und dieses auf Lieblingsbier.de vorstellen.
Wenn ihr selber einen Adventskalender basten möchtet, dann geht das ganz einfach. Das einzige was ihr braucht sind folgende Zutaten:
Man nehme den Kronkorken als Schablone und malt 24 Kreise auf das Papier. Diese werden ausgeschnitten und von 1 bis 24 durchnummeriert. Dann auf jede einzelne Flasche jeweils eine Nummer geklebt und fertig ist der Bierkasten Adventskalender. Einfach und effektiv. Viel Spaß dabei
Hier die Sorten des Bierpakets welches wir testen werden und welches es auf www.bierpost.com zu kaufen gibt.
1 Fl. 0,33l Windhoek Lager - Namibia oder Baltika Russland
1 Fl. 0,33l Lapin Kulta - Finnland
1 Fl. 0,33l Effes - Türkei
1 Fl. 0,33l Moretti - Italien
1 Fl. 0,33l Mythos - Griechenland
1 Fl. 0,33l Grolsch oder Amstel aus den Niederlanden
1 Fl. 0,25l St.Louis Kirschbier aus Belgien
1 Fl. 0,33l Karlovako - Kroatien
1 Fl. 0,33l Superbock - Portugal
1 Fl. 0,33l Estella Damm - Spanien oder Fosters - Australien
1 Fl. 0,33l Zipfer oder Gösser aus Österreich-
1 Fl. 0,33l Kronenbourg oder Meteor aus Frankreich
1 Fl. 0,33l XXXX Castelmaine - Australien
1 Fl. 0,25l Old Spekled Hen - England
1 Fl. 0,33l Lion Lager- Srilanka
1 Fl. 0,33l Tsingtao - China oder Kilkenny - Irland
1 Fl. 0,33l Singha - Thailand
1 Fl. 0,33l Mooshead Lager - Kanada
1 Fl. 0,33l Stella Artois oder Palm Speziale aus Belgien
1 Fl. 0,33l King Fisher - Indien
1 Fl. 0,33l Castel Lager aus Südafrika
1 Fl. 0,33l Palma Cristal - Kuba
1 Fl. 0,33l Tyskie aus Polen
1 Fl. 0,33l Pelforth bruine - Frankreich
Da es derzeit bundesweit zu Protesten und Streiks gegen die derzeitigen Studienbedingungen kommt und sich die Studenten miteinander solidarisieren, können wir natürlich nicht davor halt machen. Auch unsere Redaktion ist von den Protesten betroffen, so sind wir auch alle Studenten an der Hochschule Coburg und kämpfen zusammen mit unseren Mitstudenten gegen bessere Studienbedingungen in Deutschland.
Hiermit solidarisieren wir uns offiziell mit den Besetzern der Hochschule Coburg und anderen Universitäten, Schulen und weiteren Bildungseinrichtungen in ganz Europa. Haltet durch, kämpft und gebt alles für unsere Forderungen und Vorstellungen eines gerechteren Bildungssystems - NO SURRENDER!
Damit wir unsere Leser auch auf das aufmerksam machen können, was derzeit in den Bildungseinrichtungen Deutschlands passiert, haben wir für euch folgende Links vorbereitet.
Wir wollen kurz Stellung zu der unten stehenden Pressemeldung nehmen. Dort ist die Rede von der weltweit ersten Bierdatenbank für Oberfranken. Dies ist allerdings nicht der Fall. Bereits vor zehn Jahren wurde unter www.bierregion-franken.info eine gut recherchierte Bierdatenbank von Frank Wetzel und Klaus Eckert veröffentlicht. Diese gibt es nicht nur online zu betrachten sondern auch als CD zu bestellen. Vielen Dank für diese Information.
Pünktlich zu seinem 5. Geburtstag hat der Verein Bierland Oberfranken seine Internetseiten komplett überarbeitet und sein neues Herzstück frei geschaltet, die die Augen der Liebhaber der oberfränkischen Bierkultur glänzen lassen wird, und die den in die Jahre gekommenen Vorgänger, den Brauereiatlas ablöst. Dabei handelt es sich um die erste Brauerei- Internetdatenbank der Welt,
Die multifunktionale, serviceorientierte Brauereidatenbank hat eine Suchfunktion, mit der Bierliebhaber oder Interessierte ihre Lieblingsbrauerei sehr schnell finden können. Sie zeigt auf, welche Brauerei Brauereiführungen oder Bierverkostungen anbietet. Sie beschreibt, welche Brauerei ein Brauereiwirtshaus hat, welche Brauerei Übernachtungen im Brauereigasthof anbietet oder wer einen Bierschnaps im Angebot hat. Dazu kommt ein Brauerei-Jahreskalender mit dem Hinweis auf besondere Veranstaltungen der betreffenden Brauerei.
Aber auch Angebote wie Heimdienst, Bierverkauf ab Brauerei, Bierlieferung per Post und Internet, Hinweise auf Brauereien, die Feste ausrüsten oder Bierbänke und Schirme verleihen, Bierfässer, einen Ausschankwagen oder einen Kühlwagen haben, können ab sofort online recherchiert werden. Dabei handelt es sich natürlich um alle 200 Brauereien aus Oberfranken. Dies ist übrigens die größte Brauereidichte der Welt.
“Damit istunser Serviceangebot fast komplett”, so Christof Pilarzyk vom Brauereigasthof Grosch aus Rödental, geschäftsführender Vorstand des Vereins Bierland Oberfranken. “Die Brauereidatenbank ergänzt unsere Biergartendatenbank, die über 600 oberfränkische Biergärten beschreibt und die Veranstaltungsdatenbank, die jährlich 1000 Terminhinweise für Veranstaltungen, Volksfeste, Kirchweihe und besondere Brauereifeste gibt”, Pilarzyk weiter. Und er fährt fort: “Die besten Tipps und Hinweise auf Änderungen kommen übrigens von den Internetbesuchern selbst, die die Seiten von Bierland Oberfranken immer wieder akribisch prüfen und uns melden, wenn sich bei ihrer Lieblingsbrauerei etwas geändert hat.”
Auch für das Jahr 2010 hat sich der Verein einiges vorgenommen. Es wird um Qualität und die stärkere Zusammenarbeit mit der Genussregion Oberfranken gehen, es wird um die Einführung einheitlicher Qualitätsstandards im Tourismus gehen, dafür werden eigene Brauereien- Arbeitskreise gegründet werden. Und es soll einen Großangriff auf Getränkemärkte außerhalb Frankens geben. Insbesondere in den Bundesländern, in denen die fränkische Bierkultur noch nicht Fuß gefasst hat.
Ihr seht, es tut sich einiges in Oberfranken! Wir bleiben dran!