Der Kampf um das stärkste Bier der Welt geht in eine neue Runde. Diesmal hat die schottische Brauerei BrewDog wieder einen vorgelegt und somit der fränkischen Brauerei Schorschbräu eine neue Angabe um das stärkste Bier der Welt unterbreitet. Allerdings glaube ich, dass sich diesmal Schorschbräu von diesem “Wettbewerb” eher distanzieren wird. Der Grund dafür ist, dass die Schotten ihr Bier, mit wahnsinnigen 55 Prozent Alkohol, in toten Tieren abfüllen und dieses so verkaufen. Klingt verrückt und ist es auch.
Nach Angaben der Brauerei wurden zwölf dieser Tierbehältnisse hergestellt und mittlerweile auch alle verkauft. Sieben Wiesel, vier Eichhörnchen und ein Hase mussten für diese makaberen Behälter herhalten. Anscheinend sind alle Tiere nicht für das Bier getötet worden, sondern wurden auf einer Straße überfahren. Ein Tierpräperator bereitet das Innere der Tiere so vor, dass eine Flasche Starkbier hineinpasst.
Natürlich bleibt diese Marketing-Aktion nicht ohne Proteste. Der schottische Tierschutzverband Advocates for Animals kritisierte diese Aktion als eine “krankhafte Idee” und “dummen Werbegag”. Es zeige den fehlenden Respekt vor lebenden Tieren, sagte Libby Anderson dem Sender BBC. Die schottische Gesundheitsbehörde nannte die Produktion unverantwortlich.
Das superstarke Bier sei “eine perfekte Konzeptehe von Tierpräparation, Kunst und Handwerksbrauerei”, sagte dagegen BrewDog-Chef James Watt. Eine 330 Milliliter Tierflasche mit dem Bier, welches den Namen “The End of History” trägt, kostet rund 600 Euro. Bei dem Bier handelt es sich um ein helles belgisches Ale, welches mit Nesseln und Wacholderbeeren verfeinert wurde.
Somit wurde von den Schotten ein weiteres Kapitel um den Kampf des stärksten Bieres aufgeschlagen. Ob darauf die fränkische Brauerei eingehen wird, wird sich zeigen. Angekündigt wurde bereits vor einiger Zeit, dass die Franken ein noch stärkeres Bier brauen wollen. Was das allerdings noch mit Bier und dem Genuss zu tun hat ist fraglich und ob die Franken darauf weiter eingehen werden ebenfalls.
Manche nennen es einfach auch “Wer hat den längsten?”. In dem speziellen Fall geht es allerdings darum, “Wer hat das stärkste?”. Erst im Februar 2010 hat die schottische Brauerei BrewDog den Titel “Das stärkste Bier der Welt” von der fränkischen Brauerei Schorschbräu übernommen. Das Bier hieß “Sink the Bismarck” und hatte unglaubliche 41 Vol. % Alkohol.
Also mehr Schnaps als Bier. Der Braumeister aus Franken Georg Tscheuschner bezweifelte damals, dass der Rekord gültig war, da er vermutete, dass das Bier in alten Whiskey Fässern gebraut wurde. Er kündigte an, ein Bier mit 45 Vol. % Alkohol zu brauen und somit den Rekord wieder nach Franken zu holen.
Was für ein verrücktes Spiel. Worum geht es dabei eigentlich? Geht es wirklich um den Titel oder nur darum um zu zeigen, wer hier “das stärkste” hat oder vielleicht um Aufmerksamkeit der Medien? Im Endeffekt ist es ja auch eigentlich egal, den um Bier geht es dabei wirklich nicht mehr und mit Sicherheit kann man dieses Spielchen auch noch ein wenig weiter treiben. Allerdings hat die Aufmerksamkeit der Medien auf dieses Thema schon ein wenig nachgelassen.
Nichts desto trotz veröffentlichte nun die Schorschbräu Brauerei, welche ihren Sitz im fränkischen Gunzenhausen in der Nähe von Ansbach hat, die Meldung, dass sie ein “Bier” gebraut hat, mit einem Alkoholgehalt von 43 Vol. %. Somit geht der Titel wieder in das fränkische Bierland.
Um den Alkoholgehalt auch offiziell zu bestätigen, wurde eine unabhängige Probe eines Forschungsinstituts durchgeführt, welche den Alkoholgehalt von 43,38 Vol. % bestätigte. Was also durchaus mit Spaß und einem Augenzwinkern begonnen hat, ist langsam bierernst geworden. Dabei wird auch verbal mittlerweile gut ausgeteilt. Die Meldung auf der Homepage der Schorschbräu Brauerei ist dafür das beste Beispiel:
“In unserer Milde und Gnade hatten wir beschlossen, dass die anderen eine Zeit lang Freude daran haben dürfen, den Titel zu führen. Jetzt ist aber gut – ab sofort wohnt das stärkste Bier der Welt wieder da, wo es hin gehört: in Franken! Schorschbock 43% Vol., weil Fränkische Männer Hosen tragen und nicht wie Mädels rumrennen.”
Das Bier, welches vom Braumeister handsigniert ist und in einer Bügelflasche versiegelt, kostet schlappe 100 €. Ob es schmeckt? Wir wissen es nicht. Falls uns einer eine Flasche schenken möchte, sehr gerne.
Nun sind wir gespannt, wie die Schotten reagieren werden oder ob vielleicht eine andere Brauerei den Angriff wagen wird. Abwarten und Bier trinken.
Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.
Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.
In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.
Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.
Was den Medaillenspiegel angeht, holte Deutschland Rang zwei, weit abgeschlagen hinter den USA mit 204 Auszeichnungen. Dies ist mit Sicherheit auch ein Anzeichen dafür, dass die Qualität des amerikanischen Bieres wieder besser wird, vor allem was kleine und mittelständische Brauereien betrifft. Bei den Großkonzernen schmeckt das Bier immer noch genau so bescheiden und nicht vergleichbar mit Qualitätsbieren. Den dritten Platz teilen sich Kanada und Belgien mit 7 Auszeichnungen. Aus Tschechien, immerhin das Land mit einem sehr hohen Pro-Kopf Verbrauch und auch einer ansehnlichen Bierkultur, wurden nur 13 Biere eingereicht. Immerhin konnten von diesen auch drei Biere überzeugen.
Das erstaunlichste aber ist, dass die meisten amerikanischen Brauereien ihr Bier in typisch deutschen Kategorien weit vorne platzieren konnten. So sind mittlerweile Kategorien wie Märzen, Schwarzbier, Bock, Doppelbock, Kölsch und Alt fest in amerikanischer Brauerkunst vertreten. Jeweils Gold gewann das Kölsch, der The Saint Louis Brewery, und das Alt, der Widmer Brothers Brewing Company, beide aus Amerika. Auch in der Kategorie “German-Style Pilsener” konnte die amerikanische Sierra Nevada Brewing Company mit ihrem Pilsener überzeugen. Ebenso gewann das Berliner Weisse der Snake River Brewing Company in der Kategorie “German-Style Sour Ale” die Goldmedaille. Eigentlich erschreckend oder?
Wir gratulieren natürlich trotzdem allen Gewinnern und vor allem den deutschen Preisträgern.
Hier eine Übersicht über die deutschen Preisträger
Goldmedaillen Gewinner:
Privatbrauerei Hoepfner mit Hoepfner Export in der Kategorie “Münchner Helles” Stralsunder Brauerei mit Störtebeker Bio “1402″ in der Kategorie “Kellerbier/Zwickelbier” Private Landbrauerei Schönram mit Schönramer Gold in der Kategorie “Dortmunder/European-Style Export or German-Style Oktoberfest” Distelhäuser Brauerei mit Distelhäuser Frühlingsbock in der Kategorie “German-Style Heller Bock/Maibock” Schneider Weisse Kelheim mit TAP 2 Mein Kristall in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale” Brauerei Michael Plank mit Plank Heller Weizenbock in der Kategorie “South German-Style Weizenbock/Weissbock”
Silbermedaillen Gewinner:
Distelhäuser Brauerei mit Disteläuser Leichtes in der Kategorie “European-Style Low-Alcohol Lager/German-Style” Aktienbrauerei Kaufbeuren mit Spezialbier Edel in der Kategorie “Dortmunder/European‑Style or German-Style Oktoberfest” Klosterbrauerei Weltenburg mit Kloster Barock Dunkel in der Kategorie “European-Style Dark/Münchner Dunkel” Weißbräu Unertl mit Unertl Leichte Weisse in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale” Weißbräu Unertl mit Unertl Mühldorfer Weisse in der Kategorie “German-Style Dark Wheat Ale “
Bronzemedaillen Gewinner:
Engelbräu Rettenberg mit Günten Pils in der Kategorie “German-Style Pilsener” Alpirsbacher Klosterbräu mit Weihnachtsbier in der Kategorie “Dortmunder/European‑Style Export or German-Style Oktoberfest” Alpirsbacher Klosterbräu mit Kloster Starkbier in der Kategorie “German-Style Heller Bock/Maibock” Distelhäuser Brauerei mit Kristallweizen in der Kategorie “German-Style Pale Wheat Ale” Distelhäuser Brauerei mit Dunkles Weizen in der Kategorie “German-Style Dark Wheat Ale”
Mitarbeiter des dänischen Brauereikonzerns Carlsberghaben ihre Arbeit niedergelegt, weil ihnen ihr Arbeitgeber verboten hat am Arbeitsplatz Bier zu trinken. Bei Carlsberg war es normal, dass sich die Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit am Bier-Kühlschrank uneingeschränkt und kostenlos bedienen durften. Die einzige Auflage war, dass die Mitarbeiter nicht betrunken sein durften und sich verantwortungsvoll benahmen. Derzeit dürfen die Arbeiter nur in ihrer Mittagspause in der Kantine zum Bier greifen.
Diesmal geht es nicht um mehr Lohn oder kürzere Arbeitszeit, sondern tatsächlich um das trinken von Bier am Arbeitsplatz. Während in Deutschland der Suchtbericht 2010 derzeit für großen Medienrummel sorgt, auch was das Thema Alkoholkonsum angeht, sorgen sich die Menschen in Dänemark anscheinend um andere Dinge. Allerdings könnte der Streik auch finanzielle Aspekte haben, so kostet das Bier in Dänemark um einiges mehr als in Deutschland. Für ein halben Liter wird in der Gastronomie zwischen fünf und zwölf Euro verlangt, während der Arbeitszeit war das Bier für die Mitarbeiter kostenlos.
Nicht nur die Mitarbeiter in der Braurei legten die Arbeit nieder, auch die Lastwagenfahrer schlossen sich dem Streik an. Allerdings sind diese gar nicht von der neuen Alkohol-Richtlinie betroffen, da sie eh ständig unterwegs sind. Die Fahrer dürfen sich sogar drei Bier mit auf die Auslieferung mitnehmen, da sie unterwegs ihre Mittagspause machen. Als Kontrolle, dass nicht mehr getrunken wird, verfügen die Carlsberg-Laster über Zündschlösser, welche mit Atemluftsensoren und Zündsperren ausgestattet sind. Trinkt also ein Fahrer einmal etwas mehr, kann er seinen Motor nicht starten. Vielleicht auch ein Zukunftsmodell für den normalen PKW um Alkohol am Steuer eindämmen zu können?
Wir sind gespannt, wie dieser Arbeitskampf weitergeführt wird und bleiben natürlich dran.
Jawohl so muss das sein! Die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones macht fleißig Lobbyarbeit für unseren geliebten Gerstensaft und erzählt in einem Interview mit der britischen Zeitschrift “Ok”, wie sie Bier für ihre Körperpflege nutzt. Für ihr Alter, immerhin stolze 41 Jahre, sieht sie immer noch top und gepflegt aus. Ihr Geheimnis? Eine gute Mixtur aus Salz, Honig und Bier.
“Ich bin ein Sklave meines Aussehens! Ich halte meine Haut rein, indem ich einen Mix aus Honig und Salz auf meinem ganzen Körper verteile, wodurch die Haut Feuchtigkeit erhält und gleichzeitig gepeelt wird. Ich pflege mein Haar mit Honig und Bier. Ich rieche danach tagelang wie ein Bierfass. Und ich gebe zu, dass ich mein Haus nie ohne mein Schminktäschchen verlasse. Ich denke, ich habe von Geburt an Make-up geliebt.”
Neu ist dieser Pflegehinweis allerdings nicht. Bereits seit vielen Generationen ist die besonders gute Eigenschaft von Bier für das Haar bekannt. Vor allem der Hopfen dient dazu, dass Haar zu pflegen und zu stärken.
Und über den Bier-Geruch muss sich die Frauenwelt auch keine Gedanken machen, es wäre ja nicht so, dass uns Männern dies nicht gefallen würde. Ein Parfum mit Biergeruch gibt es sogar auch schon. Eine Firma aus den USA verarbeitet die Reste des Brauprozesses einer Brauerei zu einem Parfum. Witzig nur, dass das Parfum gar nicht nach Bier riecht. Naja, Amerika eben. Da ist alles möglich.
In der Beziehung kriselt es? Zärtlichkeiten sind immer seltener? Dann greifen Sie zum neuen Beer Gloss mit Hopfenaroma und sie werden sehen, dass jedenfalls die Dimension des Küssens wieder schlagartig zunehmen wird. Eine gelungene Aktion.
Nicht nur der deutsche Biermarkt geht ständig Berg ab, auch Tschechien macht nun negativ von sich reden. Doch hier ist es nur bedingt der Absatzrückgang der Brauereien, viel prekärer ist das neue Konsumverhalten der Tschechen. So weichen diese immer öfters vom Fassbier ab und wählen billigere Varianten. Wer soll es ihnen verübeln, ziehen doch auch die tschechischen Brauereien immer mehr die Preisschraube an.
Immer mehr Tschechen kaufen ihr Bier im Supermarkt und trinken es zuhause, anstelle in eine Kneipe zu gehen. Die Biertrinkernation Nummer Eins also auf einer Kehrtwende zu einem neuen Verständnis des Bieres oder eine Randerscheinung, welche vielleicht auf die derzeitige Konjunkturlage bezogen werden kann? Das Bier ist eigentlich in Tschechien heiliger als in Deutschland und die Verbraucher achten mehr auf Tradition und Qualitätsbewusstsein als viele deutsche Konsumenten. Auch der Besuch einer Kneipe mit Freunden ist eine typische tschechische Tugend und ein Stück tschechische Identität.
Das dieser Verlauf nicht einfach so hingenommen werden kann, sollte jedem bewusst sein. Schließlich geht es nicht nur um die Bierkultur Tschechiens, sondern um die Bierkultur im Gesamten.
Euer Bier Online MagazinLieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen euch das Bierland Tschechien etwas näher vorstellen und euch neben den dortigen heimischen Bieren auch ein wenig die Bierkultur in Tschechien erläutern.
Am 17. März ist nicht nur Irland in die grüne Farbe getaucht, sondern auch in Deutschland wird an vielen Orten der legendäre St. Patrick`s Day gefeiert. Der Tag ehrt den irischen Nationalheiligen St. Patrick, welcher als erster christlicher Missonar der grünen Insel gilt. Nahezu alles wird in einen grünen Farbton getaucht um damit dem Missonar einen Ehrentag zu verschaffen. Selbst Flüsse, Springbrunnen und auch das heilige Bier bekommen einen grünen Anstrich.
Allein in München feiern mittlerweile rund 30.000 Teilnehmer auf der größten kontinentaleuropäischen St. Patrick`s Parade diesen irischen Nationalfeiertag.
Berliner Weiße
Nun ist vor allem in Berlin und Umgebung ein bestimmtes grünes Bier keine Unbekannte. Dort wird seit vielen Jahren die Berliner Weiße angeboten. Die Berliner Weiße ist ein obergäriges Bier mit, welches heutzutage mit einem Fruchtsirup (Himbeer oder Waldmeister) getrunken wird. Früher war die Berliner Weiße kein Mischgetränk, sondern es handelte sich um ein Weizenbier, welches um 1700 das beliebteste Getränk der Berliner war. Im Jahre 1800 gab es in Berlin rund 700 Weißbierlokale.
Berliner Weiße als Mischgetränk ist eine Erscheinung der neueren Zeit. So wurde das Bier früher allenfalls mit Kümmelschnaps oder Korn getrunken und trug den Namen “Weiße mit Strippe”. Meist ist es üblich das Bier mit einem Strohhalm zu trinken, doch ist diese Art bei den Berlinern eher verpönnt.
Wer einmal richtiges irisches Bier probieren möchte, kann beim Bieronlineshop www.bierpost.com stöbern und sich die ein oder andere Flasche nachhause liefern lassen.
Es geht um mehr als die Ehre, wenn es darum geht, wer das stärkste Bier der Welt braut. Ein heißer Wettstreit zwischen der Bierhochburg Franken und Schottland ist nun in eine neue Runde gegangen. Dabei geht es nicht um große Massenbrauereien, sondern es streiten sich zwei kleine Brauereien darum, wer das stärkste Bier der Welt braut. Was aus einer lustigen Idee enstand, ist mittlerweile bierernst geworden. Seit Monaten streiten sich bereits die Rivalen darum, wer mehr Alkohol in seinem Bier hat. Ob das wirklich noch etwas mit verantwortungsbewussten Bier trinken zu tun hat?
Bier so stark wie Vodka oder Whiskey
Derzeit sieht es so aus, dass die fränkische Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen ihren Titel an die schottische Brauerei BrewDog verloren hat. Das schottische Bier mit dem Namen “Sink the Bismarck” hat 41 Volumenprozente Alkohol, sage und schreibe ein Prozent mehr als das der fränkischen Brauerei und genau so viel wie Vodka oder Whiskey. Übrigens ist das schottische Bier nach dem Kriegsfilm “Die letzte Fahrt der Bismarck” aus dem Jahr 1960 benannt. In dem Film geht es um die Jagd der britischen Marine auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck, das 1941 im Atlantik versenkt wurde. Wie passend für dieses Duell. Ganz billig ist das Bier auch nicht. Es kostet schlappe 40 Pfund (46 Euro) und ist nur über das Internet bestellbar.
Titel bald wieder in Franken
Georg Tscheuschner, Braumeister der Brauerei Schorschbräu, bezweifelt allerdings den angeblichen neuen Rekord. Er geht davon aus, dass die Schotten ihr Bier in genutzten Whiskyfässern gelagert hätten und es dadurch zusätzlich Whisky-Alkohol aufgenommen habe. “Ich möchte, dass es einen fairen Wettbewerb gibt”, sagte Tscheuschner. Derzeit wird der angeblich neue Rekord noch überprüft. Ebenfalls ist er gerade in den Vorbereitungen, ein neues Bier zu brauen. Dieses Bier soll dann schlappe 45 Volumenprozent haben und somit würde der Titel wieder nach Franken gehen.
Na wir sind gespannt wie dieser Kampf noch ausgehen wird und werden ihn natürlich weiter verfolgen.
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Ja die Weihnachtszeit ist wieder mal rum, aber kalt ist es noch immer. Bei uns werden die Weihnachtsmärkte dann zu Silvestermärkte umgenannt und das Glühwein trinken geht somit weiter. Vor ein paar Jahren war ich in Speyer auf dem Weihnachtsmarkt, kam an einer Würstchenbude vorbei und was lese ich “Glühbier”.
Ich habe ja schon viel getrunken aber ein Glühbier noch nicht. Die Vorfreude war groß und dann der Geschmack, halt weihnachtlich aber es war noch nicht der Kracher. Im Internet habe ich dann recherchiert und herausgefunden, dass es Glühbier schon seit Jahrzehnten gibt. Es kommt aus Belgien und wird dort meistens Glühkriek genannt. Auch deutsche Brauereien haben das Glühbier mittlerweile im Sortiment, als fertige Abfüllung.
Da meist solche Fertigabfüllungen nicht der Brüller sind, dachte ich mir, dass es doch auch sicherlich selber herzustellen geht. Hier habe ich für euch zwei Rezeptvorschläge zum nachmachen.
1. Rezept
1 ltr. dunkles Bier
50g brauner Zucker
1 El Honig
1 Pkch. Weihnachtsgewürze
45ml Rum
1 Schuß Zitronensaft
etwas Anis
Kirschsaft zum Abschmecken
Erst das Bier erhitzen und den Honig dazu geben. Weihnachtsgewürze 30 Minuten ziehen lassen. Nochmals erwärmen und mit Kirschsaft, Rum, Zitronensaft und den anderen Gewürzen abschmecken.
Topf mit Bier langsam erhitzen. Zutaten dazu geben. ca. 5 Minuten ziehen lassen. Denkt bitte daran das Bier darf nicht kochen, höchstens so um die 60 Grad!!!!
Im November habe ich dann zu meinem Geburtstag einige Flaschen Glühkriek geschenkt bekommen. Auf dem Etikett steht, dass das St. Louis Glühkriek auf der Basis von einem Kriek Lambic, ein spontan vergorenes Bier, dem während des Gärungsprozesses Sauerkirschen zugesetzt wurden (Kirschen: belg. Krieken) gebraut wird. Es wird mit Honig und mit verschiedenen Gewürzen eingebraut und hat ebenfalls einen ganz interessanten, leicht säuerlichen, Geschmack.
Das der Bierpreis immer höher wird, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Doch dass es auch so richtig teuer geht, beweisen nun unsere Freunde in Großbritannien. Dort wurde bei einer Auktion im britischen Auktionshaus Henry Aldrige and Sons eine alte und seltene Flasche Löwenbräu Lager für verrückte 11.000 Euro versteigert.
Natürlich handelt es sich dabei nicht um eine handelsübliche Flasche welche es überall zu kaufen gibt. Diese besondere Flasche stammt nämlich aus dem am 6. Mai 1937 in Lakehurst, New York, abgestürzten Luftschiff Hindenburg. Ein Feuerwehrmann fand damals die Flasche und brachte sie vor den Flammen in Sicherheit. Garantiert hatte er damals einen anderen Hintergedanken und wollte sicherlich nach getaner Arbeit seinen Durst stillen. Insgesamt fand er sogar sechs Flaschen, doch wo die anderen fünf sind, ist bis heute ungeklärt. Vielleicht trank er sie ja doch. Übrigens ist das Bier in der Flasche mittlerweile nicht mehr genießbar.
Eine weitere Meldung rund um eines der teuersten Biere stammt ebenfalls aus Großbritannien, genauer gesagt aus London. Dort wird in einem Restaurant die weltweit teuerste Flasche Bier angeboten. Diese kostet umgerechnet rund 785 Euro.
Bei der Flasche handelt es sich um eine nicht zu kleine Zwölf-Liter-Flasche der Marke Vieille Bon Secours. Die Flasche wurde die letzten zehn Jahre gelagert und hat einen Alkoholgehalt von acht Prozent. Seit 1995 braut eine belgische Brauerei dieses kostbare Bier.
Übrigens ist das zweit teuerste Bier, dass Samuel Adams Utopie aus den USA. Da kostet die Flasche lächerliche 67 Euro.
Na dann Prost!
UPDATE:
Wie wir auf http://www.winigi.1on.de nachlesen durften, ist der Aufenthaltsort einer weiteren Flasche Löwenbräu bekannt. Diese liegt nämlich, seit geraumer Zeit, im Brauereimuseum der Löwenbräu Brauerei. Vielen Dank für die Information
57 Milliarden Euro haben die internationalen Regierungen in Europa im letzten Jahr durch den Bierkonsum eingenommen. Dies zeigte nun eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung “Ernst & Young”. Auf Deutschland fällt knapp eine Milliarden Euro Steuereinahmen ab. Dies ist, bei einer Jahresproduktion von 103 Millionen Hektoliter, eine runde Summe. Deutschland ist somit auch Europas größter Bierproduzent und hält mit 1.330 auch die mit Abstand größte Anzahl an Brauereien im eigenen Land.
Europaweit sind rund 2,5 Millionen Jobs abhängig von der Bierbranche. In Europa werden rund 427 Millionen Hektoliter Bier im Jahr gebraut. Dies ist, weltweit gesehen, der absolute Spitzenwert. Im Vergleich dazu produziert China 393 Mio. Hektoliter und die USA 234 Mio. Hektoliter bedeutend weniger Bier.
Entgegen den Trend, dass deutsche Brauereien langsam aussterben, legte die Anzahl der Brauereien in ganz Europa von 3.000 auf 3.733 zu. Die größten Exporteure sind die Niederlande, Belgien und Irland. Diese Länder verkaufen mehr als die Hälfte ihres Bieres im Ausland. Deutschland liegt mit 15 Mio. Hektoliter Exportbier eher auf den hinteren Plätzen.
Die größten global europäischen Biermarken sind das britische Guinness, das niederländische Heineken und das belgische Stella Artois. Tschechien belegt beim Pro-Kopf-Konsum mit 158 Litern den ersten Platz, darauf folgt Österreich mit 109 und Deutschland mit 108 Litern.
Nun kann auf Grund dieser Zahlen eigentlich gesagt werden, dass es dem Biermarkt in Europa ganz gut geht, doch das ist nur teilweise die Wahrheit.
In Großbritannien macht sich die Wirtschaftskrise vor allem auf dem Biermarkt bemerkbar. Der Absatz ist im letzten Jahr deutlich eingebrochen. Zahlreiche Kneipen auf der Insel sind bedroht und viele mussten bereits ihre Türen für immer schließen. Auch kleinere Brauereien werden entweder von den großen Bierkonzernen aufgekauft oder gehen Konkurs.
Auch die weiteren Bedingungen in der Bierbranche haben sich durch höhere Rohstoff- und Produktionskosten verschlechtert. Die im Vergleich dazu hohen Steuereinnahmen lassen sich unter anderem auch auf höhere Abgaben der Konsumenten zurückführen. So wurde zum Beispiel der Steuersatz für Bier in den Niederlanden und knapp 30 Prozent erhöht. Dies sind alles andere als gute Aussichten.
Nach aktuellen Branchenmeinungen aus den USA wird das Bier, mitten zur besten Biergartenzeit, deutlich teurer verkauft werden, als noch im Vorjahr. Viele amerikanische Brauereien heben die Preise deutlich an um auf dem Biermarkt wieder Profite einfahren zu können. Neben der anhaltenden Wirtschaftskrise und dem allgemeinen Rückgang des Konsums, sollen auch höhere Rohstoffkosten als Grund genannt sein.
So wird der größte Brauereikonzern der Welt, Anheuser-Busch InBev, in den nächsten Wochen durch die gesamte Produktpalette hindurch die Preise herauf schrauben. Viele Konsumenten werden sich nun ärgern doch die Preiserhöhung der großen Konzerne hat auch etwas Gutes.
Wer sich auf dem amerikanischen Biermarkt auskennt, weiß, dass die meisten großen Marken nicht wirklich genießbar sind. So gibt es neben den großen Spielern der Branche auch 1400 Kleinbrauereien in Amerika. Diese haben allerdings nur einen geringenMarktanteil von 5 Prozent.
Allerdings brauen diese Brauereien seit Jahren schon ein wirklich anständiges und qualitativ hochwertiges Bier, konnten sich aber gegen die Masse, auch auf Grund der billigen Preise nicht durchsetzen. Nun könnte sich dieser Trend ändern und vielleicht geht der Weg in den USA ja in Richtung der Qualität und nicht, hauptsache billig und mit Prozent.