Der Kampf um das stärkste Bier der Welt geht in eine neue Runde. Diesmal hat die schottische Brauerei BrewDog wieder einen vorgelegt und somit der fränkischen Brauerei Schorschbräu eine neue Angabe um das stärkste Bier der Welt unterbreitet. Allerdings glaube ich, dass sich diesmal Schorschbräu von diesem “Wettbewerb” eher distanzieren wird. Der Grund dafür ist, dass die Schotten ihr Bier, mit wahnsinnigen 55 Prozent Alkohol, in toten Tieren abfüllen und dieses so verkaufen. Klingt verrückt und ist es auch.
Nach Angaben der Brauerei wurden zwölf dieser Tierbehältnisse hergestellt und mittlerweile auch alle verkauft. Sieben Wiesel, vier Eichhörnchen und ein Hase mussten für diese makaberen Behälter herhalten. Anscheinend sind alle Tiere nicht für das Bier getötet worden, sondern wurden auf einer Straße überfahren. Ein Tierpräperator bereitet das Innere der Tiere so vor, dass eine Flasche Starkbier hineinpasst.
Natürlich bleibt diese
Marketing-Aktion nicht ohne Proteste. Der schottische Tierschutzverband
Advocates for Animals kritisierte diese Aktion als eine
“krankhafte Idee” und
“dummen Werbegag”. Es zeige den
fehlenden Respekt vor lebenden Tieren, sagte Libby Anderson dem Sender BBC. Die schottische Gesundheitsbehörde nannte die
Produktion unverantwortlich.
Das superstarke Bier sei
“eine perfekte Konzeptehe von Tierpräparation, Kunst und Handwerksbrauerei”, sagte dagegen
BrewDog-Chef James Watt. Eine
330 Milliliter Tierflasche mit dem Bier, welches den Namen
“The End of History” trägt, kostet
rund 600 Euro. Bei dem Bier handelt es sich um ein
helles belgisches Ale, welches mit Nesseln und Wacholderbeeren verfeinert wurde.
Somit wurde von den Schotten ein
weiteres Kapitel um den Kampf des stärksten Bieres aufgeschlagen. Ob darauf die fränkische Brauerei eingehen wird, wird sich zeigen. Angekündigt wurde bereits vor einiger Zeit, dass die Franken
ein noch stärkeres Bier brauen wollen. Was das allerdings noch mit Bier und dem Genuss zu tun hat ist fraglich und ob die Franken darauf weiter eingehen werden ebenfalls.
Quelle:
FTD.de
BrewDog.com
Juli 23rd, 2010
Manche nennen es einfach auch “Wer hat den längsten?”. In dem speziellen Fall geht es allerdings darum, “Wer hat das stärkste?”. Erst im Februar 2010 hat die schottische Brauerei BrewDog den Titel “Das stärkste Bier der Welt” von der fränkischen Brauerei Schorschbräu übernommen. Das Bier hieß “Sink the Bismarck” und hatte unglaubliche 41 Vol. % Alkohol.
Also mehr Schnaps als Bier. Der Braumeister aus Franken Georg Tscheuschner bezweifelte damals, dass der Rekord gültig war, da er vermutete, dass das Bier in alten Whiskey Fässern gebraut wurde. Er kündigte an, ein Bier mit 45 Vol. % Alkohol zu brauen und somit den Rekord wieder nach Franken zu holen.
Was für ein verrücktes Spiel. Worum geht es dabei eigentlich? Geht es wirklich um den Titel oder nur darum um zu zeigen, wer hier “das stärkste” hat oder vielleicht um Aufmerksamkeit der Medien? Im Endeffekt ist es ja auch eigentlich egal, den um Bier geht es dabei wirklich nicht mehr und mit Sicherheit kann man dieses Spielchen auch noch ein wenig weiter treiben. Allerdings hat die Aufmerksamkeit der Medien auf dieses Thema schon ein wenig nachgelassen.
Nichts desto trotz veröffentlichte nun die Schorschbräu Brauerei, welche ihren Sitz im fränkischen Gunzenhausen in der Nähe von Ansbach hat, die Meldung, dass sie ein “Bier” gebraut hat, mit einem Alkoholgehalt von 43 Vol. %. Somit geht der Titel wieder in das fränkische Bierland.

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Mai 21st, 2010
Am Donnerstag, 20. Mai, um 17:00 Uhr ist es wieder soweit: Der Oberbürgermeister der fränkischen Stadt Erlangen, Siegfried Balleis, wird mit dem Anstich des ersten Fasses am Erich-Keller die 255. Erlanger Bergkirchweih eröffnen. Bis einschließlich 31. Mai laden 20 Festwirte sowie rund 100 Schausteller- und Imbissbetriebe jeweils von 10:00 bis 23:00 Uhr (an den Feier-/Sonntagen ab 9:30 Uhr) zu einem der schönsten Volksfeste Deutschlands ein. Auf den Kellern und in zwei großen Zelten stehen ca. 15.000 Sitzplätze für die Freunde des traditionsreichen Festes bereit.
Auch das Team von Lieblingsbier.de wird sich auf machen und den Berg besteigen. Wir hoffen für euch einen interessanten Bericht mit einem netten Video zu erstellen. Viel Spaß allen Besuchern.
Insgesamt werden bei gutem Wetter wieder rund eine Millionen Besucher erwartet. Der Bierpreis liegt bei bis zu 7,50 Euro je Maß. Bei der Auswahl der Buden und Fahrgeschäfte wurde in diesem Jahr wieder besonderes Augenmerk auf die Familienfreundlichkeit gelegt.
Das Motto des diesjährigen „Bergs“ lautet: „eine Reise um die Welt“. Große Leuchtreklamen wie „Amazonas“, „River Rafting Wildwasserbahn“ oder „Space Party“ laden zu ganz besonderen Entdeckungen ein.
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Mai 20th, 2010
Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,
„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“
Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.
Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?
Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.
Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.
Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.
Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.
Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).
Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.
Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.
Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.
Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?
Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.
In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.
Bierige Grüße,
Felix vom Endt
Betreiber Bier Online Magazin - Lieblingsbier.de
April 23rd, 2010
Es geht um mehr als die Ehre, wenn es darum geht, wer das stärkste Bier der Welt braut. Ein heißer Wettstreit zwischen der Bierhochburg Franken und Schottland ist nun in eine neue Runde gegangen. Dabei geht es nicht um große Massenbrauereien, sondern es streiten sich zwei kleine Brauereien darum, wer das stärkste Bier der Welt braut. Was aus einer lustigen Idee enstand, ist mittlerweile bierernst geworden. Seit Monaten streiten sich bereits die Rivalen darum, wer mehr Alkohol in seinem Bier hat. Ob das wirklich noch etwas mit verantwortungsbewussten Bier trinken zu tun hat?
Bier so stark wie Vodka oder Whiskey
Derzeit sieht es so aus, dass die fränkische Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen ihren Titel an die schottische Brauerei BrewDog verloren hat. Das schottische Bier mit dem Namen “Sink the Bismarck” hat 41 Volumenprozente Alkohol, sage und schreibe ein Prozent mehr als das der fränkischen Brauerei und genau so viel wie Vodka oder Whiskey. Übrigens ist das schottische Bier nach dem Kriegsfilm “Die letzte Fahrt der Bismarck” aus dem Jahr 1960 benannt. In dem Film geht es um die Jagd der britischen Marine auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck, das 1941 im Atlantik versenkt wurde. Wie passend für dieses Duell. Ganz billig ist das Bier auch nicht. Es kostet schlappe 40 Pfund (46 Euro) und ist nur über das Internet bestellbar.
Titel bald wieder in Franken
Georg Tscheuschner, Braumeister der Brauerei Schorschbräu,
bezweifelt allerdings den angeblichen neuen Rekord. Er geht davon aus, dass die Schotten ihr Bier in
genutzten Whiskyfässern gelagert hätten und es dadurch
zusätzlich Whisky-Alkohol aufgenommen habe.
“Ich möchte, dass es einen fairen Wettbewerb gibt”, sagte Tscheuschner. Derzeit wird der angeblich neue Rekord noch überprüft. Ebenfalls ist er gerade in den Vorbereitungen, ein
neues Bier zu brauen. Dieses Bier soll dann schlappe
45 Volumenprozent haben und somit würde der Titel wieder nach Franken gehen.
Na wir sind gespannt wie dieser Kampf noch ausgehen wird und werden ihn natürlich weiter verfolgen.

Februar 17th, 2010
Das neue Jahr begann für die fränkische Brauerei aus Kulmbach gleich mit einem Paukenschlag. Beim härtesten Biertest der Welt, welcher von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) durchgeführt wird, räumte sie gleich fünf Goldmedaillen ab. Dabei wurden alle fünf eingereichten Biere mit Gold bewertet. Bei den Sorten handelt es sich um das Kulmbacher Edelherb, das Mönchshof Original, das Mönchshof Kellerbier, das Kapuziner Weißbier und das EKU Pils. Alles sehr schmackhafte und leckere Biere.
Grund für die Auszeichnung ist vor allem die hohe Qualität der Rohstoffe mit dennen die Kulmbacher Brauerei seit vielen Jahren ihr Bier herstellt. Alle Zutaten komme aus der Region und werden streng von der Brauerei kontrolliert. Mit dem weichen Brauwasser aus dem Fichtelgebirge, dem Gesten- und Weizenmalz aus eigenem Anbau, den besten Hopfensorten aus Süddeutschland und der Hefe aus eigener Reinzucht ebnen den Erfolg der Biere. Ebenfalls wird das Bier besonders aromaschonend gebraut und kann somit seinen vollen Geschmack behalten.
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Januar 5th, 2010
Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.
Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.
Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.
Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.
Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!
Felsenbräu Weihnachtsbier
Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.
Kulmbacher Mönchshof Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.
Sternquell Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!
Brauhaus Sacher Weihnachtsbock
Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.
Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!
Dezember 23rd, 2009
1985 war ich das erste Mal im schönen Frankenland. Leider hatte ich damals mehr Durst und nicht das Auge für die Brauereien. Aber mittlerweile habe ich bei meinen fünf Besuchen im Frankenland etwa 150 Brauereien besucht, dort getrunken und gegessen. Aber Infos über Brauereien habe ich damals nicht gesammelt. Mensch wir waren auch mal jung. Wir sind viel spazieren gegangen, wirklich. In Franken einfach super. Pottenstein, Kletterfelsen, Labyrinth, Schlösser, Burgen, Rodelbahnen usw.
Allein Bamberg ist eine Reise wert. Die vielen Brauereien, die schöne Altstadt mit der Burg. Zweimal war ich in Bayreuth im Brauereimuseum. Für mich eines der schönsten in Deutschland. Werden sie mal gefragt wo es in der Welt die größte Brauereidichte von 200 Brauereien auf 7000 Quadratkilometern gibt und die höchste Geschmacksvielfalt voller Bierspezialitäten von hell bis schwarz, hefetrüb oder rauchig vorherrscht, dann wissen sie die Antwort jetzt. Natürlich im Frankenland. Die meisten Betriebe sind sehr klein, oft nur Brauereigaststätten, aber hier entsteht gutes und qualitativ hochwertiges Bier.
In Kulmbach gibt es ein großes Zinnfigurenmuseum, einfach sehenswert, die große Bierwoche mit Festzelt und den heimischen Brauereien. 1996 schlossen sich die Brauereien: Erste Kulmbacher, Mönchshof, Reichelbräu und Sandlerbräu zur Kulmbacher AG zusammen. Das bekannteste Bier ist wohl das EKU 28, das lange das stärkste Bier der Welt war (11%alc.) Das bekannte Rauchbier kommt aus Bamberg. Der Name Schlenkerla steht dafür. Der Legende nach erhielt das Malz seinen rauchigen Geschmack durch einen Brand in der Nähe. Die Mönche hielten das Bier für verdorben, haben es aber doch verwertet und den Leuten hat es geschmeckt. Heute wird das Malz mit Buchenholz gedarrt.
Und man könnte noch viel mehr Biersorten vorstellen, es gibt einfach zu viele. Tja 1985 waren es noch 330 Brauereien aber auch im Frankenland gibt es, so wie überall in Deutschland, das Brauereiensterben. Drum hier mein Aufruf: Unterstützt kleine Brauereien und vor allem, besucht das Frankenland
Autor: Bierfra
November 29th, 2009
Update:
Wir wollen kurz Stellung zu der unten stehenden Pressemeldung nehmen. Dort ist die Rede von der weltweit ersten Bierdatenbank für Oberfranken. Dies ist allerdings nicht der Fall. Bereits vor zehn Jahren wurde unter www.bierregion-franken.info eine gut recherchierte Bierdatenbank von Frank Wetzel und Klaus Eckert veröffentlicht. Diese gibt es nicht nur online zu betrachten sondern auch als CD zu bestellen. Vielen Dank für diese Information.
Pünktlich zu seinem 5. Geburtstag hat der Verein Bierland Oberfranken seine Internetseiten komplett überarbeitet und sein neues Herzstück frei geschaltet, die die Augen der Liebhaber der oberfränkischen Bierkultur glänzen lassen wird, und die den in die Jahre gekommenen Vorgänger, den Brauereiatlas ablöst. Dabei handelt es sich um die erste Brauerei- Internetdatenbank der Welt,
Die multifunktionale, serviceorientierte Brauereidatenbank hat eine Suchfunktion, mit der Bierliebhaber oder Interessierte ihre Lieblingsbrauerei sehr schnell finden können. Sie zeigt auf, welche Brauerei Brauereiführungen oder Bierverkostungen anbietet. Sie beschreibt, welche Brauerei ein Brauereiwirtshaus hat, welche Brauerei Übernachtungen im Brauereigasthof anbietet oder wer einen Bierschnaps im Angebot hat. Dazu kommt ein Brauerei-Jahreskalender mit dem Hinweis auf besondere Veranstaltungen der betreffenden Brauerei.
Aber auch Angebote wie Heimdienst, Bierverkauf ab Brauerei, Bierlieferung per Post und Internet, Hinweise auf Brauereien, die Feste ausrüsten oder Bierbänke und Schirme verleihen, Bierfässer, einen Ausschankwagen oder einen Kühlwagen haben, können ab sofort online recherchiert werden. Dabei handelt es sich natürlich um alle 200 Brauereien aus Oberfranken. Dies ist übrigens die größte Brauereidichte der Welt.

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November 21st, 2009
Nach einer spannenden und glamourösen Wahlnacht hat der Bayerische Brauerbund nun seine erste bayerische Bierkönigin gewählt. Vor rund 150 geladenen Gästen im Münchner Künstlerhaus wurde die 27-Jährige Franziska Sirtl aus Olching, welches im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck liegt, gewählt.
Sie konnte sich gegen ihre sechs Mitbewerberinnen aus ganz Bayern durchsetzen. Insgesamt haben sich alle Mädels, natürlich auch unsere Kandidatin aus Oberfranken, tapfer geschlagen und für alle war es mit Sicherheit ein tolles Erlebnis.
Neben dem Urteil der Jury flossen außerdem die im Vorfeld online abgegebene Stimme und das Votum der Gäste der Gala in das Endergebnis ein. Franziska Sirtl überzeugte durch ihr sicheres und elegantes Auftreten und konnte vor allem mit viel Wissen rund um das Bayerische Bier die entscheidenden Vorteile für sich holen.
Brauerpräsident Michael Weiß bezeichnete die frisch gewählte Bayerische Bierkönigin in seiner Gratulation als “ebenso charmante wie würdige Vertreterin des Bayerischen Bieres und der bayerischen Brauwirtschaf”. Bis April 2011 wird Franziska Sirtl nun gemeinsam mit dem Bayerischen Brauerbund Bayerisches Bier repräsentieren und den Bierfreunden nicht nur in Bayern den Gerstensaft aus dem Freistaat als ebenso hochwertige wie vielfältige Bierspezialität nahebringen.
Wir gratulieren Franziska Sirtl zum Titel der ersten Bayerischen Bierkönigin und hoffen, dass sie dieses Amt würdig in der Welt vertreten wird. Viel Spaß dabei! Ebenso hoffen wir in der nächsten Zeit euch ein Interview mit der ersten Bayerischen Bierkönigin präsentieren zu dürfen.
Weitere Informationen und Bilder rund um die Krönungsgala gibt es auf www.bayerisches-bier.de zu betrachten.
Text und Bild: “Bayerischer Brauerbund e. V.”
November 18th, 2009
Nur noch wenige Tage bis zur großen Krönungsgala der Bayerischen Bierkönigin am 17. November in München. Derzeit befinden sich die sieben Finalistinnen im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach um ihr Wissen rund um das Bier aufzufrischen. Unsere Kandidatin Christina Rockstroh aus Oberfranken ist natürlich weiterhin im Rennen und hat alle Chancen auf die Krone. Weiter so!
Das Programm des Trainingslagers sieht eine Sensorikschulung von einem Biersommelier vor, weiterhin lernen die angehenden Königinnen Bierempfehlungen zu bestimmten Speisegerichten sowie die Differenzierung verschiedener Biersorten. Als spannendste Aufgabe ist mit Sicherheit das Brauen eines eigenen Suds unter dem Namen “Museumbier” in der Brauerei des Museums.
Weitere Schwerpunkte des intensiven Trainingslagers sind “Bierkultur im Wandel der Zeit”, “Bier in der Werbung” sowie “Brauereiarchitektur” und “Bier & Gesundheit”. Viele spannende Themen welche die Mädels mit Sicherheit ausführlich behandeln und mit größtem Interesse verfolgen werden. Abgestimmt werden kann noch bis zum 16. November. Lieblingsbier.de unterstützt natürlich weiterhin die oberfränkische Kandidatin Christina.
Hier kommt ihr direkt zu ihrer Seite: klick.
In den nächsten Tagen wird es noch einen weiteren interessanten Zusatz, in Form eines online Homestory-Videoclips, im Profil der angehenden Königinnen geben. Wir sind gespannt und werden diese natürlich auch veröffentlichen.
November 9th, 2009
Heute wollen wir euch in unserer bierigen Interviewreihe ein ganz besonderes Interview präsentieren. Keine geringere als die heiße Anwärterin für den Titel der bayerischen Bierkönigin, Christina Rockstroh, haben wir zum Interview gebeten. Gleich vorweg, sie hat sich könglich verhalten und alle Fragen, auch wenn sie etwas privat waren, beantwortet.
Die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin wurde vom Bayerischen Brauerbund e.V. ins Leben gerufen. Noch bis zum 16. November kann online abgestimmt werden. Am 17. November findet dann in München die Krönung statt. Dabei zählen die fünf Stimmen der Jury, eine Stimme aus dem Online-Voting und eine Stimme der Gäste der Krönungs-Gala.
Wir von Lieblingsbier.de unterstützen unsere oberfränkische Kandidatin Christina aus der heimlichen Hauptstadt des Bieres Kulmbach. Helft mit und wählt sie zur ersten Bayerischen Bierkönigin!
Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Mein Name ist Christina Rockstroh, 20 Jahre alt, ich wohne in Fölschnitz bei Kulmbach. Zurzeit bin ich Auszubildende in der Kulmbacher Brauerei.
Du hast dich für den Titel der Bayerischen Bierkönigin beim Bayerischen Brauerbund beworben. Wie kam es dazu?
Im Juni habe ich in der Bayerischen Rundschau gelesen, dass eine bayerische Bierkönigin gesucht wird. Da ich der Meinung war, dafür die geeigneten Qualifikationen zu haben, habe ich mich kurzerhand beworben. Je mehr ich darüber nachdachte, desto besser hat mir der Gedanke gefallen und umso größer ist jetzt die Freude, unter den Finalistinnen zu sein
Wie läuft der Wettbewerb ab, kannst du das unseren Lesern erklären? Ihr müsst ja bestimmt mehr können, als “nur” gut aussehen.
Am 5. und 6. November kommen die sieben Finalistinnen nach Kulmbach. Wir werden die Kulmbacher Mönchshof Brauerei mit dem Bayerischen Brauereimuseum besichtigen und dort auch unseren eigenen Sud ansetzen. Am 17. November ist die Krönungsgala in München. Dort müssen wir uns vor der Jury präsentieren. Am selben Abend wird von der fünfköpfigen Jury entschieden, wer Bayerische Bierkönigin wird.
Was verbindet dich persönlich mit dem Thema Bier?
Ich widme mich privat und beruflich ganz dem Bier. Schon seit fünf Jahren feiere und helfe ich bei der Fölschnitzer Kerwa mit. Die bayerische Bierkultur und Traditionspflege liegen mir dabei sehr am Herzen. Seit dem Beginn meiner Ausbildung bei der Kulmbacher Brauerei vor zwei Jahren konnte ich schon viel über Brauereien und das Brauwesen – sowohl theoretisch, als auch praktisch lernen.
Was machst du, wenn du nicht gerade an Bier denkst?
Ich treibe viel Sport, zum Beispiel gehe ich gerne ins Fitnessstudio, aber auch Rad fahren und Schwimmen gehören zu meinen Lieblingssportarten. Außerdem fotografiere ich und treffe mich gerne mit meinen Freunden.
Du bist Auszubildende bei der Kulmbacher Brauerei – ein Vorteil?
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Oktober 26th, 2009
Nach einiger Zeit, möchten wir nun unsere Rubrik der bierigen Interviews wieder aufnehmen und für euch ein weiteres, sehr interessantes, Interview veröffentlichen. Diesmal konnten wir einen Experten für Bier und für die fränkische Kultur gewinnen, der sich unsere Fragen rund um das Thema Bier gestellt hat. Frank Wetzel zeigt interessante Einblicke in die Vielfalt des Geschmacks, der Bierkultur und der Bierregion Franken. Viel Spaß beim lesen!
Servus, stell dich doch bitte zunächst unseren Lesern einmal vor.
Mein Name ist Frank Wetzel, ich bin 49 Jahre alt und wohne seit 28 Jahren in der wahren Hauptstadt des Bieres, in Bamberg. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Soziologe und arbeite in der Erwachsenenbildung. Fränkische Kultur und fränkische Brauereien sind meine Leidenschaft.
Die Bierregion Franken ist weltweitbekannt, du hast vor langer Zeit ein Infoportal online gestellt, wie kam es zu dieser Idee?
1998 habe ich im Rahmen einer Multimedia-Weiterbildung mit Herrn Klaus Eckert das Projekt einer Internetseite zum Thema „Brauereien in Franken“ fertiggestellt. Bis 2004 haben wir als erste Internetseite, unter der Adresse www.bierregion-franken.info, weltweit fränkisches Bier online verkauft. Seit 2002 erscheint mehrmals jährlich ein fränkischer Brauereiführer auf CD. Seit 2005 betreibe ich die Seite alleine.
Neu im Sortiment ist eine Landkarte mit allen fränkischen Brauereien auf dem aktuellesten Stand, wie kam es dazu?
2006 habe ich zusammen mit Ursl Blenk und Robert Pawelczak das erste Franken-Bier-Quartett herausgebracht. Wir waren sozusagen die Erfinder dieses erfolgreichen (inzwischen nachgeahmten) Kartenspiels.
Mittlerweile haben wir drei verschiedene Quartette konzipiert, die miteinander spielbar sind. Im November 2008 haben wir die Brauereilandkarte Franken veröffentlicht. Die Daten stammen aus meiner aktuellen Brauerei-CD und aus aktuellen eigenen Recherchen. Die 96 Brauereien der Bier-Quartette sind in der Landkarte mit verschiedenen Farben markiert. Die Landkarte haben wir deshalb veröffentlicht, weil seit der legendären fränkischen Brauereilandkarte von Stefan Mack seit über zehn Jahren nur größtenteils Unsinn in diesem Bereich publiziert wurde.
Hast du bereits alle Brauereien in Franken selber besucht?
Von den zurzeit über 270 Brauereien haben wir ca. 250 persönlich besucht.
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Oktober 12th, 2009
Ach war das nicht ein wunderschöner September mit viel Sonne und warmen Temperaturen? Das ein andere andere Bier wurde sicherlich von vielen noch bei einer schmackhaften Brotzeit im lokalen Biergarten genossen und vielleicht hat der ein oder andere ja auch noch einmal die Grillsaison zu einem unverhofften Comeback im September und Oktober geführt. Mit Sicherheit, es war ein wunderschöner Altweiber-Sommer, doch nun ist wohl auch dieser vorbei.
In der nächsten Woche werden wir wohl in ganz Deutschland mit heftigen Temperaturstürzen runter auf zehn bis zwölf Grad rechnen müssen, in der Nacht gibt es bereits leichten Frost. Die Biergartensaison darf somit für beendet erklärt werden. Aber wir wollen einfach nochmal zurückdenken an den wunderschönen Sommer mit seinen warmen Temperaturen, der schönen Zeit im Biergarten, am See oder auf der Terasse bei einem kühlen Bier. War es nicht schön ein frisch gezapftes Weizenbier oder ein frisches prickelndes Radler nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Sonne unter Kastanien zu genießen? Ja! Das war es wohl!
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Oktober 10th, 2009