Was ist eigentlich die Biersteuer?

Was befindet sich eigentlich hier dem Begriff der Biersteuer? Wir haben für euch einmal die Entstehungsgeschichte, den Nutzen und die eigentliche Bedeutung der Biersteuer herausgesucht. Gleich eines vorweg, Deutschland nimmt nach ersten Schätzungen im Jahr 2009 rund 725 Mio. Euro, Europa rund 57 Milliarden Euro, durch die Biersteuer ein.

Die Biersteuer entstand in einer Zeit, als das Bier noch völlig rein und trübe getrunken wurde, nämlich in den mittelalterlichen deutschen Städten. Damals hieß sie Malzaufschlag, Bierziese, Bierungeld oder Bierpfennig und wurde bereits gesetzlich geregelt. Im Jahre 1542 wurde in Bayern ein erstes Biersteuergesetz erlassen. Im Jahre 1871 wurde dann das Norddeutsche Brausteuergebiet dem Deutschen Reich übertragen.
Die Länder Bayern und Baden Württemberg wollten allerdings ihre Kompetenzen behalten und erkauften sich diese durch Zahlungen an das Deutsche Reich. Erst nach dem ersten Weltkrieg übernahmen auch die beiden eigenständigen Länder das Reichsteuergesetz, konnten aber die Einnahmen aus der Biersteuer für sich behalten. Im Jahre 1949 bekam die Biersteuer ihren heutigen Status und wird seitdem von der Bundesfinanzbehörde verwaltet.

Die Biersteuer ist eine Verbrauchersteuer und steht den Ländern zu. Die Verteilung der Biersteuer unter den Bundesländern bestimmt sich dabei nach dem Betriebssitz der Steuerschuldner (Hersteller, Lagerinhaber und Importeure). Es ist also nicht entscheidend, in welchem Bundesland das Bier getrunken wird.
Die Steuer wird auf “Bier aus Malz” und auf “Mischungen von Bier mit nichtalkoholischen Getränken” bezogen. Alkoholfreies Bier, welches einen Alkoholgehalt bis 0,5 % vol hat, unterliegt nicht der Biersteuer.



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Kommentieren Oktober 18th, 2009

Europa und sein Bier: 57 Milliarden Euro durch Biersteuer

57 Milliarden Euro haben die internationalen Regierungen in Europa im letzten Jahr durch den Bierkonsum eingenommen. Dies zeigte nun eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung “Ernst & Young”. Auf Deutschland fällt knapp eine Milliarden Euro Steuereinahmen ab. Dies ist, bei einer Jahresproduktion von 103 Millionen Hektoliter, eine runde Summe. Deutschland ist somit auch Europas größter Bierproduzent und hält mit 1.330 auch die mit Abstand größte Anzahl an Brauereien im eigenen Land.

Europaweit sind rund 2,5 Millionen Jobs abhängig von der Bierbranche. In Europa werden rund 427 Millionen Hektoliter Bier im Jahr gebraut. Dies ist, weltweit gesehen, der absolute Spitzenwert. Im Vergleich dazu produziert China 393 Mio. Hektoliter und die USA 234 Mio. Hektoliter bedeutend weniger Bier.

Entgegen den Trend, dass deutsche Brauereien langsam aussterben, legte die Anzahl der Brauereien in ganz Europa von 3.000 auf 3.733 zu. Die größten Exporteure sind die Niederlande, Belgien und Irland. Diese Länder verkaufen mehr als die Hälfte ihres Bieres im Ausland. Deutschland liegt mit 15 Mio. Hektoliter Exportbier eher auf den hinteren Plätzen.

Die größten global europäischen Biermarken sind das britische Guinness, das niederländische Heineken und das belgische Stella Artois. Tschechien belegt beim Pro-Kopf-Konsum mit 158 Litern den ersten Platz, darauf folgt Österreich mit 109 und Deutschland mit 108 Litern.

Nun kann auf Grund dieser Zahlen eigentlich gesagt werden, dass es dem Biermarkt in Europa ganz gut geht, doch das ist nur teilweise die Wahrheit.


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Kommentieren Oktober 15th, 2009

Interview: Experte für Bier und fränkische Kultur Frank Wetzel

Nach einiger Zeit, möchten wir nun unsere Rubrik der bierigen Interviews wieder aufnehmen und für euch ein weiteres, sehr interessantes, Interview veröffentlichen. Diesmal konnten wir einen Experten für Bier und für die fränkische Kultur gewinnen, der sich unsere Fragen rund um das Thema Bier gestellt hat. Frank Wetzel zeigt interessante Einblicke in die Vielfalt des Geschmacks, der Bierkultur und der Bierregion Franken. Viel Spaß beim lesen!

Servus, stell dich doch bitte zunächst unseren Lesern einmal vor.
Mein Name ist Frank Wetzel, ich bin 49 Jahre alt und wohne seit 28 Jahren in der wahren Hauptstadt des Bieres, in Bamberg. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Soziologe und arbeite in der Erwachsenenbildung. Fränkische Kultur und fränkische Brauereien sind meine Leidenschaft.

Die Bierregion Franken ist weltweitbekannt, du hast vor langer Zeit ein Infoportal online gestellt, wie kam es zu dieser Idee?
1998 habe ich im Rahmen einer Multimedia-Weiterbildung mit Herrn Klaus Eckert das Projekt einer Internetseite zum Thema „Brauereien in Franken“ fertiggestellt. Bis 2004 haben wir als erste Internetseite, unter der Adresse www.bierregion-franken.info, weltweit fränkisches Bier online verkauft. Seit 2002 erscheint mehrmals jährlich ein fränkischer Brauereiführer auf CD. Seit 2005 betreibe ich die Seite alleine.

Neu im Sortiment ist eine Landkarte mit allen fränkischen Brauereien auf dem aktuellesten Stand, wie kam es dazu?
2006 habe ich zusammen mit Ursl Blenk und Robert Pawelczak das erste Franken-Bier-Quartett herausgebracht. Wir waren sozusagen die Erfinder dieses erfolgreichen (inzwischen nachgeahmten) Kartenspiels.
Mittlerweile haben wir drei verschiedene Quartette konzipiert, die miteinander spielbar sind. Im November 2008 haben wir die Brauereilandkarte Franken veröffentlicht. Die Daten stammen aus meiner aktuellen Brauerei-CD und aus aktuellen eigenen Recherchen. Die 96 Brauereien der Bier-Quartette sind in der Landkarte mit verschiedenen Farben markiert. Die Landkarte haben wir deshalb veröffentlicht, weil seit der legendären fränkischen Brauereilandkarte von Stefan Mack seit über zehn Jahren nur größtenteils Unsinn in diesem Bereich publiziert wurde.

Hast du bereits alle Brauereien in Franken selber besucht?
Von den zurzeit über 270 Brauereien haben wir ca. 250 persönlich besucht.

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Kommentieren Oktober 12th, 2009

Bier International: Das Bierland Belgien - belgische Biere

Im internationalen Vergleich schlägt sich das kleine Nachbarland von Deutschland richtig gut. Belgien ist nämlich eines der Bierländer in Europa, neben Deutschland, England und Tschechien. Das belgische Bier, so sagen viele Bierliebhaber, ist genauso heilig wie zum Beispiel der Wein in Frankreich oder der Käse in der Schweiz.
Insgesamt gibt es in Belgien knapp 120 Brauereien. Im Vergleich liegt der Bierausstoß, verglichen mit den 10 Millionen Einwohnern des Landes, knapp unter dem der deutschen Brauereien.

Ähnlich wie in Deutschland beherrschen große Brauereien fast den kompletten Biermarkt. Der mittlerweile weltweit größte Bierkonzern InBev stammt ursprünglich aus Belgien. Damals kaufte das belgische Unternehmen Interbrew die brasilianische AmBev und fusionierte zum Brauereigiganten Nummer 1 in der Welt. InBev und die Brauerei Alken Maes, welche mittlerweile zu Carlsberg/Heineken gehört, teilen sich fast 90% des Biermarktes in Belgien.

Bierland Belgien


Trotz dieser Machtposition werden in Belgien fast 500 verschiedene Biere gebraut. Ebenfalls verzeichnet der Markt für Spezialbiere, wie zum Beispiel Kirsch, Honig oder Trappistenbiere, in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten. Hier können sich vor allem kleinere Brauereien behaupten und gegen die großen Konkurrenten durchsetzen.

Es kann also durchaus behauptet werden, dass in Belgien eine bunte Bierkultur herrscht. Dies zeigt sich vor allem in den größeren Städten in unzähligen Bars, Kneipen und Cafès wieder, in denen diese Bierspezialiäten teilweise gebraut und konsumiert werden. Nicht nur für Bierliebhaber ist Belgien mit Sicherheit eine Reise wert.

In der nächsten Woche wollen wir euch vier verschiedene, eher unbekanntere, Biersorten aus Belgien vorstellen. Mit dabei wird auch die ein oder andere Überraschung sein.

Hier könnt ihr viele verschiedene belgische Biere bestellen: Biershop Bierpost.com

3 Kommentare Oktober 9th, 2009

Oktoberfest 2009: Wie ging es eigentlich los?

Das Oktoberfest 2009 steht kurz vor der Tür und wir wollen euch heute die Entstehung des weltweit größten Volksfestes etwas näher bringen. Weitere Informationen über dasOktoberfest gibt es auch auf Oktoberfest-Info.de. Also einfach mal reinschauen. Ebenso werden wir euch in den nächsten Tagen und Wochen weitere Informationen vermitteln. Viel Spaß!


Oktoberfest 2008

Das weltweit bekannte Oktoberfest in München blickt bereits auf eine fast 200-jährige Geschichte zurück. Bereits im Jahre 1810 fand das erste Oktoberfest in München statt. Als Anlass diente die Hochzeit zwischen Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese mit einem großen Pferderennen auf einer Wiese vor den Toren Münchens am 12. Oktober 1810. Seit dem heißt das Gelände Theresienwiese. Daher kommt auch die Bezeichnung „Wiesn“, wie sie gerne mundartlich gebraucht wird.

Das Pferderennen zog ein großes Publikum auf sich, welches große Begeisterung mitbrachte. Der bayerische König beschloss daraufhin zur Freude aller, das Pferderennen im kommenden Jahre zur gleichen Zeit zu wiederholen. Somit hat die Tradition des Oktoberfestes begonnen und seinen Lauf genommen.

Die Entwicklung zu einem richtigen Volksfest vollzog sich ab dem Jahre 1818. Nach dem bereits einige Kletterbäume, Kegelbahnen und Schaukeln hinzugekommen sind, wurde dann das erste Karussell auf dem Oktoberfest aufgestellt. Ein Jahr später, im Jahre 1819, übernahmen dann die Stadtväter die Leitung des Volksfestes und das Oktoberfest sollte ganz offiziell jedes Jahr gefeiert werden.



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1 Kommentar September 9th, 2009

In den USA wird das Bier teurer

Nach aktuellen Branchenmeinungen aus den USA wird das Bier, mitten zur besten Biergartenzeit, deutlich teurer verkauft werden, als noch im Vorjahr. Viele amerikanische Brauereien heben die Preise deutlich an um auf dem Biermarkt wieder Profite einfahren zu können. Neben der anhaltenden Wirtschaftskrise und dem allgemeinen Rückgang des Konsums, sollen auch höhere Rohstoffkosten als Grund genannt sein.

So wird der größte Brauereikonzern der Welt, Anheuser-Busch InBev, in den nächsten Wochen durch die gesamte Produktpalette hindurch die Preise herauf schrauben. Viele Konsumenten werden sich nun ärgern doch die Preiserhöhung der großen Konzerne hat auch etwas Gutes.

Wer sich auf dem amerikanischen Biermarkt auskennt, weiß, dass die meisten großen Marken nicht wirklich genießbar sind. So gibt es neben den großen Spielern der Branche auch 1400 Kleinbrauereien in Amerika. Diese haben allerdings nur einen geringenMarktanteil von 5 Prozent.
Allerdings brauen diese Brauereien seit Jahren schon ein wirklich anständiges und qualitativ hochwertiges Bier, konnten sich aber gegen die Masse, auch auf Grund der billigen Preise nicht durchsetzen. Nun könnte sich dieser Trend ändern und vielleicht geht der Weg in den USA ja in Richtung der Qualität und nicht, hauptsache billig und mit Prozent.

Autor: FvE

2 Kommentare August 26th, 2009

China: Das Bierland Nummer 1

Bereits zum 19. Mal findet im August in der ostchinesischen Provinz Shandong, genauer in der Küstenstadt Qingdao, ein internationales Bierfestival statt. Insgesamt besuchen mehrere Millionen Menschen dieses zwei Wochen andauernde Festival. Sieht man einmal vom Oktoberfest in München ab, ist es wohl das größte Bierfestival der Welt.

Aber nicht nur damit ist China die Superlative was das Thema Bier angeht. Auch im Bier produzieren ist das asiatische Land bereits zum achten Mal in Folge Weltmeister geworden. Insgesamt produzierte das Land in der ersten Jahreshälfte 2009 20,5 Millionen Tonnen Bier, bei einem Bierverbrauch pro Kopf mit knapp 30 Litern sind dies beachtliche Zahlen. Der Großteil wird übrigens für den heimischen Markt hergestellt.

Der Brauereiriese InBev hat dies natürlich schon längst erkannt und sich ein großen Anteil am chinesischen Markt gesichert. Mittlerweile ist InBev an über acht chinesischen Brauereien beteiligt und produziert an über 30 Produktionsstandorten. Man könnte meinen, die deutschen Brauer haben diesen Boom der letzten Jahre verschlafen und krebsen auch deswegen mittlerweile so in der anhaltenden Krise umher.



DER SPIEGEL

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Kommentieren August 25th, 2009

Rückblick: 13. Bierfestival Biermeile in Berlin

Pünktlich melden wir uns aus unserem wohlverdienten Urlaub zurück und möchten euch gleich ein wunderbaren Bericht über das 13. Berliner Bierfestival präsentieren.

Wie auch in den Jahren zuvor fand das 13. Bierfestival, auch kurz “Biermeile” genannt, wieder im August, vom 7. - 9. auf der Karl - Marx - Allee in Berlin statt.
Es hatten sich 300 Brauereien aus 86 Ländern angemeldet, die auf den 2,2 Km zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor mehr als 2000 (i. W. Zweitausend!) Sorten Bier zum Ausschank brachten.
Also eine Herausforderung für unseren Redakteur Bierbaron aus Berlin, der sich mit einem Freund und Kollegen und dessen Lebensgefährtin am Samstag, dem 8.8. erwartungsvoll auf die Strecke machte.

Das Wetter war toll, warm, nicht zu warm, sonnig, leichter Wind. Anreise mit der U - Bahn, wegen des gefahrlosen Biergenusses.
Zu aller erst wurde der Probierkrug mit 0,2l Inhalt gekauft, mit diesem bewaffnet konnte man sich an jedem Stand für die Flatrate 1,50€ das dort angebotene Bier einschenken lassen. Als Probiernummer nicht schlecht, man kann dann doch einige Sorten durchprobieren.



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1 Kommentar August 21st, 2009

Berlin ist Bier Hauptstadt

Berlin ist Hauptstadt, früher war sie auch mal Bier-Hauptstadt, doch heute hat sich dies geändert. Wo früher ein erbitterter Kampf zwischen einzelnen Brauereien herrschte, dominiert mittlerweile ein einziger Großkonzern den Markt.

Ein interessanter Artikel im Berliner Tagesspiegel (02.08.2009) über die Berliner-KindlSchultheiss-Brauerei, welche mittlerweile zur Radeberger Gruppe (Oetker) gehört, über die aktuelle Lage in der Wirtschaftskrise, über den Trend zu Hausbrauereien zurückzukehren und über das größte Bierfestival der Welt, der Berliner Biermeile.

Viel Spaß beim lesen!

Artikel “Auszapft is´” im Berliner Tagesspiegel

Biergartentest Berlin

1 Kommentar August 3rd, 2009

Bier im Öko-Test - Wirklich alles sehr gut?

Das bekannte Magazin Öko-Test hat in der aktuellen August Ausgabe den deutschen Biermarkt einem Test unterzogen und insgesamt 46 Biermarken getestet. Dabei waren 20 Biere von großen und bekannten Brauereien und 26 Marken von regionalen Brauereien.

Die wichtigste Erkenntnis des Testes ist diese, dass 44 Biere mit der Gesamtnote “sehr gut” abschnitten! Da ist die komplette Qualitätsdiskussion, welche durch Frau Aigner (Lieblingsbier.de berichtete) ja eigentlich wieder vom Tisch. Doch ist das wirklich so?

Mit Sicherheit ist das positive Ergebnis von Öko-Test auch ein Zeichen dafür, dass auf bewusste und gute Qualität beim Bier gesetzt wird und das ist enorm wichtig. So sind die meisten Biere, mit Bestnoten in allen Bereichen, Brauereien die ihr Bier nur regional vermarkten und anbieten. Erst danach kommen die Großbrauereien wie Becks, Krombacher oder Andere, welche aber ebenso Bestnoten erhielten. Auch die Billigbier Brauerei Oettinger und Sternburg Pilsener gehören mit zu den Besten im Test. Dies wollen wir nun einfach mal so unkommentiert im Raum stehen lassen und verweisen auf einen äußerst interessanten und vor allem kritischen Artikel über das Unternehmen Öko-Test: Blamage für Öko-Test. So kann sich jeder selber seine Sichtweise bilden.



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1 Kommentar Juli 31st, 2009

Bierkonsum der Deutschen bricht ein

Bereits vor einigen Tagen haben wir über die neuen Minuswerte der deutschen Großbrauereien berichtet. Nun zeigte sich auch im Gesamtabsatz, dass dieser im ersten Halbjahr des Jahres 2009 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr 2008 eingebrochen ist. Dieses Minus ist so stark, wie nie zuvor! Die aktuellen Zahlen wurden vom Deutschen-Brauer-Bund vorgelegt.

Es herrscht mittlerweile Alarmbereitschaft bei den deutschen Brauereien, so wird auf der einen Seite immer weniger Bier getrunken und auf der anderen Seite werden die Rohstoffpreise und Energiekosten immer höher. Ein Teufelskreis, der entweder zu Lasten der Angestellten mit Entlassungen oder zu Lasten der Konsumenten mit einem höheren Bierpreis abgefedert werden kann. Ebenso kommen der bisher verhaltene Sommer und das Rauchverbot hinzu. “Das macht uns wahnsinnig.”, so der Vizepräsident des Brauerbundes, Michael Weiß.



DER SPIEGEL

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2 Kommentare Juli 29th, 2009

Verbraucherschutzministerin zweifelt an Qualität von Billig-Bier

Ja ist es den zu glauben? Sind diese Worte wirklich wahr? Ist es vielleicht ein Anfang für eine Trendwende beim Billig-Bier? Werden die Leute langsam wach? Ich bezweifel es ja noch immer, aber dadurch, dass die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner sich in der “Rheinischen Post” zu Wort gemeldet hatte und gegen das Billig-Bier wetterte, ist vielleicht ein Anfang getan.

“Bei vier Euro für den Kasten Bier habe ich Zweifel, ob man das noch qualitätsorientiert herstellen kann”, sagte die CSU-Politikerin der Zeitung in einem Interview. Immerhin sind diese Zweifel berechtigt, so fragt sich der gesunde Konsument schon, wie es eine Brauerei schafft, mit anscheinend qualitativ hochwertigen Zutaten, ein Bier zu verkaufen welches an der untersten Preisgrenze liegt. Es lässt sich also, auch gestützt auf die Aussage von Frau Ilse Aigner, vermuten, dass diese Brauerei qualitativ schlechtere Zutaten für ihr Bier nimmt. Ob dies der Fall ist oder nicht, wird wohl nie an das Tageslicht kommen, aber jeder kann sich ja selber einen Eindruck vom Geschmack des Bieres machen.

Wir hoffen, dass auf diese Worte endlich weitere Taten folgen werden! Bravo Ilse Aigner!

Autor: FvE



2 Kommentare Juli 27th, 2009

Franken`s schönste Kirchweih: Das Forchheimer Annafest

Im Herzen Frankens beginnt ab Samstag, den 25. Juli 2009, wieder die fünfte Jahreszeit. 10 Tage lang lädt Frankens schönstes Kirchweih Fest Besucher aus aller Welt dazu ein gepflegte fränkische Bierspezialitäten in einer wunderbaren Atmosphäre zu genießen.

Ort des Geschehens ist der schattige Kellerwald bei Forchheim in Oberfranken, der Gegend welche die höchste Brauereidichte der Welt besitzt. Insgesamt werden 33 verschiedene Biersorten, darunter auch die vier Forchheimer Brauereien Greif, Neder, Eichhorn und Hebendanz ausgeschenkt.

Insgesamt 10 Tage lang wird in fränkischer Geselligkeit gefeiert. Das Annafest, welches bereits seit 1840 gefeiert wird, ist mit eines der schönsten Volksfeste in Franken. Insgesamt sorgen mehr als 20 Bierkeller mit 30.000 Sitzplätzen, für das leibliche Wohl der Besucher. Ebenso kommen zahlreiche, vor allem traditionelle Fahrgeschäfte sowie ein buntes Rahmenprogramm mit guter Musik von damals und heute hinzu. Das Beste allerdings ist der konstante Bierpreis auf dem Annafest. Bereits seit Jahren ist der Preis fast gleich geblieben. Eine Maß Bier kostet so auch dieses Jahr nur 6,50 Euro (Im Vergleich: Oktoberfest 8,60 Euro).



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1 Kommentar Juli 24th, 2009

Deutsche Großbrauereien weiter im Minus - bis auf Oettinger!

Nicht nur der lahme Sommer ist Schuld an den neuesten Ergebnissen einer Studie bezogen auf den deutschen Biermarkt, auch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise schlägt seinen Schatten mittlerweile auf alles was sie kriegen kann.
Laut einer aktuellen Studie des Branchenmagazins Inside haben fast alle der 16 größten deutschen Brauereien in der letzten Zeit weniger Bier abgesetzt.

Nur das Lieblingsbier der Deutschen, das überall beliebte Billig-Pils Oettinger, konnte diesem Trend entgegensetzten. Es legte sogar zwei Prozent zu. Aber bei einem Preis von knapp 3,50 € für einen Kasten “Pils” ist das auch kein Wunder, können sich doch immer weniger Menschen 12 - 15 Euro für einen Kasten Qualitätsbier leisten und es ist ja nicht so, dass die Brauereien den Konsumenten entgegenkommen. Ganz im Gegenteil, der Bierpreis zieht weiter an.

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2 Kommentare Juli 18th, 2009

11. Bierbörse in Mainz vom 17. - 19. Juli

Bereits zum elften Mal findet die Mainzer Bierbörse am Rheinufer hinter dem Rathaus statt. So wird es wieder ein riesen Fest im Juli für alle Bierliebhaber und Feierwütigen werden. Neben einer Vielzahl neuer Stände, werden die Veranstalter auch einige außergewöhnliche Biere präsentieren. So gibt es zum Beispiel das Mongozo, ein Bier nach afrikanischer Brauart in exotischen Geschmacksrichtungen wie Kokos und Mango und vielen weiteren.

Los geht es am Freitag bereits um 15 Uhr mit Stargast Alfons Schuhbeck, der als großer Bierfreund mit seinem eigenen Ausschankwagen seiner kleinen Hausbrauerei in Mainz vertreten sein wird. Neben vielen bayerischen Bieren wie Andechser, Münchner Hofbräu und Augustiner werden ebenfalls regionale Hausbrauereien wie das Brauhaus Kastell, Wäldches Bräu aus Frankfurt und natürlich auch die Lokalmatadoren, die 1.Mainzer Hausbrauerei Eisgrub ihre Spezialitäten anbieten. Ebenfalls auf keinem Bierfestival fehlen darf der Stand vom Haus der 131 Biere aus Hamburg. Dort werden insgesamt mehr als 200 Flaschenbiere aus der ganzen Welt angeboten, dazu immer wieder neue Exote.



3 Euro retten seine Welt

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4 Kommentare Juli 6th, 2009

Brauereiwanderweg: Fünf-Seidla-Steig in der Fränkischen Schweiz

Einen wirklisch wunderschönen und vor allem genussvollen Brauereiwanderweg bietet der “Fünf-Seidla-Steig” in der Fränkischen Schweiz. Der Wanderweg liegt in einer wunderschönen Landschaft zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg. Er verbindet auf seiner 15 Kilometer langen Rundtour fünf Privatbrauereien zwischen Gräfenberg und Weißenrohe welche zum gemütlichen einkehren einladen. Ganz unter dem Motto “Gemütlich wandern – von einem Bier zum andern”, kann man(n) es sich so richtig gut gehen lassen.

Wer bei der ein oder anderen Gasthausbrauerei dann ein paar fränkische Seidla zu viel erwischt hat, kann auch getrost auf das weiter wandern verzichten und mit einem kostengünstigen Transfer zurück zur Ausgansposition kommen. Wer es dagegen schafft bei allen fünf Brauereien einzukehren und seinen Wanderausweis abstempeln zu lassen, dem winkt am Ende der Wanderung eine nette Überraschung. Mehr dazu im Video von nordbayern.de.

Neben einem Infoflyer über die Brauereien gibt es auch ein Jahresprogramm in welchem besondere Ereignisse wie Brauereiführungen oder Festivitäten aufgelistet sind.

Ebenso gibt es auf der Onlineseite der Nürnberger Nachrichten ein interessantes Video zu begutachten. Hier der direkte Link: klick



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4 Kommentare Juni 29th, 2009

Atlantic Beer Festival 2009 in Kanada

Am 30. Mai fand heuer zum vierten Mal das Atlantic Beer Festival in Moncton, NB statt.
16 Brauereien aus den Maritimes (New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) und aus Maine/USA stellten ihre Produkte interessierten Besuchern vor.
Am Nachmittag (14:00h - 17:00h) kamen rund 1300 Besucher, zur Abendveranstaltung (19:00h - 22:00h) kamen noch einmal rund 1700 Bierliebhaber, was bei Eintrittspreisen von 37,50 CAD, das entspricht rund 23€, sicherlich eine respektable Anzahl an Gästen ist.

Jeder Besucher bekam ein 4 oz-Glas (116 ml oder 0,1 l), mit dem man von Stand zu Stand wandern konnte um die angebotenen Biere zu verköstigen. Neben den einheimischen Brauereien waren auch einige Handelsfirmen vertreten, die ihre Importbiere dem Publikum vorstellten. So konnte man, wenn man denn wollte, auch Warsteiner, Erdinger, Bitburger, Holsten, sowie Corona und Grolsch probieren.

Eine genaue Auflistung aller angebotenen Produkte könnt ihr hier finden.

Alles in allem eine ganz nette, überschaubare Veranstaltung. Leider nicht zu vergleichen mit deutschen Bierfesten wie in Nürnberg, Berlin oder Leipzig. Trotzdem haben wir für euch ein paar Bilder bereit gestellt.

Bilder gibts unter “more” zu sehen



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Kommentieren Juni 27th, 2009

Internetseite der Präventionskampagne “Bier? Sorry. Erst ab 16.” erweitert

Der Deutsche Brauer Bund veröffentlichte auf seiner Internetseite www.bier-erst-ab-16.de einen neuartigen Wissenstest über Jugendschutz zur Abgabe und den Erwerb von Bier und anderen alkoholartigen Getränken. Durch einen erfolgreichen Abschluss bekommt der Anwender ein am Ende ein Zertifikat, welches ihn als Experten des Jugendschutes auszeichnet.

“Jeder kann jetzt ganz schnell und einfach sein Wissen um die Einhaltung des Jugendschutzes bei der Abgabe von Bier und anderen alkoholhaltigen Getränken testen. Und zu guter Letzt wird die Leistung auch noch belohnt”, gab der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, an.




Die deutschen Brauer wollen mit der Erweiterung der Internetseite auf unterhaltsame, kurzweilige Art und Weise auf die Einhaltung des Abgabealters für Bier hinweisen. Dabei sollten gerade Eltern, Verwandte und Freunde, aber auch das Gastronomiepersonal, für die Prävention von Alkoholmissbrauch argumentativ gestärkt werden und eine unkomplizierte Unterstützung erfahren.

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Kommentieren Juni 26th, 2009

Deutscher Brauertag 2009: “Bier ist Deutschland”

Deutschlands Brauer nehmen das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes von 1516 in den Fokus und werden bis zum Jubiläumsjahr 2016 das Bierimage nachhaltig stärken. “2010 starten wir Schwerpunktthemen, um den Menschen im Land Genussdimension, Produktvielfalt und Tradition vor Augen zu führen”, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Wolfgang Burgard, anlässlich des Deutschen Brauertages 2009 in Darmstadt. Unabhängig von den facettenreichen Einzelmaßnahmen, die jede Brauerei vor Ort betreibt, will der Brauer-Bund eine kommunikative Klammer schaffen. “Dass Mensch, Kultur und Gastronomie beim Bier zusammenfinden, muss wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden”, so Burgard, der die Genusskultur des deutschen Bieres stärker in den Fokus rücken will.

“Bier ist rein, Bier ist Genuss, Bier ist Deutschland – unter diesem Motto lassen sich die Maßnahmen der nächsten Jahre zusammenfassen.” Dabei ist auch eine Vernetzung lokaler Aktivitäten mit dem nationalen Jahresthema vorgesehen. Das Gesamtmotto führt auf eingängliche Weise die gesellschaftliche Verankerung der deutschen Brauereien vor Augen. “Was für viele selbstverständlich geworden, wollen wir der Alltäglichkeit entreißen und den Menschen näher bringen.”



Tchibo - Jede Woche eine neue Welt!

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Kommentieren Juni 23rd, 2009

Bier ABC: D wie Doppelbock

Der Doppelbock gehört zu Gruppierung der Starkbiere. Bei dem Doppelbock ist der Stammwürzegehalt mit über 18% knapp 2% über dem Stammwürzegehalt der normalen Bockbieres. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5 und 12%. Doppelbockbiere werde meist zur Fastenzeit gebraut und getrunken.
Man kann diese Biere an ihrer Namensendung gut erkennen, da die meisten Doppelbock Biere auf –ator enden. Dies geht auf den ältesten Doppelbock zurück, den Salvator von Paulaner. Die Bezeichnung entstand, da das Bier jährlich zum Todestag des Ordensgründers, dem heiligen Franz von Paola, gebraut wurde, daraus entwickelten sich de Bezeichnungen Herrenbier, des heiligen Franz Öl oder auch Sankt-Vaters-Bier. Aus letzterem wurde schließlich die heute noch bekannte Bezeichnung Salvator.



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Kommentieren Juni 12th, 2009

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