14. Internationales Bierfestival in Berlin

Das 14. Internationale Berliner Bierfestival findet vom 6. bis 8. August mitten im Herzen der deutschen Hauptstadt statt. Auch euer Bier Online Magazin www.Lieblingsbier.de wird dieses Jahr vor Ort sein und für euch dieses einzigartige Bierfestival Berlin in Bildern einfangen. Leider wurde unser Video der Biermeile 2008 von YouTube aus dem Verzeichnis gelöscht, da es Musikmaterial von Sony Entertainment beinhaltete. Schade.

Der Veranstalter, die PRÄSENTA GmbH, und der ideelle Träger, der Verband Private Brauereien Deutschland e.V., rechnen mit über 800.000 Besuchern und Touristen aus aller Welt an den drei Festivaltagen.

Ein südostasiatischer Wind wird im Jahr 2010 auf dem Bierfestival wehen: nach der Tschechischen Republik im Jahre 2008 und Belgien im Jahr 2009 wird es mit der Sozialistische Republik Vietnam die erste außereuropäische Landespräsentation auf der Genießer-Biermeile geben.

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2 Kommentare Juli 27th, 2010

Comeback: Dosenbier wieder im Supermarkt zu haben

Ist es euch auch schon aufgefallen? Falls nicht, wird es euch spätestens beim nächsten Besuch im Supermarkt auffallen. Es gibt wieder vermehrt das fantastische Dosenbier zu kaufen und dies nicht bei Tankstellen, sondern beim Supermarkt um die Ecke. Der Discounter Penny teilte mit, dass es ab Juni wieder vermehrt Bier und Softdrinks in bepfandeten Dosen in seinen Märkten zu kaufen geben wird. Zunächst in einem ersten Schritt hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen.

Als Markenbiere wird es Bitburger und König Pilsener geben. Ebenso die Eigenmarke “Adelskrone”, welche einen Preis von 30 Cent (zzgl. Pfand) pro halber Liter haben wird. Insgesamt wird es ein Angebot von zehn verschiedenen Getränken, unter anderem Coca-Cola, Fanta, Sprite, Pepsi, und der bekannte Brausehersteller aus Österreich, in der Dose geben.

Anscheinend gibt es vermehrt Kunden, welche sich das Dosenbier zurück wünschen. Auch geringe Logistikkosten sprechen, laut Penny, für eine Wiedereinführung. Für viele hat Dosenbier sicherlich einen gewissen Kultstatus, aber die Frage, ob wirklich die Kundenwünsche ausschlaggebend sind oder andere Gründe, welche eher in die Kostensparte gehen, lässt sich doch stark bezweifeln. Penny sieht sich mit diesem Schritt als “Trendsetter”. Es wird wohl davon auszugehen sein, dass die Dose ein Revival auf dem Markt vollziehen wird, wenn andere Unternehmen dem Discounter folgen werden.



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr


Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert diesen Schritt sehr scharf und appelliert an den Handel, sich dem Druck von Penny nicht zu beugen: “Die Dose ist die ökologisch nachteiligste Verpackung, die von der Industrie immer wieder “schöngerechnet” werde”, so der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Bisherige Versuche, die Dose wieder in den Markt einzuführen, sind bisher immer gescheitert. Auch die Einführung des Dosenpfandes hat dabei eine große Rolle gespielt und die Dose vom Markt verdrängt.

Lesenswert ist dazu auch folgender Artikel der Deutschen Umwelthilfe: Mehrweg ist Klimaschutz: Allianz für Mehrweg stellt Kampagne 2010 vor

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7 Kommentare Mai 30th, 2010

Streik bei Carlsberg: Kein Bier mehr in Dänemark? Eine Bestandsaufnahme

Au Backe! Neben der derzeitigen Finanzkrise wird sich wohl demnächst eine Bierkrise auf das Land Dänemark ausweiten. Wir berichteten bereits vor einiger Zeit über den Streik bei der dänischen Brauerei Carlsberg, welcher sich nun auch auf den Biermarkt auswirkt.

Der Streik begann bereits im April, als Mitarbeiter gegen die Kürzung ihrer Freibierrationen während der Arbeit protestierten. Dieser Schritt der Geschäftsleitung, welcher irgendwie ja noch irgendwie verständlich ist, ist aber nicht mehr der einzige Grund für den Streik. Vielmehr wird gegen geplante Kündigungen, verschärfte Arbeitsbedingungen und gegen Nullrunden bei Löhnen protestiert. Insgesamt befinden sich derzeit 1100 der 2000 Beschäftigten im Streik. Dies ist für das Unternehmen Carlsberg ein herber Schlag, da die ausreichende Produktion für das Land nicht mehr gewährleistet werden kann.



Mittlerweile ist in Dänemark das Bier knapp geworden. Carlsberg-Sprecher Jens Bekke sagte, dass Geschäfte, Supermärkte, Gaststätten und Bars nicht mehr beliefert werden konnten. Die Geschäftsleitung möchte aber auf gar keinen Fall auf die Forderungen der Belegschaft eingehen und nennt den Streik “illegal”.

Doch wie wird es weiter gehen? Kann es wirklich passieren, dass die Dänen in ihren Kneipen auf Bier verzichten müssen? Durchaus eine Möglichkeit. Carlsberg, zu der auch die dänische Brauerei Tuborg gehört, bestimmt fast allein den kommerziellen Biermarkt. Allerdings hat sich in den letzten Jahren neben dem kommerziellen Biermarkt eine große Brauereienlandschaft entwickelt, welche deutlich an Zuwachs gefunden hat.

Das Land gehört mittlerweile zu den zehn Ländern in Europa, welche die meisten Brauereien pro Einwohner haben, nämlich 62.400 Einwohner pro Brauerei in Deutschland sind es 77.000. Dänemark ist sogar auf Rang Zwei aller europäischen Bierbrau-Nationen gelistet, nach Österreich und vor Deutschland, wenn es um die Einwohnerzahl pro Brauerei geht.

In der jüngeren Vergangenheit ist die Anzahl der Brauereien um fast mehr als die Hälfte gestiegen. Allein im Jahr 2006 wurden 23 neue dänische Brauereien mit eigenen Brauanlagen eröffnet. Es gibt also mittlerweile mehr als 50 Brauereien in Dänemark, welche erst seit wenigen Jahren existieren.

Das Land mausert sich also ganz langsam zu einer wahren Biernation, welche gut und gerne auf das Großunternehmen Carlsberg verzichten könnte. Dies müssen jetzt nur noch die Supermärkte und Bars verstehen und das Bier der kleineren Brauereien kaufen. Es ist also eine echte Chance sich von einem Großunternehmen zu distanzieren. Natürlich ist die Kapazität der kleinen Brauereien lang nicht so hoch wie bei Carlsberg, doch ein Engpass kann unserer Meinung nach nicht auftreten. Viel mehr probiert das Unternehmen Carlsberg Panik in der Bevölkerung hervorzurufen um den Druck auf die streikenden Mitarbeiter zu erhöhen.

Auch die Anzahl der Mikro- oder Haus-Brauereien ist in den letzten Jahren explosionsartig nach oben geschnellt. Einen sehr interessanten Artikel dazu gibt es auf der Internetseite fejo.dk unter folgendem Link: Fejo.dk - Hausbrauereien Dänemark. Ebenfalls findet ihr unter Bryggerier.dk eine Liste von dänischen Brauereien. Das Bier hat mittlerweile einen ganz anderen Stellenwert als vor einigen Jahren und wird viel mehr als Genussmittel angesehen. Eine tolle Entwicklung, welche das Land genommen hat.

Quelle:
daenemarkfan.de

Kommentieren Mai 19th, 2010

Die nationalen Brauereikonzerne

Wir berichten immer wieder über Brauereien, welche zu transnationalen Braukonzernen wie InBev oder Carlsberg gehören. Heute wollen wir euch einmal eine kleine Liste präsentieren, damit ihr mal sehen könnt, welche vermeintlich netten Brauereien in Deutschland zu den Riesen gehören.

Brauereigiganten nur mit den Brauereien in Deutschland:

InBev: (89.000 Mitarbeiter; Jahresumsatz 2007: 15 Milliarden Euro)
• Diebels
• Becks
— Haake Beck
• Hasseröder
• Gilde Gruppe
— Lindener Aktien Brauerei
— Brauhaus Wülfel
• die Kooperationen von
— Spaten
— Franziskaner
— Löwenbräu
• Hemelinger Spezial

Carlsberg: (35.000 Mitarbeiter; Jahresumsatz 2007: 44.750 Mrd. DKK)
• Carlsberg Elephant
• Ducksteiner
• Holsten
• Lübzer
• Feldschlösschen Dresden
• Feldschlösschen Braunschweig
• Astra
• Gatz Alt
• Hannen Alt
• Grenzquell Pilsner

Brau Holding International: (2.500 Mitarbeiter; Jahresumsatz: 700 Millionen Euro)

Heineken gehört 49.9%:
• Königsbacher
• Braustolz
• Scherdel
• Sternquell
• Würzburger Hofbräu
• Fürstliche Brauerei Wächtersbach
• Lohrer
• Werner Bräu

Schörghuber Unternehmungsgruppe gehört 50,1%:

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6 Kommentare Mai 4th, 2010

Der Maimarkt in Mannheim

20.000 Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen des Lebens bei rund 1.400 Ausstellern sind vom 24.04. - 04.05. auf dem Maimarkt in Mannheim zu erleben. Auf Deutschlands größter Regionalmesse findet sich in 47 Hallen und im Freigelände alles was man so braucht. 350.000 Besucher suchen auf 75.000 m² nützliches…auch Bier?

Meine Wenigkeit hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und im Vorfeld die Hallen und die Brauereien, welche sich am Maimarkt präsentieren, zusammengestellt. Somit dürfen wir euch wahrscheinlich den ersten “Bier-Maimarkt-Führer” präsentieren.

Halle 1 - 2
Schon Jahre lang wird von den Kölner Funken das Dom Kölsch ausgeschenkt. Da es um Reisen geht wird die Stadt Rosenheim mit einem Maxlrainer Zwickl dargestellt. Ebenfalls gibt es leckere Fischbrötchen und dazu ein gutes herbes Jever

Halle 6 - 9
In diesen Hallen geht es ums Essen und Trinken. Hier sind gleich einige Brauereien vertreten. Dazu zählen sich Fürstenberg, Rothaus, Palmbräu, echte und gute Badische Brauereien mit einem leckeren Sortiment. Beim Stand Australian Food & Trading gibt es verschiedene australische Biere zu verkosten. Die Welde-Brauerei aus Schwetzingen hat einen großen Bierstand. Hier gibt es fetzige Musik und eine gute Auswahl an Bieren.

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Kommentieren April 29th, 2010

Biernation Tschechien: Immer weniger Qualitätsbewusstsein

Nicht nur der deutsche Biermarkt geht ständig Berg ab, auch Tschechien macht nun negativ von sich reden. Doch hier ist es nur bedingt der Absatzrückgang der Brauereien, viel prekärer ist das neue Konsumverhalten der Tschechen. So weichen diese immer öfters vom Fassbier ab und wählen billigere Varianten. Wer soll es ihnen verübeln, ziehen doch auch die tschechischen Brauereien immer mehr die Preisschraube an.

Immer mehr Tschechen kaufen ihr Bier im Supermarkt und trinken es zuhause, anstelle in eine Kneipe zu gehen. Die Biertrinkernation Nummer Eins also auf einer Kehrtwende zu einem neuen Verständnis des Bieres oder eine Randerscheinung, welche vielleicht auf die derzeitige Konjunkturlage bezogen werden kann? Das Bier ist eigentlich in Tschechien heiliger als in Deutschland und die Verbraucher achten mehr auf Tradition und Qualitätsbewusstsein als viele deutsche Konsumenten. Auch der Besuch einer Kneipe mit Freunden ist eine typische tschechische Tugend und ein Stück tschechische Identität.

Das dieser Verlauf nicht einfach so hingenommen werden kann, sollte jedem bewusst sein. Schließlich geht es nicht nur um die Bierkultur Tschechiens, sondern um die Bierkultur im Gesamten.

Euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen euch das Bierland Tschechien etwas näher vorstellen und euch neben den dortigen heimischen Bieren auch ein wenig die Bierkultur in Tschechien erläutern.

Quelle: sz-online.de von Hans-Jörg Schmidt


Kommentieren März 20th, 2010

Bayerisches Bier als Überlebensfaktor

Bei unseren Recherechen durch die weiten des Netzes, sind wir auf welt.de auf einen interessanten Artikel gestoßen, welchen wir euch nicht vorenthalten wollen.

Die Autorin Stephanie Geiger schreibt über den bayerischen Biermarkt und probiert anschaulich darzustellen, wie bayerische Traditionsbrauereien die Krise probieren zu meistern. Ein interessanter und lesenswerter Artikel, welcher mit dem Ergebnis endet, dass die bayerischen Traditionsbrauereien keine Sorge haben müssen, von den großen Brauereiriesen der Welt aufgekauft zu werden. Vielen Brauern ist eben Tradition, Qualität und regionale Bekanntheit wichtiger als der große Profit.

Zum Artikel: Welt.de : Bayerns Brauer erfinden das Bier neu

Kommentieren März 14th, 2010

Alt gegen Kölsch: Ein Erklärungsversuch für Nicht-Rheinländer

Die ewige Rivalität zwischen den beiden bedeutendsten und größten Städten des Rheinlands kocht mal wieder hoch. Diesmal in Form eines Bierkampfes. Eine Kölsch - Brauerei hatte seit geraumer Zeit eine durchaus witzige Werbekampagne mit Plakaten für ihr Produkt gestartet. Doch eines dieser Plakate weckte den Unmut der Düsseldorfer Altbier - Fans, jetzt wird zurückpolemisiert.

An der Spitze der Düsseldorfer Kampagne mit dem schönen Namen : Alt knallt! steht, nicht ganz uneigennützig eine Werbeagentur. Diese sammelt die Vorschläge der Düsseldorfer, wie man der frechen Kölner Bierwerbung begegnen könnte. Die bisher eingegangenen Vorschläge reichen von witzig bis geschmacklos, zeigen also die volle Bandbreite des Volkszornes.

Warum das? Woher kommt diese seit Menschengedenken bekannte Hassliebe der beiden Metropolen? Warum kann ein Kölsch - Trinker nie ein Alt - Trinker sein?

Warum gilt Düsseldorf für den Kölner als “Die verbotene Stadt”? Warum trennen diese beiden Metropolen Welten, obwohl sie doch nur gute 30 Km voneinander entfernt sind?

Lesen sie mehr dazu:
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3 Kommentare März 8th, 2010

TeBe Auswärts: Mit Hasseröder bei Hannover II

Bereits seit Beginn der Saison 2009/2010 kooperieren wir mit dem Fußballverein Tennis Borussia Berlin. Wir füttern regelmäßig das Stadionheft von TeBe mit einem ausführlichen Bericht rund um das Bier im Stadion des Auswärtsgegners und die Bierkultur in der Gegnerstadt. Ebenso liefern wir immer wieder Tipps zum Aufenthalt der TeBe Fans in der Stadt des jeweiligen Gegners. In Zukunft wollen wir diese Artikel auch online auf Lieblingsbier.de veröffentlichen und zum nachlesen abspeichern.

Zu den bisher erschienen Stadionheften geht es hier: klick TeBe.de

TeBe Banner Bier Auswärts


Endlich rollt der Ball wieder und Lieblingsbier.de hat für euch wieder die besten Auswärtstipps zum Thema Bier in eurem Stadionheft von TeBe. Also alle auf zum Auswärtsspiel nach Niedersachsen zur zweiten Mannschaft von Hannover 96. Ähnlich wie die erste Mannschaft, befinden sich auch die Amateure von 96 im unteren Tabellendrittel und so heißt es für TeBe ein paar Punkte aus Niedersachsen mit nachhause zu nehmen, was hoffentlich auch machbar ist. Nachdem die Amateure vor einigen Jahren vom DFB dazu gezwungen wurden aus ihrem Heimstadion, dem Eilenriede-Stadion, in die AWD-Arena umzuziehen, ist für das Spiel mit Sicherheit eine “beachtliche” Kulisse geboten.

Im Stadion wird den Gästefans, trotz eines guten regionalen Angebotes aus Hannover mit vielen Privatbrauereien, das Hasseröder Premium Pils angeboten. Die Brauerei Hasseröder ist viertgrößter Produzent von Premium-Pils in Deutschland und verkauft sein Bier vor allem über Supermärkte wie Netto und Norma. Die Brauerei wurde im Jahre 1872 in Wennigerode, rund 130 Kilometer süd-östlich von Hannover, gegründet. Nach der Wende wurde dort ein neues und moderneres Braugebäude errichtet und die Hannoversche Gilde Brauerei kaufte Hasseröder auf. Im Jahr 2002 wurde Gilde vom weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev aufgekauft. Ein schönes Beispiel, wie sich langsam die deutsche Brauereivielfalt auflöst.

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2 Kommentare März 2nd, 2010

Bier ABC: G wie Guinness

Ja auch das Guinness-Buch der Rekorde hat etwas mit dem Bier aus Irland zu tun. Im Jahre 1951 diskutierte bei einem Jagdausflug der damalige Direktor der Guinness Brauerei, Hugh Beaver, über die Schnelligkeit Irischer Vögel. Daraufhin entschloss er sich ein Nachschlagewerk mit diesen und ähnlichen außergewöhnlichen Fakten in Auftrag zu geben. Die erste Ausgabe, aus dem Jahre 1954, hatte einen Bestand von 1000 Exemplaren. Doch schon ein Jahr später war das Buch auf den Bestellerlisten zu finden und wurde zu einem Verkaufsschlager.

Auch soll ein Fluch auf der Familie Guinnes liegen, weil in jeder Generation ein Angehöriger auf seltsame Weise bei Unfällen ums Leben kam. Schon komisch dieses Guinness und so viele Leute trinken es gerne.

Geschichte von Guinness
1759 unterschrieb Arthur Guinness einen Pachtvertrag für die Brauerei St. James Gate in Dublin. Mit 100 Pfund ist er ins Braugeschäft eingestiegen. Mittlerweile gibt es 35 Brauereien auf der ganzen Welt, welche Guinness brauen. Der Getränkekonzern Diageo, dem die Marke mittlerweile gehört, fährt einen Gewinn von zwei Milliarden Euro im Jahr allein durch das Guinness ein. Mehr als 10 Millionen Pints Guinness werden Tag für Tag weltweit weggeschluckt. Allein in der Stammbrauerei in Dublin werden täglich vier Millionen Pints in Fässern und Flaschen abgefüllt.

Guinness-Versionen:
- Guinness Extra Stout
Es ähnelt dem originalen Stout von Arthur Guinness und wird auch „Guinness Original“ genannt. Das Bier ist ein Irisches Dry Stout mit 4,3 % Alkoholgehalt. Es sst ein sehr dunkles Rubinrotes, fast schwarzes Bier.

- Guinness Draught
Das Bier ist schwarz mit einer dicken, cremigen Schaumkrone. Es ist auch ein Sry Stout mit 5% Alkoholgehalt.

- Guinness Foreign Extra Stout
Diese Art ist eine Starkbierversion für den Export nach Afrika, Asien und andere weitere entfernte Länder. Es hat einen Alkoholgehalt von 7,5% und macht 40 % des weltweiten Verkaufs aus.

- Guinness Special Export
Dieses Guinness wurde extra für den belgischen Markt gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 8%.

- Guinness Extra Cold
Das Bier unterliegt einer kälteren Kühlung als andere Sorten der Brauerei. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,2%.

- Guinness Red
Bei dieser Art handelt es sich um ein Red Ale, also einem traditionellen Ale Bier.

Autor: bierfra

Kommentieren Februar 25th, 2010

Fastenzeit und das Bockbier

Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.

Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Februar 19th, 2010

Franken gegen Schottland: Wer hat das stärkste Bier der Welt?

Es geht um mehr als die Ehre, wenn es darum geht, wer das stärkste Bier der Welt braut. Ein heißer Wettstreit zwischen der Bierhochburg Franken und Schottland ist nun in eine neue Runde gegangen. Dabei geht es nicht um große Massenbrauereien, sondern es streiten sich zwei kleine Brauereien darum, wer das stärkste Bier der Welt braut. Was aus einer lustigen Idee enstand, ist mittlerweile bierernst geworden. Seit Monaten streiten sich bereits die Rivalen darum, wer mehr Alkohol in seinem Bier hat. Ob das wirklich noch etwas mit verantwortungsbewussten Bier trinken zu tun hat?

Bier so stark wie Vodka oder Whiskey

Derzeit sieht es so aus, dass die fränkische Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen ihren Titel an die schottische Brauerei BrewDog verloren hat. Das schottische Bier mit dem Namen “Sink the Bismarck” hat 41 Volumenprozente Alkohol, sage und schreibe ein Prozent mehr als das der fränkischen Brauerei und genau so viel wie Vodka oder Whiskey. Übrigens ist das schottische Bier nach dem Kriegsfilm “Die letzte Fahrt der Bismarck” aus dem Jahr 1960 benannt. In dem Film geht es um die Jagd der britischen Marine auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck, das 1941 im Atlantik versenkt wurde. Wie passend für dieses Duell. Ganz billig ist das Bier auch nicht. Es kostet schlappe 40 Pfund (46 Euro) und ist nur über das Internet bestellbar.

Schorschbräu Bier


Titel bald wieder in Franken

Georg Tscheuschner, Braumeister der Brauerei Schorschbräu, bezweifelt allerdings den angeblichen neuen Rekord. Er geht davon aus, dass die Schotten ihr Bier in genutzten Whiskyfässern gelagert hätten und es dadurch zusätzlich Whisky-Alkohol aufgenommen habe. “Ich möchte, dass es einen fairen Wettbewerb gibt”, sagte Tscheuschner. Derzeit wird der angeblich neue Rekord noch überprüft. Ebenfalls ist er gerade in den Vorbereitungen, ein neues Bier zu brauen. Dieses Bier soll dann schlappe 45 Volumenprozent haben und somit würde der Titel wieder nach Franken gehen.

Na wir sind gespannt wie dieser Kampf noch ausgehen wird und werden ihn natürlich weiter verfolgen.



Valentins - Blumen und Geschenke


5 Kommentare Februar 17th, 2010

Biertest: Weihnachtsbier und Weihnachtsbock

Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.

Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.

Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.

Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.

Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!

Felsenbräu Weihnachtsbier

Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.

Kulmbacher Mönchshof Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.

Sternquell Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!

Brauhaus Sacher Weihnachtsbock

Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.

Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!

3 Kommentare Dezember 23rd, 2009

Klimaneutrales Bier am Beispiel der Härle Brauerei aus dem Allgäu

Derzeit dreht sich alles um unser Klima auf der Welt. Wird es eine Klimakatastrophe in den nächsten Jahrzehnten geben oder wird es sich doch noch zum Guten wenden?
Fakt ist, dass wir alle zum Handeln aufgerufen sind und jeder seinen Teil zu einem besseren Klima auf der Welt beitragen sollte. Dies gilt natürlich nicht nur für große Unternehmen oder für die Energiekonzerne. Auch kleine Unternehmer oder Privatleute können ihren Teil zu einer Verbesserung des Klimas beitragen. Hier sind vor allem die kleinen Brauereien gefragt, welche die Möglichkeit haben klimaneutrales Bier zu brauen.

Sicher gibt es bereits viele Brauereien, welche bereits klimaneutral brauen. Bei unseren Recherchen ist uns vor allem die Brauerei Clemens Härle aus dem Allgäu aufgefallen und ihr Konzept wollen wir nun einmal vorstellen.

Die Brauerei braut derzeit rund 30.000 Hektoliter Bier und liegt somit eher im unteren Segment der Braustätten in Deutschland. Allerdings ist der Bierumsatz seit dem Jahr 1999 um knapp 15% gestiegen. Somit ist die Brauerei eine der wenigen Brauereien, die sich gegen den gesunkenen Bierabsatz in Deutschland behaupten kann. Mit Sicherheit kann behauptet werden, dass die zwölf verschiedenen Biersorten ein ganzheitlich wunderbares Geschmackserlebnis bilden.

Doch nun zum eigentlichen Anliegen, dem klimaneutralen Bier. Die Brauerei hat in den letzten Jahren einige Schritte dazu geleistet und engagiert sich ebenfalls im Umweltschutz der Region. So sind zum Beispiel 10 Prozent des eigenen Strombedarfs selbst mit zwei großen Photovoltaikanlagen erzeugt. Die restliche Energie wird komplett aus erneuerbaren Energiequellen bezogen.

Ein erster Schritt zu einem 100% klimaneutralen Bier gab es bereits vor über 15 Jahren. Zunächst wurde der komplette Brauprozess der Brauerei untersucht. Im Laufe der Zeit wurde dann ein Konzept mit Unterstützung des Instituts für Agrar-Informatik an der Universität Hohenheim entwickelt, welches schrittweise die Umstellung der Prozesse auf eine klimaneutrale Ebene ausrichtete.



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Kommentieren Dezember 7th, 2009

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