Deutscher Brauertag 2009: “Bier ist Deutschland”

Deutschlands Brauer nehmen das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes von 1516 in den Fokus und werden bis zum Jubiläumsjahr 2016 das Bierimage nachhaltig stärken. “2010 starten wir Schwerpunktthemen, um den Menschen im Land Genussdimension, Produktvielfalt und Tradition vor Augen zu führen”, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Wolfgang Burgard, anlässlich des Deutschen Brauertages 2009 in Darmstadt. Unabhängig von den facettenreichen Einzelmaßnahmen, die jede Brauerei vor Ort betreibt, will der Brauer-Bund eine kommunikative Klammer schaffen. “Dass Mensch, Kultur und Gastronomie beim Bier zusammenfinden, muss wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden”, so Burgard, der die Genusskultur des deutschen Bieres stärker in den Fokus rücken will.

“Bier ist rein, Bier ist Genuss, Bier ist Deutschland – unter diesem Motto lassen sich die Maßnahmen der nächsten Jahre zusammenfassen.” Dabei ist auch eine Vernetzung lokaler Aktivitäten mit dem nationalen Jahresthema vorgesehen. Das Gesamtmotto führt auf eingängliche Weise die gesellschaftliche Verankerung der deutschen Brauereien vor Augen. “Was für viele selbstverständlich geworden, wollen wir der Alltäglichkeit entreißen und den Menschen näher bringen.”



Tchibo - Jede Woche eine neue Welt!

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Kommentieren Juni 23rd, 2009

Bier ABC: C wie Celia, Cervisa, Conventius

“Celia” hieß das kräftige, füllige Starkbier, das manchmal aus Gerste, zuweilen aus Weizen und oft aus beidem bestand. Es war in erster Linie für den Abt, die hohen Herren und vornehmen Gäste bestimmt. Aber auch die Mönche bekamen davon. Abt Ekkehard IV. pflegte es zu segnen: “Fortis ab invicta cruce celia sit benedicta - Gesegnet seist du, Starkbier vom unbesiegten Kreuze”.

“Cervisa” war das alltägliche Haferbier für Mönche und Pilger. Es wurde den ganzen Tag über getrunken, stets aber um neun als “Cerevisia nonalis”, als Neun-Uhr Bier (zur Erinnerung an die neunte Stunde , da Christus durstig am Kreuze hing.)

“Conventius” hieß der etwas dünne Absud von dem Rest der Würze der stärkeren Biere, dem noch frisches Hafermalz zugesetzt wurde. Das Getränk war für das Klostergesinde und die Bettler bestimmt.

Autor: bierfra



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Kommentieren Juni 18th, 2009

Rückblick: 12. Fränkisches Bierfest in Nürnberg

Vom 11. bis 14. Juni 2009 fand im Nürnberger Burggraben das 12. Fränkische Bierfest statt.
Euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de war selbstverständlich bei dieser wunderbaren Veranstaltung vor Ort und hat für euch probiert in einem kleinen Film das schöne Ambiente und vor allem die Kulisse der Nürnberger Burg in Zusammenhang mit wunderbaren fränkischen Bieren und weiteren Köstlichkeiten einzufangen. Viel Spaß beim ansehen!





3 Kommentare Juni 16th, 2009

Bier ABC: D wie Doppelbock

Der Doppelbock gehört zu Gruppierung der Starkbiere. Bei dem Doppelbock ist der Stammwürzegehalt mit über 18% knapp 2% über dem Stammwürzegehalt der normalen Bockbieres. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5 und 12%. Doppelbockbiere werde meist zur Fastenzeit gebraut und getrunken.
Man kann diese Biere an ihrer Namensendung gut erkennen, da die meisten Doppelbock Biere auf –ator enden. Dies geht auf den ältesten Doppelbock zurück, den Salvator von Paulaner. Die Bezeichnung entstand, da das Bier jährlich zum Todestag des Ordensgründers, dem heiligen Franz von Paola, gebraut wurde, daraus entwickelten sich de Bezeichnungen Herrenbier, des heiligen Franz Öl oder auch Sankt-Vaters-Bier. Aus letzterem wurde schließlich die heute noch bekannte Bezeichnung Salvator.



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Juni 12th, 2009

Kolumne: Beer? Nein Danke! Teil 2

Bereits vor einiger Zeit haben wir für euch den ersten Teil über das Reinheitsgebot in Nordamerika, verfasst von Andi unserem Nordamerika-Korrespondenten, veröffentlicht. Den zweiten Teil wollen wir euch natürlich nicht länger vorenthalten. Deswegen, viel Spaß beim lesen!

Nun weiter im Text, wir sind noch nicht am Ende. Während diese im ersten Bericht genannten Aromen nur den Fruchtbieren zugesetzt werden, existieren noch viele andere Stoffe die hier dem Bier zugesetzt werden dürfen.
Ich kann und möchte an dieser Stelle nur auf einige eingehen. Wer weitere Infos haben möchte kann mir gerne eine E-mail schicken oder einfach einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.

Um unerwünschte Eiweiße aus der Würze zu entfernen, wird hier beim Kochen der Würze sehr häufig sogenanntes “Irisches Moos” zugegeben. Das hat nichts mit Moos zu tun, vielmehr handelt es sich dabei um ein Produkt aus Rotalgen (auch Knorpeltang genannt; Referenz), das an der Küste von, unter anderem, Irland gesammelt wird.
Diese Rotalgen werden dann weiter zu Carrageen verarbeitet, welches neben der Enfernung von Eiweißen im Bier noch zu folgenden anderen Zwecken verwendet wird:
In der Lebensmittelindustrie wird Carrageen als Geliermittel für Schlankheits- und Light-Produkte und in Fleischwaren (z.B. Wurst) , sowie als Verdickungsmittel in kalt angerührten Marmeladen, Babynahrung, Milchprodukten, Milchshakes, Eiscreme und Desserts eingesetzt. Mit Hilfe von Carrageen können auch Trübungen in Weinen beseitigt werden. In der EU ist es als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 407 zugelassen. Carrageen wird auch in der Kosmetikindustrie (Zahnpasta) verwendet. Das Dickungsmittel Carrageen (E 407) ist auch nach der Europäischen Öko-Verordnung für Bio-Lebensmittel zugelassen.

Toll nicht? Sehr vielseitig… Aber da ist noch eine Kleingkeit die mir sauer aufstößt (Zitat aus der Wikipedia): Im Tierversuch wurden Geschwürbildungen und Veränderungen im Immunsystem mit abgebautem Carrageen festgestellt. Na dann Prost!



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Juni 3rd, 2009

Interview: Doreen und Dirk von brauen.de

In unserer Interview Reihe rund um das Thema Bier haben wir uns diesmal mit der Versandleiterin und dem Betreiber vom Brauonlineshop www.brauen.de unterhalten. Viel Spaß beim lesen!

Hallo, stellt euch doch erst einmal unseren Lesern vor.

Doreen: Hallo, ich bin Doreen Tunger, die neue Versandleiterin bei brauen.de und bin seit September 2008 dabei den Versand zu optimieren. Aber mein Interesse an Bier und dessen Herstellung bestand schon vor meiner Arbeit für brauen.de.
Dirk: Und ich bin Dirk Oschmann und habe im Mai 2005 das Internetunternehmen INlife gegründet, welches den Onlineshop brauen.de betreibt.

Du, Dirk, bist Chef des Onlineshops www.brauen.de – was bietet ihr euren Kunden an?(Doreen und Dirk schauen sich an: Wer ist eigentlich der Chef?)

Doreen: Bei uns findet der Bierfreund jegliches Material um Bier zuhause zu brauen – von den einfachsten Mitteln bis zur semiprofessionellen Brauanlage.

Wie bist du auf die Idee gekommen brauen.de zu gründen?

Doreen: Oh, da muss ich Dirk antworten lassen.
Dirk: Ursprünglich waren wir ein reines Onlineunternehmen und haben uns vor jeglichen Offlinegeschäften gesträubt. Im Kundenauftrag sollten wir die Domain brauexpress.de vermarkten und kauften zur besseren Vermarktung brauen.de dazu und irgendwie fand ich als damaliger Nichtbiertrinker dieses Nischenprodukt unglaublich interessant.

Ihr gebt jedem die Möglichkeit Bier zu brauen, wie kompliziert ist es als Laie sein eigenes Bier herzustellen?

Dirk: Ich selbst bin das beste Beispiel: Ich habe keine Ahnung von Bier, geschweige denn vom Bierbrauen und habe es dennoch mühelos hinbekommen, obwohl ich anfangs Probleme hatte die Brauanleitung zu lesen.
Doreen: Ja, das merke ich am Telefon öfter, dass ihr Männer keine Bedienungsanleitung lest. Wir hätten das ja mal von Kindern testen lassen, aber leider gibt das die Altersfreigabe nicht her (lacht).

Braust du gelegentlich selber Bier bzw. testest du deine Produkte?

Dirk: Ich bin ein Bierkitbrauer und versuche möglichst viele Sorten zu testen.
Doreen: Ich bin immer wieder interessiert daran, was die Kunden denken und wie sie ihr Bier brauen. Deshalb habe ich schon einigen Kunden einen Besuch abgestattet und selbst Brauereien besucht, um die Sortenvielfalt zu entdecken.

Zum einen verkauft ihr Hefe, Hopfen und Malz Produkte aber auch ganze Bierkits, also so genanntes Instantbier, welche Erfahrung hast du damit gemacht?

Doreen: Die Hefe-, Hopfen- und Malzprodukte sind die passenden Zutaten für den erfahrenen Heimbrauer und die Bierkits sind eine konzentrierte Form von Hefe, Hopfen und Malz und bestens geeignet für Brauanfänger zum Ausprobieren. Der Vorteil dabei ist, dass der langwierige Schritt des Maischens, der normalerweise rund 10 Stunden dauert, beim Brauen mit einem Bierkit wegfällt und man so nur 2 Stunden für diesen Brauvorgang benötigt.

Wie siehst du Privatbrauereien im Vergleich zu Braukonzernen wie InBev?

Doreen: Egal welcher Braukonzern, alle gefilterten Biere verlieren an Mineralstoffen Vitaminen und Eiweißen. Ungefiltertes Bier ist einfach gesünder und reichhaltiger an Inhaltsstoffen. Klar heißt nicht immer rein!
Dirk: Außerdem ist das heutige Industriebier ist fast zum Wegwerfen gefiltert und mit weniger Geschmacksstoffen. Zwar ist das Ungefilterte ein nicht dauerhaft haltbares Bier, aber dafür schmeckt es umso besser. Es ist schade, dass die Vielfalt auf dem deutschen Biermarkt immer geringer wird und damit einher geht auch eine sinkende Qualität. Auch wird durch die großen Braukonzerne die Eigenständigkeit der Marken nicht mehr verdeutlicht.

Wo siehst du den deutschen Biermarkt in 20 Jahren?

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1 Kommentar Mai 30th, 2009

Bier ABC: D wie Dosenbier

Dosenbier wird meist in 0,33l oder 0,5l Dosen aus Weißblech oder Aluminium abgefüllt. Seltener gibt es auch 1l Dosen, wie z.B. bei dem Faxe Bier.
Um das Dosenbier nach der Abfüllung zu pasteurisieren, werden die Dosen auf über 70° erhitzt. Dieses Verfahren kann sich auf den Geschmack des Bieres auswirken. Bei Flaschenbieren ist dies nicht der Fall.
In Deutschland werden nach wie vor viele Biersorten auch in Dosen vertrieben. Die erste deutsche Brauerei, die das Dosenbier einführte, war Beck’s im Jahre 1953. Ungefähr 30 Jahre zuvor wurde in den USA das erste Dosenbier abgefüllt (1933).

Aufgrund des in Deutschland eingeführten Dosenpfandes brach der Konsum von Dosenbier stark ein. In den 90er Jahren war Dosenbier aufgrund seines geringen Preises und auch auf Grund der praktischen Entsorgungsmöglichkeit, sowie den guten Transportmöglichkeiten, sehr beliebt. Gründe für die Einführung des Dosenpfandes sind der Umweltschutz und die zu hohen Produktionskosten. Einige Brauereien haben die Produktion von Dosenbier komplett eingestellt und setzen nur noch auf Flaschenbiere.
Die Folge ist, dass viele deutsche, die nahe den Grenzen wohnen in den Nachbarländern Dosenbier kaufen, auf die kein Dosenpfand erhoben wird. In allen deutschen Nachbarländern, außer in Dänemark, gibt es nach wie vor keinen Pfand auf Einwegverpackungen.

Autor: Sven

7 Kommentare Mai 28th, 2009

Biergartentest: Berlin - Prater

Nachdem ich im ersten Bericht einen “normalen, gutbürgerlichen” Biergarten vorgestellt habe, wird es in der zweiten Folge etwas bunter und szeniger.
Wir bewegen uns in den Stadtteil “Prenzlauer Berg”. Einstmals ein Arbeiterviertel, dann zum Ende DDR hin die Fluchtburg für alle Freaks, Dissidenten und Unangepassten. Nach der Wende wurden Massen von Menschen aus aller Welt magnetisch vom Flair der leicht heruntergekommenen Altbauten mit Ofenheizung und Klo auf der Treppe und der etwas freakigen Atmosphäre hier angezogen. Inzwischen hat in vielen Teilen dieses Viertels eine Gentrifizierung mit allen negativen Folgen stattgefunden, was von den Alteingesessenen, die immer weniger werden, bedauert wird.

Hier gibt es seit 1837 den ältesten Biergarten Berlins:

“Prater Gaststätte und Biergarten”
Kastanienallee 7-9
10435 Berlin
www.pratergarten.de
täglich 12h - 0h

Prater Biergarten

Anfahrt am besten mit der U 2, Haltestelle Eberswalder Str., von da aus ca. 300m zu Fuß in die Kastanienallee.

Hier gibt es im riesigen Innenhof unter großen, alten Kastanien ca. 600 Sitzplätze im Selbstbedienungsbereich. Es herrscht eine gelassene, gemütliche Atmosphäre, man sitzt entspannt und trinkt gerne die zwei hier speziell gebrauten Biere, nämlich das Prater Pils, angenehm süffig, nicht zu herb, gut trinkbar; dann das Pater Schwarzbier, auch ein sehr geschmeidiges Getränk, nicht zu süß, recht süffig. Beide kosten 3.-€ für 0,4l. Das Weißbier ist von Weihenstaphan und wir aus der Flasche eingeschenkt.

Prater Biergarten 2

An Speisen gibt es neben täglich wechselnden “Specials” die üblichen Grillangebote, wie Bratwurst, Nackenstaks, Ofenkartoffel, Kartoffelsalat.
Das Publikum ist buntest gemischt, von Szenefreaks über Touristen, die sich die Szenefraks anschauen wollen, bis zu Familien mit Kindern, welche fröhlich durch die Reihen toben.

Fazit: Zwar im Szeneviertel, aber es herrscht eine sehr angenehm entspannte und gemütliche Atmosphäre. Ein erholsamer Kontrast zu den anderen, bemüht hippen Szeneläden, in denen jeder Hipster dem anderen beweisen will, dass er diecoolste Sau ist, die so typisch für den Prenzlauer Berg geworden sind.

Prater Biergarten 3

Nächster Biergarten: Biergarten CapRivi - Berlin

Autor: Bierbaron

1 Kommentar Mai 25th, 2009

60. Kulmbacher Bierwoche

Die Vorbereitungen für die 60. Kulmbacher Bierwoche (25.7. - 2.8. 2009) sind bei der Kulmbacher Brauerei bereits wieder im Gange. Die Zeit ist schnell vorbei, bis Kulmbachs “fünfte Jahreszeit” wieder beginnt. Firmen und Vereine, die während der Bierwoche Tische reservieren wollen, haben dazu bereits die Möglichkeit.

Mehr als 60 Jahre ist es her, dass in Kulmbach das erste Bierfest stattfand. 1939 entschloss sich der heimische Verkehrsverband für diese Veranstaltung, um für die Kulmbacher Biere, die schöne Stadt Kulmbach und die Plassenburg zu werben. Schon damals tanzten die Besucher auf den Bänken zu der Musik fränkischer Dorfmusikanten. Höhepunkt des Bierfestes waren die Darbietungen des Bayreuther Festspielchors und der Kulmbacher Büttner.

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9 Kommentare Mai 22nd, 2009

Kolumne: Beer? Nein Danke! Teil 1

Regelmäßige Leser werde schon festgestellt haben, dass alle Autoren/Redakteure von Lieblingsbier.de das Reinheitsgebot von 1516 unterstützen. Ist ja an sich auch kein Wunder, denn wo findet man heute noch so ein reines Lebensmittel wie Bier?

Natürlich hat sich das Reinheitsgebot im Laufe von einigen hundert Jahren verändert, so ist z.B. die Verwendung von Weizen (für leckeres Weißbier) heutzutage ohne weiteres gestattet. Im Jahre 1516 durfte Weizen hingegen nicht zum Bierbrauen verwendet werden, es wurde zur Ernährung der Bevölkerung, zum Brotbacken verwendet.
Streng genommen war nicht einmal Malz laut Reinheitsgebot erlaubt, denn es ist explizit von “gersten, hopfen und wasser” die Rede - kein Wort von Malz. Auch die Hefe taucht im Original Reinheitsgebot nirgendwo auf, was allerdings nicht verwundern sollte, denn dieser Mikroorganismus wurde erst sehr viel später “entdeckt”.

Das “neue” Reinheitsgebot erlaubt statt Gerste also vermälztes Getreide (wie Weizen, Roggen und natürlich Gerste), Hopfen (auch Hopfenprodukte, sofern sie nur mechanisch/physikalisch und nicht chemisch behandelt wurden), Wasser und Hefe (von denen es auch wieder einige verschiedene gibt - denken Sie bloß mal an ober- und untergärig, Sherry- oder Champagnerhefe).

Bei der Produktion von Bier werden aber noch andere Substanzen verwendet, die nicht im Reinheitsgebot auftauchen: Kieselgur zur Bierfiltration oder Polyvinylpolypyrrolidon (kurz PVPP) zur Entfernung von unerwünschten Polyphenolen mit PVPP-Filtern aus dem Bier, neben anderen.

Wird das Reinheitsgebot hier ad absurdum geführt? Wird der Verbraucher betrogen und an der Nase herumgeführt? Mitnichten. Ganz salopp ausgedrückt kann der Brauer seinem Bier zusetzen was immer er will - er muss nur in der Lage sein dieses “Etwas” zu 100% wieder aus dem Bier zu entfernen, d.h. es darf nichts im Bier gelöst werden (sowohl Kieselgur als auch PVPP klären das Bier mittel ihrer physikalischen Eigenschaften). Gesundheitsgefährdende Stoffe sind natürlich hierbei komplett ausgeschlossen!

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3 Kommentare Mai 20th, 2009

Interview: Dr. Markus Fohr über den 12. Bierkongress in München

Bereits vom 3. bis zum 4. Mai fand in München der 12. Bierkongress statt. Über zwei Tage verteilt traffen sich hochrangige Manager aus der Bierbranche, Marketingexperten, Bierspezialisten, und ganz normale Brauer um unter dem Motto “Sturm im Bierglas” Themen wie, Alkoholpolitik, Preiskampf gegen Discounter, Differenzierung der Biervielfalt und neuartige Produktvielfalt zu diskutieren. Als Referent war ebenfalls dGeschäftsführer und Brauer der Lahnsteiner Brauerei , Dr. Markus Fohr, anwesend. Im nachhinein konnten wir ihn zur aktuellen Stimmungslage in der Brauereibranche befragen. Viel Spaß!

Hallo Herr Dr. Fohr, willkommen zurück vom 12. Bierkongress aus München, wie ist die derzeitige Stimmungslage?
Hervorragend. Auf dem Kongress wurden viele Punkte genannt, die erfolgreiche Brauereien umsetzen müssen, um in Zukunft zu bestehen. Da wir all dies schon umgesetzt haben fühlen wir uns nun bestärkt. Beispiel: Außergewöhnliche Spezialitäten wir unser Buch, Bierlikör, Bierkäse, Hopfentee etc.

Als Autor des Buches „Besser Leben mit Bier“ und als Geschäftsführer der Lahnsteiner Brauerei hatten Sie die Ehre als Referent tätig zu sein. Wie kam es zu dieser Ehre?
Das Buch wird als erfolgreicher Versuch angesehen, das Image des Bieres zu steigern. Dies geschieht durch Geschichte und Geschichten, aber auch durch Informationsvermittlung in lockerer und humorvoller Form.

Erzählen sie doch bitte kurz worin es in ihrem Beitrag „Besser leben mit Bier – Wege in und aus der Imagekrise des Bieres“ ging.
Wichtigster Punkt: Wir müssen neue Wege finden um das Image des Bieres in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Wir haben entgegen vieler Vorurteile die These „Bier macht schnell, schlank, schlau und schön“ aufgestellt und diese wissenschaftlich bewiesen. Mehr dazu in meinem Buch.

Haben Sie den Eindruck, dass sie ihre Message gut vermitteln konnten?
Ja, denn ich konnte einige Bücher direkt verkaufen, wurde oft auf meinen Vortrag angesprochen und lernte Interessenten kennen, die möglicherweise eine größere Anzahl Bücher kaufen möchten.

Denken Sie, dass die Hauptthemen wie die Alkoholpolitik, die Differenzierung der Biermarken oder der Preiskampf der Brauereien mit den Discountern in einer ausreichenden Lage diskutiert wurden?



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Kommentieren Mai 19th, 2009

Interview: Wolfgang Bauer - Kronkorkensammler

Nach einiger Zeit haben wir es mal wieder geschafft euch ein interessantes Interview über Bier zu präsentieren. Wir für euch einen der weltweit führenden Kronkorkensammler als Interviewpartner zu gewinnen. Insgesamt hat Wolfgang Bauer knapp 14.000 Kronkorken gesammelt. Wie es zu dieser Sammelleidenschaft kam und was seine Frau dazu sagt, erfahrt ihr im folgenden Interview.

Hallo, stellen sie sich doch bitte unseren Lesern einmal vor…
Ich heiße Wolfgang Bauer, Jahrgang 1952, wohne in Mühlberg/Elbe (das liegt zwischen Leipzig und Dresden), bin verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder.

Sie sind Sammler aus Leidenschaft, wie kam es zu diesem Hobby?
Meine Sammelei begann 1965. Zur Feier „800 Jahre Stadt Leipzig“ gab es ein Jubiläumsbier der Sternburg-Brauerei mit einem bedruckten Kronkorken. Der gefiel mir gut und wurde das erste Exemplar meiner Sammlung.

Kronkorken


Auf ihrer Homepage www.kronkorkenkatalog.de geben sie an, knapp 12.000 Kronkorken zu besitzen, was sagt ihre Frau dazu?
Ohne das Verständnis und ohne die Unterstützung durch meine Frau könnte ich mein Hobby nicht annähernd so intensiv betreiben. Sie bringt jeden Kronkorken mit, den sie irgendwo sieht und hilft mir, wenn es viel zu sortieren gibt.
Inzwischen sind es wohl eher 14.000 verschiedene Kronkorken deutscher Brauereien geworden.

Haben Sie einen Kronkorken doppelt?
Ich habe sehr viele Kronkorken doppelt, diese sind die Basis für einen Tausch mit anderen Sammlern.

Normalerweise kommt hier die Frage nach dem Lieblingsbier, bei ihnen nun nach dem Lieblingskorken?
Wenn es so etwas für mich gibt, dann ist es der Korken aus Frage 2. Eigentlich sind es immer meine Neuerwerbungen, die mich besonders erfreuen.

Trinken Sie ebenfalls die Biere zu den Korken?
Ich versuche, alle Biere auch zu trinken, falls ich den Kronkorken mit Flasche bekomme. Es ist nicht immer erfreulich. Wenn ich eine größere Menge Flaschen habe, lade ich Freunde zu einer Bierprobe ein.

Welche Möglichkeiten gibt es seine Sammlung zu erweitern?
Da gibt es viele Möglichkeiten. Die wichtigste ist, wie vermutlich bei fast allen Sammlern, der Tausch mit Gleichgesinnten. Dazu besuche ich verschiedene Tauschtreffen, auch mehrtägige. Meine Frau kommt übrigens oft zu den Tauschtreffen mit und trifft dort auf ihre „Leidensgefährtinnen“. Weiterhin tausche ich per Mail und Foto, besuche regelmäßig Getränkemärkte und Brauereien, schreibe Brauereien an. Kollegen, Freunde, Nachbarn bringen Kronkorken aus dem Urlaub mit. Manchmal liegt im Briefkasten ein Tütchen mit Kronkorken. Einen kleinen Teil meiner Kronkorken kaufe ich bei Ebay.

Ich sehe jeden Kronkorken digitalisiert als Bild auf ihrer Homepage – wie lang dauerte dies?
Ich sitze fast jeden Tag 2 bis 3 Stunden daran, es werden mehrere tausend (schöne) Stunden sein.

Was halten sie allgemein vom deutschen Biermarkt?
Es gibt ein erfreulich vielfältiges Angebot guter Biere. Durch die Konzentration auf wenige Konzerne leidet diese Vielfalt, die standardisierten Biere sind kaum ein besonderes Erlebnis. Leider verwenden auch immer weniger Brauereien bedruckte Kronkorken.

Und nun doch die Frage, welches ist ihr Lieblingsbier?
Meine Lieblingssorte ist helles Hefeweizen der Privatbrauerei Hofmann in Pahres. Allgemein bevorzuge ich die Weizenbiere kleiner Brauereien, die aber ihr Bier oft nur regional oder im eigenen Gasthof anbieten. Zu Hause trinke ich regelmäßig Hefeweizen der Bergquell Brauerei Löbau.

Abschließend vielleicht, was müsste man ihnen bieten, dass sie ihre Sammlung abgeben?
Einen Verkauf könnte ich mir nur bei einem Notfall vorstellen.

Vielen dank für das Interview!

Wolfgang Bauer

4 Kommentare Mai 12th, 2009

Kolumne: Beer from… Do You Speak Beer? Kategorie II

In einem ersten Artikel habe ich euch bereits die Kategorie I des Beer Judge Certification Program aus Nordamerika vorgestellt. Die BJCP ist eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Nun möchte ich in einem weiteren Artikel die Kategorie II, laut BJCP, vorstellen. Zu diesen gehören Pilsner, mit den folgenden Unterkategorien:

2A - “German Pilsner (Pils)” - Deutsches Pilsner
Typische Vertreter: Victory Prima Pils, Bitburger, Warsteiner, Trumer Pils, Old Dominion Tupper’s Hop Pocket Pils, König Pilsener, Jever Pils, Left Hand Polestar Pilsner, Holsten Pils, Spaten Pils, Brooklyn Pilsner

Aroma: typischerweise ein leicht getreideartiges Pilsmalzaroma, manchmal nach Graham Cracker (Wikipedia), und ein ausgeprägtes blumiges oder gewürzartiges Aromahopfen-Bouquet. Rein, keine fruchtigen Ester, kein Diacetyl. Viele haben anfangs ein schwefliges Aroma (vom Brauwasser und/oder der Hefe), sowie einen leichten Anflug von DMS aus dem Pilsmalz im Hintergrund.

Aussehen: strohfarben bis leicht goldfarben, sehr klar, mit einer cremigen, lange haltbaren Blume.

Geschmack: frisch und bitter, mit einem trockenen bis halbtrockenen Abgang. Mäßig bis wenig ausgeprägte Malzsüße, obwohl einige Getreidearomen und eine geringe Süße aus dem Pilsmalz akzeptabel sind. Die Hopfenbittere dominiert den Geschmack, und setzt sich durch den Abgang bis zum Nachgeschmack durch. Der Hopfengeschmack kann von niedrig bis hoch variieren, sollte jedoch immer aus deutschen Aromahopfen stammen. Rein, keine fruchtigen Ester, kein Diacetyl.

2B - “Bohemian Pilsner” - Pils aus Böhmen

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Kommentieren Mai 11th, 2009

Gewinnspiel zum Tag des deutschen Bieres

Wir wollten euch nur kurz nochmals auf unser kleines Gewinnspiel zum Tag des deutschen Bieres erinnern. Bisher haben schon eine Menge Leute mitgemacht, allerdings hat jeder die Chance zu gewinnen also solltet ihr nicht zögern mitzumachen.
Alles was ihr machen müsst, ist bis zum 21. Mai 2009 folgende Gewinnfrage zu beantworten und entweder per Email an info@lieblingsbier.de oder über unser Kontaktformularzu schicken.

Lieblingsbier.de Gewinnspiel

Gewinnfrage:
Wer gründete das Deutsche Reinheitsgebot?



Neben dem Hauptpreis eines Weißbierpaketes mit des Bier-Onlineshops Beerangel.com gibt es als zweiten Preis ebenfalls ein Bierpaket mit neun internationalen Bierspezialitäten (Bierpaket anschauen) des Bier-Onlineshops Bierpost.com. Als dritten Preis gibt es für die Teilnehmer ein wunderschönes Lieblingsbier.de T-Shirt samt Schlüsselanhänger zu gewinnen und oben drauf wird unter allen Einsendern drei Bierkastenschwimmreifen der Firma INDAVO verlost. Wir wünschen viel Erfolg beim mitmachen!

Alles zum Tag des deutschen Bieres findet ihr hier: zum Artikel: Tag des deutschen Bieresk

Kommentieren Mai 5th, 2009

12. Deutscher Bierkongress 2009 in München

Am 4. und 5. Mai heißt es zum 12. Mal “Servus in München” zum Deutschen Bierkongress mit führenden Mitgliedern des Vorstandes und der Geschäftsleitung sowie Leitung aus der Brauerei- und Getränkebranche. Geladen wird um zentrale Themen aus der Branche unter dem Motto “Sturm im Bierglas” zu diskutieren und gemeinsam Lösungen und Alternativen zu finden. Wichtige Themen sind u.a. die Alkoholpolitik, die Differenzierung der Biermarken in Deutschland, der Preiskampf der Discounter und der Premium Biere, Produktinnovationen und die Zukunftsentwicklung im Handel und Vertrieb.

Bierkongress 2009


Gründe für rege Diskussionen unter den Beteiligten wird es mit Sicherheit geben. Ausschlaggebend werden die stetige Konsumflaute, die Verknappung der Rohstoffe und auch härtere Vorgaben aus Brüssel bezüglich der Alkoholpolitik sein. Hochkarätige Referenten aus Praxis und Wissenschaft werden ihre Konzepte und Strategien für mehr Erfolg im Biermarkt vorstellen. So sind u.a. Jörg Croseck, Vorsitzender der Geschäftsführung Carlsberg, Peter Hahn, Geschäftsführer Deutscher Brauer-Bund e.V., Germain Hansmaennel, Publizist und internationaler Bierexperte, Dr. Friedrich Georg Hoepfner, Geschäftsführender Gesellschafter Hoepfner Bräu und Andreas Reimer, Geschäftsführer Wernesgrüner und Köstritzer Schwarzbierbrauerei und Vertriebsdirektor Export Bitburger Braugruppe anwesend.

Unter den Referenten wird auch Dr. Markus Fohr, Geschäftsführer der Lahnsteiner Brauerei (Partner von Lieblingsbier.de), anwesend sein. Sein Vortrag mit dem Titel “Besser leben mit Bier – Wege in und aus der Imagekrise des Bieres” dreht sich rund um die Verbesserung des Images deutscher Brauereien, warum das Bier schnell, schlau, schlank und schön macht und über die derzeitige Alkoholpolitik unter dem Motto “Steht auf, wenn ihr Brauer seid!”.

Herr Dr. Fohr wird exklusiv für Lieblingsbier.de nach dem Bierkongress ein ausführliches Interview rund um die Veranstaltung geben, so dass unsere Leser auf dem aktuellen Stand der Geschehnisse rund um das Bier sind.

Weitere Informationen zum Programm, Teilnehmern und der Themenschwerpunkte findet sich unter www.iir.de

1 Kommentar Mai 4th, 2009

Kolumne: Beer from… Do You Speak Beer? Kategorie I

Bereits vor einiger Zeit habe ich euch etwas vom nordamerikanischen Biermarkt und seinen Gegebenheiten erzählt. So gibt es eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Diese Organisation nennt sich Beer Judge Certification Program und nun möchte ich euch die eingeteilten Kategorien näher erläutern.

Laut BJCP gehören zur Kategorie 1, “Light Lager” (also leichte oder helle untergärige Biere), die folgenden Unterkategorien:

1A - “Lite American Lager”
Typische Vertreter: Bitburger Light, Sam Adams Light, Heineken Premium Light, Miller Lite, Bud Light, Coors Light, Baltika #1 Light, Old Milwaukee Light, Amstel Light

1B - “Standard American Lager”
Typische Vertreter: Pabst Blue Ribbon, Miller High Life, Budweiser, Baltika #3 Classic, Kirin Lager, Grain Belt Premium Lager, Molson Golden, Labatt Blue, Coors Original, Foster’s Lager

1C - “Premium American Lager”
Typische Vertreter: Full Sail Session Premium Lager, Miller Genuine Draft, Corona Extra, Michelob, Coors Extra Gold, Birra Moretti, Heineken, Beck’s, Stella Artois, Red Stripe, Singha

Anmerkung: Diese drei Kategorien hätte man eigentlich alle in einer einzigen Kategorie zusammenfassen können, da die entsprechenden Beschreibungen dieser Biere, bis auf den Stammwürzegehalt, vollkommen identisch sind:

Aroma: wenig bis gar nicht malzaromatisch. Wenn doch vorhanden, dann oft getreideartig, süßlich oder Maisartig. Hopfenaroma von gar nicht vorhanden bis hin zu einer leichten, gewürz- oder blumenartigen Beschaffenheit. Sehr geringer Hefecharakter (grüner Apfel, DMS, oder Fruchtigkeit) ist optional und akzeptabel. Kein Diacetyl.

Aussehen: sehr helle Strohfarbe bis zu mittlerem Gelb. Weißer, feinporiger Schaum, der nicht lange stabil bleibt. Sehr klar.

Geschmack: frisch und trocken, mit wenig getreideartiger oder maisartiger Süße. Hopfengeschmack gar nicht bis sehr gering. Sehr geringe Bittere. Im Großen und Ganzen geschmacklich ausbalanciert, von leicht malzig bis leicht bitter. Hoher CO2-Gehalt kann eine leichte Acidität (Säure) verleihen. Kein Diacetyl (Butterartiges Fehlaroma des Bieres). Keine Fruchtigkeit.

1D - “Munich Helles”

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2 Kommentare Mai 2nd, 2009

Bundesehrenpreis für Brauereien

Insgesamt durften sich am Tag des deutschen Bieres 18 deutsche Brauerein über die Auszeichnung des Bundesehrenpreises freuen. Diese Auszeichnung, welche von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, verliehen wurde, ist die größte und höchste Auszeichnung welche eine deutsche Brauerei erreichen kann.

Die neuen Träger des Bundesehrenpreises hatten bei der Qualitätsprüfung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Bier die besten Ergebnisse in den verschiedenen Bundesländern erzielt. Dieser traditionsreiche Wettbewerb gilt als härtester Biertest der Welt, dem sich 742 Biere von 190 Brauereien stellen.

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1 Kommentar April 29th, 2009

Bier News: Ilse Aigner ist Botschafterin des Bieres 2009

Jedes Jahr am 23. April wird der Tag des deutschen Bieres in Deutschland gefeiert. Ebenso benennt der Deutsche Brauer Bund und das Institut für Reines Bier jedes Jahr aufs neue den Botschafter bzw. die Botschaftern des Bieres. Dieses Jahr darf die Bundesagrarministerin Ilse Aigner dieses würdevolle Ehrenamt, mit dem außergewöhnliche und engagierte Menschen geehrt werden, tragen und am 23. April in der Bayerischen Vertretung in Berlin entgegen nehmen.

Bier-Botschafter der vergangenen Jahre waren unter anderem Bundesaußenminister Frank- Walter Steinmeier (SPD), CSU-Chef Horst Seehofer, Ex-Sozialminister Norbert Blüm (CDU) und die Moderatorin Barbara Schöneberger.

Kommentieren April 22nd, 2009

23. April 2009 - Der Tag des deutschen Bieres fällt leider aus

Ist es schon wieder so weit? Ein weiteres Jahr zum letzten Tag des deutschen Bieres ist bereits vergangen? Verrückt, wie schnell die Zeit vergeht und vor allem was in so einem bierigen Jahr alles passiert ist. Preiserhöhungen, Tarifgespräche mit Warnstreiks, Preiserhöhungen, neue Biermix-Mischungen mit einem exotischen fruchtig Cocktail aus Peru und China, Preiserhöhungen, Hiobsbotschaften die den Einbruch vieler deutscher Traditionsbrauereien hervorbeschwören und natürlich nicht zu vergessen weitere Preiserhöhungen.

Naja, dann gibt es einige Herren, die sich darüber beschweren, dass in Deutschland immer weniger des guten Bieres getrunken wird? Wie kommts? Ideen? Uns Deutschen ist einfach die Lust am Bier vergangen, es macht ja auch keinen Spaß zwischen 12 und 15 Euro für einen Kasten (ohne Pfand) auszugeben, jedenfalls merken immer mehr Leute wie teuer das Bier geworden ist und nun sollen wir den Tag des deutschen Bieres feiern? Jedenfalls nicht mit uns! Wir feiern keinen Tag des deutschen Bieres, wir feiern jeden Tag das deutsche Bier und wollen das Bier als Kulturgut in Deutschland weiter bewerben mit interessanten Artikeln, Biertests, Geschichten rund um Brauereien, Hopfen, Hefe und Malz sowie Kurioses aus allen Herren Ländern rund um das Thema Bier.

In diesem Sinne wünschen wir dir, liebes Bier, alles Gute zum 493. Geburstag und das du uns noch für viele weitere hunderte Jahre erhalten bleiben wirst! Achja, der eigentliche Geburstag ist ja am 23. April und wer sich über bestimmte Festivitäten oder Veranstaltungen informieren möchte, der kann einfach auf www.brauer-bund.de in den Veranstaltungskalender schnuppern und naja, vielleicht gibt es am 23. April ja auch auf www.lieblingsbier.de die ein oder andere Überraschung - oder halt auch nicht!

Eure Redaktion

1 Kommentar April 20th, 2009

Fotos vom Bierkasten Schwimmreif

Liebe Freunde des gepflegten kühlen Bieres und dem dazugehörigen Badespaß im Sommer. Wir haben vor einiger Zeit ein Interview mit einem Verantwortlichen für den Bierkastenschwimmreifen geführt und möchten euch jetzt natürlich noch ein paar Bilder präsentieren. Ebenfalls wird es in geraumer Zeit einen ausführlichen Test dieses Artikels von unserer Redaktion geben. Viel Spaß!

Bierkasten schwimmreif Rudern

Bierkasten schwimmreif

Bierkasten schwimmreif trocken

Mehr Infos auf: www.getraenkekastenschwimmreif.de

6 Kommentare April 15th, 2009

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