Oettinger hat es geschafft. Endlich bringt der “Branchenprimus” ein eigen erschaffenes Bier auf den Markt und kupfert nicht bei anderen Brauerein ab oder nimmt einfach irgendwelche Reste und schüttet sie zusammen. Nein, nun ist es endlich so weit, Oettinger verkauft eigenes Bier. Allerdings ist dieses Bier mit Erdbeeraroma - fantastisch, das lässt die Herzen der Bierliebhaber höher schlagen.
Neben dem Apfel ist die Erdbeere das beliebteste Obst in Deutschland. Insgesamt werden knapp drei Kilogramm pro Kopf gegessen. Also warum nicht ein Bier mit Erdbeeraroma produzieren. Dies dachte sich auch die Brauerei Oettinger und bringt nun ein Weizenbier mit Erdbeergeschmack in einer trendigen 0,33 Liter Flasche und in leuchtenden roten Farben auf den Markt.
“Ab sofort wagen wir uns aus der Deckung, um einer der Taktgeber für die Bierwelt in Deutschland zu werden”, kündigt Geschäftsführer der Brauerei Dirk Kollmar selbstbewusst an. Bisher wurde allerdings nur kopiert, egal ob es Bionade, Weizenbier mit Grapefruite, Cola-Mix oder andere Kreationen waren. Sobald die Konkurrenz ein gutes Produkt auf den Markt gebracht hatte, dauerte es nicht lange und Oettinger hatte das selbe Produkt in der Palette. Nun also Neuland für die Brauerei mit einem Erdbeerweißbier. Na dann, Prost!
Weiteres zu Oettinger findet ihr unter folgendem Artikel bei Lieblingsbier.de: Oettinger und das Billigbier (20.03.2009)
Wer kennt das nicht: man sitzt mit Freunden bei einem oder zwei (oder drei) Bierchen zusammen, scherzt, hat eine Mordsgaudi, unterhält sich über dies und jenes oder meinetwegen auch über etwas komplett anderes, etwa über das persönliche Lieblingsbier, und dann passiert es… jemand wagt es tatsächlich, das Unaussprechliche auszusprechen: „Wos sogst do? Des Weißbier vom XXX mogst? Bist narrisch oda wos? Den Plempi kost ja ned saufn, da biagts da jo de Zeanägl auf!“ (für alle Nicht-Bayern: „Wie bitte? Das Weizenbier der Brauerei XXX schmeckt dir besonders gut? Da muß ich dir leider widersprechen, dieses Bier gehört geschmacklich nun überhaupt nicht zu meinen Favoriten!“)
Nun könnte man jetzt stundenlang darüber debattieren, ob dieses Bier jetzt wirklich trinkwürdig oder doch bloß eher zum Füße waschen gedacht ist, aber sehr wahrscheinlich wird man auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Gottseidank, denn Geschmäcker gibt es so viele verschiedene wie es Menschen gibt, und Geschmack ist etwas, über das man beim besten Willen nicht streiten kann - und auch nicht streiten sollte. Wie sagt mein alter Herr immer so schön: „Jedem Tierchen sein Plaisierchen!“.
Was man hingegen machen kann und auch machen sollte, ist, Biere objektiv zu verkosten und nach festgelegten Kriterien miteinander zu vergleichen. Das hört sich sehr einfach an, erfordert jedoch einiges an Übung und Training. Sehr viele Faktoren gilt es dabei zu berücksichtigen, und seine eigenen Präferenzen sollte man hierbei auch hinten anstellen können.
Um eine Bierverkostung erfolgreich durchzuführen, müssen zunächst einmal einige Vorbereitungen getroffen werden. Man benötigt z.B. einen Raum in dem nicht geraucht werden darf, denn Zigarettenqualm beeinträchtigt das Geschmacksempfinden.
Man benötigt auch absolut saubere und richtig gespülte Gläser. Ganz besonders gilt das bei vergleichenden Verkostungen, d.h. bei denen ein Bier mit einem anderen verglichen werden soll. Am besten eignen sich hierfür klare, dünnwandige, zylindrische Gläser; so werden die Bierfarbe, die Klarheit und der Glanz eines Bieres am wenigsten beeinflußt.
Die Gläser bitte NICHT in der Spülmaschine spülen, das kann zu Ablagerungen führen die die Qualität des Bieres beeinträchtigen können. Auch haushaltsübliche Geschirrspülmittel eignen sich mit Sicherheit nicht zur Bierglas-Reinigung. Es gibt im Handel jedoch spezielle Reiniger für Biergläser die keinerlei Rückstände hinterlassen, und somit weder Geschmack oder Geruch, noch den Schaum des Bieres in irgendeiner Art verändern.
Wer nicht gleich eine ganze Flasche des Reinigers kaufen will, wendet sich einfach vertrauensvoll an die Kneipe seines Vertrauens!
Biermischgetränke bestehen etwa zur Hälfte aus Bier und zur anderen Hälfte aus Limonade, Cola oder einem anderen Zusatz. Da diese Getränke nicht dem deutschen Reinheitsgebot entsprechen, dürfen sie in Deutschland nicht als Bier, sondern nur unter dem Namen „Biermischgetränke“ verkauft werden.
Das älteste Biermischgetränk ist das Radler, bei dem Pils oder Helles mit Zitronenlimo gemischt wird. Das Radler ist auch heute noch das meist getrunkene Mischbier in Deutschland. In Deutschland gibt es für viele Mischbiere regional unterschiede beim Namen. Das Radler zum Beispiel ist im norddeutschen Raum unter dem Namen Alster bzw. Alsterwasser bekannt. Im münsterländischen ist die Bezeichnung Wurstwasser geläufig. Bestellt man im Berliner Raum ein Radler so bekommt man ein Pils gemischt mit Orangenlimonade.
Die bekanntesten Biermischgetränke:
Radler bzw. Alster(-wasser): Pils mit Zitronenlimonade
Diesel: Bier mit Cola (meist Altbier)
Colaweizen: Weizenbier mit Cola
Weizenradler: Weizenbier mit Zitronenlimonade
Honigbier: Bier mit Honig (>besonders von Freunden des Mittelalters sehr beliebt)
Liebe Freunde des gepflegten Weißbieres, heute haben wir für euch eine wirklich ausführliche Erklärung über das richtige Einschenken und über einige Fehler, die absolut vermieden werden müssen um ein perfektes Weißbier servieren zu können. Ebenfalls ist es ein wunderschön gelungenes Imagevideo der BrauereiErdinger Weißbräu. Viel Spaß!
Mit freundlicher Genehmigung der Erdinger Weißbräu GmbH
Heute gibt es wieder leckeres aus der Lieblingsbier.deRezepteküche zu berichten. Wir haben uns diesmal an eine einfach aber dafür sehr leckere Nachspeise gewagt und für euch Apfelringe in Bierteig gezaubert. Dieses Rezept ist wirklich einfach und schmeckt sehr lecker. Lest es euch einfach selbst durch und dann viel Spaß beim nachprobieren.
Zutaten:
- 300 g Mehl
- 2 Ei
- 2 Eigelb
- 6 EL Zucker
- 250 ml Bier (z.B. Vollbier oder auch Weißbier)
- 4 saure Äpfel
- 1 Zitrone
Zunächst wird das Mehl mit den Eiern, dem Eigelb und dem Bier verrührt und zu einem glatten aber nicht zu dünnen Teig verarbeitet. Das Ganze dann mit dem Zucker vermischen und ungefähr eine Stunde stehen lassen. Wer es noch gerne etwas süßer hat, der nimmt einfach mehr Zucker.
Dann werden die Äpfel entkernt und in Scheiben geschnitten. Diese Scheiben werden mit dem Saft der Zitrone betröpfelt und dann in etwas Mehl gewälzt, so dass der Teig festkleben bleibt.
Immer wieder gerne berichten wir aus unserer Partner Brauerei, die Lahnsteiner Brauerei, aus dem schönen Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland- Pfalz.
Für viele „gestandene Biertrinker“ hat ein alkoholfreies Bier etwas von einem „Horrortrip“. Emotional rangiert es etwa auf einer Ebene mit impotenten Männern, frigiden Frauen, koffeinfreiem Kaffee oder fettarmem Käse. Auch der Geschmack wird häufig als negativ empfunden.
Die entscheidende Frage ist: Hat das alkoholfreie Bier diesen schlechten Ruf wirklich verdient ?
Nehmen wir doch einmal an, Sie sehen die folgende Beschreibung eines Getränks:
- Isotonisch – ideal zum Löschen des Durstes und zur Regeneration nach dem Sport.
- Vitaminreich – enthält alle für den menschlichen Körper notwendigen Vitamine mit Ausnahme von Vitamin C.
- Kalorienreduziert – enthält mit 26 kcal / 100 ml in etwa so viele Kalorien wie eine Apfelsaftschorle und deutlich weniger als etwa Limonaden, Säfte oder Colagetränke mit 40 – 50 kcal / 100 ml oder Milch mit bis zu 110 kcal / 100 ml.
- Fettfrei.
- Alkoholfrei – enthält mit 0,2 – 0,3 % Alkohol genauso viel wie etwa ein Brötchen oder Schnitzel und deutlich weniger als viele Säfte mit bis zu 1,0 % Alkohol.
- Aus den natürlichen Rohstoffen Wasser, Hopfen, Malz und Hefe hergestellt nach dem deutschen Reinheitsgebot.
- Naturtrüb und hefehaltig.
- Magen und Zahn freundlich durch einen relativ hohen pH-Wert von 4,5 gegenüber einem deutlich niedrigeren pH-Wert bei vielen Colagetränken, Limonaden oder Säften mit 2 – 3.
Das Alkohol schädlich für den Körper ist, sollte eigentlich allen klar sein. Wissenschaftler aus den USA haben jetzt allerdings herausgefunden, dass Weizenbier (Weißbier) den Vitamin-B-Haushalt verbessern kann und somit gesundheitsfördernd ist. Selbstverständlich darf das Bier nur in Maßen genossen werden.
So sollen die speziellen pflanzlichen Inhaltsstoffe im Weizenbier das menschliche Blut stark verbessern.
Das Vitamin B ist in vielen Lebensmitteln enthalten, zum Beispiel in Bananen, Kohl, Geflügel und vielen Milchprodukten. Ein Vitamin B Mangel ist vor allem bei Männern, vorzugsweise Rauchern, zu beobachten. Er macht sich durch vermehrte Müdigkeit, Kreislaufschwäche und Konzentrationsprobleme bemerkbar. Der Stoff, der sich im Hefe-Weizenbier aufhält, nennt sich Xanthohumol und ist dafür verantwortlich, dass Entzündungen im Körper, Rheuma, Arthritis und auch andere Krankheiten gebremst werden.
Nach langer Zeit dürfen wir euch ein neues bieriges Gespräch in unserer Interview Kategorie präsentieren. Wir wollen euch im laufe der Zeit immer mehr bekannte, berühmte und ganz normale Menschen näher bringen, die sich mit dem Thema Bier beschäftigen und sich selbst als Bierliebhaber ausgeben. Wenn ihr meint, dass ihr die richtige Person für ein Interview sein solltet, dann meldet euch einfach über unser Kontaktformular.
Heute wollen wir euch den Inhaber des Bierladens Weißbiergarage in Franken vorstellen. Er ist nicht nur Besitzer und Gründer der Weißbiergarage sondern hat auch eine ganz besondere Leidenschaft für dieses Bier und seine typischen Gläser, so dass er bis vor einiger Zeit die wohl größte Sammlung an Weißbiergläsern besessen hatte. Aber alles weitere könnt ihr selbst im Interview mit Lieblingsbier.de lesen. Viel Spaß dabei!
Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Mein Name ist Hartmut Götz, ich bin 41 Jahre alt und wohne in Eckental/Eckenhaid was in Mittelfranken, ca. 20 km von Nürnberg entfernt, liegt.
Du bist Betreiber und Inhaber eine Weißbiergarage? Was genau ist darunter zu verstehen?
Wie es das Wort schon sagt, unser gesamter Bestand steht bei uns in der Garage.
Wie kamst du auf die Idee diesen Weißbiershop zu gründen?
In unserer Straße findet alljährlich die Kirchweih statt. Die Gemeinde hatte uns damals einen Weißbierstand untersagt, vermutlich aus Konkurrenzgründen gegenüber der hiesigen Brauerei. Daraufhin haben wir uns einen Gewerbeschein besorgt und vor unserer Haustüre einen Weißbierstand eröffnet. Durch mein Hobby hatte ich bereits Kontakt zu einigen Bierbrauern und Brauereien. Deshalb entstand die Idee mit der Weißbiergarage. Persönlich habe ich mir mein Weißbier schon vorher aus ganz Bayern besorgt, weil in jedem Getränkemarkt immer nur die gleichen langweiligen Biermarken zu finden waren. Es gibt jetzt einige große Getränkemärkte, die auch Bier von kleineren einheimischen Brauereien anbieten, aber was das Weißbier angeht, schaut es noch ziemlich mau aus.
Eine wichtige Frage! Welches Weißbier ist dein Lieblingsbier und warum?
Kann man nicht beantworten, weil mir alle Weißbiere schmecken, die ich den Leuten anbiete. Natürlich gibt es den einen oder anderen Favoriten, z.B. das Andorfer Weißbier aus Passau oder früher das Weißbier von der Brauerei Behringer aus Vohenstrauß.
In deinem Sortiment gibt es hauptsächlich regionale Weißbiere zu kaufen. Warum ist das so?
Weil in Franken und Bayern das beste Weißbier gebraut wird. Sicherlich wird es immer wieder Ausnahmen geben .Ein weiterer Grund ist, daß immer mehr Brauereien aus dem Norden Anteile an bayerischen Brauereien übernehmen. Beispiel gefällig: Schloßbrauerei Kaltenberg (Prinzregent Luitpold Weissbier) gehört zur Warsteiner Gruppe. Viele Konsumenten wissen bereits heute nicht mehr, woher ihr Bier kommt und wer es braut. Bei unseren Brauereien kenne ich fast alle Inhaber und auch die örtlichen Gegebenheiten. Bei uns gibt es kein Billigbier, kein Bier aus der Fernsehwerbung und kein Bier aus der PET Flasche !
Weißbier gegen Pils? Was ist dein Urteil und warum?
Das ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Neben dem Verkauf von Weißbier sammelst du auch alte Weißbiergläser. Wie bist du dazu gekommen und wie viele Gläser besitzt du?
War reiner Zufall wie meist alle Hobbys irgendwann einmal ihren Anfang haben. Seit 1989 habe ich damit angefangen. Spielte damals in der Bezirksliga Fußball und habe bei jedem Auswärtsspiel ein Glas von einer anderen Brauerei mitgenommen. (nicht geklaut !) Kurze Zeit später trat ich dem FvB (Fördergemeinschaft v. Brauerei-Werbemittel Sammlern e.V.) bei. Auf gewissen Tauschbörsen und auch auf Flohmärkten wurde die Sammlung Glas um Glas erweitert. Ich hatte 2002 eine der größten Weizenglas Sammlungen der Welt mit weit über 2000 Weizengläsern von 1245 verschiedenen Brauereien. Hätte ich so weiter gesammelt, wären es jetzt sicherlich 3000 Weizengläser. Ein Schnitt mußte gemacht werden und ich habe mich von allen Gläsern bis auf meine ganz alten Gläser getrennt. Lieber Klasse statt Masse war mein Motto. Neben den Weizengläsern habe ich noch schöne alte Weizenschilder, Weizenkrüge u. Weizenbierflaschen in meinem Keller. Wer einmal das Museum besuchen möchte, kann das jederzeit nach telefonischer Vereinbarung kostenlos tun.
Zu finden unter www.weizenglasmuseum-pegnitzgrund.de oder über die Weissbiergarage
Allgemeine Frage zum Thema Bier – Wie siehst du die derzeitige Entwicklung der Brauereibranche?
Leider hat auch bei uns in Franken das Brauereisterben nicht halt gemacht, trotzdem weist Franken mit etwa 300 Brauereien weltweit die größte Brauereidichte auf. Was mich am meisten ärgert sind Kunden die kistenweise Billigbier (jeder weiß welche Sorte gemeint ist) oder Bier aus der PET Flasche von den Discountern nach Hause schleppen !
Weißbier wird sich noch stärker am Markt behaupten, die Biermischgetränke werden hoffentlich bald ihren Einbruch erleben.
Wo kann man dich, dein Weißbier und deine Gläser eigentlich finden?
Wenn ich mal nicht zu Hause bin, dann findet man mich sicherlich ab und zu in einer gemütlichen Musikkneipe hier in Eckental oder auch in Nürnberg oder Erlangen. Natürlich besuche ich auch gerne Bierfeste in unserer Umgebung. Am Freitag, 08.08.08, ist z.B. Weißbierfest in Schlammersdorf/Opf.
Abschließend noch etwas zu sagen?
Ich bedanke mich hiermit recht herzlich bei Felix vom Endt und bei Lieblingsbier für das Interview und wünsche ihnen noch viel Erfolg für ihre tolle Seite im Internet. Die Weißbiergarage wird immer versuchen, seinen Kunden ein vielseitiges
Angebot an Weißbieren anzubieten. Unser sehr günstiger Bier Onlineshop trägt dazu bei, daß Kunden aus ganz Deutschland in den Genuß unseres Bieres kommen können.
Vielen Dank an die Weißbiergarage für das Interview!!!
Weitere Interviews mit bierigen Personen findet ihr unter der Kategorie Bier Interviews.
Wir wollen euch heute eine neue Kategorie bei Lieblingsbier.de vorstellen. Mit Bücher über Bier, wollen wir euch in Zukunft besonderen Lesestoff über den flüssigen Genussstoff näher bringen und für euch mit eigenen Worten beschreiben. Wir hoffen euch viele interessante Bücher vorstellen zu können und euch eventuell bei der Wahl einer geeigneten Lektüre über Bier behilflich zu sein.
Vorstellen werden wir euch Bier- und Brauereiführer durch Deutschland, Bücher über das brauen von Bier, Romane über und mit Bier und weitere Lektüren über das herzhafte Thema Bier.
Zu Beginn dieser neuen Serie werden wir euch den DLG Bier Guide 2008, ein Genussführer für deutsche Bierkunst, der deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft näher bringen.
DLG Bier Guide 2008:
Der Bier Guide der DLG erscheint im Jahr 2008 bereits zum zweiten Mal. 2007 wurde der Guide zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit dem Fachverlag Hans Carl veröffentlicht. Seit dem sollte er in jedem Bücherregal eines Bierkenners und -liebhabers stehen.
Fester Bestandteil jeder Ausgabe ist die Präsentation der, durch die DLG, prämierten Qualitätsbiere aus ganz Deutschland. In der 2008er Ausgabe werden zudem auch erstmals die Persönlichkeiten und Brauereiinhaber vorgestellt, die hinter der enormen Braukunst stecken.
In seiner sehr schönen und hochwertigen Aufmachung zeigt der Bier Guide 2008 sein enormes Potential. Auf 112 Seiten werden neben den prämierten Qualitätsbieren des Jahres auch die vier Grundstoffe des Bieres, Hopfen, Malz, Hefe und Wasser in einem wunderbaren und sehr wissenswerten Artikel näher erläutert. Prominente Bierliebhaber wie Bundesminister Horst Seehofer, der saarländische Ministerpräsident Peter Müller sowie Spitzenkoch Werner Licht und Seine Königliche Hoheit Prinz Luitpold von Bayern treten für den Erhalt dieser Sortenvielfalt ein und verraten ihre persönlichen Geschmackspräferenzen.
Hallo liebe Leser des guten Geschmacks. Wir dürfen euch zu einem weiteren Rezept in unserer Reihe der Bier Rezepte begrüßen und euch diesmal ein Rezept von einem unserer Leser vorstellen. Laut seinen Aussagen funktioniert das Rezept so, wie er es beschrieben hat. Wir veröffentlichen es diesmal ganz ohne Gewähr und wünschen viel Spaß beim lesen und ausprobieren. Falls ihr uns auch ein Bier Rezept schicken möchtet, könnt ihr das über unser Kontaktformular immer gerne machen.
Heute stelle ich Euch ein ganz besonders leckeres Rezept für eine knusprige Bier Pizza vor. Wenn Ihr einmal nur von dieser gekostet habt, da könnt Ihr Euch schon jetzt sicher sein, dass keine andere Pizza mehr bei Euch auf den Tisch kommt. Eine Bier Pizza ist etwas ganz Besonderes und keine Sorge, betrunken wird man davon auch nicht, weil durch die Hitze der im Bier enthaltene Alkohol zu 100 % verflüchtigt und ein watteweiches Aroma in Verbindung mit einer goldig-knusprigen Pizza hinterlässt.
Erforderlich ist ein gutes Weizenbier (Weißbier), welches zuvor 30 Sekunden in die Mikrowelle gestellt werden muss, damit der Teig gut
aufgehen kann (A.d.R. nicht trinken!!!). Aber vorsichtig, wenn das Weizenbier (Weißbier) zu heiß wird, sterben die Hefebakterien und der Teig bleibt flach, was wir alle nicht wollen. Nehmt am besten 250 ml Weizenbier auf 400 Gramm Mehl . Gebt noch zum Mehl und dem Bier 100 Gramm Hartweizengrieß hinzu, damit ist Euch ein Knuspererlebnis der Extraklasse garantiert. Selbstverständlich darf eine Packung Hefe auch nicht fehlen (auch wenn vielleicht gedacht wird, dass beim Hefeweißbier auch genug Hefe dabei ist).
Heute wollen wir zu einer ganz besonderen Art von Weißbier kommen. Diesesmal im Test befindet sich ein spezielles Doppelbock Weizen mit dem wunderschönen Namen Spektakulator Weisser Doppelbock. Also nach einem Paulaner Weißbier, einem Karg Weißbier und einem wunderbaren Ökobier Heinz vom Stein Weizen nun ein neues, ganz besonderes Weißbier.
Geschmack:
Der Spektakulator Weisser Doppelbock ist ein unfiltriertes Weißbier mit sagenhaften 19,8% Gehalt an Stammwürze. Es ist ein Bier was seine Mineralien und Vitamine vollkommen erhalten darf und dementsprechend fantastisch und unglaublich intensiv schmeckt. Bereits beim ersten Schluck gibt es eine wahnsinnge Hefeexplosion im Gaumen, welche mindestens 10 Sekunden andauert. Der Spektakulator macht seinem Namen alle Ehre wert. Er schmeckt extrem süffig, würzig und unglaublich hefig. Dieses Bier muss einfach probiert werden um diesen unfassbaren intensiven Geschmack zu erleben. Ob dieser Geschmack allerdings auch wirklich schmackhaft ist, ist geschmackssache. Wir persönlich befinden es so. Auf Grund dieses unvergleichbaren heftigen Hefegeschmacks vergeben wir die volle Punktzahl !!!
10/10 Punkten
Geruch:
Der Spektakulator vom Jodlbauer riecht unglaublich intensiv. Selbst mit einer wirklich verschnupften Nase riecht man diesen unverwechslbaren Hefegeruch allemal. Der Geruch steigt in die Nase, geht dort in alle Poren und macht es sich erstmal bequem. Nach einiger Zeit vergeht er dann langsam wieder, aber das ist wirklich herzhafter Geruch eines Weißbieres.
9/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Das Bier hat eine schöne und volle orangegelbe Farbe. Es wirkt bestimmt wahnsinng schön an einem schönen warmen Herbsttag im Biergarten. Dadurch, dass das Bier ungefiltert ist, ist es voller Mineralien und Hefeteilchen und somit auch ziemlich trübe und dunkel. Aber so sollte ein schönes herzhaftes Weißbier auch aussehen.
9/10 Punkten
Design:
Die Flasche ist ziemlich eigen gestaltet worden. Mit Sicherheit fällt das Spektakulator aus der Reihe der sonstigen Jodlbauer Biere, die alle mit einem großen Logo gekennzeichnet sind. AUf dem Spektakulator Doppelbock macht sich ein bulliger Ziegenbock an einem gut gefüllten Weizen zu schaffen und ist gerade dabei dieses umzukippen. Es passt auf jeden Fall zum Namen des Bieres. Das Etikett sieht aus wie mit Hand gezeichnet und verleiht dem Bier eine gewisse Art von etwas besonderem und dies ist es mit Sicherheit.
8/10 Punkten
Schaum:
Der Schaum sieht wie bei vielen anderen Weißbieren am Anfang ziemlich gut und schaumig aus und macht einiges her. Dies ist aber leider nicht die ganze Wahrheit und schon nach wenigen Minuten verflüchtigt sich der schöne weiße Schaum und fällt in sich zusammen. Der Geschmack beim Schaum ist allerdings ziemlich lecker und schmackhaft.
7/10 Punkten
Einschenken und Verhalten im Glas:
Der Doppelbock ist mit seinen 8,7 Umdrehungen ziemlich gut dabei und deshalb fließt er auch ziemlich schwer aus der Flasche. Ist er aber einmal hinausgekommen, liegt er gut und fest im Glas und sieht einfach schön aus. Das Bier bewegt sich nicht wirklich und die Kohlensäure macht bei der hohen Stammwürze auch nicht wirklich viel aus. Sieht fast etwas langweillig aus.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Was soll dazu gesagt werden? Selbst beim letzten Schluckt erlebt der Gaumen noch eine unglaubliche Hefeexplosion. Der Geschmack bleibt bis zum Ende voll enthalten und beschehrt dem letzten Schluck einen gewissen Faktor an Hefesud.
8/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Das Spektakulator Weisse Doppelbock ist ein Bier, welches hauptsächlich nur in Niederbayern erhältlich ist. Auf der Homepage der Brauerei gibt es eine Indexliste von Getränkefachmärkten, wo das Bier erhältlich ist. Ebenfalls ist das Spektakulator in einigen Bieronlineshops im Internet erhältlich. Somit kann jeder, aber wirklich auch jeder, einmal dieses unglaubliche Hefeerlebniss live erleben. Im Vergleich zu anderen Weizenbieren ist das Doppelbock allerdings auch im Preis etwas höher, mit fast zwei Euro pro Flasche liegt es da im oberen Bereich, dies sollte einen allerdings nicht abhalten mal eines zu kaufen.
Wieder hat es einige Zeit gedauert aber nun geht es doch auch schon wieder weiter mit unserem BIERTEST. Ebenfalls dreht es sich diesmal um das Weißbier, aber heute nicht ganz so berühmt wie das Paulaner Weißbier vom letzeren Biertest.
Geschmack:
Das Weideneder Weizengold hat einen sehr angenehmen feucht fröhlichen süffigen Weizengeschmack. Im Abgang hat es eine leichte bittere Note, die aber wirklich nur ganz leicht zum Vorschein kommt und sich auch wirklich nur kurz bemerkbar macht. Dies gibt ziemlich sicher keinen Abzug in der B-Note. Für alle die, die das Wolferstetter Weißbier lieben und trinken, ist das Weideneder vom Geschmack ziemlich nahe. (Demnächst mehr zum Wolferstetter). Der Geschmack ist somit für ein schönes Weizenbier optimal und herrscht ebenfalls ziemlich lange im Mund und befriedigt den Gaumen und die Geschmacksnerven.
9/10 Punkten
Geruch:
Das Weizengold hat einen schönen süsslichen Hefegeruch. Nicht zu stark wie bei manch anderen Weizenbieren sondern trifft ziemlich genau die Mitte. Der Geruch legt sich gut in die Nase und fordert zum Trinkvergnügen auf. So sollte ein Weißbier riechen.
9/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Ein wunderbares Aussehen verleiht dem Bier genau den richtigen Weizenblick. Schon über Meter hinweg leuchtet das Weideneder hefetrüb und weizenfein. Die goldende Farbe macht dem Weizengold alle Ehre und bekräftigt den Zusatznamen nochmals voll und ganz.
9/10 Punkten
Design:
Das Thema Gold spielt nicht nur beim Namen eine Rolle. Auch das Etikett wurde mit einem “gold Rand” gestaltet. Allerdings wirkt dieser nicht gerade glamour mäßig. Das Brauereilogo sieht ebenfalls nicht gerade aktuell aus und der Gesamteindruck macht doch eher einen müden und ausgelutschten Eindruck. Eine Erneuerung des Designs der Flasche würde sicherlich helfen. Alles in allem wirkt das Design sehr klassisch, was natürlich dem ein oder anderen auch gefallen wird. Uns aber nicht.
5/10 Punkten
Schaum:
Der Schaum beim Weideneder schneidet dann doch schon wieder etwas Besser ab. Zu Beginn entsteht eine richtig schöne cremige volle weiße Schaumkrone, die sich auch ziemlich lange im Glas hält und nicht ganz so schnell zusammenfällt wie man es eigentlich gewöhnt ist. Der Schaum hat eine etwas bittere Note und läd nicht wirklich zum genüsslichen schlürfen ein, was aber dem Gesamteindruck nicht wirklich schadet.
8/10 Punkten
Einschenken und Verhalten im Glas:
Das Bier fließt zügig aus der Flasche in das Glas und findet schnell zu einer ruhigen Form. Die Kohlensäure brodelt nur leicht und verleiht dem Bier etwas gemütliches. Die perfekte Schaumbildung nach dem Einschenken gibt dem schönen Gesamteindruck eine weitere gute Note, so dass das Bier auch nach Minuten noch einladend im Glas liegt und den Geniesser auffordert.
9/10 Punkten
Letzter Schluck:
Der Schaum hält sich eigentlich bis zum letzten Schluck gut im Glas, allerdings wurde das Glas auch ziemlich bewegt. Der letzte Schluck schmeckt etwas abgestanden und schon etwas schal. Das Weideneder sollte man also etwas schneller geniessen, dann macht auch der letzte Schluck noch Freude.
7/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Das Weideneder Weizengold ist mit Sicherheit eine etwas unbekanntere Biermarke unter den Freunden des Weizenbieres. Es gibt es nur im gut sortierten Getränkefachmarkt in Bayern, vorwiegend in Niederbayern, zu erstehen. Aber in den heutigen Zeiten ist es natürlich auch über das Internet bei www.Bier-Onlineshop.de erhältlich. Einen Pluspunkt hat sich das Weideneder durch die sehr gut gestaltete Homepage verdient. Neben vielen nützlichen Informationen rund um Bier gibt es unter anderem auch einen Lieferservice, dieser fährt allerdings nur einen kleinen Umkreis ab. Wer nicht in diesem Umkreis wohnt, kann sich direkt über den eigenen Onlineshop das Weideneder Weizengold und andere leckere Bierarten nachhause bestellen.
Weiter geht es mit unserem mittlerweile schon bekannten BIERTEST. Diesmal hat sich ein weltberühmtes Weißbier in unsere Testreihe geschlichen und wurde von unseren Biertestern bis auf den letzten Tropfen ausgiebigst begutachtet. Bekannt ist das Paulaner Weißbier vor allem wegen seinem berühmten Werbespruch “Gut, Besser, Paulaner”. Ob dies auch hält was es verspricht? Naja, seht selbst.
Biertest Weißbier:
Bierart: Hefeweißbier Name: Paulaner Hefe-Weißbier naturtüb Hersteller: Paulaner Brauerei München Brauort: München Alkoholgehalt: 5,5 % Homepage:www.paulaner.de
Geschmack:
Das Paulaner Weißbier ist ein sehr würziges Bier, welches sich am besten an einem schönem Sommertag in einem Biergarten genießen lässt. Jeder Schluck ist wohltuend und entlockt dem Trinkendem einen befriedigten Seufzer. Ein intensiver, deftiger Geschmack macht das Bier süffig und dem Bierfreund gegenüber sehr attraktiv. Der kräftige Geschmack könnte allerdings, wie meist beim Weißbier üblich, ungeübte Biertrinker abschrecken. In Kombination mit einem deftigen Essen ist das Paulaner Hefe-Weißbier jedoch eine optimale Wahl.
8/10 Punkten
Geruch:
Die Würze dominiert ebenfalls den Geruch. Dieser Lockduft ist sehr anregend und stimmt sich auf den Geschmack des Biers ein, was die Freude des Trinkenden vor jedem Schluck noch mehr steigert.
8/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Was der Name des Biers schon vermuten lässt, bestätigt sich beim dem Einschenken. Im Glas ist eine sehr schöne trübe bräunlich goldene Flüssigkeit welche zum Verzehr einlädt. An einem sonnigem Tag im Biergarten bricht sich das Licht in diesem Glas und lässt das Bier in seiner ganzen Pracht erstrahlen.
9/10 Punkten
Design:
Das Design der Flasche zeigt uns wie man ein Paulaner Weißbier am besten trinkt. In einer Zeichnung die um den gut sichtbaren Namen des Biers angebracht ist sieht man einen schönen Biergarten in welchem urige Leute sitzen, sichtlich befriedigt sind und Paulaner trinken. Der bekannte Paulaner Mönch ziert den Bierdeckel und dient als Logo. Schwierig beim Paulaner ist der die Unterscheidung um welche Sorte es sich jetzt handelt. Dies erkennt man nur auf dem genaueren Blick, hat man die Flasche aber einmal in der Hand, liegt sie meist ganz schnell im Einkaufswagen.
7/10 Punkten
Schaum:
Beim Schaum zeigt das Paulaner leider Defizite. Obwohl der Schaum eine wunderschön weiße Farbe hat und auch eine schön schaumige Konsistenz aufzeigt, ist die Krone nicht so hoch wie man sich es erhofft, zusätzlich fällt sie schon nach kurzer Zeit in sich zusammen wodurch das Bier ein wenig an Würde verliert. Mit einem leicht bitterem Geschmack überzeugt der Schaum dieses würzigen Biers nicht wirklich.
6/10 Punkten
Einschenken und Verhalten im Glas:
Einschenken lässt sich das Paulaner leicht von der Hand. Der Schaum bildet sich erst zum Schluss weshalb sich dieses Bier schnell und nebenbei einschenken lässt. Nach dem Einschenken fordert dieses Bier auf, getrunken zu werden.
9/10 Punkten
Letzter Schluck:
Der letzte Schluck des Biers ist geschmacklich auf dem Level der vorhergegangen Schlücken und hat eine sättigende Funktion. Diese veranlasst den Biertrinker entweder sich ein neues Paulaner Bier zu öffnen oder sich zurück zu lehnen die Hände auf den Bauch zu legen und befriedigt zu lächeln. Ein Schluck der sich lohnt.
9/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Das Paulaner Weißbier hat einen Ruf zu vertreten und wird diesem Ruf gerecht. Erhältich ist dieses Bier in jedem gut sortiertem Getränkemarkt deutschlandweit und auch vertreten auf dem Oktoberfest. Eine Biersorte aus der schönen Stadt München die es zu etwas gebracht hat und die jeder Bierfreund einmal probiert haben sollte.