Vorbild oder Feiern? Ab wann ist Alkohol in der Öffentlichkeit erlaubt?

Gold. Die letzten Spielminuten sind vergangen und jede Spielerin weiss: Kanada hat Gold. Olympia findet in der Heimat statt, das Stadion ist brechend voll und die kanadischen Eishockey-Spielerinnen machen sich und alle anderen rot-weiß-roten Fans glücklich: Ausgelassen wird die Eismaschine gekapert, Bier, Champagner und Zigarren ausgepackt um den Sieg zu feiern, doch genau damit haben die offiziellen IOC-Mitglieder ein Problem. So etwas hätte in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Dafür sei die Kabine da, alles andere wäre schlecht für den Sport.

Auch nach Olympia, ist Alkohol in der Öffentlichkeit so eine Sache: Auf dem Spielplatz oder in der S-Bahn stört es und wird zurecht nicht geduldet. Auf der Wiese am Baggersee, im Park oder zum Fussball kann das Bier oder der Wein dazu gehören aber auf dem Eis oder Sportplatz? Da muss man erstmal überlegen: Klar, solche Feier-Bilder von Olympia gehen um die Welt und laufen nicht nur im Abendprogramm.

Andererseits weiss nicht schon jedes Kind, dass Alkohol und Feiern gerne kombiniert werden?

Zeigt man damit nicht, dass für außergewöhnliche Ereignisse auch Genussmittel da sind? Oder wird so fälschlicherweise schon kleinen Kindern gezeigt, dass Drogen wie Alkohol und Tabak normal sind?

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3 Kommentare März 2nd, 2010

Bier Adventskalender - 12. und 13. Bierchen - Kronenbourg 1664 und Pelforth Brune aus Frankreich

Der dritte Advent ist vorrüber und wir nähern uns mit großen Schritten den 24. Dezember an. Auch unser Bier-Adventskalender wird nun immer kleiner und leerer, was aber ansich nicht so schlimm ist, da wir bisher tolle Biere kennenlernen durfte.

Das 12. und 13. Bierchen führt uns zu unseren westlichen Nachbarn nach Frankreich.
Mit dem Kronenbourg 1664 haben wir eines der bekanntesten französischen Biere im Test. Es kommt immerhin von der größten Brauerei aus Frankreich, welche eine jährliche Jahresproduktion von 8,5 Millionen Hektoliter hat. Dies sind 40% Marktanteil in Frankreich. Die Brauerei gehört mittlerweile zum Großkonzern Carlsberg.

Das zweite Bier ist das Pelforth Brune von der gleichnamigen Brauerei, welche zum Großkonzern Heineken gehört. Ein “Brune” ist eine bestimmte Bierart, welche sehr malzig, süffig und vor allem sehr stark ist. Schaun wa mal!

Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt :-)

Liste der bisherigen Bierchen:
1. Bierchen - Zipfer Urtyp Österreich
2. Bierchen - Karlovacko aus Kroatien
3. Bierchen - Stella Artois aus Belgien
4. Bierchen - Castle Lager aus Südafrika
5. und 6. Bierchen - Windhoek Lager und Bass Pale Ale
Chang Beer aus Thailand
8. 9. und 10 Bierchen - Palma Cristal, Mythos und Tsingtao
11. Bierchen - Estrella Damm aus Spanien

12. Türchen - Kronenbourg 1664 aus Frankreich
Hersteller: Brasseries Kronenbourg S.A. www.brasseries-kronenbourg.com
Alkohol: 5 % Vol.
Bierart: Lager/Helles

Kronenbourg

Die Franzosen sind Feinschmäcker und legen großen Wert auf gute Qualität und Geschmack. Mit diesen Vorurteilen sind wir auch in den Test vom Kronenbourg 1664 gegangen und wurden bei diesem Bier jedenfalls enttäuscht. Zum einen wimmelt es in dem Bier von Zusatzstoffen wie Glucosesirup oder sogar Farbstoffen wie E-Kennzeichen, was wir gar nicht mögen und zum anderen schmeckt es einfach nicht gut. Brrr!!

Zu Beginn ein leichter Hopfengeschmack mit eine ganz guten Spritzigkeit. Allerdings baut sich das ziemlich fix ab und es bleibt ein fader metallischer Geschmack zurück. Im Abgang eine leichte Malznote mit einer ziemlichen Bitterkeit.

Fazit: Falls keine hohen Erwartungen und Ansprüche vorhanden sind, dann ist das schon ok.

13. Türchen - Pelforth Brune aus Frankreich
Hersteller: Pelforth. www.pelforth.fr
Alkohol: 6,5 % Vol.
Bierart: Brune

Pelforth

Nun zum zweiten Bier der Franzosen, welches einen ganz anderen Eindruck vermittelt. Beim Pelforth Brune handelt es sich um ein innovatives Bier, welches in Deutschland mit einem Dunkel-Bock zu vergleichen wäre. Vor allem der Alkoholgehalt von 6,5 % Vol. macht sich gleich direkt beim Antrunk bemerkbar.

Ansonsten hat das Bier eine tolle malzige Süffigkeit, mit leichten Röstaromen und Karamellgeschmack. Ansonsten ebenfalls eine schöne Hopfennote mit einem schönen bitteren Abgang. Der Alkoholgehalt macht sich ziemlich bemerkbar und könnte sicherlich etwas kleiner ausfallen. Eine angenehme Süße legt sich über das gesamte Bier. Sicherlich nicht für jeden eine runde Sacher, wir finden es aber toll!

Fazit: Süß und süffig, ein leckeres Bier der Franzosen! Toll kombinierbar mit schönem französischen Käse..hmmm..
lecker!

Alle Biere gibt es hier zu kaufen:
www.bierpost.com

1 Kommentar Dezember 13th, 2009

Bericht bei WELT Online über Bier, Bierkonsum und den Widerstand gegen Großkonzerne

Immer wieder berichten wir auch über andere Medien, welche interessante und spannende Artikel rund um das Thema Bier veröffentlichen. Einer dieser Artikel wurde nun auf WELT Online veröffentlicht.
Er handelt vom rückläufigen Bierkonsum in Deutschland, welcher von deutschen Brauereien mit seltsamen Mischgetränken bekämpft wird. Es geht um Existenzangst deutscher Brauereien und der deutschen Brautradition.

Während wir uns mit solchen Problemen beschäftigen, wird wo anders ein Traditionsbier gefeiert und die Bierkultur neu entdeckt. In den USA sträubt sich ein, mittlerweile erfolgreicher, Widerstand gegen die großen Brauereiriesen. Ein Wein-Sommelier hat sich in den USA zum Thema Bier umgesehen und dabei viel Gutes entdeckt.

Wir können euch nur raten den Artikel selber einmal zu lesen:

Welt.de - Bier hat Besseres verdient: Ein Loblied



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr

Kommentieren Dezember 2nd, 2009

Mit dem Bier-Studium zum Bier-Bachelor

Heute wollen wir über einen interessanten Bericht auf www.spiegel.de berichten. Unter dem Titel “Bier-Studium: Das perlt!” beschäftigt sich der Autor Daniel Borchardt mit Studenten in Berlin und Freising, welche sich durch ein attraktives und anspruchvolles Studium lukrative Jobs in der weiten Welt erobern.

Die Studenten lernen in dem anspruchsvollen Studium biotechnologische Prozesse zu beherrschen, aus Naturstoffen Produkte mit gleichbleibender Qualität zu produzieren und komplizierte Produktionsanlagen zu planen. Durch den Abschluss werden sie zu Spezialisten auf ihrem Gebiet und nicht nur viele große Brauereien stellen die Absolventen ein, auch Pharmafirmen und Lebensmittelhersteller sind zukünftige Arbeitgeber, vorallem in Krisenzeiten. Gerade die Bereiche Forschung und Entwicklung sind heutzutage sehr gefragt und es gibt viele freie Arbeitsstellen in der ganzen Welt.

Heutzutage wird mit komplizierter Technik und Fachwissen die Kunst des Brauens gelernt. So sind Grundlagenfächer wie Mathematik, Physik, Biologie und Chemie wichtige Bestandteile des Studiums. Aber auch die Computertechnik ist unentbehrlich. So werden in Deutschland die absoluten Spitzenkräfte für die Branche ausgebildet. Dies wissen auch die potentiellen Arbeitgeber und so kommen direkte Jobangebote an die TU in Berlin und an die Hochschule Weihenstephan bei München, an dennen die Studenten ausgebildet werden.

Alles weitere gibt es im Spiegel-Artikel zum weiterlesen: klick

Hochschule Weihenstehpan
TU Berlin - Fachgebiet Brauwesen

Kommentieren November 20th, 2009

Bier Studie: Bier als Schlummertrunk nicht sinnvoll

Nach einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, sollen schon zwei halbe Liter Bierr einen erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Bereits 0,6 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht sollen Ursache für Schlafstörungen sein. Dies sind bei einem Körpergewicht 70 Kilogramm Gewicht etwa ein Liter Bier oder drei Gläser Wein. An sich eine ganz normale Menge Alkohol, welche zum Beispiel zu einem Abendessen konsumiert wird.

Der weltberühmte Schlummertrunk ist somit nicht wirklich förderlich. Unumstritten ist allerdings, dass Bier wirklich müde macht. Also die Wahrscheinlichkeit einzuschlafen ist mit Sicherheit gegeben, doch wird dieser Schlaf dann nicht gerade erholsam sein. Wer abends ein wenig zu viel Bier trinkt hat meist einen unruhigen Schlaf, auch wenn er vielleicht das Gefühl hat, dass er ruhig und erholsam schläft. Der Körper selber arbeitet um den Alkohol aus dem Körper zu schaffen und sich wieder zu regenerieren.

Also in Zukunft einfach noch ein wenig länger wach bleiben um den Alkohol vor dem schlafen abbauen zu können.

Kommentieren November 12th, 2009

Bier International: Belgisches Bier im Biertest

Anfang der Woche haben wir euch das Bierland Belgien vorgestellt. Nun haben wir für euch vier verschiedene belgische Biere getestet und für euch in einem kleinen Biertest zusammengefasst.
Eins vorne weg, der Geschmack der belgischen Biere ist so unterschiedlich geprägt, da konnten wir für euch keine klare Linie erkennen und haben somit zum Beispiel auch ein warmes Kirschbier im Angebot. Lecker!

Palm Speziale Pils

Das Pils nicht gleich Pils sein muss, dachten sich wohl bei diesem Bier die Belgier. So brauten sie hier ein eher malziges Ale mit vielen Röstaromen. Das Bier hat eine schöne bernsteinige Farbe, ist klar und sanft im Glas und überzeugt mit seinen Aromen auf der Zunge. Allerdings fehlen Bitterstoffe, die das Ganze noch aussagekräftiger machen könnten. Übrigens ist die PALM Brauerei die größte unabhängige Brauerei in Belgien und das Bier Palm das beliebteste Ale.

Palm Bier

De Koninck

Beim De Koninck handelt es sich um ein ebenfalls bernsteinfarbiges, klares und ruhiges Bier. Dieses Bier trägt einen vollen aromatigen Körper, welcher nach Lakritze und Sherry schmeckt und einen alkalischen und rauchigen Geruch nach sich zieht. Es schmeckt eher bitter und trocken auf der Zunge und hinten raus leicht ansetzend. Von den Geschmacksnoten her ist es sehr intensiv und interessant, mit Sicherheit eines der besseren Biere in Belgien.

De Konick

St. Louis Kriek Kirschbier

Interessant. So ist die empfohlene Trinktemperatur laut Hersteller bei 60 Grad. Also gut, Flasche in einen Topf mit heißem Wasser und schön erwärmt. Gerade bei kalten Temperaturen eine leckere und vor allem fruchtige Alternative zum Glühwein. Das Bier hat eine schöne, leicht dunkle, rote Farbe und einen schönen Schaum. Es ähnelt auch einem Gebräu aus einem Chemiebaukasten. Der erste Geruch geht in die Richtung Weihnachtsmarkt und Glühweinstand. Es riecht sehr süß, nussig und nach Nelken. Der Geschmack ist erst mal Wahnsinn! Sehr starke Kirscharomen, sehr sauer und leicht weinartig. Hinten raus sehr kitzelig und cremig im Abgang. Für kalte Tage sicherlich eine Alternative, hat aber leider nix mit Bier zu tun.

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4 Kommentare Oktober 16th, 2009

Bier International: Das Bierland Belgien - belgische Biere

Im internationalen Vergleich schlägt sich das kleine Nachbarland von Deutschland richtig gut. Belgien ist nämlich eines der Bierländer in Europa, neben Deutschland, England und Tschechien. Das belgische Bier, so sagen viele Bierliebhaber, ist genauso heilig wie zum Beispiel der Wein in Frankreich oder der Käse in der Schweiz.
Insgesamt gibt es in Belgien knapp 120 Brauereien. Im Vergleich liegt der Bierausstoß, verglichen mit den 10 Millionen Einwohnern des Landes, knapp unter dem der deutschen Brauereien.

Ähnlich wie in Deutschland beherrschen große Brauereien fast den kompletten Biermarkt. Der mittlerweile weltweit größte Bierkonzern InBev stammt ursprünglich aus Belgien. Damals kaufte das belgische Unternehmen Interbrew die brasilianische AmBev und fusionierte zum Brauereigiganten Nummer 1 in der Welt. InBev und die Brauerei Alken Maes, welche mittlerweile zu Carlsberg/Heineken gehört, teilen sich fast 90% des Biermarktes in Belgien.

Bierland Belgien


Trotz dieser Machtposition werden in Belgien fast 500 verschiedene Biere gebraut. Ebenfalls verzeichnet der Markt für Spezialbiere, wie zum Beispiel Kirsch, Honig oder Trappistenbiere, in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten. Hier können sich vor allem kleinere Brauereien behaupten und gegen die großen Konkurrenten durchsetzen.

Es kann also durchaus behauptet werden, dass in Belgien eine bunte Bierkultur herrscht. Dies zeigt sich vor allem in den größeren Städten in unzähligen Bars, Kneipen und Cafès wieder, in denen diese Bierspezialiäten teilweise gebraut und konsumiert werden. Nicht nur für Bierliebhaber ist Belgien mit Sicherheit eine Reise wert.

In der nächsten Woche wollen wir euch vier verschiedene, eher unbekanntere, Biersorten aus Belgien vorstellen. Mit dabei wird auch die ein oder andere Überraschung sein.

Hier könnt ihr viele verschiedene belgische Biere bestellen: Biershop Bierpost.com

3 Kommentare Oktober 9th, 2009

Der größte Bier und Wassergetränkemarkt der Welt

Oh Gott, mein Biervorrat ist leer, schnell ein paar Kumpels mobilisiert und ab nach Darmstadt- Eberstadt. Warum ich 40 km zu einen Getränkemarkt fahre? Ich sage nur “1300 Sorten Bier”. Ja ihr habt richtig gelesen!

Seit 1974 gibt es den größten Bier- und Wassergetränkemarkt der Welt. (Eintrag im Guinnessbuch) Im Jahre 2000 wurde der Markt umgebaut und es entstand eine Erlebnisfläche von 1300m². 1992 ist Vater Maruhn gestorben, seither leiten seine beiden Söhne Michael und Mario die Geschäfte. Zehn festangestellte Mitarbeiter und Aushilfen sorgen für einen super Service.

Maruhn Getränkemarkt 1

Es gibt 1300 Sorten Bier aus 60 Nationen. Rechtzeitig zur warmen Sommerzeit sind über 90 Weizenbiere zu finden.

Maruhn steht für:

- eine riesige Auswahl an Getränken aller Art
- Preise wie im Supermarkt
- Erlebnis und Abwechslung
- einen tollen Kofferraumservice
- 1001 Geschenkideen (ob Dosen, Boxen, Körbe, Gläser etc.)
- Service (Versand, Zapfanlagen, Bierbänke, vorgekühlte Getränke)
….und vieles mehr.

Im Sortiment gibt es aber auch ca. 400 Sorten Whiskys, eine große Auswahl an diversen Spirituosen und viel Wein und noch mehr Mineral- und Heilwasser. Auf der Homepage www.maruhn.de gibt es immer ein Bier des Monats und noch andere Infos wie Whisky-Tastings oder Weinverkostungen. Das Lieblingsbier von Michael Maruhn ist im Moment das Welde Nr. 1. Gutes Bier und guter Geschmack.

Maruhn Getränkemarkt 1
Die Qual der Wahl

Danke das ich rumschauen durfte und nochmals vielen Dank fürs Bier.
Leute wer hier nicht war der hat etwas verpasst.!!!!

Weitere Bilder und Kontaktinfos unter “more”:

Autor: bierfra

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Kommentieren Juli 2nd, 2009

Kolumne: Beer? Nein Danke! Teil 2

Bereits vor einiger Zeit haben wir für euch den ersten Teil über das Reinheitsgebot in Nordamerika, verfasst von Andi unserem Nordamerika-Korrespondenten, veröffentlicht. Den zweiten Teil wollen wir euch natürlich nicht länger vorenthalten. Deswegen, viel Spaß beim lesen!

Nun weiter im Text, wir sind noch nicht am Ende. Während diese im ersten Bericht genannten Aromen nur den Fruchtbieren zugesetzt werden, existieren noch viele andere Stoffe die hier dem Bier zugesetzt werden dürfen.
Ich kann und möchte an dieser Stelle nur auf einige eingehen. Wer weitere Infos haben möchte kann mir gerne eine E-mail schicken oder einfach einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.

Um unerwünschte Eiweiße aus der Würze zu entfernen, wird hier beim Kochen der Würze sehr häufig sogenanntes “Irisches Moos” zugegeben. Das hat nichts mit Moos zu tun, vielmehr handelt es sich dabei um ein Produkt aus Rotalgen (auch Knorpeltang genannt; Referenz), das an der Küste von, unter anderem, Irland gesammelt wird.
Diese Rotalgen werden dann weiter zu Carrageen verarbeitet, welches neben der Enfernung von Eiweißen im Bier noch zu folgenden anderen Zwecken verwendet wird:
In der Lebensmittelindustrie wird Carrageen als Geliermittel für Schlankheits- und Light-Produkte und in Fleischwaren (z.B. Wurst) , sowie als Verdickungsmittel in kalt angerührten Marmeladen, Babynahrung, Milchprodukten, Milchshakes, Eiscreme und Desserts eingesetzt. Mit Hilfe von Carrageen können auch Trübungen in Weinen beseitigt werden. In der EU ist es als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 407 zugelassen. Carrageen wird auch in der Kosmetikindustrie (Zahnpasta) verwendet. Das Dickungsmittel Carrageen (E 407) ist auch nach der Europäischen Öko-Verordnung für Bio-Lebensmittel zugelassen.

Toll nicht? Sehr vielseitig… Aber da ist noch eine Kleingkeit die mir sauer aufstößt (Zitat aus der Wikipedia): Im Tierversuch wurden Geschwürbildungen und Veränderungen im Immunsystem mit abgebautem Carrageen festgestellt. Na dann Prost!



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Juni 3rd, 2009

Neue Studie: Nach sechs Minuten wirkt Alkohol im Gehirn

In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg nachgewiesen, dass Alkohol in einer relativ schnellen Zeit zu Kopfe steigt und sich der Alkoholgenuss in nur sechs Minuten wirksam zeigt. Ebenfalls wurde nachgewiesen, dass der allzeit bekannte “Kater” (Artikel Mittel gegen den Kater) möglicherweise die Zusammensetzung der Zellwände.

So sollen laut der Studie eine Menge von drei Gläsern Bier oder zwei Gläsern Wein (0,5 bis 0,6 Promille) Veränderungen im Gehirn aufgezeigt haben. Die Probanden, acht männliche und sieben weibliche Personen, schlürften eine unangenehm schmeckende hochprozentige Flüssigkeit durch einen langen Strohhalm während sie im Kernspintomographen lagen. Es konnte Übrigends kein Unterschied zwischen den weiblichen und den männlichen Teilnehmern nachgewiesen werden. Beide reagierten gleich auf die Aufnahme des Alkohols.

Die schädigende Wirkung durch den Alkohol konnte schnell nachgewiesen werden. Die Konzentration von Stoffen, denen zellschützende Fähigkeiten zugeschrieben werden (Kreatin und Aspartat), nahmen mit steigender Alkoholkonzentration ab. Ebenfalls sank der Anteil von Cholin, einem wichtigen Bestandteil der Zellwände. Eine gute Nachricht für alle Beteiligten und natürlich auch für den Genusskonsumenten: Am nächsten Tag waren alle Schädigungen wieder verschwunden und die Zellen haben sich erholt.

Allerdings vermuten die Forscher, “dass die Fähigkeit des Gehirns, sich von den Wirkungen des Alkohol zu erholen, mit zunehmendem Alkoholgenuss abnimmt bzw. erlischt”.
So sind wohl die nachgewiesenen Effekte, die Grundlage für dauerhafte Schäden, wie sie auch bei alkoholabhängigen Menschen vorkommen. Auf dieser Basis soll nun in weiteren Studien genau diese Frage geklärt werden.

Mehr zur Studie gibt es hier: Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg

Autor: FvE

3 Kommentare Mai 15th, 2009

Alkohol im Sportverein

“Die folgende Sportsendung wird Ihnen präsentiert von…” Nicht nur im Fernsehen und auf großen Plakaten, auch in den Vereinen werben Brauereien für ihr Bier. Doch nicht nur Bier, auch Sekt und Wein gehören dazu. Irgendwie scheinen Alkohol und Sport schier untrennbar miteinander verbunden, auch wenn sie eigentlich gar nicht zueinander passen.

Sport und gleichzeitiger Alkoholkonsum sind nah zu vereinbaren. Aus dem Vereinsalltag aber lässt Alkohol sich anderseits auch nicht ganz verbannen. Denn das Vereinsleben besteht nicht nur aus Sport. Und es ist auch gar nicht das Ansinnen von Suchtprävention, Erwachsenen Alkohol grundsätzlich zu verbieten. Selbst abstinente Personen sollten eine gewisse Toleranz üben, wenn im Verein Alkoholisches genossen wird. Außerdem sind viele Vereine auf die Unterstützung durch Brauereien angewiesen und benötigen die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf.

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Kommentieren April 13th, 2009

Wein schlimmer als Bier

Hallo und willkommen zurück aus der Osterpause mit einer interessanten Meldung für alle Bier- und Weintrinker. Wie bereits ja schon bekannt, gibt es nun eine neue Studie von Wissenschaftlern mit Versuchspersonen, die belegt, dass Wein dem Gehirn mehr schadet als Bier. Gerade bei der Gedächtnisleistung zeigten die Probanden, die Wein tranken, eine schlechtere Leistung als die, die Bier tranken. Durch den Wein verkleinert sich das Gehirn schneller.
Was beudetet das nun genau? Sollen alle Weintrinker auf Bier umsteigen? Schade wäre es für das Weinland Deutschland, aber gerade beim Bierkonsum haben wir aufzuholen. Nun, schauen wir erstmal weiter.

Alkohol schadet dem Gehirn, egal Bier, Wein, Schnaps oder andere Getränke mit alkoholischem Inhalt. Deswegen sollte Alkohol aufjedenfall nur in Maßen getrunken werden. Doch jetzt haben Wissenschaftler der Universität Göttingen herausgefunden, dass für die grauen Zellen nicht jede Form von Alkohol gleich schädlich ist. Die Erkenntnis: Wein schadet dem Hirn deutlich mehr als Bier. Das Gehirn bei Weintrinkern ist um 10% kleiner als das Gehirn von Biertrinkern.

Die Wissenschaftler vermuten, dass Bier Substanzen enthält, die den durch Alkohol verursachten Schädigungen entgegenwirken können. Sie stellten fest, dass das Blut der Biertrinker eine geringere Konzentration der Aminosäure Homocystein aufweist. Diese Aminosäure ist für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Demenz verantwortlich. Weiterhin wird vermutet, dass die im Bier enthaltene Folsäure sowie das Vitamin B zu einem Abbau dieser Aminosäure führt. Somit lässt sich nun wissenschaftlich sagen, dass ein moderater Weingenuss genauso schädigend sein kann wie anderer Alkoholkonsum. Bisher wurde eher die Meinung vertreten, dass Weingenuss eher gesundheitsfördernd ist.

Unserer Meinung nach eine sehr interessante und aussagekräftige Studie.

Quelle science.orf.at

3 Kommentare März 24th, 2008


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