Bier Rezept: Die Bierpizza

Hallo liebe Leser des guten Geschmacks. Wir dürfen euch zu einem weiteren Rezept in unserer Reihe der Bier Rezepte begrüßen und euch diesmal ein Rezept von einem unserer Leser vorstellen. Laut seinen Aussagen funktioniert das Rezept so, wie er es beschrieben hat. Wir veröffentlichen es diesmal ganz ohne Gewähr und wünschen viel Spaß beim lesen und ausprobieren. Falls ihr uns auch ein Bier Rezept schicken möchtet, könnt ihr das über unser Kontaktformular immer gerne machen.

Heute stelle ich Euch ein ganz besonders leckeres Rezept für eine knusprige Bier Pizza vor. Wenn Ihr einmal nur von dieser gekostet habt, da könnt Ihr Euch schon jetzt sicher sein, dass keine andere Pizza mehr bei Euch auf den Tisch kommt. Eine Bier Pizza ist etwas ganz Besonderes und keine Sorge, betrunken wird man davon auch nicht, weil durch die Hitze der im Bier enthaltene Alkohol zu 100 % verflüchtigt und ein watteweiches Aroma in Verbindung mit einer goldig-knusprigen Pizza hinterlässt.

Erforderlich ist ein gutes Weizenbier (Weißbier), welches zuvor 30 Sekunden in die Mikrowelle gestellt werden muss, damit der Teig gut
aufgehen kann (A.d.R. nicht trinken!!!). Aber vorsichtig, wenn das Weizenbier (Weißbier) zu heiß wird, sterben die Hefebakterien und der Teig bleibt flach, was wir alle nicht wollen. Nehmt am besten 250 ml Weizenbier auf 400 Gramm Mehl . Gebt noch zum Mehl und dem Bier 100 Gramm Hartweizengrieß hinzu, damit ist Euch ein Knuspererlebnis der Extraklasse garantiert. Selbstverständlich darf eine Packung Hefe auch nicht fehlen (auch wenn vielleicht gedacht wird, dass beim Hefeweißbier auch genug Hefe dabei ist).

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2 Kommentare Juli 10th, 2008

Das Bierquartett: Alt sticht Pils!

Das mit Bier fast alles möglich ist, zeigen immer wieder diverse Artikel auf unserer Seite. Doch nun haben wir etwas wirklich ganz besonderes entdeckt und möchten dies euch vorstellen: Es handelt sich um ein legendäres Bierquartett. Im Spiel der Firma Kultquartett aus Hamburg präsentieren sich 32 deutsche Biermarken in fünf Kategorien. So wurden die typischen Quartettkategorien wie Drehzahl, Nutzlast, Leistung, Baujahr und Hubraum einfach in Alkoholgehalt, Stammwürze, Kalorien, Brauereigründung und Bitterwert kreativ umgewandelt.

Die Idee zum Bierquartett kam den beiden Quartettfans Ole Boyken und Thorsten Kucklick beim Zocken in der Kneipe. Sie stellten fest, dass Quartettspielerdurst sich ausgezeichnet mit einem frisch gezapften Bier stillen lässt. Die Kombination zwischen Bier und Quartett war nach einigen weiteren Bieren so vereint, dass sie sich entschlossen haben ein Bierquartett zu entwickeln. Im Spiel spiegelt sich die komplette Spannbreite der deutschen Biere wieder. Von Pils über Weizenbier, Altbier, Kölsch, Export, Radler, Bock und sogar alkoholfreiem Bier ist alles mit dabei.

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2 Kommentare Juni 28th, 2008

Bier Rezept: Bier Kartoffel Gratin

Jawohl liebe Freunde des guten Geschmacks, die Redaktion von Lieblingsbier.de hat es mal wieder geschafft und für euch ein leckeres Rezept mit Bier gekocht und natürlich auch für euch gegessen. Diesmal haben wir für euch ein knackiges Kartoffelgratin mit Weißbier und Brokkoli. Eine interessante und schmackhafte Sache, aber lest selbst und vor allem: kocht es nach! Zunächst einmal zu der Zutatenliste.

Zutaten:

- ca. 2 kg Kartoffeln
- 150 g Speck, am besten gewürfelter Bauchspeck
- 2 Zwiebeln
- 1 Brokkoli
- 2-4 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
- 300 ml Weißbier
- 400 ml Sahne
- 4 Eier
- Salz
- Pfeffer
- Muskat
- Kümmel
- Semmelbrösel
- Butter

Los geht`s. Zunächst werden die Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und circa 10 Minuten in Salzwasser angekocht. Währenddessen wird der Speck zusammen mit den gewürfelten Zwiebeln in einer Pfanne angebraten, bis die Zwiebeln schön glasig sind und der Speck schön kross. Am besten den Speck zuvor anbraten und dann die Zwiebeln hinzugeben.
Das Weißbier wird zusammen mit der Sahne und den vier Eiern in einer Schüssel vermischt.
Dann die angekochten Kartoffelscheiben zusammen mit den Speckzwiebeln und der Bier-Sahne-Eier Masse in eine große Schüssel geben und kräftig verrühren. Dann ganz am Ende den Brokkoli hinzugeben und kräftig mit allen Gewürzen würzen. Der Brokkoli muss nicht, kann aber, zuvor auch noch kurz angekocht werden. Wer es aber ein wenig knackiger mag, kann dies auch lassen.
Dann ist das Gericht auch schon fast fertig. Die Auflaufform wird mit Butter bestrichen, die Kartoffelmasse wird hineingegeben, mit Semmelbröseln bestreut und dann in den Ofen, welcher auf 165 Grad vorgeheizt wurde, geschoben. Nach ungefähr einer Stunde ist es fertig und das schmackhafte Bier-Kartoffel-Gratin darf genossen werden.

Viel Spaß beim nachkochen wünscht euer Kochteam von Lieblingsbier.de

Falls ihr weitere Rezepte mit Bier habt, dann könnt ihr diese gerne über unser Kontaktformular schicken und wir veröffentlichen diese dann. Toll wären, wenn ihr von eurem Gericht vielleicht ein paar Fotos machen würdet.

Biergratin1

Biergratin

1 Kommentar Juni 18th, 2008

Weihenstephan: Biertest im Zeichen der Wissenschaft

Das ein Biertest nicht gleich ein Biertest ist, zeigt die hoch wissenschaftliche Verköstigung beim Bier-Sensorikseminar auf der Bierhochburg Weihenstephan in Bayern.

Beim 34. Sensorik-Seminar der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) haben 20 Diplombraumeister verschiedene Biersorten vom Pils bis zum Weißbier verköstigt und nach wissenschaftlichen Standards wie “Rezenz” oder “Qualität der Bittere” bewertet.
Neben den wissenschaftlichen Kriterien wurden selbstverständlich auch Standardpunkte wie Geschmack, Geruch und Vollumdigkeit des Gerstensaftes auf einer Skala bewertet. Punkte, wie zum Beispiel “der letzte Schluck“, der beim Lieblingsbier.de Biertest im Vordergrund steht, wurden nicht berücksichtigt. An einem Testbier wurde gerade ein bis zweimal genippt und dann bereits bewertet.

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1 Kommentar Juni 14th, 2008

Biertest: Pater Rudi Weißbier

Wir dürfen zu einer neuen Runde Biertest einläuten und beschäftigen uns diesmal mit einem ganz speziellen Weißbier mit dem wunderbaren und auch humorvollen Namen “Pater Rudi”. Was hinter diesem Namen steckt erfahrt ihr wenn ihr weiter lest. Diesmal getestet und verfasst von unserem DoktaBaya.

Biertest Weißbier:

Bierart: Weißbier naturtrüb
Name: Pater Rudi
Hersteller: Isaria Getränke
Brauort: Pilsting (Bayern)
Alkoholgehalt: 4,9 % Vol.
Homepage: www.isaria-getränke.de

ParterRudi

Geschmack:
Das Pater Rudi Weissbier glänzt von der ersten Minute an mit einem milden – hefigen Gaumenkitzeln. Eine Art süffiger Konter, der kurz vor dem 16 – Meter Raum abgefangen wird – nicht mit einer Blutgrätsche, nein! Das letzte Aha-Erlebnis, die sprichwörtliche Explosion auf der Zunge ist es, was irgendwie fehlt. Das lässt den Geschmack allerdings keineswegs blass oder minderwertig erscheinen – vielmehr spielt dieses Weißbier konstant im offensiven Mittelfeld.

6/10 Punkten

Geruch:
Überraschend dezent kommt die Hefe heraus. Wer vorher einen Schluck verköstigt hat weiß, warum dies Überrascht. Letztendlich schmeckt es allerdings irgendwie nach… ja, …nach einem hellen Weizenbier.

6/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Hätte dieses Bier irgendwo eine Tür – ich würde eintreten! Denn dieses Bier kann sich ganz groß „einladendes Äußeres“ auf die Fahnen schreiben. Das gekühlte Bier glänzt in seiner dunkelgoldenen Naturtrübe leicht perlend im durch die Temperatur angeschlagenen „Weißbier – Stutzen“. Jedem Bierfreund wird spätestens jetzt das Wasser im Munde zusammenlaufen.

8/10 Punkten

Design:
Weniger gelungen ist nach meinem Geschmack die penetrant – unstimmige Farbkombination des Labels. Orange und blau dominieren den Aufdruck nebst eines weniger anmutig dreinschauenden Paters – ich denke es muss der Rudi sein. Meine Herren – hier darf nachjustiert werden

6/10 Punkte

Schaum:
Der Schaum ist enorm cremig und so feinporig wie ein Schwammtuch – zum Glück aber nicht gelb. Herrlich anzuschauen.

7/10 Punkte

Einschenken und Verhalten im Glas:
Pater Rudi Weißbier gehört zu den introvertierten, eher ruhigen Bieren. Es lässt keine Rückschlüsse auf Verhaltensauffälligkeiten zu. Vielmehr liegt es gemütlich, leicht perlend im Stutzen – ganz wie die Lieblingsbier.de Redaktion an einem lauen Sommerabend. Die Konsistenz ist, wie oben beschrieben, sehr einladend.

8/10 Punkten

Letzter Schluck:
Leider nicht mehr kühl, jedoch trotzdem angenehm.

6/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Ja der Pater Rudi ist ein Gemütlicher. Ein Weissbier „für alle Fälle“, wie in der Bewertung zu erkennen in jedem Falle zum Verzehr empfohlen. Es ist ein Allrounder, quasi auf jedem Platz heimisch – im Wohnzimmer, der Wirtschaft, dem Club und selbstverständlich auch dem Biergarten. Ein Fels in der Brandung mit konstanter „Leistung“. Dem Kenner und Sammler – der das besondere sucht, sei jedoch eher zu einem anderen Bier geraten.

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1 Kommentar Juni 10th, 2008

Biertest: Ayinger Bräu-Weisse

Weiter geht es mit unserem sagenhaften Biertest und diesesmal haben wir für euch wieder mal ein oberbayerisches Weißbier herausgesucht und für euch etwas genauer unter die Lupe genommen.

Biertest Weißbier:

Bierart: Weißbier
Name: Ayinger Bräu-Weisse
Hersteller: Ayinger
Brauort: Aying (Brauerei Aying)
Alkoholgehalt: 5,1 % Vol.
Homepage: www.ayinger-bier.de

Ayinger

Geschmack:
Wieder musste sich ein Weißbier unserem harten aber bewehrten Biertest unterziehen. Doch es sei gleich zu Beginn gesagt, dass Ayinger Bräu-Weisse braucht sich nicht zu verstecken. Alle Weißbierliebhaber dürfen sich hier auf ein würziges Brauwasser aus Oberbayern freuen. Das Bräu-Weisse fällt schon beim Einschenken ins Glas durch einen optimalen Kohlesäuregehalt auf, der anhand eines spritzigen Prickelns im Gaumen gefällt und die Endorphine im Biergarten beflügeln sollte. Dadurch bekommt es einen erfrischenden Touch, verliert aber bis zum letzten Schluck nicht seinen würzigen aber auch vollmundigen Geschmack. Sehr lecker!

10/10 Punkten

Geruch:
Schon nach dem Öffnen der Flasche darf sich die Nase an einem angenehmen aber typischen Weißbierduft erfreuen. Hier hebt sich das Ayinger gut noch nicht von seinen Konkurrenten ab, bis es sich schließlich mit Körper und Geist vereint.

8/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Dieses Weißbier erstrahlt in hellem Schein. Es zeigt sich durch eine gelbliche Farbe und ist keinesfalls trüb im Glas. Sein Glanz in der Sonne lädt zum erfrischenden Genuss ein.

7/10 Punkten

Design:
Das Ayinger Bräu-Weisse kommt mit einem herkömmlichen Design daher und wird wahrscheinlich nicht zu einem Blickfang in den Bierregalen der Getränkehändler avancieren. Jedoch erinnert es durch grün-güldene Rauten an seine bayrische Herkunft. Und das ist immerhin auch etwas. Als Bierliebhaber sollte man aber sich nicht vom dezenten Auftreten des Bieres leiten lassen…

7/10 Punkte

Schaum:
In dieser Kategorie muss das Weißbier leider etwas Kritik hinnehmen. Der Schaum könnte cremiger sein und hält sich zudem nicht lange im Glas. Vermutlich hindert hier der Kohlensäuregehalt das glanzvolle Erblühen des Bieres.

7/10 Punkte

Einschenken und Verhalten im Glas:
Das Bier lässt sich flüssig einschenken und nimmt sofort eine Einheit mit dem Glas an. Die Kohlensäure perlt dabei lieblich vor sich hin und regt so einen raschen verzehr an.
Leider wird das Ayinger Bräu-Weisse nicht lange von seinem Schaum geschmückt, was sich bei einem Weißbier etwas vermissen lässt.

8/10 Punkten

Letzter Schluck:
Hebt man das Weißbierglas zum letzten Male, kommt die Würze des Bieres nochmals schmackhaft zur Geltung, was positiv auffällt. Der berüchtigte letzte Schluck ist bei diesem Weißbier nicht zu verachten. Der wohltuende Geschmack zieht sich so vom ersten bis zum letzten Tropfen durch das Bier.

10/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Das Ayinger Bräu-Weisse gefiel durch seinen recht würzigen und spritzigen Geschmack und ist somit als sehr leckeres Sommerbier zu empfehlen. Genau das Richtige für diese Jahreszeit! Wohl bekomm’s….

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4 Kommentare Mai 24th, 2008

Welches Bier passt zu welchem Essen?

Eine Frage, die die Menschheit schon seit Jahrtausenden beschäftigt, ist diese, welches Bier passt zu welchem Essen?! Der deutsche Brauerbund hat sich genau zu dieser Frage Gedanken gemacht und eine wunderbare Tabelle mit Hilfe von einem Kölner Küchenchef veröffentlicht. Nun ist es endlich bekannt, zu welchem Essen ein leckeres Weißbier oder ein vollmundiges Helles passt oder vielleicht doch ein leckeres frisches Pils? Was meint ihr? Schaut euch einfach die folgende Tabelle an und testet euch durch.

So könnt ihr jetzt schonmal leckere Bierrezepte kochen und wisst gleichzeitig dazu, welches Bier am besten passt. Viel Spaß und Wohlbekomms.

Grafik
Quelle: Deutscher Brauerbund

Kommentieren April 17th, 2008

Biertest: Spektakulator Weisser Doppelbock

Heute wollen wir zu einer ganz besonderen Art von Weißbier kommen. Diesesmal im Test befindet sich ein spezielles Doppelbock Weizen mit dem wunderschönen Namen Spektakulator Weisser Doppelbock. Also nach einem Paulaner Weißbier, einem Karg Weißbier und einem wunderbaren Ökobier Heinz vom Stein Weizen nun ein neues, ganz besonderes Weißbier.

Biertest Weißbier:

Bierart: Doppelbock Weizen
Name: Spektakulator Weisser Doppelbock
Hersteller: Brauerei Jodlbauer
Brauort: 94133 Röhrnbach
Alkoholgehalt: 8,7 %
Homepage: www.jodlbauer-weizen.de

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Geschmack:
Der Spektakulator Weisser Doppelbock ist ein unfiltriertes Weißbier mit sagenhaften 19,8% Gehalt an Stammwürze. Es ist ein Bier was seine Mineralien und Vitamine vollkommen erhalten darf und dementsprechend fantastisch und unglaublich intensiv schmeckt. Bereits beim ersten Schluck gibt es eine wahnsinnge Hefeexplosion im Gaumen, welche mindestens 10 Sekunden andauert. Der Spektakulator macht seinem Namen alle Ehre wert. Er schmeckt extrem süffig, würzig und unglaublich hefig. Dieses Bier muss einfach probiert werden um diesen unfassbaren intensiven Geschmack zu erleben. Ob dieser Geschmack allerdings auch wirklich schmackhaft ist, ist geschmackssache. Wir persönlich befinden es so. Auf Grund dieses unvergleichbaren heftigen Hefegeschmacks vergeben wir die volle Punktzahl !!!

10/10 Punkten

Geruch:
Der Spektakulator vom Jodlbauer riecht unglaublich intensiv. Selbst mit einer wirklich verschnupften Nase riecht man diesen unverwechslbaren Hefegeruch allemal. Der Geruch steigt in die Nase, geht dort in alle Poren und macht es sich erstmal bequem. Nach einiger Zeit vergeht er dann langsam wieder, aber das ist wirklich herzhafter Geruch eines Weißbieres.

9/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Das Bier hat eine schöne und volle orangegelbe Farbe. Es wirkt bestimmt wahnsinng schön an einem schönen warmen Herbsttag im Biergarten. Dadurch, dass das Bier ungefiltert ist, ist es voller Mineralien und Hefeteilchen und somit auch ziemlich trübe und dunkel. Aber so sollte ein schönes herzhaftes Weißbier auch aussehen.

9/10 Punkten

Design:
Die Flasche ist ziemlich eigen gestaltet worden. Mit Sicherheit fällt das Spektakulator aus der Reihe der sonstigen Jodlbauer Biere, die alle mit einem großen Logo gekennzeichnet sind. AUf dem Spektakulator Doppelbock macht sich ein bulliger Ziegenbock an einem gut gefüllten Weizen zu schaffen und ist gerade dabei dieses umzukippen. Es passt auf jeden Fall zum Namen des Bieres. Das Etikett sieht aus wie mit Hand gezeichnet und verleiht dem Bier eine gewisse Art von etwas besonderem und dies ist es mit Sicherheit.

8/10 Punkten

Schaum:
Der Schaum sieht wie bei vielen anderen Weißbieren am Anfang ziemlich gut und schaumig aus und macht einiges her. Dies ist aber leider nicht die ganze Wahrheit und schon nach wenigen Minuten verflüchtigt sich der schöne weiße Schaum und fällt in sich zusammen. Der Geschmack beim Schaum ist allerdings ziemlich lecker und schmackhaft.

7/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Der Doppelbock ist mit seinen 8,7 Umdrehungen ziemlich gut dabei und deshalb fließt er auch ziemlich schwer aus der Flasche. Ist er aber einmal hinausgekommen, liegt er gut und fest im Glas und sieht einfach schön aus. Das Bier bewegt sich nicht wirklich und die Kohlensäure macht bei der hohen Stammwürze auch nicht wirklich viel aus. Sieht fast etwas langweillig aus.

8/10 Punkten

Letzter Schluck:
Was soll dazu gesagt werden? Selbst beim letzten Schluckt erlebt der Gaumen noch eine unglaubliche Hefeexplosion. Der Geschmack bleibt bis zum Ende voll enthalten und beschehrt dem letzten Schluck einen gewissen Faktor an Hefesud.

8/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Das Spektakulator Weisse Doppelbock ist ein Bier, welches hauptsächlich nur in Niederbayern erhältlich ist. Auf der Homepage der Brauerei gibt es eine Indexliste von Getränkefachmärkten, wo das Bier erhältlich ist. Ebenfalls ist das Spektakulator in einigen Bieronlineshops im Internet erhältlich. Somit kann jeder, aber wirklich auch jeder, einmal dieses unglaubliche Hefeerlebniss live erleben. Im Vergleich zu anderen Weizenbieren ist das Doppelbock allerdings auch im Preis etwas höher, mit fast zwei Euro pro Flasche liegt es da im oberen Bereich, dies sollte einen allerdings nicht abhalten mal eines zu kaufen.

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5 Kommentare April 10th, 2008

Biertest: Weideneder Weizengold - Weißbier

Wieder hat es einige Zeit gedauert aber nun geht es doch auch schon wieder weiter mit unserem BIERTEST. Ebenfalls dreht es sich diesmal um das Weißbier, aber heute nicht ganz so berühmt wie das Paulaner Weißbier vom letzeren Biertest.

Biertest Weißbier:

Bierart: Hefeweißbier
Name: Weideneder Weizengold
Hersteller: Brauerei Weideneder Tann
Brauort: 84367 Tann
Alkoholgehalt: 5,2 %
Homepage: www.weideneder.com

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Geschmack:
Das Weideneder Weizengold hat einen sehr angenehmen feucht fröhlichen süffigen Weizengeschmack. Im Abgang hat es eine leichte bittere Note, die aber wirklich nur ganz leicht zum Vorschein kommt und sich auch wirklich nur kurz bemerkbar macht. Dies gibt ziemlich sicher keinen Abzug in der B-Note. Für alle die, die das Wolferstetter Weißbier lieben und trinken, ist das Weideneder vom Geschmack ziemlich nahe. (Demnächst mehr zum Wolferstetter). Der Geschmack ist somit für ein schönes Weizenbier optimal und herrscht ebenfalls ziemlich lange im Mund und befriedigt den Gaumen und die Geschmacksnerven.

9/10 Punkten

Geruch:
Das Weizengold hat einen schönen süsslichen Hefegeruch. Nicht zu stark wie bei manch anderen Weizenbieren sondern trifft ziemlich genau die Mitte. Der Geruch legt sich gut in die Nase und fordert zum Trinkvergnügen auf. So sollte ein Weißbier riechen.

9/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Ein wunderbares Aussehen verleiht dem Bier genau den richtigen Weizenblick. Schon über Meter hinweg leuchtet das Weideneder hefetrüb und weizenfein. Die goldende Farbe macht dem Weizengold alle Ehre und bekräftigt den Zusatznamen nochmals voll und ganz.

9/10 Punkten

Design:
Das Thema Gold spielt nicht nur beim Namen eine Rolle. Auch das Etikett wurde mit einem “gold Rand” gestaltet. Allerdings wirkt dieser nicht gerade glamour mäßig. Das Brauereilogo sieht ebenfalls nicht gerade aktuell aus und der Gesamteindruck macht doch eher einen müden und ausgelutschten Eindruck. Eine Erneuerung des Designs der Flasche würde sicherlich helfen. Alles in allem wirkt das Design sehr klassisch, was natürlich dem ein oder anderen auch gefallen wird. Uns aber nicht.

5/10 Punkten

Schaum:
Der Schaum beim Weideneder schneidet dann doch schon wieder etwas Besser ab. Zu Beginn entsteht eine richtig schöne cremige volle weiße Schaumkrone, die sich auch ziemlich lange im Glas hält und nicht ganz so schnell zusammenfällt wie man es eigentlich gewöhnt ist. Der Schaum hat eine etwas bittere Note und läd nicht wirklich zum genüsslichen schlürfen ein, was aber dem Gesamteindruck nicht wirklich schadet.

8/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Das Bier fließt zügig aus der Flasche in das Glas und findet schnell zu einer ruhigen Form. Die Kohlensäure brodelt nur leicht und verleiht dem Bier etwas gemütliches. Die perfekte Schaumbildung nach dem Einschenken gibt dem schönen Gesamteindruck eine weitere gute Note, so dass das Bier auch nach Minuten noch einladend im Glas liegt und den Geniesser auffordert.

9/10 Punkten

Letzter Schluck:
Der Schaum hält sich eigentlich bis zum letzten Schluck gut im Glas, allerdings wurde das Glas auch ziemlich bewegt. Der letzte Schluck schmeckt etwas abgestanden und schon etwas schal. Das Weideneder sollte man also etwas schneller geniessen, dann macht auch der letzte Schluck noch Freude.

7/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Das Weideneder Weizengold ist mit Sicherheit eine etwas unbekanntere Biermarke unter den Freunden des Weizenbieres. Es gibt es nur im gut sortierten Getränkefachmarkt in Bayern, vorwiegend in Niederbayern, zu erstehen. Aber in den heutigen Zeiten ist es natürlich auch über das Internet bei www.Bier-Onlineshop.de erhältlich. Einen Pluspunkt hat sich das Weideneder durch die sehr gut gestaltete Homepage verdient. Neben vielen nützlichen Informationen rund um Bier gibt es unter anderem auch einen Lieferservice, dieser fährt allerdings nur einen kleinen Umkreis ab. Wer nicht in diesem Umkreis wohnt, kann sich direkt über den eigenen Onlineshop das Weideneder Weizengold und andere leckere Bierarten nachhause bestellen.

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6 Kommentare April 3rd, 2008

Bierdeckel Wette bei “Wetten dass…?”

So schnell kann es gehen. Kaum wird über die wunderbare Internetseite Bierdeckelboerse.de berichtet, gibt es bei der ZDF Samstagabend Show “Wetten dass..?!” gleich eine Wette zum Thema Bierdeckel. Da hat sich doch ein etwas älterer Herr gedacht, dass er es schafft innerhalb von drei Minuten insgesamt 40 Bierdeckel auf seiner Stirn zu platzieren in dem er sie in den Mund nimmt und ohne seinen Händen nur mit einem Schwung auf seinen Kopf befördert. Selbstverständlich hat er es, wohl auch durch genug Übung, geschafft und die Wette gewonnen.

Wir appelieren so mit an alle Wettbegeisterten: Wir wollen mehr Bier Wetten im Fernsehen sehen.

Vielleicht ein Bier am Geschmack erkennen? Gute Idee. Wir von Lieblingsbier.de überlegen uns ob wir aus 50 Weißbieren allein 10 Stück an der Farbe erkennen oder am Geruch. Also, da lässt sich nur sagen: “Top die Wette gilt”

Kommentieren März 29th, 2008

Biertest: Paulaner Weißbier Weizen - naturtrüb

Weiter geht es mit unserem mittlerweile schon bekannten BIERTEST. Diesmal hat sich ein weltberühmtes Weißbier in unsere Testreihe geschlichen und wurde von unseren Biertestern bis auf den letzten Tropfen ausgiebigst begutachtet. Bekannt ist das Paulaner Weißbier vor allem wegen seinem berühmten Werbespruch “Gut, Besser, Paulaner”. Ob dies auch hält was es verspricht? Naja, seht selbst.

Biertest Weißbier:

Bierart: Hefeweißbier
Name: Paulaner Hefe-Weißbier naturtüb
Hersteller: Paulaner Brauerei München
Brauort: München
Alkoholgehalt: 5,5 %
Homepage: www.paulaner.de

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Geschmack:
Das Paulaner Weißbier ist ein sehr würziges Bier, welches sich am besten an einem schönem Sommertag in einem Biergarten genießen lässt. Jeder Schluck ist wohltuend und entlockt dem Trinkendem einen befriedigten Seufzer. Ein intensiver, deftiger Geschmack macht das Bier süffig und dem Bierfreund gegenüber sehr attraktiv. Der kräftige Geschmack könnte allerdings, wie meist beim Weißbier üblich, ungeübte Biertrinker abschrecken. In Kombination mit einem deftigen Essen ist das Paulaner Hefe-Weißbier jedoch eine optimale Wahl.

8/10 Punkten

Geruch:
Die Würze dominiert ebenfalls den Geruch. Dieser Lockduft ist sehr anregend und stimmt sich auf den Geschmack des Biers ein, was die Freude des Trinkenden vor jedem Schluck noch mehr steigert.

8/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Was der Name des Biers schon vermuten lässt, bestätigt sich beim dem Einschenken. Im Glas ist eine sehr schöne trübe bräunlich goldene Flüssigkeit welche zum Verzehr einlädt. An einem sonnigem Tag im Biergarten bricht sich das Licht in diesem Glas und lässt das Bier in seiner ganzen Pracht erstrahlen.

9/10 Punkten

Design:
Das Design der Flasche zeigt uns wie man ein Paulaner Weißbier am besten trinkt. In einer Zeichnung die um den gut sichtbaren Namen des Biers angebracht ist sieht man einen schönen Biergarten in welchem urige Leute sitzen, sichtlich befriedigt sind und Paulaner trinken. Der bekannte Paulaner Mönch ziert den Bierdeckel und dient als Logo. Schwierig beim Paulaner ist der die Unterscheidung um welche Sorte es sich jetzt handelt. Dies erkennt man nur auf dem genaueren Blick, hat man die Flasche aber einmal in der Hand, liegt sie meist ganz schnell im Einkaufswagen.

7/10 Punkten

Schaum:
Beim Schaum zeigt das Paulaner leider Defizite. Obwohl der Schaum eine wunderschön weiße Farbe hat und auch eine schön schaumige Konsistenz aufzeigt, ist die Krone nicht so hoch wie man sich es erhofft, zusätzlich fällt sie schon nach kurzer Zeit in sich zusammen wodurch das Bier ein wenig an Würde verliert. Mit einem leicht bitterem Geschmack überzeugt der Schaum dieses würzigen Biers nicht wirklich.

6/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Einschenken lässt sich das Paulaner leicht von der Hand. Der Schaum bildet sich erst zum Schluss weshalb sich dieses Bier schnell und nebenbei einschenken lässt. Nach dem Einschenken fordert dieses Bier auf, getrunken zu werden.

9/10 Punkten

Letzter Schluck:
Der letzte Schluck des Biers ist geschmacklich auf dem Level der vorhergegangen Schlücken und hat eine sättigende Funktion. Diese veranlasst den Biertrinker entweder sich ein neues Paulaner Bier zu öffnen oder sich zurück zu lehnen die Hände auf den Bauch zu legen und befriedigt zu lächeln. Ein Schluck der sich lohnt.

9/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Das Paulaner Weißbier hat einen Ruf zu vertreten und wird diesem Ruf gerecht. Erhältich ist dieses Bier in jedem gut sortiertem Getränkemarkt deutschlandweit und auch vertreten auf dem Oktoberfest. Eine Biersorte aus der schönen Stadt München die es zu etwas gebracht hat und die jeder Bierfreund einmal probiert haben sollte.

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2 Kommentare März 26th, 2008

Biertest: Das Ökobier Heinz vom Stein - Der Wilde

Nun dürft ihr unseren zweiten BIERTEST bestaunen und selbstverständlich auch lesen. Nach dem zuerst getesteten Karg Weißbier dürfen wir euch ein weiteres Weißbier aus unserer Reihe präsentieren. Getestet wurde diesmal ein ganz besonderes Weißbier, nämlich ein Ökobier mit dem interessanten Namen Heinz vom Stein – der Wilde.
Auch diesmal wird wieder nach unserem bewerten Bewertungssystem getestet, dass euch beim ersten Testlauf schon begegnet ist. Ebenfalls gibt es wieder ein persönliches Fazit unserer Tester.

Biertest Weißbier:

Bierart: Ökobier
Name: Heinz vom Stein – Der Wilde
Hersteller: Schlossbrauerei Stein
Brauort: 83371 - Stein a.d. Traun,
Alkoholgehalt: 4,9 %
Homepage: Heinz-vom-Stein-Biere.de

Heinz vom Stein

Geschmack:
Das Ökobier Heinz vom Stein schmeckt vom ersten Schluck an schön mild, fruchtig, mit einer leichten Apfelnote und kaum nach Bitterstoffen. Das milde Weißbier hat einen ziemlich hohen sichtbaren Anteil an Kohlensäure, welcher sich aber beim trinken nicht wirklich bemerkbar macht. Nach einiger Zeit entwickelt sich eine ziemlich würzige Note, die ein bisschen an die Weihnachtszeit erinnert, sich aber keinesfalls negativ auswirkt. Alles in allem gesehen ein würziges, mildes Sommerbier, welches sich harmonisch perfekt als Erfrischungsgetränk eignet.

9/10 Punkten

Geruch:
Das Bier hat einen natürlichen bierigen Geruch, der sich aber nicht aufdrängen möchte. Es riecht, so wie es bei einem Ökobier auch sein sollte, nach natürlichen Zutaten wie Hefe, Hopfen und Malz. Der Geruch ist allerdings um einiges intensiver als der Geschmack.

8/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Beim ersten Blick kann man das Weißbier mit einem naturtrüben Apfelsaft verwechseln. Es hat eine fantastische warme orange Farbe und wenn die Sonne durch das Bier strahlt glänzt es aus allen Poren. Die trübe Hefe macht sich ebenfalls ordentlich bemerkbar im Glas und verhindert eine Durchsichtigkeit des Bieres.

9/10 Punkten

Design:
Die 0,5 Liter Flasche zeigt sich in einem schlanken Design mit einem bläulich sehr aufwendig gestalteten Etikettendesign. Auf dem Logo des Bieres sieht man wohl den Ritter Heinz vom Stein in voller Rüstung mit einer holden Dame an seiner Seite, die neben ihm auf dem Boden kniet. Ebenfalls befindet sich auf der linken Seite neben dem Logo eine Sage über den Ritter Heinz vom Stein und die Burg am Steiner Felsen. Eine tolle Geschichte, die auf der anderen Seite neben dem Logo mit einer Geschichte über das Biobier perfekt ergänzt wird. Durch die blaue Farbe und das aufwendig gestaltete Logo hat das Bier einen hohen Wiederkennungswert und sich sicherlich die volle Punktzahl verdient.

10/10 Punkten

Schaum:
Beim Schaum punktet das Ökobier ebenfalls ziemlich hoch. Neben einer schönen weißen Farbe bleibt der Schaum lange und fest im Glas liegen und besteht auch nach den ersten Trinkeinheiten immer noch auf dem Bier. Nach einiger Zeit fällt der Schaum dann zusammen, bildet aber immer noch eine kleine Schicht, die das Bier nicht so schal aussehen lässt. Der Geschmack vom Schaum ist allerdings etwas bitter und nicht ganz so angenehm

8/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Der Kronkorken flutscht leicht von der Flasche und das Bier fließt ebenfalls leicht aus der Flasche in das Glas hinein. Das Bier liegt ruhig und leicht im Glas und wartet einfach nur darauf geschlürft zu werden.

9/10 Punkten

Letzter Schluck:
Der letzte Schluck ist leider nicht das, was man bei diesem super Weißbier erwartet. Er schmeckt etwas schal und ist ziemlich mit Hefepartikeln bestückt. Aber nichts desto trotz ist es wert, dass Heinz vom Stein bis auf den letzten Schluck zu leeren. Allerdings kann auf den letzten Schluck auch gut verzichtet werden.

8/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Da es sich bei dem Weißbier um ein besonderes sehr regionales Ökobier handelt, ist es leider nur in der Nähe von Chiemgau in den dortigen Getränkemärkten erhältlich. Ebenfalls erhältlich ist es auch in Biosupermärkten wie z.B. bei BASIC in Nürnberg oder in anderen Filialen in ganz Deutschland. Auf jeden Fall sollte der nächste Biosupermarkt aufgesucht werden um einmal in dieses fantastische fruchtige Geschmackserlebnis einzutauchen

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2 Kommentare März 16th, 2008

Der Biertest: Endlich geht es los mit dem Karg Weißbier

JUHU! Pünktlich zum Wochenende dürfen wir euch verkündigen, dass unser groß angelegter BIERTEST nun endlich starten kann. Nach langer Testphase mit unzähligen Testbieren geht es nun in die ernste Phase.
Wir starten und möchten euch nun erstmal einige Weißbiere präsentieren. Getestet wird nach einem bestimmten Bewertungssystem, dass euch nun beim ersten Testlauf erstmal auch etwas vorgestellt wird. Ebenfalls gibt es immer eine oder mehrere persönliche Meinungen von unseren Testern, die ihr auch im Laufe des Tests kennenlernen werdet. Neben diesen persönlichen Meinungen, die manchmal auch etwas fies dem Bier gegenüber ausfallen, gibt es eine neutrale und ernsthafte Bewertung von Lieblingsbier.de.

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen und hoffen, dass wir euch bei eurer Entscheidung welches Bier ihr kaufen werdet weiterhelfen können. Wir legen einfach mal los und präsentieren euch das erste Bier.

Biertest Weißbier:

Name: Karg Hefe-Weißbier
Hersteller: Brauerei Karg
Brauort: Murnau am Staffelsee (Oberbayern)
Alkoholgehalt: 5,0 %

Karg

Geschmack:
Das Karg Weißbier mit seinem hefigen und malzigen Geschmack, schmeckt so wie ein echtes gutes bayerisches Weißbier schmecken sollte. Dabei hat es einen guten Schuss Kohlensäure, was das „Prickel-Erlebnis“ noch mehr steigert als sonst üblich. Das Bier hat einen intensiven und unglaublich würzigen Weißbiergeschmack. Für manche vielleicht etwas zu bitter aber für den wahren Bierkenner und Genießer genau das richtige.
9/10 Punkten

Geruch:
Mit seinem sehr hefigen Geruch riecht es fast, wenn man die Nase weit genug in das Glas hineinsteckt, wie in einer echten Brauerei. Es ist ein sehr starkes Gerucherlebnis und sicherlich nicht jedem positiv gesinnt. Aber unserer Meinung nach, riecht so nur ein richtiges echtes Bier.
8/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Das Aussehen ist ja immer so eine Sache. Sehr subjektiv das Ganze und eigentlich beim Bier nicht wirklich wichtig. Aber das Karg punktet auch in dieser Disziplin. Mit seiner schönen trüben orange-braunen Farbe sieht es einfach fantastisch aus. Auch der Schaum hat eine schöne weiße Farbe.
9/10 Punkten

Design:
Das Karg Weißbier ist auf jedenfall ein Bier, was einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das liegt mit Sicherheit an dem seit einigen Jahre neu produzierten Etikettenaufdruck, der sich in einem glänzenden Silber hält. Allerdings benötigt das Brauereilogo mal wieder eine grafische rund um Erneuerung. Da gibt es sicherlich einige aufwendigere Motive die einfach schöner Sind. Das Silber finden wir persönlich schön und geben somit nicht ganz so eine schlechte Punktzahl.
7/10 Punkten

Schaum:
Der Schaum sieht zunächst doch ganz gut aus, allerdings nach einer nur kurzen Zeit im Glas bekommt er schöne große Luftlöcher wie ein Schweizerkäse und fällt in sich zusammen. Das ist keine gute Leistung und könnte optimiert werden. Die Farbe vom Schaum ist so, wie sie bei einem schönen hellen Weißbier sein muss. Einfach weiß.
6/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Das Bier lässt sich wunderbar seicht und leicht in die Flasche gleiten. Es geht schön flockig von der Hand, auch die Hefe lässt sich durch einiges Drehen locker vom Flaschenboden reißen und mit in das Glas zum Bier geben. Das Bier verhält sich im Glas ruhig und ausgeglichen und die Hefe vermischt sich wunderbar mit dem Bier.
8/10 Punkten

Letzter Schluck:
Der letzte Schluck schmeckt beim Karg wie jeder andere Schluck auch. Einfach lecker und erfrischend. Da möchte man sich sofort noch ein zweites aufmachen.
10/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Das Karg Weißbier ist leider nur im oberbayerischen Land zu erwerben. Allerdings gibt es das Bier auch im gut sortierten Getränkefachhandel. Wir empfehlen aber sich zuvor telefonisch beim Fachmarkt zu erkundigen ob das Bier auf Lager ist. Wer das nicht möchte, kann auch ganz bequem bei einem Biershop online bestellen.

Die Bewertungsskala:
Bei unserer Bewertungsskala haben wir eine bestimmte Gewichtigkeit auf den Geschmack (mal 3) und auf das Aussehen des Bieres (mal 2) gelegt. Der Grund dafür ist, dass wir diese Punkte als sehr wichtig erachten und dem Test eine gewisse Wissenschaft verliehen wird. Die Bewertungsskala seht ihr, wenn ihr weiter lest.

(more…)

13 Kommentare März 7th, 2008

Biersorten

In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir euch von Lieblingsbier.de die verschiedenen Biersorten vorstellen die es, laut Aussage des deutschen Brauerbundes bei uns in Deutschland gibt. Neben den Biersorten, die jeder kennt, wie Alt, Kölsch, Dunkles, Helles, Pils, Weißbier, Schwarzbier, Bock, Leichtbier und Berliner Weisse, wollen wir euch auch etwas exotischere Biersorten vorstellen und vielleicht bringen wir euch ja auch auf den Geschmack mal etwas neues auszuprobieren.

Viele von euch haben sicherlich noch nicht von ihnen gehört, aber neben unseren alltäglichen Biersorten gibt es auch die etwas anderen Biersorten. Dabei handelt es sich um Diätbier, Eisbier, Zwickelbier, Märzen, Rauchbier und Roggenbier. Neben diesen exotischen Biersorten stellen wir euch selbstverständlich auch die von vielen verhassten Biermischgetränke vor.

Also seid gespannt was euch alles in den nächsten Wochen hier bei Lieblingsbier.de erwartet. Es kommt viel auf euch zu, also zurücklehnen und geniessen.

Biersorten

2 Kommentare Februar 29th, 2008

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