Der wachsenden Fangemeinde der Weizenbier-Freunde macht die Specialitätenbrauerei Welde ein besonderes Geschenk: Im Frühjahr kommt „WeldeWeizen – alkoholfrei“ in die Märkte. Schon bei der großen Weizenbier-Verkostung auf der Intergastra in Stuttgart machte das alkoholfreie WeldeWeizen von sich reden, denn der Geschmack ist vollmundig und aromatisch. Der Sportler im Laufschritt auf dem Etikett ist Programm, denn „WeldeWeizen –alkoholfrei“ ist isotonisch und enthält nicht nur die ganze Palette der Inhaltsstoffe von Weizenbier, sondern zusätzlich noch die Vitamine B 6 und B 12 sowie Calcium und Magnesium.
Die Anregung für „WeldeWeizen – alkoholfrei“ bekam WeldeChef Dr. Hans Spielmann, der aktiver Marathon-Läufer ist, bei einem Fachvortrag über die isotonischen Eigenschaften von Weizenbieren. Der Fachreferent kam zu dem Schluss, dass Weizenbier aus medizinischer Sicht das ideale Sportlergetränk ist, wenn da nicht der Alkohol wäre und leider auch einige B-Vitamine sowie Calcium und Magnesium fehlen würden. Der Gedanke, ein Weizenbier zu brauen, das alkoholfrei ist, trotzdem schmeckt und obendrein noch mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist, ließ den WeldeChef seither nicht mehr los.
Wenn die Narrenkostüme ab Aschermittwoch wieder in den Schränken verschwinden, beginnt die karge Fastenzeit. Dass es dabei bisweilen trotzdem recht fröhlich zugeht, liegt an einem Hintertürchen, das seit Jahrhunderten gerne genutzt wird: Bockbier.
Dieses besonders gehaltvolle Bier darf auch in der Fastenzeit genossen werden, wie die Überlieferung besagt. So wird berichtet, dass vor langer Zeit bayerische Mönche ein Fässchen Bockbier nach Rom schickten zur Prüfung, ob der Trunk mit den kirchlichen Vorschriften vereinbar sei. Doch die Reise über die Alpen und die warme Sonne Italiens ließen den Sud völlig verderben. Der Papst probierte und konnte in dem abscheulichen Getränk keine Gefahr für das Seelenheil seiner Mitbrüder erkennen. Seither gehören Bockbier und Fastenzeit zusammen.
Gerade in Bayern ist die Auswahl an Starkbieren groß. Diese hochprozentige Vielfalt bereichert der Weißbierspezialist ERDINGER Weißbräu um einen Weizenbock, eine obergärige Spezialität. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3 % und einer Stammwürze von 16,7°P ist der ERDINGER Pikantus dunkler Weizenbock der gehaltvollste Vertreter aus dem Hause ERDINGER.
Traditionsgemäß reift er in der Flasche; um sein volles Aroma zu entfalten, braucht er eine etwas längere Reifezeit. Starkbierkenner schätzen seinen typischen, malzbetonten und leicht süßlichen Geschmack, den der Pikantus durch die ausgesuchten, dunklen Weizen- und Gerstenmalze erhält. Dazu passend gibt es ein eigenes Glas, das mit seiner breiter angelegten Form die Aromaentfaltung unterstützt und die dunkle Farbe des Pikantus – das Auge trinkt mit – besonders zur Geltung kommen lässt.
Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen für euch einmal einige Bockbiere testen und vorstellen. Dabei wünschen wir euch, aber auch uns, viel Spaß!
Das neue Jahr begann für die fränkische Brauerei aus Kulmbach gleich mit einem Paukenschlag. Beim härtesten Biertest der Welt, welcher von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) durchgeführt wird, räumte sie gleich fünf Goldmedaillen ab. Dabei wurden alle fünf eingereichten Biere mit Gold bewertet. Bei den Sorten handelt es sich um das Kulmbacher Edelherb, das Mönchshof Original, das Mönchshof Kellerbier, das Kapuziner Weißbier und das EKU Pils. Alles sehr schmackhafte und leckere Biere.
Grund für die Auszeichnung ist vor allem die hohe Qualität der Rohstoffe mit dennen die Kulmbacher Brauerei seit vielen Jahren ihr Bier herstellt. Alle Zutaten komme aus der Region und werden streng von der Brauerei kontrolliert. Mit dem weichen Brauwasser aus dem Fichtelgebirge, dem Gesten- und Weizenmalz aus eigenem Anbau, den besten Hopfensorten aus Süddeutschland und der Hefe aus eigener Reinzucht ebnen den Erfolg der Biere. Ebenfalls wird das Bier besonders aromaschonend gebraut und kann somit seinen vollen Geschmack behalten.
In der Bierkeller-Sauna des Wohlfühlbads Bulmare in Burglengenfeld wird ab Dezember jeden Dienstag gratis frisch gezapftes Weißbier serviert. Dazu gibt’s bayerische Blasmusik – und natürlich einen Bieraufguss. Klingt sehr verlockend, gerade in der kalten Jahreszeit.
Die Bierkeller-Sauna im Bulmare ist eine klassische, ganz normale, Sauna, gestaltet als Reminiszenz an die 46 Bierkeller an der Naab. Sie erinnern noch heute an die einst große Bedeutung des Bierbrauens in Burglengenfeld: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts gab es in der Stadt mehr als 100 brauberechtigte Bürger. So wird auch in dem Erholungsbad Bulmare an diese Tradition angeknüpft. Das Weißbier wird direkt in der Sauna vom Fass gezapft und das Aufgusswasser duftet herrlich nach frischem Hopfen. Für alle Bierliebhaber eine traumhafte Vorstellung
„Bier in Maßen ist gesund – an diese medizinische Erkenntnis werden auch wir uns halten“, sagt Bulmare-Betriebsleiter Reiner Beck. Das heißt: Jeder Sauna-Gast erhält einen Becher Weißbier spendiert. „Wer Lust auf mehr hat, ist jederzeit in unseren Restaurants in der Bade- und der Saunalandschaft willkommen“, so Beck.
Nicht schon wieder! Erst vor kurzer Zeit haben wir über unsere “NO CHANCE!” zu Paderborner Pink geschrieben und die Bierfreunde vor diesem “Bier” gewarnt und nun müssen wir dies schon wieder machen.
Wir sind ganz entsetzt darüber, was sich die Marketingexperten aus dem Hause Karlsberg ausgedacht haben. Dies hat wirklich nichts mehr mit Bier zu tun und dürfte jedem Bierliebhaber den Magen umdrehen. Ein absoluter Bruch gegen die Tradition und Kultur des Brauens geht durch unser Land und laut Umfragen von Karlsberg soll genau das den gebeutelten Biermarkt wieder nach vorne bringen.
Doch nun von Anfang an. Die Brauerei (wenn sie überhaupt noch so genannt werden darf) Karlsberg hat ein neues Produkt aus seiner Palette Mixery vorgestellt. Das Mixery BLEND soll eine neue Erfindung des Biergeschmacks nach sich ziehen und für eine neue, junge und dynamische, Generation die Geschmackslösung sein.
“Mixery BLEND ist das erste Bier seine Art, das punktgenau auf den Geschmack junger, erwachsener Bierliebhaber abzielt. Es ist das revolutionärste Bierkonzept seit Jahrzehnten. Jung, frisch und voll im Trend”. So der Leitsatz des Geschäftsführers für Marketing und Vertrieb des Unternehmens Karlsberg.
Was steckt nun dahinter? Was soll bitte ein revolutionäres Bierkonzept auf dem Markt verändern und was kann das sein? Mit Sicherheit keine neue Zusammensetzung von Wasser, Hopfen, Gerste und Malz, wie es nach dem deutschen Reinheitsgebot sein müsste. Nein, Karlsberg hat sich etwas ganz innovatives und verrücktes ausgedacht. Sie mischen helles Vollbier mit Weizenbier und untersetzen dies mit einem unbekannten Faktor X. Heraus kommt das revolutionärste Bierkonzept seit Jahrzehnten. Pfui deibel!
Anfang der Woche haben wir euch das Bierland Belgien vorgestellt. Nun haben wir für euch vier verschiedenebelgische Biere getestet und für euch in einem kleinen Biertest zusammengefasst.
Eins vorne weg, der Geschmack der belgischen Biere ist so unterschiedlich geprägt, da konnten wir für euch keine klare Linie erkennen und haben somit zum Beispiel auch ein warmes Kirschbier im Angebot. Lecker!
Palm Speziale Pils
Das Pils nicht gleich Pils sein muss, dachten sich wohl bei diesem Bier die Belgier. So brauten sie hier ein eher malziges Ale mit vielen Röstaromen. Das Bier hat eine schöne bernsteinige Farbe, ist klar und sanft im Glas und überzeugt mit seinen Aromen auf der Zunge. Allerdings fehlen Bitterstoffe, die das Ganze noch aussagekräftiger machen könnten. Übrigens ist die PALM Brauerei die größte unabhängige Brauerei in Belgien und das Bier Palm das beliebteste Ale.
De Koninck
Beim De Koninck handelt es sich um ein ebenfalls bernsteinfarbiges, klares und ruhiges Bier. Dieses Bier trägt einen vollen aromatigen Körper, welcher nach Lakritze und Sherry schmeckt und einen alkalischen und rauchigen Geruch nach sich zieht. Es schmeckt eher bitter und trocken auf der Zunge und hinten raus leicht ansetzend. Von den Geschmacksnoten her ist es sehr intensiv und interessant, mit Sicherheit eines der besseren Biere in Belgien.
St. Louis Kriek Kirschbier
Interessant. So ist die empfohlene Trinktemperatur laut Hersteller bei 60 Grad. Also gut, Flasche in einen Topf mit heißem Wasser und schön erwärmt. Gerade bei kalten Temperaturen eine leckere und vor allem fruchtige Alternative zum Glühwein. Das Bier hat eine schöne, leicht dunkle, rote Farbe und einen schönen Schaum. Es ähnelt auch einem Gebräu aus einem Chemiebaukasten. Der erste Geruch geht in die Richtung Weihnachtsmarkt und Glühweinstand. Es riecht sehr süß, nussig und nach Nelken. Der Geschmack ist erst mal Wahnsinn! Sehr starke Kirscharomen, sehr sauer und leicht weinartig. Hinten raus sehr kitzelig und cremig im Abgang. Für kalte Tage sicherlich eine Alternative, hat aber leider nix mit Bier zu tun.
Ach war das nicht ein wunderschöner September mit viel Sonne und warmen Temperaturen? Das ein andere andere Bier wurde sicherlich von vielen noch bei einer schmackhaften Brotzeit im lokalen Biergarten genossen und vielleicht hat der ein oder andere ja auch noch einmal die Grillsaison zu einem unverhofften Comeback im September und Oktober geführt. Mit Sicherheit, es war ein wunderschöner Altweiber-Sommer, doch nun ist wohl auch dieser vorbei.
In der nächsten Woche werden wir wohl in ganz Deutschland mit heftigen Temperaturstürzen runter auf zehn bis zwölf Grad rechnen müssen, in der Nacht gibt es bereits leichten Frost. Die Biergartensaison darf somit für beendet erklärt werden. Aber wir wollen einfach nochmal zurückdenken an den wunderschönen Sommer mit seinen warmen Temperaturen, der schönen Zeit im Biergarten, am See oder auf der Terasse bei einem kühlen Bier. War es nicht schön ein frisch gezapftes Weizenbier oder ein frisches prickelndes Radler nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Sonne unter Kastanien zu genießen? Ja! Das war es wohl!
Tja, als offizieller Nordamerika-Korrespondent für Lieblingsbier.de muss man nicht nur gar kein Russisch, sondern nebenbei auch noch schlecht Spanisch sprechen können…
Heute möchte ich nämlich einmal eine mexikanische Spezialität vorstellen: die Michelada, bzw. die Chelada. Wer aus Versehen mal auf meiner Seite gelandet ist, der wird wissen, dass ich auch viele Jahre lang als Tauchlehrer unterwegs war - unter anderem einige Jahre in Mexico.
Mit Mexico verbinden viele Leute in erster Linie mexikanisches Essen, Wüste, Sombreros, Tequila und die unvermeidlichen Mariachis. Für mich persönlich war es eines der schönsten Länder die ich jemals gesehen habe: unvergesslich die Unterwasserwelt vor Playa del Carmen und Cozumel, die Ruinen von Tulum, die wunderschönen Strände und die Freundlichkeit und Lebenslust der Mexikaner.
Es gab fast nichts schöneres, als nach einem harten Arbeitstag mit zwei, drei oder vier Tauchgängen in eine der Kneipen in oder um die Quinta Avenida zu gehen, ein eiskaltes Negra Modelo, Pacifico oder Dos Equis zu trinken und Gott einen guten Mann sein lassen. Und den Mariachis zuzuhören…
In Mexico wird fast ausschließlich untergäriges Bier getrunken, meinem Wissen nach werden seit relativ kurzer Zeit aber auch Ales und ein Weißbier in Mexico gebraut. Das in Deutschland so beliebte Corona spielt meiner Erfahrung nach dort eher eine untergeordnete Rolle.
Zitronenspalten in die Flasche zu reinzudrücken ist sogar etwas, was nur Touristas vorbehalten bleibt. Ein Mexikaner würde so etwas nie tun, die Limone dient nur dazu den Flaschenrand zu reinigen.
Nachdem ich im ersten Bericht einen “normalen, gutbürgerlichen” Biergarten vorgestellt habe, wird es in der zweiten Folge etwas bunter und szeniger.
Wir bewegen uns in den Stadtteil “Prenzlauer Berg”. Einstmals ein Arbeiterviertel, dann zum Ende DDR hin die Fluchtburg für alle Freaks, Dissidenten und Unangepassten. Nach der Wende wurden Massen von Menschen aus aller Welt magnetisch vom Flair der leicht heruntergekommenen Altbauten mit Ofenheizung und Klo auf der Treppe und der etwas freakigen Atmosphäre hier angezogen. Inzwischen hat in vielen Teilen dieses Viertels eine Gentrifizierung mit allen negativen Folgen stattgefunden, was von den Alteingesessenen, die immer weniger werden, bedauert wird.
Hier gibt es seit 1837 den ältesten Biergarten Berlins:
“Prater Gaststätte und Biergarten”
Kastanienallee 7-9
10435 Berlin www.pratergarten.de
täglich 12h - 0h
Anfahrt am besten mit der U 2, Haltestelle Eberswalder Str., von da aus ca. 300m zu Fuß in die Kastanienallee.
Hier gibt es im riesigen Innenhof unter großen, alten Kastanien ca. 600 Sitzplätze im Selbstbedienungsbereich. Es herrscht eine gelassene, gemütliche Atmosphäre, man sitzt entspannt und trinkt gerne die zwei hier speziell gebrauten Biere, nämlich das Prater Pils, angenehm süffig, nicht zu herb, gut trinkbar; dann das Pater Schwarzbier, auch ein sehr geschmeidiges Getränk, nicht zu süß, recht süffig. Beide kosten 3.-€ für 0,4l. Das Weißbier ist von Weihenstaphan und wir aus der Flasche eingeschenkt.
An Speisen gibt es neben täglich wechselnden “Specials”die üblichen Grillangebote, wie Bratwurst, Nackenstaks, Ofenkartoffel, Kartoffelsalat.
Das Publikum ist buntest gemischt, von Szenefreaks über Touristen, die sich die Szenefraks anschauen wollen, bis zu Familien mit Kindern, welche fröhlich durch die Reihen toben.
Fazit: Zwar im Szeneviertel, aber es herrscht eine sehr angenehm entspannte und gemütliche Atmosphäre. Ein erholsamer Kontrast zu den anderen, bemüht hippen Szeneläden, in denen jeder Hipster dem anderen beweisen will, dass er diecoolste Sau ist, die so typisch für den Prenzlauer Berg geworden sind.
Regelmäßige Leser werde schon festgestellt haben, dass alle Autoren/Redakteure von Lieblingsbier.de das Reinheitsgebot von 1516 unterstützen. Ist ja an sich auch kein Wunder, denn wo findet man heute noch so ein reines Lebensmittel wie Bier?
Natürlich hat sich das Reinheitsgebot im Laufe von einigen hundert Jahren verändert, so ist z.B. die Verwendung von Weizen (für leckeres Weißbier) heutzutage ohne weiteres gestattet. Im Jahre 1516 durfte Weizen hingegen nicht zum Bierbrauen verwendet werden, es wurde zur Ernährung der Bevölkerung, zum Brotbacken verwendet.
Streng genommen war nicht einmal Malz laut Reinheitsgebot erlaubt, denn es ist explizit von “gersten, hopfen und wasser” die Rede - kein Wort von Malz. Auch die Hefe taucht im Original Reinheitsgebot nirgendwo auf, was allerdings nicht verwundern sollte, denn dieser Mikroorganismus wurde erst sehr viel später “entdeckt”.
Das “neue” Reinheitsgebot erlaubt statt Gerste also vermälztes Getreide (wie Weizen, Roggen und natürlich Gerste), Hopfen (auch Hopfenprodukte, sofern sie nur mechanisch/physikalisch und nicht chemisch behandelt wurden), Wasser und Hefe (von denen es auch wieder einige verschiedene gibt - denken Sie bloß mal an ober- und untergärig, Sherry- oder Champagnerhefe).
Bei der Produktion von Bier werden aber noch andere Substanzen verwendet, die nicht im Reinheitsgebot auftauchen: Kieselgur zur Bierfiltration oder Polyvinylpolypyrrolidon (kurz PVPP) zur Entfernung von unerwünschten Polyphenolen mit PVPP-Filtern aus dem Bier, neben anderen.
Wird das Reinheitsgebot hier ad absurdum geführt? Wird der Verbraucher betrogen und an der Nase herumgeführt? Mitnichten. Ganz salopp ausgedrückt kann der Brauer seinem Bier zusetzen was immer er will - er muss nur in der Lage sein dieses “Etwas” zu 100% wieder aus dem Bier zu entfernen, d.h. es darf nichts im Bier gelöst werden (sowohl Kieselgur als auch PVPP klären das Bier mittel ihrer physikalischen Eigenschaften). Gesundheitsgefährdende Stoffe sind natürlich hierbei komplett ausgeschlossen!
Ab heute wollen wir euch bei eurem Bier Online Magazin Lieblingsbier.de die neue Rubrik “Biergartentest” vorstellen. In dieser Rubrik geht es rund um den beliebtesten Platz der Deutschen, nämlich über den Biergarten. Wir werden quer durch Deutschland reisen und euch einige wunderbare Biergärten vorstellen. Selbstverständlich könnt ihr uns auch selber eure liebsten Biergärten zusenden und darüber berichten. Zunächst beginnen wir mit Berichten aus der Hauptstadt Berlin. Unser Redakteur Bierbaron hat sich auf den Weg gemacht und für euch einige interessante und unterschiedliche Biergärten in Berlin besucht. Viel Spaß!
So viele Leute fahren nach Berlin, da dachte ich mir, dass ich mal für die Leser von lieblingsbier.de eine kleine Auswahl an Biergärten, Strandbars und Lokalen zum netten Draußensitzen bei gepflegtem Bier vorstelle.
Die Auswahl kann nur eingeschränkt und subjektiv sein, wofür ich, bei der Größe dieser Stadt und der Größe der Gastroszene um Verständnis bitte.
Hier also der erste Bericht.
“Der Schleusenkrug.”
Müller - Breslau - Str. www.schleusenkrug.de
Täglich von 10h - 1h
Der Schleusenkrug ist bei Berlinern und Touristen gleichermaßen beliebt. Auch Studenten der nahegelegenen TU und UdK zieht es hierher. Es gibt ca. 600 Gartenplätze, dennoch ist es an schönen Sommertagen manchmal schwierig, einen Platz zu ergattern. Ein Teil des Biergartens liegt direkt an der Tiergartenschleuse des Landwehrkanals, so dass man direkt neben den Schiffen sitzt, wenn diese in der Schleuse rauf- und runtergepumpt werden.
Im Geträngeangebot Veltins Pils, 03l für 2,50€, 0,4l für 3,50€, Erdinger Weißbier 0,5l für 3,50€.
Das Speisenangebot ist reichhaltig: Es gibt eine große, wechselnde Tageskarte, Zwiebelkuchen, diverse Salate, Gegrilltes, wobei es hier sehr leckere Neuland - Bio - Bratwürste und Merguez, kräftig gewürzte Lammwürstchen gibt.
Die Müller - Breslau - Str. ist eine Sackgasse mit wenig Parkmöglichkeiten. Außerdem schreibt die Polizei hier gern und oft die Falschparker auf.
Also, der beste Anmarschweg ist der kurze Fußweg, ca. 5 - 6 min direkt vom Bahnhof Zoologischer Garten an den Bahngleisen entlang.
Fazit: Ein angenehmer Platz, mit ebenso angenehm gemischtem Publikum. An manchen Tagen und lauschigen Sommerabenden herrscht hier einfach Idylle pur!
Oettinger hat es geschafft. Endlich bringt der “Branchenprimus” ein eigen erschaffenes Bier auf den Markt und kupfert nicht bei anderen Brauerein ab oder nimmt einfach irgendwelche Reste und schüttet sie zusammen. Nein, nun ist es endlich so weit, Oettinger verkauft eigenes Bier. Allerdings ist dieses Bier mit Erdbeeraroma - fantastisch, das lässt die Herzen der Bierliebhaber höher schlagen.
Neben dem Apfel ist die Erdbeere das beliebteste Obst in Deutschland. Insgesamt werden knapp drei Kilogramm pro Kopf gegessen. Also warum nicht ein Bier mit Erdbeeraroma produzieren. Dies dachte sich auch die Brauerei Oettinger und bringt nun ein Weizenbier mit Erdbeergeschmack in einer trendigen 0,33 Liter Flasche und in leuchtenden roten Farben auf den Markt.
“Ab sofort wagen wir uns aus der Deckung, um einer der Taktgeber für die Bierwelt in Deutschland zu werden”, kündigt Geschäftsführer der Brauerei Dirk Kollmar selbstbewusst an. Bisher wurde allerdings nur kopiert, egal ob es Bionade, Weizenbier mit Grapefruite, Cola-Mix oder andere Kreationen waren. Sobald die Konkurrenz ein gutes Produkt auf den Markt gebracht hatte, dauerte es nicht lange und Oettinger hatte das selbe Produkt in der Palette. Nun also Neuland für die Brauerei mit einem Erdbeerweißbier. Na dann, Prost!
Weiteres zu Oettinger findet ihr unter folgendem Artikel bei Lieblingsbier.de: Oettinger und das Billigbier (20.03.2009)
Wir wollten euch nur kurz nochmals auf unser kleines Gewinnspiel zum Tag des deutschen Bieres erinnern. Bisher haben schon eine Menge Leute mitgemacht, allerdings hat jeder die Chance zu gewinnen also solltet ihr nicht zögern mitzumachen.
Alles was ihr machen müsst, ist bis zum 21. Mai 2009 folgende Gewinnfrage zu beantworten und entweder per Email an info@lieblingsbier.de oder über unser Kontaktformularzu schicken.
Gewinnfrage: Wer gründete das Deutsche Reinheitsgebot?
Neben dem Hauptpreis eines Weißbierpaketes mit des Bier-Onlineshops Beerangel.com gibt es als zweiten Preis ebenfalls ein Bierpaket mit neun internationalen Bierspezialitäten (Bierpaket anschauen) des Bier-Onlineshops Bierpost.com. Als dritten Preis gibt es für die Teilnehmer ein wunderschönes Lieblingsbier.de T-Shirt samt Schlüsselanhänger zu gewinnen und oben drauf wird unter allen Einsendern drei Bierkastenschwimmreifen der Firma INDAVO verlost. Wir wünschen viel Erfolg beim mitmachen!
Bereits vor einiger Zeit habe ich euch etwas vom nordamerikanischen Biermarkt und seinen Gegebenheiten erzählt. So gibt es eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Diese Organisation nennt sich Beer Judge Certification Program und nun möchte ich euch die eingeteilten Kategorien näher erläutern.
Laut BJCP gehören zur Kategorie 1, “Light Lager” (also leichte oder helle untergärige Biere), die folgenden Unterkategorien:
1A - “Lite American Lager”
Typische Vertreter: Bitburger Light, Sam Adams Light, Heineken Premium Light, Miller Lite, Bud Light, Coors Light, Baltika #1 Light, Old Milwaukee Light, Amstel Light
1B - “Standard American Lager”
Typische Vertreter: Pabst Blue Ribbon, Miller High Life, Budweiser, Baltika #3 Classic, Kirin Lager, Grain Belt Premium Lager, Molson Golden, Labatt Blue, Coors Original, Foster’s Lager
1C - “Premium American Lager”
Typische Vertreter: Full Sail Session Premium Lager, Miller Genuine Draft, Corona Extra, Michelob, Coors Extra Gold, Birra Moretti, Heineken, Beck’s, Stella Artois, Red Stripe, Singha
Anmerkung: Diese drei Kategorien hätte man eigentlich alle in einer einzigen Kategorie zusammenfassen können, da die entsprechenden Beschreibungen dieser Biere, bis auf den Stammwürzegehalt, vollkommen identisch sind:
Aroma: wenig bis gar nicht malzaromatisch. Wenn doch vorhanden, dann oft getreideartig, süßlich oder Maisartig. Hopfenaroma von gar nicht vorhanden bis hin zu einer leichten, gewürz- oder blumenartigen Beschaffenheit. Sehr geringer Hefecharakter (grüner Apfel, DMS, oder Fruchtigkeit) ist optional und akzeptabel. Kein Diacetyl.
Aussehen: sehr helle Strohfarbe bis zu mittlerem Gelb. Weißer, feinporiger Schaum, der nicht lange stabil bleibt. Sehr klar.
Geschmack: frisch und trocken, mit wenig getreideartiger oder maisartiger Süße. Hopfengeschmack gar nicht bis sehr gering. Sehr geringe Bittere. Im Großen und Ganzen geschmacklich ausbalanciert, von leicht malzig bis leicht bitter. Hoher CO2-Gehalt kann eine leichte Acidität (Säure) verleihen. Kein Diacetyl (Butterartiges Fehlaroma des Bieres). Keine Fruchtigkeit.