Deutschlands Brauer nehmen das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes von 1516 in den Fokus und werden bis zum Jubiläumsjahr 2016 das Bierimage nachhaltig stärken. “2010 starten wir Schwerpunktthemen, um den Menschen im Land Genussdimension, Produktvielfalt und Tradition vor Augen zu führen”, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Wolfgang Burgard, anlässlich des Deutschen Brauertages 2009 in Darmstadt. Unabhängig von den facettenreichen Einzelmaßnahmen, die jede Brauerei vor Ort betreibt, will der Brauer-Bund eine kommunikative Klammer schaffen. “Dass Mensch, Kultur und Gastronomie beim Bier zusammenfinden, muss wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden”, so Burgard, der die Genusskultur des deutschen Bieres stärker in den Fokus rücken will.
“Bier ist rein, Bier ist Genuss, Bier ist Deutschland – unter diesem Motto lassen sich die Maßnahmen der nächsten Jahre zusammenfassen.” Dabei ist auch eine Vernetzung lokaler Aktivitäten mit dem nationalen Jahresthema vorgesehen. Das Gesamtmotto führt auf eingängliche Weise die gesellschaftliche Verankerung der deutschen Brauereien vor Augen. “Was für viele selbstverständlich geworden, wollen wir der Alltäglichkeit entreißen und den Menschen näher bringen.”
Weiter geht es in unserer Reihe über Biergärten in Berlin. Als nächste habe ich für euch den Biergarten CapRivi besucht. Er ist der einzige in Charlottenburg, der direkt am Ufer der Spree liegt. Hier kann man entspannt den vorüberziehenden Ausflugsschiffen und Motorbooten nachsehen.
Es gibt ca. 150 Sitzplätze unter Sonnenschirmen. Der noch bis zum letzten Jahr als Schankstätte dort stehende alte Feuerwehrwagen ist einer festen Steinkonstruktion gewichen. Das Publikum ist gemischt, von alt bis jung, viele Anwohner aus der Nähe, aber auch mittags Angestellte aus den umliegenden Büros und Firmen, aber auch an der Spree entlang wandernde Touristen. Der Umgangston ist rauh aber herzlich, wie es eben dem Naturell der hiesigen Eingeborenen entspricht. Hier ist kein Schicki und kein Micki, hier sitzt man lässig im Kietz vor dem stillgelegten und unter Denkmalschutz stehenden Kohlekraftwerk am Wasser und lässt die Seele baumeln.
Abends zaubern Fackeln und Lichter ein fast mediterranes Feeling herbei, man könnte meinen, Berlin, die karge, laute, schmutzige und preußische Stadt, läge an manchen lauen Sommerabenden am Mittelmeer.
Im Ausschank sind Berliner Kindl Jubiläums Pils, 0,3l für 2,10€ und 0,5l für 3,20€. Ebenfalls gibt es das Jever Pilsener von Hahn, 0,5l für ebenfalls 3,20€ Daneben das inzwischen bundesweit wohl unvermeidliche Schöfferhofer Weizen, der halbe Liter auch für 3,20€. Ebenso gibt es immer wieder ein Bier des Monats, im Mai gab es einen typischen Maibock im Ausschank.
CapRivi www.caprivi-berlin.de
Berlin - Charlottenburg
Am Spreebord / Ecke Sömmeringstraße
U - Bahn : U7 Haltestelle Richard -Wagner - Platz
Bus M 45 : Haltestelle Rathaus Charlottenburg / Richard - Wagner - Platz
Von beiden ca. 2 Min zu Fuß entfernt. Öffnungszeiten : Täglich ab 12 Uhr, sonn- und feiertags ab 10 Uhr.
Fazit : Angenehm bodenständig, zivile Preise, durchaus nette Menschen. Hier gibt es kein Schaulaufen irgendeiner Art, hier kann der biertrinkende Mensch einfach nur er selbst sein.
Wollen Sie auch ihren Biergarten bei uns veröffentlichen oder ihren Lieblingsbiergarten vorstellen? Schreiben Sie uns an info@lieblingsbier.de und wir setzen uns mit ihnen in Verbindung
Am Freitag konnte ein 35-jähriger Gastronom auf der Fronleichnamskirmes in Oberhausen seinen eigenen Weltrekord im Bier-Schnellzapfen unterbieten. In nur 4 Minuten und 55 Sekunden konnte Philipp Traber ein 50 Liter Bierfass in knapp 250 0,25 Liter Pils-Gläser zapfen. Er konnte somit seinen eigenen Weltrekord aus dem Jahre 2001 um 25 Sekunden unterbieten. Damals brauchte er für ein 50 Liter Bierfass fünf Minuten und 20 Sekunden. Dies brachte ihn schon damals in das Guinness-Buch der Rekorde.
Unterstützt wurde der alte und neue Rekordhalter durch seinen Bruder, welcher ihm die 250 Gläser für die 50 Liter Bier anreichte. Diese zapfte er dann gleichzeitig aus zwei Hähnen. Das Bier wurde dann für einen Euro pro Glas für einen guten Zweck verkauft.
Demnächst gibt es für euch noch ein Interview mit Philip Traber auf Lieblingsbier.de zu lesen. Ebenso gratulieren wir für den Rekord im Bier-Schnellzapfen! Weiter so!
Nachdem ich im ersten Bericht einen “normalen, gutbürgerlichen” Biergarten vorgestellt habe, wird es in der zweiten Folge etwas bunter und szeniger.
Wir bewegen uns in den Stadtteil “Prenzlauer Berg”. Einstmals ein Arbeiterviertel, dann zum Ende DDR hin die Fluchtburg für alle Freaks, Dissidenten und Unangepassten. Nach der Wende wurden Massen von Menschen aus aller Welt magnetisch vom Flair der leicht heruntergekommenen Altbauten mit Ofenheizung und Klo auf der Treppe und der etwas freakigen Atmosphäre hier angezogen. Inzwischen hat in vielen Teilen dieses Viertels eine Gentrifizierung mit allen negativen Folgen stattgefunden, was von den Alteingesessenen, die immer weniger werden, bedauert wird.
Hier gibt es seit 1837 den ältesten Biergarten Berlins:
“Prater Gaststätte und Biergarten”
Kastanienallee 7-9
10435 Berlin www.pratergarten.de
täglich 12h - 0h
Anfahrt am besten mit der U 2, Haltestelle Eberswalder Str., von da aus ca. 300m zu Fuß in die Kastanienallee.
Hier gibt es im riesigen Innenhof unter großen, alten Kastanien ca. 600 Sitzplätze im Selbstbedienungsbereich. Es herrscht eine gelassene, gemütliche Atmosphäre, man sitzt entspannt und trinkt gerne die zwei hier speziell gebrauten Biere, nämlich das Prater Pils, angenehm süffig, nicht zu herb, gut trinkbar; dann das Pater Schwarzbier, auch ein sehr geschmeidiges Getränk, nicht zu süß, recht süffig. Beide kosten 3.-€ für 0,4l. Das Weißbier ist von Weihenstaphan und wir aus der Flasche eingeschenkt.
An Speisen gibt es neben täglich wechselnden “Specials”die üblichen Grillangebote, wie Bratwurst, Nackenstaks, Ofenkartoffel, Kartoffelsalat.
Das Publikum ist buntest gemischt, von Szenefreaks über Touristen, die sich die Szenefraks anschauen wollen, bis zu Familien mit Kindern, welche fröhlich durch die Reihen toben.
Fazit: Zwar im Szeneviertel, aber es herrscht eine sehr angenehm entspannte und gemütliche Atmosphäre. Ein erholsamer Kontrast zu den anderen, bemüht hippen Szeneläden, in denen jeder Hipster dem anderen beweisen will, dass er diecoolste Sau ist, die so typisch für den Prenzlauer Berg geworden sind.
Ab heute wollen wir euch bei eurem Bier Online Magazin Lieblingsbier.de die neue Rubrik “Biergartentest” vorstellen. In dieser Rubrik geht es rund um den beliebtesten Platz der Deutschen, nämlich über den Biergarten. Wir werden quer durch Deutschland reisen und euch einige wunderbare Biergärten vorstellen. Selbstverständlich könnt ihr uns auch selber eure liebsten Biergärten zusenden und darüber berichten. Zunächst beginnen wir mit Berichten aus der Hauptstadt Berlin. Unser Redakteur Bierbaron hat sich auf den Weg gemacht und für euch einige interessante und unterschiedliche Biergärten in Berlin besucht. Viel Spaß!
So viele Leute fahren nach Berlin, da dachte ich mir, dass ich mal für die Leser von lieblingsbier.de eine kleine Auswahl an Biergärten, Strandbars und Lokalen zum netten Draußensitzen bei gepflegtem Bier vorstelle.
Die Auswahl kann nur eingeschränkt und subjektiv sein, wofür ich, bei der Größe dieser Stadt und der Größe der Gastroszene um Verständnis bitte.
Hier also der erste Bericht.
“Der Schleusenkrug.”
Müller - Breslau - Str. www.schleusenkrug.de
Täglich von 10h - 1h
Der Schleusenkrug ist bei Berlinern und Touristen gleichermaßen beliebt. Auch Studenten der nahegelegenen TU und UdK zieht es hierher. Es gibt ca. 600 Gartenplätze, dennoch ist es an schönen Sommertagen manchmal schwierig, einen Platz zu ergattern. Ein Teil des Biergartens liegt direkt an der Tiergartenschleuse des Landwehrkanals, so dass man direkt neben den Schiffen sitzt, wenn diese in der Schleuse rauf- und runtergepumpt werden.
Im Geträngeangebot Veltins Pils, 03l für 2,50€, 0,4l für 3,50€, Erdinger Weißbier 0,5l für 3,50€.
Das Speisenangebot ist reichhaltig: Es gibt eine große, wechselnde Tageskarte, Zwiebelkuchen, diverse Salate, Gegrilltes, wobei es hier sehr leckere Neuland - Bio - Bratwürste und Merguez, kräftig gewürzte Lammwürstchen gibt.
Die Müller - Breslau - Str. ist eine Sackgasse mit wenig Parkmöglichkeiten. Außerdem schreibt die Polizei hier gern und oft die Falschparker auf.
Also, der beste Anmarschweg ist der kurze Fußweg, ca. 5 - 6 min direkt vom Bahnhof Zoologischer Garten an den Bahngleisen entlang.
Fazit: Ein angenehmer Platz, mit ebenso angenehm gemischtem Publikum. An manchen Tagen und lauschigen Sommerabenden herrscht hier einfach Idylle pur!
In einem ersten Artikel habe ich euch bereits die Kategorie I des Beer Judge Certification Program aus Nordamerika vorgestellt. Die BJCP ist eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Nun möchte ich in einem weiteren Artikel die Kategorie II, laut BJCP, vorstellen. Zu diesen gehören Pilsner, mit den folgenden Unterkategorien:
2A - “German Pilsner (Pils)” - Deutsches Pilsner Typische Vertreter: Victory Prima Pils, Bitburger, Warsteiner, Trumer Pils, Old Dominion Tupper’s Hop Pocket Pils, König Pilsener, Jever Pils, Left Hand Polestar Pilsner, Holsten Pils, Spaten Pils, Brooklyn Pilsner
Aroma: typischerweise ein leicht getreideartiges Pilsmalzaroma, manchmal nach Graham Cracker (Wikipedia), und ein ausgeprägtes blumiges oder gewürzartiges Aromahopfen-Bouquet. Rein, keine fruchtigen Ester, kein Diacetyl. Viele haben anfangs ein schwefliges Aroma (vom Brauwasser und/oder der Hefe), sowie einen leichten Anflug von DMS aus dem Pilsmalz im Hintergrund.
Aussehen: strohfarben bis leicht goldfarben, sehr klar, mit einer cremigen, lange haltbaren Blume.
Geschmack: frisch und bitter, mit einem trockenen bis halbtrockenen Abgang. Mäßig bis wenig ausgeprägte Malzsüße, obwohl einige Getreidearomen und eine geringe Süße aus dem Pilsmalz akzeptabel sind. Die Hopfenbittere dominiert den Geschmack, und setzt sich durch den Abgang bis zum Nachgeschmack durch. Der Hopfengeschmack kann von niedrig bis hoch variieren, sollte jedoch immer aus deutschen Aromahopfen stammen. Rein, keine fruchtigen Ester, kein Diacetyl.
Bereits vor einiger Zeit habe ich euch etwas vom nordamerikanischen Biermarkt und seinen Gegebenheiten erzählt. So gibt es eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Diese Organisation nennt sich Beer Judge Certification Program und nun möchte ich euch die eingeteilten Kategorien näher erläutern.
Laut BJCP gehören zur Kategorie 1, “Light Lager” (also leichte oder helle untergärige Biere), die folgenden Unterkategorien:
1A - “Lite American Lager”
Typische Vertreter: Bitburger Light, Sam Adams Light, Heineken Premium Light, Miller Lite, Bud Light, Coors Light, Baltika #1 Light, Old Milwaukee Light, Amstel Light
1B - “Standard American Lager”
Typische Vertreter: Pabst Blue Ribbon, Miller High Life, Budweiser, Baltika #3 Classic, Kirin Lager, Grain Belt Premium Lager, Molson Golden, Labatt Blue, Coors Original, Foster’s Lager
1C - “Premium American Lager”
Typische Vertreter: Full Sail Session Premium Lager, Miller Genuine Draft, Corona Extra, Michelob, Coors Extra Gold, Birra Moretti, Heineken, Beck’s, Stella Artois, Red Stripe, Singha
Anmerkung: Diese drei Kategorien hätte man eigentlich alle in einer einzigen Kategorie zusammenfassen können, da die entsprechenden Beschreibungen dieser Biere, bis auf den Stammwürzegehalt, vollkommen identisch sind:
Aroma: wenig bis gar nicht malzaromatisch. Wenn doch vorhanden, dann oft getreideartig, süßlich oder Maisartig. Hopfenaroma von gar nicht vorhanden bis hin zu einer leichten, gewürz- oder blumenartigen Beschaffenheit. Sehr geringer Hefecharakter (grüner Apfel, DMS, oder Fruchtigkeit) ist optional und akzeptabel. Kein Diacetyl.
Aussehen: sehr helle Strohfarbe bis zu mittlerem Gelb. Weißer, feinporiger Schaum, der nicht lange stabil bleibt. Sehr klar.
Geschmack: frisch und trocken, mit wenig getreideartiger oder maisartiger Süße. Hopfengeschmack gar nicht bis sehr gering. Sehr geringe Bittere. Im Großen und Ganzen geschmacklich ausbalanciert, von leicht malzig bis leicht bitter. Hoher CO2-Gehalt kann eine leichte Acidität (Säure) verleihen. Kein Diacetyl (Butterartiges Fehlaroma des Bieres). Keine Fruchtigkeit.
Unter Bitter versteht man eine in England sehr bekannte Biersorte. Das Bitterbier ist nicht wirklich bitter, wie man aus der Bezeichnung heraus schließen könnte. Es gehört zur Gattung der Ales. Das englische Bitter kommt eher einem Pils, als den Ales der üblichen Art nahe. Das Bitter ist ein obergäriges Bier mit einem starken Hopfengehalt.
In Großbritannien sind die Bitter Ales derzeit die meistverkauften Biere (mit ca. Dreiviertel des Gesamtkonsums). Farblich reicht das Bitter von Goldgelb bis Kupferrot. In England wird zudem noch zwischen Bitter, Special, Best und Extra Special Bitter unterschieden. Erst das letzte macht seinem Namen alle Ehre und ist recht bitter. Der Kohlensäureanteil ist bei den Bitter Ales wie auch bei den üblichen Ales eher gering. Auch der Alkoholgehalt ist nicht sehr hoch.
Der Niedergang der deutschen Wirtschaft und der Rücklauf des Bierkonsums ist mittlerweile allen klar und deswegen bleiben positive Meldungen leider ziemlich aus, doch wir haben für euch eine. Die Brauerei Licher aus Hessen investiert mitten in der Wirtschaftskrise in ein neues Sudhaus welches vier Millionen Euro kostet. Der Geschäftsführer Ulrich Peters sprach von einem Zeichen der Zuversicht in diesen schwersten Zeiten. Auch Ministerpräsident Roland Koch konnte ein wichtiges Signal für den Standort Hessen erkennen.
Peters, der für die Technik verantwortliche Chef, kritisierte die Debatten um höhere Steuern und Abgaben, die den Preis für einen Kasten Bier erheblich steigern würden, sowie die Pläne zur Einschränkung von Werbung und Sponsoring. Koch warnte in der Diskussion um Alkoholmissbrauch ebenfalls vor einer “Hysterie”. Kinder müssten mit allen Mitteln geschützt werden, doch der große Teil der Gesellschaft sei in der Lage, vernünftig mit dem Volksgetränk umzugehen.
Seid mir nicht böse aber das gibt es wirklich. Das “Instant-Bier”!!! Ein Instant-Bier, unter dem Namen “BrewZer”, wird von einer bekannten Brauerei aus dem wunderschönen England im Internet angeboten. Die pulverisierte Mischung, welche in den Niederlanden erfunden wurde, besteht aus Gerste, Hopfen und Hefe. Man kann sogar noch verschiedene Geschmacksrichtungen wählen. Es gibt ein Ale, ein English Bitter und ein Pils. Das Pulver wird nur mit Wasser verrührt und fertig. Im mitgelieferten Plastiktank reift daraus bei Zimmertemperatur innerhalb von 2 Wochen ein “Getränk” heran, das 4,5% Alkohol enthält. Die spinnen die Engländer!
Die Homepage wo man dieses “Bier” bestellen kann, werden wir euch nicht verraten. Nicht das ihr noch auf blöde Gedanken kommt. “Pfui divel sog i”. Ihr könnt euch hier ein Video anschauen wie dieser Trank zubereitet wird, aber eines sagen wir euch: FINGER WEG!
Passend zu den derzeitigen Temperaturen möchten wir euch den absoluten Sommer-Hit für alle Bierliebhaber vorstellen. Dabei handelt es sich um eine sowohl geniale als auch absolut simple Erfindung. Es geht um den Bierkastenschwimmreifen. Sommer, 30 Grad im Schatten, baden am See und ein kühles Bier. Das ist die Traumvorstellung eines jeden Bierliebhabers, doch woher das kühle Bierchen nehmen? Wir geben euch die Antwort.
Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Hallo, mein Name ist Daniel, ich bin 22 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem schönen Kurort Bad Salzuflen. Derzeit lebe ich im schönen Schwabenland Esslingen und dort mache ich eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Firma INDAVO (www.indavo.de)
Du hast für alle Bierliebhaber ein ganz besonderes Produkt entwickelt, erzähl doch mal.
Naja, Entwickelt und Erfunden habe das Produkt leider nicht. Eher versuche ich derzeit das Produkt bekannter zu machen. Erfinder des Produktes ist ein Gewisser Herr Frank Hesselmann. Unterstützt wird die Erfindung von der Quelle Innovationsinitiative.
Und zwar ist es ja so, dass man zum Beispiel beim Camping am See keinen Kühlschrank für das gute liebe Pils hat. Aber im Sommer bei 30 °C wird das Bier ja ohne Kühlung sehr schnell warm. Jetzt gibt es dafür ein einfaches, aber geniales Hilfsmittel. Den Bierkastenschwimmreif. Ja Sie haben richtig gelesen, einen Schwimmreifen für eine Kiste Bier. Somit kann man im Sommer am See, im Fluss beim Kanufahren oder im eigenen Schwimmpool das Bier kühlen.
Wie kamt ihr auf diese Idee?
Ich kam ja leider nicht auf diese doch so geniale Erfindung, die allen Bierliebhabern das leben einfacher machen. Aber wir, die Firma INDAVO, möchten diese Erfindung mit Unterstützen und deswegen produzieren und vertreiben wir den Bierkastenschwimmreifen.
Ist der Bierkastenschwimmreif auch Ozean tauglich?
Den Bierkastenschwimmreif kann man auch im Ozean schwimmen lassen (je nach Wetterlage). Nur beim Bermuda-Dreieck würde ich aufpassen, dass das leckere Pils nicht mit dem Schwimmreif auf mysteriöse Weise verschwindet. Obwohl… Vielleicht kann ein Magier uns behilflich sein diesen wieder aufzuspüren.
Wo gibt es den Schwimmreifen zu kaufen?
Zu erst möchte ich da mal auf unsere derzeitige Aktion aufmerksam machen. Derzeit kann man den Bierkastenschwimmreif unter www.getraenkekastenschwimmreif.de kostenlos gegen ein Video erhalten. Zudem bekommt das beste Video, was uns gefällt, extra 100 Bierkastenschwimmreifen kostenlos für den Vatertag dazu. Weitere Infos dazu auf www.getrankekastenschwimmreif.de
Wer kein lustiges Video hat oder einfach nicht mitmachen möchte, der kann es sich zB. unter www.shop-kurios.de erwerben.
Wiederverkäufer, die größere Mengen abnehmen (min. 50 Stück) bekommen Ihn bei uns. www.indavo.de
Was treibst du sonst so, wenn du nicht gerade den Bierkastenschwimmreif vertreibst?
Was das Malz im Bier macht, das haben wir schon in einem vorhergehenden Artikel erklärt. Jetzt schauen wir mal was den Hopfen so wichtig macht, dass er von Gott erhalten werden muss…
Vielleicht verrate ich erst einmal, dass der Hopfen (bot.: Humulus lupulus) eng verwandt mit Cannabis ist: beide gehören zur Familie der Cannabaceaen. Sollte sich jetzt so mancher Hoffnung machen, dass man doch dann Hopfen auch rauchen könnte, dann muss ich ihn ganz herbe enttäuschen: Hopfen enthält kein THC (Tetrahydrocannabinol). Dafür enthält der Hopfen aber andere Bestandteile, die ihn für die Bierherstellung so wichtig machen. Doch fangen wir am besten am Anfang an:
Wer in Bayern, bzw. im südlichen Deutschland wohnt (oder mal öfter dort vorbeifährt), hat bestimmt schon mal Hopfenplantagen gesehen, aber vielleicht nicht sofort gewusst, wozu diese verdrahteten Pfähle da sein sollen.
(c) keichwa
An den Drähten ranken sich die Hopfenpflanzen hinauf, die in der Natur eine Höhe von bis zu zwölf Metern erreichen können. Kultivierter Hopfen erreicht immerhin noch eine Höhe von ca. sieben Metern. Nach der Ernte Ende August/Anfang September werden die Ranken abgeschnitten, und von den ausschließlich weiblichen Pflanzen werden die sog. Hopfendolden abgetrennt.
Zur einfacheren Verarbeitung und für eine bessere Lagerfähigkeit werden diese Dolden jetzt noch weiterverarbeitet. Zuerst wird der Hopfen getrocknet. Die einfachste Form der Weiterverarbeitung ist das Pressen, d.h. der Hopfen wird einfach in große zylindrische Blöcke gepresst und in Stoffsäcke eingenäht. Das ergab den sog. “Ballen- oder Ballothopfen”. Ballothopfen wird heutzutage nur noch von sehr wenigen Brauereien verwendet.
Im Laufe der Technisierung wurde der Hopfen nicht mehr einfach nur gepresst, sondern es wurden auch verschieden hohe Anteile von unnützem bzw. unedlem Pflanzenmaterial entfernt, der Hopfen anschließend gemahlen und zu sog. “Pellets” verarbeitet.
Laut dem Markenmonitor Bier 2009 ist die Biermarke Beck`s die stärkste seiner Art in Deutschland. Diese Image-Studie, welche von der MMP Group durchgeführt wurde, zeigt vor allem bei jungen Erwachsenen, dass Beck`s sehr beliebt ist. Dagegen ist zum Beispiel Radeberger der große Verlierer. Warsteiner dagegen kann einige Plätze weiter nach oben kletten, dies liegt unter anderem auch an der neuen trendigen Markenkampagne der Brauerei. Insgesamt wurden beim vierten Durchlauf 1400 Verbraucher befragt.
Vor allem Image, Marken- und Qualitätswahrnehmung sowie die Präferenz hat den Ausschlag gegeben, dass das Bier der Großbrauerei Inbev Deutschland an der Spitze liegt. Ebenso kommt das Bier vor allem bei der jungen Zielgruppe zwischen 18 und 30 Jahren sehr gut an. Insgesamt 70 Prozent präferieren die Marke Beck`s.
Biergläser gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen. Ähnlich wie auch bei Weingläsern gibt es auch bei Biergläsern Glasformen, die jeweils für unterschiedliche Biersorten verwendet werden.
Es gibt beispielsweise Pilstulpen, die für den Ausschank von Pils benutzt werden. Diese Gläser haben in der Regel ein Fassungsvermögen von 0,3l, es gibt jedoch auch Gläser mit einem Fassungsvermögen von 0,2l und auch, vor allem in Bayern, 0,5l. Das Glas hat unten einen Fuß, es folgt ein schmaler Stiel. Das Glas beginnt unten schmal und wird nach oben hin immer breiter. Es gibt auch Pilstulpen, bei denen das Glas ca. ab der Mitte wieder schmaler wird. In Lokalen wird am Stiel des Glases häufig ein sogenanntes Pilsdeckchen befestigt, um das entstehende Kondenswasser aufzusaugen.