Zum insgesamt 13. Mal findet vom 02. bis 06. Juni 2010 im Nürnberger Burggraben das Fränkische Bierfest statt. Stolze 32 Brauereien aus Nürnberg, seinen Partnerstädten und der fränkischen Bierlandschaft haben sich eingefunden um dieses wunderbare Ereignis zu feiern. In diesem Jahr gibt es, anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft zwischen Nürnberg und Prag auch viele tschechische Biere im Angebot.
Das Bierfestival findet wie jedes Jahr im Graben der Nürnberger Burg statt. Dies bietet ein wunderbares, mittelalterliches Ambiente um sich knapp 110 verschiedenen Biersorten hingeben zu können. Neben den alljährlichen Teilnehmern, wird es dieses Jahr auch ein paar neue Brauereien zu sehen und vor allem zu schmecken geben.
Dazu gehören zum Beispiel die Brauerei Nikl aus Pretzfeld, das Elchbräu aus Thuisbrunn und die Brauerei Hofmühl aus Eichstätt. Auch die Brauerei Fischer aus Greuth ist vor Ort und bietet zum ersten Mal das spezielle und würzige Rauchbier den Gästen an.
Natürlich gibt es nicht nur flüssige Nahrung, auch für feste Nahrung ist ausreichend gesorgt. Insgesamt 18 Essensstände bieten herzhaft schmeckende fränkische Gerichte, Makrelen, Heringe, gebackenes Holzofenbrot und vieles mehr an.
Auf vier Bühnen wird bereits von Mittag an mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm gerockt und für beste Unterhaltung gesorgt. Auch eine Schaubrauerei ist vor Ort und erklärt den Brauvorgang vom Anfang bis zum Ende. Familien sind ebenfalls gut aufgehoben und können entspannt ein Besuch am Nürnberger Bierfest in Angriff nehmen. Neben einem Streichelzoo, sorgt eine Kinderschminkaktion und eine große Hüpfburg für viel Spaß und Freude bei den kleinen Besuchern.
Und wer jetzt immer noch keine Lust hat, das fränkische Bierfest zu besuchen, der kann sich das offizielle Lieblingsbier.de Video vom Bierfest 2009 einmal anschauen. Spätestens jetzt sollte sich jeder auf den Weg nach Nürnberg machen. Die Wetterprognosen sind übrigens sehr gut!
Wir wollen kurz Stellung zu der unten stehenden Pressemeldung nehmen. Dort ist die Rede von der weltweit ersten Bierdatenbank für Oberfranken. Dies ist allerdings nicht der Fall. Bereits vor zehn Jahren wurde unter www.bierregion-franken.info eine gut recherchierte Bierdatenbank von Frank Wetzel und Klaus Eckert veröffentlicht. Diese gibt es nicht nur online zu betrachten sondern auch als CD zu bestellen. Vielen Dank für diese Information.
Pünktlich zu seinem 5. Geburtstag hat der Verein Bierland Oberfranken seine Internetseiten komplett überarbeitet und sein neues Herzstück frei geschaltet, die die Augen der Liebhaber der oberfränkischen Bierkultur glänzen lassen wird, und die den in die Jahre gekommenen Vorgänger, den Brauereiatlas ablöst. Dabei handelt es sich um die erste Brauerei- Internetdatenbank der Welt,
Die multifunktionale, serviceorientierte Brauereidatenbank hat eine Suchfunktion, mit der Bierliebhaber oder Interessierte ihre Lieblingsbrauerei sehr schnell finden können. Sie zeigt auf, welche Brauerei Brauereiführungen oder Bierverkostungen anbietet. Sie beschreibt, welche Brauerei ein Brauereiwirtshaus hat, welche Brauerei Übernachtungen im Brauereigasthof anbietet oder wer einen Bierschnaps im Angebot hat. Dazu kommt ein Brauerei-Jahreskalender mit dem Hinweis auf besondere Veranstaltungen der betreffenden Brauerei.
Aber auch Angebote wie Heimdienst, Bierverkauf ab Brauerei, Bierlieferung per Post und Internet, Hinweise auf Brauereien, die Feste ausrüsten oder Bierbänke und Schirme verleihen, Bierfässer, einen Ausschankwagen oder einen Kühlwagen haben, können ab sofort online recherchiert werden. Dabei handelt es sich natürlich um alle 200 Brauereien aus Oberfranken. Dies ist übrigens die größte Brauereidichte der Welt.
Einige doch überraschende Ergebnisse brachte die sechste Auflage des European Beer Star, bei dem sich heuer 836 Biere aus über 30 Ländern beteiligten. Gold, Silber und Bronze wurden von den 78 Juroren in 41 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale oder Kräuterbier.
Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe freuten sich über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr.
Besonders bemerkenswert: Die besten Pilsbiere deutscher Brauart, die man eher im Norden der Republik vermutet hätte, kommen aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein: Gold für das Schönramer Pils der gleichnamigen Brauerei aus Petting, Silber für das Ruperti Pils der Brauerei Wieninger in Teisendorf.
Viele, bereits im Vorjahr ausgezeichnete Biere, finden sich auch heuer wieder auf der Siegerliste. Und das, obwohl anders als bei vergleichbaren Bierbewertungen in jeder Kategorie nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben werden. “Damit gilt der European Beer Star als einer der härtesten Wettbewerbe der Welt”, resümierte Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, “jede ausgezeichnete Brauerei kann wirklich stolz sein auf den European Beer Star Award!”
Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2009 zählen vor allem die Oberbayern, wobei sich die Region zwischen Chiemsee und Traunstein ganz besonders medaillenträchtig gab: je zweimal Gold erzielte die Privatbrauerei Schönram (Petting) für „Surtaler Leicht“ und „Schönramer Pils“ sowie das Hofbrauhaus Traunstein für „Festbier“ und „Export“; über Gold und Silber freute sich die Gasthausbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching. Weitere Preisträger dieser Region sind die Brauereien Wieninger in Teisendorf, Flötzinger in Rosenheim und Schwendl in Tacherting.
Hoher Wertschätzung der EBS-Juroren erfreuten sich auch heuer die Brauereien aus Bayerisch Schwaben und Baden-Württemberg: Die Hirsch-Brauerei Honer, Wurmlingen, errang zweimal Gold und einmal Bronze; ähnlich erfolgreich waren auch das Augsburger Brauhaus Riegele und die Schlossbrauerei Autenried.
Heute wollen wir euch in unserer bierigen Interviewreihe ein ganz besonderes Interview präsentieren. Keine geringere als die heiße Anwärterin für den Titel der bayerischen Bierkönigin, Christina Rockstroh, haben wir zum Interview gebeten. Gleich vorweg, sie hat sich könglich verhalten und alle Fragen, auch wenn sie etwas privat waren, beantwortet.
Die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin wurde vom Bayerischen Brauerbund e.V. ins Leben gerufen. Noch bis zum 16. November kann online abgestimmt werden. Am 17. November findet dann in München die Krönung statt. Dabei zählen die fünf Stimmen der Jury, eine Stimme aus dem Online-Voting und eine Stimme der Gäste der Krönungs-Gala.
Wir von Lieblingsbier.de unterstützen unsere oberfränkische Kandidatin Christina aus der heimlichen Hauptstadt des Bieres Kulmbach. Helft mit und wählt sie zur ersten Bayerischen Bierkönigin!
Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Mein Name ist Christina Rockstroh, 20 Jahre alt, ich wohne in Fölschnitz bei Kulmbach. Zurzeit bin ich Auszubildende in der Kulmbacher Brauerei.
Du hast dich für den Titel der Bayerischen Bierkönigin beim Bayerischen Brauerbund beworben. Wie kam es dazu?
Im Juni habe ich in der Bayerischen Rundschau gelesen, dass eine bayerische Bierkönigin gesucht wird. Da ich der Meinung war, dafür die geeigneten Qualifikationen zu haben, habe ich mich kurzerhand beworben. Je mehr ich darüber nachdachte, desto besser hat mir der Gedanke gefallen und umso größer ist jetzt die Freude, unter den Finalistinnen zu sein
Wie läuft der Wettbewerb ab, kannst du das unseren Lesern erklären? Ihr müsst ja bestimmt mehr können, als “nur” gut aussehen.
Am 5. und 6. November kommen die sieben Finalistinnen nach Kulmbach. Wir werden die Kulmbacher Mönchshof Brauerei mit dem Bayerischen Brauereimuseum besichtigen und dort auch unseren eigenen Sud ansetzen. Am 17. November ist die Krönungsgala in München. Dort müssen wir uns vor der Jury präsentieren. Am selben Abend wird von der fünfköpfigen Jury entschieden, wer Bayerische Bierkönigin wird.
Was verbindet dich persönlich mit dem Thema Bier?
Ich widme mich privat und beruflich ganz dem Bier. Schon seit fünf Jahren feiere und helfe ich bei der Fölschnitzer Kerwa mit. Die bayerische Bierkultur und Traditionspflege liegen mir dabei sehr am Herzen. Seit dem Beginn meiner Ausbildung bei der Kulmbacher Brauerei vor zwei Jahren konnte ich schon viel über Brauereien und das Brauwesen – sowohl theoretisch, als auch praktisch lernen.
Was machst du, wenn du nicht gerade an Bier denkst?
Ich treibe viel Sport, zum Beispiel gehe ich gerne ins Fitnessstudio, aber auch Rad fahren und Schwimmen gehören zu meinen Lieblingssportarten. Außerdem fotografiere ich und treffe mich gerne mit meinen Freunden.
Du bist Auszubildende bei der Kulmbacher Brauerei – ein Vorteil? (more…)
Bereits seit 25 Jahren gibt es neben dem Stadtpark in Nürnberg einen der beliebtesten Biergärten der Franken Metropole. Nun muss das “Anderland” seine Bierbänke und Zapfanlagen abbauen, da die Stadt dort ein neues Wohnprojekt bauen möchte. Neben vielen Stammgästen trauert auch das ganze Team um das Ende des legendären Biergartens. Aber so einfach wollen sich die Mitarbeiter nicht geschlagen geben, den sie suchen bereits nach einem Ersatz-Biergarten, so dass im Sommer 2010 ein neues “Anderland” eröffnen kann. Angebote können unter info@das-anderland.de eingesendet werden. Wir bleiben dran.
Wechsel in der Paulaner Brauerei
Kurz nach dem Roland Tobias als neuer Chef der Münchner Paulaner Brauerei berufen wurde, gibt es nun auch einen Wechsel in der Geschäftsführung.
So verlässt Michael Bartholl, Chef für Marketing und Vertrieb der Brauerei, das Unternehmen. Angeblich gab es eine unterschiedliche Auffassung der weiteren Ausrichtung des Unternehmens in der Bierbranche. Ein Nachfolger steht bereits auch schon fest. Heiner Müller, bisher Geschäftsführer der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei, übernimmt die Position bei Paulaner. Die Fürstenbergische Brauerei gehört genau wie die Paulaner Gruppe zur Brau Holding International. Müller war zuvor Vertriebsdirektor bei der Spaten-Löwenbräu-Gruppe (InBev) und kennt daher die Ausrichtung des Münchner Biermarktes. So können wir gespannt sein, ob sich bei Paulaner demnächst bei der Vermarktung etwas ersichtliches ändern wird oder nicht.
Bereits Anfang 2008 wurde der Europäische Gerichtshof vom deutschen Bundesgerichtshof damit beauftragt über eine strittige Entscheidung zum Thema Bier und Herkunft zu urteilen (Lieblingsbier.de berichtete). Nun, ein paar gefühlte Jahre später, wurde endlich eine Entscheidung getroffen. Somit ist der Begriff “Bayerisches Bier” offiziell als geschützte geografische Herkunftsangabe rechtmäßig eingetragen worden. Geklagt wurde vom Bayerischen Brauerbund bereits im Jahre 2001 gegen eine niederländische Brauerei, welche ihr Bier unter dem Namen “Bavaria” verkaufe. Allerdings ist immer noch offen, ob das Bier weiter unter dem Namen “Bavaria” verkauft werden darf oder nicht.
Einen wirklisch wunderschönen und vor allem genussvollen Brauereiwanderweg bietet der “Fünf-Seidla-Steig” in der Fränkischen Schweiz. Der Wanderweg liegt in einer wunderschönen Landschaft zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg. Er verbindet auf seiner 15 Kilometer langen Rundtour fünf Privatbrauereien zwischen Gräfenberg und Weißenrohe welche zum gemütlichen einkehren einladen. Ganz unter dem Motto “Gemütlich wandern – von einem Bier zum andern”, kann man(n) es sich so richtig gut gehen lassen.
Wer bei der ein oder anderen Gasthausbrauerei dann ein paar fränkische Seidla zu viel erwischt hat, kann auch getrost auf das weiter wandern verzichten und mit einem kostengünstigen Transfer zurück zur Ausgansposition kommen. Wer es dagegen schafft bei allen fünf Brauereien einzukehren und seinen Wanderausweis abstempeln zu lassen, dem winkt am Ende der Wanderung eine nette Überraschung. Mehr dazu im Video von nordbayern.de.
Am 30. Mai fand heuer zum vierten Mal das Atlantic Beer Festival in Moncton, NB statt. 16 Brauereien aus den Maritimes (New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) und aus Maine/USA stellten ihre Produkte interessierten Besuchern vor.
Am Nachmittag (14:00h - 17:00h) kamen rund 1300 Besucher, zur Abendveranstaltung (19:00h - 22:00h) kamen noch einmal rund 1700 Bierliebhaber, was bei Eintrittspreisen von 37,50 CAD, das entspricht rund 23€, sicherlich eine respektable Anzahl an Gästen ist.
Jeder Besucher bekam ein 4 oz-Glas (116 ml oder 0,1 l), mit dem man von Stand zu Stand wandern konnte um die angebotenen Biere zu verköstigen. Neben den einheimischen Brauereien waren auch einige Handelsfirmen vertreten, die ihre Importbiere dem Publikum vorstellten. So konnte man, wenn man denn wollte, auch Warsteiner, Erdinger, Bitburger, Holsten, sowie Corona und Grolsch probieren.
Eine genaue Auflistung aller angebotenen Produkte könnt ihr hier finden.
Alles in allem eine ganz nette, überschaubare Veranstaltung. Leider nicht zu vergleichen mit deutschen Bierfesten wie in Nürnberg, Berlin oder Leipzig. Trotzdem haben wir für euch ein paar Bilder bereit gestellt.
Vom 11. bis 14. Juni 2009 fand im Nürnberger Burggraben das 12. Fränkische Bierfest statt.
Euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de war selbstverständlich bei dieser wunderbaren Veranstaltung vor Ort und hat für euch probiert in einem kleinen Film das schöne Ambiente und vor allem die Kulisse der Nürnberger Burg in Zusammenhang mit wunderbaren fränkischen Bieren und weiteren Köstlichkeiten einzufangen. Viel Spaß beim ansehen!