Wir suchen ab sofort Verstärkung für die redaktionelle Arbeit auf Lieblingsbier.de. Hast du Lust ein Teil dieses wunderbaren und einzigartigen Projektes zu werden und möchtest du deinen persönlichen Teil dazu beitragen? Wir bieten dir ab sofort die Möglichkeit dazu und geben dir die Möglichkeit rund um das Thema Bier zu schreiben!
Mittlerweile hat sich Lieblingsbier.de zu einer festen Größe in der Bier-Branche gemaustert. Mittlerweile besuchen knapp 10.000 Leser das Online-Magazin, Tendenz steigend. Wir wollen Lieblingsbier.de zu einer unabhängigen Plattform rund um das Thema Bier machen und du kannst deinen Teil dazu beitragen
Bewerbe dich einfach mit ein paar Sätzen über dich und eventuellen Vorstellungen über deine Arbeit bei Lieblingsbier.de über unser Kontaktformular oder schreib direkt eine Email an info@lieblingsbier.de.
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Falls du nicht wirklich in der redaktionellen Arbeit Lust hast dich am Projekt zu beteiligen, dich aber in grafischen Dingen auskennst, bist du ebenfalls herzlich Willkommen! Auch in anderen Bereichen können wir Unterstützung gebrauchen. Gerne gehen wir auch Kooperationen und Partnerschaften ein um unser bisheriges Bier-Netzwerk ausweiten zu können.
Übrigends bieten wir dir die Möglichkeit neben der redaktionellen Arbeit auch Bierfestivals (z.B. Bierfestival Berlin), Biermessen (z.B. Brau Beviale) und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Bier für Lieblingsbier.de zu besuchen. Dies selbstverständlich kostenlos und mit eigener Presseakkreditierung. Ebenfalls hast du die Möglichkeit verschiedene Biere von unseren Partnern zu verköstigen und für Lieblingsbier.de zu testen.
Zum insgesamt 13. Mal findet vom 02. bis 06. Juni 2010 im Nürnberger Burggraben das Fränkische Bierfest statt. Stolze 32 Brauereien aus Nürnberg, seinen Partnerstädten und der fränkischen Bierlandschaft haben sich eingefunden um dieses wunderbare Ereignis zu feiern. In diesem Jahr gibt es, anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft zwischen Nürnberg und Prag auch viele tschechische Biere im Angebot.
Das Bierfestival findet wie jedes Jahr im Graben der Nürnberger Burg statt. Dies bietet ein wunderbares, mittelalterliches Ambiente um sich knapp 110 verschiedenen Biersorten hingeben zu können. Neben den alljährlichen Teilnehmern, wird es dieses Jahr auch ein paar neue Brauereien zu sehen und vor allem zu schmecken geben.
Dazu gehören zum Beispiel die Brauerei Nikl aus Pretzfeld, das Elchbräu aus Thuisbrunn und die Brauerei Hofmühl aus Eichstätt. Auch die Brauerei Fischer aus Greuth ist vor Ort und bietet zum ersten Mal das spezielle und würzige Rauchbier den Gästen an.
Natürlich gibt es nicht nur flüssige Nahrung, auch für feste Nahrung ist ausreichend gesorgt. Insgesamt 18 Essensstände bieten herzhaft schmeckende fränkische Gerichte, Makrelen, Heringe, gebackenes Holzofenbrot und vieles mehr an.
Auf vier Bühnen wird bereits von Mittag an mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm gerockt und für beste Unterhaltung gesorgt. Auch eine Schaubrauerei ist vor Ort und erklärt den Brauvorgang vom Anfang bis zum Ende. Familien sind ebenfalls gut aufgehoben und können entspannt ein Besuch am Nürnberger Bierfest in Angriff nehmen. Neben einem Streichelzoo, sorgt eine Kinderschminkaktion und eine große Hüpfburg für viel Spaß und Freude bei den kleinen Besuchern.
Und wer jetzt immer noch keine Lust hat, das fränkische Bierfest zu besuchen, der kann sich das offizielle Lieblingsbier.de Video vom Bierfest 2009 einmal anschauen. Spätestens jetzt sollte sich jeder auf den Weg nach Nürnberg machen. Die Wetterprognosen sind übrigens sehr gut!
20.000 Produkte und Dienstleistungen aus allen Bereichen des Lebens bei rund 1.400 Ausstellern sind vom 24.04. - 04.05. auf dem Maimarkt in Mannheim zu erleben. Auf Deutschlands größter Regionalmesse findet sich in 47 Hallen und im Freigelände alles was man so braucht. 350.000 Besucher suchen auf 75.000 m² nützliches…auch Bier?
Meine Wenigkeit hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und im Vorfeld die Hallen und die Brauereien, welche sich am Maimarkt präsentieren, zusammengestellt. Somit dürfen wir euch wahrscheinlich den ersten “Bier-Maimarkt-Führer” präsentieren.
Halle 1 - 2
Schon Jahre lang wird von den Kölner Funken das Dom Kölsch ausgeschenkt. Da es um Reisen geht wird die Stadt Rosenheim mit einem Maxlrainer Zwickl dargestellt. Ebenfalls gibt es leckere Fischbrötchen und dazu ein gutes herbes Jever
Halle 6 - 9
In diesen Hallen geht es ums Essen und Trinken. Hier sind gleich einige Brauereien vertreten. Dazu zählen sich Fürstenberg, Rothaus, Palmbräu, echte und gute Badische Brauereien mit einem leckeren Sortiment. Beim Stand Australian Food & Trading gibt es verschiedene australische Biere zu verkosten. Die Welde-Brauerei aus Schwetzingen hat einen großen Bierstand. Hier gibt es fetzige Musik und eine gute Auswahl an Bieren.
Das wir auch immer mal wieder etwas außergewöhnliche Biersorten probieren dürfen, ist eine schöne Nebensache und erfreut uns immer wieder. Allerdings wurde uns beim texanischen Chili Bier schon beim Namen etwas mulmig in der Magengegend. Nichts desto trotz wagten wir uns an den Selbstversuch und probierten ein Chili Bier der Black Mountain Brewery aus Cave Creek Arizona.
Beim Chili Bier handelt es sich um ein ganz gewöhnliches Lager mit dem Zusatz von Chili Pfeffer und einer wunderbaren grünen Chilischote, welche nach dem Öffnen des Bieres nach oben treibt und uns das Grummeln in der Magengegend hörbar erweitert. Aber gut, no risk, no fun.
Zunächst machte uns der Geruch zu schaffen. Das Bier roch sehr kräftig nach grünen und roten Chili, welcher sich beißend in der Nase festsetzte und erst mal die Lust nach diesem Bier verdarb. Nach einigem zögern und dem unterschreiben einer Erklärung, dass wir Lieblingsbier.de nicht für weitere gesundheitliche Schäden verantwortlich machen, tranken wir einen kleinen Schluck des Chili Bieres und stellten fest, dass das Chili Bier wirklich auch nach Chili schmeckt und zwar ausschließlich nach Chili und vielleicht auch noch nach grünen und roten Pfefferschoten wobei das ja auch das Selbe ist oder?
Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,
„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“
Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.
Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?
Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.
Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.
Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.
Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.
Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).
Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.
Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.
Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.
Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?
Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.
In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.
Das Bier und Schokolade zusammen passen wissen wir ja alle mittlerweile. Wir werden uns diesem Thema auch noch etwas gesondert widmen und ein paar Geschmackstest vollziehen.
Die so genannte Bierschokolade gibt es ja auch schon in Hülle und Fülle, doch nun gibt es eine wirklich schmackhafte und leckere Neuheit von Ritter Sport in Zusammenarbeit mit der Spaten Brauerei aus München und damit der Naschspaß abgerundet wird, gibt es gleich eine weitere neue Geschmacksrichtung: Weisswurst-Schokolade!
hmmm.. bestimmt lecker diese bayerische Sonderserie bei Ritter Sport.
Nachdem wir bereits vor einiger Zeit die Zukunft der Bierausschank-Suche skizziert haben, wollen wir Euch heute mal zeigen wie Werbung der nächsten Generation aussehen sollte!
Klassische oder lustige Kampagnen, gibt es einige und die besten werden wir Euch natürlich noch in unserer Serie Video-Battle vorstellen. Aber es geht noch innovativer:
Ohne Euch mit ausschweifenden Erklärungen langweilen zu wollen, bietet auch das Internet neue Werbemöglichkeiten. Die steigende Vernetzung der Menschen durch Facebook und Co. sorgt dafür dass die Leute selbst Werbung für Unternehmen oder Produkte machen. Wer hat sich nicht schon über gut gemachte Werbung auf YouTube schlapp gelacht und diese seinen Freunden gezeigt. Vorraussetzung: Sie muss gut sein! Diese Art von Werbung nennt man virales Marketing, da sie sich wie ein Virus von selbst verbreitet.
Schaut Euch mal diese Heineken-Werbung an. Einfach eine gute Idee. Oder was meint ihr?
Die Lieblingsbier.de Redaktion wünscht allen Lesern und Leserinnen schöne Ostertage und viel Spaß beim Eier und Bier suchen.
Viele Brauereien brauen auch ein Saisonbier zum Thema Ostern, welches unter dem wunderbaren Namen Osterbier verkauft wird. Viele denken sicherlich, dies ist wieder nur ein Trend und eine Verkaufsmasche der Großkonzerne, doch Osterbier hat sogar eine lange Tradition und wird meistens von kleineren Privatbrauereien gebraut und verkauft. Das Bier gab es schon vor vielen Jahren, da es den Sommer einläuten und die kalten Monate vertreiben sollte. Meist handelt es sich um ein mildes Märzen, aber auch Bock und Pils gehen als Osterbier durch.
Ein alter Brauch an Ostern ist es mit ein paar Flaschen Bier und ein paar Freunden loszuziehen und Bier zu suchen, welches dann natürlich getrunken werden darf. Wir werden das ebenfalls machen und melden uns nach den Feiertagen wieder zurück.
Dann mit ganz vielen neu getesteten Bieren, einem Interview mit einer Band welche das heilige Bier besingt, einem Vergleich zwischen MiXery Cherry und einem Kirschbier der Klosterbrauerei Neuzelle, Gewinnspielen, interessanten Artikeln über Bier und natürlich vielen mehr.
Geniesst die Tage und natürlich auch das ein oder andere leckere Bierchen.
heute möchte wir uns in einer etwas ernsteren Sache an euch wenden. Wir werden euch den neu gegründeten Verein “Bier PRO” vorstellen. Bei diesem Verein handelt es sich um die erste ernstzunehmende Vereinigung von Bierkonsumenten. Auch euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de ist mittlerweile Mitglied und wird tatkräftig für das Recht der Konsumenten kämpfen.
Es ist verdammt wichtig, dass wir uns alle gemeinsam für die Vielfalt der Bierkultur in Deutschland einsetzen und diese fördern und unterstützen. Somit ist es wichtig eine Lobby zu haben, welche sich für die Belange der Konsumenten einsetzt und nicht alles hinnimmt, was von den Brauereien diktiert wird.
Felix vom Endt
Vorstellung Bier PRO e.V.:
Mit seinen rund 1200 Braustätten gilt Deutschland vielerorts als Mutterland des Bieres. Rund 5000 bis 7000 verschiedene Biere und mehr als 40 unterschiedliche Bierstile gibt es hier. Trotzdem kennt sich das Gros der Verbraucher nicht aus. Die meisten wissen wenig über Sorten und Brauarten, geschweige denn Geschmack und Qualitätskriterien. Das Image des Bieres - so belegen Studien – ist denkbar schlecht. Indes liefern sich Brauereien erbitterte Preisschlachten und Verteilungskämpfe, die dazu führen, dass Unternehmen schließen oder aufgekauft werden und letztlich die Vielfalt zugrunde geht.
Anders als in England, Belgien, Dänemark, Holland, Österreich, ja selbst Italien gibt es hierzulande bisher auch keine unabhängige, überregionale Konsumentenorganisation mit umfangreichen Zielen. Das „Bierland Nr. 1“ steht also ohne Lobby für Bierkonsumenten da. Zwar leisten einige lokal tätige Initiativen und Vereine wertvolle Arbeit vor Ort, eine überregionale Vereinigung, die die Kräfte bündelt und eine Lobby organisiert, fehlt bisher.
Hier möchte der sich in Gründung befindende Verein BIER PRO etwas bewegen.
Schließlich beklagt auch der europäische Gesamtverband, die EBCU (www.ebcu.org), das Fehlen einer deutschen Vertretung. Als Dachverband der europäischen Bierkonsumentenvereinigungen vertritt die EBCU die Interessen der Bierkonsumenten in Brüssel. So gibt es beispielsweise regelmäßige Meetings mit den Mitgliedern des europäischen Parlaments. Denn immerhin werden auf EU-Ebene bereits 80 Prozent der in Deutschland gültigen Gesetze beschlossen.
Insgesamt zählt die EBCU mit ihren nationalen Mitgliedsvereinen mehr als 120.000 Mitglieder in 13 Ländern.
Die BIER PRO Konsumentenvereinigung Deutschland e.V. (IG) versteht sich als Verein, der alle Kräfte in Deutschland zusammenführen und bündeln will, die die Bierkultur fördern und beleben wollen.
Der Schwergewichtsboxer Wladimir Klitschko konnte Samstagnacht seinen Titel gegen den Herausforderer Chambers verteidigen. Der Ukrainer, welcher wiedermal einen unglaublich durchtrainierten und fitten Eindruck machte, knockte seinen nicht ganz so trainierten Gegner in der 12. Runde auf die Bretter. Somit war der 54. Sieg im 57. Kampf perfekt gemacht. Bis hier hin eigentlich alles unspektakulär und von der Thematik her für ein Bier Online Magazin auch irrelevant, doch dann wurde es interessant.
Da der Kampf in Düsseldorf stattfand, dachte sich Herr Klitschko nach dem Kampf ein Altbier auf seinen Sieg zu trinken. Er beklagte zwar noch kurz, dass es keinen Champagner gibt, schüttelte dann aber mit einem Lächeln die Altbierflasche, wobei er vielleicht auch dachte, dass es sich um Champagner handelte und ploppte es, nach mehrmaligen Versuchen, auf. Nachdem er fast das ganze Altbier über sich und andere verspritzte, nahm er noch einen kräftigen Zug und sagte: “leeeeeeeeeeecker”! Vom Ringmoderator Kai Ebel wurde er dann noch gefragt ob das Altbier besser schmecke als Wodka, aber ich glaube Wladimir war sich bei seiner Antwort nicht so ganz sicher.
Nun ja, wir berichteten bereits vor einiger Zeit rund um den Kampf Altbier gegen Kölsch und vielleicht kochen deswegen so manche Meinungen im Internet rund um diese Aktion hoch. Es wird sogar vermutet, dass die Initiative Alt-knallt.de, eine Düsseldorfer Brauerei oder vielleicht auch die Toten Hosen dahinter stecken könnten. Immerhin sahen im Schnitt 12,59 Millionen Zuschauer den K.o.-Erfolg des Ukrainers und die gelungene PR-Aktion für das Altbier.
Hier ein paar Meinungen:
“..und ich dachte schlimmer ging nicht mehr. langweiliges Boxen, Altbier und jetzt noch der Schweiger…und Campino.. *grusel*”
“..Nachtrag zu gestern: man kann ihn verstehen: lieber damit duschen als es zu trinken..”
“..So das wars, jetzt wird er krank … nicht trinken … das Wort ALTbier muss ihm doch was sagen :-O …”
“..Wladimir Klitschko zeigt gerade, was man mit Altbier machen muss: Ausschütten!..”
“..Toll - Klitschko gewinnt und muss Altbier trinken - Da würde ich mich lieber K.O. hauen lassen..”
Wir entschuldigen uns für die einseitige Meinungsbetrachtung, doch positives haben wir über Klitschko und Altbier nicht gefunden.
Werbung und Bier ist ein Paar, dass schon lange eine lustige Tradition hat.
Gerade die Spots der bekannten US-amerikanischen Marken Budweiser, Miller sorgen nicht nur dort für manches Schmunzeln. Dort wird auch schon das Internet eingesetzt um Spots viral zu verbreiten die für’s Fernsehen vielleicht etwas zu offensiv wären. Auch die europäischen Biermarken lösen sich langsam von Spots die lediglich die Qualität und Tradition preisen und versuchen mit lustigen Pointen in Erinnerung zu bleiben.
Wir wollen diesen Trend begleiten und in losen Abständen immer zwei Spots gegeneinander antreten lassen und schauen welcher das Herz unserer Bierfreunde mehr aufgehen lässt!
Den Anfang macht der bekannte Paulaner-Spot“Bestellung mit Sprachschwierigkeiten”
Herausgefordert von seiner Parodie der Grünwald Freitagscomedy (Bayrischer Rundfunk) “Sprachprobleme im Biergarten”
Welcher ist euer Favorit? Original oder Remake?
P.S.: Kennt ihr coole Bierwerbung aus anderen Ländern? Her damit!
Am 25. Spieltag gastiert Tennis Borussia Berlin beim Goslarer SC 08 in Niedersachsen. Gegen Goslar sind drei Punkte ein Muss, da die Mannschaft derzeit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz steht. Viel wird der TeBe-Fan allerdings nicht von der 40.000 Einwohnerstadt zu Gesicht bekommen, da der Goslarer SC seit Beginn der Saison seine Heimspiele im Stadion von Eintracht Braunschweig ausführen muss. Das eigene Stadion wird derzeit noch umgebaut, da es nicht den DFB-Richtlinien für die Regionalligen entspricht.
Normalerweise wird im Stadion von Eintracht Braunschweig das Krombacher ausgeschenkt, doch wenn der Goslarer SC kommt, gibt es, ebenso wie beim letzten Auswärtsspiel bei Hannover II, Hasseröder Premium Pils für die Fußballfans zum trinken. Über das Hasseröder haben wir bereits im letzten Artikel ausführlich berichtet und wollen uns auch nicht länger damit aufhalten.
Goslar ist für eine ganz bestimmte Biersorte bekannt. Dabei handelt es sich um die Gose. Die Gose wurde bereits im Mittelalter hergestellt und war weit über die Grenzen Goslars bekannt. Vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig fand die Gose viele Liebhaber. Die Gose ist ein obergäriges Bier, wobei neben der alkoholischen Gärung auch noch eine bakterielle Milchsäuregärung stattfindet. Dadurch hat die Gose einen ziemlich säuerlichen Geschmack. Ebenso wird dem Bier auch noch Kochsalz und Koriander zugesetzt, alles also ziemlich speziell, aber sicherlich ein Versuch wert.
Aber auch in Braunschweig wurde im späten Mittelalter ein spezielles Bier gebraut, dabei handelt es sich um die Braunschweiger Mumme. Die Mumme war früher ein stark alkoholartiges Bier mit viel Zucker und einer dadurch längeren Haltbarkeit. Nach 1736 wurde die Mumme dann in ein alkoholfreies Malzgetränke verwandelt und war somit der Urahne des Malzbieres. Erst ab dem Jahr 2008 wird die Braunschweiger Mumme wieder als normales Bier verkauft.
Bereits seit Beginn der Saison 2009/2010 kooperieren wir mit dem Fußballverein Tennis Borussia Berlin. Wir füttern regelmäßig das Stadionheft von TeBe mit einem ausführlichen Bericht rund um das Bier im Stadion des Auswärtsgegners und die Bierkultur in der Gegnerstadt. Ebenso liefern wir immer wieder Tipps zum Aufenthalt der TeBe Fans in der Stadt des jeweiligen Gegners. In Zukunft wollen wir diese Artikel auch online auf Lieblingsbier.de veröffentlichen und zum nachlesen abspeichern.
Zu den bisher erschienen Stadionheften geht es hier: klick TeBe.de
Endlich rollt der Ball wieder und Lieblingsbier.de hat für euch wieder die besten Auswärtstipps zum Thema Bier in eurem Stadionheft von TeBe. Also alle auf zum Auswärtsspiel nach Niedersachsen zur zweiten Mannschaft von Hannover 96. Ähnlich wie die erste Mannschaft, befinden sich auch die Amateure von 96 im unteren Tabellendrittel und so heißt es für TeBe ein paar Punkte aus Niedersachsen mit nachhause zu nehmen, was hoffentlich auch machbar ist. Nachdem die Amateure vor einigen Jahren vom DFB dazu gezwungen wurden aus ihrem Heimstadion, dem Eilenriede-Stadion, in die AWD-Arena umzuziehen, ist für das Spiel mit Sicherheit eine “beachtliche” Kulisse geboten.
Im Stadion wird den Gästefans, trotz eines guten regionalen Angebotes aus Hannover mit vielen Privatbrauereien, das Hasseröder Premium Pils angeboten. Die Brauerei Hasseröder ist viertgrößter Produzent von Premium-Pils in Deutschland und verkauft sein Bier vor allem über Supermärkte wie Netto und Norma. Die Brauerei wurde im Jahre 1872 in Wennigerode, rund 130 Kilometer süd-östlich von Hannover, gegründet. Nach der Wende wurde dort ein neues und moderneres Braugebäude errichtet und die Hannoversche Gilde Brauerei kaufte Hasseröder auf. Im Jahr 2002 wurde Gilde vom weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev aufgekauft. Ein schönes Beispiel, wie sich langsam die deutsche Brauereivielfalt auflöst.
Es gibt schon immer wieder kuriose Nachrichten rund um das Thema Bier und diese hier ist mit Sicherheit auch eine Erwähnung wert. Nachdem Bier mittlerweile im Weltraum gebraut wird oder auch mal Bier in der Sauna ausgeschenkt wird, gibt es nun wieder etwas kurioses zu berichten.
Das vor kurzem zu Wasser gelassene Kreuzfahrtschiff“Aidablu” beherbergt neben vielen spektakulären Attraktionen auch eine spektakuläre Brauerei auf dem Wasser, welche täglich für das Schiff eigenes Bier braut. Insgesamt 600 Liter braut Andreas Hegny auf dem schwimmenden Koloss, natürlich alles streng nach dem deutschen Reinheitsgebot. Die Brauerei, welche wie eine ganz normale Brauerei aufgebaut ist, gehört zur Dortmunder Hausrauerei Hövels und beinhaltet sogar einen eigenen Biergarten.