Darauf haben wir lang gewartet, doch endlich ist er da: Der Maßkrughalter für das Fahrrad! Die Frage ist, ob es sich dabei um die Pflege der bayerischen Bierkultur handelt oder das Ganze eher als stylischer Gag gemeint ist. Fakt ist, dass es früher Tradition war seinen Maßkrug in einem Schub im Stamm-Biergarten einzusperren um ihn am nächsten Tag wieder zu benutzen. Diese Tradition ist leider im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten und der eigene und persönliche Maßkrug sowieso eine Rarität, egal ob jung oder alt. Doch nun könnte diese Tradition wieder auferlebt werden, da es endlich eine geeignete Transportmöglichkeit mit dem Fahrrad gibt.
Die Idee zum Maßkrughalter für das Fahrrad entstand, wie könnte es auch anders sein, bei einem Biergartenbesuch von einer Gruppe Münchner Ingenieur-Studenten aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Mechanik, die sich gerne in Münchener Biergärten trifft, und dort ihren Gedanken freien Lauf lässt. Üblicherweise sind diese Ideen am nächsten Tag wieder vergessen - darunter leider auch die wenigen wirklich brauchbaren- doch diesmal nicht. Einer der Ideengeber, Reiner Reisch, hat darauf hin Taten folgen lassen und nun den ersten bayerischen Maßkrughalter fürs Fahrrad auf den Markt gebracht.
Der Maßkrughalter kann einzeln für 25,00 EUR oder in Kombination mit einem Steinkrug für gesamt 34,00 EUR bestellt werden unter www.cleverstuff.de
Lieblingsbier.de findet:
Der Maßkrughalter für das Fahrrad ist eine absolut klasse Idee und es ist sehr gut vorstellbar, dass diese Idee auch bei vielen jungen Leuten gut ankommt und die Tradition des eigenen Bierkruges wieder Aufschwung bekommen wird. Zugegeben, es sieht einfach auch stylisch aus mit seinem Fahrrad und seinem Maßkrug im entsprechenden Halter an einem schönen sonnigen Tag in den Biergarten zu radeln. Nun benötigen wir nur noch individuell hergestellte und gestylte Bierkrüge.
Weitere Infos:
http://www.cleverstuff.de

April 8th, 2010
Pünktlich melden wir uns aus unserem wohlverdienten Urlaub zurück und möchten euch gleich ein wunderbaren Bericht über das 13. Berliner Bierfestival präsentieren.
Wie auch in den Jahren zuvor fand das 13. Bierfestival, auch kurz “Biermeile” genannt, wieder im August, vom 7. - 9. auf der Karl - Marx - Allee in Berlin statt.
Es hatten sich 300 Brauereien aus 86 Ländern angemeldet, die auf den 2,2 Km zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor mehr als 2000 (i. W. Zweitausend!) Sorten Bier zum Ausschank brachten.
Also eine Herausforderung für unseren Redakteur Bierbaron aus Berlin, der sich mit einem Freund und Kollegen und dessen Lebensgefährtin am Samstag, dem 8.8. erwartungsvoll auf die Strecke machte.
Das Wetter war toll, warm, nicht zu warm, sonnig, leichter Wind. Anreise mit der U - Bahn, wegen des gefahrlosen Biergenusses.
Zu aller erst wurde der Probierkrug mit 0,2l Inhalt gekauft, mit diesem bewaffnet konnte man sich an jedem Stand für die Flatrate 1,50€ das dort angebotene Bier einschenken lassen. Als Probiernummer nicht schlecht, man kann dann doch einige Sorten durchprobieren.

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August 21st, 2009
Bereits zum elften Mal findet die Mainzer Bierbörse am Rheinufer hinter dem Rathaus statt. So wird es wieder ein riesen Fest im Juli für alle Bierliebhaber und Feierwütigen werden. Neben einer Vielzahl neuer Stände, werden die Veranstalter auch einige außergewöhnliche Biere präsentieren. So gibt es zum Beispiel das Mongozo, ein Bier nach afrikanischer Brauart in exotischen Geschmacksrichtungen wie Kokos und Mango und vielen weiteren.
Los geht es am Freitag bereits um 15 Uhr mit Stargast Alfons Schuhbeck, der als großer Bierfreund mit seinem eigenen Ausschankwagen seiner kleinen Hausbrauerei in Mainz vertreten sein wird. Neben vielen bayerischen Bieren wie Andechser, Münchner Hofbräu und Augustiner werden ebenfalls regionale Hausbrauereien wie das Brauhaus Kastell, Wäldches Bräu aus Frankfurt und natürlich auch die Lokalmatadoren, die 1.Mainzer Hausbrauerei Eisgrub ihre Spezialitäten anbieten. Ebenfalls auf keinem Bierfestival fehlen darf der Stand vom Haus der 131 Biere aus Hamburg. Dort werden insgesamt mehr als 200 Flaschenbiere aus der ganzen Welt angeboten, dazu immer wieder neue Exote.

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Juli 6th, 2009
Nachdem ich im ersten Bericht einen “normalen, gutbürgerlichen” Biergarten vorgestellt habe, wird es in der zweiten Folge etwas bunter und szeniger.
Wir bewegen uns in den Stadtteil “Prenzlauer Berg”. Einstmals ein Arbeiterviertel, dann zum Ende DDR hin die Fluchtburg für alle Freaks, Dissidenten und Unangepassten. Nach der Wende wurden Massen von Menschen aus aller Welt magnetisch vom Flair der leicht heruntergekommenen Altbauten mit Ofenheizung und Klo auf der Treppe und der etwas freakigen Atmosphäre hier angezogen. Inzwischen hat in vielen Teilen dieses Viertels eine Gentrifizierung mit allen negativen Folgen stattgefunden, was von den Alteingesessenen, die immer weniger werden, bedauert wird.
Hier gibt es seit 1837 den ältesten Biergarten Berlins:
“Prater Gaststätte und Biergarten”
Kastanienallee 7-9
10435 Berlin
www.pratergarten.de
täglich 12h - 0h
Anfahrt am besten mit der U 2, Haltestelle Eberswalder Str., von da aus ca. 300m zu Fuß in die Kastanienallee.
Hier gibt es im riesigen Innenhof unter großen, alten Kastanien ca. 600 Sitzplätze im Selbstbedienungsbereich. Es herrscht eine gelassene, gemütliche Atmosphäre, man sitzt entspannt und trinkt gerne die zwei hier speziell gebrauten Biere, nämlich das Prater Pils, angenehm süffig, nicht zu herb, gut trinkbar; dann das Pater Schwarzbier, auch ein sehr geschmeidiges Getränk, nicht zu süß, recht süffig. Beide kosten 3.-€ für 0,4l. Das Weißbier ist von Weihenstaphan und wir aus der Flasche eingeschenkt.
An Speisen gibt es neben täglich wechselnden “Specials” die üblichen Grillangebote, wie Bratwurst, Nackenstaks, Ofenkartoffel, Kartoffelsalat.
Das Publikum ist buntest gemischt, von Szenefreaks über Touristen, die sich die Szenefraks anschauen wollen, bis zu Familien mit Kindern, welche fröhlich durch die Reihen toben.
Fazit: Zwar im Szeneviertel, aber es herrscht eine sehr angenehm entspannte und gemütliche Atmosphäre. Ein erholsamer Kontrast zu den anderen, bemüht hippen Szeneläden, in denen jeder Hipster dem anderen beweisen will, dass er diecoolste Sau ist, die so typisch für den Prenzlauer Berg geworden sind.
Nächster Biergarten: Biergarten CapRivi - Berlin
Autor: Bierbaron
Mai 25th, 2009
Biergläser gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formen. Ähnlich wie auch bei Weingläsern gibt es auch bei Biergläsern Glasformen, die jeweils für unterschiedliche Biersorten verwendet werden.
Es gibt beispielsweise Pilstulpen, die für den Ausschank von Pils benutzt werden. Diese Gläser haben in der Regel ein Fassungsvermögen von 0,3l, es gibt jedoch auch Gläser mit einem Fassungsvermögen von 0,2l und auch, vor allem in Bayern, 0,5l. Das Glas hat unten einen Fuß, es folgt ein schmaler Stiel. Das Glas beginnt unten schmal und wird nach oben hin immer breiter. Es gibt auch Pilstulpen, bei denen das Glas ca. ab der Mitte wieder schmaler wird. In Lokalen wird am Stiel des Glases häufig ein sogenanntes Pilsdeckchen befestigt, um das entstehende Kondenswasser aufzusaugen.
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April 3rd, 2009
In unserer Bier - Interview Reihe beschäftigen wir uns heute mit den Machern und Gründern des Bierglas-Onlineshops Das-Bierglas.de. Wir haben die Beiden rund um das Thema Bier und seinen dazugehörigen ganz speziellen Gläsern ausgefragt und uns dafür interessiert, wie die Idee eines Onlineshops für Biergläser zustande gekommen ist. Lest selbst!
1. Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Hi, mein Name ist Benjamin Müller, ich bin 21 Jahre und komme aus Minderlittgen, dass liegt in Rheinland-Pfalz zwischen Trier und Koblenz.
Hallo, ich bin Markus Müller, bin 25 Jahre alt und betreibe gemeinsam mit meinem Bruder unsere Website.
2. Ihr habt eine sehr interessante Seite rund um das Thema „Biergläser“, hinzu kann man auch noch unendlich viele verschiedene Biergläser bestellen. Wie ist es dazu gekommen?
Die Idee liegt jetzt ca. 1 Jahr zurück. Mein Bruder und ich hatten schon lange den Plan uns selbstständig zu machen und etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, uns fehlte nur noch die passende Geschäftsidee. Eines Abends kam uns der Gedanke ein eigenes Bierglas zu designen, da das aber für den Anfang sehr aufwendig gewesen wäre, entstand die Idee mit Biergläsern zu handeln. Da auf diesem Gebiet das Angebot noch nicht so groß war, entschlossen wir uns ca. ein halbes Jahr später einen Online-Shop zu gründen. Im September 2008 war es dann soweit, www.das-bierglas.de ging Online. Unser Sortiment wird zurzeit noch ständig erweitert, in Zukunft wird es auch Zubehör rund ums Bier und die einzelnen Marken geben und das eigene Bierglas wird auch bestimmt noch in die Tat umgesetzt.
3. Was ist das faszinierende an Biergläsern?
Das faszinierende an Biergläsern ist einfach das es sie in so vielen verschiedenen Größen, Formen und aus verschiedenen Materialien gibt. So haben wir z.B. einen Bierkrug, welcher aus Eisen gegossen ist und 7,5 kg wiegt oder „Gläser“ aus Polycarbonat welche beim Betrachten von richtigen Gläsern kaum zu unterscheiden sind. Außerdem hat mittlerweile fast jede Brauerei unterschiedliche Gläser und Sondereditionen. Die Designs der Gläser verändern sich von Zeit zu Zeit und bieten somit immer was Neues. Und wenn man sein Lieblingsbier aus so einem Bierglas trinkt schmeckt es doch gleich noch mal so gut .
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Oktober 28th, 2008