Sicherlich habt ihr es bereits mitbekommen, was sich beim Spiel der Niederlange gegen Dänemark auf den Rängen abspielte. Wir wollen für euch diese Aktion noch einmal kurz zusammenfassen.
Während des Spiels standen plötzlich ein paar blonde Frauen in kurzen, engen, orangenen Kleidern auf den Plastikschalen im Stadion und tanzten für die Kameras. Das dies funktionierte ist bei den gezielten Aufnahmen des Publikums, meist verrückte Uweseeler-Bläser mit komischen Mützen oder hübsch anzusehende Frauen, kein Wunder und promt hat sie funktioniert, die Werbekampagne der niederländische Brauerei Bavaria.
Der Hauptgrund, warum über diese Aktion in den letzten Tagen fast täglich berichtet wurde, ist vor allem der Reaktion der FIFA geschuldet. Noch während des Spiels erteilten Ordner den niederländischen Damen ein Stadionverbot und geleiteten den Trupp vor die Stadiontore. Nun wurde bekannt, dass zwei der Damen vor ihrem Hotel auch noch verhaftet wurden und die FIFA eine Klage gegen die niederländische Brauerei wegen des Verdachts auf verbotene Schleichwerbung einreichte. Grund für dieses Vorgehen ist, dass die amerikanische Brauerei Budweiser exklusiver Sponsor der FIFA ist und es somit keinem anderen Unternehmen gestattet ist im Rahmen der Weltmeisterschaft Werbung zu betreiben. Da kennt der Milliardenkonzern kein Pardon.
Für die Bavaria Brauerei natürlich sehr ärgerlich, da diese, doch anscheinend geplante, Aktion etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Allerdings kann ebenso angemerkt werden, dass man eventuell mit der Reaktion der FIFA gerechnet hat und nun eine weltweite Werbekampagne laufen hat. Immerhin wurde in den letzten Tagen weltweit über die Bavaria Brauerei berichtet und es gab eigentlich keine Zeitung und keine Nachrichtensendung, worüber über das Thema nicht berichtet wurde. Im Endeffekt also ein voller Erfolg der Werbekampagne.
Wir haben für euch die aktuelle Pressemitteilung der niederländischen Bavaria Brauerei zum nachlesen online gestellt. Da seht ihr, wie sich die Brauerei gegen die Vorwürfe wehrt und wie ihre Ansicht der Dinge sind. Äußerst interessant. Mal schauen, wie dieses Machtspiel ausgehen wird. Auf der Internetseite der Bavaria Brauerei gibt es übrigens noch einige andere nette Bilder der so genannten “Tribune-Babes” anderer Länder.
Nachdem wir bereits vor einiger Zeit die Zukunft der Bierausschank-Suche skizziert haben, wollen wir Euch heute mal zeigen wie Werbung der nächsten Generation aussehen sollte!
Klassische oder lustige Kampagnen, gibt es einige und die besten werden wir Euch natürlich noch in unserer Serie Video-Battle vorstellen. Aber es geht noch innovativer:
Ohne Euch mit ausschweifenden Erklärungen langweilen zu wollen, bietet auch das Internet neue Werbemöglichkeiten. Die steigende Vernetzung der Menschen durch Facebook und Co. sorgt dafür dass die Leute selbst Werbung für Unternehmen oder Produkte machen. Wer hat sich nicht schon über gut gemachte Werbung auf YouTube schlapp gelacht und diese seinen Freunden gezeigt. Vorraussetzung: Sie muss gut sein! Diese Art von Werbung nennt man virales Marketing, da sie sich wie ein Virus von selbst verbreitet.
Schaut Euch mal diese Heineken-Werbung an. Einfach eine gute Idee. Oder was meint ihr?
Klingt komisch, ist aber eine ganz normale Ortsbezeichnung so wie zum Beispiel Andechser Bier. Eigentlich ein Schimpfwort aus dem Englischen, doch in Österreich ein kleiner Ort mit dem populären Namen Fucking.
Nun hat das Europäische Marken- und Patentamt entschieden, dass dieser Name auf den Etiketten eines Bieres stehen dürfen. Der ORF aus Österreich berichtete, dass dieses Bier eine Brauerei in Fucking brauen wird. Allerdings gibt es dort und in den Nachbardörfern gar keine Braustätte. Auch der Bürgemreister Franz Meindl, welcher immer wieder das Ortsschild der Gemeinde erneuern muss, wusste von einer Brauerei rein gar nichts.
Ob nun also ein Fucking Hell kommen wird oder nicht ist noch offen und vielleicht handelt es sich mal wieder nur um einen PR-Gag Das Bier soll von einem deutschen Unternehmen hergestellt werden, Name allerdings unbekannt. Mit Sicherheit wär es eine “gelungene Markenkampagne”. “Na magst noch a Fucking?”. Auch in Deutschland hat ein so genanntes Szenegetränk mit dem Namen “Ficken” bereits einen gewissen Kultstatus erreicht. Allerdings handelt es sich im Gegensatz zum “Fucking Hell” nur um einen Schnaps und um kein heiliges Bier.
Übrigens gibt es auch in Deutschland, vor allem in Bayern, viele skurrile Orte. Da wären zum Beispiel Kissing, Petting, Poppenhausen und Busendorf zu nennen. In Sachsen-Anhalt gibt es die Gemeinde Pissen. Interessanter wäre doch ein Bier aus dem Ortsteil Biere in der Gemeinde Börderland, auch aus Sachsen-Anhalt, dies hätte jedenfalls eine direkte Verbindung.
Die ewige Rivalität zwischen den beiden bedeutendsten und größten Städten des Rheinlands kocht mal wieder hoch. Diesmal in Form eines Bierkampfes. Eine Kölsch - Brauerei hatte seit geraumer Zeit eine durchaus witzige Werbekampagne mit Plakaten für ihr Produkt gestartet. Doch eines dieser Plakate weckte den Unmut der Düsseldorfer Altbier - Fans, jetzt wird zurückpolemisiert.
An der Spitze der Düsseldorfer Kampagne mit dem schönen Namen : Alt knallt! steht, nicht ganz uneigennützig eine Werbeagentur. Diese sammelt die Vorschläge der Düsseldorfer, wie man der frechen Kölner Bierwerbung begegnen könnte. Die bisher eingegangenen Vorschläge reichen von witzig bis geschmacklos, zeigen also die volle Bandbreite des Volkszornes.
Warum das? Woher kommt diese seit Menschengedenken bekannte Hassliebe der beiden Metropolen? Warum kann ein Kölsch - Trinker nie ein Alt - Trinker sein?
Warum gilt Düsseldorf für den Kölner als “Die verbotene Stadt”? Warum trennen diese beiden Metropolen Welten, obwohl sie doch nur gute 30 Km voneinander entfernt sind?
Heute wollen wir für euch eine sehr lesenswerte Pressemitteilung der Unternehmensberatung CIS veröffentlichen. Dabei geht es um die ansteigende Profitgier der deutschen Brauereien auf dem Biermarkt und das trotz schwarzer Zahlen weiter Mitarbeiter entlassen werden.
Die großen deutschen Brauereien schmieden wieder Entlassungspläne in großer Manier. Nicht etwa rote Zahlen spielen bei den Vorhaben eine Rolle, sondern die globale Gier und ausländische Investoren. Soziale Verantwortung oder das Bewusstsein um eine einzigartige Kultur des deutschen Biers bleiben dabei auf der Strecke.
Wie der Wein zu Italien oder Frankreich gehört das Bier zu Deutschland. Fragt man den Deutschen nach seinem Nationalgetränk so wird mit Sicherheit ein Großteil der Befragten mit “Bier” antworten. “Bier ist rein. Bier ist Genuss. Bier ist Deutschland.” heißt es dieses Jahr in der Image-Kampagne des Deutschen Brauer Bundes. Sie frönen dem deutschen Reinheitsgebot, das am 23. April 1516 in Kraft getreten ist.
Doch viele Brauereien scheinen sich ihrer kulturellen Bedeutung nicht bewusst zu sein. Sie vergessen diese, sobald sie von der Profitgier von ausländischen Investoren beeinflusst werden. Schon seit einiger Zeit kaufen diese sich den deutschen Markt “zurecht”. Wie Heuschrecken mischen die geldgierigen aus Übersee Finanzmärkte auf oder zerschlagen Konzerne der Metall- und Autobranche, die bereits seit Generationen eingesessen sind.
Seit geraumer Zeit richtet sich ihr Augenmerk auch auf die Bierwelt. Ein Beispiel ist die Weltbrauerei AB Inbev. Zum Portfolio des Konzerns gehören Marken wie Becks, Franziskaner oder Löwenbräu. Im Jahr 2009 konnte InBev allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz 250 Mio. Euro Rendite erwirtschaften. Trotzdem möchte die Geschäftsleitung weitere 386 Jobs in Deutschland streichen. So verlangen es die brasilianischen Hauptanteilseigner. Ähnliche Umstände begegnen uns auch bei der Brau Holding International in München, bei der Heineken große Anteile hält, dazu zählen Marken wie Fürstenberg, Paulaner und viele Weitere. Stichhaltige Gründe sucht man in Deutschland vergebens. Unsere Brauereien schreiben keine roten Zahlen, es ist vielmehr die globale Gier, die von ihnen Besitz ergriffen hat.
Normalerweise kennen wir Bilder aus Brasilien, auf denen die Frauen knappe Bikinis tragen und in sexy Outfits zu Karneval ihren Po kreisen lassen. Doch das die Sambahochburg Brasilien auch anders sein kann, zeigt nun das nationale Frauenrechts-Sekretariat mit einer Klage gegen einen Werbespot des brasilianischen Bierkonzerns Schincariol.
Genau gesagt geht es um einen Spot mit Paris Hilton und der neuen Biermarke “Devassa Bem Loura”. In dem Film bewegt sich die Amerikanerin leicht bekleidet in einer Wohnung in Rio de Janeiro zusammen mit einer Dose Bier. Dabei wird sie von einem Nachbarn heimlich fotografiert und von der ganzen Straße bei ihrer “Sexy-Tanz Aufführung” beobachtet. Grund für die Klage soll sein, dass die Kampagne sexistische Botschaften verbreite und die moralische Missachtung der Frauen darstelle.
Vielleicht nur ein PR-Gag?
Dass es in Brasilien ständig Werbespots mit Frauen in knappen Bikinis gibt, stört die Frauenrechtler allerdings nicht. Handelt es sich hierbei vielleicht nur um einen geschickten PR-Gag der des brasilianischen Multionzerns um das Bier weltweit in die Schlagzeilen zu bringen? Bereits Anfang Februar bekam die Brauerei weltweite Aufmerksamkeit durch einen etwas beschwipsten Auftritt des Werbegesichts Hilton auf der Einführungsparty des Getränkekonzerns. Anscheinend war Paris Hilton so betrunken, dass sie ihr Freund von der Party nachhause tragen musste. Allerdings ist diese Meldung im Zusammenhang mit Paris Hilton und Partys eigentlich keine erwähnenswerte, sondern leider alltägliche Routine.
Nun darf sich also der Konzern mit seinem neuen Getränke “Devassa Bem Loura” über eine weltweite Aufmerksamkeit erfreuen und seinen Bekanntheitsgrad steigern.
Gerne könnt ihr euch selber ein Urteil über den Werbespot machen und eure Meinung darüber mitteilen. Wir von Lieblingsbier.de sehen jedenfalls keine Probleme an diesem Spot, ganz im Gegenteil, so stellt Paris Hilton doch eine wunderbare Eintracht zwischen Bier und Frau dar, zwei wunderbare Gegebenheiten auf dieser Erde. Mit Sicherheit gibt es andere Bierwerbungen, bei denen wirklich eine moralische Missachtung der Frau auffällt, wie zum Beispiel bei dieser Bierwerbung von Heineken.
Aber urteilt selbst:
Übrigens, wir Deutschen haben zu dem Thema Bier und Frauen auch eine Meinung:
Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.
Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.
Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.
Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.
Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!
Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.
Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.
Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!
Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.
Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!
Weltweit fiebern Millionen Fans der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010[TM] in Südafrika entgegen. Während die deutsche Nationalmannschaft sich noch für Teilnahme am größten Sportereignis der Welt qualifizieren muss, steht eines bereits fest: Hasseröder Premium Pils ist Deutschlands offizielles Bier der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010[TM].
Mit einer nationalen, kanalübergreifenden FIFA WM-Kampagne rückt Hasseröder ab Dezember sein Sortiment bei Handel und Verbrauchern in den Mittelpunkt. Fußball-Fans können sich auf vielfältige Aktionen rund um die FIFA WM 2010 freuen. Im Fußballjahr 2010 startet die Premium Pilsmarke mit einer neuen, nationalen TV-Kampagne mit den fünf beliebten Hasseröder-Jungs und einer Fortführung der bereits in 2009 erfolgreich gestarteten Hasseröder Männer-Camps, bei denen sich natürlich alles um Fußball drehen wird. Über 70.000 Männer hatten sich in diesem Jahr um eine Teilnahme an der Eventreihe beworben.
Der Deutsche Brauer Bund veröffentlichte auf seiner Internetseite www.bier-erst-ab-16.de einen neuartigen Wissenstest über Jugendschutz zur Abgabe und den Erwerb von Bier und anderen alkoholartigen Getränken. Durch einen erfolgreichen Abschluss bekommt der Anwender ein am Ende ein Zertifikat, welches ihn als Experten des Jugendschutes auszeichnet.
“Jeder kann jetzt ganz schnell und einfach sein Wissen um die Einhaltung des Jugendschutzes bei der Abgabe von Bier und anderen alkoholhaltigen Getränken testen. Und zu guter Letzt wird die Leistung auch noch belohnt”, gab der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes, Rechtsanwalt Peter Hahn, an.
Die deutschen Brauer wollen mit der Erweiterung der Internetseite auf unterhaltsame, kurzweilige Art und Weise auf die Einhaltung des Abgabealters für Bier hinweisen. Dabei sollten gerade Eltern, Verwandte und Freunde, aber auch das Gastronomiepersonal, für die Prävention von Alkoholmissbrauch argumentativ gestärkt werden und eine unkomplizierte Unterstützung erfahren.
Deutschlands Brauer nehmen das 500-jährige Bestehen des Reinheitsgebotes von 1516 in den Fokus und werden bis zum Jubiläumsjahr 2016 das Bierimage nachhaltig stärken. “2010 starten wir Schwerpunktthemen, um den Menschen im Land Genussdimension, Produktvielfalt und Tradition vor Augen zu führen”, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes, Wolfgang Burgard, anlässlich des Deutschen Brauertages 2009 in Darmstadt. Unabhängig von den facettenreichen Einzelmaßnahmen, die jede Brauerei vor Ort betreibt, will der Brauer-Bund eine kommunikative Klammer schaffen. “Dass Mensch, Kultur und Gastronomie beim Bier zusammenfinden, muss wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden”, so Burgard, der die Genusskultur des deutschen Bieres stärker in den Fokus rücken will.
“Bier ist rein, Bier ist Genuss, Bier ist Deutschland – unter diesem Motto lassen sich die Maßnahmen der nächsten Jahre zusammenfassen.” Dabei ist auch eine Vernetzung lokaler Aktivitäten mit dem nationalen Jahresthema vorgesehen. Das Gesamtmotto führt auf eingängliche Weise die gesellschaftliche Verankerung der deutschen Brauereien vor Augen. “Was für viele selbstverständlich geworden, wollen wir der Alltäglichkeit entreißen und den Menschen näher bringen.”
Laut dem Markenmonitor Bier 2009 ist die Biermarke Beck`s die stärkste seiner Art in Deutschland. Diese Image-Studie, welche von der MMP Group durchgeführt wurde, zeigt vor allem bei jungen Erwachsenen, dass Beck`s sehr beliebt ist. Dagegen ist zum Beispiel Radeberger der große Verlierer. Warsteiner dagegen kann einige Plätze weiter nach oben kletten, dies liegt unter anderem auch an der neuen trendigen Markenkampagne der Brauerei. Insgesamt wurden beim vierten Durchlauf 1400 Verbraucher befragt.
Vor allem Image, Marken- und Qualitätswahrnehmung sowie die Präferenz hat den Ausschlag gegeben, dass das Bier der Großbrauerei Inbev Deutschland an der Spitze liegt. Ebenso kommt das Bier vor allem bei der jungen Zielgruppe zwischen 18 und 30 Jahren sehr gut an. Insgesamt 70 Prozent präferieren die Marke Beck`s.
Der Winter ist in den letzten Wochen nun wohl endgültig in Deutschland angekommen. So soll es dieses Jahr sogar sehr wahrscheinlich in vielen Teilen Deutschlands sogar weiße Weihnachten geben. Natürlich darf zu dieser Zeit auch ein bestimmtes Bier nicht fehlen. Konkret handelt es sich um das Weihnachtsbier oder auch Winterbier genannt. Was es damit genau auf sich hat werden wir euch heute erklären.
Der Ursprung des Winterbieres stammt aus der Zeit der Wikinger. Allerdings wurde damals das Bier nicht für das Weihnachtsfest gebraut sondern für die Wintersonnenwende. Dieses Winterbier lagerte meistens in kalten “Eiskellern” und hatte eine ganz besondere Reife und meist auch einen höheren Alkoholgehalt. Ein typisches Winterbier ist meist ein stark malzhaltiges Bier mit vollen und kräftigen Aromen.
Ab sofort startet eine neue Kampagne der Polizei gegen das sogenannte “Koma-Saufen” in Deutschland. Diesmal setzt die neue Kampagne ganz auf die Künste der Psychologie. Durch abschreckende Bildmotive - ein betrunkener Discogänger, der sich eingenässt hat und vor der Tür seinen Rausch ausschläft, ein Fußballfan, der sein Bier nicht vertragen hat und nun in seinem Erbrochenen sitzt - auf Bierdeckeln und durch Spots im Internet auf Seiten wie zum Beispiel SchuelerVZ.de (auch Partner der Kampagne) , sollen Jugendliche auf der emotionalen Ebene erreicht werden und Betroffenheit empfinden.
Das Motto der Kampagne lautete “Don`t trink to much - stay gold” (hat übrigends nichts mit Beck`s GOLD zu tun) und bedeutet, dass Alkohol ansich schon ok ist aber er nicht übertrieben “gesoffen” werden sollte.
Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing, Schirmerrin der Kampagne, setzt mit diesen Bildern auf die Jugendlichen emotionalen Bedürfnisse und hofft mit diesen Bildern einen Umkehrschub in die richtige Richtung zu initieren. Immerhin gibt es in einem Jahr knapp 20.000 Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung.
Ansich eine gute Idee, hat ja bei den Zigarettenschachteln auch sehr gut funktioniert. Es gibt ja fast keine jugendlichen Raucher mehr und Rauchen ist ja allgemein in unserer Gesellschaft als “abwertend” betitelt, soll ja auch das Nichtrauchergesetzt ein Jahr nach der Einführung wieder entschärft bzw. teilweise ganz abgeschafft werden.
Unsere Jugendlichen in Deutschland werden mit Sicherheit durch diese Aktion weniger auf den Alkohol zugreifen. Immerhin kann jeder Jugendliche den Bierdeckel mit den bedruckten Bildern einfach umdrehen und schon sieht er eine lustige Feier, allerdings mit weniger Alkohol, doch vielleicht mit anderen Drogen?! Die Jugendlichen haben somit die Wahl sich beim Bier (wo sonst gibt es einen Bierdeckel?) den Bildern auszusetzen oder sie einfach zu ignorieren, oder wird in Zukunft bei dem Kauf einer Flasche Wodka oder Korn im Supermarkt an der Ecke ein entsprechender Bierdeckel gleich mitgeliefert? Und welchen Jugendlichen interessiert Werbung auf einer Homepage? Wird diese nicht bereits automatisch ausgeblendet? Selbst wenn der Spot einmal angeschaut wurden, wird sich beim nächsten “Sauf-Treff” doch nur über den bekotzten Discogänger belustigt. “Ankotzen? Passiert mir doch nicht, ich kann gut Trinken!”, wird dann die Devise sein.
Trotzdem ist es hoffentlich ein Schritt in die richtige Richtung. Hoffen wir, das dies nicht die letzte Kampagne dieser Art ist und sich unsere Drogenbeauftrage in Deutschland noch weitere kreative und vor allem effektive Lösungen einfallen lässt um die Volkssportart “Saufen” unter unseren Jugendlichen einzudämmen.
Mehr Informationen zur Kampagne gibte es unter www.staygold.eu