Zum insgesamt 13. Mal findet vom 02. bis 06. Juni 2010 im Nürnberger Burggraben das Fränkische Bierfest statt. Stolze 32 Brauereien aus Nürnberg, seinen Partnerstädten und der fränkischen Bierlandschaft haben sich eingefunden um dieses wunderbare Ereignis zu feiern. In diesem Jahr gibt es, anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft zwischen Nürnberg und Prag auch viele tschechische Biere im Angebot.
Das Bierfestival findet wie jedes Jahr im Graben der Nürnberger Burg statt. Dies bietet ein wunderbares, mittelalterliches Ambiente um sich knapp 110 verschiedenen Biersorten hingeben zu können. Neben den alljährlichen Teilnehmern, wird es dieses Jahr auch ein paar neue Brauereien zu sehen und vor allem zu schmecken geben.
Dazu gehören zum Beispiel die Brauerei Nikl aus Pretzfeld, das Elchbräu aus Thuisbrunn und die Brauerei Hofmühl aus Eichstätt. Auch die Brauerei Fischer aus Greuth ist vor Ort und bietet zum ersten Mal das spezielle und würzige Rauchbier den Gästen an.
Natürlich gibt es nicht nur flüssige Nahrung, auch für feste Nahrung ist ausreichend gesorgt. Insgesamt 18 Essensstände bieten herzhaft schmeckende fränkische Gerichte, Makrelen, Heringe, gebackenes Holzofenbrot und vieles mehr an.
Auf vier Bühnen wird bereits von Mittag an mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm gerockt und für beste Unterhaltung gesorgt. Auch eine Schaubrauerei ist vor Ort und erklärt den Brauvorgang vom Anfang bis zum Ende. Familien sind ebenfalls gut aufgehoben und können entspannt ein Besuch am Nürnberger Bierfest in Angriff nehmen. Neben einem Streichelzoo, sorgt eine Kinderschminkaktion und eine große Hüpfburg für viel Spaß und Freude bei den kleinen Besuchern.
Und wer jetzt immer noch keine Lust hat, das fränkische Bierfest zu besuchen, der kann sich das offizielle Lieblingsbier.de Video vom Bierfest 2009 einmal anschauen. Spätestens jetzt sollte sich jeder auf den Weg nach Nürnberg machen. Die Wetterprognosen sind übrigens sehr gut!
Mittlerweile hat die Grillzeit begonnen und da dachten wir uns, euch einen kleinen Guide rund um das Grillen mit Bier anzubieten. So stellten wir uns die Frage, ob es sinnvoll ist, dass Grillgut mit Bier abzulöschen oder nicht, welche Biersorte am besten zu Grillfleisch und Würstel passt und welche Marinaden es mit Bier so gibt.
Grillgut mit Bier ablöschen
Eine Eigenart vieler “Grillmeister” ist es, dass Grillgut direkt auf dem Grill mit Bier zu beschütten und abzulöschen. Durch diese Art der Marinierung wird sich ein herberer und frischer Geschmack erhofft, welcher allerdings nicht eintritt. Das Überschütten mit Bier, während das Fleisch auf dem Grill liegt, bringt überhaupt nichts. Der einzige Effekt der erzeugt wird, ist eine ziemlich dicke Rauchwolke, was allerdings nicht Sinn der Sache ist.
Das Bier, welches auf die Glut trifft, verdampft sofort und auch die Einwirkzeit auf dem Fleisch ist viel zu kurz, so dass sich kein Geschmack überträgt. Ebenso kommt hinzu, dass der Dampf nicht gerade gesundheitsfördernd ist. Also lieber das Bier zum löschen des Durstes nutzen und nicht zum löschen der Grillkohle. Diese Eigenart kommt wahrscheinlich daher, dass viele Grillmeister mit einem Bier in der Hand grillen und so schnell mal einen Schluck über das Fleisch geben.
Marinade mit Bier
Wer sich in einen Supermarkt begibt und für seinen Grillabend einkauft, landet meist bei der Fleischtheke und steht vor der Qual der Wahl. Pute oder Schwein? Hüfte oder Lende? Mariniert oder Natur? Das sind die Fragen, mit denen sich alle Grillfans auseinandersetzen müssen. Wir empfehlen auf jeden Fall ein Fleisch in der reinen Naturform beim Metzger um die Ecke zu kaufen. Das ist garantiert frische Qualitätsware und das Schöne an der Sache ist, dass wir die Marinade selbst herstellen können.
Es gibt unzählige Varianten der Zubereitung einer Marinade für Grillfleisch und jeder hat sicherlich seine eigenen Vorstellungen und Geschmacksrichtungen. Auf jeden Fall lohnt sich eine Variante mit Bier, da das Bier das Fleisch weich macht und natürlich mit seinen süßen, säuerlichen und bitteren Stoffen einen tollen Geschmack erzielt.
Besser spät als nie wollen wir euch hier ein Interview mit dem Ernährungsexperten Sven-David Müller präsentieren, der bestätigen kann, dass Bier – wider so manchem Schauermärchen – zu den vitamin- und nährstoffreichen Getränken zählt. Dieses Interview sollte eigentlich schon vor dem 23. April veröffentlicht werden, doch haben wir dieses leider nicht geschafft. Nun ist es aber da und wir wünschen viel Spaß beim lesen.
Das Interview führte die Bier-SpezialitätenmarkeMönchshof.
Mönchshof: Woher kommt der sogenannte „Bierbauch“?
S.-D. Müller: Der dicke Bauch von Biertrinkern wird oft als Bierbauch verunglimpft. Einen solchen gibt es überhaupt nicht, denn der Bierbauch ist ein Fettbauch und der kommt durch eine kalorienreiche Ernährungsweise, mangelnde Bewegung und eine genetische Prädisposition zustande. Aus Bier bildet sich kein Bauch!
Mönchshof: Hat Bier wirklich so viel mehr Kalorien als andere Getränke?
S.-D. Müller: Nein! Der Kaloriengehalt von Bier liegt bei durchschnittlich 48 Kilokalorien pro 100 Milliliter Bier. Wein hat beispielsweise 75 Prozent mehr Kalorien. Auch Cola-Getränke oder Fruchtsäfte wie Traubensaft haben mehr Kalorien als Bier. Im Vergleich zu Mineralwasser oder Tee hat Bier natürlich reichlich Kalorien, aber ein moderater Bierkonsum hilft sogar beim Abnehmen. Das beweisen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Aber nur moderater Bierkonsum hilft und moderat heißt ein bis zwei kleine Gläser Bier.
Mönchshof: Bleiben wir bei den guten Eigenschaften des Bieres. Welche sind besonders hervorzuheben?
S.-D. Müller: Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitamin- und Mineralstofflieferant: es enthält große Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie praktisch alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.
Mönchshof: Wurde Bier deshalb früher auch in den Fastenplan der Mönche integriert, nach dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht?“
Darauf haben wir lang gewartet, doch endlich ist er da: Der Maßkrughalter für das Fahrrad! Die Frage ist, ob es sich dabei um die Pflege der bayerischen Bierkultur handelt oder das Ganze eher als stylischer Gag gemeint ist. Fakt ist, dass es früher Tradition war seinen Maßkrug in einem Schub im Stamm-Biergarten einzusperren um ihn am nächsten Tag wieder zu benutzen. Diese Tradition ist leider im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten und der eigene und persönliche Maßkrug sowieso eine Rarität, egal ob jung oder alt. Doch nun könnte diese Tradition wieder auferlebt werden, da es endlich eine geeignete Transportmöglichkeit mit dem Fahrrad gibt.
Die Idee zum Maßkrughalter für das Fahrrad entstand, wie könnte es auch anders sein, bei einem Biergartenbesuch von einer Gruppe Münchner Ingenieur-Studenten aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Mechanik, die sich gerne in Münchener Biergärten trifft, und dort ihren Gedanken freien Lauf lässt. Üblicherweise sind diese Ideen am nächsten Tag wieder vergessen - darunter leider auch die wenigen wirklich brauchbaren- doch diesmal nicht. Einer der Ideengeber, Reiner Reisch, hat darauf hin Taten folgen lassen und nun den ersten bayerischen Maßkrughalter fürs Fahrrad auf den Markt gebracht.
Der Maßkrughalter kann einzeln für 25,00 EUR oder in Kombination mit einem Steinkrug für gesamt 34,00 EUR bestellt werden unter www.cleverstuff.de
Lieblingsbier.de findet:
Der Maßkrughalter für das Fahrrad ist eine absolut klasse Idee und es ist sehr gut vorstellbar, dass diese Idee auch bei vielen jungen Leuten gut ankommt und die Tradition des eigenen Bierkruges wieder Aufschwung bekommen wird. Zugegeben, es sieht einfach auch stylisch aus mit seinem Fahrrad und seinem Maßkrug im entsprechenden Halter an einem schönen sonnigen Tag in den Biergarten zu radeln. Nun benötigen wir nur noch individuell hergestellte und gestylte Bierkrüge.
Puh! Geht es euch auch so wie uns? Mit Sicherheit! Nach den Weihnachtstagen hat ja so gut wie jeder etwas mehr auf den Rippen und nun muss das Ganze natürlich wieder schnell weg, denn der Sommer naht und somit auch wieder die Badesaison. Viele haben kein Problem mit abnehmen und essen einfach mal etwas weniger und schnell sind die Kilos wieder weg. Doch viele mühen sich vergebens und haben keine Disziplin. Wir haben für euch nun eine absolut empfehlenswerte Diät, welche auch noch richtig viel Spaß machen kann. Es handelt sich um die Bier - Diät!
Die “kalte Bier Methode”:
Ein Thema, welches nie bei Diäten angesprochen wird, ist die Temperatur der Speisen oder auch der Getränke. Bekannt ist, dass eine Kalorie notwendig ist, um 1 g Wasser um 1 Grad von 21,5 auf 22,5 Grad zu erwärmen. Es lässt sich also berechnen, dass bei einem Glas kalten Wasser mit 0 Grad, 200 Kalorien benötigt werden um es um 1 Grad zu erwärmen. Sogar 7400 Kalorien werden benötigt, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Der Körper muss also Energie aufwenden um nicht auszukühlen. Diese Energie holt er aus dem verbrennen des Körperfetts.
Nun wird das natürlich auf Bier umgemünzt. Ein großes Glas mit 500 g Bier und einer Temperatur mit 0 Grad, benötigt dann rund 16.000 Kalorien. Ihr denkt euch jetzt natürlich, halt, Bier hat ja auch Kalorien. Richtig, diese, rund 800 Kalorien, werden dann einfach abgezogen. So bleiben rund 15.000 Kalorien übrig, welche verbrannt werden müssen.
Der Vergleich mit anderen Möglichkeiten spricht absolut für die Bier - Diät. Eine Runde Fahrrad fahren oder joggen verbraucht zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Stunde! Auch Sex, ansich ein Diät-Wunder, verbraucht nur 100 Kalorien pro Stunde, also im Vergleich überhaupt nicht zu empfehlen.
Abnehmen ist also kein Problem. Mit genug kaltem Bier lassen sich also unnötige Pfunde ganz einfach abspecken. Viel Spaß dabei!
1985 war ich das erste Mal im schönen Frankenland. Leider hatte ich damals mehr Durst und nicht das Auge für die Brauereien. Aber mittlerweile habe ich bei meinen fünf Besuchen im Frankenland etwa 150 Brauereien besucht, dort getrunken und gegessen. Aber Infos über Brauereien habe ich damals nicht gesammelt. Mensch wir waren auch mal jung. Wir sind viel spazieren gegangen, wirklich. In Franken einfach super. Pottenstein, Kletterfelsen, Labyrinth, Schlösser, Burgen, Rodelbahnen usw.
Allein Bamberg ist eine Reise wert. Die vielen Brauereien, die schöne Altstadt mit der Burg. Zweimal war ich in Bayreuth im Brauereimuseum. Für mich eines der schönsten in Deutschland. Werden sie mal gefragt wo es in der Welt die größte Brauereidichte von 200 Brauereien auf 7000 Quadratkilometern gibt und die höchste Geschmacksvielfalt voller Bierspezialitäten von hell bis schwarz, hefetrüb oder rauchig vorherrscht, dann wissen sie die Antwort jetzt. Natürlich im Frankenland. Die meisten Betriebe sind sehr klein, oft nur Brauereigaststätten, aber hier entsteht gutes und qualitativ hochwertiges Bier.
In Kulmbach gibt es ein großes Zinnfigurenmuseum, einfach sehenswert, die große Bierwoche mit Festzelt und den heimischen Brauereien. 1996 schlossen sich die Brauereien: Erste Kulmbacher, Mönchshof, Reichelbräu und Sandlerbräu zur Kulmbacher AG zusammen. Das bekannteste Bier ist wohl das EKU 28, das lange das stärkste Bier der Welt war (11%alc.) Das bekannte Rauchbier kommt aus Bamberg. Der Name Schlenkerla steht dafür. Der Legende nach erhielt das Malz seinen rauchigen Geschmack durch einen Brand in der Nähe. Die Mönche hielten das Bier für verdorben, haben es aber doch verwertet und den Leuten hat es geschmeckt. Heute wird das Malz mit Buchenholz gedarrt.
Und man könnte noch viel mehr Biersorten vorstellen, es gibt einfach zu viele. Tja 1985 waren es noch 330 Brauereien aber auch im Frankenland gibt es, so wie überall in Deutschland, das Brauereiensterben. Drum hier mein Aufruf: Unterstützt kleine Brauereien und vor allem, besucht das Frankenland
Heute wollen wir euch eine kleine Geschichte rund um das Biermagazin “Bier & Brauhaus” erzählen. Ein Magazin, welches für jeden Bierliebhaber ein absolutes Muss ist. Ihr könnt es direkt über die Seite www.braupaul.de bestellen.
Entstanden ist die Idee für ein eigenes und unabhängiges Infomagazin zum Thema Bier und Brauen aus den Hausbraueraktivitäten vom Herausgeber Markus Harms. Denn bereits seid 2000 ist der mittlerweile 36jährige in der Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer in Deutschland e.V. (VHD e.V.) aktiv. Als neues Mitglied reizte es ihn von Beginn an in der vereinseigenen Zeitschrift “Flaschenpost” durch redaktionelle Beiträge mitzuwirken. Das Potential und die unendliche Themenvielfalt hatten ihn von Anfang an begeistert. Nachdem die Veröffentlichung der Vereinszeitschrift “Flaschenpost” im Jahre 2006 eingestellt wurde, suchte Markus Harms als mittlerweile 2. Vorsitzender des Vereins gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern nach einem geeigneten Konzept und einem geeignetem Partner für eine Nachfolger-Zeitschrift.
Eine lange Zeit reiften die Überlegungen, wurden Kontakte geknüpft und Konzepte geprüft, und Vorschläge gesammelt. Professionelle Verlage konnten für die Zusammenarbeit nicht gewonnen werden und für den VHD e.V. kristallisierte sich heraus, dass eine Umsetzung mit vereinseigenen Kräften nicht machbar war.
Im Vergleich zu den meisten Besuchern des Oktoberfests fällt die Bilanz des Jahres 2009 eher nüchtern aus. So besuchten in den 16 Festtagen rund 5,7 Millionen Besucher aus der ganzen Welt das Oktoberfest in München. Wurde in der Oktoberfest 2009 Halbzeit Bilanz noch ein größerer Ansturm als im Vorjahr verzeichnet, blieben in der zweiten Woche die Besucher aus. Grund war mit Sicherheit nicht das wunderschöne Herbstwetter, immerhin gab es keinen einzigen Regentag, sondern eher die Terrorwarnungen, durch die sich doch der ein oder andere Besucher verunsichern ließ und lieber daheim blieb.
Angesichts des Sperrgürtels, der Hundertschaften von Polizisten, Polizeihunden und Taschenkontrollen mit Sicherheit auch verständlich. Das Oktoberfest war neben Fort Knox mit Sicherheit der Best bewachte Platz der Welt, sicherlich auch nicht ohne Grund.
Nichts desto trotz wurde in den knapp zwei Wochen ziemlich ordentlich gefeiert. Die 5,7 Millionen Besucher tranken 6,5 Millionen Maß Bier, 100.000 Maß weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Bierleichen stieg im Vergleich zu den vorherigen Jahren ziemlich stark an.
Im Jahr 2008 wurden 565 Bierleichen gezählt, im Jahr 2009 waren es 759, zwei Drittel davon unter 30 Jahren. Unserer Ansicht erschreckende Zahlen, so verkommt das einst traditionelle Volksfest immer mehr zum Massenbesäufnis, aber dieser Trend ist bereits seit Jahren zu beobachten. Vergessen doch die meisten Besucher, dass es sich beim Oktoberfestbier um ein Starkbier handelt.
Neben diesen statistischen Zahlen gibt es auch drei Tote zu verzeichnen, welche im direkten Zusammenhang mit dem Oktoberfest verstarben. Ein betrunkener Australier wurde auf dem Heimweg zu seinem Campingplatz von einer einfahrenden S-Bahn erfasst und getötet. Ebenfalls starb ein 51-jähriger Mann anscheinend an seinem Erbrochenen auf einem Busparkplatz. Ein dritter Besucher aus England starb als er aus seinem Hotelzimmer stürzte, während er betrunken hinaus pinkelte.
Na dann, auf zum Oktoberfest 2010 vom 18. September – 03. Oktober.
Bereits seit mehreren Jahren braut die Lahnsteiner Brauerei erfolgreich ihr “Obergäriges”. So erfolgreich, dass es heute die zweit stärkste Biersorte der Brauerei ist. Ab sofort gibt es das “Obergärige” auch in der Flasche.
Seit Menschen am Rhein wohnen haben sie dort auch obergäriges Bier gebraut. Dies änderte sich um das Jahr 1800 mit der Einführung der untergärigen Brauweise. Biersorten wie Pils oder Export traten in den Vordergrund. Zeitweise schien das neue, untergärige Bier die obergärigen Biere vollständig aus dem Rheinland zu verdrängen. Durch ihre Lage in den Städten am Rhein hatten jedoch viele Brauer keine Möglichkeit, die zur Produktion untergäriger Biere notwendigen Keller zu bauen. Diese Keller hätten sich sofort mit Wasser aus dem nahen Fluß gefüllt. So blieben die Brauer bei ihrem obergärigen Bier. Lahnsteiner Obergärig ist daher ein echtes Bier vom Rhein - ein helles, mildes obergäriges Vollbier.
Nicht zu heiß und auch nicht zu warm, also Topwetter für einen Besuch auf der Bierbörse. Früher gastierte sie ja in Mannheim. Ein Katzensprung von mir entfernt. Jetzt ist sie in Karlsruhe gewesen, es gibt aber zum Glück sehr gute Zugverbindungen, da eine Reise mit dem Auto nicht wirklich empfehlenswert ist. Das Drumherum war echt toll, die Börse fand im Schlossgarten, im Schatten statt. Viele Bierstände, Geschenkartikel, Gläser und gutes Essen waren mit von der Partie.
Was eine wirklich gelungene Idee war, die Probiergläser. Man hat sich eins gekauft und konnte dann an den verschiedenen Ständen ein 0,1 ltr. Bier probieren. Der Preis von 1,- - 1,50 Euro ging auch noch. Enttäuscht war ich eigentlich nur von der Tatsache, dass an jedem Stand mindestens ein Mischbier angeboten wurde. 90% mit Kirsch, dann Banane usw. Die Aussage war diese, wir müssen ja etwas für die Frauen anbieten. (Soll ich lieber sagen für die Jugendlichen)
Pünktlich melden wir uns aus unserem wohlverdienten Urlaub zurück und möchten euch gleich ein wunderbaren Bericht über das 13. Berliner Bierfestival präsentieren.
Wie auch in den Jahren zuvor fand das 13. Bierfestival, auch kurz “Biermeile” genannt, wieder im August, vom 7. - 9. auf der Karl - Marx - Allee in Berlin statt.
Es hatten sich 300 Brauereien aus 86 Ländern angemeldet, die auf den 2,2 Km zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor mehr als 2000 (i. W. Zweitausend!) Sorten Bier zum Ausschank brachten.
Also eine Herausforderung für unseren Redakteur Bierbaron aus Berlin, der sich mit einem Freund und Kollegen und dessen Lebensgefährtin am Samstag, dem 8.8. erwartungsvoll auf die Strecke machte.
Das Wetter war toll, warm, nicht zu warm, sonnig, leichter Wind. Anreise mit der U - Bahn, wegen des gefahrlosen Biergenusses.
Zu aller erst wurde der Probierkrug mit 0,2l Inhalt gekauft, mit diesem bewaffnet konnte man sich an jedem Stand für die Flatrate 1,50€ das dort angebotene Bier einschenken lassen. Als Probiernummer nicht schlecht, man kann dann doch einige Sorten durchprobieren.
Das Annafest in Forcheim, auch die schönste Kirchweih in Franken, ging am 03.08.2009 mit einer durchaus positiven Bilanz zu Ende. Fast nur wunderschönes Sommerwetter und knapp 500.000 Besucher machten das Annafest im Kellerwald wieder zu einem legendären Erlebnis.
Insgesamt konnten die 23 Bierkeller eine Menge Getränke und Essen verkaufen und waren rund um zufrieden. Auch die anderen Fahrgeschäfte, Wirte und Künstler konnten ein positives Fazit aus dem 169. Annafest ziehen. Ein schönes Zitat zum Ende konnten wir auf der weltbekannten Internetseite www.alladooch-annafest.de entdecken und möchten dieses auch natürlich nicht vorenthalten. Ebenso haben wir für euch einige Impressionen zusammengestellt.
Viel gibt es da nicht mehr zu ergänzen. Das Annafest ist wirklich ein Besuch wert. Im wunderschönen Kellerwald liegen die Bierkeller und Fahrgeschäfte, so ist für jeden etwas dabei. Auch unter der Woche mittags ist immer gut was los und es ist etwas angenehmer als am Abend, wenn wirklich richtig gefeiert wird. Aber auch dann hat das Annafest seinen ganz besonderen Charme. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr zum 170. Annafest!
Auch wenn der Sommer nicht wirklich mitspielt, wollen wir natürlich unsere Reihe über die Biergärten in unserer Hauptstadt Berlin fortsetzen.
Heute mal kein reiner, klassischer Biergarten, sondern ein Restaurant - Bar - Cafe mit schönem, angenehmen Garten.
Für den Bierliebhaber von Interesse ist, dass hier noch Engelhardt Pils gezapft wird.
Die Engelhardt Brauerei produzierte bis vor einigen Jahren noch zwei Straßen weiter. Das angenehm süffige und gut trinkbare Pils trug damals noch den Namenszusatz : Charlottenburger Pilsner. Die lange und wechselhafte Geschichte dieses Bieres und dieser Brauerei würde den Rahmen dieser Serie sprengen, es lohnt sich aber, mal bei Google zu schauen.
Berlin ist ja bekanntlich eine Riesenstadt, und nach außen hin ist der Berliner erst mal Berliner. Nach Innen hin aber ist er zu aller erst mal Charlottenburger, Reinickendorfer, Neuköllner, etc. Das Kietzgefühl ist hier sehr stark ausgeprägt. Aus diesem Grund gab es auch in den vergangenen Jahren immer wieder wütende Proteste und böse, massive Drohungen der eingefleischten Charlottenburger, wenn die Produktion von Engelhardt Pils eingestellt werden sollte. Die ganze Sache erinnerte an das gallische Dorf im Asterix - Comic. Aber wie bei den Geschichten aus Gallien haben die Charlottenburger bisher auch immer gesiegt.
Der Schloßgarten in Berlin - Charlottenburg liegt an der Schloßstraße, ca. 250 Meter vom Schloß Charlottenburg entfernt. Auf der Terasse sind 120 Sitzplätze. Im Ausschank Radeberger Pils, 0.3l für 2,20€, 0,4l für 2,70€, 0,5l für 3,30€. Dazu Schöfferhofer Weizenbier, 0,3l für 2,50€, 0,5l für 3,10€. Und das berühmte Engelhardt Pils, 0,3l für 1,90€, 0,4l für 2,40€ und 0,5l für 3.-€.
Hoher Bierkonsum macht dick, muss jedoch nicht unbedingt einen berüchtigten “Bierbauch” hervorrufen. Das berichten deutsche und schwedische Forscher im European Journal of Clinical Nutrition. Sie untersuchten 20.000 Deutsche - drei Fünftel davon Frauen, zwei Fünftel Männer - über einen Zeitraum von acht Jahren in Hinblick auf ihren Bierkonsum, Körpergewicht und Gewichtsverteilung. Wer viel Bier trank, nahm in diesem Zeitraum zwar eher zu, einen Zusammenhang mit einer überdurchschnittlichen Zunahme rund um den Unterleib beobachteten die Forscher jedoch nicht. Sie folgern daher, dass andere Faktoren mit bestimmen, ob jemand einen Bierbauch bekommt.
“Unstrittig wurde dabei sichtbar, dass Bier dick macht. Das betrifft sowohl den Bodymass-Index, der ein Maß für die allgemeine Fettsucht ist, als auch für den Bauchumfang”, berichtet Heiner Boeing vom Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Die Männer waren erwartungsgemäß größere Biertrinker als Frauen, denn sie konsumierten durchschnittlich 0,4 Liter des Braugetränks pro Tag, verglichen mit nur 50 Milliliter bei Frauen. Die stärksten männlichen Trinker legten im Zeitraum der Beobachtung auch am deutlichsten an Gewicht zu. Hohe Gewichtszunahmen gab es allerdings auch in der Gruppe der Bierverweigerer. Bei Frauen zeigte sich hingegen, dass Menge des Bierkonsums und Gewichtszunahme direkt zusammenhängen.