Das Sommerloch (auch Bierloch genannt) schreitet voran und auch wir von Lieblingsbier.de kommen derzeit nicht wirklich unserer Pflicht nach unsere treue Leserschaft weiter auf dem neuesten Stand der Biergesellschaft zu halten. Wir beschäftigen uns derzeit mit kreativen Sachen und haben unser erstes selbstgemachtes Biereis gerade fertig gestellt, wie das so geht, erfahrt ihr bald. Bis dahin gibt es aktuelle Neuigkeiten von unserem Partner der Lahnsteiner Brauerei.
Malt - Whisky
Im März 2010 zweigte der Lahnsteiner Braumeister Henrik Rohmann erstmals 30 Hektoliter (3.000 l) seiner kostbaren Vorderwürze ab, mit dem Ziel, dass diese zum Malt Whisky nach schottischem Vorbild werden sollen. Die Würze fuhr dann eilends im Container zur Birkenhof Brennerei im Westerwald, wo sie nach der alkoholischen Gärung abdestilliert und in Bourbon-Fässer eingelagert wurde. Dort verbringt sie, wie es bei einem echten Whisky sein soll, drei Jahre zur Reifung. Demnach wird im Frühjahr 2013 der erste Bier-Whisky aus Lahnsteiner Bier fertig sein. Freuen wir uns darauf.
Biersommelier lobt Martinator: „Ein wuchtiger Doppelbock“
Die helle Variante des Bockbieres aus der Lahnsteiner Brauerei ist der Martinator, der - wie der dunkle Schnee Bock - ganzjährig erhältlich ist. Dr. Wolfgang Stempfl, Biersommelier und Geschäftsführer der Doemens Akademie in München, verkostete nun den Martinator fachmännisch. Das Ergebnis liest sich beeindruckend:
• Sattes rotgold
• Glanzfein
• Feinporige, feste Schaumkrone
• Intensive Malznoten, unterlegt mit einer leichten Fruchtigkeit nach grünem Apfel, Limette und gedörrter Aprikose
• Angenehm spritzig
• Trotz eines wuchtigen Körpers recht erfrischend im Trunk
• Leichte Honigsüße, im harmonischen Zusammenspiel mit einer feinherben Hopfenbittere
• Im Abgang kräftiger Malzkörper
• Ein preisverdächtiger, exorbitanter heller Doppelbock.
Kommt nach „Besser leben mit Bier“ ein „Noch besser leben mit Bier“?
Konsequent wäre die Wortwahl in jedem Fall. Konsequent wäre es auch, ein erfolgreiches Konzept fortzusetzen. Und erfolgreich wird das Buch „Besser leben mit Bier“ langsam aber sicher. Zwei Jahre nach seinem Erscheinen sind zwei Drittel der ersten Auflage verkauft, so dass im nächsten Jahr eine Zweite folgen wird. Doch damit nicht genug – die Lahnsteiner Brauerei denkt auch über eine Fortsetzung nach. Material dazu sammelt sich ebenso langsam aber sicher an. Mehr und mehr Leser von „Besser leben mit Bier“ senden es uns zu. Demnächst auch Sie? Ein wenig Zeit bleibt hierzu noch. Man munkelt, der Autor sei derzeit so mit seiner Brauerei beschäftigt, dass ihm nur wenig Zeit zum Schreiben bleibt.
Onlineshop unter www.lahnsteiner-brauerei.de
Sie wohnen weit weg vom nächsten Getränkevertrieb, der unsere Produkte führt? Sie möchten gerne einem Freund oder Verwandten im Ausland eine Freude zum Geburtstag machen? Alles ist möglich. Auf unserer Homepage finden Sie einen Onlineshop mit weltweiter Versandmöglichkeit unserer Biere und natürlich auch unserer Spezialitäten wie Bierlikör, Bierbrand, Bierkäse, Bierstengel, Biernudeln, Hopfentee, Besser leben mit Bier – das Buch, Lahneckchen-Praline oder Knabbermalz.

Gibt es Lahnsteiner Biere bald an exotischen Zielen?
Im Export nach Frankreich, Holland und Italien ist die Lahnsteiner Brauerei bereits seit Jahren erfolgreich engagiert. Verhandlungen mit Interessenten in weiteren Ländern laufen aktuell. Insbesondere der Export nach Übersee scheiterte bislang mit daran, dass die Rückführung der leeren Fässer nicht sichergestellt werden konnte oder zu teuer war.
Am 4. Dezember 2009 hat die Lahnsteiner Brauerei nun einen entscheidenden Schritt getan, um ihre Bierspezialitäten bald an exotischen Zielen zu präsentieren. Als eine der ersten Brauereien überhaupt füllten die Lahnsteiner die neuen 30-l-Einweg-Stahlfässer ab. Dies wurde Möglich, zum einen durch die Installation einer neuen und hoch modernen Fassfüllanlage im März 2009 und zum anderen durch die Entwicklung dieses neuen Fasses durch die Firma Schäfer, von der auch die Lahnsteiner Partyfässer stammen.
„Ob wir wirklich bald Lahnsteiner Biere an den Stränden der Südsee oder in den Tälern des Himalajas trinken können, das muss nun der Markt entscheiden. Für uns ist es im ersten Schritt wichtig, zu den Vorreitern dieser Innovation auf dem Biermarkt zu gehören“ so die Geschäftsführung der Lahnsteiner Brauerei.
Alles weitere auf www.lahnsteiner-brauerei.de
Juli 16th, 2010
Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.
Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.
In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.
Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.
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April 14th, 2010
Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.
Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.

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Februar 19th, 2010
Der Doppelbock gehört zu Gruppierung der Starkbiere. Bei dem Doppelbock ist der Stammwürzegehalt mit über 18% knapp 2% über dem Stammwürzegehalt der normalen Bockbieres. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5 und 12%. Doppelbockbiere werde meist zur Fastenzeit gebraut und getrunken.
Man kann diese Biere an ihrer Namensendung gut erkennen, da die meisten Doppelbock Biere auf –ator enden. Dies geht auf den ältesten Doppelbock zurück, den Salvator von Paulaner. Die Bezeichnung entstand, da das Bier jährlich zum Todestag des Ordensgründers, dem heiligen Franz von Paola, gebraut wurde, daraus entwickelten sich de Bezeichnungen Herrenbier, des heiligen Franz Öl oder auch Sankt-Vaters-Bier. Aus letzterem wurde schließlich die heute noch bekannte Bezeichnung Salvator.

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Juni 12th, 2009
Der Winter ist in den letzten Wochen nun wohl endgültig in Deutschland angekommen. So soll es dieses Jahr sogar sehr wahrscheinlich in vielen Teilen Deutschlands sogar weiße Weihnachten geben. Natürlich darf zu dieser Zeit auch ein bestimmtes Bier nicht fehlen. Konkret handelt es sich um das Weihnachtsbier oder auch Winterbier genannt. Was es damit genau auf sich hat werden wir euch heute erklären.
Der Ursprung des Winterbieres stammt aus der Zeit der Wikinger. Allerdings wurde damals das Bier nicht für das Weihnachtsfest gebraut sondern für die Wintersonnenwende. Dieses Winterbier lagerte meistens in kalten “Eiskellern” und hatte eine ganz besondere Reife und meist auch einen höheren Alkoholgehalt. Ein typisches Winterbier ist meist ein stark malzhaltiges Bier mit vollen und kräftigen Aromen.
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Dezember 17th, 2008
Passend zur Vorweihnachtszeit haben wir uns in der Redaktion gedacht, dass wir unbedingt ein paar leckere Kekse oder Plätzchen brauchen. Da kam uns dann natürlich die Idee ein paar leckere Bierkekse zu backen. Da macht das Arbeiten doch gleich viel mehr Spaß. Im Folgenden haben wir für euch das wirklich einfache Rezept online gestellt. Geht ganz schnell und schmeckt einfach lecker. Die Bierkekse zur Weihnachtszeit. Viel Spaß beim ausprobieren.
Zutaten:
- So viel Mehl wie ihr ungefähr braucht (ca. 700g)
- 200 ml Sonnenblumenöl
- 250 g Zucker
- 250 ml Bier (wir haben uns für ein Doppelbock dunkel entschieden, nur zu empfehlen)
- 1 Päckle Vanillinzucker
- 1 Päckle Backpulver
Das ganze Rezept gibt es hier:
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November 25th, 2008
Heute wollen wir zu einer ganz besonderen Art von Weißbier kommen. Diesesmal im Test befindet sich ein spezielles Doppelbock Weizen mit dem wunderschönen Namen Spektakulator Weisser Doppelbock. Also nach einem Paulaner Weißbier, einem Karg Weißbier und einem wunderbaren Ökobier Heinz vom Stein Weizen nun ein neues, ganz besonderes Weißbier.
Biertest Weißbier:
Bierart: Doppelbock Weizen
Name: Spektakulator Weisser Doppelbock
Hersteller: Brauerei Jodlbauer
Brauort: 94133 Röhrnbach
Alkoholgehalt: 8,7 %
Homepage: www.jodlbauer-weizen.de

Geschmack:
Der Spektakulator Weisser Doppelbock ist ein unfiltriertes Weißbier mit sagenhaften 19,8% Gehalt an Stammwürze. Es ist ein Bier was seine Mineralien und Vitamine vollkommen erhalten darf und dementsprechend fantastisch und unglaublich intensiv schmeckt. Bereits beim ersten Schluck gibt es eine wahnsinnge Hefeexplosion im Gaumen, welche mindestens 10 Sekunden andauert. Der Spektakulator macht seinem Namen alle Ehre wert. Er schmeckt extrem süffig, würzig und unglaublich hefig. Dieses Bier muss einfach probiert werden um diesen unfassbaren intensiven Geschmack zu erleben. Ob dieser Geschmack allerdings auch wirklich schmackhaft ist, ist geschmackssache. Wir persönlich befinden es so. Auf Grund dieses unvergleichbaren heftigen Hefegeschmacks vergeben wir die volle Punktzahl !!!
10/10 Punkten
Geruch:
Der Spektakulator vom Jodlbauer riecht unglaublich intensiv. Selbst mit einer wirklich verschnupften Nase riecht man diesen unverwechslbaren Hefegeruch allemal. Der Geruch steigt in die Nase, geht dort in alle Poren und macht es sich erstmal bequem. Nach einiger Zeit vergeht er dann langsam wieder, aber das ist wirklich herzhafter Geruch eines Weißbieres.
9/10 Punkten
Aussehen des Bieres:
Das Bier hat eine schöne und volle orangegelbe Farbe. Es wirkt bestimmt wahnsinng schön an einem schönen warmen Herbsttag im Biergarten. Dadurch, dass das Bier ungefiltert ist, ist es voller Mineralien und Hefeteilchen und somit auch ziemlich trübe und dunkel. Aber so sollte ein schönes herzhaftes Weißbier auch aussehen.
9/10 Punkten
Design:
Die Flasche ist ziemlich eigen gestaltet worden. Mit Sicherheit fällt das Spektakulator aus der Reihe der sonstigen Jodlbauer Biere, die alle mit einem großen Logo gekennzeichnet sind. AUf dem Spektakulator Doppelbock macht sich ein bulliger Ziegenbock an einem gut gefüllten Weizen zu schaffen und ist gerade dabei dieses umzukippen. Es passt auf jeden Fall zum Namen des Bieres. Das Etikett sieht aus wie mit Hand gezeichnet und verleiht dem Bier eine gewisse Art von etwas besonderem und dies ist es mit Sicherheit.
8/10 Punkten
Schaum:
Der Schaum sieht wie bei vielen anderen Weißbieren am Anfang ziemlich gut und schaumig aus und macht einiges her. Dies ist aber leider nicht die ganze Wahrheit und schon nach wenigen Minuten verflüchtigt sich der schöne weiße Schaum und fällt in sich zusammen. Der Geschmack beim Schaum ist allerdings ziemlich lecker und schmackhaft.
7/10 Punkten
Einschenken und Verhalten im Glas:
Der Doppelbock ist mit seinen 8,7 Umdrehungen ziemlich gut dabei und deshalb fließt er auch ziemlich schwer aus der Flasche. Ist er aber einmal hinausgekommen, liegt er gut und fest im Glas und sieht einfach schön aus. Das Bier bewegt sich nicht wirklich und die Kohlensäure macht bei der hohen Stammwürze auch nicht wirklich viel aus. Sieht fast etwas langweillig aus.
8/10 Punkten
Letzter Schluck:
Was soll dazu gesagt werden? Selbst beim letzten Schluckt erlebt der Gaumen noch eine unglaubliche Hefeexplosion. Der Geschmack bleibt bis zum Ende voll enthalten und beschehrt dem letzten Schluck einen gewissen Faktor an Hefesud.
8/10 Punkten
Besondere Kriterien:
Das Spektakulator Weisse Doppelbock ist ein Bier, welches hauptsächlich nur in Niederbayern erhältlich ist. Auf der Homepage der Brauerei gibt es eine Indexliste von Getränkefachmärkten, wo das Bier erhältlich ist. Ebenfalls ist das Spektakulator in einigen Bieronlineshops im Internet erhältlich. Somit kann jeder, aber wirklich auch jeder, einmal dieses unglaubliche Hefeerlebniss live erleben. Im Vergleich zu anderen Weizenbieren ist das Doppelbock allerdings auch im Preis etwas höher, mit fast zwei Euro pro Flasche liegt es da im oberen Bereich, dies sollte einen allerdings nicht abhalten mal eines zu kaufen.
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April 10th, 2008