Catherine Zeta-Jones: Körperpflege mit Honig und Bier

Jawohl so muss das sein! Die Schauspielerin Catherine Zeta-Jones macht fleißig Lobbyarbeit für unseren geliebten Gerstensaft und erzählt in einem Interview mit der britischen Zeitschrift “Ok”, wie sie Bier für ihre Körperpflege nutzt. Für ihr Alter, immerhin stolze 41 Jahre, sieht sie immer noch top und gepflegt aus. Ihr Geheimnis? Eine gute Mixtur aus Salz, Honig und Bier.

“Ich bin ein Sklave meines Aussehens! Ich halte meine Haut rein, indem ich einen Mix aus Honig und Salz auf meinem ganzen Körper verteile, wodurch die Haut Feuchtigkeit erhält und gleichzeitig gepeelt wird. Ich pflege mein Haar mit Honig und Bier. Ich rieche danach tagelang wie ein Bierfass. Und ich gebe zu, dass ich mein Haus nie ohne mein Schminktäschchen verlasse. Ich denke, ich habe von Geburt an Make-up geliebt.”

Neu ist dieser Pflegehinweis allerdings nicht. Bereits seit vielen Generationen ist die besonders gute Eigenschaft von Bier für das Haar bekannt. Vor allem der Hopfen dient dazu, dass Haar zu pflegen und zu stärken.

Und über den Bier-Geruch muss sich die Frauenwelt auch keine Gedanken machen, es wäre ja nicht so, dass uns Männern dies nicht gefallen würde. Ein Parfum mit Biergeruch gibt es sogar auch schon. Eine Firma aus den USA verarbeitet die Reste des Brauprozesses einer Brauerei zu einem Parfum. Witzig nur, dass das Parfum gar nicht nach Bier riecht. Naja, Amerika eben. Da ist alles möglich.

Kommentieren März 28th, 2010

Bier kurios: Erste schwimmende Brauerei auf einem Kreuzfahrtschiff

Es gibt schon immer wieder kuriose Nachrichten rund um das Thema Bier und diese hier ist mit Sicherheit auch eine Erwähnung wert. Nachdem Bier mittlerweile im Weltraum gebraut wird oder auch mal Bier in der Sauna ausgeschenkt wird, gibt es nun wieder etwas kurioses zu berichten.

Das vor kurzem zu Wasser gelassene Kreuzfahrtschiff “Aidablu” beherbergt neben vielen spektakulären Attraktionen auch eine spektakuläre Brauerei auf dem Wasser, welche täglich für das Schiff eigenes Bier braut. Insgesamt 600 Liter braut Andreas Hegny auf dem schwimmenden Koloss, natürlich alles streng nach dem deutschen Reinheitsgebot. Die Brauerei, welche wie eine ganz normale Brauerei aufgebaut ist, gehört zur Dortmunder Hausrauerei Hövels und beinhaltet sogar einen eigenen Biergarten.

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5 Kommentare Februar 21st, 2010

Klimaneutrales Bier am Beispiel der Härle Brauerei aus dem Allgäu

Derzeit dreht sich alles um unser Klima auf der Welt. Wird es eine Klimakatastrophe in den nächsten Jahrzehnten geben oder wird es sich doch noch zum Guten wenden?
Fakt ist, dass wir alle zum Handeln aufgerufen sind und jeder seinen Teil zu einem besseren Klima auf der Welt beitragen sollte. Dies gilt natürlich nicht nur für große Unternehmen oder für die Energiekonzerne. Auch kleine Unternehmer oder Privatleute können ihren Teil zu einer Verbesserung des Klimas beitragen. Hier sind vor allem die kleinen Brauereien gefragt, welche die Möglichkeit haben klimaneutrales Bier zu brauen.

Sicher gibt es bereits viele Brauereien, welche bereits klimaneutral brauen. Bei unseren Recherchen ist uns vor allem die Brauerei Clemens Härle aus dem Allgäu aufgefallen und ihr Konzept wollen wir nun einmal vorstellen.

Die Brauerei braut derzeit rund 30.000 Hektoliter Bier und liegt somit eher im unteren Segment der Braustätten in Deutschland. Allerdings ist der Bierumsatz seit dem Jahr 1999 um knapp 15% gestiegen. Somit ist die Brauerei eine der wenigen Brauereien, die sich gegen den gesunkenen Bierabsatz in Deutschland behaupten kann. Mit Sicherheit kann behauptet werden, dass die zwölf verschiedenen Biersorten ein ganzheitlich wunderbares Geschmackserlebnis bilden.

Doch nun zum eigentlichen Anliegen, dem klimaneutralen Bier. Die Brauerei hat in den letzten Jahren einige Schritte dazu geleistet und engagiert sich ebenfalls im Umweltschutz der Region. So sind zum Beispiel 10 Prozent des eigenen Strombedarfs selbst mit zwei großen Photovoltaikanlagen erzeugt. Die restliche Energie wird komplett aus erneuerbaren Energiequellen bezogen.

Ein erster Schritt zu einem 100% klimaneutralen Bier gab es bereits vor über 15 Jahren. Zunächst wurde der komplette Brauprozess der Brauerei untersucht. Im Laufe der Zeit wurde dann ein Konzept mit Unterstützung des Instituts für Agrar-Informatik an der Universität Hohenheim entwickelt, welches schrittweise die Umstellung der Prozesse auf eine klimaneutrale Ebene ausrichtete.



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Kommentieren Dezember 7th, 2009

Einzigartig in Deutschland: “Bier & Brauhaus” Das unabhängige Infomagazin für Biergenuss und Braukultur

Heute wollen wir euch eine kleine Geschichte rund um das Biermagazin “Bier & Brauhaus” erzählen. Ein Magazin, welches für jeden Bierliebhaber ein absolutes Muss ist. Ihr könnt es direkt über die Seite www.braupaul.de bestellen.

Entstanden ist die Idee für ein eigenes und unabhängiges Infomagazin zum Thema Bier und Brauen aus den Hausbraueraktivitäten vom Herausgeber Markus Harms. Denn bereits seid 2000 ist der mittlerweile 36jährige in der Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer in Deutschland e.V. (VHD e.V.) aktiv. Als neues Mitglied reizte es ihn von Beginn an in der vereinseigenen Zeitschrift “Flaschenpost” durch redaktionelle Beiträge mitzuwirken. Das Potential und die unendliche Themenvielfalt hatten ihn von Anfang an begeistert. Nachdem die Veröffentlichung der Vereinszeitschrift “Flaschenpost” im Jahre 2006 eingestellt wurde, suchte Markus Harms als mittlerweile 2. Vorsitzender des Vereins gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern nach einem geeigneten Konzept und einem geeignetem Partner für eine Nachfolger-Zeitschrift.

Eine lange Zeit reiften die Überlegungen, wurden Kontakte geknüpft und Konzepte geprüft, und Vorschläge gesammelt. Professionelle Verlage konnten für die Zusammenarbeit nicht gewonnen werden und für den VHD e.V. kristallisierte sich heraus, dass eine Umsetzung mit vereinseigenen Kräften nicht machbar war.

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Kommentieren Oktober 7th, 2009

Bier brauen: Was macht eigentlich der Hopfen im Bier?

Was das Malz im Bier macht, das haben wir schon in einem vorhergehenden Artikel erklärt. Jetzt schauen wir mal was den Hopfen so wichtig macht, dass er von Gott erhalten werden muss…
Vielleicht verrate ich erst einmal, dass der Hopfen (bot.: Humulus lupulus) eng verwandt mit Cannabis ist: beide gehören zur Familie der Cannabaceaen. Sollte sich jetzt so mancher Hoffnung machen, dass man doch dann Hopfen auch rauchen könnte, dann muss ich ihn ganz herbe enttäuschen: Hopfen enthält kein THC (Tetrahydrocannabinol). Dafür enthält der Hopfen aber andere Bestandteile, die ihn für die Bierherstellung so wichtig machen. Doch fangen wir am besten am Anfang an:

Wer in Bayern, bzw. im südlichen Deutschland wohnt (oder mal öfter dort vorbeifährt), hat bestimmt schon mal Hopfenplantagen gesehen, aber vielleicht nicht sofort gewusst, wozu diese verdrahteten Pfähle da sein sollen.

Hopfengarten
(c) keichwa

An den Drähten ranken sich die Hopfenpflanzen hinauf, die in der Natur eine Höhe von bis zu zwölf Metern erreichen können. Kultivierter Hopfen erreicht immerhin noch eine Höhe von ca. sieben Metern. Nach der Ernte Ende August/Anfang September werden die Ranken abgeschnitten, und von den ausschließlich weiblichen Pflanzen werden die sog. Hopfendolden abgetrennt.

Hopüfenblüte

Zur einfacheren Verarbeitung und für eine bessere Lagerfähigkeit werden diese Dolden jetzt noch weiterverarbeitet. Zuerst wird der Hopfen getrocknet. Die einfachste Form der Weiterverarbeitung ist das Pressen, d.h. der Hopfen wird einfach in große zylindrische Blöcke gepresst und in Stoffsäcke eingenäht. Das ergab den sog. “Ballen- oder Ballothopfen”. Ballothopfen wird heutzutage nur noch von sehr wenigen Brauereien verwendet.
Im Laufe der Technisierung wurde der Hopfen nicht mehr einfach nur gepresst, sondern es wurden auch verschieden hohe Anteile von unnützem bzw. unedlem Pflanzenmaterial entfernt, der Hopfen anschließend gemahlen und zu sog. “Pellets” verarbeitet.



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren April 7th, 2009

Bier brauen: Was macht eigentlich das Malz im Bier?

Mittlerweile dürfte es sich bis in den hintersten Winkel herumgesprochen haben: Bier wird aus Hopfen, Malz, Wasser und Hefe hergestellt. Jedenfalls solange das Bier nach dem Reinheitsgebot hergestellt wird. Falls es nicht nach dem Reinheitsgebot hergestellt wird kommen noch verschiedene andere Ingredienzien hinzu, über die ich jedoch in einem anderen Artikel etwas näher eingehen möchte.

Aber was ist das eigentlich genau, dieses ominöse “Malz”-Dingens? Irgendwas in Richtung Getreide, denn es muss ja gemahlen werden - war es nicht Gerste? Oder Weizen? Sonst könnte man ja kein Weißbier machen, oder? Die Antwort ist relativ einfach und unglaublich komplex zur selben Zeit. Ich kann den Prozess der Malzherstellung in einem Satz beschreiben, ich kann aber auch einige hundert Seiten darüber schreiben.

In einem Satz: Getreide wird in Wasser eingeweicht und belüftet, zum Keimen gebracht, und anschließend bei hohen Temperaturen wieder getrocknet. Fertig - so einfach ist Mälzen.

Hoffentlich verlangt jetzt keiner von mir, dass ich einige hundert Seiten schreibe, denn 1. würde das den Rahmen von Lieblingsbier.de sprengen, 2. würde der ganze Sermon nicht wahnsinnig viele Leute interessieren, 3. gibt es dazu genug Literatur (z.B. Technologie Brauer und Mälzer von Kunze, VLB Berlin), und 4. kann man mich doch in gewissem Sinne als faulen Sack bezeichnen. Was ich hingegen machen möchte, ist einen kurzen Abriss über die Herstellung von Malz zu geben. Wer mehr wissen will, kann mir gerne auch eine e-Mail schreiben (oder in besagtem Buch nachschauen ;-))

Prinzipiell kann man aus vielen Getreidesorten Malz herstellen. Dementsprechend wird in Deutschland auch Roggen-, Gersten- und Weizenmalz zur Bierproduktion verwendet. Andere Getreide, wie z.B. Reis, Sorghum und Mais können nicht vermälzt werden, und werden als sog. “Rohfrucht” (also ungemälzt) dem Abbauprozess zugeführt. In Deutschland ist das nicht erlaubt. Das Getreide wird nach der Ernte vom Bauern an die Mälzerei angeliefert. Dort wird das Getreide erst einmal über verschiedene Siebe geleitet um es von Verunreinigungen (Stroh, Grassamen, Steinchen) zu befreien. Anschließend wird das Getreide erst einmal eingelagert, bis die sog. “Keimruhe” überwunden ist, was einige Wochen dauern kann.
Ist das Getreide bereit zum Vermälzen, wird es erst einmal mit Wasser vermischt und in große, konische Trichter, den sog. Trichterweichen, gefüllt.

Weiche

Das hat den Sinn das Getreide zu reinigen (anhaftender Staub wird entfernt), und den Wassergehalt des Getreides auf ca. 45% zu erhöhen. Um Schimmelbildung zu vermeiden, muss gleichzeitig auch belüftet und das entstehende CO2 abgesaugt werden. Das gesamte Weichen und Belüften dauert ca. zwei bis drei Tage.
Ist der Wassergehalt des Getreides hoch genug (je nach Getreideart und gewünschtem Endresultat), wird das Getreide in sogenannte Keimkästen umgepumpt.

Keimkasten

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1 Kommentar März 29th, 2009


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