Nicht mehr lange bis zum 1. Hallertauer Bierfestivals (28.-30.05.) in Attenkirchen und es sind alle entscheidenden Festlegungen getroffen. 29 Brauereien werden am „Tor zur Hallertau“ insgesamt 56 Biere vorstellen. Darunter ist auch die Versuchsbrauerei des Lehrstuhls für Brautechnologie der TU München-Weihenstephan, die eigens ein Bier gebraut, das auf dem Bierfestival zur Verkostung kommt.
Inzwischen steht auch das Rahmenprogramm: Auf den drei Bühnen des Festivalgeländes in der Ortsmitte – vor dem Gasthaus Spitzbuam, vor dem Alten Wirt/Katti Bräu und im Pfarrgarten – werden 22 Bands ganz unterschiedlicher Stilrichtung die Besucher unterhalten – bei freiem Eintritt!„Es ist uns gelungen, ein vielgestaltiges Musik- und Unterhaltungsprogramm mit lokal und überregional bekannten Gruppen zusammenzustellen“, freut sich Wolfgang Braun vom Bierfestival-Organisationskomitee, „das hat es in der Region noch nicht gegeben!“
„Einzigartiges Bier-Angebot“
Als „ein phänomenales Programmangebot für die ganze Familie bei freiem Eintritt“ bezeichnet Initiator Alexander Herzog das Hallertauer Bierfestival, das Ende Mai von der Gemeinde Attenkirchen ausgerichtet wird, doch das wirklich „einzigartige der Veranstaltung“ sei das Bierangebot. „Wir haben fast alle Biere der Hallertau vor Ort und dazu ausgesuchte Spezialitäten inhabergeführter bayerischer Brauereien“. Darunter „Geschmacks-Sensationen“ wie „Hopfenweißbiere“ oder „Indian Pale Ale“, ein besonders gehopftes Bier englischer Brauart. „Attenkirchen wird zur Bierhochburg Bayerns“, prophezeit Herzog, „wer sich für Bier interessiert wird zu uns kommen, deshalb erwarten wir einen ganz großen Zuspruch.“
Blasmusik und Salsa, Rock´n Roll und Soul
Mit dabei sind zum Beispiel die „Ampertaler Blechmusi“, die Ampertaler Kirtamusi, die Hopfamoos-Musi oder die Gruppe „Straschischnik“ mit traditioneller bayerischer Musik und Volkstanz. Neue bayerische Volksmusik werden die Gruppen „Sauglockenläuten“, „Hopfareisser“, „Saitenquäler“, „Sepp Raith & Otto Göttler“, „Salterio“ oder „Bayernblech“ zum Besten geben. Eher jüngere Fans dürften die Freisinger Avantgardisten „Pony Malta“ um Norbert Bürger, die Funk-Soul-Formation „Soulmates“ aus Augsburg sowie die Lokalmatadoren „Little Boy Juniors“ finden. Jazzige Töne zum Bier liefern die „Isar-Amper-Company“ und die Landshuter „Wank und Winkel“. Freunde südamerikanischer Musik können sich auf die original kubanische Formation „Azucar Cubana“ und die Münchner Band „Nene y los Capronatas“ freuen.
Dazu bieten 17 Marktstände ein vielfältiges Angebot von „Hopfenfechser“ über Kunsthandwerk und Hopfensekt aus Au bis hin zur Präsentation der Bierrohstoffe Gerste/Malz und Hopfen. Die kleinen Besucher des Festivals erwarten Kasperltheater und ein buntes Mitmach-Programm im Pfarrgarten.
Klingt komisch, ist aber eine ganz normale Ortsbezeichnung so wie zum Beispiel Andechser Bier. Eigentlich ein Schimpfwort aus dem Englischen, doch in Österreich ein kleiner Ort mit dem populären Namen Fucking.
Nun hat das Europäische Marken- und Patentamt entschieden, dass dieser Name auf den Etiketten eines Bieres stehen dürfen. Der ORF aus Österreich berichtete, dass dieses Bier eine Brauerei in Fucking brauen wird. Allerdings gibt es dort und in den Nachbardörfern gar keine Braustätte. Auch der Bürgemreister Franz Meindl, welcher immer wieder das Ortsschild der Gemeinde erneuern muss, wusste von einer Brauerei rein gar nichts.
Ob nun also ein Fucking Hell kommen wird oder nicht ist noch offen und vielleicht handelt es sich mal wieder nur um einen PR-Gag Das Bier soll von einem deutschen Unternehmen hergestellt werden, Name allerdings unbekannt. Mit Sicherheit wär es eine “gelungene Markenkampagne”. “Na magst noch a Fucking?”. Auch in Deutschland hat ein so genanntes Szenegetränk mit dem Namen “Ficken” bereits einen gewissen Kultstatus erreicht. Allerdings handelt es sich im Gegensatz zum “Fucking Hell” nur um einen Schnaps und um kein heiliges Bier.
Übrigens gibt es auch in Deutschland, vor allem in Bayern, viele skurrile Orte. Da wären zum Beispiel Kissing, Petting, Poppenhausen und Busendorf zu nennen. In Sachsen-Anhalt gibt es die Gemeinde Pissen. Interessanter wäre doch ein Bier aus dem Ortsteil Biere in der Gemeinde Börderland, auch aus Sachsen-Anhalt, dies hätte jedenfalls eine direkte Verbindung.
Die ewige Rivalität zwischen den beiden bedeutendsten und größten Städten des Rheinlands kocht mal wieder hoch. Diesmal in Form eines Bierkampfes. Eine Kölsch - Brauerei hatte seit geraumer Zeit eine durchaus witzige Werbekampagne mit Plakaten für ihr Produkt gestartet. Doch eines dieser Plakate weckte den Unmut der Düsseldorfer Altbier - Fans, jetzt wird zurückpolemisiert.
An der Spitze der Düsseldorfer Kampagne mit dem schönen Namen : Alt knallt! steht, nicht ganz uneigennützig eine Werbeagentur. Diese sammelt die Vorschläge der Düsseldorfer, wie man der frechen Kölner Bierwerbung begegnen könnte. Die bisher eingegangenen Vorschläge reichen von witzig bis geschmacklos, zeigen also die volle Bandbreite des Volkszornes.
Warum das? Woher kommt diese seit Menschengedenken bekannte Hassliebe der beiden Metropolen? Warum kann ein Kölsch - Trinker nie ein Alt - Trinker sein?
Warum gilt Düsseldorf für den Kölner als “Die verbotene Stadt”? Warum trennen diese beiden Metropolen Welten, obwohl sie doch nur gute 30 Km voneinander entfernt sind?
Ja auch das Guinness-Buch der Rekorde hat etwas mit dem Bier aus Irland zu tun. Im Jahre 1951 diskutierte bei einem Jagdausflug der damalige Direktor der Guinness Brauerei, Hugh Beaver, über die Schnelligkeit Irischer Vögel. Daraufhin entschloss er sich ein Nachschlagewerk mit diesen und ähnlichen außergewöhnlichen Fakten in Auftrag zu geben. Die erste Ausgabe, aus dem Jahre 1954, hatte einen Bestand von 1000 Exemplaren. Doch schon ein Jahr später war das Buch auf den Bestellerlisten zu finden und wurde zu einem Verkaufsschlager.
Auch soll ein Fluch auf der Familie Guinnes liegen, weil in jeder Generation ein Angehöriger auf seltsame Weise bei Unfällen ums Leben kam. Schon komisch dieses Guinness und so viele Leute trinken es gerne.
Geschichte von Guinness
1759 unterschrieb Arthur Guinness einen Pachtvertrag für die Brauerei St. James Gate in Dublin. Mit 100 Pfund ist er ins Braugeschäft eingestiegen. Mittlerweile gibt es 35 Brauereien auf der ganzen Welt, welche Guinness brauen. Der Getränkekonzern Diageo, dem die Marke mittlerweile gehört, fährt einen Gewinn von zwei Milliarden Euro im Jahr allein durch das Guinness ein. Mehr als 10 Millionen Pints Guinness werden Tag für Tag weltweit weggeschluckt. Allein in der Stammbrauerei in Dublin werden täglich vier Millionen Pints in Fässern und Flaschen abgefüllt.
Guinness-Versionen:
- Guinness Extra Stout
Es ähnelt dem originalen Stout von Arthur Guinness und wird auch „Guinness Original“ genannt. Das Bier ist ein Irisches Dry Stout mit 4,3 % Alkoholgehalt. Es sst ein sehr dunkles Rubinrotes, fast schwarzes Bier.
- Guinness Draught
Das Bier ist schwarz mit einer dicken, cremigen Schaumkrone. Es ist auch ein Sry Stout mit 5% Alkoholgehalt.
- Guinness Foreign Extra Stout
Diese Art ist eine Starkbierversion für den Export nach Afrika, Asien und andere weitere entfernte Länder. Es hat einen Alkoholgehalt von 7,5% und macht 40 % des weltweiten Verkaufs aus.
- Guinness Special Export
Dieses Guinness wurde extra für den belgischen Markt gebraut und hat einen Alkoholgehalt von 8%.
- Guinness Extra Cold
Das Bier unterliegt einer kälteren Kühlung als andere Sorten der Brauerei. Es hat einen Alkoholgehalt von 4,2%.
- Guinness Red
Bei dieser Art handelt es sich um ein Red Ale, also einem traditionellen Ale Bier.
Der wachsenden Fangemeinde der Weizenbier-Freunde macht die Specialitätenbrauerei Welde ein besonderes Geschenk: Im Frühjahr kommt „WeldeWeizen – alkoholfrei“ in die Märkte. Schon bei der großen Weizenbier-Verkostung auf der Intergastra in Stuttgart machte das alkoholfreie WeldeWeizen von sich reden, denn der Geschmack ist vollmundig und aromatisch. Der Sportler im Laufschritt auf dem Etikett ist Programm, denn „WeldeWeizen –alkoholfrei“ ist isotonisch und enthält nicht nur die ganze Palette der Inhaltsstoffe von Weizenbier, sondern zusätzlich noch die Vitamine B 6 und B 12 sowie Calcium und Magnesium.
Die Anregung für „WeldeWeizen – alkoholfrei“ bekam WeldeChef Dr. Hans Spielmann, der aktiver Marathon-Läufer ist, bei einem Fachvortrag über die isotonischen Eigenschaften von Weizenbieren. Der Fachreferent kam zu dem Schluss, dass Weizenbier aus medizinischer Sicht das ideale Sportlergetränk ist, wenn da nicht der Alkohol wäre und leider auch einige B-Vitamine sowie Calcium und Magnesium fehlen würden. Der Gedanke, ein Weizenbier zu brauen, das alkoholfrei ist, trotzdem schmeckt und obendrein noch mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist, ließ den WeldeChef seither nicht mehr los.
Es gibt schon immer wieder kuriose Nachrichten rund um das Thema Bier und diese hier ist mit Sicherheit auch eine Erwähnung wert. Nachdem Bier mittlerweile im Weltraum gebraut wird oder auch mal Bier in der Sauna ausgeschenkt wird, gibt es nun wieder etwas kurioses zu berichten.
Das vor kurzem zu Wasser gelassene Kreuzfahrtschiff“Aidablu” beherbergt neben vielen spektakulären Attraktionen auch eine spektakuläre Brauerei auf dem Wasser, welche täglich für das Schiff eigenes Bier braut. Insgesamt 600 Liter braut Andreas Hegny auf dem schwimmenden Koloss, natürlich alles streng nach dem deutschen Reinheitsgebot. Die Brauerei, welche wie eine ganz normale Brauerei aufgebaut ist, gehört zur Dortmunder Hausrauerei Hövels und beinhaltet sogar einen eigenen Biergarten.
Es geht um mehr als die Ehre, wenn es darum geht, wer das stärkste Bier der Welt braut. Ein heißer Wettstreit zwischen der Bierhochburg Franken und Schottland ist nun in eine neue Runde gegangen. Dabei geht es nicht um große Massenbrauereien, sondern es streiten sich zwei kleine Brauereien darum, wer das stärkste Bier der Welt braut. Was aus einer lustigen Idee enstand, ist mittlerweile bierernst geworden. Seit Monaten streiten sich bereits die Rivalen darum, wer mehr Alkohol in seinem Bier hat. Ob das wirklich noch etwas mit verantwortungsbewussten Bier trinken zu tun hat?
Bier so stark wie Vodka oder Whiskey
Derzeit sieht es so aus, dass die fränkische Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen ihren Titel an die schottische Brauerei BrewDog verloren hat. Das schottische Bier mit dem Namen “Sink the Bismarck” hat 41 Volumenprozente Alkohol, sage und schreibe ein Prozent mehr als das der fränkischen Brauerei und genau so viel wie Vodka oder Whiskey. Übrigens ist das schottische Bier nach dem Kriegsfilm “Die letzte Fahrt der Bismarck” aus dem Jahr 1960 benannt. In dem Film geht es um die Jagd der britischen Marine auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck, das 1941 im Atlantik versenkt wurde. Wie passend für dieses Duell. Ganz billig ist das Bier auch nicht. Es kostet schlappe 40 Pfund (46 Euro) und ist nur über das Internet bestellbar.
Titel bald wieder in Franken
Georg Tscheuschner, Braumeister der Brauerei Schorschbräu, bezweifelt allerdings den angeblichen neuen Rekord. Er geht davon aus, dass die Schotten ihr Bier in genutzten Whiskyfässern gelagert hätten und es dadurch zusätzlich Whisky-Alkohol aufgenommen habe. “Ich möchte, dass es einen fairen Wettbewerb gibt”, sagte Tscheuschner. Derzeit wird der angeblich neue Rekord noch überprüft. Ebenfalls ist er gerade in den Vorbereitungen, ein neues Bier zu brauen. Dieses Bier soll dann schlappe 45 Volumenprozent haben und somit würde der Titel wieder nach Franken gehen.
Na wir sind gespannt wie dieser Kampf noch ausgehen wird und werden ihn natürlich weiter verfolgen.
Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.
Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.
Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.
Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.
Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!
Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.
Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.
Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!
Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.
Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!
Der 11. Tag in unserem Bier Adventskalender und uns geht es immer noch gut. Wir freuen uns schon sehr auf das Bergfest und natürlich auch auf Weihnachten. Das Wochenende steht bevor und wir hatten heute in unserem Türchen das bekannte Estrella Damm Cerveza aus Spanien, genauer gesagt aus der wunderschönen katalanischen Stadt Barcelona. Das Bier wird bereits seit 1876 als ein Premium-Qualitätsbier in Barcelona gebraut. Estrella bedeutet auf spanisch Stern, was sich auch im Logo des Bieres wiederspiegelt. Mal schauen ob das Bier auch seinen Stern verdient hat.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
11. Türchen - Estrella Damm aus Spanien
Hersteller: S. A. Damm www.estrelladamm.es
Alkohol: 4,8 % Vol.
Bierart: Export Lager
Wir mögen Spanien ja ganz gerne und auch Barcelona ist eine wunderschöne und fantastische Stadt, aber im Bier brauen müssen die Spanier noch einiges aufarbeiten. Zunächst die Inhaltsstoffe. Mais, Reis und Stabilisatoren wie E405 gehören einfach nicht in ein Bier. Die Gründe sind klar, es schmeckt einfach nicht!
Das Estrella ist zunächst im Antrunk ziemlich herb und kräftig. Die Rezenz des Bieres ist ziemlich heftig und kommt sicherlich bei warmen Temperaturen auch ganz erfrischend rüber. Trotzdem ist das Bier sehr dünnflüssig, kaum malzig und hat fast keinen Hopfengeschmack. Der Abgang ist ziemlich öde und leicht metallisch. Das Estrella ist nicht gerade der Top-Star unter den Bieren, aber in Spanien wird ja auch eher Sangria und andere Alkoholika getrunken.
Fazit: Spanien werden wir auch wieder besuchen, aber mit mitgebrachten Bieren aus Deutschland.
In der Bierkeller-Sauna des Wohlfühlbads Bulmare in Burglengenfeld wird ab Dezember jeden Dienstag gratis frisch gezapftes Weißbier serviert. Dazu gibt’s bayerische Blasmusik – und natürlich einen Bieraufguss. Klingt sehr verlockend, gerade in der kalten Jahreszeit.
Die Bierkeller-Sauna im Bulmare ist eine klassische, ganz normale, Sauna, gestaltet als Reminiszenz an die 46 Bierkeller an der Naab. Sie erinnern noch heute an die einst große Bedeutung des Bierbrauens in Burglengenfeld: Gegen Ende des 16. Jahrhunderts gab es in der Stadt mehr als 100 brauberechtigte Bürger. So wird auch in dem Erholungsbad Bulmare an diese Tradition angeknüpft. Das Weißbier wird direkt in der Sauna vom Fass gezapft und das Aufgusswasser duftet herrlich nach frischem Hopfen. Für alle Bierliebhaber eine traumhafte Vorstellung
„Bier in Maßen ist gesund – an diese medizinische Erkenntnis werden auch wir uns halten“, sagt Bulmare-Betriebsleiter Reiner Beck. Das heißt: Jeder Sauna-Gast erhält einen Becher Weißbier spendiert. „Wer Lust auf mehr hat, ist jederzeit in unseren Restaurants in der Bade- und der Saunalandschaft willkommen“, so Beck.
Heute wollen wir über einen interessanten Bericht auf www.spiegel.de berichten. Unter dem Titel “Bier-Studium: Das perlt!” beschäftigt sich der Autor Daniel Borchardt mit Studenten in Berlin und Freising, welche sich durch ein attraktives und anspruchvolles Studium lukrative Jobs in der weiten Welt erobern.
Die Studenten lernen in dem anspruchsvollen Studium biotechnologische Prozesse zu beherrschen, aus Naturstoffen Produkte mit gleichbleibender Qualität zu produzieren und komplizierte Produktionsanlagen zu planen. Durch den Abschluss werden sie zu Spezialisten auf ihrem Gebiet und nicht nur viele große Brauereien stellen die Absolventen ein, auch Pharmafirmen und Lebensmittelhersteller sind zukünftige Arbeitgeber, vorallem in Krisenzeiten. Gerade die Bereiche Forschung und Entwicklung sind heutzutage sehr gefragt und es gibt viele freie Arbeitsstellen in der ganzen Welt.
Heutzutage wird mit komplizierter Technik und Fachwissen die Kunst des Brauens gelernt. So sind Grundlagenfächer wie Mathematik, Physik, Biologie und Chemie wichtige Bestandteile des Studiums. Aber auch die Computertechnik ist unentbehrlich. So werden in Deutschland die absoluten Spitzenkräfte für die Branche ausgebildet. Dies wissen auch die potentiellen Arbeitgeber und so kommen direkte Jobangebote an die TU in Berlin und an die Hochschule Weihenstephan bei München, an dennen die Studenten ausgebildet werden.
Alles weitere gibt es im Spiegel-Artikel zum weiterlesen: klick
Nur noch wenige Tage bis zur großen Krönungsgala der Bayerischen Bierkönigin am 17. November in München. Derzeit befinden sich die sieben Finalistinnen im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach um ihr Wissen rund um das Bier aufzufrischen. Unsere Kandidatin Christina Rockstroh aus Oberfranken ist natürlich weiterhin im Rennen und hat alle Chancen auf die Krone. Weiter so!
Das Programm des Trainingslagers sieht eine Sensorikschulung von einem Biersommelier vor, weiterhin lernen die angehenden Königinnen Bierempfehlungen zu bestimmten Speisegerichten sowie die Differenzierung verschiedener Biersorten. Als spannendste Aufgabe ist mit Sicherheit das Brauen eines eigenen Suds unter dem Namen “Museumbier” in der Brauerei des Museums.
Weitere Schwerpunkte des intensiven Trainingslagers sind “Bierkultur im Wandel der Zeit”, “Bier in der Werbung” sowie “Brauereiarchitektur” und “Bier & Gesundheit”. Viele spannende Themen welche die Mädels mit Sicherheit ausführlich behandeln und mit größtem Interesse verfolgen werden. Abgestimmt werden kann noch bis zum 16. November. Lieblingsbier.de unterstützt natürlich weiterhin die oberfränkische Kandidatin Christina.
In den nächsten Tagen wird es noch einen weiteren interessanten Zusatz, in Form eines online Homestory-Videoclips, im Profil der angehenden Königinnen geben. Wir sind gespannt und werden diese natürlich auch veröffentlichen.
Heute wollen wir euch in unserer bierigen Interviewreihe ein ganz besonderes Interview präsentieren. Keine geringere als die heiße Anwärterin für den Titel der bayerischen Bierkönigin, Christina Rockstroh, haben wir zum Interview gebeten. Gleich vorweg, sie hat sich könglich verhalten und alle Fragen, auch wenn sie etwas privat waren, beantwortet.
Die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin wurde vom Bayerischen Brauerbund e.V. ins Leben gerufen. Noch bis zum 16. November kann online abgestimmt werden. Am 17. November findet dann in München die Krönung statt. Dabei zählen die fünf Stimmen der Jury, eine Stimme aus dem Online-Voting und eine Stimme der Gäste der Krönungs-Gala.
Wir von Lieblingsbier.de unterstützen unsere oberfränkische Kandidatin Christina aus der heimlichen Hauptstadt des Bieres Kulmbach. Helft mit und wählt sie zur ersten Bayerischen Bierkönigin!
Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Mein Name ist Christina Rockstroh, 20 Jahre alt, ich wohne in Fölschnitz bei Kulmbach. Zurzeit bin ich Auszubildende in der Kulmbacher Brauerei.
Du hast dich für den Titel der Bayerischen Bierkönigin beim Bayerischen Brauerbund beworben. Wie kam es dazu?
Im Juni habe ich in der Bayerischen Rundschau gelesen, dass eine bayerische Bierkönigin gesucht wird. Da ich der Meinung war, dafür die geeigneten Qualifikationen zu haben, habe ich mich kurzerhand beworben. Je mehr ich darüber nachdachte, desto besser hat mir der Gedanke gefallen und umso größer ist jetzt die Freude, unter den Finalistinnen zu sein
Wie läuft der Wettbewerb ab, kannst du das unseren Lesern erklären? Ihr müsst ja bestimmt mehr können, als “nur” gut aussehen.
Am 5. und 6. November kommen die sieben Finalistinnen nach Kulmbach. Wir werden die Kulmbacher Mönchshof Brauerei mit dem Bayerischen Brauereimuseum besichtigen und dort auch unseren eigenen Sud ansetzen. Am 17. November ist die Krönungsgala in München. Dort müssen wir uns vor der Jury präsentieren. Am selben Abend wird von der fünfköpfigen Jury entschieden, wer Bayerische Bierkönigin wird.
Was verbindet dich persönlich mit dem Thema Bier?
Ich widme mich privat und beruflich ganz dem Bier. Schon seit fünf Jahren feiere und helfe ich bei der Fölschnitzer Kerwa mit. Die bayerische Bierkultur und Traditionspflege liegen mir dabei sehr am Herzen. Seit dem Beginn meiner Ausbildung bei der Kulmbacher Brauerei vor zwei Jahren konnte ich schon viel über Brauereien und das Brauwesen – sowohl theoretisch, als auch praktisch lernen.
Was machst du, wenn du nicht gerade an Bier denkst?
Ich treibe viel Sport, zum Beispiel gehe ich gerne ins Fitnessstudio, aber auch Rad fahren und Schwimmen gehören zu meinen Lieblingssportarten. Außerdem fotografiere ich und treffe mich gerne mit meinen Freunden.
Du bist Auszubildende bei der Kulmbacher Brauerei – ein Vorteil? (more…)
Heute wollen wir euch eine kleine Geschichte rund um das Biermagazin “Bier & Brauhaus” erzählen. Ein Magazin, welches für jeden Bierliebhaber ein absolutes Muss ist. Ihr könnt es direkt über die Seite www.braupaul.de bestellen.
Entstanden ist die Idee für ein eigenes und unabhängiges Infomagazin zum Thema Bier und Brauen aus den Hausbraueraktivitäten vom Herausgeber Markus Harms. Denn bereits seid 2000 ist der mittlerweile 36jährige in der Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer in Deutschland e.V. (VHD e.V.) aktiv. Als neues Mitglied reizte es ihn von Beginn an in der vereinseigenen Zeitschrift “Flaschenpost” durch redaktionelle Beiträge mitzuwirken. Das Potential und die unendliche Themenvielfalt hatten ihn von Anfang an begeistert. Nachdem die Veröffentlichung der Vereinszeitschrift “Flaschenpost” im Jahre 2006 eingestellt wurde, suchte Markus Harms als mittlerweile 2. Vorsitzender des Vereins gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern nach einem geeigneten Konzept und einem geeignetem Partner für eine Nachfolger-Zeitschrift.
Eine lange Zeit reiften die Überlegungen, wurden Kontakte geknüpft und Konzepte geprüft, und Vorschläge gesammelt. Professionelle Verlage konnten für die Zusammenarbeit nicht gewonnen werden und für den VHD e.V. kristallisierte sich heraus, dass eine Umsetzung mit vereinseigenen Kräften nicht machbar war.