Das Sommerloch (auch Bierloch genannt) schreitet voran und auch wir von Lieblingsbier.de kommen derzeit nicht wirklich unserer Pflicht nach unsere treue Leserschaft weiter auf dem neuesten Stand der Biergesellschaft zu halten. Wir beschäftigen uns derzeit mit kreativen Sachen und haben unser erstes selbstgemachtes Biereis gerade fertig gestellt, wie das so geht, erfahrt ihr bald. Bis dahin gibt es aktuelle Neuigkeiten von unserem Partner der Lahnsteiner Brauerei.
Malt - Whisky
Im März 2010 zweigte der Lahnsteiner Braumeister Henrik Rohmann erstmals 30 Hektoliter (3.000 l) seiner kostbaren Vorderwürze ab, mit dem Ziel, dass diese zum Malt Whisky nach schottischem Vorbild werden sollen. Die Würze fuhr dann eilends im Container zur Birkenhof Brennerei im Westerwald, wo sie nach der alkoholischen Gärung abdestilliert und in Bourbon-Fässer eingelagert wurde. Dort verbringt sie, wie es bei einem echten Whisky sein soll, drei Jahre zur Reifung. Demnach wird im Frühjahr 2013 der erste Bier-Whisky aus Lahnsteiner Bier fertig sein. Freuen wir uns darauf.
Biersommelier lobt Martinator: „Ein wuchtiger Doppelbock“
Die helle Variante des Bockbieres aus der Lahnsteiner Brauerei ist der Martinator, der - wie der dunkle Schnee Bock - ganzjährig erhältlich ist. Dr. Wolfgang Stempfl, Biersommelier und Geschäftsführer der Doemens Akademie in München, verkostete nun den Martinator fachmännisch. Das Ergebnis liest sich beeindruckend:
• Sattes rotgold
• Glanzfein
• Feinporige, feste Schaumkrone
• Intensive Malznoten, unterlegt mit einer leichten Fruchtigkeit nach grünem Apfel, Limette und gedörrter Aprikose
• Angenehm spritzig
• Trotz eines wuchtigen Körpers recht erfrischend im Trunk
• Leichte Honigsüße, im harmonischen Zusammenspiel mit einer feinherben Hopfenbittere
• Im Abgang kräftiger Malzkörper
• Ein preisverdächtiger, exorbitanter heller Doppelbock.
Kommt nach „Besser leben mit Bier“ ein „Noch besser leben mit Bier“?
Konsequent wäre die Wortwahl in jedem Fall. Konsequent wäre es auch, ein erfolgreiches Konzept fortzusetzen. Und erfolgreich wird das Buch „Besser leben mit Bier“ langsam aber sicher. Zwei Jahre nach seinem Erscheinen sind zwei Drittel der ersten Auflage verkauft, so dass im nächsten Jahr eine Zweite folgen wird. Doch damit nicht genug – die Lahnsteiner Brauerei denkt auch über eine Fortsetzung nach. Material dazu sammelt sich ebenso langsam aber sicher an. Mehr und mehr Leser von „Besser leben mit Bier“ senden es uns zu. Demnächst auch Sie? Ein wenig Zeit bleibt hierzu noch. Man munkelt, der Autor sei derzeit so mit seiner Brauerei beschäftigt, dass ihm nur wenig Zeit zum Schreiben bleibt.
Onlineshop unter www.lahnsteiner-brauerei.de
Sie wohnen weit weg vom nächsten Getränkevertrieb, der unsere Produkte führt? Sie möchten gerne einem Freund oder Verwandten im Ausland eine Freude zum Geburtstag machen? Alles ist möglich. Auf unserer Homepage finden Sie einen Onlineshop mit weltweiter Versandmöglichkeit unserer Biere und natürlich auch unserer Spezialitäten wie Bierlikör, Bierbrand, Bierkäse, Bierstengel, Biernudeln, Hopfentee, Besser leben mit Bier – das Buch, Lahneckchen-Praline oder Knabbermalz.

Gibt es Lahnsteiner Biere bald an exotischen Zielen?
Im Export nach Frankreich, Holland und Italien ist die Lahnsteiner Brauerei bereits seit Jahren erfolgreich engagiert. Verhandlungen mit Interessenten in weiteren Ländern laufen aktuell. Insbesondere der Export nach Übersee scheiterte bislang mit daran, dass die Rückführung der leeren Fässer nicht sichergestellt werden konnte oder zu teuer war.
Am 4. Dezember 2009 hat die Lahnsteiner Brauerei nun einen entscheidenden Schritt getan, um ihre Bierspezialitäten bald an exotischen Zielen zu präsentieren. Als eine der ersten Brauereien überhaupt füllten die Lahnsteiner die neuen 30-l-Einweg-Stahlfässer ab. Dies wurde Möglich, zum einen durch die Installation einer neuen und hoch modernen Fassfüllanlage im März 2009 und zum anderen durch die Entwicklung dieses neuen Fasses durch die Firma Schäfer, von der auch die Lahnsteiner Partyfässer stammen.
„Ob wir wirklich bald Lahnsteiner Biere an den Stränden der Südsee oder in den Tälern des Himalajas trinken können, das muss nun der Markt entscheiden. Für uns ist es im ersten Schritt wichtig, zu den Vorreitern dieser Innovation auf dem Biermarkt zu gehören“ so die Geschäftsführung der Lahnsteiner Brauerei.
Alles weitere auf www.lahnsteiner-brauerei.de
Juli 16th, 2010
Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.
Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.

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Februar 19th, 2010
Wenn die Narrenkostüme ab Aschermittwoch wieder in den Schränken verschwinden, beginnt die karge Fastenzeit. Dass es dabei bisweilen trotzdem recht fröhlich zugeht, liegt an einem Hintertürchen, das seit Jahrhunderten gerne genutzt wird: Bockbier.
Dieses besonders gehaltvolle Bier darf auch in der Fastenzeit genossen werden, wie die Überlieferung besagt. So wird berichtet, dass vor langer Zeit bayerische Mönche ein Fässchen Bockbier nach Rom schickten zur Prüfung, ob der Trunk mit den kirchlichen Vorschriften vereinbar sei. Doch die Reise über die Alpen und die warme Sonne Italiens ließen den Sud völlig verderben. Der Papst probierte und konnte in dem abscheulichen Getränk keine Gefahr für das Seelenheil seiner Mitbrüder erkennen. Seither gehören Bockbier und Fastenzeit zusammen.
Gerade in Bayern ist die Auswahl an Starkbieren groß. Diese hochprozentige Vielfalt bereichert der Weißbierspezialist ERDINGER Weißbräu um einen Weizenbock, eine obergärige Spezialität. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3 % und einer Stammwürze von 16,7°P ist der ERDINGER Pikantus dunkler Weizenbock der gehaltvollste Vertreter aus dem Hause ERDINGER.
Traditionsgemäß reift er in der Flasche; um sein volles Aroma zu entfalten, braucht er eine etwas längere Reifezeit. Starkbierkenner schätzen seinen typischen, malzbetonten und leicht süßlichen Geschmack, den der Pikantus durch die ausgesuchten, dunklen Weizen- und Gerstenmalze erhält. Dazu passend gibt es ein eigenes Glas, das mit seiner breiter angelegten Form die Aromaentfaltung unterstützt und die dunkle Farbe des Pikantus – das Auge trinkt mit – besonders zur Geltung kommen lässt.
Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen für euch einmal einige Bockbiere testen und vorstellen. Dabei wünschen wir euch, aber auch uns, viel Spaß!

Februar 17th, 2010
Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.
Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.
Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.
Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.
Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!
Felsenbräu Weihnachtsbier
Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.
Kulmbacher Mönchshof Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.
Sternquell Weihnachtsbier
Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!
Brauhaus Sacher Weihnachtsbock
Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.
Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.
Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!
Dezember 23rd, 2009
Der Eisbock oder auch Bayrisch “Gfrorn´s” genannt, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine starke Seltenheit auf dem Biermarkt. Der Eisbock wird nach einem althergebrachten Brau- und Gefrierverfahrenhergestellt und ist auch heute noch einzigartige Rarität.
Der Eisbock hat 24% Stammwürze und ca. 9% Alkohol. Damit ist er ein richtiges Starkbier und schmeckt dementsprechend süffig, malzig und ziemlich süß. Er ist sehr süß und Meist reicht schon ein halber Liter und jeder wird die Wirkung des Eisbocks spüren und erleben. Also mit Vorsicht genießen. Für die Experimentierfreudigen unter euch gibt es allerdings auch den Schorsch Eisbock mit verrückten 31% Alkohol. Bier ist das nun wirklich nicht mehr.

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Oktober 27th, 2009
Ach war das nicht ein wunderschöner September mit viel Sonne und warmen Temperaturen? Das ein andere andere Bier wurde sicherlich von vielen noch bei einer schmackhaften Brotzeit im lokalen Biergarten genossen und vielleicht hat der ein oder andere ja auch noch einmal die Grillsaison zu einem unverhofften Comeback im September und Oktober geführt. Mit Sicherheit, es war ein wunderschöner Altweiber-Sommer, doch nun ist wohl auch dieser vorbei.
In der nächsten Woche werden wir wohl in ganz Deutschland mit heftigen Temperaturstürzen runter auf zehn bis zwölf Grad rechnen müssen, in der Nacht gibt es bereits leichten Frost. Die Biergartensaison darf somit für beendet erklärt werden. Aber wir wollen einfach nochmal zurückdenken an den wunderschönen Sommer mit seinen warmen Temperaturen, der schönen Zeit im Biergarten, am See oder auf der Terasse bei einem kühlen Bier. War es nicht schön ein frisch gezapftes Weizenbier oder ein frisches prickelndes Radler nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Sonne unter Kastanien zu genießen? Ja! Das war es wohl!
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Oktober 10th, 2009
Der Doppelbock gehört zu Gruppierung der Starkbiere. Bei dem Doppelbock ist der Stammwürzegehalt mit über 18% knapp 2% über dem Stammwürzegehalt der normalen Bockbieres. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5 und 12%. Doppelbockbiere werde meist zur Fastenzeit gebraut und getrunken.
Man kann diese Biere an ihrer Namensendung gut erkennen, da die meisten Doppelbock Biere auf –ator enden. Dies geht auf den ältesten Doppelbock zurück, den Salvator von Paulaner. Die Bezeichnung entstand, da das Bier jährlich zum Todestag des Ordensgründers, dem heiligen Franz von Paola, gebraut wurde, daraus entwickelten sich de Bezeichnungen Herrenbier, des heiligen Franz Öl oder auch Sankt-Vaters-Bier. Aus letzterem wurde schließlich die heute noch bekannte Bezeichnung Salvator.

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Juni 12th, 2009
Wie uns die Schorschbräu Brauerei am 29.01.2009 mitteilte, ist derzeit ein Bier mit 31% Vol. im Braukessel der Braurei und wartet auf seinen Ausschank. Dieses Bier ist dann ab März auch über die Homepage erhältlich. Sind wir gespannt, wann das Brauhaus Südstern nachziehen wird.
Die folgenden Angaben stammen aus einer Pressemitteilung vom Brauhaus Südstern:
Weltrekord! Mit sagenhaften 27,6 vol% Alkohol hat das Berliner Brauhaus Südstern das stärkste Bier der Welt nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Braumeister Thorsten Schoppe hat den Titel damit einem bayerischen Kollegen weggeschnappt, und den alten Rekord aus dem Jahr 2005 um mehr als zwei Prozentpunkte überboten. Amtlich bestätigt wurde der Wert am 08. Januar 2009 durch Prof. Dr.-Ing Frank-Jürgen Methner, Leiter des Fachgebietes Brauwesens des Instituts für Biotechnologie der Technischen Universität in Berlin-Wedding.
Mit einem „normalen“ Pils oder dunklen Bier, das der studierte Brau-Ingenieur Schoppe seit über drei Jahren regelmäßig im Brauhaus Südstern herstellt, hat das Weltrekord-Bier freilich wenig zu tun: dickflüssige Konsistenz, hohe Süße und ein kräftiger alkoholischer Abgang machen den extremen Gerstensaft eher zum Aperitif oder zu einem „bierigen“ Likör.
Der Anstoß zu dem Weltrekordversuch kam von einem Filmteam, das für den Fernsehsender VOX eine Dokumentation für die Sendereihe „Wissenshunger“ produziert (Sendetermin steht noch nicht fest).
Mit der aufwändigen Prozedur begann Schoppe bereits im Herbst vergangenen Jahres. Zunächst hat er einen sehr starken Sud angesetzt. „Soviel Malz wie möglich und so wenig Brauwasser wie nötig“, sagt Schoppe. Aus Malz entsteht Zucker und daraus der Alkohol. Das Ergebnis war ein dreifach starkes Bockbier („Trippelbock“) mit 21 % Stammwürze. Dieser musste erst einige Wochen reifen, bevor der Braumeister mit der eigentlichen Rekordarbeit beginnen konnte. Mit dem sogenannten Eisbockverfahren wurde das Bier eingefroren und das entstehende Eis von der Restflüssigkeit entfernt. Dabei besteht das Eis überwiegend aus Wasser - und in der Restflüssigkeit nimmt der Alkoholgehalt nach jeder Trennung zu. Nach zahllosen Trennungen schaffte Braumeister Schoppe im Brauhaus Südstern schließlich den sagenhaften Gehalt von 27,6 Prozent Alkohol – Weltrekord.

Demnächst bei Lieblingsbier.de ein ausführliches Interview mit dem Braumeister Thorsten Schoppe.
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Januar 15th, 2009
Der Winter ist in den letzten Wochen nun wohl endgültig in Deutschland angekommen. So soll es dieses Jahr sogar sehr wahrscheinlich in vielen Teilen Deutschlands sogar weiße Weihnachten geben. Natürlich darf zu dieser Zeit auch ein bestimmtes Bier nicht fehlen. Konkret handelt es sich um das Weihnachtsbier oder auch Winterbier genannt. Was es damit genau auf sich hat werden wir euch heute erklären.
Der Ursprung des Winterbieres stammt aus der Zeit der Wikinger. Allerdings wurde damals das Bier nicht für das Weihnachtsfest gebraut sondern für die Wintersonnenwende. Dieses Winterbier lagerte meistens in kalten “Eiskellern” und hatte eine ganz besondere Reife und meist auch einen höheren Alkoholgehalt. Ein typisches Winterbier ist meist ein stark malzhaltiges Bier mit vollen und kräftigen Aromen.
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Dezember 17th, 2008
Adventszeit ist Lebkuchenzeit. Doch im hohen Norden Bayerns freut man sich nicht nur auf das würzige Gebäck, sondern auch auf das einzigartige Lebkuchenbier. Pünktlich zum ersten Advent findet im oberfränkischen Kulmbach der Lebkuchenbieranstich statt. Im bayerischem Brauereimuseum heißt es dann am 27. November um 11 Uhr „O’zapft is“.
Wenn die Kulmbacher eines ganz sicher exzellent können, dann ist es das Brauen von Bier. Die Stadt blickt auf eine Jahrtausend alte Brautradition zurück und bietet zurzeit 20 verschiedene Biersorten an, darunter zur Adventszeit das Lebkuchenbier. Das kräftig goldene Exportbier ist vollmundig und mild, enthält 5,5 Prozent Alkohol und eine Stammwürze von 12,7 Prozent. Das besondere Lebkuchenaroma bekommt es durch eine kleine Beimischung von Rauchmalz.
Besucher, die beim Lebkuchenbieranstich dabei sein wollen, können dies mit einem Rundgang durch das Bayerische Brauereimuseum verbinden. Euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de wird ebenfalls vor Ort sein. Hier erfahren Bierliebhaber alles rund um den goldenen Gerstensaft: angefangen von der fränkischen Bierkultur im Wandel der Zeit bis hin zur heute so alles entscheidenden Bierwerbung. In der kleinen Museumsbrauerei können interessierte Gäste dem Braumeister bei seiner Arbeit über die Schulter schauen und zum krönenden Abschluss den Bierdurst im benachbarten Bräuhaus löschen.
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November 12th, 2008
In unserer Rubrik Biersorten kommen wir nun zu unserem zweiten Kandidaten, nämlich dem weltbekannten und gefürchteten Bock Bier.
Das Bock Bier ist in unseren Augen eines der interessantesten Biere die es auf der Welt gibt. Jedes Jahr gibt es in München eine bayerische Kultveranstaltung am Paulaner Nockherberg, nämlich den feierlichen Salvator-Anstich. Dort steht dann das leicht dunkle, vollmundige Bockbier, mit seinem kräftigen und süssem Malzgeschmack, im Vordergrund. Das Bockbier ist ein Bier für besondere Gelegenheiten, deshalb gibt es auch einfach relativ wenig von diesem Bier. Ingesamt hat Bockbier von der gesamten Bierproduktion einen Anteil von weniger als ein Prozent. Als Spezialität ist es allerdings in ganz Deutschland bekannt. Allerdings wissen viele nicht, dass das Bockbier gar nicht aus Bayern stammt, sondern seinen Ursprung in Norddeutschland fand.

Nach der bekanntesten Überlieferung wurde schon 1351 in Einbeck bei Hannover ein kräftiges Bier gebraut, das wegen seiner hervorragenden Qualität bis nach Bayern exportiert wurde. Dort kamen auch die Herzöge und Fürsten auf den Geschmack. Statt sich das beliebte, aber teure Bier weiterhin aus dem Norden kommen zu lassen, nahmen sie einen Einbecker Braumeister in ihre Dienste. Das Bier „nach einpöckscher Brauart” wurde in München heimisch, und da die Münchner praktische Leute sind, blieb es nicht bei dem sperrigen Namen. Es wurde zum „Bock”.
Doch nicht nur weltliche Braumeister verstanden sich auf die Kunst, ein starkes und wohlschmeckendes Bier zu brauen. Auch die Mönche in den Klöstern Süddeutschlands wussten, wie sie ihre täglichen Mahlzeiten durch flüssige Nahrung aufbessern konnten. Das kam ihnen vor allem in der Fastenzeit zugute, wenn die ohnehin schon schmale Kost noch spärlicher wurde. Denn „Flüssiges bricht Fasten nicht”. Das schmackhafte, kräftige und dank seiner Inhaltsstoffe auch gesunde Bockbier half, die mageren Wochen zu überstehen und tröstete über den knurrenden Magen hinweg.
Auch heute stammen die meisten Bockbiere noch aus Bayern. Dort enden die starken Doppelbockbiere meist mit der Endung “ator”, und auch dies hat seinen Ursprung: Seit Beginn des 17. Jahrhunderts – in Europa tobte der 30-jährige Krieg – brauten die Mönche des Heiligen Franz von Paula ihr starkes Fastenbier und nannten es zu Ehren ihres Ordensgründers “Sankt-Vaters-Bier”. Das Bier schmeckte nicht nur den Mönchen, sondern auch den Münchnern: ein gutes Geschäft für das Kloster. Den “weltlichen Brauern” war das natürlich nicht recht, und so setzten sie bei ihrem Kurfürsten durch, dass auch sie das “Sankt-Vaters-Bier” brauen und ausschenken durften. Den Namen verballhornten sie mit der Zeit zu “Salvator”. Das brachte den Zacherl-Bräu auf den Plan, dem vom Bayernkönig Ludwig I. das alleinige Recht zugesprochen worden war, sein Starkbier unter diesem Namen zu vertreiben. Die anderen Brauer mussten sich etwas einfallen lassen, und es entstanden die Bockbiernamen mit der Endung “-ator”.
Wie stark ist Starkbier?
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März 5th, 2008