Der Krieg um das stärkste Bier der Welt: Franken wieder vorne!

Manche nennen es einfach auch “Wer hat den längsten?”. In dem speziellen Fall geht es allerdings darum, “Wer hat das stärkste?”. Erst im Februar 2010 hat die schottische Brauerei BrewDog den Titel “Das stärkste Bier der Welt” von der fränkischen Brauerei Schorschbräu übernommen. Das Bier hieß “Sink the Bismarck” und hatte unglaubliche 41 Vol. % Alkohol.

Also mehr Schnaps als Bier. Der Braumeister aus Franken Georg Tscheuschner bezweifelte damals, dass der Rekord gültig war, da er vermutete, dass das Bier in alten Whiskey Fässern gebraut wurde. Er kündigte an, ein Bier mit 45 Vol. % Alkohol zu brauen und somit den Rekord wieder nach Franken zu holen.

Was für ein verrücktes Spiel. Worum geht es dabei eigentlich? Geht es wirklich um den Titel oder nur darum um zu zeigen, wer hier “das stärkste” hat oder vielleicht um Aufmerksamkeit der Medien? Im Endeffekt ist es ja auch eigentlich egal, den um Bier geht es dabei wirklich nicht mehr und mit Sicherheit kann man dieses Spielchen auch noch ein wenig weiter treiben. Allerdings hat die Aufmerksamkeit der Medien auf dieses Thema schon ein wenig nachgelassen.

Nichts desto trotz veröffentlichte nun die Schorschbräu Brauerei, welche ihren Sitz im fränkischen Gunzenhausen in der Nähe von Ansbach hat, die Meldung, dass sie ein “Bier” gebraut hat, mit einem Alkoholgehalt von 43 Vol. %. Somit geht der Titel wieder in das fränkische Bierland.



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1 Kommentar Mai 21st, 2010

Rückblick: World Beer Cup 2010 - Ein Wettbewerb der Rekorde

Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.

Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.

Beer World Cup 2010

In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.

Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.

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Kommentieren April 14th, 2010

Bier kurios: Erste schwimmende Brauerei auf einem Kreuzfahrtschiff

Es gibt schon immer wieder kuriose Nachrichten rund um das Thema Bier und diese hier ist mit Sicherheit auch eine Erwähnung wert. Nachdem Bier mittlerweile im Weltraum gebraut wird oder auch mal Bier in der Sauna ausgeschenkt wird, gibt es nun wieder etwas kurioses zu berichten.

Das vor kurzem zu Wasser gelassene Kreuzfahrtschiff “Aidablu” beherbergt neben vielen spektakulären Attraktionen auch eine spektakuläre Brauerei auf dem Wasser, welche täglich für das Schiff eigenes Bier braut. Insgesamt 600 Liter braut Andreas Hegny auf dem schwimmenden Koloss, natürlich alles streng nach dem deutschen Reinheitsgebot. Die Brauerei, welche wie eine ganz normale Brauerei aufgebaut ist, gehört zur Dortmunder Hausrauerei Hövels und beinhaltet sogar einen eigenen Biergarten.

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5 Kommentare Februar 21st, 2010

Fastenzeit und das Bockbier

Mönche fanden heraus, daß Bier nicht nur gegen Durst gut war. Wenn man es dick und kräftig braute, konnte man davon sogar satt werden. Das war wichtig, denn in vielen Orden gab es strenge Fastenregeln. Tagelang, manchmal wochenlangdurfte nichts gegessen werden. Nur trinken durfte man. Denn als alter kirchlicher Grundsatz galt: “Flüssiges bricht Fasten nicht”.

Die deutschen Mönche kamen schnell darauf, was sie am Bier hatten. Damals nannten sie es “flüssiges Brot”. Allerdings nur, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Und das konnte man von den Getränken, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur selten behaupten.
Es war dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. So blieb den Mönchen nichts übrig, als selbst zu Brauen. Man baute verstärkt Gerste an. Schnell war das Bier der Mönche weit besser als die der Brauer. Die Gründe waren die Qualität des Braugetreides und das man sich voll auf das Brauen konzentrieren und man ging wissenschaftlich mit dem Brauen um. Ein Mönch bekam früher etwa 5 Zumessungen täglich. Aus Zumessung wurde die Maß. Früher hat die Maß zwischen 1 und 2 Liter geschwankt. Also hat ein Mönch täglich bis zu 10ltr. Bier getrunken. Damit ließ sich notfalls auch eine längere Fastenzeit durchstehen.



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Februar 19th, 2010

Ab Aschermittwoch ist Starkbierzeit

Wenn die Narrenkostüme ab Aschermittwoch wieder in den Schränken verschwinden, beginnt die karge Fastenzeit. Dass es dabei bisweilen trotzdem recht fröhlich zugeht, liegt an einem Hintertürchen, das seit Jahrhunderten gerne genutzt wird: Bockbier.

Dieses besonders gehaltvolle Bier darf auch in der Fastenzeit genossen werden, wie die Überlieferung besagt. So wird berichtet, dass vor langer Zeit bayerische Mönche ein Fässchen Bockbier nach Rom schickten zur Prüfung, ob der Trunk mit den kirchlichen Vorschriften vereinbar sei. Doch die Reise über die Alpen und die warme Sonne Italiens ließen den Sud völlig verderben. Der Papst probierte und konnte in dem abscheulichen Getränk keine Gefahr für das Seelenheil seiner Mitbrüder erkennen. Seither gehören Bockbier und Fastenzeit zusammen.

Pikantus Erdinger

Gerade in Bayern ist die Auswahl an Starkbieren groß. Diese hochprozentige Vielfalt bereichert der Weißbierspezialist ERDINGER Weißbräu um einen Weizenbock, eine obergärige Spezialität. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3 % und einer Stammwürze von 16,7°P ist der ERDINGER Pikantus dunkler Weizenbock der gehaltvollste Vertreter aus dem Hause ERDINGER.

Traditionsgemäß reift er in der Flasche; um sein volles Aroma zu entfalten, braucht er eine etwas längere Reifezeit. Starkbierkenner schätzen seinen typischen, malzbetonten und leicht süßlichen Geschmack, den der Pikantus durch die ausgesuchten, dunklen Weizen- und Gerstenmalze erhält. Dazu passend gibt es ein eigenes Glas, das mit seiner breiter angelegten Form die Aromaentfaltung unterstützt und die dunkle Farbe des Pikantus – das Auge trinkt mit – besonders zur Geltung kommen lässt.

Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen für euch einmal einige Bockbiere testen und vorstellen. Dabei wünschen wir euch, aber auch uns, viel Spaß!


2 Kommentare Februar 17th, 2010

Biertest: Weihnachtsbier und Weihnachtsbock

Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.

Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.

Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.

Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.

Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!

Felsenbräu Weihnachtsbier

Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.

Kulmbacher Mönchshof Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.

Sternquell Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!

Brauhaus Sacher Weihnachtsbock

Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.

Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!

3 Kommentare Dezember 23rd, 2009

Der Bier Adventskalender - 24 internationale Biere

Heute haben wir für euch mal wieder eine nette Idee für die Vorweihnachtstage, besser gesagt eine Bastelidee für einen einzigartigen Adventskalender. Wie bereits im letzten Jahr, werden wir euch auch dieses Jahr wieder die Idee mit dem Adventskalender mit Bier vorschlagen.

Das Besondere in diesem Jahr ist, dass unsere Redaktion ebenfalls einen Adventskalender mit 24 internationalen Bieren aus der ganzen Welt basteln wird. Das Bier wird freundlicherweise vom Biershop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt.
Wir werden nun jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember ein neues Türchen, besser gesagt ein neues Bierchen, öffnen und dieses auf Lieblingsbier.de vorstellen.

Wenn ihr selber einen Adventskalender basten möchtet, dann geht das ganz einfach. Das einzige was ihr braucht sind folgende Zutaten:

- Schere
- Papier
- Stift
- Kronkorken
- Tesafilm
- 24 Internationale Biere von Bierpost.com

Man nehme den Kronkorken als Schablone und malt 24 Kreise auf das Papier. Diese werden ausgeschnitten und von 1 bis 24 durchnummeriert. Dann auf jede einzelne Flasche jeweils eine Nummer geklebt und fertig ist der Bierkasten Adventskalender. Einfach und effektiv. Viel Spaß dabei

24 internationale Biere


Hier die Sorten des Bierpakets welches wir testen werden und welches es auf www.bierpost.com zu kaufen gibt.

1 Fl. 0,33l Windhoek Lager - Namibia oder Baltika Russland
1 Fl. 0,33l Lapin Kulta - Finnland
1 Fl. 0,33l Effes - Türkei
1 Fl. 0,33l Moretti - Italien
1 Fl. 0,33l Mythos - Griechenland
1 Fl. 0,33l Grolsch oder Amstel aus den Niederlanden
1 Fl. 0,25l St.Louis Kirschbier aus Belgien
1 Fl. 0,33l Karlovako - Kroatien
1 Fl. 0,33l Superbock - Portugal
1 Fl. 0,33l Estella Damm - Spanien oder Fosters - Australien
1 Fl. 0,33l Zipfer oder Gösser aus Österreich-
1 Fl. 0,33l Kronenbourg oder Meteor aus Frankreich

1 Fl. 0,33l XXXX Castelmaine - Australien
1 Fl. 0,25l Old Spekled Hen - England
1 Fl. 0,33l Lion Lager- Srilanka
1 Fl. 0,33l Tsingtao - China oder Kilkenny - Irland
1 Fl. 0,33l Singha - Thailand
1 Fl. 0,33l Mooshead Lager - Kanada
1 Fl. 0,33l Stella Artois oder Palm Speziale aus Belgien
1 Fl. 0,33l King Fisher - Indien
1 Fl. 0,33l Castel Lager aus Südafrika
1 Fl. 0,33l Palma Cristal - Kuba
1 Fl. 0,33l Tyskie aus Polen
1 Fl. 0,33l Pelforth bruine - Frankreich

11 Kommentare November 24th, 2009

European Beer Star Award 2009: Das beste Pils kommt aus Oberbayern

Einige doch überraschende Ergebnisse brachte die sechste Auflage des European Beer Star, bei dem sich heuer 836 Biere aus über 30 Ländern beteiligten. Gold, Silber und Bronze wurden von den 78 Juroren in 41 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale oder Kräuterbier.

Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe freuten sich über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr.
Besonders bemerkenswert: Die besten Pilsbiere deutscher Brauart, die man eher im Norden der Republik vermutet hätte, kommen aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein: Gold für das Schönramer Pils der gleichnamigen Brauerei aus Petting, Silber für das Ruperti Pils der Brauerei Wieninger in Teisendorf.

Viele, bereits im Vorjahr ausgezeichnete Biere, finden sich auch heuer wieder auf der Siegerliste. Und das, obwohl anders als bei vergleichbaren Bierbewertungen in jeder Kategorie nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben werden. “Damit gilt der European Beer Star als einer der härtesten Wettbewerbe der Welt”, resümierte Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, “jede ausgezeichnete Brauerei kann wirklich stolz sein auf den European Beer Star Award!”

Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2009 zählen vor allem die Oberbayern, wobei sich die Region zwischen Chiemsee und Traunstein ganz besonders medaillenträchtig gab: je zweimal Gold erzielte die Privatbrauerei Schönram (Petting) für „Surtaler Leicht“ und „Schönramer Pils“ sowie das Hofbrauhaus Traunstein für „Festbier“ und „Export“; über Gold und Silber freute sich die Gasthausbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching. Weitere Preisträger dieser Region sind die Brauereien Wieninger in Teisendorf, Flötzinger in Rosenheim und Schwendl in Tacherting.

Hoher Wertschätzung der EBS-Juroren erfreuten sich auch heuer die Brauereien aus Bayerisch Schwaben und Baden-Württemberg: Die Hirsch-Brauerei Honer, Wurmlingen, errang zweimal Gold und einmal Bronze; ähnlich erfolgreich waren auch das Augsburger Brauhaus Riegele und die Schlossbrauerei Autenried.



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr

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1 Kommentar November 18th, 2009

Bier ABC: E wie Eisbock

Der Eisbock oder auch Bayrisch “Gfrorn´s” genannt, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine starke Seltenheit auf dem Biermarkt. Der Eisbock wird nach einem althergebrachten Brau- und Gefrierverfahrenhergestellt und ist auch heute noch einzigartige Rarität.

Der Eisbock hat 24% Stammwürze und ca. 9% Alkohol. Damit ist er ein richtiges Starkbier und schmeckt dementsprechend süffig, malzig und ziemlich süß. Er ist sehr süß und Meist reicht schon ein halber Liter und jeder wird die Wirkung des Eisbocks spüren und erleben. Also mit Vorsicht genießen. Für die Experimentierfreudigen unter euch gibt es allerdings auch den Schorsch Eisbock mit verrückten 31% Alkohol. Bier ist das nun wirklich nicht mehr.

Eisbock


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3 Kommentare Oktober 27th, 2009

Tschüss du Sommer des Bieres - bis zum nächsten Jahr

Ach war das nicht ein wunderschöner September mit viel Sonne und warmen Temperaturen? Das ein andere andere Bier wurde sicherlich von vielen noch bei einer schmackhaften Brotzeit im lokalen Biergarten genossen und vielleicht hat der ein oder andere ja auch noch einmal die Grillsaison zu einem unverhofften Comeback im September und Oktober geführt. Mit Sicherheit, es war ein wunderschöner Altweiber-Sommer, doch nun ist wohl auch dieser vorbei.

In der nächsten Woche werden wir wohl in ganz Deutschland mit heftigen Temperaturstürzen runter auf zehn bis zwölf Grad rechnen müssen, in der Nacht gibt es bereits leichten Frost. Die Biergartensaison darf somit für beendet erklärt werden. Aber wir wollen einfach nochmal zurückdenken an den wunderschönen Sommer mit seinen warmen Temperaturen, der schönen Zeit im Biergarten, am See oder auf der Terasse bei einem kühlen Bier. War es nicht schön ein frisch gezapftes Weizenbier oder ein frisches prickelndes Radler nach einem anstrengenden Arbeitstag in der Sonne unter Kastanien zu genießen? Ja! Das war es wohl!

Weißbier Bock

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1 Kommentar Oktober 10th, 2009

Biergartentest: Berlin - Schloßgarten

Auch wenn der Sommer nicht wirklich mitspielt, wollen wir natürlich unsere Reihe über die Biergärten in unserer Hauptstadt Berlin fortsetzen.

Heute mal kein reiner, klassischer Biergarten, sondern ein Restaurant - Bar - Cafe mit schönem, angenehmen Garten.
Für den Bierliebhaber von Interesse ist, dass hier noch Engelhardt Pils gezapft wird.
Die Engelhardt Brauerei produzierte bis vor einigen Jahren noch zwei Straßen weiter. Das angenehm süffige und gut trinkbare Pils trug damals noch den Namenszusatz : Charlottenburger Pilsner. Die lange und wechselhafte Geschichte dieses Bieres und dieser Brauerei würde den Rahmen dieser Serie sprengen, es lohnt sich aber, mal bei Google zu schauen.

Schloßgarten001

Berlin ist ja bekanntlich eine Riesenstadt, und nach außen hin ist der Berliner erst mal Berliner. Nach Innen hin aber ist er zu aller erst mal Charlottenburger, Reinickendorfer, Neuköllner, etc. Das Kietzgefühl ist hier sehr stark ausgeprägt. Aus diesem Grund gab es auch in den vergangenen Jahren immer wieder wütende Proteste und böse, massive Drohungen der eingefleischten Charlottenburger, wenn die Produktion von Engelhardt Pils eingestellt werden sollte. Die ganze Sache erinnerte an das gallische Dorf im Asterix - Comic. Aber wie bei den Geschichten aus Gallien haben die Charlottenburger bisher auch immer gesiegt.

Schloßgarten002

Der Schloßgarten in Berlin - Charlottenburg liegt an der Schloßstraße, ca. 250 Meter vom Schloß Charlottenburg entfernt. Auf der Terasse sind 120 Sitzplätze. Im Ausschank Radeberger Pils, 0.3l für 2,20€, 0,4l für 2,70€, 0,5l für 3,30€. Dazu Schöfferhofer Weizenbier, 0,3l für 2,50€, 0,5l für 3,10€. Und das berühmte Engelhardt Pils, 0,3l für 1,90€, 0,4l für 2,40€ und 0,5l für 3.-€.






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Kommentieren Juli 20th, 2009

Bier ABC: D wie Doppelbock

Der Doppelbock gehört zu Gruppierung der Starkbiere. Bei dem Doppelbock ist der Stammwürzegehalt mit über 18% knapp 2% über dem Stammwürzegehalt der normalen Bockbieres. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 5 und 12%. Doppelbockbiere werde meist zur Fastenzeit gebraut und getrunken.
Man kann diese Biere an ihrer Namensendung gut erkennen, da die meisten Doppelbock Biere auf –ator enden. Dies geht auf den ältesten Doppelbock zurück, den Salvator von Paulaner. Die Bezeichnung entstand, da das Bier jährlich zum Todestag des Ordensgründers, dem heiligen Franz von Paola, gebraut wurde, daraus entwickelten sich de Bezeichnungen Herrenbier, des heiligen Franz Öl oder auch Sankt-Vaters-Bier. Aus letzterem wurde schließlich die heute noch bekannte Bezeichnung Salvator.



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Juni 12th, 2009

Sensation: stärkstes Bier der Welt stammt aus Berlin - UPDATE

Wie uns die Schorschbräu Brauerei am 29.01.2009 mitteilte, ist derzeit ein Bier mit 31% Vol. im Braukessel der Braurei und wartet auf seinen Ausschank. Dieses Bier ist dann ab März auch über die Homepage erhältlich. Sind wir gespannt, wann das Brauhaus Südstern nachziehen wird.

Die folgenden Angaben stammen aus einer Pressemitteilung vom Brauhaus Südstern:

Weltrekord! Mit sagenhaften 27,6 vol% Alkohol hat das Berliner Brauhaus Südstern das stärkste Bier der Welt nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Braumeister Thorsten Schoppe hat den Titel damit einem bayerischen Kollegen weggeschnappt, und den alten Rekord aus dem Jahr 2005 um mehr als zwei Prozentpunkte überboten. Amtlich bestätigt wurde der Wert am 08. Januar 2009 durch Prof. Dr.-Ing Frank-Jürgen Methner, Leiter des Fachgebietes Brauwesens des Instituts für Biotechnologie der Technischen Universität in Berlin-Wedding.

Mit einem „normalen“ Pils oder dunklen Bier, das der studierte Brau-Ingenieur Schoppe seit über drei Jahren regelmäßig im Brauhaus Südstern herstellt, hat das Weltrekord-Bier freilich wenig zu tun: dickflüssige Konsistenz, hohe Süße und ein kräftiger alkoholischer Abgang machen den extremen Gerstensaft eher zum Aperitif oder zu einem „bierigen“ Likör.
Der Anstoß zu dem Weltrekordversuch kam von einem Filmteam, das für den Fernsehsender VOX eine Dokumentation für die Sendereihe „Wissenshunger“ produziert (Sendetermin steht noch nicht fest).
Mit der aufwändigen Prozedur begann Schoppe bereits im Herbst vergangenen Jahres. Zunächst hat er einen sehr starken Sud angesetzt. „Soviel Malz wie möglich und so wenig Brauwasser wie nötig“, sagt Schoppe. Aus Malz entsteht Zucker und daraus der Alkohol. Das Ergebnis war ein dreifach starkes Bockbier („Trippelbock“) mit 21 % Stammwürze. Dieser musste erst einige Wochen reifen, bevor der Braumeister mit der eigentlichen Rekordarbeit beginnen konnte. Mit dem sogenannten Eisbockverfahren wurde das Bier eingefroren und das entstehende Eis von der Restflüssigkeit entfernt. Dabei besteht das Eis überwiegend aus Wasser - und in der Restflüssigkeit nimmt der Alkoholgehalt nach jeder Trennung zu. Nach zahllosen Trennungen schaffte Braumeister Schoppe im Brauhaus Südstern schließlich den sagenhaften Gehalt von 27,6 Prozent Alkohol – Weltrekord.



Valentins - Blumen und Geschenke

Demnächst bei Lieblingsbier.de ein ausführliches Interview mit dem Braumeister Thorsten Schoppe.

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11 Kommentare Januar 15th, 2009

Weihnachtsbier oder Winterbier? Was ist das eigentlich?

Der Winter ist in den letzten Wochen nun wohl endgültig in Deutschland angekommen. So soll es dieses Jahr sogar sehr wahrscheinlich in vielen Teilen Deutschlands sogar weiße Weihnachten geben. Natürlich darf zu dieser Zeit auch ein bestimmtes Bier nicht fehlen. Konkret handelt es sich um das Weihnachtsbier oder auch Winterbier genannt. Was es damit genau auf sich hat werden wir euch heute erklären.

Der Ursprung des Winterbieres stammt aus der Zeit der Wikinger. Allerdings wurde damals das Bier nicht für das Weihnachtsfest gebraut sondern für die Wintersonnenwende. Dieses Winterbier lagerte meistens in kalten “Eiskellern” und hatte eine ganz besondere Reife und meist auch einen höheren Alkoholgehalt. Ein typisches Winterbier ist meist ein stark malzhaltiges Bier mit vollen und kräftigen Aromen.

Weihnachtsbier

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Kommentieren Dezember 17th, 2008

Seiten: 1 2

Aktuelles, bleib informiert!


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