Biertest: Ökobier Riedenburger Emmer Bier

Nach einiger Zeit präsentieren wir euch wieder ein feines Ökobier und machen somit weiter bei unserem groß angelegten Biertest, der noch lange kein Ende finden wird. Heute verschlägt es uns nach Niederbayern. Kommt mit uns auf die Reise in das Innere des Emmer Ökobier und schmeckt mit uns zusammen die fantastischen Rohstoffe aus ökologischem Landbau. Übrigends wird dieses Bier nicht, wie andere Bier, mit Gerste gebraut sondern mit einer ganz alten Getreidesorte Emmer. Auch dies macht dieses Bier zu etwas besonderem.

Biertest Vollbier:

Bierart: Ökobier naturtrüb
Name: historisches Emmer Bier
Hersteller: Riedenburger Brauhaus
Brauort: 93339 Riedenburg
Alkoholgehalt: 5,5 %
Homepage: http://www.riedenburger.de/

Riedenburger

Geschmack:
Gleich der erste Schluck dieses Bieres hat eine ganz fantastische Wirkung auf die Geschmacksknospen. Das Bier schmeckt leicht, süffig und sehr fruchtig. Im Abgang ist es etwas herber und man schmeckt ordentlich den frischen Hopfen hindurch. Für ein naturtrübes Vollbier schmeckt es doch ziemlich bitter, aber kommt auf gar keinen Fall an ein Pils oder ähnliches heran. Trotz seiner fruchtigen Note hat es einen angenehmen vollkommenen Biergeschmack. Der erfrischende Geschmack macht einen munter und vital, jedenfalls nach dem ersten Bier und der Werbeslogen der Riedenbruger Brauerei “schmeckt gut, tut gut” hält das, was er verspricht.

9/10 Punkten

Geruch:
Das historische Emmer Bier riecht einfach herrlich nach natürlichen Rohstoffen und frischen Zutaten. Es hat einen ganz intensive hopfigen Geruch welches im Zusammenspiel mit dem fruchtigen Aroma ein tolles Geruchserlebnis für die Nase bildet. Der Geruch setzt sich langsam aber bestimmt in die Nase hinein und verfliegt auch nicht nach kurzer Zeit sondern bleibt intensiv vorhanden. Für rein ökologische Rohstoffe somit ein toller und feiner Biergeruch.

9/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Das Ökobier aus Riedeburg macht seinem “naturtrüben Charakter alle Ehre. Es hat eine wunderschöne, bernsteinige Farbe mit einem leichten goldigen Hauch. Das Bier ist absolut trüb und sieht einfach wirklich so aus, wie man sich ein Bier welches nur ökologisch angebaute Rohstoffe entählt, vorstellt. Selbst gegen das Licht gehalten ist und bleibt das Bier so trübe wie die Nacht. Lediglich am Boden des Glases schimmert es leicht gelbbraun hindurch, was aber mit Sicherheit auch am Glas liegen kann. Auf jeden Fall sollte so ein naturtrübes Bier aussehen, gar keine Frage.

9/10 Punkten

Design:
Die Flasche des Riedenburger Bieres kommt in einer schönen Hochformat mit Ploppverschluss daher. Beim Öffnen der Flasche gibt es auch das typische plopp zu hören, was selbstverständlich bei so einem Verschluss auch passen sollte. Das Design der Flasche hält sich schlicht mit einem schönen verschnörkelten E beim Emmer Bier und einer schönen altdeutschen Schrift im Hintergrund. Die Farben sind, passend zum naturtrüben Bier, auch in einer etwas trüben Farbe gewählt, was aber auch zusammen passt. Auf dem hinteren Etikett gibt es eine kleine Geschichte über die Entstehungsgeschichte des Emmerer Bieres, so weiß man auch genau, was man für einen edlen Tropfen in Händen hält. Alles sehr harmonisch auf einander abgestimmt mit tollen Informationen. Bis auf die etwas trübe Frabe, fast perfekt.

9/10 Punkten

Schaum:
Wie das naturtrübe Bier ist ebenfalls der Schaum des Bieres etwas angetrübt und leicht bräunlich. Dies ist aber völlig in Ordnung bei einem Bier welches ökologisch hergestellt wurde. Der Schaum hält sich überraschen lang am Anfang als schöne Blume. Im nachhinein hält er sich immer noch auf dem Bier, was das Bier ebenfalls attraktiv aussehen lässt. Beim Geschmack ist der Schaum etwas bitter und ziemlich geschmacksintensiv. Die Konsistenz ist ähnlich wie eine schöne geschlagene steife Sahne. Einfach gut.

8/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Auf Grund der hohen Flasche fliesst das Bier ziemlich plätschernd hinaus und legt sich dann, mit einer ziemlich starken Schaumbildung, etwas stürmisch in das Glas. Man muss schon ein, zweimal absetzen und den Schaum zurückgehen lassen bis das Bier auch vollkommen im Glas angekommen ist. Nach anfänglichem großen Sprudeln legt sich dies relativ schnell und das Bier liegt ruhig und gemütlich im Glas.

8/10 Punkten

Letzter Schluck:
Wir würden sagen, dass der letzte Schluck sehr geschmacksintensiv und sehr vollmundig ist, da sich doch die vielen Inhaltsstoffe am Boden des Glases sammeln und somit dem letzten Schluck nochmal eine ganz besondere intensive Note geben. Wir finden das persönlich sehr gut und freuen uns jetzt ein zweites Bier zu öffnen.

8/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Die Riedenburger Brauerei hat ein wunderbares Sortiment von klassischen bis hinzu speziellen historischen Bieren. Gebraut wird ausschließlich nur mit zertifizierten ökologischen Rohstoffen, was uns mit Sicherheit ein Extrapunkt wert ist. Hinzu kommt, dass sie sich mit der Internetseite www.ökobier.de einen fantastischen Namen für ihren Onlineshop gesichert haben. Alles in allem ein klasse Auftritt mit einem klasse Bier

Hier gehts zum Verkaufslink

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Kommentieren Mai 12th, 2008

Biertest: Das Ökobier Heinz vom Stein - Der Wilde

Nun dürft ihr unseren zweiten BIERTEST bestaunen und selbstverständlich auch lesen. Nach dem zuerst getesteten Karg Weißbier dürfen wir euch ein weiteres Weißbier aus unserer Reihe präsentieren. Getestet wurde diesmal ein ganz besonderes Weißbier, nämlich ein Ökobier mit dem interessanten Namen Heinz vom Stein – der Wilde.
Auch diesmal wird wieder nach unserem bewerten Bewertungssystem getestet, dass euch beim ersten Testlauf schon begegnet ist. Ebenfalls gibt es wieder ein persönliches Fazit unserer Tester.

Biertest Weißbier:

Bierart: Ökobier
Name: Heinz vom Stein – Der Wilde
Hersteller: Schlossbrauerei Stein
Brauort: 83371 - Stein a.d. Traun,
Alkoholgehalt: 4,9 %
Homepage: Heinz-vom-Stein-Biere.de

Heinz vom Stein

Geschmack:
Das Ökobier Heinz vom Stein schmeckt vom ersten Schluck an schön mild, fruchtig, mit einer leichten Apfelnote und kaum nach Bitterstoffen. Das milde Weißbier hat einen ziemlich hohen sichtbaren Anteil an Kohlensäure, welcher sich aber beim trinken nicht wirklich bemerkbar macht. Nach einiger Zeit entwickelt sich eine ziemlich würzige Note, die ein bisschen an die Weihnachtszeit erinnert, sich aber keinesfalls negativ auswirkt. Alles in allem gesehen ein würziges, mildes Sommerbier, welches sich harmonisch perfekt als Erfrischungsgetränk eignet.

9/10 Punkten

Geruch:
Das Bier hat einen natürlichen bierigen Geruch, der sich aber nicht aufdrängen möchte. Es riecht, so wie es bei einem Ökobier auch sein sollte, nach natürlichen Zutaten wie Hefe, Hopfen und Malz. Der Geruch ist allerdings um einiges intensiver als der Geschmack.

8/10 Punkten

Aussehen des Bieres:
Beim ersten Blick kann man das Weißbier mit einem naturtrüben Apfelsaft verwechseln. Es hat eine fantastische warme orange Farbe und wenn die Sonne durch das Bier strahlt glänzt es aus allen Poren. Die trübe Hefe macht sich ebenfalls ordentlich bemerkbar im Glas und verhindert eine Durchsichtigkeit des Bieres.

9/10 Punkten

Design:
Die 0,5 Liter Flasche zeigt sich in einem schlanken Design mit einem bläulich sehr aufwendig gestalteten Etikettendesign. Auf dem Logo des Bieres sieht man wohl den Ritter Heinz vom Stein in voller Rüstung mit einer holden Dame an seiner Seite, die neben ihm auf dem Boden kniet. Ebenfalls befindet sich auf der linken Seite neben dem Logo eine Sage über den Ritter Heinz vom Stein und die Burg am Steiner Felsen. Eine tolle Geschichte, die auf der anderen Seite neben dem Logo mit einer Geschichte über das Biobier perfekt ergänzt wird. Durch die blaue Farbe und das aufwendig gestaltete Logo hat das Bier einen hohen Wiederkennungswert und sich sicherlich die volle Punktzahl verdient.

10/10 Punkten

Schaum:
Beim Schaum punktet das Ökobier ebenfalls ziemlich hoch. Neben einer schönen weißen Farbe bleibt der Schaum lange und fest im Glas liegen und besteht auch nach den ersten Trinkeinheiten immer noch auf dem Bier. Nach einiger Zeit fällt der Schaum dann zusammen, bildet aber immer noch eine kleine Schicht, die das Bier nicht so schal aussehen lässt. Der Geschmack vom Schaum ist allerdings etwas bitter und nicht ganz so angenehm

8/10 Punkten

Einschenken und Verhalten im Glas:
Der Kronkorken flutscht leicht von der Flasche und das Bier fließt ebenfalls leicht aus der Flasche in das Glas hinein. Das Bier liegt ruhig und leicht im Glas und wartet einfach nur darauf geschlürft zu werden.

9/10 Punkten

Letzter Schluck:
Der letzte Schluck ist leider nicht das, was man bei diesem super Weißbier erwartet. Er schmeckt etwas schal und ist ziemlich mit Hefepartikeln bestückt. Aber nichts desto trotz ist es wert, dass Heinz vom Stein bis auf den letzten Schluck zu leeren. Allerdings kann auf den letzten Schluck auch gut verzichtet werden.

8/10 Punkten

Besondere Kriterien:
Da es sich bei dem Weißbier um ein besonderes sehr regionales Ökobier handelt, ist es leider nur in der Nähe von Chiemgau in den dortigen Getränkemärkten erhältlich. Ebenfalls erhältlich ist es auch in Biosupermärkten wie z.B. bei BASIC in Nürnberg oder in anderen Filialen in ganz Deutschland. Auf jeden Fall sollte der nächste Biosupermarkt aufgesucht werden um einmal in dieses fantastische fruchtige Geschmackserlebnis einzutauchen

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2 Kommentare März 16th, 2008

Bio Bier ist der Renner und bei uns im Test

Überall hört und sieht man es. Bio, Bio, Bio und da handelt es sich nicht um das Lieblingsfach vieler Schüler sondern um einen neuen Trend, der eigentlich gar nicht mehr so neu ist. Jedenfalls hat das Bio-Fieber mittlerweile auch vor einem dem reinsten Lebensmittel der Welt nicht halt gemacht, nämlich vor dem Bier. Bio-Biere sind derzeit der absolute Trend und werden in verschiedenen Fachmärkten (z.B. die Biosupermarktkette Basic), aber auch in gut sortierten Getränkefachmärkten, verkauft.

Alleim im Jahr 2007 wurde mit Bio-Lebensmitteln ein Umsatz von 5,4 Milliarden Euro erreicht. Viele von euch kennen sicherlich das Neumarkter Lammsbräu, welches eines der ersten Bio-Biere auf dem Markt war. Mittlerweile gibt es zich verschiedene mit ganz abenteuerlichen Namen und sogar auch das erste “glutenfreie” Bier.
Die Experten sind sich weiterhin einig, dass es in den nächsten Jahren einen weiteren Aufwärtstrend von Bio Bieren geben wird. Bereits in einigen Jahren soll der Anteil bis zu 15 Prozent betragen.

Wir von Lieblingsbier.de haben uns mal auf die Suche gemacht und einige Bio-Biere eingekauft und wollen diese euch in den nächsten Tagen vorstellen.

2 Kommentare Februar 28th, 2008


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