Besser spät als nie wollen wir euch hier ein Interview mit dem Ernährungsexperten Sven-David Müller präsentieren, der bestätigen kann, dass Bier – wider so manchem Schauermärchen – zu den vitamin- und nährstoffreichen Getränken zählt. Dieses Interview sollte eigentlich schon vor dem 23. April veröffentlicht werden, doch haben wir dieses leider nicht geschafft. Nun ist es aber da und wir wünschen viel Spaß beim lesen.
Das Interview führte die Bier-SpezialitätenmarkeMönchshof.
Mönchshof: Woher kommt der sogenannte „Bierbauch“?
S.-D. Müller: Der dicke Bauch von Biertrinkern wird oft als Bierbauch verunglimpft. Einen solchen gibt es überhaupt nicht, denn der Bierbauch ist ein Fettbauch und der kommt durch eine kalorienreiche Ernährungsweise, mangelnde Bewegung und eine genetische Prädisposition zustande. Aus Bier bildet sich kein Bauch!
Mönchshof: Hat Bier wirklich so viel mehr Kalorien als andere Getränke?
S.-D. Müller: Nein! Der Kaloriengehalt von Bier liegt bei durchschnittlich 48 Kilokalorien pro 100 Milliliter Bier. Wein hat beispielsweise 75 Prozent mehr Kalorien. Auch Cola-Getränke oder Fruchtsäfte wie Traubensaft haben mehr Kalorien als Bier. Im Vergleich zu Mineralwasser oder Tee hat Bier natürlich reichlich Kalorien, aber ein moderater Bierkonsum hilft sogar beim Abnehmen. Das beweisen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Aber nur moderater Bierkonsum hilft und moderat heißt ein bis zwei kleine Gläser Bier.
Mönchshof: Bleiben wir bei den guten Eigenschaften des Bieres. Welche sind besonders hervorzuheben?
S.-D. Müller: Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitamin- und Mineralstofflieferant: es enthält große Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie praktisch alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.
Mönchshof: Wurde Bier deshalb früher auch in den Fastenplan der Mönche integriert, nach dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht?“
Nicht nur der deutsche Biermarkt geht ständig Berg ab, auch Tschechien macht nun negativ von sich reden. Doch hier ist es nur bedingt der Absatzrückgang der Brauereien, viel prekärer ist das neue Konsumverhalten der Tschechen. So weichen diese immer öfters vom Fassbier ab und wählen billigere Varianten. Wer soll es ihnen verübeln, ziehen doch auch die tschechischen Brauereien immer mehr die Preisschraube an.
Immer mehr Tschechen kaufen ihr Bier im Supermarkt und trinken es zuhause, anstelle in eine Kneipe zu gehen. Die Biertrinkernation Nummer Eins also auf einer Kehrtwende zu einem neuen Verständnis des Bieres oder eine Randerscheinung, welche vielleicht auf die derzeitige Konjunkturlage bezogen werden kann? Das Bier ist eigentlich in Tschechien heiliger als in Deutschland und die Verbraucher achten mehr auf Tradition und Qualitätsbewusstsein als viele deutsche Konsumenten. Auch der Besuch einer Kneipe mit Freunden ist eine typische tschechische Tugend und ein Stück tschechische Identität.
Das dieser Verlauf nicht einfach so hingenommen werden kann, sollte jedem bewusst sein. Schließlich geht es nicht nur um die Bierkultur Tschechiens, sondern um die Bierkultur im Gesamten.
Euer Bier Online MagazinLieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen euch das Bierland Tschechien etwas näher vorstellen und euch neben den dortigen heimischen Bieren auch ein wenig die Bierkultur in Tschechien erläutern.
Nach einiger Zeit, möchten wir nun unsere Rubrik der bierigen Interviews wieder aufnehmen und für euch ein weiteres, sehr interessantes, Interview veröffentlichen. Diesmal konnten wir einen Experten für Bier und für die fränkische Kultur gewinnen, der sich unsere Fragen rund um das Thema Bier gestellt hat. Frank Wetzel zeigt interessante Einblicke in die Vielfalt des Geschmacks, der Bierkultur und der Bierregion Franken. Viel Spaß beim lesen!
Servus, stell dich doch bitte zunächst unseren Lesern einmal vor.
Mein Name ist Frank Wetzel, ich bin 49 Jahre alt und wohne seit 28 Jahren in der wahren Hauptstadt des Bieres, in Bamberg. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Soziologe und arbeite in der Erwachsenenbildung. Fränkische Kultur und fränkische Brauereien sind meine Leidenschaft.
Die Bierregion Franken ist weltweitbekannt, du hast vor langer Zeit ein Infoportal online gestellt, wie kam es zu dieser Idee?
1998 habe ich im Rahmen einer Multimedia-Weiterbildung mit Herrn Klaus Eckert das Projekt einer Internetseite zum Thema „Brauereien in Franken“ fertiggestellt. Bis 2004 haben wir als erste Internetseite, unter der Adresse www.bierregion-franken.info, weltweit fränkisches Bier online verkauft. Seit 2002 erscheint mehrmals jährlich ein fränkischer Brauereiführer auf CD. Seit 2005 betreibe ich die Seite alleine.
Neu im Sortiment ist eine Landkarte mit allen fränkischen Brauereien auf dem aktuellesten Stand, wie kam es dazu?
2006 habe ich zusammen mit Ursl Blenk und Robert Pawelczak das erste Franken-Bier-Quartett herausgebracht. Wir waren sozusagen die Erfinder dieses erfolgreichen (inzwischen nachgeahmten) Kartenspiels.
Mittlerweile haben wir drei verschiedene Quartette konzipiert, die miteinander spielbar sind. Im November 2008 haben wir die Brauereilandkarte Franken veröffentlicht. Die Daten stammen aus meiner aktuellen Brauerei-CD und aus aktuellen eigenen Recherchen. Die 96 Brauereien der Bier-Quartette sind in der Landkarte mit verschiedenen Farben markiert. Die Landkarte haben wir deshalb veröffentlicht, weil seit der legendären fränkischen Brauereilandkarte von Stefan Mack seit über zehn Jahren nur größtenteils Unsinn in diesem Bereich publiziert wurde.
Hast du bereits alle Brauereien in Franken selber besucht?
Von den zurzeit über 270 Brauereien haben wir ca. 250 persönlich besucht.
Hoher Bierkonsum macht dick, muss jedoch nicht unbedingt einen berüchtigten “Bierbauch” hervorrufen. Das berichten deutsche und schwedische Forscher im European Journal of Clinical Nutrition. Sie untersuchten 20.000 Deutsche - drei Fünftel davon Frauen, zwei Fünftel Männer - über einen Zeitraum von acht Jahren in Hinblick auf ihren Bierkonsum, Körpergewicht und Gewichtsverteilung. Wer viel Bier trank, nahm in diesem Zeitraum zwar eher zu, einen Zusammenhang mit einer überdurchschnittlichen Zunahme rund um den Unterleib beobachteten die Forscher jedoch nicht. Sie folgern daher, dass andere Faktoren mit bestimmen, ob jemand einen Bierbauch bekommt.
“Unstrittig wurde dabei sichtbar, dass Bier dick macht. Das betrifft sowohl den Bodymass-Index, der ein Maß für die allgemeine Fettsucht ist, als auch für den Bauchumfang”, berichtet Heiner Boeing vom Deutsches Institut für Ernährungsforschung. Die Männer waren erwartungsgemäß größere Biertrinker als Frauen, denn sie konsumierten durchschnittlich 0,4 Liter des Braugetränks pro Tag, verglichen mit nur 50 Milliliter bei Frauen. Die stärksten männlichen Trinker legten im Zeitraum der Beobachtung auch am deutlichsten an Gewicht zu. Hohe Gewichtszunahmen gab es allerdings auch in der Gruppe der Bierverweigerer. Bei Frauen zeigte sich hingegen, dass Menge des Bierkonsums und Gewichtszunahme direkt zusammenhängen.
In unserer Interview Reihe rund um das Thema Bier haben wir uns diesmal mit der Versandleiterin und dem Betreiber vom Brauonlineshop www.brauen.de unterhalten. Viel Spaß beim lesen!
Hallo, stellt euch doch erst einmal unseren Lesern vor.
Doreen: Hallo, ich bin Doreen Tunger, die neue Versandleiterin bei brauen.de und bin seit September 2008 dabei den Versand zu optimieren. Aber mein Interesse an Bier und dessen Herstellung bestand schon vor meiner Arbeit für brauen.de. Dirk: Und ich bin Dirk Oschmann und habe im Mai 2005 das Internetunternehmen INlife gegründet, welches den Onlineshop brauen.de betreibt.
Du, Dirk, bist Chef des Onlineshops www.brauen.de – was bietet ihr euren Kunden an?(Doreen und Dirk schauen sich an: Wer ist eigentlich der Chef?)
Doreen: Bei uns findet der Bierfreund jegliches Material um Bier zuhause zu brauen – von den einfachsten Mitteln bis zur semiprofessionellen Brauanlage.
Wie bist du auf die Idee gekommen brauen.de zu gründen?
Doreen: Oh, da muss ich Dirk antworten lassen. Dirk: Ursprünglich waren wir ein reines Onlineunternehmen und haben uns vor jeglichen Offlinegeschäften gesträubt. Im Kundenauftrag sollten wir die Domain brauexpress.de vermarkten und kauften zur besseren Vermarktung brauen.de dazu und irgendwie fand ich als damaliger Nichtbiertrinker dieses Nischenprodukt unglaublich interessant.
Ihr gebt jedem die Möglichkeit Bier zu brauen, wie kompliziert ist es als Laie sein eigenes Bier herzustellen?
Dirk: Ich selbst bin das beste Beispiel: Ich habe keine Ahnung von Bier, geschweige denn vom Bierbrauen und habe es dennoch mühelos hinbekommen, obwohl ich anfangs Probleme hatte die Brauanleitung zu lesen. Doreen: Ja, das merke ich am Telefon öfter, dass ihr Männer keine Bedienungsanleitung lest. Wir hätten das ja mal von Kindern testen lassen, aber leider gibt das die Altersfreigabe nicht her (lacht).
Braust du gelegentlich selber Bier bzw. testest du deine Produkte?
Dirk: Ich bin ein Bierkitbrauer und versuche möglichst viele Sorten zu testen. Doreen: Ich bin immer wieder interessiert daran, was die Kunden denken und wie sie ihr Bier brauen. Deshalb habe ich schon einigen Kunden einen Besuch abgestattet und selbst Brauereien besucht, um die Sortenvielfalt zu entdecken.
Zum einen verkauft ihr Hefe, Hopfen und Malz Produkte aber auch ganze Bierkits, also so genanntes Instantbier, welche Erfahrung hast du damit gemacht?
Doreen: Die Hefe-, Hopfen- und Malzprodukte sind die passenden Zutaten für den erfahrenen Heimbrauer und die Bierkits sind eine konzentrierte Form von Hefe, Hopfen und Malz und bestens geeignet für Brauanfänger zum Ausprobieren. Der Vorteil dabei ist, dass der langwierige Schritt des Maischens, der normalerweise rund 10 Stunden dauert, beim Brauen mit einem Bierkit wegfällt und man so nur 2 Stunden für diesen Brauvorgang benötigt.
Wie siehst du Privatbrauereien im Vergleich zu Braukonzernen wie InBev?
Doreen: Egal welcher Braukonzern, alle gefilterten Biere verlieren an Mineralstoffen Vitaminen und Eiweißen. Ungefiltertes Bier ist einfach gesünder und reichhaltiger an Inhaltsstoffen. Klar heißt nicht immer rein! Dirk: Außerdem ist das heutige Industriebier ist fast zum Wegwerfen gefiltert und mit weniger Geschmacksstoffen. Zwar ist das Ungefilterte ein nicht dauerhaft haltbares Bier, aber dafür schmeckt es umso besser. Es ist schade, dass die Vielfalt auf dem deutschen Biermarkt immer geringer wird und damit einher geht auch eine sinkende Qualität. Auch wird durch die großen Braukonzerne die Eigenständigkeit der Marken nicht mehr verdeutlicht.
Wo siehst du den deutschen Biermarkt in 20 Jahren?
Ich drinke gerade ein gutes dunkles Export und lese einen Bericht bei welt.de/wirtschaft. “Siegeszug der Billigbiere”, ich kann euch den Bericht nur empfehlen. Ja es stimmt, immer mehr Menschen haben weniger Geld im Geldbeutel und es klingt ja auch verlockend, wenn ein Kasten Bier nur um die 4,-€ kostet. Nicht jeder Biertrinker geniest das Bier so wie wir. Wie haben wir früher gesagt: “Hauptsache es ballert.” Mein Kasten Bier kostet so um die 12,-€, da bekomme ich drei Billige dafür. Meine Frau hat schon gesagt, ich kaufe dir das auch (die Scheidung läuft, hahaha)
Trittin erfand das Dosenpfand und schon gab es kaum noch das Bier in Dosen. Eine billige Variante ist gestorben und da hat die Brauerei Oettinger zugeschlagen. 30% mehr Absatz pro Jahr, 6,6 Millionen hl Ausstoß. Was für Zahlen! Leider Tendenz steigend. Billigbiere haben einen Marktanteil von 25% gegenüber 43% den Premium-Bieren. Doch die Gewichtung verschiebt sich immer mehr.
Billig geht halt auch nur, wenn man einspart. Kein Aromahopfen, keine Sommergerste, wenig Reklame, kein Sponsorring, keine Messeauftritte. Die Aufwendung der Flaschen und Kisten sind plumb. Es gibt keine Zwischenhändler und kein Gastonomiegeschäft.
Wir können nur hoffen, dass nicht noch mehr Brauereien auf das Boot der Billigbiere aufspringen.
Ah tut der Schluck von dem “teuren” dunklen Export gut.
Biermischgetränke bestehen etwa zur Hälfte aus Bier und zur anderen Hälfte aus Limonade, Cola oder einem anderen Zusatz. Da diese Getränke nicht dem deutschen Reinheitsgebot entsprechen, dürfen sie in Deutschland nicht als Bier, sondern nur unter dem Namen „Biermischgetränke“ verkauft werden.
Das älteste Biermischgetränk ist das Radler, bei dem Pils oder Helles mit Zitronenlimo gemischt wird. Das Radler ist auch heute noch das meist getrunkene Mischbier in Deutschland. In Deutschland gibt es für viele Mischbiere regional unterschiede beim Namen. Das Radler zum Beispiel ist im norddeutschen Raum unter dem Namen Alster bzw. Alsterwasser bekannt. Im münsterländischen ist die Bezeichnung Wurstwasser geläufig. Bestellt man im Berliner Raum ein Radler so bekommt man ein Pils gemischt mit Orangenlimonade.
Die bekanntesten Biermischgetränke:
Radler bzw. Alster(-wasser): Pils mit Zitronenlimonade
Diesel: Bier mit Cola (meist Altbier)
Colaweizen: Weizenbier mit Cola
Weizenradler: Weizenbier mit Zitronenlimonade
Honigbier: Bier mit Honig (>besonders von Freunden des Mittelalters sehr beliebt)
Ohje! Kölsch und Alt waren sicherlich zur Karnevalszeit sehr angesagt, doch wurde in diesen Tagen sicherlich mehr als nur ein Glas pro Tag getrunken. Nun veröffentlichte des Statistische Bundesamt die Zahl, dass jeder Deutsche im letzten Jahr durchschnittlich nur noch 0,34 Liter Bier pro Tag konsumiert. Im Jahr 1992 waren es noch knapp ein halber Liter!!
Insgesamt konsumierte jeder dieser potenziellen Biertrinker, ab 15 Jahren, dem Bundesamt zufolge im vergangenen Jahr 123,9 Liter. Die Statistik berücksichtigt allerdings Biermischungen, nicht aber alkoholfreies Bier und Malztrunk. In Deutschland wurden 2008 insgesamt 87,9 Millionen Hektoliter Bier getrunken. So wenig wurde seit der Wiedervereinigung nicht mehr getrunken. Der höchste Stand seither war 1992 mit 115,5 Millionen Hektolitern erreicht worden.
Der Winter ist in den letzten Wochen nun wohl endgültig in Deutschland angekommen. So soll es dieses Jahr sogar sehr wahrscheinlich in vielen Teilen Deutschlands sogar weiße Weihnachten geben. Natürlich darf zu dieser Zeit auch ein bestimmtes Bier nicht fehlen. Konkret handelt es sich um das Weihnachtsbier oder auch Winterbier genannt. Was es damit genau auf sich hat werden wir euch heute erklären.
Der Ursprung des Winterbieres stammt aus der Zeit der Wikinger. Allerdings wurde damals das Bier nicht für das Weihnachtsfest gebraut sondern für die Wintersonnenwende. Dieses Winterbier lagerte meistens in kalten “Eiskellern” und hatte eine ganz besondere Reife und meist auch einen höheren Alkoholgehalt. Ein typisches Winterbier ist meist ein stark malzhaltiges Bier mit vollen und kräftigen Aromen.
Hallo und willkommen zurück aus der Osterpause mit einer interessanten Meldung für alle Bier- und Weintrinker. Wie bereits ja schon bekannt, gibt es nun eine neue Studie von Wissenschaftlern mit Versuchspersonen, die belegt, dass Wein dem Gehirn mehr schadet als Bier. Gerade bei der Gedächtnisleistung zeigten die Probanden, die Wein tranken, eine schlechtere Leistung als die, die Bier tranken. Durch den Wein verkleinert sich das Gehirn schneller.
Was beudetet das nun genau? Sollen alle Weintrinker auf Bier umsteigen? Schade wäre es für das Weinland Deutschland, aber gerade beim Bierkonsum haben wir aufzuholen. Nun, schauen wir erstmal weiter.
Alkohol schadet dem Gehirn, egal Bier, Wein, Schnaps oder andere Getränke mit alkoholischem Inhalt. Deswegen sollte Alkohol aufjedenfall nur in Maßen getrunken werden. Doch jetzt haben Wissenschaftler der Universität Göttingen herausgefunden, dass für die grauen Zellen nicht jede Form von Alkohol gleich schädlich ist. Die Erkenntnis: Wein schadet dem Hirn deutlich mehr als Bier. Das Gehirn bei Weintrinkern ist um 10% kleiner als das Gehirn von Biertrinkern.
Die Wissenschaftler vermuten, dass Bier Substanzen enthält, die den durch Alkohol verursachten Schädigungen entgegenwirken können. Sie stellten fest, dass das Blut der Biertrinker eine geringere Konzentration der Aminosäure Homocystein aufweist. Diese Aminosäure ist für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Demenz verantwortlich. Weiterhin wird vermutet, dass die im Bier enthaltene Folsäure sowie das Vitamin B zu einem Abbau dieser Aminosäure führt. Somit lässt sich nun wissenschaftlich sagen, dass ein moderater Weingenuss genauso schädigend sein kann wie anderer Alkoholkonsum. Bisher wurde eher die Meinung vertreten, dass Weingenuss eher gesundheitsfördernd ist.
Unserer Meinung nach eine sehr interessante und aussagekräftige Studie.
Wahnsinn. Unglaublich. Verrückt. Jedenfalls ist es wirklich wahr. Das Vodka-Land Nummer 1 zieht an Deutschland vorbei wenn es um die jährliche Bierproduktion geht.
Obwohl in Russland nur einzelne Flaschen verkauft werden, produzieren die Russen mehr Bier als Deutschland. Grund für diesen rasanten Anstieg ist laut Aussagen von Wirtschaftsspezialisten der milde Winter in Russland.
Der russische Bierausstoß stieg im Jahre 2007 auf insgesamt 120 Millionen Hektoliter. Das ist ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland ging der Bierkonsum (wir berichteten) um einiges zurück. Russland liegt nun hinter China und den USA auf Rang 3.
In der Region Moskau/St. Petersburg, in der rund 25 Millionen Russen leben, ist Bier bereits beliebter als Wodka. Der Bierkonsum befindet sich dort mit rund 90 Litern pro Kopf und Jahr schon auf westeuropäischem Niveau. Dabei nutzen die Russen Bier auch als Statussymbol. Beliebt sind aufwändige und auffällige Aluminiumflaschen wie bei den Marken “Stella Artois” (Inbev) und “Stary Melnik” (Efes).
Auch die deutsche Biermarke “Holsten” ist mit ihren Dosen in Russland vertreten. Und bei den hohen Zollgebühren bei Exporten werden alle Biere die in Russland abgesetzt werden auch in Russland gebraut. Holsten gehört bekanntlich zu Carlsberg und diese haben sich ziemlich festgesetzt auf dem russischen Markt.
Normalerweise ist es so, dass die Russen im Winter nach der Arbeit schnell nachhause fahren und ins warme gehen weil es so kalt ist. Auf Grund des milden Winters aber gingen sie auch desöfteren einkaufen und auch gerne in eine Kneipe oder Bar. Somit wirkte sich dies positiv auf den Bierkonsum aus. Vielen Dank Klimawandel, somit singt Deutschland weiter nach unten. Demnächst überholen uns noch die Eskimos oder die Ureinwohner von Australien.
Wir von Lieblingsbier.de können diese dramatische Entwicklung auf dem deutschen Biermarkt nicht mehr weiter mit ansehen und rufen jetzt zum ernsthaften und exessiven Bierkonsum in Deutschland auf.
Wir bitten jeden der dies liest mitzumachen und beim nächsten Bierkonsum daran zu denken das ein oder andere Bier mehr zu trinken. Falls wirklich nicht mehr Bier reingeht, könnt ihr das Bier auch aufjedenfall kaufen und verschenken. So handelt ihr gleichzeitig auch noch sozial.
Um diese Kampagne zu unterstützen haben wir ein erstes “Plakat” entworfen. Weitere Vorschläge für Plakate oder Ideen nehmen wir gerne an. Schreibt uns einfach über unser Kontaktformular
Demnächst gibt es grafisch hochauflösende Banner, so dass ihr diese auch mit gutem Gewissen auf eurer Website einbinden könnt.
Für alle die ab und an gewisse Probleme beim Bier trinken haben, gibt es nun eine ausführliche FAQ hier bei uns zu betrachten.
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