Nach langer Zeit der Planung ist es nun soweit. Das 1. Festival der Bierkultur findet am 15. und 16. Mai 2010 in Köln-Ehrenfeld statt und steht unter dem sehr schönen Motto “Klassische und innovative Bierspezialitäten auch jenseits von Reinheitsgebot und Kölsch-Konvention”.
Das besondere an diesem Bierfestival steckt schon im Motto. So werden neben den “normalen” Bieren auch besondere Spezialitäten angeboten, welche alle handwerklich hergestellt werden. Es werden also eine Menge innovative Bierspezialitäten angeboten, welche sich die Besucher schmecken lassen dürfen.
Insgesamt präsentieren sich rund 15 gewerbliche Kleinbrauereien und Bierfachhändler aus Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und Dänemark. Alles also sehr international. Neben einer Brauvorführung sorgt ein Biersommelier mit moderierten Bierverkostungen für das Rahmenprogramm. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht natürlich das Bier, aber auch die Möglichkeit direkt mit dem Brauer bzw. dem Fachpersonal ins Gespräch zu kommen.
Die Besucher dürfen sich als neben vielen besonderen Themenstellungen rund um das Bier auch um das ein oder andere unbekannte Gebräu freuen. So wird es Bier geben, welches mit schwarzem Tee, Rosmarin oder anderen exotischen Zutaten gebraut wurde.
Veranstaltungsort: Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld
Samstag 15. bis Sonntag 16. Mai 2010, jeweils von 12 – 20 Uhr
Eintritt: 3,50 €, inkl. Festivalglas
Einheitspreis für Vollbier: 1 €/0,15 Liter; Besondere Bierspezialitäten evtl. mehr
Veranstalter: Peter Esser, Inhaber und Diplom-Braumeister der „Braustelle“ Kölns kleinster Gasthausbrauerei, www.braustelle.com
Weitere Informationen:
Braupaul.de
Flyer Festival der Bierkulturen (pdf)
Highlites des Festivals der Bierkulturen (pdf)
Alles rund um die teilnehmenden Brauereien

Mai 12th, 2010
Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,
„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“
Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.
Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?
Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.
Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.
Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.
Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.
Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).
Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.
Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.
Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.
Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?
Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.
In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.
Bierige Grüße,
Felix vom Endt
Betreiber Bier Online Magazin - Lieblingsbier.de
April 23rd, 2010
Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.
Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.
In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.
Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.
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April 14th, 2010
Darauf haben wir lang gewartet, doch endlich ist er da: Der Maßkrughalter für das Fahrrad! Die Frage ist, ob es sich dabei um die Pflege der bayerischen Bierkultur handelt oder das Ganze eher als stylischer Gag gemeint ist. Fakt ist, dass es früher Tradition war seinen Maßkrug in einem Schub im Stamm-Biergarten einzusperren um ihn am nächsten Tag wieder zu benutzen. Diese Tradition ist leider im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten und der eigene und persönliche Maßkrug sowieso eine Rarität, egal ob jung oder alt. Doch nun könnte diese Tradition wieder auferlebt werden, da es endlich eine geeignete Transportmöglichkeit mit dem Fahrrad gibt.
Die Idee zum Maßkrughalter für das Fahrrad entstand, wie könnte es auch anders sein, bei einem Biergartenbesuch von einer Gruppe Münchner Ingenieur-Studenten aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik und Mechanik, die sich gerne in Münchener Biergärten trifft, und dort ihren Gedanken freien Lauf lässt. Üblicherweise sind diese Ideen am nächsten Tag wieder vergessen - darunter leider auch die wenigen wirklich brauchbaren- doch diesmal nicht. Einer der Ideengeber, Reiner Reisch, hat darauf hin Taten folgen lassen und nun den ersten bayerischen Maßkrughalter fürs Fahrrad auf den Markt gebracht.
Der Maßkrughalter kann einzeln für 25,00 EUR oder in Kombination mit einem Steinkrug für gesamt 34,00 EUR bestellt werden unter www.cleverstuff.de
Lieblingsbier.de findet:
Der Maßkrughalter für das Fahrrad ist eine absolut klasse Idee und es ist sehr gut vorstellbar, dass diese Idee auch bei vielen jungen Leuten gut ankommt und die Tradition des eigenen Bierkruges wieder Aufschwung bekommen wird. Zugegeben, es sieht einfach auch stylisch aus mit seinem Fahrrad und seinem Maßkrug im entsprechenden Halter an einem schönen sonnigen Tag in den Biergarten zu radeln. Nun benötigen wir nur noch individuell hergestellte und gestylte Bierkrüge.
Weitere Infos:
http://www.cleverstuff.de

April 8th, 2010
Liebe Leser und liebe Leserinnen,
Wie sie vielleicht mitbekommen haben, hat unser kleiner Aprilscherz rund um die Augustiner Brauerei ziemlich hohe Wellen geschlagen. Dies war nicht beabsichtigt und wir sind selbst erstaunt, dass unser Blog mittlerweile anscheinend ein hohes Ansehen hat.
Selbstverständlich ist die Augustiner Brauerei NICHT von einer Insolvenz oder dergleichen betroffen und darüber sind wir auch sehr froh. Augustiner Bier ist ein Bier welches immer wieder gern getrunken wird und eine Brauerei, welche die Bierkultur Deutschlands weiterhin hochhält. Immerhin ist sie die letzte konzernunabhängige Münchner Privatbrauerei die es gibt und darauf sollte Augustiner und auch wir Bierliebhaber einfach nur stolz sein
Von der Elbe bis zur Isar immer wieder Augustiner !
Viele Grüße,
Felix vom Endt
April 1st, 2010
Liebe Leser, Liebe Leserinnen,
heute möchte wir uns in einer etwas ernsteren Sache an euch wenden. Wir werden euch den neu gegründeten Verein “Bier PRO” vorstellen. Bei diesem Verein handelt es sich um die erste ernstzunehmende Vereinigung von Bierkonsumenten. Auch euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de ist mittlerweile Mitglied und wird tatkräftig für das Recht der Konsumenten kämpfen.
Es ist verdammt wichtig, dass wir uns alle gemeinsam für die Vielfalt der Bierkultur in Deutschland einsetzen und diese fördern und unterstützen. Somit ist es wichtig eine Lobby zu haben, welche sich für die Belange der Konsumenten einsetzt und nicht alles hinnimmt, was von den Brauereien diktiert wird.
Felix vom Endt
Vorstellung Bier PRO e.V.:
Mit seinen rund 1200 Braustätten gilt Deutschland vielerorts als Mutterland des Bieres. Rund 5000 bis 7000 verschiedene Biere und mehr als 40 unterschiedliche Bierstile gibt es hier. Trotzdem kennt sich das Gros der Verbraucher nicht aus. Die meisten wissen wenig über Sorten und Brauarten, geschweige denn Geschmack und Qualitätskriterien. Das Image des Bieres - so belegen Studien – ist denkbar schlecht. Indes liefern sich Brauereien erbitterte Preisschlachten und Verteilungskämpfe, die dazu führen, dass Unternehmen schließen oder aufgekauft werden und letztlich die Vielfalt zugrunde geht.
Anders als in England, Belgien, Dänemark, Holland, Österreich, ja selbst Italien gibt es hierzulande bisher auch keine unabhängige, überregionale Konsumentenorganisation mit umfangreichen Zielen. Das „Bierland Nr. 1“ steht also ohne Lobby für Bierkonsumenten da. Zwar leisten einige lokal tätige Initiativen und Vereine wertvolle Arbeit vor Ort, eine überregionale Vereinigung, die die Kräfte bündelt und eine Lobby organisiert, fehlt bisher.

Hier möchte der sich in Gründung befindende Verein BIER PRO etwas bewegen.
Schließlich beklagt auch der europäische Gesamtverband, die EBCU (www.ebcu.org), das Fehlen einer deutschen Vertretung. Als Dachverband der europäischen Bierkonsumentenvereinigungen vertritt die EBCU die Interessen der Bierkonsumenten in Brüssel. So gibt es beispielsweise regelmäßige Meetings mit den Mitgliedern des europäischen Parlaments. Denn immerhin werden auf EU-Ebene bereits 80 Prozent der in Deutschland gültigen Gesetze beschlossen.
Insgesamt zählt die EBCU mit ihren nationalen Mitgliedsvereinen mehr als 120.000 Mitglieder in 13 Ländern.
Die BIER PRO Konsumentenvereinigung Deutschland e.V. (IG) versteht sich als Verein, der alle Kräfte in Deutschland zusammenführen und bündeln will, die die Bierkultur fördern und beleben wollen.
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März 26th, 2010
Bereits seit Beginn der Saison 2009/2010 kooperieren wir mit dem Fußballverein Tennis Borussia Berlin. Wir füttern regelmäßig das Stadionheft von TeBe mit einem ausführlichen Bericht rund um das Bier im Stadion des Auswärtsgegners und die Bierkultur in der Gegnerstadt. Ebenso liefern wir immer wieder Tipps zum Aufenthalt der TeBe Fans in der Stadt des jeweiligen Gegners. In Zukunft wollen wir diese Artikel auch online auf Lieblingsbier.de veröffentlichen und zum nachlesen abspeichern.
Zu den bisher erschienen Stadionheften geht es hier: klick TeBe.de
Endlich rollt der Ball wieder und Lieblingsbier.de hat für euch wieder die
besten Auswärtstipps zum Thema Bier in eurem Stadionheft von TeBe. Also alle auf zum
Auswärtsspiel nach Niedersachsen zur zweiten Mannschaft von
Hannover 96. Ähnlich wie die erste Mannschaft, befinden sich auch die Amateure von 96 im
unteren Tabellendrittel und so heißt es für TeBe ein paar Punkte aus Niedersachsen mit nachhause zu nehmen, was hoffentlich auch machbar ist. Nachdem die Amateure vor einigen Jahren vom DFB dazu gezwungen wurden aus ihrem Heimstadion, dem
Eilenriede-Stadion, in die
AWD-Arena umzuziehen, ist für das Spiel mit Sicherheit eine
“beachtliche” Kulisse geboten.
Im Stadion wird den Gästefans, trotz eines
guten regionalen Angebotes aus Hannover mit
vielen Privatbrauereien, das
Hasseröder Premium Pils angeboten. Die Brauerei Hasseröder ist
viertgrößter Produzent von Premium-Pils in Deutschland und verkauft sein Bier vor allem über Supermärkte wie Netto und Norma. Die
Brauerei wurde im Jahre 1872 in Wennigerode, rund 130 Kilometer süd-östlich von Hannover, gegründet. Nach der Wende wurde dort ein neues und moderneres Braugebäude errichtet und die
Hannoversche Gilde Brauerei kaufte Hasseröder auf. Im
Jahr 2002 wurde Gilde vom weltgrößten Brauereikonzern
Anheuser-Busch InBev aufgekauft. Ein schönes Beispiel, wie sich langsam die deutsche Brauereivielfalt auflöst.
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März 2nd, 2010
Unser 3. Bierchen am 3. Dezember stammt aus dem Bierland Belgien. Unser Nachbarland hat eine so große Menge an verschiedenen Biersorten, dass ist schon sagenhaft. So gibt es neben normalen Pils und Vollbieren eben auch berühmte Trappistenbiere, Bier mit Honig und andere exotische Biersorten.
Viele Deutsche fahren mittlerweile in das kleine Land um sich der sagenhaften Bierkultur hingeben zu können. Unser 3. Bierchen ist dabei gar kein so besonderes, es handelt sich um das bekannte Stella Artois. Dies ist übrigens die Ursprungsmarke der mittlerweile größten “Brauerei” der Welt, nämlich InBev.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Liste der bisherigen Bierchen:
1. Bierchen - Zipfer Urtyp Österreich
2. Bierchen - Karlovacko aus Kroatien
3. Türchen - Stella Artois aus Belgien
Hersteller: Stella Artois Brauerei www.stellaartois.com
Stammwürze: ?
Alkohol: 5,2 % Vol.
Bierart: Helles Vollbier
Das Bier ist ein sehr mildes und unspektakuläres Vollbier mit einem geringen charakterlichen Eigengeschmack. Im Antrunk ist es sehr feinperlig und hat einen leichten Hopfengeschmack. Dieser Geschmack zerfällt aber ziemlich schnell in ein totales Nichts.
Der CO2-Gehalt lässt ebenso zu wünschen übrig wie irgend etwas außergewöhnliches. Das Bier ist ein stink normales Standardbier, wie es leider schon zu oft hergestellt wird. Das InBev hiermit seine Karriere von Einheitsbieren begonnen hat, ist auf jeden Fall zu verstehen.
Fazit: Hoffentlich gibt es morgen ein besseres!
Zu kaufen gibt es das Stella Artois direkt hier: Bierpost.com - Stella Artois
Dezember 3rd, 2009
Immer wieder berichten wir auch über andere Medien, welche interessante und spannende Artikel rund um das Thema Bier veröffentlichen. Einer dieser Artikel wurde nun auf WELT Online veröffentlicht.
Er handelt vom rückläufigen Bierkonsum in Deutschland, welcher von deutschen Brauereien mit seltsamen Mischgetränken bekämpft wird. Es geht um Existenzangst deutscher Brauereien und der deutschen Brautradition.
Während wir uns mit solchen Problemen beschäftigen, wird wo anders ein Traditionsbier gefeiert und die Bierkultur neu entdeckt. In den USA sträubt sich ein, mittlerweile erfolgreicher, Widerstand gegen die großen Brauereiriesen. Ein Wein-Sommelier hat sich in den USA zum Thema Bier umgesehen und dabei viel Gutes entdeckt.
Wir können euch nur raten den Artikel selber einmal zu lesen:
Welt.de - Bier hat Besseres verdient: Ein Loblied

Dezember 2nd, 2009
Update:
Wir wollen kurz Stellung zu der unten stehenden Pressemeldung nehmen. Dort ist die Rede von der weltweit ersten Bierdatenbank für Oberfranken. Dies ist allerdings nicht der Fall. Bereits vor zehn Jahren wurde unter www.bierregion-franken.info eine gut recherchierte Bierdatenbank von Frank Wetzel und Klaus Eckert veröffentlicht. Diese gibt es nicht nur online zu betrachten sondern auch als CD zu bestellen. Vielen Dank für diese Information.
Pünktlich zu seinem 5. Geburtstag hat der Verein Bierland Oberfranken seine Internetseiten komplett überarbeitet und sein neues Herzstück frei geschaltet, die die Augen der Liebhaber der oberfränkischen Bierkultur glänzen lassen wird, und die den in die Jahre gekommenen Vorgänger, den Brauereiatlas ablöst. Dabei handelt es sich um die erste Brauerei- Internetdatenbank der Welt,
Die multifunktionale, serviceorientierte Brauereidatenbank hat eine Suchfunktion, mit der Bierliebhaber oder Interessierte ihre Lieblingsbrauerei sehr schnell finden können. Sie zeigt auf, welche Brauerei Brauereiführungen oder Bierverkostungen anbietet. Sie beschreibt, welche Brauerei ein Brauereiwirtshaus hat, welche Brauerei Übernachtungen im Brauereigasthof anbietet oder wer einen Bierschnaps im Angebot hat. Dazu kommt ein Brauerei-Jahreskalender mit dem Hinweis auf besondere Veranstaltungen der betreffenden Brauerei.
Aber auch Angebote wie Heimdienst, Bierverkauf ab Brauerei, Bierlieferung per Post und Internet, Hinweise auf Brauereien, die Feste ausrüsten oder Bierbänke und Schirme verleihen, Bierfässer, einen Ausschankwagen oder einen Kühlwagen haben, können ab sofort online recherchiert werden. Dabei handelt es sich natürlich um alle 200 Brauereien aus Oberfranken. Dies ist übrigens die größte Brauereidichte der Welt.

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November 21st, 2009
Nur noch wenige Tage bis zur großen Krönungsgala der Bayerischen Bierkönigin am 17. November in München. Derzeit befinden sich die sieben Finalistinnen im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach um ihr Wissen rund um das Bier aufzufrischen. Unsere Kandidatin Christina Rockstroh aus Oberfranken ist natürlich weiterhin im Rennen und hat alle Chancen auf die Krone. Weiter so!
Das Programm des Trainingslagers sieht eine Sensorikschulung von einem Biersommelier vor, weiterhin lernen die angehenden Königinnen Bierempfehlungen zu bestimmten Speisegerichten sowie die Differenzierung verschiedener Biersorten. Als spannendste Aufgabe ist mit Sicherheit das Brauen eines eigenen Suds unter dem Namen “Museumbier” in der Brauerei des Museums.
Weitere Schwerpunkte des intensiven Trainingslagers sind “Bierkultur im Wandel der Zeit”, “Bier in der Werbung” sowie “Brauereiarchitektur” und “Bier & Gesundheit”. Viele spannende Themen welche die Mädels mit Sicherheit ausführlich behandeln und mit größtem Interesse verfolgen werden. Abgestimmt werden kann noch bis zum 16. November. Lieblingsbier.de unterstützt natürlich weiterhin die oberfränkische Kandidatin Christina.
Hier kommt ihr direkt zu ihrer Seite: klick.
In den nächsten Tagen wird es noch einen weiteren interessanten Zusatz, in Form eines online Homestory-Videoclips, im Profil der angehenden Königinnen geben. Wir sind gespannt und werden diese natürlich auch veröffentlichen.
November 9th, 2009
Heute wollen wir euch in unserer bierigen Interviewreihe ein ganz besonderes Interview präsentieren. Keine geringere als die heiße Anwärterin für den Titel der bayerischen Bierkönigin, Christina Rockstroh, haben wir zum Interview gebeten. Gleich vorweg, sie hat sich könglich verhalten und alle Fragen, auch wenn sie etwas privat waren, beantwortet.
Die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin wurde vom Bayerischen Brauerbund e.V. ins Leben gerufen. Noch bis zum 16. November kann online abgestimmt werden. Am 17. November findet dann in München die Krönung statt. Dabei zählen die fünf Stimmen der Jury, eine Stimme aus dem Online-Voting und eine Stimme der Gäste der Krönungs-Gala.
Wir von Lieblingsbier.de unterstützen unsere oberfränkische Kandidatin Christina aus der heimlichen Hauptstadt des Bieres Kulmbach. Helft mit und wählt sie zur ersten Bayerischen Bierkönigin!
Hallo, stell dich doch erst einmal unseren Lesern vor.
Mein Name ist Christina Rockstroh, 20 Jahre alt, ich wohne in Fölschnitz bei Kulmbach. Zurzeit bin ich Auszubildende in der Kulmbacher Brauerei.
Du hast dich für den Titel der Bayerischen Bierkönigin beim Bayerischen Brauerbund beworben. Wie kam es dazu?
Im Juni habe ich in der Bayerischen Rundschau gelesen, dass eine bayerische Bierkönigin gesucht wird. Da ich der Meinung war, dafür die geeigneten Qualifikationen zu haben, habe ich mich kurzerhand beworben. Je mehr ich darüber nachdachte, desto besser hat mir der Gedanke gefallen und umso größer ist jetzt die Freude, unter den Finalistinnen zu sein
Wie läuft der Wettbewerb ab, kannst du das unseren Lesern erklären? Ihr müsst ja bestimmt mehr können, als “nur” gut aussehen.
Am 5. und 6. November kommen die sieben Finalistinnen nach Kulmbach. Wir werden die Kulmbacher Mönchshof Brauerei mit dem Bayerischen Brauereimuseum besichtigen und dort auch unseren eigenen Sud ansetzen. Am 17. November ist die Krönungsgala in München. Dort müssen wir uns vor der Jury präsentieren. Am selben Abend wird von der fünfköpfigen Jury entschieden, wer Bayerische Bierkönigin wird.
Was verbindet dich persönlich mit dem Thema Bier?
Ich widme mich privat und beruflich ganz dem Bier. Schon seit fünf Jahren feiere und helfe ich bei der Fölschnitzer Kerwa mit. Die bayerische Bierkultur und Traditionspflege liegen mir dabei sehr am Herzen. Seit dem Beginn meiner Ausbildung bei der Kulmbacher Brauerei vor zwei Jahren konnte ich schon viel über Brauereien und das Brauwesen – sowohl theoretisch, als auch praktisch lernen.
Was machst du, wenn du nicht gerade an Bier denkst?
Ich treibe viel Sport, zum Beispiel gehe ich gerne ins Fitnessstudio, aber auch Rad fahren und Schwimmen gehören zu meinen Lieblingssportarten. Außerdem fotografiere ich und treffe mich gerne mit meinen Freunden.
Du bist Auszubildende bei der Kulmbacher Brauerei – ein Vorteil?
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Oktober 26th, 2009
Nach einiger Zeit, möchten wir nun unsere Rubrik der bierigen Interviews wieder aufnehmen und für euch ein weiteres, sehr interessantes, Interview veröffentlichen. Diesmal konnten wir einen Experten für Bier und für die fränkische Kultur gewinnen, der sich unsere Fragen rund um das Thema Bier gestellt hat. Frank Wetzel zeigt interessante Einblicke in die Vielfalt des Geschmacks, der Bierkultur und der Bierregion Franken. Viel Spaß beim lesen!
Servus, stell dich doch bitte zunächst unseren Lesern einmal vor.
Mein Name ist Frank Wetzel, ich bin 49 Jahre alt und wohne seit 28 Jahren in der wahren Hauptstadt des Bieres, in Bamberg. Von der Ausbildung her bin ich Diplom-Soziologe und arbeite in der Erwachsenenbildung. Fränkische Kultur und fränkische Brauereien sind meine Leidenschaft.
Die Bierregion Franken ist weltweitbekannt, du hast vor langer Zeit ein Infoportal online gestellt, wie kam es zu dieser Idee?
1998 habe ich im Rahmen einer Multimedia-Weiterbildung mit Herrn Klaus Eckert das Projekt einer Internetseite zum Thema „Brauereien in Franken“ fertiggestellt. Bis 2004 haben wir als erste Internetseite, unter der Adresse www.bierregion-franken.info, weltweit fränkisches Bier online verkauft. Seit 2002 erscheint mehrmals jährlich ein fränkischer Brauereiführer auf CD. Seit 2005 betreibe ich die Seite alleine.
Neu im Sortiment ist eine Landkarte mit allen fränkischen Brauereien auf dem aktuellesten Stand, wie kam es dazu?
2006 habe ich zusammen mit Ursl Blenk und Robert Pawelczak das erste Franken-Bier-Quartett herausgebracht. Wir waren sozusagen die Erfinder dieses erfolgreichen (inzwischen nachgeahmten) Kartenspiels.
Mittlerweile haben wir drei verschiedene Quartette konzipiert, die miteinander spielbar sind. Im November 2008 haben wir die Brauereilandkarte Franken veröffentlicht. Die Daten stammen aus meiner aktuellen Brauerei-CD und aus aktuellen eigenen Recherchen. Die 96 Brauereien der Bier-Quartette sind in der Landkarte mit verschiedenen Farben markiert. Die Landkarte haben wir deshalb veröffentlicht, weil seit der legendären fränkischen Brauereilandkarte von Stefan Mack seit über zehn Jahren nur größtenteils Unsinn in diesem Bereich publiziert wurde.
Hast du bereits alle Brauereien in Franken selber besucht?
Von den zurzeit über 270 Brauereien haben wir ca. 250 persönlich besucht.
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Oktober 12th, 2009
Im internationalen Vergleich schlägt sich das kleine Nachbarland von Deutschland richtig gut. Belgien ist nämlich eines der Bierländer in Europa, neben Deutschland, England und Tschechien. Das belgische Bier, so sagen viele Bierliebhaber, ist genauso heilig wie zum Beispiel der Wein in Frankreich oder der Käse in der Schweiz.
Insgesamt gibt es in Belgien knapp 120 Brauereien. Im Vergleich liegt der Bierausstoß, verglichen mit den 10 Millionen Einwohnern des Landes, knapp unter dem der deutschen Brauereien.
Ähnlich wie in Deutschland beherrschen große Brauereien fast den kompletten Biermarkt. Der mittlerweile weltweit größte Bierkonzern InBev stammt ursprünglich aus Belgien. Damals kaufte das belgische Unternehmen Interbrew die brasilianische AmBev und fusionierte zum Brauereigiganten Nummer 1 in der Welt. InBev und die Brauerei Alken Maes, welche mittlerweile zu Carlsberg/Heineken gehört, teilen sich fast 90% des Biermarktes in Belgien.
Trotz dieser Machtposition werden in Belgien fast
500 verschiedene Biere gebraut. Ebenfalls verzeichnet der
Markt für Spezialbiere, wie zum Beispiel Kirsch, Honig oder Trappistenbiere, in den letzten Jahren
hohe Wachstumsraten. Hier können sich vor allem kleinere Brauereien behaupten und gegen die großen Konkurrenten durchsetzen.
Es kann also durchaus behauptet werden, dass in Belgien eine bunte Bierkultur herrscht. Dies zeigt sich vor allem in den größeren Städten in unzähligen Bars, Kneipen und Cafès wieder, in denen diese Bierspezialiäten teilweise gebraut und konsumiert werden. Nicht nur für Bierliebhaber ist Belgien mit Sicherheit eine Reise wert.
In der nächsten Woche wollen wir euch vier verschiedene, eher unbekanntere, Biersorten aus Belgien vorstellen. Mit dabei wird auch die ein oder andere Überraschung sein.
Hier könnt ihr viele verschiedene belgische Biere bestellen: Biershop Bierpost.com
Oktober 9th, 2009