Besser spät als nie wollen wir euch hier ein Interview mit dem Ernährungsexperten Sven-David Müller präsentieren, der bestätigen kann, dass Bier – wider so manchem Schauermärchen – zu den vitamin- und nährstoffreichen Getränken zählt. Dieses Interview sollte eigentlich schon vor dem 23. April veröffentlicht werden, doch haben wir dieses leider nicht geschafft. Nun ist es aber da und wir wünschen viel Spaß beim lesen.
Das Interview führte die Bier-SpezialitätenmarkeMönchshof.
Mönchshof: Woher kommt der sogenannte „Bierbauch“?
S.-D. Müller: Der dicke Bauch von Biertrinkern wird oft als Bierbauch verunglimpft. Einen solchen gibt es überhaupt nicht, denn der Bierbauch ist ein Fettbauch und der kommt durch eine kalorienreiche Ernährungsweise, mangelnde Bewegung und eine genetische Prädisposition zustande. Aus Bier bildet sich kein Bauch!
Mönchshof: Hat Bier wirklich so viel mehr Kalorien als andere Getränke?
S.-D. Müller: Nein! Der Kaloriengehalt von Bier liegt bei durchschnittlich 48 Kilokalorien pro 100 Milliliter Bier. Wein hat beispielsweise 75 Prozent mehr Kalorien. Auch Cola-Getränke oder Fruchtsäfte wie Traubensaft haben mehr Kalorien als Bier. Im Vergleich zu Mineralwasser oder Tee hat Bier natürlich reichlich Kalorien, aber ein moderater Bierkonsum hilft sogar beim Abnehmen. Das beweisen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Aber nur moderater Bierkonsum hilft und moderat heißt ein bis zwei kleine Gläser Bier.
Mönchshof: Bleiben wir bei den guten Eigenschaften des Bieres. Welche sind besonders hervorzuheben?
S.-D. Müller: Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitamin- und Mineralstofflieferant: es enthält große Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie praktisch alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.
Mönchshof: Wurde Bier deshalb früher auch in den Fastenplan der Mönche integriert, nach dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht?“
Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,
„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“
Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.
Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?
Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.
Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.
Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.
Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.
Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).
Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.
Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.
Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.
Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?
Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.
In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.
heute möchte wir uns in einer etwas ernsteren Sache an euch wenden. Wir werden euch den neu gegründeten Verein “Bier PRO” vorstellen. Bei diesem Verein handelt es sich um die erste ernstzunehmende Vereinigung von Bierkonsumenten. Auch euer Bier Online Magazin Lieblingsbier.de ist mittlerweile Mitglied und wird tatkräftig für das Recht der Konsumenten kämpfen.
Es ist verdammt wichtig, dass wir uns alle gemeinsam für die Vielfalt der Bierkultur in Deutschland einsetzen und diese fördern und unterstützen. Somit ist es wichtig eine Lobby zu haben, welche sich für die Belange der Konsumenten einsetzt und nicht alles hinnimmt, was von den Brauereien diktiert wird.
Felix vom Endt
Vorstellung Bier PRO e.V.:
Mit seinen rund 1200 Braustätten gilt Deutschland vielerorts als Mutterland des Bieres. Rund 5000 bis 7000 verschiedene Biere und mehr als 40 unterschiedliche Bierstile gibt es hier. Trotzdem kennt sich das Gros der Verbraucher nicht aus. Die meisten wissen wenig über Sorten und Brauarten, geschweige denn Geschmack und Qualitätskriterien. Das Image des Bieres - so belegen Studien – ist denkbar schlecht. Indes liefern sich Brauereien erbitterte Preisschlachten und Verteilungskämpfe, die dazu führen, dass Unternehmen schließen oder aufgekauft werden und letztlich die Vielfalt zugrunde geht.
Anders als in England, Belgien, Dänemark, Holland, Österreich, ja selbst Italien gibt es hierzulande bisher auch keine unabhängige, überregionale Konsumentenorganisation mit umfangreichen Zielen. Das „Bierland Nr. 1“ steht also ohne Lobby für Bierkonsumenten da. Zwar leisten einige lokal tätige Initiativen und Vereine wertvolle Arbeit vor Ort, eine überregionale Vereinigung, die die Kräfte bündelt und eine Lobby organisiert, fehlt bisher.
Hier möchte der sich in Gründung befindende Verein BIER PRO etwas bewegen.
Schließlich beklagt auch der europäische Gesamtverband, die EBCU (www.ebcu.org), das Fehlen einer deutschen Vertretung. Als Dachverband der europäischen Bierkonsumentenvereinigungen vertritt die EBCU die Interessen der Bierkonsumenten in Brüssel. So gibt es beispielsweise regelmäßige Meetings mit den Mitgliedern des europäischen Parlaments. Denn immerhin werden auf EU-Ebene bereits 80 Prozent der in Deutschland gültigen Gesetze beschlossen.
Insgesamt zählt die EBCU mit ihren nationalen Mitgliedsvereinen mehr als 120.000 Mitglieder in 13 Ländern.
Die BIER PRO Konsumentenvereinigung Deutschland e.V. (IG) versteht sich als Verein, der alle Kräfte in Deutschland zusammenführen und bündeln will, die die Bierkultur fördern und beleben wollen.
Puh! Geht es euch auch so wie uns? Mit Sicherheit! Nach den Weihnachtstagen hat ja so gut wie jeder etwas mehr auf den Rippen und nun muss das Ganze natürlich wieder schnell weg, denn der Sommer naht und somit auch wieder die Badesaison. Viele haben kein Problem mit abnehmen und essen einfach mal etwas weniger und schnell sind die Kilos wieder weg. Doch viele mühen sich vergebens und haben keine Disziplin. Wir haben für euch nun eine absolut empfehlenswerte Diät, welche auch noch richtig viel Spaß machen kann. Es handelt sich um die Bier - Diät!
Die “kalte Bier Methode”:
Ein Thema, welches nie bei Diäten angesprochen wird, ist die Temperatur der Speisen oder auch der Getränke. Bekannt ist, dass eine Kalorie notwendig ist, um 1 g Wasser um 1 Grad von 21,5 auf 22,5 Grad zu erwärmen. Es lässt sich also berechnen, dass bei einem Glas kalten Wasser mit 0 Grad, 200 Kalorien benötigt werden um es um 1 Grad zu erwärmen. Sogar 7400 Kalorien werden benötigt, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Der Körper muss also Energie aufwenden um nicht auszukühlen. Diese Energie holt er aus dem verbrennen des Körperfetts.
Nun wird das natürlich auf Bier umgemünzt. Ein großes Glas mit 500 g Bier und einer Temperatur mit 0 Grad, benötigt dann rund 16.000 Kalorien. Ihr denkt euch jetzt natürlich, halt, Bier hat ja auch Kalorien. Richtig, diese, rund 800 Kalorien, werden dann einfach abgezogen. So bleiben rund 15.000 Kalorien übrig, welche verbrannt werden müssen.
Der Vergleich mit anderen Möglichkeiten spricht absolut für die Bier - Diät. Eine Runde Fahrrad fahren oder joggen verbraucht zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Stunde! Auch Sex, ansich ein Diät-Wunder, verbraucht nur 100 Kalorien pro Stunde, also im Vergleich überhaupt nicht zu empfehlen.
Abnehmen ist also kein Problem. Mit genug kaltem Bier lassen sich also unnötige Pfunde ganz einfach abspecken. Viel Spaß dabei!
Immer wieder berichten wir auch über andere Medien, welche interessante und spannende Artikel rund um das Thema Bier veröffentlichen. Einer dieser Artikel wurde nun auf WELT Online veröffentlicht.
Er handelt vom rückläufigen Bierkonsum in Deutschland, welcher von deutschen Brauereien mit seltsamen Mischgetränken bekämpft wird. Es geht um Existenzangst deutscher Brauereien und der deutschen Brautradition.
Während wir uns mit solchen Problemen beschäftigen, wird wo anders ein Traditionsbier gefeiert und die Bierkultur neu entdeckt. In den USA sträubt sich ein, mittlerweile erfolgreicher, Widerstand gegen die großen Brauereiriesen. Ein Wein-Sommelier hat sich in den USA zum Thema Bier umgesehen und dabei viel Gutes entdeckt.
Wir können euch nur raten den Artikel selber einmal zu lesen:
Derzeit fragen wir uns wirklich, was unsere Ordnungsämter und Politiker in den Städten und Gemeinden rund um Köln und Düsseldorf geritten hat. Erst vor kurzem wurden die Bier-Bikes in Düsseldorf und Köln mit einer Sondernutzungsauflage ausgestattet, welcher allerdings von den Ämtern nicht erteilt wird.
Nun soll rund um den Karneval in Köln an bestimmten Plätzen ein Flaschen- und Dosenverbot verhängt werden. Neben der Altstadt, sind die Ringe und die berühmt berüchtigte Zülpicher Straße betroffen. Offizieller Grund für das Verbot ist die erhöhte Verletzungsgefahr durch Scherben und Splitter. Mit Sicherheit haben die Zuständigen aber auch einen anderen Nutzen im Hinterkopf. Sie erhoffen sich durch das Verbot weniger Betrunkene in der Stadt und somit auch weniger gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Betrunkenen.
Eine Regelung für alle Karnevalstage wird derzeit nicht in Erwägung gezogen, so war anfangs sogar von einem kompletten Alkoholverbot in der Innenstadt die Rede. Aber dies würden die Verwaltungsgerichte sicherlich nicht genehmigen. Auch das jetzige Verbot muss juristisch noch abgesegnet werden. In Freiburg gab es ein komplettes Alkoholverbot für die Innenstadt, dieses wurde allerdings aufgrund eines Urteils vom Verwaltungsgerichtshof Mannheim wieder aufgehoben. So soll es aber sicher an Weiberfastnacht und am Rosenmontag in Köln ein Verbot geben.
Die Trendwende ist immer noch nicht erreicht. So wurde nun auch im dritten Quartal 2009 weniger Bier abgesetzt als im Vorjahr. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte nun die neuen Zahlen mit. So setzten die deutschen Brauereien von Juli bis Ende September 27,6 Millionen Hektoliter Bier um. Dies sind 0,4 Millionen Hektoliter weniger als im letzten Jahr. Die Alkoholfreien Biere, Malzgetränke sowie das aus Ländern außerhalb der EU importierte Bier flossen nicht in die Statistik mit ein.
Mit Sicherheit ist das aber nicht so ein dramatischer Rückgang wie von vielen befürchtet. Es kann sogar gesagt werden, dass eventuell eine Trendwende in Sicht ist. Als freudiger Höhepunkt der neuen Statistik konnte sogar ein leichtes Plus beim Absatz im Inland verzeichnet werden. So stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent auf 23,6 Millionen Hektoliter.
Diese Entwicklung verblüffte auch viele Experten. Grund dafür kann die anhaltende Wirtschaftskrise sein. So trinken gerade in schlechten Zeiten die Menschen mehr Alkohol um ihre Lage etwas positiver zu sehen, auch wenn dies nicht wirklich die Lösung der Dinge ist. Auch die Zahl der Reisenden ist im Sommer zurückgegangen, so hatten die Menschen mehr Zeit im Inland Bier zu trinken. Egal welche Gründe es hat, wir freuen uns sehr!
57 Milliarden Euro haben die internationalen Regierungen in Europa im letzten Jahr durch den Bierkonsum eingenommen. Dies zeigte nun eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung “Ernst & Young”. Auf Deutschland fällt knapp eine Milliarden Euro Steuereinahmen ab. Dies ist, bei einer Jahresproduktion von 103 Millionen Hektoliter, eine runde Summe. Deutschland ist somit auch Europas größter Bierproduzent und hält mit 1.330 auch die mit Abstand größte Anzahl an Brauereien im eigenen Land.
Europaweit sind rund 2,5 Millionen Jobs abhängig von der Bierbranche. In Europa werden rund 427 Millionen Hektoliter Bier im Jahr gebraut. Dies ist, weltweit gesehen, der absolute Spitzenwert. Im Vergleich dazu produziert China 393 Mio. Hektoliter und die USA 234 Mio. Hektoliter bedeutend weniger Bier.
Entgegen den Trend, dass deutsche Brauereien langsam aussterben, legte die Anzahl der Brauereien in ganz Europa von 3.000 auf 3.733 zu. Die größten Exporteure sind die Niederlande, Belgien und Irland. Diese Länder verkaufen mehr als die Hälfte ihres Bieres im Ausland. Deutschland liegt mit 15 Mio. Hektoliter Exportbier eher auf den hinteren Plätzen.
Die größten global europäischen Biermarken sind das britische Guinness, das niederländische Heineken und das belgische Stella Artois. Tschechien belegt beim Pro-Kopf-Konsum mit 158 Litern den ersten Platz, darauf folgt Österreich mit 109 und Deutschland mit 108 Litern.
Nun kann auf Grund dieser Zahlen eigentlich gesagt werden, dass es dem Biermarkt in Europa ganz gut geht, doch das ist nur teilweise die Wahrheit.
Bereits seit 25 Jahren gibt es neben dem Stadtpark in Nürnberg einen der beliebtesten Biergärten der Franken Metropole. Nun muss das “Anderland” seine Bierbänke und Zapfanlagen abbauen, da die Stadt dort ein neues Wohnprojekt bauen möchte. Neben vielen Stammgästen trauert auch das ganze Team um das Ende des legendären Biergartens. Aber so einfach wollen sich die Mitarbeiter nicht geschlagen geben, den sie suchen bereits nach einem Ersatz-Biergarten, so dass im Sommer 2010 ein neues “Anderland” eröffnen kann. Angebote können unter info@das-anderland.de eingesendet werden. Wir bleiben dran.
Wechsel in der Paulaner Brauerei
Kurz nach dem Roland Tobias als neuer Chef der Münchner Paulaner Brauerei berufen wurde, gibt es nun auch einen Wechsel in der Geschäftsführung.
So verlässt Michael Bartholl, Chef für Marketing und Vertrieb der Brauerei, das Unternehmen. Angeblich gab es eine unterschiedliche Auffassung der weiteren Ausrichtung des Unternehmens in der Bierbranche. Ein Nachfolger steht bereits auch schon fest. Heiner Müller, bisher Geschäftsführer der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei, übernimmt die Position bei Paulaner. Die Fürstenbergische Brauerei gehört genau wie die Paulaner Gruppe zur Brau Holding International. Müller war zuvor Vertriebsdirektor bei der Spaten-Löwenbräu-Gruppe (InBev) und kennt daher die Ausrichtung des Münchner Biermarktes. So können wir gespannt sein, ob sich bei Paulaner demnächst bei der Vermarktung etwas ersichtliches ändern wird oder nicht.
Am 01.Oktober 2009 sind in Berlin die Würfel gefallen: Rasmus Kobbegsmad aus Dänemark ist Sieger des Qualitätswettbewerbs “International Master Bartender 2009″. Im Finale konnte er sich gegen 16 internationale Mitstreiter durchsetzten. Den Publikumspreis und dritten Platz im Wettbewerb gewann Maria Abrams aus Berlin. Platz zwei ging an Ivan ŠimonoviÄ aus der Slowakei.
Einzug und Präsentation am Brandenburger Tor, Gesprächsrunde auf der Pilsner-Urquell-Dachterasse am Pariser Platz, öffentlicher Zapfwettbewerb am Marlene-Dietrich-Platz – die Bartender waren am Donnerstag pausenlos im Einsatz, um ihr Bestes zu geben. Die Belohnung des Tages wartete im Deutschen Historischen Museum auf die gespannten Wettbewerber, internationalen Geschäftspartner und Ehrengäste von Pilsner Urquell. Vor einer überwältigenden, architektonischen Kulisse überreichten Moderatorin Verena Wriedt und Frank Höhler, Geschäftsführer der Pilsner Urquell Deutschland GmbH, im Namen der Jury die Preise an die Gewinner.
Nationales Finale in Tschechien
Der Wettbewerb wurde von der Biermarke Pilsner Urquell vor vier Jahren ins Leben gerufen und hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Zapfqualität zu steigern und dem Endkonsumenten dadurch einen verbesserten Service anzubieten. Erstmals wurde das Finale in Deutschland ausgetragen.
Jedes Jahr wieder schießt der Bierkonsum zum Oktoberfest in berauschende Höhen, dies ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch dieses Jahr konnte in der ersten Woche, trotz Wirtschaftskrise, ein neuer Rekord aufgestellt werden.
Insgesamt strömten bei schönem Spätsommerwetter 3,3 Millionen Gäste, welche knapp 3,3 Millionen Maß Bier tranken, auf die Theresienwiese. Dies sind 100.000 Besucher mehr als im Vorjahr und 200.000 Liter mehr Bier im Vergleich zum Oktoberfest 2008.
Auch bei den Alkoholfreien Getränken verzeichneten die Wirte ein Umsatzplus von 15 Prozent. Dies liegt sicherlich auch am Ansturm von Tagesgästen aus München und Umgebung, welche vor allem das schöne Wetter im Biergarten nutzten.
Das der Bierkonsum in den letzten Jahren immer weiter zurück geht, wissen wir bereits seit einiger Zeit. Bisher konnten die Brauereien mit neuartigen Biermixgetränken diesen Schwund teilweise noch auffangen, doch nun ist auch der Absatz dieser Getränke zurückgegangen. Der Boom der Energy-Apfel-Kiwi-Weizen-Biere aus der Flasche hat wohl nun (endlich) ein Ende.
Die nackten Zahlen sind eindeutig. Von Januar bis Juli sank der Bierkonsum um ein Minus von 4,6 Prozent auf 59,3 Millionen Hektoliter. Der Absatz der Biermischgetränke ging auf 2,6 Millionen Hektoliter zurück. Dies ist ein Minus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Allerdings wird dem Biermixsegment weiter Wachstum beschworen. Laut Branchenangaben, sollen bis zu zehn Prozent am Marktanteil möglich sein. Bisher ist der Anteil der Mixgetränke bei nur vier Prozent.
Wir von Lieblingsbier.de würden uns wünschen, wenn der Trend weiter zurückgeht, dafür wieder mehr “normales” Bier konsumiert wird. Viel Glück!
Nach aktuellen Branchenmeinungen aus den USA wird das Bier, mitten zur besten Biergartenzeit, deutlich teurer verkauft werden, als noch im Vorjahr. Viele amerikanische Brauereien heben die Preise deutlich an um auf dem Biermarkt wieder Profite einfahren zu können. Neben der anhaltenden Wirtschaftskrise und dem allgemeinen Rückgang des Konsums, sollen auch höhere Rohstoffkosten als Grund genannt sein.
So wird der größte Brauereikonzern der Welt, Anheuser-Busch InBev, in den nächsten Wochen durch die gesamte Produktpalette hindurch die Preise herauf schrauben. Viele Konsumenten werden sich nun ärgern doch die Preiserhöhung der großen Konzerne hat auch etwas Gutes.
Wer sich auf dem amerikanischen Biermarkt auskennt, weiß, dass die meisten großen Marken nicht wirklich genießbar sind. So gibt es neben den großen Spielern der Branche auch 1400 Kleinbrauereien in Amerika. Diese haben allerdings nur einen geringenMarktanteil von 5 Prozent.
Allerdings brauen diese Brauereien seit Jahren schon ein wirklich anständiges und qualitativ hochwertiges Bier, konnten sich aber gegen die Masse, auch auf Grund der billigen Preise nicht durchsetzen. Nun könnte sich dieser Trend ändern und vielleicht geht der Weg in den USA ja in Richtung der Qualität und nicht, hauptsache billig und mit Prozent.
Bereits vor einigen Tagen haben wir über die neuen Minuswerte der deutschen Großbrauereien berichtet. Nun zeigte sich auch im Gesamtabsatz, dass dieser im ersten Halbjahr des Jahres 2009 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr 2008 eingebrochen ist. Dieses Minus ist so stark, wie nie zuvor! Die aktuellen Zahlen wurden vom Deutschen-Brauer-Bund vorgelegt.
Es herrscht mittlerweile Alarmbereitschaft bei den deutschen Brauereien, so wird auf der einen Seite immer weniger Bier getrunken und auf der anderen Seite werden die Rohstoffpreise und Energiekosten immer höher. Ein Teufelskreis, der entweder zu Lasten der Angestellten mit Entlassungen oder zu Lasten der Konsumenten mit einem höheren Bierpreis abgefedert werden kann. Ebenso kommen der bisher verhaltene Sommer und das Rauchverbot hinzu. “Das macht uns wahnsinnig.”, so der Vizepräsident des Brauerbundes, Michael Weiß.