Dieses Bier das wir nun in unserem Bier ABC vorstellen ist obergäriger Brauart, es ist nicht herb, sondern eher süß. Es ist kein Vollbier, sondern allenfalls ein alkoholarmes Einfachbier. Wir sprechen vom Malzbier. Viele wollen es gar nicht als Bier gelten lassen.
Dabei hat das Malzbier eine geradezu grandiose Vergangenheit. 1492, im gleichen Jahr als Kolumbus Amerika endeckte, wurde es zum erstenmal gebraut, die “Braunschweiger Mumme”. Braumeister war ein Cristian Mumme. Der nahm soviel Stammwürze, ohne Hopfen oder anderer Zutaten, dass eine Art Super-Starkbier entstand, welches die kräftigsten Männer umwarf. Durch den hohen Gehalt der Stammwürze war die Mumme so haltbar, dass sie auf den Schiffen monatelang unterwegs sein konnte, ohne schlecht zu werden. So wurde sie das Lieblingsbier der Seefahrer.

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Mai 9th, 2009
Die Berliner Weiße gehört zur Gattung der Schankbiere und darf nur in Berlin hergestellt werden. Sie ist markenrechtlich geschützt. Der Anteil der Stammwürze beträgt 7-8% und der Alkoholgehalt ca. 2,8%. Das Bier hat einen leicht säuerlichen Geschmack und wird meist mit verschiedenen Arten von Sirup gemischt oder mit einem Schuss hochprozentigem verfeinert.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Berliner Weiße im Jahre 1680 unter dem Namen „Berliner Weißbier“. Das Getränk wurde im Berliner Raum rasch sehr beliebt bei der Bevölkerung. Es wurden mehr und mehr Weißbierlokale in Berlin eröffnet, schon Anfang des 19. Jahrhunderts zählte man ca.700 dieser Weißbierlokale.
Bei der Gärung der Berliner Weiße kommt es zu einer Symbiose lebender Mischkulturen und Milchsäurebakterien. Nach der alkoholischen Gärung wird so Milchsäure hergestellt, welche auch zu einer langen Haltbarkeit des Produktes beiträgt. Aufgrund des hohen Kohlenstoffdioxid Gehaltes ist das Bier leicht säuerlich.
Die bekanntesten Mischungen:
-Berliner Weiße mit Himbeersirup
-Berliner Weiße mit Waldmeistersirup
-Berliner Weiße mit einem Schuss Korn
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März 9th, 2009