Eine kleine Homage an die Zusammengehörigkeit von Bier und Fußball… Viel Spaß dabei und vielleicht findet sich der ein oder andere ja auch in dem Song wieder…
Das Bier und Fußball wirklich eine Verbindung haben, zeigt sich auch bei den derzeitigen Absätzen der deutschen Großbrauereien. So geht der Sprecher der Krombacher Brauerei, Franz-Josef Weihrauch, davon aus, dass jedes weitere Spiel der deutschen Elf mehrere zehntausend Liter zusätzlich an Absatz bringt. Auch die Velints-Brauerei rechnet mit Verkäufen wie zu Silvester und Ostern.
Wenn diese Fußball-WM also aus der Sicht unserer Mannschaft so weiter geht und die sommerlichen Temperaturen mit spielen, wobei es ruhig auch ein paar Grad kühler sein könnte, dann würde das die Umsätze der Bierbrauer enorm nach oben treiben. Allein diese vier Wochen könnten dazu beitragen, dass die umsatzschwachen Monate April und Mai in Vergessenheit geraten.
Zwei Bier am Wochenende? Da muss ich eher überlegen wann ich das letzte Mal weniger getrunken habe! Zur WM unter der Woche im Freundeskreis, kommen schnell noch zwei weitere pro Spiel dazu – Vollkommen normal!
Der Sommer lässt zwar noch etwas auf sich warten, doch pünktlich zu den großartigen Festivals, Rock im Park und Rock am Ring, kommt der er so langsam aus seinen Startlöchern. Für alle Festivalbesucher, Camper, Griller oder Outdoor-Freaks, die gerne mal das ein oder andere Bier im Freien trinken, haben wir heute einen ganz besonderen Tipp.
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Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,
„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“
Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.
Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?
Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.
Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.
Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.
Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.
Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).
Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.
Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.
Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.
Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?
Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.
In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.
Bei unseren Recherechen durch die weiten des Netzes, sind wir auf welt.de auf einen interessanten Artikel gestoßen, welchen wir euch nicht vorenthalten wollen.
Die Autorin Stephanie Geiger schreibt über den bayerischen Biermarkt und probiert anschaulich darzustellen, wie bayerische Traditionsbrauereien die Krise probieren zu meistern. Ein interessanter und lesenswerter Artikel, welcher mit dem Ergebnis endet, dass die bayerischen Traditionsbrauereien keine Sorge haben müssen, von den großen Brauereiriesen der Welt aufgekauft zu werden. Vielen Brauern ist eben Tradition, Qualität und regionale Bekanntheit wichtiger als der große Profit.
Puh! Geht es euch auch so wie uns? Mit Sicherheit! Nach den Weihnachtstagen hat ja so gut wie jeder etwas mehr auf den Rippen und nun muss das Ganze natürlich wieder schnell weg, denn der Sommer naht und somit auch wieder die Badesaison. Viele haben kein Problem mit abnehmen und essen einfach mal etwas weniger und schnell sind die Kilos wieder weg. Doch viele mühen sich vergebens und haben keine Disziplin. Wir haben für euch nun eine absolut empfehlenswerte Diät, welche auch noch richtig viel Spaß machen kann. Es handelt sich um die Bier - Diät!
Die “kalte Bier Methode”:
Ein Thema, welches nie bei Diäten angesprochen wird, ist die Temperatur der Speisen oder auch der Getränke. Bekannt ist, dass eine Kalorie notwendig ist, um 1 g Wasser um 1 Grad von 21,5 auf 22,5 Grad zu erwärmen. Es lässt sich also berechnen, dass bei einem Glas kalten Wasser mit 0 Grad, 200 Kalorien benötigt werden um es um 1 Grad zu erwärmen. Sogar 7400 Kalorien werden benötigt, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Der Körper muss also Energie aufwenden um nicht auszukühlen. Diese Energie holt er aus dem verbrennen des Körperfetts.
Nun wird das natürlich auf Bier umgemünzt. Ein großes Glas mit 500 g Bier und einer Temperatur mit 0 Grad, benötigt dann rund 16.000 Kalorien. Ihr denkt euch jetzt natürlich, halt, Bier hat ja auch Kalorien. Richtig, diese, rund 800 Kalorien, werden dann einfach abgezogen. So bleiben rund 15.000 Kalorien übrig, welche verbrannt werden müssen.
Der Vergleich mit anderen Möglichkeiten spricht absolut für die Bier - Diät. Eine Runde Fahrrad fahren oder joggen verbraucht zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Stunde! Auch Sex, ansich ein Diät-Wunder, verbraucht nur 100 Kalorien pro Stunde, also im Vergleich überhaupt nicht zu empfehlen.
Abnehmen ist also kein Problem. Mit genug kaltem Bier lassen sich also unnötige Pfunde ganz einfach abspecken. Viel Spaß dabei!
Das 17. Bierchen von der Insel, genauer gesagt aus Nordirland. Es handelt sich um das weltweit am meisten gefeierte Lager Bier. Dies steht jedenfalls auf der Flasche. Immerhin hat das Bier seit 2001 immer wieder den goldenen Preis der Monde Selection gewonnen. Das Bier heißt Cobra und wir sind gespannt wie es schmecken wird.
Übrigens, bald ist Weihnachten!
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Ein Bier aus Nordirland und kein Ale sondern ein Lager. Das Cobra Indian Lager, welches anscheinend irgendwelche Verwandten in Indien hat, ist eines der besseren Biere, jedenfalls wenn man nach den Auszeichnungen geht.
Das Bier selbst schmeckt zu Beginn recht frisch und getreidig. Der Körper ist recht vollmundig und sogar ganz angenehm, er hat eine leichte Hopfennote und einen Malzgeschmack. Allerdings macht sich auch die Zutat Reis, wie bei fast allen Bieren die damit gebraut sind, bemerkbar und das ist nicht ganz so fein. Der Abgang ist eher wässrig und es fehlt die zündende Bombe.
Fazit: Eben kein Ale aus Nordirland sondern ein Lager - ganz anständig!
Der dritte Advent ist vorrüber und wir nähern uns mit großen Schritten den 24. Dezember an. Auch unser Bier-Adventskalender wird nun immer kleiner und leerer, was aber ansich nicht so schlimm ist, da wir bisher tolle Biere kennenlernen durfte.
Das 12. und 13. Bierchen führt uns zu unseren westlichen Nachbarn nach Frankreich.
Mit dem Kronenbourg 1664 haben wir eines der bekanntesten französischen Biere im Test. Es kommt immerhin von der größten Brauerei aus Frankreich, welche eine jährliche Jahresproduktion von 8,5 Millionen Hektoliter hat. Dies sind 40% Marktanteil in Frankreich. Die Brauerei gehört mittlerweile zum Großkonzern Carlsberg.
Das zweite Bier ist das Pelforth Brune von der gleichnamigen Brauerei, welche zum Großkonzern Heineken gehört. Ein “Brune” ist eine bestimmte Bierart, welche sehr malzig, süffig und vor allem sehr stark ist. Schaun wa mal!
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
12. Türchen - Kronenbourg 1664 aus Frankreich
Hersteller: Brasseries Kronenbourg S.A. www.brasseries-kronenbourg.com
Alkohol: 5 % Vol.
Bierart: Lager/Helles
Die Franzosen sind Feinschmäcker und legen großen Wert auf gute Qualität und Geschmack. Mit diesen Vorurteilen sind wir auch in den Test vom Kronenbourg 1664 gegangen und wurden bei diesem Bier jedenfalls enttäuscht. Zum einen wimmelt es in dem Bier von Zusatzstoffen wie Glucosesirup oder sogar Farbstoffen wie E-Kennzeichen, was wir gar nicht mögen und zum anderen schmeckt es einfach nicht gut. Brrr!!
Zu Beginn ein leichter Hopfengeschmack mit eine ganz guten Spritzigkeit. Allerdings baut sich das ziemlich fix ab und es bleibt ein fader metallischer Geschmack zurück. Im Abgang eine leichte Malznote mit einer ziemlichen Bitterkeit.
Fazit: Falls keine hohen Erwartungen und Ansprüche vorhanden sind, dann ist das schon ok.
13. Türchen - Pelforth Brune aus Frankreich
Hersteller: Pelforth. www.pelforth.fr
Alkohol: 6,5 % Vol.
Bierart: Brune
Nun zum zweiten Bier der Franzosen, welches einen ganz anderen Eindruck vermittelt. Beim Pelforth Brune handelt es sich um ein innovatives Bier, welches in Deutschland mit einem Dunkel-Bock zu vergleichen wäre. Vor allem der Alkoholgehalt von 6,5 % Vol. macht sich gleich direkt beim Antrunk bemerkbar.
Ansonsten hat das Bier eine tolle malzige Süffigkeit, mit leichten Röstaromen und Karamellgeschmack. Ansonsten ebenfalls eine schöne Hopfennote mit einem schönen bitteren Abgang. Der Alkoholgehalt macht sich ziemlich bemerkbar und könnte sicherlich etwas kleiner ausfallen. Eine angenehme Süße legt sich über das gesamte Bier. Sicherlich nicht für jeden eine runde Sacher, wir finden es aber toll!
Fazit: Süß und süffig, ein leckeres Bier der Franzosen! Toll kombinierbar mit schönem französischen Käse..hmmm..
lecker!
Der 11. Tag in unserem Bier Adventskalender und uns geht es immer noch gut. Wir freuen uns schon sehr auf das Bergfest und natürlich auch auf Weihnachten. Das Wochenende steht bevor und wir hatten heute in unserem Türchen das bekannte Estrella Damm Cerveza aus Spanien, genauer gesagt aus der wunderschönen katalanischen Stadt Barcelona. Das Bier wird bereits seit 1876 als ein Premium-Qualitätsbier in Barcelona gebraut. Estrella bedeutet auf spanisch Stern, was sich auch im Logo des Bieres wiederspiegelt. Mal schauen ob das Bier auch seinen Stern verdient hat.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
11. Türchen - Estrella Damm aus Spanien
Hersteller: S. A. Damm www.estrelladamm.es
Alkohol: 4,8 % Vol.
Bierart: Export Lager
Wir mögen Spanien ja ganz gerne und auch Barcelona ist eine wunderschöne und fantastische Stadt, aber im Bier brauen müssen die Spanier noch einiges aufarbeiten. Zunächst die Inhaltsstoffe. Mais, Reis und Stabilisatoren wie E405 gehören einfach nicht in ein Bier. Die Gründe sind klar, es schmeckt einfach nicht!
Das Estrella ist zunächst im Antrunk ziemlich herb und kräftig. Die Rezenz des Bieres ist ziemlich heftig und kommt sicherlich bei warmen Temperaturen auch ganz erfrischend rüber. Trotzdem ist das Bier sehr dünnflüssig, kaum malzig und hat fast keinen Hopfengeschmack. Der Abgang ist ziemlich öde und leicht metallisch. Das Estrella ist nicht gerade der Top-Star unter den Bieren, aber in Spanien wird ja auch eher Sangria und andere Alkoholika getrunken.
Fazit: Spanien werden wir auch wieder besuchen, aber mit mitgebrachten Bieren aus Deutschland.
Der Chemiekonzern BASF berichtet immer mal wieder in einem spannenden Podcast über Themen, welche den Konzern beschäftigen. Dabei geht es meist um alltägliche Dinge, wie zum Beispiel der Unterschied zwischen Zucker und Süßstoff oder warum Wasser eigentlich hart ist. Nun hat der Chemie-Reporter rund um das alkoholfreie Bier berichtet. Sehr interessant zum anhören. Viel Spaß!
Hier kommt ihr direkt zum Podcast und könnt ihn anhören: klick for Podcast
Schon sieben Tage sind vergangen und wir sind weiter fleißig beim Bierchen öffnen und genießen. Das 7. Bierchen stammt heute aus Thailand und ist eines der bekannteren Biere aus dieser Gegend. Es handelt sich dabei um das Chang Beer der ´.
Chang steht übrigens für das Wort Elefant, dieser ist bekanntlich in Thailand ein kulturell und geschichtlich sehr bedeutsames Tier. Chang existiert erst seit 1994, nachdem Alkohol in Thailand liberalisiert wurde. Durch aggressives Marketing konnte sich die Marke weltweit durchsetzen und ist unter anderem Sponsor vom FC Everton, einem bekannten Fußballclub aus England.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Das Thailand nicht wirklich das Bierland ist, wird einem frühestens bei diesem Bier klar. Zu Beginn hat es noch eine leichte Malznote mit einer leichten fruchtigen Spritzigkeit, doch dies lässt ziemlich schnell nach. Ein leicht metallischer Geschmack legt sich auf die Zunge, welcher am Ende völlig in die Neutralität abstumpft. Ein leichter Hopfengeschmack ist nach einiger Zeit messbar, aber auch wirklich sehr leicht.
Heute wollen wir euch das 5. und 6. Bierchen aus unserem Bier Adventskalender zusammen vorstellen. Dabei handelt es sich, zum einen um das Windhoek Lager von der namibischen Namibia Breweries Limited , und zum anderen um das britische Bass Pale Ale, welches von der Marston’s Brauerei in Burton (UK) für InBev hergestellt wird.
Das Windhoek Lager wird nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut und ist in Südafrika und Namibia eines der bekanntesten Biere. Das Bier hat unter anderem schon mehrfach den DLG-Gütesiegel für ausgezeichneten Geschmack erhalten. Na da sind wir ja mal gespannt.
Zum Nikolaus gab es dann zum ersten Mal ein Ale für uns zum testen. Dabei handelt es sich um ein Ale mit Tradition. Bereits im Jahre 1777 wurde die Brauerei gegründet und das Bass Ale zum Verkauf angeboten.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Das Windhoek Lager aus Namibia, welches nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut ist, ist ein frisches und mildes helles Lagerbier. Das Bier schmeckt überraschend lecker und feinwürzig. Es ist feinherb, spritzig und leicht säuerlich. Der zu Beginn leicht fruchtige Geschmack verändert sich dann mit der Zeit in einen schönen Hopfengeschmack welcher dem Bier eine feine Note gibt. Die Kohlensäure ist ebenso schön vorhanden und passt zu einem gelungenen Bier.
Fazit: Ein feines und frisches Bier welches zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sicherlich von vielen gemocht werden wird. Nur zu empfehlen, natürlich auch dank des Reinheitsgebotes.
6. Türchen - Bass Pale Ale aus England
Hersteller: InBev www.bassale.com
Alkohol: 5 % Vol.
Bierart: Ale
Endlich mal ein Ale aus England in unserem Kalender. Ein schöner Körper und ein feiner malziger Geschmack, prägt dieses Ale. Der Kohlensäuregehalt ist sehr gut ausgeprägt und legt sich fein in den Mund. Nach dem ersten Malzgeschmack kommt eine schöne, leicht säuerliche, Fruchtigkeit hinzu. Zum Ende kommt noch einmal ein kräftiger Malzgeschmack. Über die ganze Zeit hält sich ebenso eine leichte Hopfennote. Leider ist das Bier mit Zusatzstoffen gebraut, was uns nicht so gut gefällt.
Fazit: Geschmacklich interessantes Ale aber nicht gerade der Oberbringer.
Das der Bierpreis immer höher wird, ist schon längst kein Geheimnis mehr. Doch dass es auch so richtig teuer geht, beweisen nun unsere Freunde in Großbritannien. Dort wurde bei einer Auktion im britischen Auktionshaus Henry Aldrige and Sons eine alte und seltene Flasche Löwenbräu Lager für verrückte 11.000 Euro versteigert.
Natürlich handelt es sich dabei nicht um eine handelsübliche Flasche welche es überall zu kaufen gibt. Diese besondere Flasche stammt nämlich aus dem am 6. Mai 1937 in Lakehurst, New York, abgestürzten Luftschiff Hindenburg. Ein Feuerwehrmann fand damals die Flasche und brachte sie vor den Flammen in Sicherheit. Garantiert hatte er damals einen anderen Hintergedanken und wollte sicherlich nach getaner Arbeit seinen Durst stillen. Insgesamt fand er sogar sechs Flaschen, doch wo die anderen fünf sind, ist bis heute ungeklärt. Vielleicht trank er sie ja doch. Übrigens ist das Bier in der Flasche mittlerweile nicht mehr genießbar.
Eine weitere Meldung rund um eines der teuersten Biere stammt ebenfalls aus Großbritannien, genauer gesagt aus London. Dort wird in einem Restaurant die weltweit teuerste Flasche Bier angeboten. Diese kostet umgerechnet rund 785 Euro.
Bei der Flasche handelt es sich um eine nicht zu kleine Zwölf-Liter-Flasche der Marke Vieille Bon Secours. Die Flasche wurde die letzten zehn Jahre gelagert und hat einen Alkoholgehalt von acht Prozent. Seit 1995 braut eine belgische Brauerei dieses kostbare Bier.
Übrigens ist das zweit teuerste Bier, dass Samuel Adams Utopie aus den USA. Da kostet die Flasche lächerliche 67 Euro.
Na dann Prost!
UPDATE:
Wie wir auf http://www.winigi.1on.de nachlesen durften, ist der Aufenthaltsort einer weiteren Flasche Löwenbräu bekannt. Diese liegt nämlich, seit geraumer Zeit, im Brauereimuseum der Löwenbräu Brauerei. Vielen Dank für die Information
Nach einer aktuellen Studie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, sollen schon zwei halbe Liter Bierr einen erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Bereits 0,6 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht sollen Ursache für Schlafstörungen sein. Dies sind bei einem Körpergewicht 70 Kilogramm Gewicht etwa ein Liter Bier oder drei Gläser Wein. An sich eine ganz normale Menge Alkohol, welche zum Beispiel zu einem Abendessen konsumiert wird.
Der weltberühmte Schlummertrunk ist somit nicht wirklich förderlich. Unumstritten ist allerdings, dass Bier wirklich müde macht. Also die Wahrscheinlichkeit einzuschlafen ist mit Sicherheit gegeben, doch wird dieser Schlaf dann nicht gerade erholsam sein. Wer abends ein wenig zu viel Bier trinkt hat meist einen unruhigen Schlaf, auch wenn er vielleicht das Gefühl hat, dass er ruhig und erholsam schläft. Der Körper selber arbeitet um den Alkohol aus dem Körper zu schaffen und sich wieder zu regenerieren.
Also in Zukunft einfach noch ein wenig länger wach bleiben um den Alkohol vor dem schlafen abbauen zu können.