Das 14. Internationale Berliner Bierfestival findet vom 6. bis 8. August mitten im Herzen der deutschen Hauptstadt statt. Auch euer Bier Online Magazin www.Lieblingsbier.de wird dieses Jahr vor Ort sein und für euch dieses einzigartige Bierfestival Berlin in Bildern einfangen. Leider wurde unser Video der Biermeile 2008 von YouTube aus dem Verzeichnis gelöscht, da es Musikmaterial von Sony Entertainment beinhaltete. Schade.
Ein südostasiatischer Wind wird im Jahr 2010 auf dem Bierfestival wehen: nach der Tschechischen Republik im Jahre 2008 und Belgien im Jahr 2009 wird es mit der Sozialistische Republik Vietnam die erste außereuropäische Landespräsentation auf der Genießer-Biermeile geben.
Besser spät als nie wollen wir euch hier ein Interview mit dem Ernährungsexperten Sven-David Müller präsentieren, der bestätigen kann, dass Bier – wider so manchem Schauermärchen – zu den vitamin- und nährstoffreichen Getränken zählt. Dieses Interview sollte eigentlich schon vor dem 23. April veröffentlicht werden, doch haben wir dieses leider nicht geschafft. Nun ist es aber da und wir wünschen viel Spaß beim lesen.
Das Interview führte die Bier-SpezialitätenmarkeMönchshof.
Mönchshof: Woher kommt der sogenannte „Bierbauch“?
S.-D. Müller: Der dicke Bauch von Biertrinkern wird oft als Bierbauch verunglimpft. Einen solchen gibt es überhaupt nicht, denn der Bierbauch ist ein Fettbauch und der kommt durch eine kalorienreiche Ernährungsweise, mangelnde Bewegung und eine genetische Prädisposition zustande. Aus Bier bildet sich kein Bauch!
Mönchshof: Hat Bier wirklich so viel mehr Kalorien als andere Getränke?
S.-D. Müller: Nein! Der Kaloriengehalt von Bier liegt bei durchschnittlich 48 Kilokalorien pro 100 Milliliter Bier. Wein hat beispielsweise 75 Prozent mehr Kalorien. Auch Cola-Getränke oder Fruchtsäfte wie Traubensaft haben mehr Kalorien als Bier. Im Vergleich zu Mineralwasser oder Tee hat Bier natürlich reichlich Kalorien, aber ein moderater Bierkonsum hilft sogar beim Abnehmen. Das beweisen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Aber nur moderater Bierkonsum hilft und moderat heißt ein bis zwei kleine Gläser Bier.
Mönchshof: Bleiben wir bei den guten Eigenschaften des Bieres. Welche sind besonders hervorzuheben?
S.-D. Müller: Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitamin- und Mineralstofflieferant: es enthält große Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie praktisch alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.
Mönchshof: Wurde Bier deshalb früher auch in den Fastenplan der Mönche integriert, nach dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht?“
Am 17. März ist nicht nur Irland in die grüne Farbe getaucht, sondern auch in Deutschland wird an vielen Orten der legendäre St. Patrick`s Day gefeiert. Der Tag ehrt den irischen Nationalheiligen St. Patrick, welcher als erster christlicher Missonar der grünen Insel gilt. Nahezu alles wird in einen grünen Farbton getaucht um damit dem Missonar einen Ehrentag zu verschaffen. Selbst Flüsse, Springbrunnen und auch das heilige Bier bekommen einen grünen Anstrich.
Allein in München feiern mittlerweile rund 30.000 Teilnehmer auf der größten kontinentaleuropäischen St. Patrick`s Parade diesen irischen Nationalfeiertag.
Berliner Weiße
Nun ist vor allem in Berlin und Umgebung ein bestimmtes grünes Bier keine Unbekannte. Dort wird seit vielen Jahren die Berliner Weiße angeboten. Die Berliner Weiße ist ein obergäriges Bier mit, welches heutzutage mit einem Fruchtsirup (Himbeer oder Waldmeister) getrunken wird. Früher war die Berliner Weiße kein Mischgetränk, sondern es handelte sich um ein Weizenbier, welches um 1700 das beliebteste Getränk der Berliner war. Im Jahre 1800 gab es in Berlin rund 700 Weißbierlokale.
Berliner Weiße als Mischgetränk ist eine Erscheinung der neueren Zeit. So wurde das Bier früher allenfalls mit Kümmelschnaps oder Korn getrunken und trug den Namen “Weiße mit Strippe”. Meist ist es üblich das Bier mit einem Strohhalm zu trinken, doch ist diese Art bei den Berlinern eher verpönnt.
Wer einmal richtiges irisches Bier probieren möchte, kann beim Bieronlineshop www.bierpost.com stöbern und sich die ein oder andere Flasche nachhause liefern lassen.
Am 25. Spieltag gastiert Tennis Borussia Berlin beim Goslarer SC 08 in Niedersachsen. Gegen Goslar sind drei Punkte ein Muss, da die Mannschaft derzeit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz steht. Viel wird der TeBe-Fan allerdings nicht von der 40.000 Einwohnerstadt zu Gesicht bekommen, da der Goslarer SC seit Beginn der Saison seine Heimspiele im Stadion von Eintracht Braunschweig ausführen muss. Das eigene Stadion wird derzeit noch umgebaut, da es nicht den DFB-Richtlinien für die Regionalligen entspricht.
Normalerweise wird im Stadion von Eintracht Braunschweig das Krombacher ausgeschenkt, doch wenn der Goslarer SC kommt, gibt es, ebenso wie beim letzten Auswärtsspiel bei Hannover II, Hasseröder Premium Pils für die Fußballfans zum trinken. Über das Hasseröder haben wir bereits im letzten Artikel ausführlich berichtet und wollen uns auch nicht länger damit aufhalten.
Goslar ist für eine ganz bestimmte Biersorte bekannt. Dabei handelt es sich um die Gose. Die Gose wurde bereits im Mittelalter hergestellt und war weit über die Grenzen Goslars bekannt. Vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig fand die Gose viele Liebhaber. Die Gose ist ein obergäriges Bier, wobei neben der alkoholischen Gärung auch noch eine bakterielle Milchsäuregärung stattfindet. Dadurch hat die Gose einen ziemlich säuerlichen Geschmack. Ebenso wird dem Bier auch noch Kochsalz und Koriander zugesetzt, alles also ziemlich speziell, aber sicherlich ein Versuch wert.
Aber auch in Braunschweig wurde im späten Mittelalter ein spezielles Bier gebraut, dabei handelt es sich um die Braunschweiger Mumme. Die Mumme war früher ein stark alkoholartiges Bier mit viel Zucker und einer dadurch längeren Haltbarkeit. Nach 1736 wurde die Mumme dann in ein alkoholfreies Malzgetränke verwandelt und war somit der Urahne des Malzbieres. Erst ab dem Jahr 2008 wird die Braunschweiger Mumme wieder als normales Bier verkauft.
Bereits seit Beginn der Saison 2009/2010 kooperieren wir mit dem Fußballverein Tennis Borussia Berlin. Wir füttern regelmäßig das Stadionheft von TeBe mit einem ausführlichen Bericht rund um das Bier im Stadion des Auswärtsgegners und die Bierkultur in der Gegnerstadt. Ebenso liefern wir immer wieder Tipps zum Aufenthalt der TeBe Fans in der Stadt des jeweiligen Gegners. In Zukunft wollen wir diese Artikel auch online auf Lieblingsbier.de veröffentlichen und zum nachlesen abspeichern.
Zu den bisher erschienen Stadionheften geht es hier: klick TeBe.de
Endlich rollt der Ball wieder und Lieblingsbier.de hat für euch wieder die besten Auswärtstipps zum Thema Bier in eurem Stadionheft von TeBe. Also alle auf zum Auswärtsspiel nach Niedersachsen zur zweiten Mannschaft von Hannover 96. Ähnlich wie die erste Mannschaft, befinden sich auch die Amateure von 96 im unteren Tabellendrittel und so heißt es für TeBe ein paar Punkte aus Niedersachsen mit nachhause zu nehmen, was hoffentlich auch machbar ist. Nachdem die Amateure vor einigen Jahren vom DFB dazu gezwungen wurden aus ihrem Heimstadion, dem Eilenriede-Stadion, in die AWD-Arena umzuziehen, ist für das Spiel mit Sicherheit eine “beachtliche” Kulisse geboten.
Im Stadion wird den Gästefans, trotz eines guten regionalen Angebotes aus Hannover mit vielen Privatbrauereien, das Hasseröder Premium Pils angeboten. Die Brauerei Hasseröder ist viertgrößter Produzent von Premium-Pils in Deutschland und verkauft sein Bier vor allem über Supermärkte wie Netto und Norma. Die Brauerei wurde im Jahre 1872 in Wennigerode, rund 130 Kilometer süd-östlich von Hannover, gegründet. Nach der Wende wurde dort ein neues und moderneres Braugebäude errichtet und die Hannoversche Gilde Brauerei kaufte Hasseröder auf. Im Jahr 2002 wurde Gilde vom weltgrößten Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev aufgekauft. Ein schönes Beispiel, wie sich langsam die deutsche Brauereivielfalt auflöst.
Am 01.Oktober 2009 sind in Berlin die Würfel gefallen: Rasmus Kobbegsmad aus Dänemark ist Sieger des Qualitätswettbewerbs “International Master Bartender 2009″. Im Finale konnte er sich gegen 16 internationale Mitstreiter durchsetzten. Den Publikumspreis und dritten Platz im Wettbewerb gewann Maria Abrams aus Berlin. Platz zwei ging an Ivan ŠimonoviÄ aus der Slowakei.
Einzug und Präsentation am Brandenburger Tor, Gesprächsrunde auf der Pilsner-Urquell-Dachterasse am Pariser Platz, öffentlicher Zapfwettbewerb am Marlene-Dietrich-Platz – die Bartender waren am Donnerstag pausenlos im Einsatz, um ihr Bestes zu geben. Die Belohnung des Tages wartete im Deutschen Historischen Museum auf die gespannten Wettbewerber, internationalen Geschäftspartner und Ehrengäste von Pilsner Urquell. Vor einer überwältigenden, architektonischen Kulisse überreichten Moderatorin Verena Wriedt und Frank Höhler, Geschäftsführer der Pilsner Urquell Deutschland GmbH, im Namen der Jury die Preise an die Gewinner.
Nationales Finale in Tschechien
Der Wettbewerb wurde von der Biermarke Pilsner Urquell vor vier Jahren ins Leben gerufen und hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Zapfqualität zu steigern und dem Endkonsumenten dadurch einen verbesserten Service anzubieten. Erstmals wurde das Finale in Deutschland ausgetragen.
Nur noch wenige Tage, dann geht das 176. Oktoberfest auf der Theresienwiese in München los. Aber nicht nur in München wird das weltweit bekannte Oktoberfest zelebriert, auch in vielen anderen Städten Deutschlands und in der ganzen Welt gibt es das Oktoberfest. Auch in Berlin hat sich Wiesnwirt Sepp Krätz nicht zweimal bitten lassen und auf dem Platz vor dem Roten Rathaus eine kleinere Version seines bekannten Wiesnzeltes Hippodrom aufgebaut. Wie dort gefeiert wird und wer sich dort alles blicken lässt, hat unser Redakteur Bierbaron herausgefunden und für euch zusammengefasst.
Seit einigen Jahren gibt es jeweils kurz vor dem Beginn der Münchner Wiesn auch in Berlin den Versuch, in einem Bierzelt vor dem Roten Rathaus so etwas wie Oktoberfeststimmung in der Hauptstadt der Preußen zu schaffen. So recht gelungen ist dies in den vergangenen Jahren nicht.
Dieses Jahr hat sich Sepp Krätz, der legendäre “Macher” der Waldwirtschaft und des Andechser in München und auch des Hippodrom - Bierzelt auf der Wiesn, vorgenommen, mal zu zeigen, wie das so richtig geht.
Pünktlich melden wir uns aus unserem wohlverdienten Urlaub zurück und möchten euch gleich ein wunderbaren Bericht über das 13. Berliner Bierfestival präsentieren.
Wie auch in den Jahren zuvor fand das 13. Bierfestival, auch kurz “Biermeile” genannt, wieder im August, vom 7. - 9. auf der Karl - Marx - Allee in Berlin statt.
Es hatten sich 300 Brauereien aus 86 Ländern angemeldet, die auf den 2,2 Km zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor mehr als 2000 (i. W. Zweitausend!) Sorten Bier zum Ausschank brachten.
Also eine Herausforderung für unseren Redakteur Bierbaron aus Berlin, der sich mit einem Freund und Kollegen und dessen Lebensgefährtin am Samstag, dem 8.8. erwartungsvoll auf die Strecke machte.
Das Wetter war toll, warm, nicht zu warm, sonnig, leichter Wind. Anreise mit der U - Bahn, wegen des gefahrlosen Biergenusses.
Zu aller erst wurde der Probierkrug mit 0,2l Inhalt gekauft, mit diesem bewaffnet konnte man sich an jedem Stand für die Flatrate 1,50€ das dort angebotene Bier einschenken lassen. Als Probiernummer nicht schlecht, man kann dann doch einige Sorten durchprobieren.
Berlin ist Hauptstadt, früher war sie auch mal Bier-Hauptstadt, doch heute hat sich dies geändert. Wo früher ein erbitterter Kampf zwischen einzelnen Brauereien herrschte, dominiert mittlerweile ein einziger Großkonzern den Markt.
Ein interessanter Artikel im Berliner Tagesspiegel (02.08.2009) über die Berliner-KindlSchultheiss-Brauerei, welche mittlerweile zur Radeberger Gruppe (Oetker) gehört, über die aktuelle Lage in der Wirtschaftskrise, über den Trend zu Hausbrauereien zurückzukehren und über das größte Bierfestival der Welt, der Berliner Biermeile.
Dass Fußball und Bier zusammengehören, ist ja bereits seit längerem bekannt und fast jeder halbwegs professionelle Fußballverein hat bereits eine Brauerei als Werbepartner an seiner Seite. Auch die Deutsche Fußball Liga hat mit der Brauerei Krombacher eine langjährige Werbepartnerschaft geschlossen.
Nun haben wir uns gedacht, dass wir auch diesen Weg mitgehen müssen und sind nun froh euch unseren neuen Kooperationspartner, den Fußballverein Tennis Borussia Berlin, vorstellen zu dürfen. Ein Verein, der auf eine lange traditionsreiche Geschichte zurückblicken kann und auch lange Jahre erfolgreichen Fußball gespielt hat. Gerade in den Jahren 1993 bis 2000 konnte der Verein stattliche Erfolge erzielen.
So erreichte er unter anderem die 2. Bundesliga und schlug, 1998 im DFB-Pokal, Hertha BSC mit 4:2 vor 40.000 Zuschauern im Olympiastadion. Leider verlor der Verein, nach finanziellen Ungereimtheiten des damaligen Hauptsponsors, der Göttinger Gruppe, die Bundesligalizenz und musste 2001 als letzter der Regionalliga Nord in die Oberliga Nordost absteigen. In der letzten Spielzeit gelang nun wieder der Aufstieg in die Regionalliga Nord in der man sich nun wieder langfristig festsetzen möchte und an vergangene Erfolge anknüpfen will. Wir hoffen natürlich dass dies gelingen wird.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und hoffen, dass wir unseren Teil zum Erfolg beitragen können.
Übrigens, TeBe spielt in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den Absteiger aus der 1. Bundesliga Karlsruher SC. Wir wünschen natürlich, dass eine kleine Sensation passiert und der KSC geschlagen wird!
Update 01.08.2009:
Trotz eines guten Spiels der Mannschaft von Tennis Borussia Berlin ging das DFB-Pokal Spiel gegen den Karlsruher SC 0:2 (0:1) aus. Doch trotz der Niederlage blicken Spieler und Trainer zuversichtlich auf die neue Saison und haben nun den Klassenerhalt in der Regionalliga Nord fest im Blick. VIEL ERFOLG!
Bereits vor einigen Tagen haben wir über die neuen Minuswerte der deutschen Großbrauereien berichtet. Nun zeigte sich auch im Gesamtabsatz, dass dieser im ersten Halbjahr des Jahres 2009 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr 2008 eingebrochen ist. Dieses Minus ist so stark, wie nie zuvor! Die aktuellen Zahlen wurden vom Deutschen-Brauer-Bund vorgelegt.
Es herrscht mittlerweile Alarmbereitschaft bei den deutschen Brauereien, so wird auf der einen Seite immer weniger Bier getrunken und auf der anderen Seite werden die Rohstoffpreise und Energiekosten immer höher. Ein Teufelskreis, der entweder zu Lasten der Angestellten mit Entlassungen oder zu Lasten der Konsumenten mit einem höheren Bierpreis abgefedert werden kann. Ebenso kommen der bisher verhaltene Sommer und das Rauchverbot hinzu. “Das macht uns wahnsinnig.”, so der Vizepräsident des Brauerbundes, Michael Weiß.
Auch wenn der Sommer nicht wirklich mitspielt, wollen wir natürlich unsere Reihe über die Biergärten in unserer Hauptstadt Berlin fortsetzen.
Heute mal kein reiner, klassischer Biergarten, sondern ein Restaurant - Bar - Cafe mit schönem, angenehmen Garten.
Für den Bierliebhaber von Interesse ist, dass hier noch Engelhardt Pils gezapft wird.
Die Engelhardt Brauerei produzierte bis vor einigen Jahren noch zwei Straßen weiter. Das angenehm süffige und gut trinkbare Pils trug damals noch den Namenszusatz : Charlottenburger Pilsner. Die lange und wechselhafte Geschichte dieses Bieres und dieser Brauerei würde den Rahmen dieser Serie sprengen, es lohnt sich aber, mal bei Google zu schauen.
Berlin ist ja bekanntlich eine Riesenstadt, und nach außen hin ist der Berliner erst mal Berliner. Nach Innen hin aber ist er zu aller erst mal Charlottenburger, Reinickendorfer, Neuköllner, etc. Das Kietzgefühl ist hier sehr stark ausgeprägt. Aus diesem Grund gab es auch in den vergangenen Jahren immer wieder wütende Proteste und böse, massive Drohungen der eingefleischten Charlottenburger, wenn die Produktion von Engelhardt Pils eingestellt werden sollte. Die ganze Sache erinnerte an das gallische Dorf im Asterix - Comic. Aber wie bei den Geschichten aus Gallien haben die Charlottenburger bisher auch immer gesiegt.
Der Schloßgarten in Berlin - Charlottenburg liegt an der Schloßstraße, ca. 250 Meter vom Schloß Charlottenburg entfernt. Auf der Terasse sind 120 Sitzplätze. Im Ausschank Radeberger Pils, 0.3l für 2,20€, 0,4l für 2,70€, 0,5l für 3,30€. Dazu Schöfferhofer Weizenbier, 0,3l für 2,50€, 0,5l für 3,10€. Und das berühmte Engelhardt Pils, 0,3l für 1,90€, 0,4l für 2,40€ und 0,5l für 3.-€.
Am 30. Mai fand heuer zum vierten Mal das Atlantic Beer Festival in Moncton, NB statt. 16 Brauereien aus den Maritimes (New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) und aus Maine/USA stellten ihre Produkte interessierten Besuchern vor.
Am Nachmittag (14:00h - 17:00h) kamen rund 1300 Besucher, zur Abendveranstaltung (19:00h - 22:00h) kamen noch einmal rund 1700 Bierliebhaber, was bei Eintrittspreisen von 37,50 CAD, das entspricht rund 23€, sicherlich eine respektable Anzahl an Gästen ist.
Jeder Besucher bekam ein 4 oz-Glas (116 ml oder 0,1 l), mit dem man von Stand zu Stand wandern konnte um die angebotenen Biere zu verköstigen. Neben den einheimischen Brauereien waren auch einige Handelsfirmen vertreten, die ihre Importbiere dem Publikum vorstellten. So konnte man, wenn man denn wollte, auch Warsteiner, Erdinger, Bitburger, Holsten, sowie Corona und Grolsch probieren.
Eine genaue Auflistung aller angebotenen Produkte könnt ihr hier finden.
Alles in allem eine ganz nette, überschaubare Veranstaltung. Leider nicht zu vergleichen mit deutschen Bierfesten wie in Nürnberg, Berlin oder Leipzig. Trotzdem haben wir für euch ein paar Bilder bereit gestellt.
Weiter geht es in unserer Reihe über Biergärten in Berlin. Als nächste habe ich für euch den Biergarten CapRivi besucht. Er ist der einzige in Charlottenburg, der direkt am Ufer der Spree liegt. Hier kann man entspannt den vorüberziehenden Ausflugsschiffen und Motorbooten nachsehen.
Es gibt ca. 150 Sitzplätze unter Sonnenschirmen. Der noch bis zum letzten Jahr als Schankstätte dort stehende alte Feuerwehrwagen ist einer festen Steinkonstruktion gewichen. Das Publikum ist gemischt, von alt bis jung, viele Anwohner aus der Nähe, aber auch mittags Angestellte aus den umliegenden Büros und Firmen, aber auch an der Spree entlang wandernde Touristen. Der Umgangston ist rauh aber herzlich, wie es eben dem Naturell der hiesigen Eingeborenen entspricht. Hier ist kein Schicki und kein Micki, hier sitzt man lässig im Kietz vor dem stillgelegten und unter Denkmalschutz stehenden Kohlekraftwerk am Wasser und lässt die Seele baumeln.
Abends zaubern Fackeln und Lichter ein fast mediterranes Feeling herbei, man könnte meinen, Berlin, die karge, laute, schmutzige und preußische Stadt, läge an manchen lauen Sommerabenden am Mittelmeer.
Im Ausschank sind Berliner Kindl Jubiläums Pils, 0,3l für 2,10€ und 0,5l für 3,20€. Ebenfalls gibt es das Jever Pilsener von Hahn, 0,5l für ebenfalls 3,20€ Daneben das inzwischen bundesweit wohl unvermeidliche Schöfferhofer Weizen, der halbe Liter auch für 3,20€. Ebenso gibt es immer wieder ein Bier des Monats, im Mai gab es einen typischen Maibock im Ausschank.
CapRivi www.caprivi-berlin.de
Berlin - Charlottenburg
Am Spreebord / Ecke Sömmeringstraße
U - Bahn : U7 Haltestelle Richard -Wagner - Platz
Bus M 45 : Haltestelle Rathaus Charlottenburg / Richard - Wagner - Platz
Von beiden ca. 2 Min zu Fuß entfernt. Öffnungszeiten : Täglich ab 12 Uhr, sonn- und feiertags ab 10 Uhr.
Fazit : Angenehm bodenständig, zivile Preise, durchaus nette Menschen. Hier gibt es kein Schaulaufen irgendeiner Art, hier kann der biertrinkende Mensch einfach nur er selbst sein.
Wollen Sie auch ihren Biergarten bei uns veröffentlichen oder ihren Lieblingsbiergarten vorstellen? Schreiben Sie uns an info@lieblingsbier.de und wir setzen uns mit ihnen in Verbindung