Heute wollen wir euch einen kleinen Nachbericht unseres Autors Bierfra über die zwölfte Bierböse in Mainz präsentieren. Vom 16. bis zum 18. wurden am Rheinufer in Mainz rund 1000 Biersorten aus 75 Ländern präsentiert. Neben den zahlreichen Brauereien und Essensständen gab es ebenso etliche Musikgruppen, die für Tanz und Freude bei den 15.000 Besuchern sorgten.
Letztes Wochenende war mal wieder schönes Wetter und ich fuhr mit dem Zug nach Mainz. Ein schöner Spaziergang am Rheinufer und was sehe ich da: “Die Bierbörse”, was für ein Zufall (hehe)
Schon zum 12ten mal fand die Bierbörse in Mainz statt. Letztes Jahr war ich ja in Karlsruhe, die Umgebung war bei beiden sehr schön. Auch in Mainz gab es die Probiergläser. 0,1 ltr. mal 20 Proben, hat sich gelohnt. Positiv war auch, dass die Mixgetränke nicht mehr so angeboten wurden. Die meisten Stände und Brauereien konnten und wollten mir Auskunft über ihr Bier geben und waren alle sehr nett. Mit Lieblingsbier.de ist man ja immer vorne mit dabei.
1. Ein Bier aus dem fränkischen Bayreuth. Daher kam die
Schinner Brauerei. Hier am Anfang ein gutes, aber etwas zu mildes, Pils mit 5% Alkohol, genau richtig für den Anfang. Das die Franken Bier brauen können, ist ja bekannt. Allerdings fehlt es meist etwas an den Bitterstoffen beim Pils. Aber das lernen die bestimmt auch noch.
2. Bei der
Brauerei Svijany aus der nordböhmischen Region Liberec hatte ein gutes Schwarzes im Angebot. Das Bier hatte eine schöne Farbe und war richtig kräftig im Geschmack. Sehr lecker. Ebenfalls gab es auch Hanfbier, was aber etwas komisch war und mir nicht ganz so gut gefiel.
3. Die 1719 gegründete Brauerei
Belhaven aus Schottland hatte ein cremiges schwarzes 5% Bier. Das Bier ist süffig, malzig und hat einen herben Abgang. Ein schönes schottisches Bitter Ale, welches allerdings mit einem Guinness nicht zu vergleichen ist. Dort habe ich eine sehr freundliche Unterhaltung mit der Dame hinter dem Tresen geführt, welche mir alle meine Fragen beantwortet hatte.
4. Aus der Tschechei das Bier Radegast der Brauerei in Nošovice. Dort gab es ein Dunkles, naja, man konnte es trinken aber auch nicht mehr. Radegast ist eine sehr neue Brauerei, sie existiert erst seit 1970. Im Jahre 1991 wurde sie privatisiert und durch ausgetüffelte Marketingstrategien zur zweit größten Brauerei in Tschechien.
5. Aus den südlichen Ländern waren die Spanier mit
San Miguel und die Italiener mit ihrer bekannten Brauerei
Birra Moretti vertreten. Bei letzteren gab es ein Starkbier mit 7,2 Umdrehungen mit dem klangvollen Namen “La Rossa”. Das Bier war nicht schlecht, aber aus Deutschland ist man anderes gewöhnt. Ich fand es einfach viel zu süß.
6. Das Hellgold vom
Hofbräu München. Kann man nichts falsch machen, so lange es gut gekühlt und frisch gezapft ist. Dann schmeckt das Helle aus München richtig frisch, fein und perlig.
7. Am längsten habe ich mich am Stand der
Van Honsebrouck Brauerei aus Belgien. Dort gibt es das bekannte St. Louis Kirschbier und andere exotische Sorten. Für mich brauen die Belgier das beste Kirschbier. An das Kriek kommt keiner ran. Hier habe ich dann doch noch Nummer 8. getrunken. Ein Barbar, ein Honig-Starkbier mit 8%, welches von mir sofort ein sehr gut bekommen hatte. Der Honig kommt mit in den Brauprozess und wirkt sich beim Trinken erst beim Nachgeschmack aus.
8. Aus Prag kam die bekannteste Tschechische
Traditionsbrauerei Staropramen. Dort probierte ich das Cerny, ein malzig mildes Dunkles, welches sehr süffig ist und einen schönen Lakritzgeschmack hat. Lecker.
9. Auch Österreich war vertreten. Die Österreicher sehen sich ja auch gerne als eines der Bierländer. Mich haben sie jedenfalls zum positiven überrascht. Von der
Stiegl Brauerei gabs ein Zwickl, das Paracelsus, auch hier gabs ein sehr gut von mir. Frisch, cremig und auf der Börse einmalig.
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August 2nd, 2010
Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.
Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.
In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.
Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.
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April 14th, 2010
Der dritte Advent ist vorrüber und wir nähern uns mit großen Schritten den 24. Dezember an. Auch unser Bier-Adventskalender wird nun immer kleiner und leerer, was aber ansich nicht so schlimm ist, da wir bisher tolle Biere kennenlernen durfte.
Das 12. und 13. Bierchen führt uns zu unseren westlichen Nachbarn nach Frankreich.
Mit dem Kronenbourg 1664 haben wir eines der bekanntesten französischen Biere im Test. Es kommt immerhin von der größten Brauerei aus Frankreich, welche eine jährliche Jahresproduktion von 8,5 Millionen Hektoliter hat. Dies sind 40% Marktanteil in Frankreich. Die Brauerei gehört mittlerweile zum Großkonzern Carlsberg.
Das zweite Bier ist das Pelforth Brune von der gleichnamigen Brauerei, welche zum Großkonzern Heineken gehört. Ein “Brune” ist eine bestimmte Bierart, welche sehr malzig, süffig und vor allem sehr stark ist. Schaun wa mal!
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Liste der bisherigen Bierchen:
1. Bierchen - Zipfer Urtyp Österreich
2. Bierchen - Karlovacko aus Kroatien
3. Bierchen - Stella Artois aus Belgien
4. Bierchen - Castle Lager aus Südafrika
5. und 6. Bierchen - Windhoek Lager und Bass Pale Ale
Chang Beer aus Thailand
8. 9. und 10 Bierchen - Palma Cristal, Mythos und Tsingtao
11. Bierchen - Estrella Damm aus Spanien
12. Türchen - Kronenbourg 1664 aus Frankreich
Hersteller: Brasseries Kronenbourg S.A. www.brasseries-kronenbourg.com
Alkohol: 5 % Vol.
Bierart: Lager/Helles

Die Franzosen sind Feinschmäcker und legen großen Wert auf gute Qualität und Geschmack. Mit diesen Vorurteilen sind wir auch in den Test vom Kronenbourg 1664 gegangen und wurden bei diesem Bier jedenfalls enttäuscht. Zum einen wimmelt es in dem Bier von Zusatzstoffen wie Glucosesirup oder sogar Farbstoffen wie E-Kennzeichen, was wir gar nicht mögen und zum anderen schmeckt es einfach nicht gut. Brrr!!
Zu Beginn ein leichter Hopfengeschmack mit eine ganz guten Spritzigkeit. Allerdings baut sich das ziemlich fix ab und es bleibt ein fader metallischer Geschmack zurück. Im Abgang eine leichte Malznote mit einer ziemlichen Bitterkeit.
Fazit: Falls keine hohen Erwartungen und Ansprüche vorhanden sind, dann ist das schon ok.
13. Türchen - Pelforth Brune aus Frankreich
Hersteller: Pelforth. www.pelforth.fr
Alkohol: 6,5 % Vol.
Bierart: Brune
Nun zum zweiten Bier der Franzosen, welches einen ganz anderen Eindruck vermittelt. Beim Pelforth Brune handelt es sich um ein innovatives Bier, welches in Deutschland mit einem Dunkel-Bock zu vergleichen wäre. Vor allem der Alkoholgehalt von 6,5 % Vol. macht sich gleich direkt beim Antrunk bemerkbar.
Ansonsten hat das Bier eine tolle malzige Süffigkeit, mit leichten Röstaromen und Karamellgeschmack. Ansonsten ebenfalls eine schöne Hopfennote mit einem schönen bitteren Abgang. Der Alkoholgehalt macht sich ziemlich bemerkbar und könnte sicherlich etwas kleiner ausfallen. Eine angenehme Süße legt sich über das gesamte Bier. Sicherlich nicht für jeden eine runde Sacher, wir finden es aber toll!
Fazit: Süß und süffig, ein leckeres Bier der Franzosen! Toll kombinierbar mit schönem französischen Käse..hmmm..
lecker!
Alle Biere gibt es hier zu kaufen:
www.bierpost.com
Dezember 13th, 2009
Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Leider hatten wir in der letzten Zeit nicht wirklich Zeit unsere Bierchen zu öffnen und genüsslich zu testen, aber das wollen wir natürlich jetzt aufholen. Wir präsentieren euch drei internationale Biere aus drei fernen Ländern zum 8. 9. und 10. Dezember.
Als erstes gibt es das Palma Cristal aus dem wunderschönen und warmen Cuba. Danach reisen wir nach Griechenland und schauen mal, was dort für ein Bier gebraut wird. Allein der Name, Mythos, verspricht schon mal einiges. Unser letztes Ziel geht dann noch etwas weiter weg, nämlich nach China. Mit dem Tsingtao reihen wir uns in die grünen Biere ein (grün im Sinne der Marke) und lassen uns überraschen, wie Fernost so Bier braut.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Liste der bisherigen Bierchen:
1. Bierchen - Zipfer Urtyp Österreich
2. Bierchen - Karlovacko aus Kroatien
3. Bierchen - Stella Artois aus Belgien
4. Bierchen - Castle Lager aus Südafrika
5. und 6. Bierchen - Windhoek Lager und Bass Pale Ale
Chang Beer aus Thailand
8. Türchen - Palma Cristal aus Cuba
Hersteller: Cerveceria Bucanero www.cerveceriabucanero.com
Alkohol: 4,9 % Vol.
Bierart: Helles
Sonne, Meer, hübsche Frauen und natürlich Latin-Musik. Das ist Cuba! Mit der Vorstellung gerade an diesem Ort zu sein und es sich einfach nur gut gehen zu lassen, schmeckt das Palm Cristal einfach nur fantastisch. Leicht, spritzig, erfrischend und mit einem Hauch Zitronengeschmack. Leichter Hopfengeschmack gesellt sich zu einem schönen himmlischen guten Gefühl.
Aber wer sich vorstellt, dass wir im kalten und regnerischen Deutschland zu sitzen und auf Weihnachten zu warten, der fragt sich, ob er da nicht gerade einfach nur Wasser zu sich genommen hat.
Fazit: Cuba wir kommen!!!!
9. Türchen - Mythos aus Griechenland
Hersteller: Mythos Breweries S.A. www.mythosbrewery.gr
Alkohol: 4,7 % Vol.
Bierart: Helles
Die alten Griechen sind doch immer wieder für Überraschungen gut. Wir haben ja wirklich etwas mieses erwartet (Vorurteile?) sind allerdings ganz positiv überrascht. Das goldgelbe aus Griechenland hat einen zunächst ganz angenehmen malzigen Geschmack, welcher sich leicht hopfig und zitrusfruchtig präsentiert. Das Bier bleibt irgendwie etwas auf der Zunge kleben, lässt sich dann aber im Abgang, zwar etwas herb und bitter, ganz gut verdauen.
Fazit: Soweit ganz nett, aber vielleicht sind wir in Gedanken noch in Cuba und deswegen so euphorisch.
10. Türchen - Tsingtao aus China
Hersteller: Tsingtao Brewerywww.tsingtaobeer.com/
Alkohol: 4,7 % Vol.
Bierart: Helles
Das China eine Brautradition hat, zeigt vor allem das bekannte Tsingtao aus Quingao, welches bereits seit 1903 gebraut wird. Allerdings wurde die Brauerei nicht von Chinesen gegründet, sondern von deutschen Siedlern unter dem Namen Germania-Brauerei.
Tsingtao ist heute die größte Brauerei Chinas und weltweit unter den zehn größten zu verzeichnen. Zunächst schlägt es mit einer feinen und milden Süße durch, dann kommt etwas Hopfen hinzu und eine leichte fruchtige Note. Der verwendete Reis kommt vor allem im Abgang dann durch. Aber dennoch schlagen sich hier die deutschen Brauwurzeln durch die fernöstliche Tradition.
Fazit: China ist halt anders.
Alle Biere gibt es hier zu kaufen:
www.bierpost.com

Dezember 10th, 2009
Heute wollen wir euch das 5. und 6. Bierchen aus unserem Bier Adventskalender zusammen vorstellen. Dabei handelt es sich, zum einen um das Windhoek Lager von der namibischen Namibia Breweries Limited , und zum anderen um das britische Bass Pale Ale, welches von der Marston’s Brauerei in Burton (UK) für InBev hergestellt wird.
Das Windhoek Lager wird nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut und ist in Südafrika und Namibia eines der bekanntesten Biere. Das Bier hat unter anderem schon mehrfach den DLG-Gütesiegel für ausgezeichneten Geschmack erhalten. Na da sind wir ja mal gespannt.
Zum Nikolaus gab es dann zum ersten Mal ein Ale für uns zum testen. Dabei handelt es sich um ein Ale mit Tradition. Bereits im Jahre 1777 wurde die Brauerei gegründet und das Bass Ale zum Verkauf angeboten.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Liste der bisherigen Bierchen:
1. Bierchen - Zipfer Urtyp Österreich
2. Bierchen - Karlovacko aus Kroatien
3. Bierchen - Stella Artois aus Belgien
4. Bierchen - Castle Lager aus Südafrika
5. Türchen - Windhoek Lager aus Namibia
Hersteller: NamBrew www.nambrew.com
Alkohol: 4 % Vol.
Bierart: Helles Lager
Das Windhoek Lager aus Namibia, welches nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut ist, ist ein frisches und mildes helles Lagerbier. Das Bier schmeckt überraschend lecker und feinwürzig. Es ist feinherb, spritzig und leicht säuerlich. Der zu Beginn leicht fruchtige Geschmack verändert sich dann mit der Zeit in einen schönen Hopfengeschmack welcher dem Bier eine feine Note gibt. Die Kohlensäure ist ebenso schön vorhanden und passt zu einem gelungenen Bier.
Fazit: Ein feines und frisches Bier welches zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sicherlich von vielen gemocht werden wird. Nur zu empfehlen, natürlich auch dank des Reinheitsgebotes.
6. Türchen - Bass Pale Ale aus England
Hersteller: InBev www.bassale.com
Alkohol: 5 % Vol.
Bierart: Ale
Endlich mal ein Ale aus England in unserem Kalender. Ein schöner Körper und ein feiner malziger Geschmack, prägt dieses Ale. Der Kohlensäuregehalt ist sehr gut ausgeprägt und legt sich fein in den Mund. Nach dem ersten Malzgeschmack kommt eine schöne, leicht säuerliche, Fruchtigkeit hinzu. Zum Ende kommt noch einmal ein kräftiger Malzgeschmack. Über die ganze Zeit hält sich ebenso eine leichte Hopfennote. Leider ist das Bier mit Zusatzstoffen gebraut, was uns nicht so gut gefällt.
Fazit: Geschmacklich interessantes Ale aber nicht gerade der Oberbringer.
Beide Biere gibt es hier zu kaufen:
www.bierpost.com

Dezember 6th, 2009
Unser 3. Bierchen am 3. Dezember stammt aus dem Bierland Belgien. Unser Nachbarland hat eine so große Menge an verschiedenen Biersorten, dass ist schon sagenhaft. So gibt es neben normalen Pils und Vollbieren eben auch berühmte Trappistenbiere, Bier mit Honig und andere exotische Biersorten.
Viele Deutsche fahren mittlerweile in das kleine Land um sich der sagenhaften Bierkultur hingeben zu können. Unser 3. Bierchen ist dabei gar kein so besonderes, es handelt sich um das bekannte Stella Artois. Dies ist übrigens die Ursprungsmarke der mittlerweile größten “Brauerei” der Welt, nämlich InBev.
Alle weiteren Biere aus dem Adventskalender findet ihr hier.(Bier Adventskalender - alle 24 Sorten). Die Biere wurden uns freundlicherweise vom Bier Onlineshop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt. Den Adventskalender haben wir selber gebastelt
Liste der bisherigen Bierchen:
1. Bierchen - Zipfer Urtyp Österreich
2. Bierchen - Karlovacko aus Kroatien
3. Türchen - Stella Artois aus Belgien
Hersteller: Stella Artois Brauerei www.stellaartois.com
Stammwürze: ?
Alkohol: 5,2 % Vol.
Bierart: Helles Vollbier
Das Bier ist ein sehr mildes und unspektakuläres Vollbier mit einem geringen charakterlichen Eigengeschmack. Im Antrunk ist es sehr feinperlig und hat einen leichten Hopfengeschmack. Dieser Geschmack zerfällt aber ziemlich schnell in ein totales Nichts.
Der CO2-Gehalt lässt ebenso zu wünschen übrig wie irgend etwas außergewöhnliches. Das Bier ist ein stink normales Standardbier, wie es leider schon zu oft hergestellt wird. Das InBev hiermit seine Karriere von Einheitsbieren begonnen hat, ist auf jeden Fall zu verstehen.
Fazit: Hoffentlich gibt es morgen ein besseres!
Zu kaufen gibt es das Stella Artois direkt hier: Bierpost.com - Stella Artois
Dezember 3rd, 2009
Heute haben wir für euch mal wieder eine nette Idee für die Vorweihnachtstage, besser gesagt eine Bastelidee für einen einzigartigen Adventskalender. Wie bereits im letzten Jahr, werden wir euch auch dieses Jahr wieder die Idee mit dem Adventskalender mit Bier vorschlagen.
Das Besondere in diesem Jahr ist, dass unsere Redaktion ebenfalls einen Adventskalender mit 24 internationalen Bieren aus der ganzen Welt basteln wird. Das Bier wird freundlicherweise vom Biershop www.bierpost.com zur Verfügung gestellt.
Wir werden nun jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember ein neues Türchen, besser gesagt ein neues Bierchen, öffnen und dieses auf Lieblingsbier.de vorstellen.
Wenn ihr selber einen Adventskalender basten möchtet, dann geht das ganz einfach. Das einzige was ihr braucht sind folgende Zutaten:
- Schere
- Papier
- Stift
- Kronkorken
- Tesafilm
- 24 Internationale Biere von Bierpost.com
Man nehme den Kronkorken als Schablone und malt 24 Kreise auf das Papier. Diese werden ausgeschnitten und von 1 bis 24 durchnummeriert. Dann auf jede einzelne Flasche jeweils eine Nummer geklebt und fertig ist der Bierkasten Adventskalender. Einfach und effektiv. Viel Spaß dabei
Hier die Sorten des Bierpakets welches wir testen werden und welches es auf
www.bierpost.com zu kaufen gibt.
1 Fl. 0,33l Windhoek Lager - Namibia oder Baltika Russland
1 Fl. 0,33l Lapin Kulta - Finnland
1 Fl. 0,33l Effes - Türkei
1 Fl. 0,33l Moretti - Italien
1 Fl. 0,33l Mythos - Griechenland
1 Fl. 0,33l Grolsch oder Amstel aus den Niederlanden
1 Fl. 0,25l St.Louis Kirschbier aus Belgien
1 Fl. 0,33l Karlovako - Kroatien
1 Fl. 0,33l Superbock - Portugal
1 Fl. 0,33l Estella Damm - Spanien oder Fosters - Australien
1 Fl. 0,33l Zipfer oder Gösser aus Österreich-
1 Fl. 0,33l Kronenbourg oder Meteor aus Frankreich
1 Fl. 0,33l XXXX Castelmaine - Australien
1 Fl. 0,25l Old Spekled Hen - England
1 Fl. 0,33l Lion Lager- Srilanka
1 Fl. 0,33l Tsingtao - China oder Kilkenny - Irland
1 Fl. 0,33l Singha - Thailand
1 Fl. 0,33l Mooshead Lager - Kanada
1 Fl. 0,33l Stella Artois oder Palm Speziale aus Belgien
1 Fl. 0,33l King Fisher - Indien
1 Fl. 0,33l Castel Lager aus Südafrika
1 Fl. 0,33l Palma Cristal - Kuba
1 Fl. 0,33l Tyskie aus Polen
1 Fl. 0,33l Pelforth bruine - Frankreich
November 24th, 2009
Einige doch überraschende Ergebnisse brachte die sechste Auflage des European Beer Star, bei dem sich heuer 836 Biere aus über 30 Ländern beteiligten. Gold, Silber und Bronze wurden von den 78 Juroren in 41 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale oder Kräuterbier.
Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe freuten sich über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr.
Besonders bemerkenswert: Die besten Pilsbiere deutscher Brauart, die man eher im Norden der Republik vermutet hätte, kommen aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein: Gold für das Schönramer Pils der gleichnamigen Brauerei aus Petting, Silber für das Ruperti Pils der Brauerei Wieninger in Teisendorf.
Viele, bereits im Vorjahr ausgezeichnete Biere, finden sich auch heuer wieder auf der Siegerliste. Und das, obwohl anders als bei vergleichbaren Bierbewertungen in jeder Kategorie nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben werden. “Damit gilt der European Beer Star als einer der härtesten Wettbewerbe der Welt”, resümierte Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, “jede ausgezeichnete Brauerei kann wirklich stolz sein auf den European Beer Star Award!”
Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2009 zählen vor allem die Oberbayern, wobei sich die Region zwischen Chiemsee und Traunstein ganz besonders medaillenträchtig gab: je zweimal Gold erzielte die Privatbrauerei Schönram (Petting) für „Surtaler Leicht“ und „Schönramer Pils“ sowie das Hofbrauhaus Traunstein für „Festbier“ und „Export“; über Gold und Silber freute sich die Gasthausbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching. Weitere Preisträger dieser Region sind die Brauereien Wieninger in Teisendorf, Flötzinger in Rosenheim und Schwendl in Tacherting.
Hoher Wertschätzung der EBS-Juroren erfreuten sich auch heuer die Brauereien aus Bayerisch Schwaben und Baden-Württemberg: Die Hirsch-Brauerei Honer, Wurmlingen, errang zweimal Gold und einmal Bronze; ähnlich erfolgreich waren auch das Augsburger Brauhaus Riegele und die Schlossbrauerei Autenried.

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November 18th, 2009
Anfang der Woche haben wir euch das Bierland Belgien vorgestellt. Nun haben wir für euch vier verschiedene belgische Biere getestet und für euch in einem kleinen Biertest zusammengefasst.
Eins vorne weg, der Geschmack der belgischen Biere ist so unterschiedlich geprägt, da konnten wir für euch keine klare Linie erkennen und haben somit zum Beispiel auch ein warmes Kirschbier im Angebot. Lecker!
Palm Speziale Pils
Das Pils nicht gleich Pils sein muss, dachten sich wohl bei diesem Bier die Belgier. So brauten sie hier ein eher malziges Ale mit vielen Röstaromen. Das Bier hat eine schöne bernsteinige Farbe, ist klar und sanft im Glas und überzeugt mit seinen Aromen auf der Zunge. Allerdings fehlen Bitterstoffe, die das Ganze noch aussagekräftiger machen könnten. Übrigens ist die PALM Brauerei die größte unabhängige Brauerei in Belgien und das Bier Palm das beliebteste Ale.
De Koninck
Beim De Koninck handelt es sich um ein ebenfalls bernsteinfarbiges, klares und ruhiges Bier. Dieses Bier trägt einen vollen aromatigen Körper, welcher nach Lakritze und Sherry schmeckt und einen alkalischen und rauchigen Geruch nach sich zieht. Es schmeckt eher bitter und trocken auf der Zunge und hinten raus leicht ansetzend. Von den Geschmacksnoten her ist es sehr intensiv und interessant, mit Sicherheit eines der besseren Biere in Belgien.
St. Louis Kriek Kirschbier
Interessant. So ist die empfohlene Trinktemperatur laut Hersteller bei 60 Grad. Also gut, Flasche in einen Topf mit heißem Wasser und schön erwärmt. Gerade bei kalten Temperaturen eine leckere und vor allem fruchtige Alternative zum Glühwein. Das Bier hat eine schöne, leicht dunkle, rote Farbe und einen schönen Schaum. Es ähnelt auch einem Gebräu aus einem Chemiebaukasten. Der erste Geruch geht in die Richtung Weihnachtsmarkt und Glühweinstand. Es riecht sehr süß, nussig und nach Nelken. Der Geschmack ist erst mal Wahnsinn! Sehr starke Kirscharomen, sehr sauer und leicht weinartig. Hinten raus sehr kitzelig und cremig im Abgang. Für kalte Tage sicherlich eine Alternative, hat aber leider nix mit Bier zu tun.
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Oktober 16th, 2009
57 Milliarden Euro haben die internationalen Regierungen in Europa im letzten Jahr durch den Bierkonsum eingenommen. Dies zeigte nun eine neue Untersuchung der Unternehmensberatung “Ernst & Young”. Auf Deutschland fällt knapp eine Milliarden Euro Steuereinahmen ab. Dies ist, bei einer Jahresproduktion von 103 Millionen Hektoliter, eine runde Summe. Deutschland ist somit auch Europas größter Bierproduzent und hält mit 1.330 auch die mit Abstand größte Anzahl an Brauereien im eigenen Land.
Europaweit sind rund 2,5 Millionen Jobs abhängig von der Bierbranche. In Europa werden rund 427 Millionen Hektoliter Bier im Jahr gebraut. Dies ist, weltweit gesehen, der absolute Spitzenwert. Im Vergleich dazu produziert China 393 Mio. Hektoliter und die USA 234 Mio. Hektoliter bedeutend weniger Bier.
Entgegen den Trend, dass deutsche Brauereien langsam aussterben, legte die Anzahl der Brauereien in ganz Europa von 3.000 auf 3.733 zu. Die größten Exporteure sind die Niederlande, Belgien und Irland. Diese Länder verkaufen mehr als die Hälfte ihres Bieres im Ausland. Deutschland liegt mit 15 Mio. Hektoliter Exportbier eher auf den hinteren Plätzen.
Die größten global europäischen Biermarken sind das britische Guinness, das niederländische Heineken und das belgische Stella Artois. Tschechien belegt beim Pro-Kopf-Konsum mit 158 Litern den ersten Platz, darauf folgt Österreich mit 109 und Deutschland mit 108 Litern.
Nun kann auf Grund dieser Zahlen eigentlich gesagt werden, dass es dem Biermarkt in Europa ganz gut geht, doch das ist nur teilweise die Wahrheit.
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Oktober 15th, 2009
Im internationalen Vergleich schlägt sich das kleine Nachbarland von Deutschland richtig gut. Belgien ist nämlich eines der Bierländer in Europa, neben Deutschland, England und Tschechien. Das belgische Bier, so sagen viele Bierliebhaber, ist genauso heilig wie zum Beispiel der Wein in Frankreich oder der Käse in der Schweiz.
Insgesamt gibt es in Belgien knapp 120 Brauereien. Im Vergleich liegt der Bierausstoß, verglichen mit den 10 Millionen Einwohnern des Landes, knapp unter dem der deutschen Brauereien.
Ähnlich wie in Deutschland beherrschen große Brauereien fast den kompletten Biermarkt. Der mittlerweile weltweit größte Bierkonzern InBev stammt ursprünglich aus Belgien. Damals kaufte das belgische Unternehmen Interbrew die brasilianische AmBev und fusionierte zum Brauereigiganten Nummer 1 in der Welt. InBev und die Brauerei Alken Maes, welche mittlerweile zu Carlsberg/Heineken gehört, teilen sich fast 90% des Biermarktes in Belgien.
Trotz dieser Machtposition werden in Belgien fast
500 verschiedene Biere gebraut. Ebenfalls verzeichnet der
Markt für Spezialbiere, wie zum Beispiel Kirsch, Honig oder Trappistenbiere, in den letzten Jahren
hohe Wachstumsraten. Hier können sich vor allem kleinere Brauereien behaupten und gegen die großen Konkurrenten durchsetzen.
Es kann also durchaus behauptet werden, dass in Belgien eine bunte Bierkultur herrscht. Dies zeigt sich vor allem in den größeren Städten in unzähligen Bars, Kneipen und Cafès wieder, in denen diese Bierspezialiäten teilweise gebraut und konsumiert werden. Nicht nur für Bierliebhaber ist Belgien mit Sicherheit eine Reise wert.
In der nächsten Woche wollen wir euch vier verschiedene, eher unbekanntere, Biersorten aus Belgien vorstellen. Mit dabei wird auch die ein oder andere Überraschung sein.
Hier könnt ihr viele verschiedene belgische Biere bestellen: Biershop Bierpost.com
Oktober 9th, 2009