Bier Roboter holt Bier aus dem Kühlschrank

Auf diese Erfindung haben wir alle sehr sehr lange gewartet und gerade bei diesen heißen Temperaturen und drückender Hitze ist diese neuartige Erfindung eine wunderbare Alternative um sich selbst nicht in Richtung der Quelle des kalten Bieres bewegen zu müssen. Nun haben Entwickler beim US-Unternehmen Willow Garage dem bekannten Roboter Personal Robot 2 diese praktische Sache beigebracht. Der Roboter fährt in die Küche und holt ein Bier aus dem Kühlschrank.

Es besteht sogar die Möglichkeit ein bestimmtes Bier über eine Internetseite auszuwählen. Diese Information wird dann ganz einfach über w-lan an den Roboter übertragen und er macht sich auf den Weg zur Bierquelle. Falls das bestellte Bier schon ausgetrunken ist, gibt es eine entsprechende Meldung an den Nutzer und eine alternative Biersorte wird ausgewählt. Ist der Roboter wieder an Ort und Stelle angekommen, überprüft er per Gesichtserkennung ob es sich auch um den Auserwählten Besteller handelt und übergibt dann das Bier. Auf Wunsch öffnet er dann noch das Bier mit seinem eigenen Flaschenöffner und zieht sich nach volltaner Arbeit wieder auf seinen Platz zurück.

Welch ein Traum.

Hier könnt ihr euch das Ereignis ansehen:

Quelle:
golem.de

4 Kommentare Juli 9th, 2010

Rückblick: World Beer Cup 2010 - Ein Wettbewerb der Rekorde

Meine Güte war das wieder ein Fest! Zum siebten Mal fand der World Beer Cup in den USA statt und die meisten Mitglieder der Jury schlafen wohl immer noch ihren Rausch aus. Immerhin wurden vom 5. bis 10. April 3.300 Biere von 642 Brauereien aus 44 Ländern getestet und beurteilt. Die 179 Mitglieder der Jury durften ihre Favoriten für insgesamt 90 verschiedene Kategorien, wie zum Beispiel “Coffee Flavored Beer” oder “Classic English-Style Pale Ale” wählen. Der World Beer Cup ist einer der größten seiner Art und gehört mit zu den wichtigsten Auszeichnung für Brauereien. Er wird alle zwei Jahre von der Association of Brewers, einem Netzwerk von mittelständischen Brauereien aus den USA, verliehen.

Die Anzahl der eingereichten Biere hat sich im Laufe der Jahre mehr als nur verdreifacht. Immerhin nahmen schon bei der ersten Veranstaltung im Jahre 1996 knapp 600 Biere am Wettbewerb teil. Im Jahre 2004 waren es dann schon 1.500 Biere und nun im Jahre 2010 sage und schreibe 3.300 Biere. So viele wie noch nie.

Beer World Cup 2010

In diesem Jahr wurden 268 Auszeichnungen in 90 Kategorien verteilt. Dabei gibt es pro Kategorie eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille. Allerdings kann es auch passieren, dass in bestimmten Kategorien keine Medaillen verteilt werden, da bestimmte Mindestkriterien nicht eingehalten wurden. Die Jury ist sowieso relativ streng und besteht ausschließlich aus Fachpersonen. Dabei gehören Biersommeliers ebenso dazu wie Brauereibesitzer oder Journalisten rund um das Thema Bier. Insgesamt stammen die 179 Mitglieder der Jury aus 26 verschiedenen Ländern, dabei mehr als die Häufe von außerhalb der USA. Ebenso ein Rekord wie alle anderen Zahlen beim diesjährigen World Beer Cup.

Deutschland ist mit 186 eingereichten Bieren, nach den USA mit wahnsinnigen 2371 Anmeldungen, das stärkste Teilnehmerland. Immerhin 16 von diesen 186 Bieren wurden mit Auszeichnungen belegt. So konnte unter anderem Braumeister Michael Plank, mit der gleichnamigen Brauerei, bereits zum fünften Mal seinen Titel für seinen Hellen Weizenbock verteidigen.

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Kommentieren April 14th, 2010

Werbung und Bier – Duell zweier Werbespots

Werbung und Bier ist ein Paar, dass schon lange eine lustige Tradition hat.

Gerade die Spots der bekannten US-amerikanischen Marken Budweiser, Miller sorgen nicht nur dort für manches Schmunzeln. Dort wird auch schon das Internet eingesetzt um Spots viral zu verbreiten die für’s Fernsehen vielleicht etwas zu offensiv wären. Auch die europäischen Biermarken lösen sich langsam von Spots die lediglich die Qualität und Tradition preisen und versuchen mit lustigen Pointen in Erinnerung zu bleiben.

Wir wollen diesen Trend begleiten und in losen Abständen immer zwei Spots gegeneinander antreten lassen und schauen welcher das Herz unserer Bierfreunde mehr aufgehen lässt!

Den Anfang macht der bekannte Paulaner-Spot “Bestellung mit Sprachschwierigkeiten”


Herausgefordert von seiner Parodie der Grünwald Freitagscomedy (Bayrischer Rundfunk) “Sprachprobleme im Biergarten”

Welcher ist euer Favorit? Original oder Remake?

P.S.: Kennt ihr coole Bierwerbung aus anderen Ländern? Her damit!

Autor: Nikolas Hönig; Blog von BeerStickr.com



www.beerstickr.de


6 Kommentare März 18th, 2010

Bier-Werbung: Paris Hilton zu sexy für Brasilien oder nur ein PR-Gag?

Normalerweise kennen wir Bilder aus Brasilien, auf denen die Frauen knappe Bikinis tragen und in sexy Outfits zu Karneval ihren Po kreisen lassen. Doch das die Sambahochburg Brasilien auch anders sein kann, zeigt nun das nationale Frauenrechts-Sekretariat mit einer Klage gegen einen Werbespot des brasilianischen Bierkonzerns Schincariol.

Genau gesagt geht es um einen Spot mit Paris Hilton und der neuen Biermarke “Devassa Bem Loura”. In dem Film bewegt sich die Amerikanerin leicht bekleidet in einer Wohnung in Rio de Janeiro zusammen mit einer Dose Bier. Dabei wird sie von einem Nachbarn heimlich fotografiert und von der ganzen Straße bei ihrer “Sexy-Tanz Aufführung” beobachtet. Grund für die Klage soll sein, dass die Kampagne sexistische Botschaften verbreite und die moralische Missachtung der Frauen darstelle.

Vielleicht nur ein PR-Gag?

Dass es in Brasilien ständig Werbespots mit Frauen in knappen Bikinis gibt, stört die Frauenrechtler allerdings nicht. Handelt es sich hierbei vielleicht nur um einen geschickten PR-Gag der des brasilianischen Multionzerns um das Bier weltweit in die Schlagzeilen zu bringen? Bereits Anfang Februar bekam die Brauerei weltweite Aufmerksamkeit durch einen etwas beschwipsten Auftritt des Werbegesichts Hilton auf der Einführungsparty des Getränkekonzerns. Anscheinend war Paris Hilton so betrunken, dass sie ihr Freund von der Party nachhause tragen musste. Allerdings ist diese Meldung im Zusammenhang mit Paris Hilton und Partys eigentlich keine erwähnenswerte, sondern leider alltägliche Routine.



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr

Nun darf sich also der Konzern mit seinem neuen Getränke “Devassa Bem Loura” über eine weltweite Aufmerksamkeit erfreuen und seinen Bekanntheitsgrad steigern.

Gerne könnt ihr euch selber ein Urteil über den Werbespot machen und eure Meinung darüber mitteilen. Wir von Lieblingsbier.de sehen jedenfalls keine Probleme an diesem Spot, ganz im Gegenteil, so stellt Paris Hilton doch eine wunderbare Eintracht zwischen Bier und Frau dar, zwei wunderbare Gegebenheiten auf dieser Erde. Mit Sicherheit gibt es andere Bierwerbungen, bei denen wirklich eine moralische Missachtung der Frau auffällt, wie zum Beispiel bei dieser Bierwerbung von Heineken.

Aber urteilt selbst:



Übrigens, wir Deutschen haben zu dem Thema Bier und Frauen auch eine Meinung:

Rudi Aussauer Veltins

4 Kommentare Februar 26th, 2010

European Beer Star Award 2009: Das beste Pils kommt aus Oberbayern

Einige doch überraschende Ergebnisse brachte die sechste Auflage des European Beer Star, bei dem sich heuer 836 Biere aus über 30 Ländern beteiligten. Gold, Silber und Bronze wurden von den 78 Juroren in 41 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale oder Kräuterbier.

Die Ausrichter des Wettbewerbes, der Verband Private Brauereien und die Association of Small and Independent Breweries in Europe freuten sich über eine absolute Rekordbeteiligung mit einem Zuwachs von 22% gegenüber dem Vorjahr.
Besonders bemerkenswert: Die besten Pilsbiere deutscher Brauart, die man eher im Norden der Republik vermutet hätte, kommen aus dem oberbayerischen Landkreis Traunstein: Gold für das Schönramer Pils der gleichnamigen Brauerei aus Petting, Silber für das Ruperti Pils der Brauerei Wieninger in Teisendorf.

Viele, bereits im Vorjahr ausgezeichnete Biere, finden sich auch heuer wieder auf der Siegerliste. Und das, obwohl anders als bei vergleichbaren Bierbewertungen in jeder Kategorie nur drei Preise (Gold, Silber, Bronze) vergeben werden. “Damit gilt der European Beer Star als einer der härtesten Wettbewerbe der Welt”, resümierte Dr. Werner Gloßner, Geschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern, “jede ausgezeichnete Brauerei kann wirklich stolz sein auf den European Beer Star Award!”

Zu den herausragenden deutschen Gewinnern 2009 zählen vor allem die Oberbayern, wobei sich die Region zwischen Chiemsee und Traunstein ganz besonders medaillenträchtig gab: je zweimal Gold erzielte die Privatbrauerei Schönram (Petting) für „Surtaler Leicht“ und „Schönramer Pils“ sowie das Hofbrauhaus Traunstein für „Festbier“ und „Export“; über Gold und Silber freute sich die Gasthausbrauerei Camba Bavaria aus Truchtlaching. Weitere Preisträger dieser Region sind die Brauereien Wieninger in Teisendorf, Flötzinger in Rosenheim und Schwendl in Tacherting.

Hoher Wertschätzung der EBS-Juroren erfreuten sich auch heuer die Brauereien aus Bayerisch Schwaben und Baden-Württemberg: Die Hirsch-Brauerei Honer, Wurmlingen, errang zweimal Gold und einmal Bronze; ähnlich erfolgreich waren auch das Augsburger Brauhaus Riegele und die Schlossbrauerei Autenried.



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1 Kommentar November 18th, 2009

In den USA wird das Bier teurer

Nach aktuellen Branchenmeinungen aus den USA wird das Bier, mitten zur besten Biergartenzeit, deutlich teurer verkauft werden, als noch im Vorjahr. Viele amerikanische Brauereien heben die Preise deutlich an um auf dem Biermarkt wieder Profite einfahren zu können. Neben der anhaltenden Wirtschaftskrise und dem allgemeinen Rückgang des Konsums, sollen auch höhere Rohstoffkosten als Grund genannt sein.

So wird der größte Brauereikonzern der Welt, Anheuser-Busch InBev, in den nächsten Wochen durch die gesamte Produktpalette hindurch die Preise herauf schrauben. Viele Konsumenten werden sich nun ärgern doch die Preiserhöhung der großen Konzerne hat auch etwas Gutes.

Wer sich auf dem amerikanischen Biermarkt auskennt, weiß, dass die meisten großen Marken nicht wirklich genießbar sind. So gibt es neben den großen Spielern der Branche auch 1400 Kleinbrauereien in Amerika. Diese haben allerdings nur einen geringenMarktanteil von 5 Prozent.
Allerdings brauen diese Brauereien seit Jahren schon ein wirklich anständiges und qualitativ hochwertiges Bier, konnten sich aber gegen die Masse, auch auf Grund der billigen Preise nicht durchsetzen. Nun könnte sich dieser Trend ändern und vielleicht geht der Weg in den USA ja in Richtung der Qualität und nicht, hauptsache billig und mit Prozent.

Autor: FvE

2 Kommentare August 26th, 2009

Kolumne: Beer from.. ¡Ay, caramba!

Tja, als offizieller Nordamerika-Korrespondent für Lieblingsbier.de muss man nicht nur gar kein Russisch, sondern nebenbei auch noch schlecht Spanisch sprechen können…

Heute möchte ich nämlich einmal eine mexikanische Spezialität vorstellen: die Michelada, bzw. die Chelada. Wer aus Versehen mal auf meiner Seite gelandet ist, der wird wissen, dass ich auch viele Jahre lang als Tauchlehrer unterwegs war - unter anderem einige Jahre in Mexico.
Mit Mexico verbinden viele Leute in erster Linie mexikanisches Essen, Wüste, Sombreros, Tequila und die unvermeidlichen Mariachis. Für mich persönlich war es eines der schönsten Länder die ich jemals gesehen habe: unvergesslich die Unterwasserwelt vor Playa del Carmen und Cozumel, die Ruinen von Tulum, die wunderschönen Strände und die Freundlichkeit und Lebenslust der Mexikaner.

Es gab fast nichts schöneres, als nach einem harten Arbeitstag mit zwei, drei oder vier Tauchgängen in eine der Kneipen in oder um die Quinta Avenida zu gehen, ein eiskaltes Negra Modelo, Pacifico oder Dos Equis zu trinken und Gott einen guten Mann sein lassen. Und den Mariachis zuzuhören…

In Mexico wird fast ausschließlich untergäriges Bier getrunken, meinem Wissen nach werden seit relativ kurzer Zeit aber auch Ales und ein Weißbier in Mexico gebraut. Das in Deutschland so beliebte Corona spielt meiner Erfahrung nach dort eher eine untergeordnete Rolle.
Zitronenspalten in die Flasche zu reinzudrücken ist sogar etwas, was nur Touristas vorbehalten bleibt. Ein Mexikaner würde so etwas nie tun, die Limone dient nur dazu den Flaschenrand zu reinigen.

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Kommentieren Juli 4th, 2009

Atlantic Beer Festival 2009 in Kanada

Am 30. Mai fand heuer zum vierten Mal das Atlantic Beer Festival in Moncton, NB statt.
16 Brauereien aus den Maritimes (New Brunswick, Nova Scotia und Prince Edward Island) und aus Maine/USA stellten ihre Produkte interessierten Besuchern vor.
Am Nachmittag (14:00h - 17:00h) kamen rund 1300 Besucher, zur Abendveranstaltung (19:00h - 22:00h) kamen noch einmal rund 1700 Bierliebhaber, was bei Eintrittspreisen von 37,50 CAD, das entspricht rund 23€, sicherlich eine respektable Anzahl an Gästen ist.

Jeder Besucher bekam ein 4 oz-Glas (116 ml oder 0,1 l), mit dem man von Stand zu Stand wandern konnte um die angebotenen Biere zu verköstigen. Neben den einheimischen Brauereien waren auch einige Handelsfirmen vertreten, die ihre Importbiere dem Publikum vorstellten. So konnte man, wenn man denn wollte, auch Warsteiner, Erdinger, Bitburger, Holsten, sowie Corona und Grolsch probieren.

Eine genaue Auflistung aller angebotenen Produkte könnt ihr hier finden.

Alles in allem eine ganz nette, überschaubare Veranstaltung. Leider nicht zu vergleichen mit deutschen Bierfesten wie in Nürnberg, Berlin oder Leipzig. Trotzdem haben wir für euch ein paar Bilder bereit gestellt.

Bilder gibts unter “more” zu sehen



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Kommentieren Juni 27th, 2009

Bier Werbung: Bud Light - Porn & Beer

Das amerikanische Bud Light hat zwar nicht die Eigenschaft eines Bieres und sollte auch nicht im Zusammenhang mit Bier genannt werden, doch trotzdem möchten wir euch folgenden Werbespot von Bud Light, welcher ausführlich nur für das Internet gedreht wurde, nicht vorenthalten. Die Message daraus, entweder hätte er nur Bud Light kaufen sollen oder am besten gar keins von beiden! Dann wäre es ihm wohl besser ergangen…

Und wer trotzdem dieses “Bier” probieren möchte, kann bei unserem Partner Bieronlineshop www.Bierpost.com vorbeischauen. Verkaufslink: klick




Kommentieren Juni 24th, 2009

Kolumne: Beer? Nein Danke! Teil 2

Bereits vor einiger Zeit haben wir für euch den ersten Teil über das Reinheitsgebot in Nordamerika, verfasst von Andi unserem Nordamerika-Korrespondenten, veröffentlicht. Den zweiten Teil wollen wir euch natürlich nicht länger vorenthalten. Deswegen, viel Spaß beim lesen!

Nun weiter im Text, wir sind noch nicht am Ende. Während diese im ersten Bericht genannten Aromen nur den Fruchtbieren zugesetzt werden, existieren noch viele andere Stoffe die hier dem Bier zugesetzt werden dürfen.
Ich kann und möchte an dieser Stelle nur auf einige eingehen. Wer weitere Infos haben möchte kann mir gerne eine E-mail schicken oder einfach einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.

Um unerwünschte Eiweiße aus der Würze zu entfernen, wird hier beim Kochen der Würze sehr häufig sogenanntes “Irisches Moos” zugegeben. Das hat nichts mit Moos zu tun, vielmehr handelt es sich dabei um ein Produkt aus Rotalgen (auch Knorpeltang genannt; Referenz), das an der Küste von, unter anderem, Irland gesammelt wird.
Diese Rotalgen werden dann weiter zu Carrageen verarbeitet, welches neben der Enfernung von Eiweißen im Bier noch zu folgenden anderen Zwecken verwendet wird:
In der Lebensmittelindustrie wird Carrageen als Geliermittel für Schlankheits- und Light-Produkte und in Fleischwaren (z.B. Wurst) , sowie als Verdickungsmittel in kalt angerührten Marmeladen, Babynahrung, Milchprodukten, Milchshakes, Eiscreme und Desserts eingesetzt. Mit Hilfe von Carrageen können auch Trübungen in Weinen beseitigt werden. In der EU ist es als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 407 zugelassen. Carrageen wird auch in der Kosmetikindustrie (Zahnpasta) verwendet. Das Dickungsmittel Carrageen (E 407) ist auch nach der Europäischen Öko-Verordnung für Bio-Lebensmittel zugelassen.

Toll nicht? Sehr vielseitig… Aber da ist noch eine Kleingkeit die mir sauer aufstößt (Zitat aus der Wikipedia): Im Tierversuch wurden Geschwürbildungen und Veränderungen im Immunsystem mit abgebautem Carrageen festgestellt. Na dann Prost!



Valentins - Blumen und Geschenke

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Kommentieren Juni 3rd, 2009

Kolumne: Beer? Nein Danke! Teil 1

Regelmäßige Leser werde schon festgestellt haben, dass alle Autoren/Redakteure von Lieblingsbier.de das Reinheitsgebot von 1516 unterstützen. Ist ja an sich auch kein Wunder, denn wo findet man heute noch so ein reines Lebensmittel wie Bier?

Natürlich hat sich das Reinheitsgebot im Laufe von einigen hundert Jahren verändert, so ist z.B. die Verwendung von Weizen (für leckeres Weißbier) heutzutage ohne weiteres gestattet. Im Jahre 1516 durfte Weizen hingegen nicht zum Bierbrauen verwendet werden, es wurde zur Ernährung der Bevölkerung, zum Brotbacken verwendet.
Streng genommen war nicht einmal Malz laut Reinheitsgebot erlaubt, denn es ist explizit von “gersten, hopfen und wasser” die Rede - kein Wort von Malz. Auch die Hefe taucht im Original Reinheitsgebot nirgendwo auf, was allerdings nicht verwundern sollte, denn dieser Mikroorganismus wurde erst sehr viel später “entdeckt”.

Das “neue” Reinheitsgebot erlaubt statt Gerste also vermälztes Getreide (wie Weizen, Roggen und natürlich Gerste), Hopfen (auch Hopfenprodukte, sofern sie nur mechanisch/physikalisch und nicht chemisch behandelt wurden), Wasser und Hefe (von denen es auch wieder einige verschiedene gibt - denken Sie bloß mal an ober- und untergärig, Sherry- oder Champagnerhefe).

Bei der Produktion von Bier werden aber noch andere Substanzen verwendet, die nicht im Reinheitsgebot auftauchen: Kieselgur zur Bierfiltration oder Polyvinylpolypyrrolidon (kurz PVPP) zur Entfernung von unerwünschten Polyphenolen mit PVPP-Filtern aus dem Bier, neben anderen.

Wird das Reinheitsgebot hier ad absurdum geführt? Wird der Verbraucher betrogen und an der Nase herumgeführt? Mitnichten. Ganz salopp ausgedrückt kann der Brauer seinem Bier zusetzen was immer er will - er muss nur in der Lage sein dieses “Etwas” zu 100% wieder aus dem Bier zu entfernen, d.h. es darf nichts im Bier gelöst werden (sowohl Kieselgur als auch PVPP klären das Bier mittel ihrer physikalischen Eigenschaften). Gesundheitsgefährdende Stoffe sind natürlich hierbei komplett ausgeschlossen!

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3 Kommentare Mai 20th, 2009

Kolumne: Beer from… Do You Speak Beer? Kategorie II

In einem ersten Artikel habe ich euch bereits die Kategorie I des Beer Judge Certification Program aus Nordamerika vorgestellt. Die BJCP ist eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Nun möchte ich in einem weiteren Artikel die Kategorie II, laut BJCP, vorstellen. Zu diesen gehören Pilsner, mit den folgenden Unterkategorien:

2A - “German Pilsner (Pils)” - Deutsches Pilsner
Typische Vertreter: Victory Prima Pils, Bitburger, Warsteiner, Trumer Pils, Old Dominion Tupper’s Hop Pocket Pils, König Pilsener, Jever Pils, Left Hand Polestar Pilsner, Holsten Pils, Spaten Pils, Brooklyn Pilsner

Aroma: typischerweise ein leicht getreideartiges Pilsmalzaroma, manchmal nach Graham Cracker (Wikipedia), und ein ausgeprägtes blumiges oder gewürzartiges Aromahopfen-Bouquet. Rein, keine fruchtigen Ester, kein Diacetyl. Viele haben anfangs ein schwefliges Aroma (vom Brauwasser und/oder der Hefe), sowie einen leichten Anflug von DMS aus dem Pilsmalz im Hintergrund.

Aussehen: strohfarben bis leicht goldfarben, sehr klar, mit einer cremigen, lange haltbaren Blume.

Geschmack: frisch und bitter, mit einem trockenen bis halbtrockenen Abgang. Mäßig bis wenig ausgeprägte Malzsüße, obwohl einige Getreidearomen und eine geringe Süße aus dem Pilsmalz akzeptabel sind. Die Hopfenbittere dominiert den Geschmack, und setzt sich durch den Abgang bis zum Nachgeschmack durch. Der Hopfengeschmack kann von niedrig bis hoch variieren, sollte jedoch immer aus deutschen Aromahopfen stammen. Rein, keine fruchtigen Ester, kein Diacetyl.

2B - “Bohemian Pilsner” - Pils aus Böhmen

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Kommentieren Mai 11th, 2009

Bier ABC: B wie Braunschweiger Mumme

Dieses Bier das wir nun in unserem Bier ABC vorstellen ist obergäriger Brauart, es ist nicht herb, sondern eher süß. Es ist kein Vollbier, sondern allenfalls ein alkoholarmes Einfachbier. Wir sprechen vom Malzbier. Viele wollen es gar nicht als Bier gelten lassen.

Dabei hat das Malzbier eine geradezu grandiose Vergangenheit. 1492, im gleichen Jahr als Kolumbus Amerika endeckte, wurde es zum erstenmal gebraut, die “Braunschweiger Mumme”. Braumeister war ein Cristian Mumme. Der nahm soviel Stammwürze, ohne Hopfen oder anderer Zutaten, dass eine Art Super-Starkbier entstand, welches die kräftigsten Männer umwarf. Durch den hohen Gehalt der Stammwürze war die Mumme so haltbar, dass sie auf den Schiffen monatelang unterwegs sein konnte, ohne schlecht zu werden. So wurde sie das Lieblingsbier der Seefahrer.



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr


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Kommentieren Mai 9th, 2009

Kolumne: Beer from… Do You Speak Beer? Kategorie I

Bereits vor einiger Zeit habe ich euch etwas vom nordamerikanischen Biermarkt und seinen Gegebenheiten erzählt. So gibt es eine Vereinigung von Biertestern, welche versuchen mittels “Biergattungs-Richtlinien” eine bestimmte Qualität in Nordamerika zu erzielen, da es dort kein Reinheitsgebot für Bier gibt. Diese Organisation nennt sich Beer Judge Certification Program und nun möchte ich euch die eingeteilten Kategorien näher erläutern.

Laut BJCP gehören zur Kategorie 1, “Light Lager” (also leichte oder helle untergärige Biere), die folgenden Unterkategorien:

1A - “Lite American Lager”
Typische Vertreter: Bitburger Light, Sam Adams Light, Heineken Premium Light, Miller Lite, Bud Light, Coors Light, Baltika #1 Light, Old Milwaukee Light, Amstel Light

1B - “Standard American Lager”
Typische Vertreter: Pabst Blue Ribbon, Miller High Life, Budweiser, Baltika #3 Classic, Kirin Lager, Grain Belt Premium Lager, Molson Golden, Labatt Blue, Coors Original, Foster’s Lager

1C - “Premium American Lager”
Typische Vertreter: Full Sail Session Premium Lager, Miller Genuine Draft, Corona Extra, Michelob, Coors Extra Gold, Birra Moretti, Heineken, Beck’s, Stella Artois, Red Stripe, Singha

Anmerkung: Diese drei Kategorien hätte man eigentlich alle in einer einzigen Kategorie zusammenfassen können, da die entsprechenden Beschreibungen dieser Biere, bis auf den Stammwürzegehalt, vollkommen identisch sind:

Aroma: wenig bis gar nicht malzaromatisch. Wenn doch vorhanden, dann oft getreideartig, süßlich oder Maisartig. Hopfenaroma von gar nicht vorhanden bis hin zu einer leichten, gewürz- oder blumenartigen Beschaffenheit. Sehr geringer Hefecharakter (grüner Apfel, DMS, oder Fruchtigkeit) ist optional und akzeptabel. Kein Diacetyl.

Aussehen: sehr helle Strohfarbe bis zu mittlerem Gelb. Weißer, feinporiger Schaum, der nicht lange stabil bleibt. Sehr klar.

Geschmack: frisch und trocken, mit wenig getreideartiger oder maisartiger Süße. Hopfengeschmack gar nicht bis sehr gering. Sehr geringe Bittere. Im Großen und Ganzen geschmacklich ausbalanciert, von leicht malzig bis leicht bitter. Hoher CO2-Gehalt kann eine leichte Acidität (Säure) verleihen. Kein Diacetyl (Butterartiges Fehlaroma des Bieres). Keine Fruchtigkeit.

1D - “Munich Helles”

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2 Kommentare Mai 2nd, 2009

Seiten: 1 2

Aktuelles, bleib informiert!


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