Das stärkste Bier der Welt wird aus toten Tieren getrunken

Der Kampf um das stärkste Bier der Welt geht in eine neue Runde. Diesmal hat die schottische Brauerei BrewDog wieder einen vorgelegt und somit der fränkischen Brauerei Schorschbräu eine neue Angabe um das stärkste Bier der Welt unterbreitet. Allerdings glaube ich, dass sich diesmal Schorschbräu von diesem “Wettbewerb” eher distanzieren wird. Der Grund dafür ist, dass die Schotten ihr Bier, mit wahnsinnigen 55 Prozent Alkohol, in toten Tieren abfüllen und dieses so verkaufen. Klingt verrückt und ist es auch.

Nach Angaben der Brauerei wurden zwölf dieser Tierbehältnisse hergestellt und mittlerweile auch alle verkauft. Sieben Wiesel, vier Eichhörnchen und ein Hase mussten für diese makaberen Behälter herhalten. Anscheinend sind alle Tiere nicht für das Bier getötet worden, sondern wurden auf einer Straße überfahren. Ein Tierpräperator bereitet das Innere der Tiere so vor, dass eine Flasche Starkbier hineinpasst.

Bier aus toten Tieren BrewDog


Natürlich bleibt diese Marketing-Aktion nicht ohne Proteste. Der schottische Tierschutzverband Advocates for Animals kritisierte diese Aktion als eine “krankhafte Idee” und “dummen Werbegag”. Es zeige den fehlenden Respekt vor lebenden Tieren, sagte Libby Anderson dem Sender BBC. Die schottische Gesundheitsbehörde nannte die Produktion unverantwortlich.

Das superstarke Bier sei “eine perfekte Konzeptehe von Tierpräparation, Kunst und Handwerksbrauerei”, sagte dagegen BrewDog-Chef James Watt. Eine 330 Milliliter Tierflasche mit dem Bier, welches den Namen “The End of History” trägt, kostet rund 600 Euro. Bei dem Bier handelt es sich um ein helles belgisches Ale, welches mit Nesseln und Wacholderbeeren verfeinert wurde.

Somit wurde von den Schotten ein weiteres Kapitel um den Kampf des stärksten Bieres aufgeschlagen. Ob darauf die fränkische Brauerei eingehen wird, wird sich zeigen. Angekündigt wurde bereits vor einiger Zeit, dass die Franken ein noch stärkeres Bier brauen wollen. Was das allerdings noch mit Bier und dem Genuss zu tun hat ist fraglich und ob die Franken darauf weiter eingehen werden ebenfalls.

Quelle:
FTD.de
BrewDog.com


Kommentieren Juli 23rd, 2010

Nur zwei kleine Bier…

…das ist doch nichts!

Zwei Bier am Wochenende? Da muss ich eher überlegen wann ich das letzte Mal weniger getrunken habe! Zur WM unter der Woche im Freundeskreis, kommen schnell noch zwei weitere pro Spiel dazu – Vollkommen normal!

Ist es vielleicht auch aber genauso haarscharf an der Grenze zum Alkoholproblem, dass jeder siebte Deutsche hat. Um offiziell als “Alki” zu gelten, muss man “nur” zwei kleine Bier an fünf oder mehr Tagen in der Woche trinken. Klingt viel? Ja und Nein. Zur WM kein Problem. Ich bilde mir auch noch ein, dass ich Bier zum Fussball trinke und nicht Fussball schaue während des Biertrinkens…aber ins Bewusstsein rufen kann nicht schaden.

Scheinbar gilt in Südafrika die gleiche Definition. Denn dort wurde im WM-Spielort Rustenburg ein Dieb von einem Schnellgericht zu zwei Jahren Haft verurteilt: Wegen einer Decke, einem Regelbuch und drei Bieren.

In Brandenburg wird sogar offiziell in der Schule getrunken! Trinkexperimente sollen da dem exzessiven Trinken vorbeugen. Andere Bundesländer sehen die Aufklärungskamapagne skeptisch. Wer Recht hat, ist schwer zu sagen, hängt wohl von den bestehenden Trinkgewohnheiten der Schüler ab oder was meint ihr?

Autor: Nikolas Hönig; Blog von BeerStickr.com



www.beerstickr.de


Kommentieren Juni 30th, 2010

Der Krieg um das stärkste Bier der Welt: Franken wieder vorne!

Manche nennen es einfach auch “Wer hat den längsten?”. In dem speziellen Fall geht es allerdings darum, “Wer hat das stärkste?”. Erst im Februar 2010 hat die schottische Brauerei BrewDog den Titel “Das stärkste Bier der Welt” von der fränkischen Brauerei Schorschbräu übernommen. Das Bier hieß “Sink the Bismarck” und hatte unglaubliche 41 Vol. % Alkohol.

Also mehr Schnaps als Bier. Der Braumeister aus Franken Georg Tscheuschner bezweifelte damals, dass der Rekord gültig war, da er vermutete, dass das Bier in alten Whiskey Fässern gebraut wurde. Er kündigte an, ein Bier mit 45 Vol. % Alkohol zu brauen und somit den Rekord wieder nach Franken zu holen.

Was für ein verrücktes Spiel. Worum geht es dabei eigentlich? Geht es wirklich um den Titel oder nur darum um zu zeigen, wer hier “das stärkste” hat oder vielleicht um Aufmerksamkeit der Medien? Im Endeffekt ist es ja auch eigentlich egal, den um Bier geht es dabei wirklich nicht mehr und mit Sicherheit kann man dieses Spielchen auch noch ein wenig weiter treiben. Allerdings hat die Aufmerksamkeit der Medien auf dieses Thema schon ein wenig nachgelassen.

Nichts desto trotz veröffentlichte nun die Schorschbräu Brauerei, welche ihren Sitz im fränkischen Gunzenhausen in der Nähe von Ansbach hat, die Meldung, dass sie ein “Bier” gebraut hat, mit einem Alkoholgehalt von 43 Vol. %. Somit geht der Titel wieder in das fränkische Bierland.



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1 Kommentar Mai 21st, 2010

Menschen bei Maischberger: Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?

Am 4. Mai wurde einmal wieder über das Thema Alkohol im Fernsehen diskutiert. Diesmal bei der Sendung Menschen bei Maischberger. Das Thema hieß: “Alkohol – Bester Freund oder schlimmster Feind?”. Eine rege Diskussionsrunde entstand mit verschiedensten Teilnehmern, welche zum einen auf der Freundesseite, als auch auf der Feindesseite des Alkohols standen.

Da hätten wir zum einen den Suchttherapeut, der sich vehement dafür einsetzte, dass Alkohol eine Droge ist und süchtig mache. “Alkohol ist eine Droge. Also ist auch jedes Getränk, das Alkohol beinhaltet, eine Droge.” Eine wahre Aussage, an der es nichts zum rütteln gibt. Als Gegenpol stand u.a. der Geschäftsführer der Augsburger Brauerei Riegele, Herr Sebastian Priller, welcher den moderaten und bewussten Alkoholkonsum als gesellschaftlich akzeptiert darstellte. Dies vor allem bezogen auf das Getränk Bier. “Ich befürchte, wenn wir mit den Promille-Grenzen noch weiter runtergehen, verhindern wir das Bier im Biergarten oder beim Mittagessen.”
Gegen diese Aussage stellte sich Mode-Designer Harald Glööckler, welcher unter seinem alkoholsüchtigen Vater litt, gegen die Verharmlosung des Bieres ist.

Als Paradebeispiel gab sich dann noch der Schauspieler und Synchronsprecher Wolfgang Völz her. Zunächst musste er zu Beginn der Sendung für einen simulierte Fahrt herhalten. Dabei simulierte ein Computer eine Autofahrt mit 0,8 Promille. Herr Völz schlug sich wacker. Er fuhr die ganze Zeit in Schlangenlinien, baute mehrere Unfälle und überfuhr ein Kind. Auf die Nachfrage, ob er auch selber schon betrunken gefahren ist antwortete er: “Ich bin auch schon oft betrunken Auto gefahren” und das ihn Alkohol einfach lustig mache. Am Ende der Sendung, nachdem Herr Völz zwei Bier getrunken hatte und beteuerte vor der Sendung nüchtern gewesen zu sein, ergab sich beim “Blasen” ein Alkoholwert von 1,3. Dies war angeblich auf den Mundalkohol zurückzuführen. Na klar! Ebenfalls fanden sich neben diesen Vertretern noch zwei ehemalige Alkoholiker ein welche ihre Sichtweise auf das Thema darstellten.

Wir empfehlen euch einen Blick in die ARD Mediathek, in der ihr die Aufzeichnung findet. Direkter Link zur Sendung

Meinung von Lieblingsbier.de

Jeder hat sicherlich eine andere Perspektive auf das Thema. Wir setzen uns auch für einen moderaten und bewussten Konsum ein. Das Problem an der Sache ist, dass die Gesellschaft zu wenig aufgeklärt ist und wir meist ein anderes Umgehen mit dem Alkohol haben.
Grundsätzlich sollte unserer Meinung nach hochprozentiger Alkohol nicht mehr im normalen Supermarkt verkauft werden, sondern nur noch in speziellen Schnapsläden. Alle Alkoholika sollten erst ab 18 zugänglich sein und diese nur unter Vorlage des Ausweises verkauft werden. Als Promillegrenze beim Autofahren sollte 0,0 eingeführt werden. So würde es keine Spielräume geben, sondern nur ein entweder ich trinke und fahre nicht oder ich trinke nicht und fahre.

Wie ist eure Meinung dazu? Lasst sie uns über die Kommentarfunktion wissen.

1 Kommentar Mai 5th, 2010

Interview: Ernährungsexperte Sven-David Müller zum Thema Bier

Besser spät als nie wollen wir euch hier ein Interview mit dem Ernährungsexperten Sven-David Müller präsentieren, der bestätigen kann, dass Bier – wider so manchem Schauermärchen – zu den vitamin- und nährstoffreichen Getränken zählt. Dieses Interview sollte eigentlich schon vor dem 23. April veröffentlicht werden, doch haben wir dieses leider nicht geschafft. Nun ist es aber da und wir wünschen viel Spaß beim lesen.

Das Interview führte die Bier-Spezialitätenmarke Mönchshof.

Mönchshof: Woher kommt der sogenannte „Bierbauch“?

S.-D. Müller: Der dicke Bauch von Biertrinkern wird oft als Bierbauch verunglimpft. Einen solchen gibt es überhaupt nicht, denn der Bierbauch ist ein Fettbauch und der kommt durch eine kalorienreiche Ernährungsweise, mangelnde Bewegung und eine genetische Prädisposition zustande. Aus Bier bildet sich kein Bauch!

Mönchshof: Hat Bier wirklich so viel mehr Kalorien als andere Getränke?

S.-D. Müller: Nein! Der Kaloriengehalt von Bier liegt bei durchschnittlich 48 Kilokalorien pro 100 Milliliter Bier. Wein hat beispielsweise 75 Prozent mehr Kalorien. Auch Cola-Getränke oder Fruchtsäfte wie Traubensaft haben mehr Kalorien als Bier. Im Vergleich zu Mineralwasser oder Tee hat Bier natürlich reichlich Kalorien, aber ein moderater Bierkonsum hilft sogar beim Abnehmen. Das beweisen auch verschiedene wissenschaftliche Studien. Aber nur moderater Bierkonsum hilft und moderat heißt ein bis zwei kleine Gläser Bier.

Mönchshof:
Bleiben wir bei den guten Eigenschaften des Bieres. Welche sind besonders hervorzuheben?

S.-D. Müller:
Bier ist durch seinen Hefe- und Malzgehalt ein effektiver Vitamin- und Mineralstofflieferant: es enthält große Konzentrationen der wichtigsten B-Vitamine sowie praktisch alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente.

Mönchshof:
Wurde Bier deshalb früher auch in den Fastenplan der Mönche integriert, nach dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht?“

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Kommentieren April 25th, 2010

23. April 2010: Der Tag des deutschen Bieres – Eine Abrechnung

Zunächst möchten wir euch die Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes nicht vorenthalten, welches anlässlich des „Tag des deutschen Bieres“ am 23. April mitteilte,

„…dass im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert wurden. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken – ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.“

Wir haben dies zum Anlass genommen, mal zum einen unserem Blickwinkel auf diese Meldung zu kommentieren und zum anderen unsere Grundhaltung über die derzeitige Situation auf dem Biermarkt mitzuteilen. Im Endeffekt ist ein Text entstanden, welcher frei von der Seele geschrieben wurde und deswegen auch die ein oder andere grammatikalische Schwäche überstehen wird.

Fakt ist, dass der Bierkonsum seit über zehn Jahren zurückgeht. Natürlich beklagen sich viele Brauereien und Braukonzerne, dass sich dies spürbar auf die Bilanz übertragen lässt, doch sind nicht gerade die großen Braukonzerne auch Schuld an dem Rückgang des Bierkonsums?

Wenn wir die Bierpreise der letzten Jahre miteinander vergleichen, lässt sich aufzeigen, dass der Preisanstieg ziemlich stark nach oben gezeigt hat. So hat zum Beispiel die Maß Bier auf dem Oktoberfest im Jahre 1995 noch 9,50 Mark gekostet. Heutzutage kostet die Maß Bier 8,60 Euro. Auch der Kasten Bier ist in den letzten Jahren um rund 40% teurer geworden. Die Brauereien führen das auf die Verteuerung der Rohstoffe Hopfen und Malz sowie die höheren Energiekosten zurück. Mit Sicherheit spielt dies eine Rolle, doch ist dies nicht der ausschlaggebende Punkt, die Preise so derart in die Höhe zu treiben.

Vielmehr wird dies als Ausrede und Entschuldigung genommen um den Preisanstieg zu verteidigen. Hinzukommt, dass die Großkonzerne in den letzten Jahren ihre Inhaltsstoffe der „Premium-Biere“ heimlich, still und leise verändert haben um günstiger produzieren zu können. So lässt sich auf fast jedem Bier, welches industriell durch einen Großkonzern hergestellt wird, der Stoff „Hopfenextrakt“ lesen. Dazu ist zu sagen, dass es drei Möglichkeiten gibt sein Bier mit Hopfen zu brauen. Alle diese drei Möglichkeiten tangieren nicht das Reinheitsgebot des deutschen Bieres, lediglich in ihrem Inhalt und in der Qualität unterscheiden sie sich.
Zum einen besteht die Möglichkeit naturbelassenen Hopfen zu verwenden, dies machen viele kleine und mittelständische Privatbrauereien. Diese Möglichkeit, welche auch wir favorisieren, bietet allerdings bei hohen Kosten die höchste Qualität.
Die zweite Möglichkeit ist, Hopfenauszüge zu verwenden. Dies ist gepresster Hopfensporn in einer Palettsform. Dieser ist günstiger, schneller zu verarbeiten und es kann daraus mehr produziert werden. Auf der Strecke bleibt die Qualität.
Die dritte Möglichkeit, mit der sich derzeit viele Großunternehmen auseinandersetzen, ist die Nutzung von Hopfenextrakt. Bei dieser Variante wird ein dickflüssiger Extrakt aus Hopfenauszügen gewonnen, welches noch günstiger in der Lieferung ist und noch geringere Mengen für die Herstellung benötigt. So reichen bereits 150 – 200 Gramm Hopfen für die Herstellung von einem Hektoliter Bier. Perfekt also für die industrielle Massenproduktion. Die Qualität bleibt dabei fast vollständig auf der Strecke. Ein guter Vergleich kann hier zu Tee gezogen werden. Es kann Kamillentee aus echten Kamillenblüten hergestellt werden oder es kann sich beim Discounter ein Kamillentee gekauft werden, welcher alles andere enthält nur eben nicht die echte Kamillenblüte.

Zurück zum Bier. Verständlicherweise kann Hopfenextrakt vornehmlich in Billigbier vorhanden sein, kein Problem. Jeder muss selber wissen, was er in sich hineinschüttet und seinem Körper antut. Doch ist eben gerade dieser Hopfenextrakt in den allermeisten Premium-Bieren vorhanden, welche eigentlich reinen und naturbelassenen Hopfen als Inhaltsstoff ausweisen sollten. Vor allem wenn wir einen Blick auf die Kosten für Premium-Bier nehmen und die durch die Werbung vermittelte wunderbare Qualität des Bieres.

Viele kaufen sich in der heutigen Zeit anstelle des Kastens für die Woche nur noch ein paar Einzelflaschen und trinken nur noch zu bestimmten Anlässen ein Bier und nicht mehr „einfach so“ zum Abendessen um sich der Bierkultur hinzugeben. Wir wollen hier natürlich betonen, dass es sich um den normalen Konsumenten handelt und nicht um etwas Zwanghaftes oder dergleichen. Bier sollte immer als Genussmittel angesehen werden, bei dem es nicht um die Aufnahme von Alkohol geht, sondern um den Genuss des Bieres als Getränk.

Trotz der hohen Preispolitik der Konzerne und dem gleichzeitigen Anziehen der Preise durch kleinere Brauereien (diese kämpfen ja um das Überleben) ist der Rückgang des Konsums, aus unserer Betrachtung, nicht so tragisch wie angenommen. Immerhin gab es im Jahr 2009 auch keine Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft, welche den Konsum nach oben getrieben hätte (was für Faktoren).

Wie bereits andere Medien es ausdrückten, so sagen es auch wir: Dies ist „jammern auf höchstem Niveau“. Das wichtigste an der Feststellung ist, dass wir weiterhin eine immens hohe Vielfalt an Brauereien in Deutschland haben und trotz der finanziellen Rückschritte bleibt diese weiter bestehen. Zwar müssen auch einige kleinere Brauereien schließen, da einfach die Nachfrage nicht mehr so hoch ist und die Konkurrenz auf dem Markt zu stark ist (der normale Gang des Marktes), doch viele Brauereien halten sich konstant oder können ihren Gewinn sogar nach oben treiben.

Gerade die großen Brauereien sollten das Jammern eigentlich sein lassen. Viele unserer bekanntesten Marken (nicht alle) gehören zu transglobalen Multikonzernen wie InBev oder Carlsberg. InBev hat weltweit 89.000 Mitarbeiter und fährt Jahr für Jahr einen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro ein. Es besteht also kein Grund sich zu beschweren bzw. zu jammern. Die Großkonzerne treiben weiter den Preis nach oben um am Ende des Geschäftsjahres mehr Profit rauszuholen. Das ist das einzige Ziel, was diese vermeintlichen Brauereien verfolgen. Dabei geht es nicht um die Brauereivielfalt oder um die Bierkultur im Einzelnen. Es geht, wie bei jedem anderen transglobalen Konzern, um Gewinn und um diesen zu erzielen, werden eben Konkurrenten aufgekauft, Mitarbeiter schlecht bezahlt und mit einer „ganz bestimmten“ Qualität von Rohstoffen ein Produkt produziert, was unter einem hohen PR-Aufwand der Öffentlichkeit angeboten wird und verkauft wird.
Das Schlimme an der Geschichte ist auch noch, dass wir als brave Konsumenten darauf reinfallen und fleißig Bier der Großkonzerne trinken. Dabei möchte ich den Konsumenten in Schutz nehmen. Bei gefühlten 200 Biermarken, welche mittlerweile zu InBev gehören, ist eine Differenz schier unmöglich. Lediglich der Brauer des Vertrauens kann da noch Abhilfe schaffen, ähnlich wie bei einem Metzger. Wir können unser Fleisch für 2,50 Euro abgepackt im Supermarkt kaufen oder wir gehen zur „Metzgerei um die Ecke“ und kaufen dort direkt beim Schlachter, wo wir uns zu 99% sicher sein können, dass das was er uns verkauft, auch das ist was drauf steht. Nun gut, wir schweifen vom Thema ab.

Fakt ist, dass der größte Rückgang des Bierkonsums sich bei den großen Konzernen ausschlägt. Die kleine fränkische oder baden-württembergische Privatbrauerei hat weiter ihre Kundschaft, hat weiter ihre Konsumenten und hat weiter ihren Auftrag die Bierkultur zu erhalten und uns Konsumenten mit ihrer Vielfalt zu beglücken und dies machen sie auch. Vielleicht ist der Rückgang auch ein Zeichen dafür, dass wir Konsumenten wieder mehr Wert auf Genuss legen und nicht auf Konsum und „Besäufnis“. Die Bierkultur in Franken zum Beispiel erlebt eine Renaissance. Viele kleine Brauereien nutzen mittlerweile das Internet um ihr Bier erfolgreich zu verkaufen. Auch größere Getränkemärkte in der Region verkaufen fast nur die regionalen Biersorten, dies anscheinend sehr erfolgreich. So erreicht auch das Bier aus der kleinen Brauerei um die Ecke mehr Konsumenten, welche sich der Biervielfalt hingeben möchten und nicht nur Verbraucher aus einem Umkreis von 20 Kilometern. Diese Möglichkeiten werden in Zukunft weiter ausgebaut. Auch durch übergreifende Organisationen wie der Verein „Bierland Oberfranken“ oder der Verband der privaten Brauereien, bekommen die Brauereien eine Lobby und eine Stimme, mit der sie kommunizieren können.

Nun freuen sich die Manager und Geschäftsführer der großen Konzerne auf den Sommer, die Fußball Weltmeisterschaft und die großen Volksfeste in Deutschland, da sie dadurch hoffen, dass der Konsum wieder nach oben geht. Doch welcher Konsum geht nach oben?

Die Antwort lautet: Der Konsum der dazu führt, dass Bier trinken wieder zu einem „Besäufnis“ wird und nicht zum Erhalt der Bierkultur. Es geht nicht um die Masse des Bieres, dass wir alltäglich in uns hineinschütten, sondern es geht darum, dass wir die Kultur des Bieres, die Artenvielfalt der Biersorten und die Kunst der Braumeister anerkennen und uns dadurch beglücken lassen. Bier ist Genuss und Genuss ist etwas einzigartiges, was nicht zum alltäglichen werden darf, denn dann ist es kein Genuss mehr. Das Bier brauen ist eine handwerkliche Kunst die viele hundert Jahre überstanden hat und teilweise in manchen Braustätten so abläuft wie zu Beginn der Geschichte des Bieres. Bier brauen ist nicht das mechanische und industrialisierte Zusammenschütten von Zutaten, die zwar noch mit dem Reinheitsgebot übereinstimmen, mit diesem aber nicht mehr viel zu tun haben. Geradezu peinlich ist es, dass jedes Jahr aufs Neue, kurz vor dem Tag des deutschen Bieres, die Großkonzerne dies als Aufhänger nehmen und ihr Bier unter dem Deckmantel des Reinheitsgebotes bewerben und verkaufen. Auch viele Supermärkte mit ihrem eigenen Billigbier (der Kasten für 3-6 Euro) bewerben ihre Produkte mit dem „Tag des deutschen Bieres“. Unserer Meinung nach ist dies Verbrauchertäuschung. Es geht also nicht um die Quantität des Bieres, sondern um die Qualität. Ruhig kann der Bierkonsum weiter sinken, gar kein Problem, solange wir Konsumenten bewusst und überlegt unser Bier einkaufen und die kleineren Brauereien unterstützen.

In diesem Sinne, einen schönen Tag des deutschen Bieres und vielleicht hilft dieser Text, welcher frei von der Seele geschrieben wurde, das der ein oder andere sein Konsumverhalten überdenkt und sich das nächste Mal bei der regionalen Brauerei eindeckt.

Bierige Grüße,

Felix vom Endt

Betreiber Bier Online Magazin - Lieblingsbier.de

6 Kommentare April 23rd, 2010

Carlsberg: Kein Bier während der Arbeitszeit - Streik

Mitarbeiter des dänischen Brauereikonzerns Carlsberg haben ihre Arbeit niedergelegt, weil ihnen ihr Arbeitgeber verboten hat am Arbeitsplatz Bier zu trinken. Bei Carlsberg war es normal, dass sich die Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit am Bier-Kühlschrank uneingeschränkt und kostenlos bedienen durften. Die einzige Auflage war, dass die Mitarbeiter nicht betrunken sein durften und sich verantwortungsvoll benahmen. Derzeit dürfen die Arbeiter nur in ihrer Mittagspause in der Kantine zum Bier greifen.

Diesmal geht es nicht um mehr Lohn oder kürzere Arbeitszeit, sondern tatsächlich um das trinken von Bier am Arbeitsplatz. Während in Deutschland der Suchtbericht 2010 derzeit für großen Medienrummel sorgt, auch was das Thema Alkoholkonsum angeht, sorgen sich die Menschen in Dänemark anscheinend um andere Dinge. Allerdings könnte der Streik auch finanzielle Aspekte haben, so kostet das Bier in Dänemark um einiges mehr als in Deutschland. Für ein halben Liter wird in der Gastronomie zwischen fünf und zwölf Euro verlangt, während der Arbeitszeit war das Bier für die Mitarbeiter kostenlos.

Nicht nur die Mitarbeiter in der Braurei legten die Arbeit nieder, auch die Lastwagenfahrer schlossen sich dem Streik an. Allerdings sind diese gar nicht von der neuen Alkohol-Richtlinie betroffen, da sie eh ständig unterwegs sind. Die Fahrer dürfen sich sogar drei Bier mit auf die Auslieferung mitnehmen, da sie unterwegs ihre Mittagspause machen. Als Kontrolle, dass nicht mehr getrunken wird, verfügen die Carlsberg-Laster über Zündschlösser, welche mit Atemluftsensoren und Zündsperren ausgestattet sind. Trinkt also ein Fahrer einmal etwas mehr, kann er seinen Motor nicht starten. Vielleicht auch ein Zukunftsmodell für den normalen PKW um Alkohol am Steuer eindämmen zu können?

Wir sind gespannt, wie dieser Arbeitskampf weitergeführt wird und bleiben natürlich dran.



Fotokasten - Pixunity - Beerstickr

3 Kommentare April 10th, 2010

TeBe Auswärts: Mit Gose und Braunschweiger Mumme beim Goslarer SC

Am 25. Spieltag gastiert Tennis Borussia Berlin beim Goslarer SC 08 in Niedersachsen. Gegen Goslar sind drei Punkte ein Muss, da die Mannschaft derzeit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz steht. Viel wird der TeBe-Fan allerdings nicht von der 40.000 Einwohnerstadt zu Gesicht bekommen, da der Goslarer SC seit Beginn der Saison seine Heimspiele im Stadion von Eintracht Braunschweig ausführen muss. Das eigene Stadion wird derzeit noch umgebaut, da es nicht den DFB-Richtlinien für die Regionalligen entspricht.

Normalerweise wird im Stadion von Eintracht Braunschweig das Krombacher ausgeschenkt, doch wenn der Goslarer SC kommt, gibt es, ebenso wie beim letzten Auswärtsspiel bei Hannover II, Hasseröder Premium Pils für die Fußballfans zum trinken. Über das Hasseröder haben wir bereits im letzten Artikel ausführlich berichtet und wollen uns auch nicht länger damit aufhalten.

TeBe Banner Bier Auswärts

Goslar ist für eine ganz bestimmte Biersorte bekannt. Dabei handelt es sich um die Gose. Die Gose wurde bereits im Mittelalter hergestellt und war weit über die Grenzen Goslars bekannt. Vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig fand die Gose viele Liebhaber. Die Gose ist ein obergäriges Bier, wobei neben der alkoholischen Gärung auch noch eine bakterielle Milchsäuregärung stattfindet. Dadurch hat die Gose einen ziemlich säuerlichen Geschmack. Ebenso wird dem Bier auch noch Kochsalz und Koriander zugesetzt, alles also ziemlich speziell, aber sicherlich ein Versuch wert.

Aber auch in Braunschweig wurde im späten Mittelalter ein spezielles Bier gebraut, dabei handelt es sich um die Braunschweiger Mumme. Die Mumme war früher ein stark alkoholartiges Bier mit viel Zucker und einer dadurch längeren Haltbarkeit. Nach 1736 wurde die Mumme dann in ein alkoholfreies Malzgetränke verwandelt und war somit der Urahne des Malzbieres. Erst ab dem Jahr 2008 wird die Braunschweiger Mumme wieder als normales Bier verkauft.

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Kommentieren März 15th, 2010

Vorbild oder Feiern? Ab wann ist Alkohol in der Öffentlichkeit erlaubt?

Gold. Die letzten Spielminuten sind vergangen und jede Spielerin weiss: Kanada hat Gold. Olympia findet in der Heimat statt, das Stadion ist brechend voll und die kanadischen Eishockey-Spielerinnen machen sich und alle anderen rot-weiß-roten Fans glücklich: Ausgelassen wird die Eismaschine gekapert, Bier, Champagner und Zigarren ausgepackt um den Sieg zu feiern, doch genau damit haben die offiziellen IOC-Mitglieder ein Problem. So etwas hätte in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Dafür sei die Kabine da, alles andere wäre schlecht für den Sport.

Auch nach Olympia, ist Alkohol in der Öffentlichkeit so eine Sache: Auf dem Spielplatz oder in der S-Bahn stört es und wird zurecht nicht geduldet. Auf der Wiese am Baggersee, im Park oder zum Fussball kann das Bier oder der Wein dazu gehören aber auf dem Eis oder Sportplatz? Da muss man erstmal überlegen: Klar, solche Feier-Bilder von Olympia gehen um die Welt und laufen nicht nur im Abendprogramm.

Andererseits weiss nicht schon jedes Kind, dass Alkohol und Feiern gerne kombiniert werden?

Zeigt man damit nicht, dass für außergewöhnliche Ereignisse auch Genussmittel da sind? Oder wird so fälschlicherweise schon kleinen Kindern gezeigt, dass Drogen wie Alkohol und Tabak normal sind?

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3 Kommentare März 2nd, 2010

Isotonisch, alkoholfrei und lecker? Das WeldeWeizen - alkoholfrei

Der wachsenden Fangemeinde der Weizenbier-Freunde macht die Specialitätenbrauerei Welde ein besonderes Geschenk: Im Frühjahr kommt „WeldeWeizen – alkoholfrei“ in die Märkte. Schon bei der großen Weizenbier-Verkostung auf der Intergastra in Stuttgart machte das alkoholfreie WeldeWeizen von sich reden, denn der Geschmack ist vollmundig und aromatisch. Der Sportler im Laufschritt auf dem Etikett ist Programm, denn „WeldeWeizen –alkoholfrei“ ist isotonisch und enthält nicht nur die ganze Palette der Inhaltsstoffe von Weizenbier, sondern zusätzlich noch die Vitamine B 6 und B 12 sowie Calcium und Magnesium.

Die Anregung für „WeldeWeizen – alkoholfrei“ bekam WeldeChef Dr. Hans Spielmann, der aktiver Marathon-Läufer ist, bei einem Fachvortrag über die isotonischen Eigenschaften von Weizenbieren. Der Fachreferent kam zu dem Schluss, dass Weizenbier aus medizinischer Sicht das ideale Sportlergetränk ist, wenn da nicht der Alkohol wäre und leider auch einige B-Vitamine sowie Calcium und Magnesium fehlen würden. Der Gedanke, ein Weizenbier zu brauen, das alkoholfrei ist, trotzdem schmeckt und obendrein noch mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist, ließ den WeldeChef seither nicht mehr los.




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2 Kommentare Februar 22nd, 2010

Ab Aschermittwoch ist Starkbierzeit

Wenn die Narrenkostüme ab Aschermittwoch wieder in den Schränken verschwinden, beginnt die karge Fastenzeit. Dass es dabei bisweilen trotzdem recht fröhlich zugeht, liegt an einem Hintertürchen, das seit Jahrhunderten gerne genutzt wird: Bockbier.

Dieses besonders gehaltvolle Bier darf auch in der Fastenzeit genossen werden, wie die Überlieferung besagt. So wird berichtet, dass vor langer Zeit bayerische Mönche ein Fässchen Bockbier nach Rom schickten zur Prüfung, ob der Trunk mit den kirchlichen Vorschriften vereinbar sei. Doch die Reise über die Alpen und die warme Sonne Italiens ließen den Sud völlig verderben. Der Papst probierte und konnte in dem abscheulichen Getränk keine Gefahr für das Seelenheil seiner Mitbrüder erkennen. Seither gehören Bockbier und Fastenzeit zusammen.

Pikantus Erdinger

Gerade in Bayern ist die Auswahl an Starkbieren groß. Diese hochprozentige Vielfalt bereichert der Weißbierspezialist ERDINGER Weißbräu um einen Weizenbock, eine obergärige Spezialität. Mit einem Alkoholgehalt von 7,3 % und einer Stammwürze von 16,7°P ist der ERDINGER Pikantus dunkler Weizenbock der gehaltvollste Vertreter aus dem Hause ERDINGER.

Traditionsgemäß reift er in der Flasche; um sein volles Aroma zu entfalten, braucht er eine etwas längere Reifezeit. Starkbierkenner schätzen seinen typischen, malzbetonten und leicht süßlichen Geschmack, den der Pikantus durch die ausgesuchten, dunklen Weizen- und Gerstenmalze erhält. Dazu passend gibt es ein eigenes Glas, das mit seiner breiter angelegten Form die Aromaentfaltung unterstützt und die dunkle Farbe des Pikantus – das Auge trinkt mit – besonders zur Geltung kommen lässt.

Lieblingsbier.de wird in den nächsten Wochen für euch einmal einige Bockbiere testen und vorstellen. Dabei wünschen wir euch, aber auch uns, viel Spaß!


2 Kommentare Februar 17th, 2010

Franken gegen Schottland: Wer hat das stärkste Bier der Welt?

Es geht um mehr als die Ehre, wenn es darum geht, wer das stärkste Bier der Welt braut. Ein heißer Wettstreit zwischen der Bierhochburg Franken und Schottland ist nun in eine neue Runde gegangen. Dabei geht es nicht um große Massenbrauereien, sondern es streiten sich zwei kleine Brauereien darum, wer das stärkste Bier der Welt braut. Was aus einer lustigen Idee enstand, ist mittlerweile bierernst geworden. Seit Monaten streiten sich bereits die Rivalen darum, wer mehr Alkohol in seinem Bier hat. Ob das wirklich noch etwas mit verantwortungsbewussten Bier trinken zu tun hat?

Bier so stark wie Vodka oder Whiskey

Derzeit sieht es so aus, dass die fränkische Brauerei Schorschbräu in Gunzenhausen ihren Titel an die schottische Brauerei BrewDog verloren hat. Das schottische Bier mit dem Namen “Sink the Bismarck” hat 41 Volumenprozente Alkohol, sage und schreibe ein Prozent mehr als das der fränkischen Brauerei und genau so viel wie Vodka oder Whiskey. Übrigens ist das schottische Bier nach dem Kriegsfilm “Die letzte Fahrt der Bismarck” aus dem Jahr 1960 benannt. In dem Film geht es um die Jagd der britischen Marine auf das deutsche Schlachtschiff Bismarck, das 1941 im Atlantik versenkt wurde. Wie passend für dieses Duell. Ganz billig ist das Bier auch nicht. Es kostet schlappe 40 Pfund (46 Euro) und ist nur über das Internet bestellbar.

Schorschbräu Bier


Titel bald wieder in Franken

Georg Tscheuschner, Braumeister der Brauerei Schorschbräu, bezweifelt allerdings den angeblichen neuen Rekord. Er geht davon aus, dass die Schotten ihr Bier in genutzten Whiskyfässern gelagert hätten und es dadurch zusätzlich Whisky-Alkohol aufgenommen habe. “Ich möchte, dass es einen fairen Wettbewerb gibt”, sagte Tscheuschner. Derzeit wird der angeblich neue Rekord noch überprüft. Ebenfalls ist er gerade in den Vorbereitungen, ein neues Bier zu brauen. Dieses Bier soll dann schlappe 45 Volumenprozent haben und somit würde der Titel wieder nach Franken gehen.

Na wir sind gespannt wie dieser Kampf noch ausgehen wird und werden ihn natürlich weiter verfolgen.



Valentins - Blumen und Geschenke


5 Kommentare Februar 17th, 2010

Die Bier Diät - einfach abnehmen mit Bier trinken

Puh! Geht es euch auch so wie uns? Mit Sicherheit! Nach den Weihnachtstagen hat ja so gut wie jeder etwas mehr auf den Rippen und nun muss das Ganze natürlich wieder schnell weg, denn der Sommer naht und somit auch wieder die Badesaison. Viele haben kein Problem mit abnehmen und essen einfach mal etwas weniger und schnell sind die Kilos wieder weg. Doch viele mühen sich vergebens und haben keine Disziplin. Wir haben für euch nun eine absolut empfehlenswerte Diät, welche auch noch richtig viel Spaß machen kann. Es handelt sich um die Bier - Diät!

Die “kalte Bier Methode”:

Ein Thema, welches nie bei Diäten angesprochen wird, ist die Temperatur der Speisen oder auch der Getränke. Bekannt ist, dass eine Kalorie notwendig ist, um 1 g Wasser um 1 Grad von 21,5 auf 22,5 Grad zu erwärmen. Es lässt sich also berechnen, dass bei einem Glas kalten Wasser mit 0 Grad, 200 Kalorien benötigt werden um es um 1 Grad zu erwärmen. Sogar 7400 Kalorien werden benötigt, um das Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Der Körper muss also Energie aufwenden um nicht auszukühlen. Diese Energie holt er aus dem verbrennen des Körperfetts.

Nun wird das natürlich auf Bier umgemünzt. Ein großes Glas mit 500 g Bier und einer Temperatur mit 0 Grad, benötigt dann rund 16.000 Kalorien. Ihr denkt euch jetzt natürlich, halt, Bier hat ja auch Kalorien. Richtig, diese, rund 800 Kalorien, werden dann einfach abgezogen. So bleiben rund 15.000 Kalorien übrig, welche verbrannt werden müssen.

Der Vergleich mit anderen Möglichkeiten spricht absolut für die Bier - Diät. Eine Runde Fahrrad fahren oder joggen verbraucht zum Beispiel nur 1000 Kalorien pro Stunde! Auch Sex, ansich ein Diät-Wunder, verbraucht nur 100 Kalorien pro Stunde, also im Vergleich überhaupt nicht zu empfehlen.

Abnehmen ist also kein Problem. Mit genug kaltem Bier lassen sich also unnötige Pfunde ganz einfach abspecken. Viel Spaß dabei!

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10 Kommentare Dezember 29th, 2009

Biertest: Weihnachtsbier und Weihnachtsbock

Viele Brauereien brauen mittlerweile zu bestimmten Anlässe auch bestimmte Biersorten. Es gibt zum Beispiel das Oktoberfestbier, den Maibock oder eben auch das Weihnachtsbier bzw. Weihnachtsbock.
Dieses bestimmte Bier hat bereits eine lange Tradition, so haben bereits die alten Wikinger diese besondere Brauart genutzt. Natürlich hieß das Bier früher nicht Weihnachtsbier, dies ist erst aus Marketinggründen in der heutigen Zeit entstanden.

Das Bier selber ist meist ein Märzen oder Festbier, mit einer dunklen Farbe, einer ordentlichen Süffigkeit und einem vollmundigen Geschmack. Ebenso haben einige Weihnachtsbiere, vor allem der Weihnachtsbock, einen höheren Alkoholgehalt und schmecken malzig und süß. Weiterhin hat das Weihnachtsbier einen höheren Stammwürzegehalt als andere Biere und ist von den Inhaltsstoffen gesünder und frischer.

Leider muss auch erwähnt werden, dass viele Brauereien ein Weihnachtsbier im Sortiment haben, was sich im Vergleich zum Pils oder Export kaum unterscheidet. Trotzdem wird dieses Bier eben als Weihnachtsbier beworben und verkauft. Dabei handelt es sich meist nur um einen Marketing-Gag.

Wir wollen euch nun ein paar Weihnachtsbiere vorstellen.

Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier der Alpirsbacher Klosterbrauerei stammt aus Baden-Württemberg und wird bereits seit 1880 hergestellt. Es hat einen Alkoholgehalt von 5,6% Vol. und eine Stammwürze von 13 %. Das Bier ist süffig, kräftig und malzig. Es hat einen herrlichen Duft nach Wald und Kräutern und schmeckt sogar auch nach diesen. Der Geschmack im Mittelteil schön süß und malzig. Im Abgang kommt eine Herbe durch, welche sich ordentlich bemerkbar macht. Insgesamt sehr schmackhaft, frisch und süffig! Sehr zu empfehlen!

Felsenbräu Weihnachtsbier

Dieses Weihnachtsbier kommt aus Thalmannsfeld in der nähe von Schwabach, welches im wunderschönen Franken liegt. Die Brauerei ist eine kleine Privatbrauerei, welche ihr Bier lediglich im Großraum Franken vertreibt Es kommt mit 5,2% Vol. daher und hat ein wunderschönes Malzaroma. Der Malz macht sich von Anfang bis Ende bemerkbar und verleiht dem Bier eine schöne Süffigkeit. Ein schönes handwerklich gebrautes Bier.

Kulmbacher Mönchshof Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier aus Kulmbach ist mit Sicherheit eines der bekannteren Biere seiner Spezies. Die 13,4% Stammwürze und 5,6% Vol. Alkohol kommen in einer schönen dunklen Farbe und Vollmundigkeit daher. Der Geschmack kann dagegen nicht wirklich überzeugen und erinnert auch nicht an Weihnachten. Ein hopfiger und herber Geschmack mit einer leichten säuerlichen Note kommt nicht wirklich ausgewogen daher. Bei diesem Bier ist der Vergleich mit einer Marketingkampagne leider zu nah. Es ist eher wie ein normales Export. Schade Kulmbach - die heimliche Hauptstadt des Bieres.

Sternquell Weihnachtsbier

Das Weihnachtsbier auch in Sachsen gebraut werden kann, zeigt die Brauerei Sternquell aus Plauen. Mit starken 5,8% Vol. Alkoholgehalt und 13,2 % Stammwürze ist das sächsische Weihnachtsbier ein echter Bringer. Das schon eher leichte Bockbier hat einen feinen süßlichen Geschmack und ein dazu passendes würziges Aroma. Die Herbe ist nicht ganz so stark bemerkbar und erzeugt dadurch eine wunderbare Vollmundigkeit. Ein sehr feines und ausgewogenes Weihnachtsbier, sehr lecker!

Brauhaus Sacher Weihnachtsbock

Ein echtes Weihnachtsbock gibt es beim Brauhaus Sacher in Leonberg bei Stuttgart. Mit wunderbaren 6,5% Vol. Alkoholgehalt ist dieses Bier ein richtiges Bockbier. Es wird handwerklich mit feinsten Zutaten gebraut und hat eine fantastische Süffigkeit und einen richtig schönen süßlichen und malzigen Geschmack. Die Konsistenz ist fast sämig und sehr natürlich. Leider ist das Bier nur regional zu bekommen und daher eine echte Rarität. Wer zur Weihnachtszeit in der näheren Umgebung von Stuttgart ist, sollte aber dem Brauhaus Sacher auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Nun beenden wir unsere kleine Testreihe und legen uns nach diesen vielen Weihnachtsbieren erst einmal ein wenig hin. Hoffen wir, dass wir den 24. Dezember nicht verschlafen.

Prost und eine besinnliche Weihnachten an alle Leser!

3 Kommentare Dezember 23rd, 2009

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