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Besucht: BrewBaker Berlin Eröffnung

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Nach einer wirklich langen Zeit des Wartens war es endlich soweit. Michael Schwab, Brauer und Gründer der Berliner Handwerksbrauerei BrewBaker, lud zur Eröffnung in seine neue Produktionshalle in Berlin-Moabit. Es gab einiges an Freibier, unter anderem den Sondersud zum 2. Berliner-Weiße-Gipfel, seine frische Standard Berliner Weiße, ein Frühlingsbock, Double IPA und ein Classic Stout – alle sehr lecker und sauber im Geschmack! Dazu wurde der Grill angefeuert und es herrschte insgesamt eine entspannte Stimmung des gemischten Publikums. Eingenistet hat sich BrewBaker in seiner neuen Produktionshalle schon ganz gut, das Brausystem steht, Fass- und Flaschenfüller sind da, Gärtanks stehen, Flaschenmaschine ist vorhanden und vieles mehr. Hier und da muss noch etwas geschraubt und gewerkelt werden, ebenso fehlen noch einige Lagertanks, doch alles in allem sieht der Aufbau schon sehr gut aus und für eine Einladung zur „Eröffnung“ der Brauerei reichte es allemal.

Wir machten uns also an einem Samstagvormittag auf den Weg in die neue Brauhalle, die im hinteren Teil einer noch viel größeren Halle gelegen ist. In dieser noch größeren Halle befindet sich aktuell der Getränkegroßhändler Welifa. Dies wird auch erst mal so bleiben, doch Möglichkeiten sich irgendwann mal so richtig vergrößer zu können sind reichlich vorhanden. Der Standort, als Produktionsanlage, ist durchaus vorteilhaft. Ich hoffe wirklich dass BrewBaker dort seine Heimat für die nächsten Jahre und darüber hinaus finden wird. Es war ja nicht immer ganz so einfach mit einem Standort für die Brauerei.

Schwab hat auf jeden Fall großes vor und ist unendlich glücklich und voller Tatendrang jetzt endlich wieder richtig in den eigenen vier Wänden loslegen zu dürfen. Nachdem er die Arminusmarkthalle verlassen musste, braute er einige Zeit vor den Toren der Hauptstadt seine Kreationen. Kreative Biere gab es bei BrewBaker schon immer und wenn es nach dem Brauer Schwab ginge, am liebsten mehr als vierzig verschiedene Sorten im Jahr oder sogar noch mehr. Auch seine jetzige 10 Hektoliter Anlage will er erst mal voll ausreizen, am liebsten zwei oder drei Sude am Tag fahren, das Ganze dann natürlich etwas mehr in die automatische Richtung gesteuert – was heutzutage auch auf jeden Fall Sinn macht, schließlich leben wir doch in einer recht modernen Zeit.

Einen eigenen Ausschank wird es nach aktuellem Stand leider erst mal nicht geben, dafür sind die „Hürden“ für einen Gastronomiebetrieb zu hoch angesiedelt und aktuell nicht umsetzbar. Läuft erst mal alles, wird auch darüber nachgedacht. Langfristig gesehen wäre es wünschenswert die BrewBaker Biere auch an Ort und Stelle probieren zu dürfen. Bis dahin wünsche ich BrewBaker und Team viel Erfolg, alles Gute und immer genug Bier im Tank!

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