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Neue Biere: Becks mit Pale Ale, Amber Lager und Imperial Pils

Becks Bierspezialitaeten Pale Ale

Der Brauweltkonzern Anheuser Busch InBev sorgt aktuell für massig Furore. Während in den USA fleißig so genannte „Craft Beer Breweries“ aufgekauft werden, sind deutsche Kleinbrauer wohl noch nicht so attraktiv für feindliche Übernahmen. Also wird einfach eine „innovative Bierlinie“ auf den Markt geschissen. Eigentlich nix neues in der heutigen Bierwelt und auch nicht wirklich eine Meldung wert, aber irgendwie hat das Ganze ja schon auch ein gewisses Belustigungspotential. Die Vorstellung wie junge BWL-ler und Marketingfuzzis mit ihren schicken „low price“ Anzügen gegenüber den „Top-Managern“ in stickigen Großraumbüros sitzen und aushecken wie die Zukunft des Biermarktes aussieht ist irgendwie schon ganz amüsant.

Geil sind vor allem die grünen Flaschen, wenn diese bleiben (nach diesem Post wahrscheinlich nicht mehr – liebe Grüße an die Becks Marketingfuzzis!). Lichtgeschmack ist jedenfalls eigentlich recht scheisse für „hopfige“ Biere, aber euer Bier ist sowieso scheisse und wahrscheinlich auch nicht hopfing, deswegen ist es auch egal. Aber gut, ein Trend ist ja auch da um kopiert zu werden. Erinnert mich an „Bio“ im Discounter oder „Knorr Fertigsuppe ohne Aroma“. Und die drei Bierstile? Eigentlich mehr als fad! Ein weiteres Pale Ale, ein Lager und ein Pils? Ein wenig mehr „mut“ hätte ich mir da gewünscht, kann doch nix passieren oder?

Auf jeden Fall ziemlich cool wie sich jetzt so die „big guys“ gegenseitig Anmachen dürfen und um Marktpotential kämpfen. Becks, Bitburger und Radeberger, dazu Nordmann Gruppe und so weiter. Viel Spaß, ich schau mir das Ganze belustigt von unten an und hoffe, dass viele Biertrinker durch die Großen einfach auf neue Sorten neugierig gemacht werden. Wer „Pale Ale“ mal bei Google eingibt findet zwangsläufig auch Pale Ale von „echten“ und lokal produzierenden Kleinbrauern sowie Händler die mehr verkaufen als nur Schrott. Das Umdenken geht los und ich hoffe, dass einige weitere Großkonzerne ebenfalls dabei sind und die Welle damit so richtig los treten, denn diese Welle muss langsam Fahrt aufnehmen. Insgesamt also eine gute Geschichte und ich zähle auf den bewussten Konsumenten. Der Markt wird es schon richten, lasst die Großen die „Arbeit“ übernehmen und die Konsumenten aufklären. Früher oder später werden die das schon checken, dass es einige geilere „Pale Ale“ alternativen gibt. Auf geht´s! 2015 ist DAS Jahr der „big guys“. Bin gespannt auf Warsteiner!

Oder wie seht ihr das?? Diskutiert gern mit, sei es hier oder auf Facebook!

Übrigens hier wurde das Ganze schon Mitte 2014 erwähnt: Bier-in-Leipzig.de

Bildquelle: Besserbrauer Twitter

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Kategorie: bier, neuigkeiten

von

Bier ist für mich das großartigste und vielfältigste Getränk der Welt und immer wieder für Überraschungen gut. Craft Beer bedeutet für mich Lebensgefühl, Leidenschaft, Transparenz, und Liebe. Das Bier steht an erster Stelle und nicht Marketing, Wirtschaftlichkeit und Absatzzahlen, auch wenn diese selbstverständlich dazugehören.

16 Kommentare

  1. Von Warsteiner erwarte ich nicht viel, aber wenn Oettinger in den Ring steigt, wird es spannend.

  2. Malte sagt

    Aber Felix, um Lichtgeschmack zu mindern kann man doch einfach mit downstream Produkten der Hopfenverarbeiter „brauen“. Warum die ganze schmutzige Dolde verwenden? Und das Amber Lager ist etwas eingefärbtes Normalobecks?

  3. Bernfried sagt

    Nein Malte, Downstreamprodukte sind in Deutschland nicht erlaubt, da nicht Reinheitsgebotkonform.

  4. Pingback: Beck´s kommt mit Pale Ale, Amber Lager und Imperial Pils! | Hopfenmüsli

  5. Markus sagt

    Sagt mal, wie seltsam seid ihr eigentlich drauf? Keiner von euch Helden hat mehr von den Sorten gesehen, als das Bild oben und ihr könnt es gar nicht erwarten, alles in den Dreck zu ziehen. Abwarten, ausprobieren, sobald es da ist und dann objektiv berichten. Ansonsten kann ich mir den Besuch auf ner Seite „Lieblingsbier“ sparen. Das ist ja wie in nem Fussballer Forum, wo auch nur ständig gleiche Scheißhausparolen wiedergekäut werden. Oh Mann, Internet sucks…

  6. Pingback: Budweiser non è sola: come l’industria continua a puntare il segmento artigianale | Cronache di Birra

  7. Pingback: Beck’s bringt neue Biere: Pale Ale, Amber Lager und 1873 Pils | Hopfen Liebe

  8. Marcel sagt

    Wenn das ganze wieder zu mehr Eigenständigkeit und weg vom Einheitsbrei führt kann ich das nur begrüßen. Hoffe man kommt auf den Trichter das man Anheuser-Busch nicht braucht und als eigenständige Brauerei besser dasteht. Ich hab Becks früher gern getrunken bis zur Jahrtausendwende danach ist es immer schlechter geworden. Ich bin gespannt was mich erwartet.

  9. Tunfrack sagt

    „… aber euer Bier ist sowieso scheisse…“

    Danach habe ich aufgehört zu lesen. Versuch es doch mal mit halbwegs objektiver Herangehensweise und ohne dieses elitäre Gehabe. Ist ja peinlich. 28, Hipster aus Berlin und die Weisheit mit Löffeln gefressen…

  10. @Tunfrack Wenn, dann bitte auch Craft-Beer-Hipster ok?! Weisheit hab ich nicht mit Löffeln gefressen, ich weiß es einfach, dass das Becks Bier scheisse ist! Sorry… Industrie eben! Nix anderes…gääähn! Marketing Geschwaffel, Agentur-Gedöns, HIPSTER-Möchtegern!! Aber vielleicht bist du ja beteiligt an dem Ganzen Gedöns und ich hab dich damit direkt angegriffen und verletzt – wenn, dann tut es mir leid..ist ja nix persönliches! Aber Industrie-Bier ist halt scheisse, geht gar nicht anders…

    @Kubas – jo, alles gesagt :)

  11. Bierologe sagt

    „Die Vorstellung wie junge BWL-ler und Marketingfuzzis mit ihren schicken “low price” Anzügen gegenüber den “Top-Managern” in stickigen Großraumbüros sitzen und aushecken wie die Zukunft des Biermarktes aussieht ist irgendwie schon ganz amüsant. “

    Klingt ganz so, als ob du für einen Praktikumsplatz abgelehnt wurdest oder woher kommt die verklemmte Haltung? :-)

  12. verklemmt? Ich seh mir das Ganze eigentlich recht locker aus der Hose raus an…

    Ich wurde sogar zur Release-Party eingeladen – krass oder?!

  13. Marco sagt

    Was für ein lappen bist du denn?
    Wo trinkst du denn dein bier ?
    Becks ist auf jeden Fall trinkbar und ivh denke das der großteil von deninen Besuvhern auch gerne Industriebier trinkt.
    Werde mir erstmal ne sixer von dem neuen becks gönnen dann weiss ich wenigstens worüber ich rede.

  14. Peter sagt

    Ganze Bericht ist einfach von vorne ran subjektiv.
    2 min meiner Zeit verschwendet.
    Kann mich meinen vorrednern nur anschließen

  15. Troll sagt

    Mein lieber Mann. Da stellt sich ein Berliner (große Schnauze ist ja bekannt) hin und schwafelt sich einen ab über die Qualität von Bier ? Mit einem IQ auf Kaulquappen Niveau kann man diesem Felix doch nur raten, bei Buttermilch zubleiben. Der Rotzlöffel ist gerade mal 29 J. alt und darf ja immerhin schon seit 13 Jahren ! Bier trinken. Was bitte hat Bier mit Transparenz oder Liebe zu tun ? Hast du schon einmal daran gedacht das auch der Geschmack eine Rolle spielt ? Sicher, Bier ist transparent, man kann durchkucken. Aber Liebe ? Junge wenn das deine einzige Liebe ist solltest du dich auf ein „Trockendock“ begeben, aber schnell. Tut mir leid wenn ich, ansatzweise, in die Fäkalsprache abgerutscht bin die ja offensichtlich eher dein Metier ist. Becks und alle anderen „Industriebiere“ wie du sie nennst, haben ihre Liebhaber und somit ihre Berechtigung am globalen Markt teil zu nehmen. Deine Titulierung „Scheißbiere“ zeugt eigentlich nur von einer eklatanten Unwissenheit. Informiere dich, bevor du solche Sprüche ablässt, erst einmal wie viele Milliarden Hektoliter von diesen Bieren jedes Jahr, weltweit, getrunken werden !
    Im Übrigen, lass doch die Leute einfach trinken was ihnen schmeckt und verschone uns alle mit deinen „Möchtegern-Weisheiten“.

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