TV-Kritik: ZDFzoom – „Hopfen und Malz verloren!“

Felix | 8. Juni 2012 | Kommentare (11)

Das ZDF brachte am Mittwoch, den 6. Juni, einen 30-Minütige Sendebeitrag mit dem Thema „Hopfen und Malz verloren! Wie gut ist das Bier aus Deutschland wirklich?“. In den Tagen danach wurde die Sendung, vor allem in den sozialen Netzwerken, kontrovers und ausführlich diskutiert. Dabei gingen die Meinungen zu den 30 Minuten teilweise sehr weit auseinander. Auf der einen Seite gab es viel Lob für das ZDF und die doch recht vernichtende Berichterstattung gegenüber den Bierkonzernen, auf der anderen Seite aber auch viel Kritik, dass die Dokumentation zu reißerisch, zu polemisch und zu oberflächlich war und das vor allem nicht auf die aktuelle Entwicklung der deutschen Bierszene eingegangen wurde, welche derzeit einen ziemlichen Schwung an Kreativität und Innovation erlebt.

In den folgenden Zeilen möchte ich die Sendung kurz aufarbeiten und neben meiner eigenen Meinung auch ein paar Meinungen aus den sozialen Netzwerken darbieten, da ich sie sehr treffend fand und mich damit identifizieren konnte. Wer die Sendung noch nicht gesehen hat, kann das in der ZDF Mediathek noch nachholen. Es lohnt sich definitiv, da die Dokumentation, ganz objektiv gesehen, gut gemacht ist, vor allem was das „Storytelling“ angeht. Hier gehts zur Sendung: klick

Die Sendungsreihe ZDFzoom sendet jeden Mittwoch von 22.45 bis 23.15 eine kurze aber knackige Dokumentation bzw. einen Art Aufklärungsbeitrag über ein „wichtiges“ Thema aus unserer Gesellschaft. Dabei begegnen die meist jungen Redakteure und Journalisten dem Thema auf eine etwas naive und neugierige Art und Weise, getreu dem Motto „Jetzt schauen wir mal, was da so passiert.“ Nach dieser Art werden die Themen „Uran im Mineralwasser“, „Discounter-Wasser gegen Nobel-Wasser“, „Der Piraten-Hype“, „Die Spritabzocke“ und eben auch „Hopfen und Malz verloren! Wie gut ist das Bier aus Deutschland wirklich?“ behandelt und in netten Filmsequenzen dargestellt.

In den 30 Minuten wird probiert eine gewisse Geschichte zu erzählen, mit einem aktuellen Aufhänger, meist ein gewisses Problem, und den daraus resultierenden Folgen. Dabei geht es um die ganze Welt und noch ein wenig weiter. Das ZDF probiert in diesem Format eine junge und frische „Aufklärungs-Dokumentation“ zu packen, welche den Zuschauer mitreißt und auch nachdenklich macht. Vor ab, dass hat das ZDF in den 30 Minuten über das Bier auch ganz gut geschafft

Der Aufhänger der Story waren die World Beer Cups in den USA. Dies sind die „inoffiziellen Weltmeisterschaften“ in der Bier-Branche. In unzähligen Kategorien werden die Plätze 1 – 3 an bestimmte Biere vergeben, welche zuvor von den Brauereien, gegen eine Gebühr, eingereicht wurden. Eine hochkarätig besetzte Jury bewertet die Biere und kürt somit mit ihrer subjektiven Meinung die Sieger. An den „World Beer Cups“ haben die deutschen Brauer, in ihren angeblichen Königsdisziplinen wie Pils, Weizenbier, Märzen, Bock, Kölsch und Alt, schon länger nicht mehr den ersten Platz abgeräumt. Daraus folgerte das ZDF, dass das Bier in Deutschland nicht mehr das Beste ist und bastelte die Sendung, in der vor allem die großen Bierkonzerne nicht besonders gut wegkamen.

So gab es neben einer Blind-Verkostung von den fünf meist getrunkenen deutschen Biermarken (Becks, Warsteiner, Bitburger, Krombacher und Öttinger), an der nicht wirklich ein Unterschied herausgeschmeckt wurde, interessante Interviews und Gespräche mit Wolfgang Stempfl, dem Geschäftsführer von Doemens, Georg Schneider von Schneider Weisse und Sebastian Priller, dem Biersommelier-Weltmeister und Brauer vom Brauhaus Riegele aus Augsburg. Letztere äußerte über die deutschen Biere der Großkonzerne ganz klar, „dass ihnen der Charakter fehlt“. Richtig! Ebenso wurde ein „Aussteiger“ aus einem Bierkonzern befragt, welcher von Rationalisierungsprozessen und anderen skrupellosen Machenschaften rund um Billigbier berichtete. Natürlich mit verstellter Stimme und verdunkelt. Glück gehabt, ansonsten würde er jetzt von den Kopfgeldjägern der Großkonzerne gejagt! An dieser Stelle ein Hinweis in eigener Sache. Informanten genießen bei Lieblingsbier.de absolute Anonymität. Also immer her mit euren Informationen! Der Geschäftsführer von Radeberger kam ebenfalls zu Wort und stammelte irgendwas von wegen Tradition und Bierkultur bei Billigbier und das den Kunden ihr Billigbier nicht weggenommen werden sollte. Alles klar! Setzen, sechs!

Ebenfalls reißte das ZDF-Team in die USA und besuchte dort die bekannte Sierra Nevada Brewing Company, welche mit ihrem Pils im Jahr 2010 bei den World Beer Cups den 1. Platz abräumte. Dort wurde klipp und klar gesagt, dass die Deutschen in den letzten Jahren nicht mehr nach Links und Rechts geschaut haben und so einfach überholt wurden. Es wurden keine neuen Hopfensorten probiert, keine neuen Bierstile und keine weiter Entwicklung in Markenauftritten. Auch der junge Deutsche Florian Kuplent, welcher sich in St. Louis eine eigene Craft Brewery aufgebaut hatte und dort seiner Leidenschaft freien Lauf lässt, wurde vom Team befragt. An dieser Stelle sei ein Hinweis zur Webseite der Brauerei Urban Chestnut Brewing Company angebracht. Florian hat es geschafft mit seinem Wissen über deutsche Biersorten, der nötigen Kreativität und der Mischung zwischen bayerische Tradition und amerikanischer Moderne eine wunderbare Brauerei aufzubauen. Glückwunsch dazu!

Nun ja, ich möchte auch gar nicht weiter über den Inhalt der Sendung berichten. Insgesamt sahen laut dem Medienmagazin DWL rund 2,1 Millionen Menschen, ein Marktanteil von 11,0 Prozent, die Sendung. Dies ist ein absoluter Zuschauerrekord für ZDFzoom. Vielleicht zeigt das dem ZDF ja, dass das Thema „Bier“ in Deutschland sehr aktuell ist und viele Zuschauer vor die Flimmerkiste zieht. Nachdem in der Sendung wirklich nicht die aktuelle Entwicklung der kreativen deutschen Bierszene betrachtet wurde, wäre als logische Konsequenz aus dem Erfolg der Sendung ein Teil 2 eigentlich nur der nächste Schritt zu einer interessanten Bier-Reihe aus Deutschland. Also liebes ZDF, schickt eure Reporter los. Falls ihr Fragen habt oder Ansprechpartner braucht, meldet euch!

Nun nochmal zur Sendung im Allgemeinen und zu der anhaltenden Diskussion. Ich persönlich fand die Sendung, für 30 Minuten Sendezeit, eigentlich ganz gut. Das Hauptziel der Sendung, nämlich die großen Bierkonzerne schlecht zu machen, wurde definitiv erreicht. Ebenfalls wurde dem „neutralen“ Zuschauer mal aufgeführt, dass die so genannten „Premium-Marken“ gar nicht so Premium sind. Das die naive Herangehensweise der Moderatoren nicht jedem „Bierkenner“ gepasst hat ist absolut verständlich. Auch, dass beim World Beer Cup eine Menge deutsche Brauereien Medaillen abgestaubt haben (u.a. ging Silber in der Kategorie Pils an die Schönramer Brauerei aus Deutschland), wurde leider nicht wirklich erwähnt. Insgesamt war die Sendung viel zu kurz und viel zu voll gepackt mit Informationen. Vielleicht hat es den Redakteuren ja gezeigt, dass so viel Potential in einer guten Dokumentation über das Bier steckt.

Es ist definitiv sehr schade, dass es die Redaktion von ZDFzoom nicht geschafft hat jedenfalls rund 5 Minuten für die aufstrebende Bierszene in Deutschland zu reservieren. Dabei ist wirklich etwas geboten und viele kleine Brauereien probieren ihr Bestes und haben damit großen Erfolg. Brauereien, die Mut und Kreativität zeigen, haben große Erfolge mit ihren Bieren und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Dazu gehören kleine Brauereien wie der BrewBaker aus Berlin oder FRITZAle aus Köln, aber auch größere wie Schneider Weisse oder Weihenstephaner und vor allem auch die mittlerweile sehr beliebten Bierfestivals Braukunst-Live, Festival der Bierkulturen und das Fränkische Bierfest in Nürnberg. Dies war schade und traurig zu sehen, dass dies kaum genannt wurde. Auch ein Blick auf die wachsende Internet-Szene und die doch mittlerweile stattliche Anzahl an Bierblogs wäre interessant gewesen.

Aber gut, wir dürfen nicht zu viel verlangen. Immerhin wurde das Thema mal wieder in die Öffentlichkeit gebracht und dazu offen und ehrlich berichtet. Diesmal konnte kein Braukonzern sich in die Sendung einkaufen um positive Berichterstattung abzugreifen. Diesmal wurde das gesagt, was bei uns Bierfans schon lang bekannt ist, das deutsche Konzernbier schmeckt einfach scheiße und es wird nur gekauft, weil es billig ist und überall dafür Werbung gemacht wird! Danke liebes ZDF für die Vorlage. Jetzt liegt es an uns, dass wir das gute Bier weiter in die Öffentlichkeit bringen und ihm eine Plattform geben und dem normalen Konsumenten zeigen, dass Geschmack eben auch etwas kostet, dass sich das Erlebnis und der Genuss einfach lohnt. Bier ist ein hochkomplexes Produkt welches durch fantastische Rohstoffe und die Kreativität des Brauers maßgeblich beeinflusst werden kann und so unzählige Geschmacksrichtungen entstehen. Genau dies muss jedem klar gemacht werden, genau wie bei Wein, Käse und Fleisch. Qualität nicht Quantität! Lasst es uns anpacken und der Menschheit das gute Bier näher bringen und wenn das ZDF keine Sendung über die Bierszene Deutschlands machen will, dann machen wir es eben selber.

Zu guter Letzt noch ein paar Meinungen aus den sozialen Netzwerken:

Esther Isaak de Schmidt-Bohländer, Besitzern vom Bierland Hamburg:
Endlich traut sich mal jemand, mit einer Aneinanderreihung von Fakten neue Fakten zu schaffen. Wir verbringen viel Zeit damit, zu überlegen, wie wertiges Bier besser zu vermarkten wäre. Damit meine ich, wie dem Kunden die Köstlichkeit der Tropfen auch geldwert sein könnte. Ich denke, dass der Film dazu beigetragen hat. Im Endeffekt hilft nur Aufklärung, woran die Industrie natürlich kein Interesse hat. Die Leute kommen heute in den Laden, sind geschockt vom Film und offen für Neues. Das hat noch kein Filmchen bisher erreicht

Robert Pazurek vom Bier-Index:
In meinen Augen etwas reißerisch und leider wird die vibrierende Bierszene, die gerade in Deutschland entsteht, nicht betrachtet.
Dann ein paar grobe Schnitzer wie zum Beispiel, dass Radeberger / Dr. Oetker zuerst als Brauteufel dargestellt wird und später in keiner Weise erwähnt wird, dass Braufactum (am Ende im Interview, Silbermedaille beim GABF) zur Radeberger Gruppe gehört.
Ich finde der Zuschauer erhält hier nicht unbedingt die nötigen Informationen um sich ein schlüssiges Bild machen zu können. Ich hätte mir mehr fachliche Versiertheit gewünscht und weniger Sensationsgeheische im Stil des Zeugen, der aus Angst vor dem Zorn der Brauereien lieber unerkannt bleiben möchte…
Jetzt wird die Biersituation in Deutschland schon mal thematisiert, aber anstatt dem Zuschauer ein Bild des deutschen Biergrauens zu präsentieren, wäre eine stärkere Betrachtung der positiven Entwicklung schön gewesen.
Da haben wir wohl noch viel zu tun, packen wir es an.

Frank Boer, Veranstalter des Braukunst Live Festivals:
Das hätte gestern ein guter Beitrag über die deutsche Bier-Situation werden können. HÄTTE. Schaut Euch den Film mal an: Die Burschen recherchieren monatelang zum Thema deutsche Bierkultur, reisen durch die halbe Welt…und verlieren kein EINZIGES (!) Wort über das wichtigste & spannendste Phänomen der aktuellen deutschen Gegenwartsszene: das längst (!) stattfindende Formieren einer aktiven, lebhaften, von Brauern wie Aficionados gleichermaßen getragenen Gegenbewegung. (…)
Wohlgemerkt: Nix in den Film ist falsch – aber DAFÜR muss ich wirklich nicht nach Amerika fahren. Millionen hätten gestern erfahren können (und MÜSSEN!!!), was sich hier inzwischen tut. Was für eine vergeigte Chance.

Johannes Weiß, Weihenstephan:
Den ganzen Beitrag allerdings an einem “Bierwettbewerb” weltweit aufzuhängen ist schlecht recherchiert. Da gibts noch zahlreiche weitere sehr bedeutende Veranstaltungen wie die Australian International Beer Awards, die englische International Beer Competition, die englischen World Beer Awards oder das Stockholm Beer & Whiskey Festival (das Vorbild für die Braukunst Live).

Matthias Kliemt von proBier-Club.de:
Habe mich gestern auch darüber geärgert.
Und was sollte der Scheiß, PVPP ins fertige Bier zu kippen und dann mit dem Finger zu probieren???
Eine weitere große Erkenntnis des Beitrags: mit Röstmalzbier kann ich aus einem Pils ein Märzen oder Schwarzbier machen! Danke an das ZDF für diese schwachsinnige Information die viele Zuschauer jetzt auch noch glauben!
Bin gespannt ob die Verbände darauf reagieren!
Highlights waren nur die Beiträge vom Sebastian Priller und Georg Schneider
.

Bier des Tages (eine Facebook-Seite über fränkisches Bier):
Naja, der Tenor stimmt schon mal. Die Großen orientieren sich am Massengeschmack. Und dass die TV-Biere an IBU verlieren, ist doch ein offenes Geheimnis. Sicher hätte die Dokumenten besser sein können. Wo sind die charakterstarken Biere kleinster Brauereien gewesen? Aber gut, dass z.B. die AB-Inbev-Verkettungen mal aufgedeckt wurden.

Daniel vom usoX Bierblog:
Solange der normale Deutsche das Bier immernoch als billigstes Rauschmittel betrachtet und nicht als Genußmittel wird sich an der Situation nur wenig ändern. Warum für einen Kasten 16 Euro im Getränkemarkt ausgeben wenn ich Oettinger für 3,99 im Angebot im Supermarkt kriege?

Joachim E. Casper
Die Frage warum den Deutschen ihr Bier nicht mehr richtig schmeckt ist ganz einfach zu beantworten, weil es nicht mehr schmeckt…

Bier-Relevanz / interessante Artikel:

  1. ZDF: Hopfen und Malz verloren! Wie gut ist Deutschlands Bier wirklich?
  2. Bierkönigin Bayern gesucht: Mit Hopfen, Malz und sexy Aussehen!
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  4. Verunreinigter Hopfen – Skandal oder Skandälchen?

Kategorie: Bier Allgemein, Bier Artikel, Biere

Kommentare (11)

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  1. Christian sagt:

    Was bei dem Beitrag auch etwas widersprüchlich ist: das eingeblendete Rezept für das selbstgemachte Lemon Lime Lager verwendet die in der Doku verteufelten Hopfen-Pellets und rät zu einer Lagerdauer von 2 Wochen.

  2. Biertweet sagt:

    Generell erfreulich, dass das Thema in einem prinzipiell gut aufbereiteten Rahmen 30 Minuten Sendezeit bekommt.
    Vielleicht war das der Anschub für weitere besser recherchierte und aufgemachte beiträge, die über die 0-8-15 und Wissen-to-go Brau-Reportagen von Ntv oder N24 hinausgehen.
    Ich kann jede oben erwähnte Kritik nachvollziehen und unterstützen.
    Dennoch muss man bedenken, dass der Dt. Konsument mit dem Portemonnaie denkt und die überwiegende Mehrzahl zwar die Brautradition toll findet, im Endeffekt aber beim grillen lieber zwei Billigbiere (Industriebiere) trinkt, als ein anständiges einer guten Brauerei.
    Es gibt lange schon viele tolle Spezialbiere (Hövels, Hoepfner Porter) und doch sind diese nur Randnotizen. Ich gehe davon aus, dass der gemeine Biertrinker lieber das standardisierte Industriebier in den Rachen wirft, als sich mit Geschmacksvariationen und Bittergraden beschäftigt.

    Man kann gewissermaßen Parallelen zum Kaffeetrinken. Kaffee gibt es überall und immer billiger; die Qualität leidet entsprechend und der Konsument hat sich an einen Durchschnittsgeschmack gewöhnt.
    Auch hier gibt es viele kleine sehr gute Röstereien, die viel Liebe ins Detail stecken und hervorragenden Kaffee rösten. Man kann dies wunderbar mit den kleineren, experimentierfreudigen Brauereien vergleichen.

    Und doch schmeckt dem Bauern am Ende das am liebsten, was er schon lange frisst und was auch nicht viel kostet.

  3. Felix sagt:

    Ja Biertweet, da hast du absolut Recht und so ist es auch, jedenfalls was der aktuelle Stand angeht!! Aber VIELE trinken auch ihr “Industriebier”, weil sie keine adäquten Alternativen haben und vor allem kennen. Hier denke ich halt, dass vor allem Aufklärung und Informationsverbreitng wichtig ist!!

    Das mit den Hopfen-Peletts stimmt auch.. richtig..

    Beste Grüße,
    Felix

  4. Christian sagt:

    Du hast es in deiner Anmerkung zu meinem Kommentar ja schon gesagt, wir sind bezüglich der Sendung offenbar einer Meinung. Daher kann ich auch deinen Beitrag voll und ganz unterschreiben, vor allem den Teil mit einer Bier-Reihe aus Deutschland (eine Sendung im Stile des “Beer Hunter”, das wär ein Traum). Und ich proste natürlich gerne zurück!

    Wie ich gerade merke, haben wir offenbar zweimal den Namen Christian hier. Na ja, ist ja auch recht häufig.

  5. [...] TV-Kritik: ZDFzoom – „Hopfen und Malz verloren!“ (Lieblingsbier.de) [...]

  6. [...] Deutschen und Ihr liebsten Nass. Die Kollegen von Lieblingsbier.de haben das in einer Kritik schön zusammengefasst und auch gleich die Reaktionen diverser Seiten mit [...]

  7. Peet sagt:

    Gegenszene? WO? @ Frank Boer

  8. Matthias sagt:

    Die (Idee der) Sendung fand ich generell ganz gut, aber ich hätte mir auch (mehr) Informationen zur Situation in Deutschland gewünscht. So blieb am Ende gefühlt lediglich die Aussage stehen: “In Deutschland gibt es leider nur Industriebier, die Deutschen haben die Lust am Biertrinken verloren und sind nicht bereit für gutes Bier zu zahlen, während es in Amerika viel besser ist und es dort haufenweise innovative Biere gibt”…
    Kann ja nicht sein, dachte ich mir und habe gleich mal gegoogelt. Wirklich viele Informationen zu Produzenten und Bezugsquellen habe ich zwar nicht gefunden, aber dafür erst Mal zwei Bestellungen bei CrewAle und Braufactum aufgegeben. Persönlich fänd ich es klasse, wenn es hier (oder irgendwo) eine Übersicht von “Nicht-Industriebieren” gäbe. Natürlich könnte man sich auch einzelne Anbieter aus Blog- und Forenbeiträgen raussuchen, aber wer hat heutzutage noch Zeit dazu? ;-)

  9. Felix sagt:

    Das ist doch mal schön, dass du gleich dein ganz persönliches Fazit gezogen hast und dir ein paar Bierspezialitäten bestellt hast.

    Dir ist aber bewusst, dass Braufactum zu Radeberger gehört? Also zu einem großen Braukonzern. Auf jeden Fall eine interessante Verkettung, die ich, nach einiger Zeit, gar nicht mehr so schlecht finde, da Braufaktum eben vor allem für die kleinen Brauereien einen Weg ebnet.

    Nun ja, eine Auflistung mit Bieren, welche nicht von “Industriekonzernen” kommt, ist auf jeden Fall eine gute Idee, aber kaum umzusetzen. Wir können schon sagen, dass der Großteil der Brauereien in Deutschland eigenständig, privat und für sich selbst arbeitet. Allerdings haben diese Brauereien nicht das Geld für die PR, welche die Großen machen und somit nimmt sie kaum einer war.

    Auf jeden Fall empfehle ich auch bei http://www.bierpost.com oder http://www.biershop-bayern.de zu bestellen. Dort gibt es viele deutsche Bierspezialitäten. Auch die Bierläden in Hamburg (www.bierland-hamburg.de) und der BerlinBierShop (www.berlinbiershop.com) sind auf jeden Fall gute Anlaufstellen um sich beraten zu lassen und vor allem gutes Bier zu kaufen.

    Ansonsten steh ich auch zur Verfügung, schreib mir einfach eine Mail :)

    Grüße..

  10. Marc sagt:

    Wenn Ihr selbst mal aktiv was gegen INdustriebier machen wollt, braut es euch doch selbst! Ich mach hier mal “Werbung” für mein Lieblingsforum: http://hobbybrauer.de

    Schaut mal vorbei ;)

  11. “Hopfen und Malz verloren!”…

    ZDF Zoom hat sich vor zwei Monaten gefragt "Warum schmeckt den Deutschen ihr Bier plötzlich nicht mehr so richtig?" und kommt zu einem wenig überraschenden Schluss: Preisdrückende Industriepansche ist halt sch*****. Auch wenn ich diesem Artik…

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