Razzia: Preisabsprachen bei Kölsch-Brauereien?
Am Donnerstag wurden zeitgleich die Geschäftsräume von fünf Kölsch-Brauereien und einer Privatwohnung von Beamten des Bundeskartellamtes durchsucht. Angeblich werden den Kölsch-Brauereien Preisabsprachen vorgeworfen. Dies berichtet jedenfalls die „Kölnische Rundschau“ unter Berufung auf einen Kartellamtssprecher. Die Verantwortlichen der Brauereien Früh und Gaffel bestätigten die Durchsuchungen nannten die Vorwürfe aber haltlos. Um welche weiteren Brauerein es sich handelte, wurde nicht bekannt.Hier findet ihr eine Übersicht aller Kölsch-Brauereien: Kölschführer.de/Kölsch-Brauereien
Bisher handelt es sich nur um einen Anfangsverdacht. Die Brauereien haben anscheinend die Preise untereinander abgesprochen und Unternehmensdaten ausgetauscht. Das Kartellamt und die Kriminalpolizei werden nun die beschlagnahmten Daten auswerten. Bei einem Verstoß droht den Brauereien eine erhebliche Geldstrafe. Viel härter könnte allerdings der Vertrauensverlust der Kunden sein, da das Image der Kölsch-Brauereien daraufhin nicht gerade das Beste sein wird. Aber gibt es für die Kölner irgendwelche Alternativen?
Kommt es also irgendwann dazu, dass die Kölner zum Altbier greifen? Wir wissen es nicht, können uns dies allerdings kaum vorstellen. Selbst wenn die Preise abgesprochen wurden, werden die Kölner weiterhin zu ihrem Kölsch greifen. Die Kölsch-Brauereien agieren in Köln quasi in einem Monopol. Die großen Brauereien sitzen sicherlich desöfteren zusammen und besprechen sich gegenseitig, um was es genau gegangen ist, werden wir sicherlich demnächst erfahren.
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