Video: Die Bier-Rebellen und das Polyvinylpyrrolidon

Felix | 27. September 2011 | Kommentare (2)

Bereits vor einigen Tagen lief in der ZDF Sendung Aspekte ein Beitrag rund um das Thema „Bier und sein Reinheitsgebot“. Damals haben wir schon fleißig für die Sendung geworben und wollen euch hier auf diesem Wege, für alle die, die es noch nicht sehen durften, nochmals die Aufzeichnung präsentieren. Insgesamt ist der Beitrag mit knapp fünf Minuten recht kurz gehalten, doch gibt es in dieser kurzen Zeit eine Menge interessantes zu sehen und zu hören.

Es geht vor allem um die Frage, ob das deutsche Reinheitsgebot noch zeitgemäß ist und in seiner Ausübung zu „eng“ gesehen wird? Müssen Brauer heutzutage kreativer und mutiger sein um sich von der Masse abheben zu können? Ist Bier mit Kaffeebohnen, Chili, Erdbeeren, Kürbiskernen oder anderen Kräutern etwa „unrein“ und somit kein Bier? Und ist das Reinheitsgebot, nachdem die großen Braukonzerne brauen, überhaupt so rein wie der Name impliziert? So ist die Zugabe von Polyvinylpyrrolidon (PVPP) kein Problem, da es nicht gegen das Reinheitsgebot widerspricht? Hat das noch etwas mit rein zu tun, auch wenn es anscheinend wieder herausgefiltert wird?

Grundsätzlich ist Bier ein natürliches Produkt mit natürlichen Zutaten, ob das nun Erdbeeren sind, Hopfen, Gerste oder andere natürliche Zutaten sind, ist zweitrangig. Hauptsache natürlich und keine Chemie, so wie PVPP.

Achja, PVPP wird übrigens folgendermaßen verwendet (Quelle: Wikipedia)
• Als Hilfsstoff in der pharmazeutischen Industrie.
• Verwendung in Augentropfen gegen ‘trockenes Auge’.
• Als Iod-Lösung, Salbe oder Creme
• In Lebensmitteln wird es vor allem als Binde- und Verdickungsmittel, Stabilisator und Überzugsmittel verwendet. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Bezeichnung E 1201 ohne Höchstmengenbeschränkung ausschließlich für Nahrungsergänzungsmittelpillen/-dragees zugelassen.
• Bei Color-Waschmitteln.
• In Shampoos als Verdickungsmittel, in Haarsprays und in Zahnpasten.
• In Klebstoffen alter Briefmarken und Briefumschlägen.
• In Klebstiften und Schmelzklebstoffen
• Als Spezialhilfsmittel zur Herstellung von Batterien, Keramik[6], Glasfasern, Ink-Jet-Tinten und -Papier
• Als Emulgier- und Dispergiermittel in Lösungspolymerisationen
• Als Photoresist zur Herstellung von Kathodenstrahlröhren
• Verwendung von wässrig basierten Metallabschreckbädern
• Zur Herstellung von Membranen für die Mikro- und Ultrafiltration, insbesondere zur Verwendung in der Dialyse und der Trinkwasserfiltration
• Als Binde- und Komplexierungsmittel in speziellen Agro-Anwendungen, wie Saatgutbehandlung und –besichtungen, Herbizid- und Insektizid-Formulierungen.

Und eben auch im Bier um dieses länger klar und süffig zu halten

Links:
www.cambabavaria.de
www.stralsunder.de
www.braustelle.com

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Category: Bier Allgemein, Bier Videos

Kommentare (2)

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  1. Schalander sagt:

    Gruzefix! So a Dreckszeug is in unserem Bier? Was hat das da verloren? Also ich glaub auch das schmeckt man! Manchmal sind diese Fernsehbiere so grauselig, da dreht sich alles um!

    Ich trink gern mein Bier vom Brauer meines Vertrauens, das selbe mach ich übrigens auch beim Metzger und Bäcker, alles Personen, dennen ich vertrauen kann.

  2. SandraN sagt:

    Zum Thema Polyvinylpyrrolidon habe ich eine sehr interessante und erschreckende Seite entdeckt: http://www.freigeistforum.com/forum/index.php/topic,29236.0.html

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