Tipps zum Oktoberfest: Wie bekomm ich am besten einen Platz im Zelt?

Felix | 14. September 2011 | Kommentare (0)

Das 178. Münchner Oktoberfest steht kurz bevor und am Samstag, den 17. September 2011 wird es wieder heißen “O`zapft is”. Dann strömen in zwei Wochen ungefähr sechs Millionen Menschen auf das weltweit größte Volksfest welches auf der Theresienwiese, in der bayerischen Landeshauptstadt München, statt findet.

Dabei ist ein Platz in einem Wiesnfestzelt natürlich für jeden Wiesnbesucher ein absolutes Muss. Allerdings ist dies nicht ganz so einfach wie man es sich vielleicht vorstellt. Damit der Oktoberfestbesuch nicht völlig in die Hose geht, haben wir zusammen mit Oktoberfest-Info.de für euch einige Tipps und Tricks zur Verfügung gestellt an die ihr euch auf jeden Fall halten solltet um einen schönen Tag auf der Wiesn zu erleben. Natürlich alles ohne Garantie.

1. Tipp: Der Termin
Wenn es sich einrichten lässt, ist der Wiesn Besuch unter der Woche am empfehlenswertesten. Dort ist es im Vergleich zu den überlaufenen Wochenende (vorallem vor dem mittleren, so genannten “Italiener-Wochenende” ist abzuraten) etwas ruhiger, wobei dies nicht bedeutet, dass nix los ist. Auch unter der Woche ist in den Zelten und in den Biergärten eine Menge los und deswegen ist es auch ratsam an diesen Tagen früh genug auf der Wiesn zu sein um sich einen begehrten Tisch in einem großen Festzelt zu ergattern.

2. Tipp: Platzreservierung
Früh genug, am besten direkt nach dem Oktoberfest für das nächste Oktoberfest, ist es möglich in den Zelten einen Platz bzw. einen Tisch zu reservieren. Allerdings kostet dies meist im Vorfeld einiges an Geld, da die Zelte eine bestimmte Anzahl von Bier- und Essensmarken zum Kauf vorgeben. Diese können dann natürlich alle eingelöst werden und wer trinkt nicht auf jeden Fall zwei Mass und isst ein Hendel? Ebenfalls muss ganz schön im voraus geplant werden und am besten neun weitere Leute 100% zusagen, da so die Kosten für die Marken am besten gedeckt werden.

Gut für alle die, die nicht reserviert haben ist, dass die Zeltwirte unter der Woche ein Drittel des Mittelschiffes von Reservierungen freihalten müssen. Am Wochenende sogar das ganze Mittelschiff.

3. Tipp: Platz besetzen
Eine gute, aber auch sehr anstrengenden Möglichkeit, ist die des frühen Aufstehens um einen schönen Tisch in einem großen Zeltplatz zu ergattern. Wer früh unter der Woche um 10 Uhr, am Wochenende bereits um 9 Uhr, mit dem ersten Schub in das Zelt kommt, kann einen wunderbaren Platz direkt an der Musik ergattern und diesen solange freihalten bis nach und nach alle Kollegen und Freunde eingetroffen sind. Allerdings sollten diese sich nicht all zu lange Zeit lassen, denn Bedienungen und andere Wiesnbesucher sehen es nicht ganz so gerne wenn ein Tisch lange unbesetzt bleibt und immer wieder die Ausrede kommt “Ja, da kommen noch ein paar, tut mir leid”. Dies ist nämlich eine der gängigsten Ausreden um bestimmte Leute nicht an seinem Tisch sitzen zu haben, selbst wenn sogar noch was frei wäre.

4. Tipp: Die Stimmung machts! – “keep positive Thinking”
Wer auf die Wiesn geht, sollte von vornherein eigentlich gut drauf sein und diese positive Stimmung auch in die Suche nach einem Platz übertragen. Wer nur zu zweit unterwegs ist oder mit einer kleinen Gruppe hat eine gute Chance auf einen Sitzplatz, auch wenn die Zelte schon voll sind. Selbstverständlich ist Grundvoraussetzung in das Zelt hineinzukommen, ist diese Hürde geschafft, kann sich an vielen Tischen wo es nach einem freien Platz aussieht durchgefragt werden. Allerdings lehnen es meistens die Gäste ab noch weitere Leute zu sich an den Tisch zu lassen, doch wer nett und freundlich ist, der hat meistens noch eine gute Chance.

Eine weitere Möglichkeit ist auch einfach mal die Bedienungen zu fragen ob es noch ein freies Plätzchen gibt. Meistens wissen diese, wo noch was frei ist oder ob gerade eine Firma da ist, wo noch einige Plätze leer geblieben sind. Selbstverständlich ist Freundlichkeit und Höflichkeit den Bedienungen entgegenzubringen, denn diese kommt dann auch direkt zurück, schließlich haben sie einen wirklich harten und anstrengenden Job und freuen sich über jedes Wort oder vielleicht auch ein kleines, großzügiges Trinkgeld.

5. Tipp: Anstehen
Auch wenn schon eine lange Schlange vor der Tür steht und alle weiteren Türen an der Seite und am Ende des Zelte geschlossen sind, hilft das Anstehen auch weiter. Wenn eine gewisse Anzahl von Gästen das Zelt verlassen hat, dann dürfen die Sicherheitsleute auch wieder welche hineinlassen. Selbstverständlich sollte auch vor der Tür die Freundlichkeit gewahrt werden, denn wer gegen die Sicherheitsleute pöbelt der darf sowieso gleich nachhause gehen.

6. Tipp: Alternativen wählen
Nicht nur in den großen Festzelten ist die Stimmung auf der Wiesn gut, auch in den kleinen Zelten wie “Fischer-Vroni” oder das “Weinzelt” ist die Stimmung auch am kochen. Dort ist die Chance in das Zelt zu kommen und einen Platz zu ergattern immer noch um einiges größer, wobei diese Zelte auch immer mehr, gerade von den Einheimischen sehr stark genutzt werden.

Schwierig kann es immer sein und ist es meistens auch, doch sollte die Laune dadurch nicht in den Keller gehen. Machen sie das Beste aus ihren Wiesn-Besuch und genießen sie einfach die Volksfestatmosphäre

Und falls alles nix hilft, München ist groß und während des Oktoberfestes wird jeden Abend gefeiert, geflirtet und geschunkelt.

Weitere Informationen findet ihr auf www.oktoberfest-info.de

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Kategorie: Bier Allgemein, Bierfestival, Biertipps und Biertricks

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