Interview und Gewinnspiel mit der Band “Die Beschmierten”
Die Beschmierten, das sind 3 junge Burschen aus dem schönen Münsterland die sich handgemachte Trinklieder auf die Fahnen geschrieben haben. Egal vor wem sie spielen, zu ihren kraftvollen Refrains stimmt einfach jeder mit ein. Die beiden charismatischen Frontmänner Niepel und Gausel heizen dem Publikum ordentlich ein und bei Christoph’s treibenden Schlagzeugrhythmen hält es niemanden auf den Sitzen. Ob rein akkustisch oder mit verzerrter Gitarre, da bleibt kein Auge trocken und erst recht keiner auf dem Trockenen. In diesem Sinne: Hoch die Becher!
Das dachten wir uns auch und da die drei ausgeschriebene Bierliebhaber sind, haben wir für euch mit den Jungs ein kleines Interview geführt. Doch damit nicht genug.
Wir verlosen ebenfalls drei Mal ein CD-Set mit der aktuellen Promo CD und einem wunderschönen Poster. Das einzige was ihr tun müsst, ist eine Email mit dem Betreff „Die Beschmierten“ an gewinnspiel@lieblingsbier.de zu schreiben und zu hoffen, dass ihr zu den Auserwählten zählt. Beeilt euch, das Ende des Gewinnspiels ist bereits am Mittwoch, den 3. August um 20 Uhr. Viel Glück und viel Spaß beim Lesen des Interviews.
Stell dich doch bitte kurz einmal unseren Lesern vor
Gausel: Prost Biergemeinde! Mein Name ist Gausel, ich bin der Gitarrist der Beschmierten und gebraut wurde die Band 2007 im westfälischen Greven, in der nähe von Münster. In damaliger Besetzung mit mir als Gerste und mit Niepel, dem Sänger, als Malz. 2010 haben wir dann begriffen, dass uns noch eine wichtige Zutat fehlte. Daraufhin zogen wir los, den Hopfen zu ergattern, um so als drittes und letztes Mitglied den Glanemann begrüßen zu dürfen. Seither treiben wir uns in den unterschiedlichsten Spielunken und Wirtshäusern herum, um dort die trinkwütige Meute zu unterhalten.

Fehlt in eurem Bandnamen nicht noch ein „ir“? Also „Die Bierschmierten“ oder habt ihr euch immer gern mit Bier beschmiert und ist daraus der Name entstanden?
Niepel: Zugegeben, das Wortspiel die Bierschmierten oder die Bier-Beschmierten ist nicht ganz so neu, dennoch war der eigentliche Anlass uns die Beschmierten zu nennen, dass wir a) reichlich tätowiert sind, und b) der Name Die Beschmierten umgangssprachlich hier in der Region ein Synonym für die Bescheuerten ist.
Wie würdet ihr eure Musikrichtung beschreiben?
Glanemann: Kurz und knapp: Rockmusik mit deutschen Texten, selbstironisch und zum Trinken anregend. Eben druckvolle Kneipenmusik mit Mitsingpotential.
In euren Liedern besingt ihr das gute und leckere Bier. Wie würdet ihr eure Beziehung zum Bier beschreiben?
Niepel: Ich für meinen Teil liebe Bier und genieße es jede freie Minute. Wenn du schon danach fragst, unsere Beziehung zu Bier ist sehr gut, also eher heiter als wolkig. Demnach auch logisch, dass ich gerne darüber singe.
Gausel: Dito
Glanemann: Im Verhältnis zu meinen Vorrednern trinke ich noch viel zu wenig, der große Vorteil ist natürlich, dass mir mehr Gehirnzellen erhalten bleiben, um mir die Abläufe der Songs zu merken.
Bier und Rockmusik gehören einfach zusammen, woher glaubt ihr kommt diese Verbindung oder ist es einfach ein Vorurteil?Gausel: Ja, die beiden Sachen gehören auf jeden Fall zusammen. Jeder der schon einmal randvoll mit guter Rockmusik gefeiert hat, weiß was ich meine.
Woher nehmt ihr eure Inspiration für die Texte?
Niepel: Vergangene Nächte und die kommenden Tage: Es ist einfach die gute Laune die wir von Partys und Eskapaden auf unseren Konzerten rüberbringen wollen. Die Texte sollen die Stimmung heben und nach ordentlich durchzechten Nächten sprudelt es dann einfach so aus uns heraus.

Was sind die nächsten Pläne der Beschmierten?
Gausel: Wir sind gerade dabei unser erstes Album aufzunehmen von dem ein paar Songs bereits im Kasten sind. Drei davon könnt ihr euch bereits auf www.diebeschmierten.de anhören. Wir planen, dass die Platte zum Winter erscheint. Natürlich stehen weiterhin Konzerte an und dann mal schauen was noch so kommt.
Was macht für euch eine gute Kneipe aus?
Niepel: Die Musik machts.
Gausel: Krombacher.
Glanemann: Als Sparemann sage ich: Günstige Preise
Ist Bier trinken Männersache oder dürfen auch Frauen gerne und oft zum Gerstensaft greifen? Sind Bier trinkende Frauen sexy oder uncool?
Gausel: Das Geschlecht ist vollkommen nebensächlich, wichtig ist, dass die Leute nicht zu früh ihren Eidechsenschwanz abwerfen und lange mit uns durch die Kneipen ziehen.
Habt ihr ein Lieblingsbier?
Niepel: Krombacher. Ich bin einfach damit groß geworden und Gausel hat mich stetig von anderen Bieren abgehalten. Außerdem sitzt er gerade neben mir und ich traue mich nicht was anderes zu sagen.
Gausel: Ich glaube ich muss dazu nichts mehr sagen.
Glanemann: Aufgrund meiner generellen Entscheidungsschwierigkeiten konnte ich mich noch nicht gänzlich festlegen. Aber im Moment bekommt mir ein Krombacher Weizen sehr gut.
Wie würdet ihr die deutsche Bierkultur beschreiben?
Niepel: Hervorragend. Meiner Meinung nach ist das deutsche Bier überall auf der Welt ein gern gesehener Gast.
Was haltet ihr von fertiggemischten Biermixgetränken?
Gausel: Nichts, außer der Alkoholgehalt übersteigt den eines normalen Bieres.
Niepel: Nada, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen.
Trinkt ihr auch gern mal exotische Sorten und probiert euch durch die weltweite Bierlandschaft oder bleibt ihr der deutschen Bierlandschaft treu?
Glanemann: Ich habe mal Elefantenbier in der Toscana getrunken, das hat aber keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Findet ihr, dass der deutsche Biermarkt eher weiter auf Tradition bauen sollte oder auf innovative Produkte?
Band: Natürlich sind wir auch offen für neue Produkte und jederzeit bereit diese zu verköstigen, doch wie gesagt, zwei von uns bauen stark auf Krombacher und da muss schon viel passieren damit wir davon abkommen.
Zum Abschluss noch ein paar bierige und/oder musikalische Weisheiten für unsere Leser?
Niepel: Wir wollen nur das eine und meinen keinen Sex, ich hebe mein Glas hoch und trinke gleich auf Ex!
Glanemann: Unterschätze nie die Macht von Viertelnoten in der Bassdrum.
Gausel: Bierbezogen kann ich nur sagen: Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul. Ansonsten: Wenn die Frösche quaken, dann beißen die Aale. In diesem Sinne: Jeder Tag ist Biertag, Prost!
Rock on und weiterhin viel Erfolg und natürlich vielen Dank für das Interview!
Links:
www.diebeschmierten.de
myspace.de/diebeschmierten
facebook.de/diebeschmierten
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Category: Bier Allgemein, Bier Interviews, Gewinnspiele





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