Wissen rund um die 256. Erlanger Bergkirchweih
Am Donnerstag, den 9.6.2011, ist es wieder soweit. Unter dem Motto „Der Berg ruft!“ beginnt in Erlangen die „fünfte Jahreszeit“. An der 256. Erlanger Bergkirchweih erwarten die rund eine Millionen Besucher 86 Schausteller, 18 Bierkeller und viele gastronomische Betriebe am Berg in Erlangen.
Das Kirchweihbier wird traditionell in Steinkrügen ausgeschenkt und hält den Bierpreis vom letzten Jahr mit 7,50 Euro stabil. Das ist auf jeden Fall erwähnenswert, da das Oktoberfest bereits wieder mit Preiserhöhungen von sich reden machte.
Lieblingsbier.de wird für euch vor Ort sein und sicherlich einen ausführlichen und bebilderten Nachbericht erstellen.
Ebenfalls haben wir für euch ein paar Dinge zusammengetragen, welche für jeden Besucher der Bergkirchweih, aber auch für Nichtbesucher, sicherlich interessant sein könnten.
Daten, Fakten und Wissen:
• Die „Berchkärwa“ ist nach dem Oktoberfest in München und dem Gäubodenfest in nach Besucherzahlen das drittgrößte Volksfest Bayerns.
• Das Bier auf der Bergkirchweih wird von fünf fränkischen Brauereien eingebraut und als „Kirchweihbier“ verkauft. Aus Erlangen stammen dabei nur die Kitzmann Brauerei und die Brauerei Steinbach.
• Früher wurde der Berg von zehn Brauereien aus Erlangen beliefert. Die Bierkeller tragen noch heute die Namen der damaligen Brauereien.
• Das Festgelände schlängelt sich auf einem Kilometer entlang des Burgberges am nördlichen Rand der Erlanger Innenstadt. Es gibt ungefähr 11.000 festinstallierte Sitzplätze, welche unter alten Linden, Kastanien und Eichen liegen. Somit ist der „Berg“ der größte zusammenhängende Biergarten Europas.
• Wenn es regnet wird es meist schwierig ein trockenes Plätzchen zu bekommen, da viele Sitzplätze nicht überdacht sind.
• Am Burgberg wurde niemals eine Burg oder Überreste einer Burg gefunden. Ebenfalls ist der Berg kein Berg, sondern eher ein Hügel von 50 Metern Höhe.
• Der Begriff „Auf den Kellern“ stammt aus der früheren Zeit, in der viele Brauereien ihr Bier in den Kellergewölben am Burgberg über den Sommer kühl lagern konnten.
• Vor einiger Zeit sollten Plastikkrüge die Steinkrüge ersetzen. Die Bürger Erlangens wehrten sich aber dagegen und verbrannten auf Scheiterhaufen die Plastikkrüge. Mittlerweile gibt es wieder Steinkrüge
• Für Studenten gab es bis 1999 zur „Berg-Zeit“ eine Woche lang die „Bergferien“. Der Grund war einfach und pragmatisch. Es konnte einfach kein geordneter Universitätsbetrieb mit betrunkenen Studenten abgehalten werden.
• Die Bergkirchweih endet immer mit dem traditionellen „Fassbegräbnis“ auf dem Keller, indem im kommenden Jahr dann der Anstich stattfinden wird. Dieses Jahr wird am Donnerstag um 17 Uhr auf dem Erichkeller das erste Fass angezapft.
• Der Berg ruft täglich vom 9.6 bis 20.6.2011 von 10 bis 23 Uhr. An den Pfingstfeiertagen und folgendem Sonntag von 9.30 bis 23 Uhr
Weitere aktuelle Informationen gibt es auf www.der-berg-ruft.de und www.berch.info
Um euch nun noch einen kleinen visuellen Eindruck zu vermitteln, wollen wir euch das Video von www.prodcaster.de und www.pr-beratung21.de präsentieren. Wer bekommt da nicht Lust, mal „auf die Keller“ zur Erlanger „Berchkärwa“ zu fahren?
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