Biertest: Störchle von Storchenbräu

Felix | 7. Juni 2011 | Kommentare (0)

Heute im Biertest das Störchle von der Storchenbräu aus dem Allgäu. Mit jeder verkauften Flasche spendet die Storchenbräu einen kleinen Geldbetrag an den Landesverbund für Vogelschutz in Bayern e.V.. Das ist eine tolle Sache, die wir natürlich gerne unterstützen wollen und deswegen kaufen wir auch gleich mal ein paar Flaschen mehr. Ebenso konnte das Bier bereits ein paar mediale Auftritte erzielen. Neben einer Verkostung bei Harald Schmidt, konnte es auch im Kinofilm „Abgefahren“ mit Felicitas Woll einen Auftritt verzeichnen. Mal schauen, ob es auch im Biertest überzeugen kann und auf Lieblingsbier.de einen gelungenen Auftritt hinlegen wird.

Bierart: Helles Lager
Name: Störchle
Hersteller: Storchenbräu
Brauort: 87772 Pfaffenhausen
Alkohogehalt: 4,8%
Stammwürze: 12%
Homepage: www.storchenbraeu.de

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Aussehen: (Schaum, Farbe, Kohlensäure, Flasche, Besonderheiten, etc.)
Das Bier befindet sich in einer extra langen Longneck Flasche, sieht sehr interessant aus und macht es somit von außen gleich zu etwas einzigartigem. Vielleicht soll es auch einfach den langen Hals des Storches symbolisieren? Auf jeden Fall sieht es cool aus. Das Störchle Bier hat eine schöne goldgelbe, helle Farbe und eine ordentliche feinporige weiße Schaumkrone, die sich lang hält und dann ungefähr einen halben Zentimeter dick auf der Oberfläche liegen bleibt.

Geruch:
Das Bier riecht frisch nach Wiese, Gras und leichten Malznoten. Es ist schön aromatisch von den Duftnoten her und harmoniert gut in der Nase. Ebenfalls macht sich nach einiger Zeit ein leichter Zwiebel Geruch breit, der aber durchaus angenehm ist.

Geschmack:
Der Antrunk ist süffig und malzaromatisch, fast etwas zu herb für ein Helles. Eine ordentliche Portion Würze schwimmt im Geschmack mit. Die Rezenz ist gut ausgeprägt, frisch und leicht prickelnd. Eine leichte Säure im Mittelteil, welche dann in einen ordentlichen und gut gehopften, leicht bitteren, Abgang mundet. Alles in allem sehr ausgewogen, nicht übertrieben und durchaus ein schönes, rundes und geeignetes Bier.

Letzter Schluck (nach ca. 15 Minuten):
Das Bier ist beim letzten Schluck rund und harmonisch. Die Rezenz ist nicht mehr ganz so prickelnd, aber immer noch frisch und durchaus trinkbar. Sehr schön.

Fazit:
Das Störchle ist nicht nur durch die besondere Longneck Flasche bemerkenswert, sondern auch durch die harmonische Abstimmung von Malz und Hopfen. Es ist angenehm trinkbar und lässt sich schlicht und einfach genießen. Allerdings muss ich sagen, dass es für ein Helles Lagerbier doch recht herb ist und eher in die Pils Richtung geht. Eher ungewöhnlich, dass eine bayrische Brauerei solch ein „herbes“ Helles einbraut. Die bayrischen Biere sind ja eher bekannt für ihre milde, aber gut, warum nicht.

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Kategorie: Biertest, Vollbier

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