Biertest: Allgäuer Hirschbräu erhält Qualitätssiegel
Bereits zum zweiten Mal erhält die Brauerei Hirschbräu das Qualitätssiegel des BRAU RINGS, einem Qualitätsverbund mittelständischer privater Brauereien.
Ein unabhängiges Institut bewertete die Biere Der Weiße Hirsch, Neuschwansteiner “Das Echte“, Doppel-Hirsch, Hirsch-Gold, Holzar-Bier sowie Allgäuer Ökobier und kam zu dem Ergebnis: sehr gut!
„Dem Verbraucher soll klargemacht werden, dass man als privat geführte Brauerei in der heimischen Region verwurzelt ist. Das beinhaltet die Sicherung von Arbeitsplätzen, das Anregen des regionalen Kreislaufs und auch das Treffen des regionalen Geschmacks“, erklärt Matthias Hajenski, BRAU RING Geschäftsführer. Hirschbräu-Chefin Claudia Höß-Stückler, die das Qualitätssiegel und die Urkunde gemeinsam mit ihrem Mann persönlich im niederbayerischen Abensberg entgegennahm, unterstützt diese Philosophie. „Qualität bedeutet für uns nicht nur Produktqualität, sondern manifestiert sich auch in Sortenvielfalt, Verbrauchernähe und einem originalen und einzigartigen Biergeschmack. Wir stehen zu den Menschen im Allgäu und ihrer Heimat – wir sind ein Teil davon. Diese regionale Identität macht den Unterschied zu den oft gleichförmigen Einheitsbieren der ‚Großen’ aus“, so Claudia Höß-Stückler.
Weitere Informationen rund um die Brauerei auf www.hirschbräu.de
Wir haben uns zwei Biere der Hirschbräu etwas genauer angeschaut und sie einem kleinen Test unterzogen. Mal sehen, ob wir die Verleihung des Qualitätssiegels bestätigen können. Neben dem Holzar-Bier, welches mit “sehr gut” ausgezeichnet wurde, haben wir auch das neu aufgelegtenaturtrübe Heuber-Bier verkostet.

Holzar-Bier:
Das Holzar-Bier hat 12,6 % Stammwürze und 5,2 Umdrehungen. erstrahlt im Glas in einer relativ dunklen, aber klaren Farbe. Der Schaum ist zunächst relativ stabil, leicht grobkörnig, fällt dann aber zusammen. Nachdem der Schaum sich gesetzt hat, macht sich ein ordentlich malziger und süsslicher Geruch in der Nase breit. Das Bier startet würzig, malzig mit Röstaromen. Die Rezenz ist ausgeprägt und angenehm. Der Abgang ist relativ seicht, da könnte das Bier ein wenig mehr Volumen vertragen. Insgesamt aber rund und schmackhaft
Heuber-Bier:
Beim Heuber-Bier handelt es sich um ein naturtrübes Helles mit 11,6% Stammwürze und 4,9% Alkohol. Die Farbe des Bieres ist sehr hell, leicht golden und für ein naturtrübes relativ klar. . Der Schaum hält sich wunderbar stabil und zeigt sich mit einer tollen Krone. Der Geruch ist grasig, würzig und blumig. Der Antrunk ist ebenfalls würzig, frisch und leicht nach Zitrusfrüchten schmeckend. Dann kommt die Bitterkeit durch und das Bier endet harmonisch und wohlschmeckend.
Fazit
Zwei durchaus trinkbare und besondere Biere. Kein 0815, aber auch nicht der ganz große Wurf. Wir sagen mal so: die Defensive steht, jetzt sollten noch ein paar kreative Momente für die Offensive getan werden.


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