Biertest: Bamberger Schwärzla der Klosterbräu
Das Schwärzla aus der ältesten Brauerei Bambergs ist in Franken ein sehr beliebtes Schwarzbier. Die Klosterbräu findet ihre erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1333 und braut seitdem ununterbrochen in der fränkischen Metropole. Angegliedert ist, wie so oft in Franken, ein eigenes Wirtshaus mit einer ganz ordentlichen Speisekarte. Allerdings sind die Preise etwas zu hoch, was aber wohl daran liegt, dass die Klosterbräu mehr oder weniger eine “Touristenattraktion” ist.
Grundsätzlich ist ein Schwarzbier ein dunkles Vollbier, welches durch die Verwendung dunklen Braumalzes oder Röstmalzes seine dunkle Farbe und auch seinen typischen Röstgeschmack bekommt. Ob das bei unserem Testobjekt auch so ist? Wir werden sehen.
Bierart: Schwarzbier
Name: Bamberger Schwärzla
Hersteller: Klosterbräu
Brauort: 96049 Bamberg
Alkohogehalt: 5,2 %
Homepage: www.klosterbraeu.de
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Aussehen: (Schaum, Farbe, Kohlensäure, Flasche, Besonderheiten, etc.)
Das Bier hat eine tief schwarze Farbe und ist absolut undurchsichtig. Das ist mal wirklich ein Schwarzbier! Der Schaum ist etwas grobkörnig, hält sich zunächst als Blume, fällt dann aber schnell zusammen. Es bildet sich ein ungefähr fingerdicker und leicht cremiger Schaumrest auf dem Bier. Dieser klammert sich regelrecht an den Glasrand und überlebt fast die ganze Zeit. Sieht sehr gut aus. Das Bier macht äußerlich seinem Namen alle Ehre. Dazu gesellt es sich in eine schöne Bügelflasche mit klassischem roten Etikett.
Geruch:
Beim einschenken machen sich sofort kräftige Malzaromen im Raum bemerkbar. Nach einigem schwenken kommt ein rauchiges und kaminwürziges Aroma an die Nase. Erinnert fast ein wenig an ein Rauchbier. Ebenfalls riecht es leicht süßlich nach Lakritze und Brot. Also die Geruchskomponenten passen sehr gut zusammen und ergänzen sich untereinander.
Geschmack:
Der Antrunk ist etwas flach und schleppend. Das Bier belegt die Zunge und steigert sich dann ziemlich schnell in ein röstmalziges, würziges, leicht rauchiges und malziges Aroma. Das Schwarzbier prägt eine leichte Vollmundigkeit und eine blumige Hopfennote. Allerdings fehlt mit etwas die Süsslichkeit im Geschmack und das süffige Erlebnis, was sich eigentlich beim Geruch als Vorfreude darstellte.. Dafür aber ist es im Abgang ziemlich bitter und klingt weiterhin sehr malzig und geröstet aus.
Letzter Schluck:
Immer noch schön geröstet mit Malzaromatik. Allerdings auch schon etwas schal. Die Würze sammelt sich aber ganz gut und verleiht dem letzten Schluck das gewisse etwas.
Fazit:
Ein intensives Schwarzbiererlebnis, welches durch starkes Röstmalz geprägt ist. Sicherlich ein Bier für Schwarzbierliebhaber und Bierspezialisten. Es stammt aus Bamberg und somit prägt es auch ein wenig das Rauchbierfeeling, was man so kennt aus der fränkischen Biermetropole. Allerdings kein Vergleich zu richtigen Rauchbieren. Der Antrunk ist etwas lasch und könnte ein wenig Kraft gebrauchen, dann wär es wirklich ein Trinkerlebnis.
Das war der Biertest vom Bamberger Schwärzla. Wenn ihr unsere anderen Biertests nachlesen wollt, dann klickt hier: Biertest auf Lieblingsbier.de
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