Bier Interview: Harald Schneider – Autor des Buches “Räubierbier”

Felix | 10. Mai 2011 | Kommentare (0)

Vor einiger Zeit haben wir das neue Buch “Räuberbier” des Autors Harald Schneider vorgestellt und drei Exemplare verlost. Die Gewinner wurden bereits benachrichtigt und müssten mittlerweile das Buch in Händen halten. Damals kündigten wir das Interview mit dem Autor an und nun dürfen wir es euch präsentieren.

Hier geht es zum Artikel über das Buch: Bierkrimi: “Räuberbier” aus der Brauerei Eichbaum



Stell dich doch bitte kurz unseren Lesern vor.
Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und habe vier Kinder. Im Hauptberuf arbeite ich als Betriebswirt in einem Medienkonzern. Daneben bin ich seit Jahren als Schriftsteller tätig. Angefangen hat die Schreiberei bereits während meines Studiums, als ich Kurzkrimis für die yellow press schrieb. Danach kamen Kinderratekrimis und interaktive Detektivgeschichten hinzu. Seit 2008 habe ich für Erwachsene den skurrilen Kommissar Palzki etabliert, der ständig von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und trotzdem den jeweiligen Fall lösen kann.

Wie kommt man zu einem Roman, der doch sehr viel Infos über das Bier hergibt?
Der Bogen lässt sich über den Holiday Park in Haßloch spannen. In Kooperation mit dem Freizeitpark entstand der 3. Band „Erfindergeist“. In der Saison 2009 war ich sogar erster Parkschreiber Deutschlands. Auf der Suche nach einer weiteren Kooperation kam ich auf die Eichbaum-Brauerei. Die waren sofort einverstanden und ich bekam freie Hand. Ich rechne es den Mitarbeitern der Brauerei hoch an, dass ich solch eine mörderische Geschichte schreiben durfte. Immerhin haben ja einige der (fiktiven) Brauereimitarbeiter ordentlich Dreck am Stecken. Zusätzlich veröffentlichte Eichbaum im Oktober 2010 ein Hörspiel mit dem Namen „Bierleiche“ als kostenlose Kastenbeilage in einer 30.000er Auflage (Restbestände bei eBay etc. erhältlich). Dieser Krimispaß wurde von dem bekannten Schauspieler Johannes Steck gesprochen.

Kommissar Palzki trinkt ja gern und isst ja auch recht ungesund. Was wäre wohl sein Lieblingsbier?
Wieso ungesund? Er mag halt die Curry-Sau in Speyer und Pizza bis zum abwinken. Weils ihm schmeckt, ist seine Begründung. Selbstverständlich trinkt Palzki wie sein Erfinder am liebsten das Rote Räuberbier von Eichbaum. Wenn es ein Kripobier geben würde, wäre er dem sicherlich auch nicht abgeneigt.

Der Chef von Palzki, KPD, möchte ja eine Bierverkostung machen. Hast du schon einmal eine gemacht? Wenn ja kannst du diverse Sorten auseinander halten?
Oh ja, als Heranwachsender haben wir mal eine Blindprobe in unserem Jugendkeller gemacht. Das ging tierisch in die Hose. 20 Sorten standen auf der Liste, zehn davon waren da. Sie wurden blind eingeschenkt, dazwischen gab es Häppchen. Ich habe damals mit zwei erkannten Bieren gewonnen, mein Lieblingsbier war nicht dabei. Der Abend war die Hölle. Seitdem sehe ich die Sache etwas gelassener und lache, wenn ich mal wieder jemanden sehe, der fünf Minuten mit seinem Weinglas rumspielt und den Chef raushängen will.

Deutsche trinken immer weniger Bier, was hältst du davon und könntest du dir Gründe erklären?
Ein Grund mag sein, dass es inzwischen viel mehr alkoholfreie Getränke gibt.

Wie stehst du zu Biermixgetränken?
Mag ich nicht. Ich brauche mein Pilsener, Weizenbier oder das etwas kräftigere Rote Räuberbier. Meine Kinder mögen von Eichbaum die Braumeister Limonaden (Orange und Zitrone).

Was für ein Bier ist denn dein Lieblingsbier?
Eichbaum Pilsener, Eichbaum Rotes Räuberbier, Erdinger Weißbier

Was hältst du von unserer Seite und dem Medium „Bier und Internet“?
Ich kannte die Seite noch nicht, habe sie aber sofort in meine Bookmarks übernommen. Ich finde die Seite sehr informativ.

Zum Abschluss noch ein paar bierige Weisheiten für unsere Leser?
Ohne Frage ist Bier die größte Erfindung der Menschheit.
Gut, ich gebe zu, das Rad war auch keine schlechte Idee,
aber zu einer Pizza passt es nicht halb so gut wie ein Bier.
(Dave Barry)

Vielen Dank für das Interview!

Autor:
Bierfra


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