Biertest: Rauchbier der Rittmayer Brauerei
Heute verköstigen wir eine fränkische Spezialität, nämlich das Rauchbier. Beim Rauchbier gibt es meist zwei Richtungen. Entweder man mag es oder nicht, ein Zwischending ist eher selten. Wir haben das Rauchbier der Brauerei Rittmayer als Testobjekt. Die Brauerei zählt zu den ältesten Brauereien im Landkreis Forchheim in Oberfranken. Schon im Jahre 1422 wurde der Familie Rittmayer vom Markgrafen Friedrich IV. von Kulmbach-Ansbach das Braurecht verliehen.
Das Sortiment geht von Weizen und Landbier bis hin bis zu Rauchbier mit Whiskey, genannt „Smokey George“ oder auch der Hallerndorfer Handgranate. Hier wird Kreativität mit Tradition gepaart und heraus kommt ein schönes Sortiment von 12 verschiedenen Bierarten.
Das Rauchbier wurde bereits mehrmals mit der Goldmedaille beim Wettbewerb des European Beer Star Awards ausgezeichnet. Im Jahr 2010 reichte es allerdings „nur“ für Silber.
Bierart: Bierspezialität Rauchbier
Name: Rauchbier
Hersteller: Brauerei Rittmayer
Brauort: Hallerndorf (Franken)
Alkohogehalt: 4,9%
Homepage: www.rittmayer.de
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Aussehen: (Schaum, Farbe, Kohlensäure, Flasche, Besonderheiten, etc.)
Der Schaum des malzig –rötlichen Rauchbieres ist eher grobporig und zerfällt relativ schnell. Allerdings haftet er noch ein wenig am Glas und zeigt sich so in einer ganz guten Konsistenz auf der Oberfläche des Bieres. Das Bier selber perlt relativ wenig und hält sich durchaus im Hintergrund. Einzig und allein die Farbe ist natürlich ein echter Hingucker und nicht ganz alltäglich. Das Etikett dagegen ist zwar auffällig, hat aber wenig mit einem typischen Bieretikett zu tun. Es ist eher eine Werbeaufschrift dafür, dass das Rauchbier mehrmals die Goldmedaille gewonnen hat. Aber gut, der Braumeister ist stolz drauf und zeigt dies auch, also völlig in Ordnung.
Geruch:
Der typische Rauchschinken-Geruch kommt sofort zum Vorschein und übertüncht weitere Gerüche. Allerdings ist er auch nicht so dominant und es macht sich auch eine ordentliche Malznote in der Nase bemerkbar. Ebenfalls lässt sich eine Karamellnote gepaart mit Gewürzaromen heraus filtern.
Geschmack:
Auch hier kommt der typische Rauchschinkengeschmack hervor. Allerdings ist er im Vergleich zu anderen Rauchbieren nicht so dominant und hält sich eher dezent im Hintergrund. Es gibt da einige andere Rauchbiere die einem die Assoziation einer Räucherkammer wirklich direkt in den Kopf brennen. Manche Liebhaber sagen vielleicht, dass das Rittmayer „eher lasch“ ist, ich persönlich find es aber angenehm und frisch. Ebenfalls macht sich ein feiner Nussgeschmack und eine leichte Bitternote bemerkbar. Der Körper ist etwas leer und es fehlt irgendwie der gewisse Kick, aber vielleicht habe ich hier auch einfach zu viel erwartet beim Thema Rauchbier. Allerdings ist nach Angaben der Brauereibeschreibung des Bieres diese nicht so dominante Art des Geräucherten durchaus gewollt, da so Hopfenbittere und Malzigkeit ebenfalls zum Vorschein kommen. Dies ist durchaus gelungen.
Letzter Schluck:
Der Rauchgeschmack hat sich im Laufe der Zeit intensiviert und zeigt sich beim letzten Schluck nochmal richtig.
Fazit:
Durchaus trinkbares Rauchbier mit einem schönen geräucherten Schinkengeschmack und feiner Malznote. Es ist durchaus angepasst und stimmig. Nicht übertrieben, nicht untertrieben, richtig angenehm und tendenziell sehr gut ausgependelt. Für jeden Anfänger auf dem Rauchbiergebiet perfekt geeignet. Passend zu einem schönen Braten oder auch zu Käse passt dieses Rauchbier auch perfekt als Essensbegleitung. gebratenen oder gegrillten Fleisch trinken. Auch zu Käse mit intensivem Geschmack ist Rauchbier ein guter Begleiter. Und natürlich eignen sich alle geräucherten Speisen hervorragend dazu, zum Rauchbier verspeist zu werden.
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Category: Bier Spezialität, Biertest





