Alpirsbacher Klosterbrauerei: Abtei-Bier “Ambrosius”
Die Alpirsbacher Klosterbrauerei bereichert kurz vor Weihnachten den Biermarkt. Die Familienbrauerei aus dem Schwarzwald bringt am 1. Dezember das Abtei-Bier „Ambrosius“ in den Handel – in jeder Hinsicht ein Novum. Mit dem hochwertigen Gourmet-Bier, das nach dem letzten Prior im Alpirsbacher Kloster benannt ist, will die Brauerei nicht nur die Bierliebhaber erfreuen. Es wird ein für den deutschen Markt völlig neues Bier präsentiert und eine Nische fernab der Billigangebote besetzt.
„Unser in einem aufwändigen Verfahren gebrautes Bier soll den Wert des Kulturgutes Bier beweisen“, begründet Geschäftsführer Carl Glauner, weshalb sich die zur Gruppe der Freien Brauer gehörende Brauerei zur Herstellung dieses Edel-Bieres entschlossen hat. Das Alpirsbacher Abtei-Bier „Ambrosius“ ähnelt den aus Belgien bekannten Trappisten- oder Champagner-Bieren, ist jedoch nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt.
Das Alpirsbacher „Ambrosius“ wird in einer 0,75-Liter-Flasche mit Kork und Drahtverschluss, wie beim Champagner, von Hand abgefüllt. Bei einer Stammwürze von 18 Prozent und einem Alkoholgehalt von 7,7 Prozent ist das Abtei-Bier problemlos mehrere Jahre lang lagerfähig. Der hohe Estergehalt ermöglicht nach Aussage von Diplom-Braumeister Hubert Wadislohner eine weitergehende Reifung in der Flasche – auch dies ist eine Besonderheit beim deutschen Bier. Verkauft wird der Alpirsbacher „Ambrosius“ nicht im Gebinde, sondern in einer schmucken Präsentpackung zum Preis von ca. 8,50 Euro.
„In Deutschland war die Zeit reif für ein solches Edelbier. Bei uns fehlten solche Gourmet-Biere, die s in Belgien schon lange gibt“, sagt Dr. Wolfgang Stempfl, Geschäftsführer der international ausgerichteten Brauakademie Doemens und Leiter der Biersommelier-Ausbildung in den deutschsprachigen Ländern, erfreut zu der Neuheit aus dem Schwarzwald. Er geht davon aus, dass Alpirsbacher Klosterbräu mit dem „Ambrosius“ bei Bierliebhabern und Gourmets in ganz Deutschland punkten kann.
„Wir setzen mit dem Ambrosius konsequent unseren Weg einer Qualitätsmarke jenseits von Billigangeboten der großen Marken fort. Während die deutsche Brauwirtschaft acht Prozent Menge und 15 Prozent Umsatz eingebüßt hat, konnten wir uns seit Jahren mit unserer Strategie erfolgreich am Markt behaupten“, sagt Geschäftsführer Markus Schlör. Auch mit Spezialabfüllungen hat die bei internationalen Bierwettbewerben mehrfach mit Gold ausgezeichnete Schwarzwälder Brauerei Erfahrung: Seit vier Jahren bietet Alpirsbacher zum Jahreswechsel eine Zwei-Liter-Bügelflasche zum Durchschnittspreis von 18,00 Euro erfolgreich an.
Beim Abtei-Bier „Ambrosius“ ist Alpirsbacher Klosterbräu noch einmal ein riesiger Qualitätssprung gelungen. Die Schwarzwälder entwickelten dazu ein spezielles Brauverfahren. Grundlage ist das besonders weiche Alpirsbacher Brauwasser aus eigenen, im Naturschutzgebiet liegenden Quellen. Hinzu kommen vier erlesene Malzsorten – Weizenmalz, Wiener Malz, Sommergerstenmalz und Klostermalz – und ein aufwändiges, zweimaliges Maischverfahren. Durch eine in Deutschland selten eingesetzte Technologie beim Abläutern und bei der Kochung kann diese spezielle Rezeptur eingebraut werden.
Der Hopfen für den „Ambrosius“ kommt aus Tettnang am Bodensee, wobei Alpirsbacher Klosterbräu als eine der wenigen Brauereien in Deutschland ganze natürliche Dolden verwendet. Im Gärkeller setzt Braumeister Hubert Wadislohner dann obergärige Abtei-Hefe ein, die aus der hauseigenen Hefesammlung stammt und bereits vor Jahrhunderten in Klöstern verwendet wurde. Damit wird das spezielle Aromaprofil des „Ambrosius“ vollendet. Nach mehrwöchiger Reifezeit im Lagerkeller wird das Gourmet-Bier filtriert und von Hand abgefüllt.
Selbstverständlich lassen wir uns so ein Gourmet-Bier nicht entgehen und werden demnächst einen Testbericht darüber veröffentlichen.
Links:
Alpirsbacher.de
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Category: Bier Allgemein, Brauereien






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